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Der Moloch EU

Wir hatten hier vor kurzem das „ukrainische Wunder“ betrachtet, wo sich herausstellte, daß die EU der Antreiber, Ermöglicher und Unterstützer des Krieges in der Ostukraine ist.
Das ist aber längst nicht die einzige finstere Rolle, welche der schon längst als CIA-Projekt entlarvte Verein EU spielt.
Heute drei weitere Streiflichter, von denen in den hiesigen Massenmedien schwerlich etwas Wahrheitsnahes zu finden sein wird.
Luckyhans, 11. August 2017
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1. In Polen wird das älteste Naturschutzgebiet Europas abgeholzt.

(nach Informationen dieser Quelle)

Wir hatten hier schon mal im Zusammenhang mit der Auflösung der Sowjetunion durch Jelzman und Konsorten auf das Naturschutzgebiet „Belowezhskaja Pushha“ hingewiesen.
Es ist das größte und älteste zusammenhängende Naturschutzgebiet in Europa und erstreckt sich über insgesamt … Hektar im Ostteil Polens und im Westteil Weißrußlands.

Dort leben die letzten freien Bestände des Wisents, oder Auerochse oder Ur genannt, jene friedfertigen Pflanzenfresser, die früher die Wälder in ganz Europa besiedelt hatten und die Stammväter unserer heutigen Milchkühe sind, aber auch Dutzende andere Pflanzen- und Tierarten, Insekten und Vögel, die früher hier heimisch waren und heute als ausgerottet gelten, haben sich dort noch erhalten können.
Näheres bitte selbst nachlesen.

Polen hatte bereits vor einigen Jahren begonnen, still und heimlich dieses Naturschutzgebiet nicht nur einer sog. nachhaltigen Forstwirtschaft zu unterziehen, was jedoch auch schon eine langsame Beseitigung des natürlichen Waldes bedeutet.
Die entsprechenden Bewirtschaftsvorschriften für Wälder sehen vor, daß regelmäßig Bäume abgeholzt („der Bestand ausgedünnt“) und umgefallene oder vom Sturm umgestürzte Bäume herausgeholt werden, damit kein herumliegendes Altholz als angeblicher Nistplatz für Schädlinge entstehen kann.
Daß auch viele Nützlinge auf solches Altholz angewiesen sind, hat der Vorschriften-Bürokrat noch nicht gehört.
Wer mehr dazu wissen will, möge sich doch bitte an einen hiesigen Waldwirt wenden – erstaunliche Erkenntnisse garantiert.

Nun wurden in Polen sogar weite Teile des genannten Naturschutzgebietes zum kommerziellen Holzeinschlag freigegeben, insgesamt 188.000 qm – angeblich um gegen den Borkenkäfer vorzugehen.
Das bedeutet das komplette Abholzen ganzer Jagen, was eine vollständige Vernichtung des gesamten Bodenlebens in diesem Bereich zur Folge hat.
Die Kleinstlebewesen, welche dem Boden erst die Fruchtbarkeit bringen, sind auf die Waldverhältnisse eingestellt, d.h. auf schattigen, kühlen Wald, in Symbiose mit Moosen, Flechten, Pilzen, Sträuchern und Bäumen, mit abgestorbenen Ästen und Baumstämmen, Rinden-, Blatt- und Nadelhumus usw.

Zdjęcie numer 2 w galerii - Szyszko nie wstrzymał wycinki w Puszczy Białowieskiej. Ekolodzy blokowali tiry z drewnem

All das wird durch den kommerziellen Volleinschlag augenblicklich und auf lange Zeit zerstört, was zum Absterben der lebenswichtigen Mikroorganismen im Boden führt. Selbst eine (selten auch wirklich durchgeführte) sofortige „Wiederaufforstung“ – fast immer als Monoton-Wald aus schnellwachsenden Nadelhölzern – kann diesen Prozeß nicht stoppen.
Im Gegenteil, sie führt zur weiteren Verbreitung des Borkenkäfers, der sich ausschließlich in den montonen Nadelwäldern so explosionsartig vermehren kann. Im gesunden Mischwald hat er keine Chance.

Schon sind Tausende der jahrhundertealten Bäume gefällt und abtransportiert. Mit jedem dieser Bäume geht auch eine Möglichkeit verloren, die Geschichte Europas nachzuverfolgen – spiegeln doch die Jahresringe sehr exakt die Witterungsverhältnisse im jeweiligen Jahr wider.

Kein Wunder also, daß sich die Menschen in Polen und Weißrußland gegen dieses ausschließlