bumi bahagia / Glückliche Erde

Phantastisches

Etwas „Phantastisches“ kann etwas beeindruckendes sein oder etwas ausgedachtes – am besten, wenn beides zusammentrifft – das ist dann „doppelt phantastisch“.
Genau solches wollen wir heute betrachten – oder nicht?
Ausgedacht oder dagewesen – das ist hier die Frage…

© für die Übersetzung aus dem Russischen by Luckyhans, 1. Dezember 2017 – Kommentare und Hervorhebungen von mir.
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Phantastik. Oder nicht? – Фантастика. Или нет?

tech_dancer – 2017-09-25 – 19:40:00

Hallo liebe Freunde. Schnell eine Portion interessantes Material.

Es ist angenehm, mit digitalen Archiven zu arbeiten, wo der Zensor nicht ausreichend motiviert war. Manchmal kann man für sich Nützliches herausfinden.
Wenn in der Nationalen Bibliothek von Neuseeland sogar die Dächer der Häuser auf dem Foto weggeschnitten sind, so wie hier, was auch mit unbewaffnetem Auge sofort zu erkennen ist,

und zwar durchgängig auf allen Fotos, dann gibt es da etwas, was sich lohnt anzuschauen.
Aber wir wollen nicht von Thema abkommen, sondern lesen ein wenig Phantastik.

Es gab mal Länder, wo solche Straßenbahnen herumfuhren (siehe oben das erste Foto). Sie sehen aus wie gewöhnliche Straßenbahnen, aber… ohne Stromabnehmer und Leitungen.
Dazu habe ich schon früher etwas geschrieben. (mit weiteren sehr schönen und hochinteressanten Bildern!)

Eigentlich gab es solche Straßenbahnen überall, und es waren viele.

Sogar eine Diskussion dazu gab es in den Kommentaren, und man hat mich gerechterweise davon überzeugt, daß die Stromversorgung über die Schienen erfolgte.

Die Leser, welche das Thema kennen, werden dieser technische Idee sofort skeptisch gegenübertreten. Das ist auch verständlich, denn bei einer solche Methode der Energieübertragung würden die Verluste die nützliche Arbeit überschreiten.

Aber diese Straßenbahnen sind gefahren. Und nicht nur ein Jahr lang als Experiment irgendwo in einer vorbildlich-progressiven Hauptstadt jener Zeit.

Wenn man genau hinschaut, dann führen keinerlei Leitungen zur Straßenbahn hin, und sie bewegt eine recht bedeutende Last.

Und auch die Innenausstattung jener Straßenbahnen kann uns in vielem erstaunen.

Wie sich zeigt, gab es Straßenbahnen der Luxus-Klasse.

Schwierig, sich etwas in dieser Art irgendwo bei uns heute vorzustellen.
Aber dennoch gab es sie, und zwar vor nur etwas über 100 Jahren.

Besonders die Kuppel an der Decke ist interessant. Was befindet sich dort?
Wenn die Beleuchtung schon vorhanden ist, muß es etwas anderes sein. Vielleicht Lautsprecher?
Nein, das wäre dann doch etwas zu mutig für jene Zeit. Obwohl… wer weiß.
Aber nach den erhalten gebliebenen Materialien jener Zeit zu urteilen, wissen wir einfach zu wenig, und wir dürfen nichts ausschließen.

Zum Beispiel wurden solche Ausstellungen der Errungenschaften jener Zeit durchgeführt:

Das ist nur die Ausstellung der Errungenschaften zur Elektrik aus dem Jahre 1881 in Paris.
Wenn man das vergrößert und näher anschaut, dann ist der gesamte Ausstellungspavillon mit sonderbaren Gerätschaften vollgestopft.
Aber es ist kein einziger Generator, in der Form, wie wir sie uns vorstellen, zu sehen.

Dafür sind dort sehr viele Modelle von kleinen Kirchen sowie von Gittern, Stäben und Erzeugnissen, auf denen sich solche Mini-Kuppeln befinden. Und, wie sonderbar, es brennen und leuchten viele Lämpchen.
Kommt dort irgendwo von außen ein Versorgungskabel oder läuft das alles mit Akkumulatoren?
Was für eine Phantastik.

Aber vielleicht kann es sein, daß die Energie gerade von jenen Mini-Kuppeln kommt, wie zum Beispiel diese hier?

Im Katalog sind die bescheiden als Industrieerzeugnisse benannt. Offenbar gute Erzeugnisse. Eines (auf der Tischecke rechts) hat die Form einer Menora. Und das hat man gewiß nicht nur aus Gründen der Ästhetik so gewählt.

Wenn man das auf einen Leuchter setzt, dann gab das wahrscheinlich Licht, wenn man in die Mitte eine Lampe von spezieller Konstruktion setzte.
Oder man macht es ein wenig anders.

Wenn man genauer hinschaut, dann fahren diese doppelten Lampen dank den Gewichten hoch und runter. Wie kann man da elektrische Leitungen oder Gasrohre (wenn sie mit Gas laufen) hinterherführen?
Wahrscheinlich liegt das Ganze an der Konstruktion der Gegengewichte, wie es auch allgemein hier beschrieben wurde.

Aber man hat solche Geräte gebaut, und natürlich nicht nur zur Beleuchtung.

Wie zu sehen ist, hat man sie massenhaft an solche Masten gehängt, und dank ihnen sind unsere Straßenbahnen gefahren. Aber… dann ist irgendetwas passiert, und man hat die Straßenbahnen auf eine andere Energieversorgung umgestellt, wie schon auf dem Foto zu sehen ist.

Aber die Mini-Kuppeln sind noch da, vielleicht hat man sie in den Häusern nebenan noch verwendet, oder man hat einfach vergessen, sie zu demontieren. Sowas kommt vor.

Was wollen wir da überhaupt werten, wenn es sogar öffentliche Toiletten gab, wie von der Ausstellung?

Das ist so ein Modell der Kathedrale des Heiligen Peter, nur zur Befriedigung etwas anderer Bedürfnisse, wieder so eine Phantastik…
Und die Umrandung des Unterteils der Kuppel auf der Toilette ist auch nicht einfach so.

Wenn sich jemand die fraktale Geometrie vorstellt, dann hat er sie hier in reiner Form.
Und eine ähnliche „Franse“ ist auch nicht nur zur Schönheit da. Solche Dachmodelle sind nichts anderes als ein leicht verändertes Modell des Oberteils der Kuppel einer orthodoxen Kirche, wo zwei Apfel-Kugeln oben stehen, das metallische Material des Dachverbundes eine Kuppel bildet, und die Spitze
über der Apfel-Kugel in der orthodoxen Kuppel in diesem Falle nach unten verschoben wurde und rund um den Umfangskreis der Dachhaut aufgeteilt ist.
Technisch sehr klug, denn beliebige Hochbauarbeiten verkomplizieren bei solchen Anlagen die Nutzung um das Mehrfache.

Genau dasselbe Prinzip wird auch in solchen Einrichtungen genutzt:

Solche phantastischen Länder gibt es bei uns, wo man kein Erdöl fördern muß und deshalb Kämpfe durchführt.
Und solche Länder waren auf allen Kontinenten gelegen, wo es eine Zivilisation gab – bis ein ganz begrenzter Kreis von Leuten sich eine geniales Verfahren zur Bereicherung erdacht hat und innerhalb von wenigen Jahrzehnten dieses erfolgreich eingeführt hat.
Aber das ist schon eine andere Geschichte.

Und da wir nun schon von den Kuppeln und Apfelkugeln gesprochen haben, lohnt es sich wahrscheinlich, noch einiges zu betrachten.

Hat jemand irgendwann solche Apfelkugeln auf Kuppeln aus Glas gesehen?
Wahrscheinlich nicht. Und mit Lampen kann man die auch nicht umgeben.
Wie konnte so eine Apfel-Kugel wie eine gigantische Lampe denn leuchten?
Auf dem ersten Foto nimmt außerdem die Helligkeit der Lampen vom Apfel nach unten hin gleichmäßig ab, was allen physikalischen „Gesetzen“ widerspricht.
Erneut Phantastik.

Aber das ist alles nichts im Vergleich mit dem Apparat, der zentralisiert solche Elektrizität in solchem Umfang generiert, wie bei diesen Beleuchtungen – wenn es ihn dort überhaupt gab.
Eher waren es hier Glühlampen, und die Leistung war eine beachtliche.

Kommen wir gedanklich zu dem Bild von der Elektrizitäts-Ausstellung zurück.
Gab es überhaupt irgendeinen Generator mit ausreichender Leistung, welcher die atmosphärische Elektrizität in eine für die Verwendung brauchbare Energie umwandeln konnte – zum Beispiel für die Funktion von mechanischen Geräten?

Wahrscheinlich konnte der das… Ups… keinerlei Rohre, die weder hinein- noch hinausgehen, keine Manometer.
Erinnert uns das an was?

Das ist die Kapelle der Wasserversorgung, die hier beschrieben ist. (bei allgemeinem Interesse demnächst auch mit Übersetzung… ja?)
An diesem Ort war die erste Tiefenpumpe, welche das Wasser in den Speicher zuführte. Nur sind die Ventile bei diesem Motor für die Pumpe schon demontiert, oder sie befanden sich innen.
Und dort ist anstelle der Pumpe eine Transmission für ein kollektives Verteilungssystem vorhanden.
Was für eine Phantastik…

Bis demnächst.

( Quelle )
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Ja, wenn man sich diese Bilder anschaut und nicht beginnt zu überlegen, dann ist die geistige Verkümmerung wohl schon recht weit fortgeschritten…

Energieübertragung ohne Leitungen – da was doch mal was… zum Beispiel ein gewisser Nikola Tesla, der mit einem elektrisch angetriebenen Auto ohne Akkumulator herumgefahren ist… Lampen in 40 Kilometer Entfernung auf einem Berg ohne Kabelanschluß, die aufleuchteten, wenn die Tesla-Strahlung in Resonanz ging… mehr als hundertprozentige Energieübertragung (also mit Energiegewinn) durch die Luft über weite Strecken…

Beleuchtung = Illumination… haben deshalb ebenjene, welche uns diese Technologien seit über 100 Jahren zwecks eigener sinnloser Bereicherung vorenthalten, einen bestimmten Namen gekapert?
(warum „sinnlos“: bitte schaut euch doch an, was sie mit ihrem Reichtum anstellen, wie sie ihn „nutzen“ – das ist doch menschenunwürdig, da zweifelt man doch, ob das noch Menschen sind)

Aber klar, alles unwissenschaftliche Phantastik, gewiß… denn die wissenschaftliche Phantastik hat es inzwischen geschafft – aus der kleinen literarischen Ecke der SciFi in die redigierten Zeit-Schriften der heutigen Medienwelt… moderne Märchen allerorten… oder modernde?
Mr weeß es nich… oder doch?

Wie brachte doch der Prof. Mausfeld so treffend das Zitat von Sven Lindqvist (1992):

Du weißt bereits genug.
Und ich ebenso.
Uns fehlt es nicht an Wissen.
Was uns mangelt, ist der Mut,
zu verstehen, was wir wissen,
und Schlüsse daraus zu ziehen.“

Und da möchte man den alten Herrn Geheimen Rat hinzufügen, der weiland spruch:

Es ist nicht genug zu wissen –
man muß es auch anwenden.

Es ist nicht genug zu wollen –
man muß es auch tun.“

Allen eine schöne Vorweihnachtszeit.
LH


33 Kommentare

  1. jpr65 sagt:

    Sehr interessant!

    Vor allem, weil ich in den 1980ern Elektrotechnik im Nebenfach studiert habe und danach in den 90ern 6 Jahre bei Siemens KWU (Kraftwerksunion) gearbeitet habe. Wir haben die Leitttechnik (Steuerung) des damals weltgrößten Braunkohlekraftwerks (Schwarze Pumpe, so heißt ein Fluss bei Chemnitz) entwickelt und das Kraftwerk in Betrieb genommen. Der Brennkessel ist fast hundert Meter hoch und oben aufgehängt, weil er sich beim Aufheizen auf Betriebstemperatur unten um mehr als einen Meter ausdehnt. Kurz vor der Inbetriebahne war ich da und habe auf dem Weg dahin zwischen Dresden nach Chemnitz gesehen, wie der Braunkohletagebau die Landschaft sprichwörtlich „verwüstet“. Man versteckt diese Wüsten dann unter viel Wasser, das man in die Löcher laufen lässt, die die Größe von kleinen Städten haben.

    Außerdem habe ich mich ein wenig mit Glühbirnen und Leuchttürmen beschäftigt. Nach dem, was uns heute so über die elektrische Lichterzeugung erzählt wird, kann es einige dieser Leuchtquellen auf den Nachtaufnahmen gar nicht geben. Ich habe selbst auch einige Nachtaufnahmen gemacht, und die sehen völlig anders aus als die Fotos. Und mit Gaslampen kann man diese Helligkeit auch nicht erzeugen.

    Jetzt wäre es noch wichtig zu wissen, wann denn diese Aufnahmen gemacht worden sind. Damit man sie mit der „offiziell manipulierten Geschichtsschreibung über die Elektrizität“ vergleichen kann.

    Und um noch ein weiteres oben drauf zu setzen, ich interessiere mich auch für Architektur von Gebäuden. Vor allem für die äußere Form. Ich habe da viel fotografiert. Jetzt bekomme ich langsam eine Ahnung, warum die alten Gebäude so viele Verzierungen enthalten und diese aus den „modernen“ Gebäuden verschwinden. Das hat wohl weit weniger mit Eleganz und kostengünstigerer Bauweise zu tun, als man uns einreden will. Denn der erhebliche Aufwand für diese Verzierungen musste ja irgendeinen Grund haben. Das war doch nicht nur Kunst!

    Und Wikipedia führt uns da wie so oft in die verkehrte Richtung: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Verzierung.

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  2. jpr65 sagt:

    Kurz vor der Inbetriebnahme war ich da, wollte ich sagen…

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  3. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

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  4. luckyhans sagt:

    zu jpr65 um 16:04
    Darf ich dir frecherweise die bb-Artikel-Serien mit den Bäumen (5), mit der Ruinenmalerei (5) und dem Raubbau (3) empfehlen?
    Und einige andere zur Weltgeschichte, die du großteils schon in „Luckys Schatzkammer“ ganz oben findest? 😉

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  5. Yoku sagt:

    Danke!

    Ich kenne mich mit Elektrizität nicht aus … ich bin einfach sprachlos, weil die Bilder etwas ohne Worte erzählen.

    Durch Deine Beiträge achte ich mich vermehrt, auf Überreste alter Zeiten.

    Ganz in meiner Nähe gibt es inmitten von hässlichen Industriezonen, kunstvoll erbaute Schlossanlagen, mit (Arbeiter?)-Gebäuden in der Nähe zum Schloss. Auch diese einfacheren Häuser zeugen von grossem handwerklichem Können, welches heute so nicht mehr praktiziert wird (Bsp. „Verzierungen“). Drumrum in den Parkanlagen sind gigantische Mammutbäume die uralt sein müssen, und mehrere Meter Umfang haben.

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  6. Wolf sagt:

    Das Foto von der luxuriösen Innenausstattung („Interior do bonde de luxo“) zeigt wahrscheinlich den Salonwagen des Kaisers Peter II von Brasilien. Der Wagen wurde auf der ersten elektrischen Bahnlinie Südamerikas eingesetzt, die die Innenstadt von Rio de Janeiro mit dem etwa 10 Kilometer entfernten Botanischen Garten verbindet. Auch heute wird die Strecke noch genutzt. Die beliebte Bimmelbahn („Bonde de Santa Teresa“) gilt als ein Wahrzeichen der Stadt Rio de Janeiro.

    https://babel.hathitrust.org/cgi/imgsrv/download/pdf?id=mdp.39015049208799;orient=0;size=100;seq=790;num=762;attachment=0

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  7. Wolf sagt:

    Ich habe hier die gleiche Abbildung der stählernen Brücke von Cachoeirinha als Schwarzweißfoto.
    Offenbar wurden die Oberleitungen und der Stromabnehmer der Straßenbahn beim Kolorieren übermahlt.

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  8. jpr65 sagt:

    @luckyhans
    Und darf ich dir „Die Angstgesellschaft“ https://3rdlive.wordpress.com/2017/10/21/die-angstgesellschaft/
    empfehlen ?
    Dieser verrückte Industrie und Technik-Gigantismus ist völlig unnötig. Aber damals wusste ich das noch nicht. Doch gegen KernEnergie war ich schon lange… Aber es war wichtig für mich, das mal live zu sehen.

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  9. luckyhans sagt:

    zu jpr65 um 4:54
    Danke, hatte ich gelesen.
    Und mit dem „Technik-Gigantismus“ rennst du bei mir offene Türen ein – ich bin sicher, daß wir den Großteil der heutigen „Technik“ und „Technologie“ gar nicht benötigen, sondern daß diese nur zwecks „Abkassierens“ bei uns und sinnloser Bereicherung der Mächtigen uns aufgenötigt wurden.
    Nikola Tesla wurde nicht umsonst bis zu seinem Lebensende von allen praktischen Umsetzungen seiner über 700 Patente ferngehalten… such mal bitte nach „Nikola Tesla“ in der oben im Artikel verlinkten Nationalbibliothek von Neuseeland (2 aufschlußreiche Treffer) … 😉

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  10. luckyhans sagt:

    zu Wolf 03/12/2017 um 03:04
    Ist schon sonderbar. Ich hatte mich schon über die leitungslosen Masten auf dem (farbigen) Bild gewundert, hatte das aber einer „Zensur“ zugeschrieben… 😉

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  11. Wolf sagt:

    Auf diesem Foto sieht man die elektrischen Oberleitungen noch deutlicher. Die optische Qualität der damaligen Kameras ließ bei Außenaufnahmen noch sehr zu Wünschen übrig. Bei Motiven in Bewegung und ungünstigem Licht konnten sogar komplette Menschen aus dem Bild „verschwinden“. Auf dem nachträglich gefärbten Foto der Brücke aus meinem vorigen Kommentar kann man übrigens sehen, daß der Maler die Wolkenformation am Himmel künstlerisch umgestaltet hat.

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  12. luckyhans sagt:

    zu Wolf 03/12/2017 um 06:45
    Klar, kein Zweifel, die Leitungen waren in diesem Bild ursprünglich vorhanden – nur: warum hat der Kolorateur-Maler nicht zum Schluß die Leitungen wieder eingefügt?
    Und auf dem anderen Stadtbild mit Bahn habe ich bei maximaler Vergrößerung zwar sowas wie eine Oberleitung gefunden, aber keinen Stromabnehmer…

    Und auf den verlinkten Bildern (Link zwischen Bild 2 und 3) habe ich zwar auf den nachkolorierten Fotos auch keine Leitungen gefunden, obwohl dort zumindest Telegrafenleitungen zu sehen sein müßten, was für das „schöpferische Weglassen“ durch den Maler spricht.
    Aber dort sind auch einige Schwarz-Weiß-Fotos dabei – ebenfalls ohne Leitungen.
    Wobei gerade beim Foto aus Sewastopol linkerseits diese etwas seltsamen Masten mit den „Antennen“-Gittern auffallen: vielleicht wurde tatsächlich dort die Energie drahtlos nach Tesla-Patent übertragen?

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  13. luckyhans sagt:

    zu Yoku 03/12/2017 um 00:59
    Ja, die sog. Industriebauten wurden stets mit dem Blick auf Effizienz errichtet, da hatte auch früher niemand etwas zu „verschenken“ – wenn dort also „Verzierungen“ vorhanden sind, dann liegt der Verdacht nahe, daß diese auch eine Funktion gehabt haben… zum Beispiel sehe man sich die alten Wassertürme in Berlin an und die in den VSA-Siedlungen/-Städten – große Unterschiede.

    „gigantische Mammutbäume“ – die gibt es kaum noch auf der Welt – wo ist das?
    Kannst du einige eigene Fotos hier posten?

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  14. Wolf sagt:

    Außenaufnahmen von beweglichen Objekten waren damals grundsätzlich verwackelt. Die Fotos wurden deshalb nachgebessert (retuschiert).

    Die Oberleitungen auf dem „Action-Foto“ in Schwarzweiß von Wolf 03:04 laufen auf der rechten Seite ins Leere.
    Trotzdem hat der Fotograf für die damalige Zeit mit dieser Außenaufnahme eine beachtliche Leistung vollbracht.
    Hut ab!

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  15. Wolf sagt:

    zu luckyhans 07:01 / Wolf 07:19

    Die damaligen Fotoapparate konnten gar keine beweglichen Details erfassen. Sie hatten noch nicht einmal einen Auslöser. Zum Fotografieren wurde eine Klappe oder einen Deckel vor der Linse gehoben. Die Belichtungszeit war dementsprechend lang. Alles was bewog, wurde von der Kamera entweder verschwommen, am falschen Platz oder gar nicht erfaßt. Bei Gegenlicht wurden viele Details ausgeblendet. Dies muß man berücksichtigen, wenn man sich alte Fotografien anschaut.


    Fotoapparat mit Klappverschluß aus dem Jahr 1882

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  16. Wolf sagt:

    zu luckyhans 07:01 / Wolf 07:19

    Eine Stromleitung im Wind war für alte Fotoapparate nahezu „unsichtbar“.

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  17. Wolf sagt:

    Ich bewundere die Fotografen von damals. Meine ältestes „Lichtwerkzeug“ ist ist eine Balgenkamera von Agfa.
    Das „Handwerk“ des „Scheibens mit Licht“ habe ich auf einer russischen Zenit ohne Belichtungsmesser gelernt. Heute verwende ich am liebsten meine LX-7.

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  18. luckyhans sagt:

    zu Wolf mehrfach:
    Das Gesagte mag das Fehlen von Drähten und Leitungen auf einigen Fotos „erklären“, aber das Fehlen des Stromabnehmers der Straßenbahn?
    Wer sollte den „wegretuschiert“ haben?

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  19. Wolf sagt:

    zu luckyhans 20:36

    Meinst Du das Bild mit der Kirche im Hintergrund? Da kann man wirklich gar nichts erkennen.
    Es gab auch verschiedene Systeme zur Stromabnahme. Manche bestanden nur aus einer Rolle mit einem dünnen Draht. Ich meine, derart alte Fotos sind aufgrund der technischen Möglichkeiten grundsätzlich undeutlich.
    Vor Gericht wären sie als Beweismittel unzulässig – außer bei den Alliierten natürlich.


    Rollenstromabnehmer mit Draht und Stange (Elektromote, Siemens, 1882)

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  20. luckyhans sagt:

    zu Wolf 03/12/2017 um 21:41
    „Meinst Du das Bild mit der Kirche im Hintergrund? Da kann man wirklich gar nichts erkennen.“
    Nein, ich meine das Bild mit dem entkernten Haus links neben der Kirche. Dort ist bei maximaler Vergrößerung durchaus sowas wie ein Fahrdraht-System zu erkennen – aber keinerlei Stromabnehmer.
    Und für den Rollen-Abnehmer müßte der Fahrdraht anders aufgehängt sein…

    „außer bei den Alliierten natürlich“ –
    solche etwas hinterhältigen Verunglimpfungen meiner Zweifel weise ich energisch zurück; sie lassen auf bestimmte Absicht schließen.

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  21. Wolf sagt:

    luckyhans 22:54

    Wir meinen dasselbe Bild.

    Nein, nein, Deine Zweifel verunglimpfe ich nicht. Aber die Autoren des übersetzten Beitrags haben nicht sorgfältig gearbeitet. Derartige „Beweise“ werden in der Luft zerrissen. Sie beweisen nichts. Meine Absicht ist es, darauf aufmerksam zu machen.

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  22. Yoku sagt:

    @ lucky 03.12.2017 00:59
    Die Mammutbäume befinden sich in der Schlossparkanlage Hünegg bei Thun in der Schweiz. Sie werden ebenfalls auf der Web-Seite erwähnt. Werde bei meinem nächsten Besuch die Kamera mitnehmen.
    http://www.schlosshuenegg.ch/park/

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  23. Jochen sagt:

    @ Luckyhans

    „„außer bei den Alliierten natürlich“ –
    solche etwas hinterhältigen Verunglimpfungen meiner Zweifel weise ich energisch zurück; sie lassen auf bestimmte Absicht schließen.“

    Die Alliierten können die Wahrheit (es gibt sie in mannigfaltiger Erscheinungsform) auch nicht vertragen. Wenn man sie damit konfrontiert, dann werden sie schnell böse.

    „Nein, ich meine das Bild mit dem entkernten Haus links neben der Kirche. Dort ist bei maximaler Vergrößerung durchaus sowas wie ein Fahrdraht-System zu erkennen – aber keinerlei Stromabnehmer.“

    Nur weil man etwas (z.B. auf einer alten Fotografie) nicht sehen/erkennen kann, bedeutet das noch lange nicht, daß es nicht vorhanden ist.
    Wenn schon ein Fahrdraht-System vorhanden und sogar sichtbar ist, dann ist es doch unlogisch, wenn nicht auch ein Stromabnehmer vorhanden wäre. Unlogisch in diesem Zusammenhang ist es auch, Phantastisches der Realität vorzuziehen, nur weil man Recht behalten will.

    Laufen Straßenbahnen nicht per Stromversorgung, dann sind es sicher sogenannte Cable-Tramways (Kabel gezogene Straßenbahnen), sofern nicht vielleicht auch ein Dieselmotor dabei zum Einsatz kam/kommt.

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  24. Wolf sagt:

    luckyhans 22:54

    Ich bin genau wie Du fest davon überzeugt, daß man der Allgemeinheit wertvolle Energietechnologien vorenthält.

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  25. Wolf sagt:

    Ergänzung zu Wolf 23:29

    Doch die Beweise dafür liegen anderswo. Sie müßten, nach meiner Einschätzung, neuerer Art sein.

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  26. luckyhans sagt:

    zu Jochen um 23:24
    „Wenn schon ein Fahrdraht-System vorhanden und sogar sichtbar ist, dann ist es doch unlogisch, wenn nicht auch ein Stromabnehmer vorhanden wäre. Unlogisch in diesem Zusammenhang ist es auch, Phantastisches der Realität vorzuziehen, nur weil man Recht behalten will.“ –
    Wer sagt denn, daß dies ein Fahrdrahtsystem für die Straßenbahn ist? Daß es überhaupt ein Fahrdrahtsystem ist?
    Ich schrieb „sowas wie“, weil ich es nicht weiß, und mich nicht schäme, das zuzugeben.
    Wer mir da Rechthaberei vorwirft, der hat wieder mal nicht richtig gelesen.

    Selbstverständlich gibt es mehrere Möglichkeiten, wie die Bahnen angetrieben wurden, aber das genannte Foto enthält nun mal auf dem Dach des teilentkernten Gebäudes einen ähnlichen Mast wie auf dem Foto aus Sewastopol, auf das ich hingewiesen habe, mehrere zu sehen sind. Und auch hier im Hintergrund sind solche zu sehen.

    Und es geht bei keinem meiner Beiträge darum, „Recht“ zu haben, sondern stets darum, Denkstupser zu verteilen.
    Nur lasse ich mich gern mit Fakten überzeugen, nicht mit Vermutungen.
    Wer das nicht erkennt, der will es eben nicht sehen…

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  27. luckyhans sagt:

    zu Yoku um 23:24
    Liebe Yoku,
    danke – gewiß ein sehr schöner Park, den wenigen Bildern nach zu urteilen. Die Mammutbäume sind in der Beschreibung erwähnt, aber auf den Fotos nicht zu sehen.
    Wir haben ja eine Bäume-Serie hier auf bb, die du gewiß schon kennst:
    von https://bumibahagia.com/2016/08/17/keine-waelder-mehr-auf-der-erde-1/ bis https://bumibahagia.com/2016/08/19/das-finale-waelder-5/
    Wie auch einzelne Beiträge zu Bäumen: https://bumibahagia.com/2014/06/17/natur-garten-3-baum-stamm/

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  28. Wolf sagt:

    „Luckyhans“,

    Nachdem Du nicht nur mich, sondern alle VERMEINTLICHEN Gegenspieler, so lange ich hier lese, auffallend herablassend behandelst, frage ich Dich offen (die Hinterhältigkeit, Die Du mir hier unterstellst, liegt mir fern), worauf Du Deine Handlungsweise stützt. Ich bitte Dich, zeige mir einen Artikel – von Dir selbst geschrieben – aus Deiner riesigen „Schatzkammer“ der mir darüber Aufschluß gibt. Ich kann den Artikel nicht finden. Egal wo ich suche. Ich finde Übersetzungen aus russischen Waffenmagazinen, Fantasie-Blättern und sehr schöne interessante russische Gedanken. Doch nichts, was mir Aufschluß gibt. Ich hoffe und vertraue darauf, daß Du und meine konfrontierende Frage nicht einfach löschst.

    Ehrliche Grüße,
    Wolf

    „Wie man in den Wald hinein ruft, so schallt es zurück.“ (Deutsches Sprichwort)

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  29. luckyhans sagt:

    zu Wolf 04/12/2017 um 03:00
    Werter „Wolf“,
    ich verzichte darauf, deinen „konfrontierenden“ Ruf entsprechend „zurückschallen“ zu lassen, sondern antworte gewohnt sachlich, da ich „Auge um Auge“-Handlungsweisen grundsätzlich für unangemessen halte.

    1. kann ich nicht erkennen, worauf sich dieser „konfrontierende Ruf“ bezieht – es ist kein Bezug genannt, und da hier anscheinend mindestens zwei (eher mehr) „Wölfe“ unterwegs sind, kann ich diesen nicht zuordnen. Ebenso ist nicht klar, welche meine „Handlungsweise“ gemeint ist. Bitte aufklären.

    2. behandle ich niemanden „herablassend“ – das kann ich nicht, da ich nicht über jemand anderem stehe.
    Solltest du (oder jemand anderes) diesen Eindruck haben, dann ist das DEIN Eindruck – eine Wertung, die IN DIR selbst entsteht.
    Mit mir hat das GAR NICHTS zu tun.
    Wenn du also mich „über dir“ siehst (die Voraussetzung für „Herablassung“), dann prüfe bitte zuerst deine Sichtweise.

    3. ist mir völlig unverständlich, welchen Artikel du genannt haben willst und worüber der „Aufschluß geben“ soll. Wer meine Artikel und Kommentare sorgfältig liest, hat in der Regel keine Verständnisprobleme, da ich stets um möglichst klare Darlegung bemüht bin und dies auch fast immer gelingt.

    4. dein erneuter Versuch, meine Artikel(-Sammlung) durch gewollt mangelndes Verständnis herabzusetzen, sei dir insofern verziehen, als daß du unmöglich alle Artikel wirklich gelesen haben kannst – du sprichst also in Unkenntnis, und das muß keiner allzu ernst nehmen.
    Auch beinhaltet die von dir genannte Sammlung nur einen Teil meiner bb-Artikel…

    Und zu guter Letzt:
    falls da tatsächlich „nichts ist, was dir Aufschluß gibt“, so fühle dich frei, meine Artikel einfach nicht zu lesen.
    LG
    LH

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  30. Wolf sagt:

    Luckyhans,

    Schön für Dich, daß Du Dich nicht konfrontiert fühlst.
    Ein langer Text onne Antwort.

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  31. Wolf sagt:

    Ich will Dir überhaupt nichts Böses. Wozu?

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  32. Wolf sagt:

    Ich lese hier gerne und ich teile gerne meine Meinung mit anderen interessieren Lesern.

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  33. luckyhans sagt:

    zu wolf am 4.12.
    Was ihr da schreibt, nimmt euch doch keiner mehr ab – so unterschiedliche Meinungen wie hier schon unter „wolf“ erschienen sind, seid ihr eine Gruppe – oder es leidet da jemand an einer ausgewachsenen Persönlichkeitsspaltung… 😉
    Sucht euch bitte eine andere Spielwiese.
    Danke.

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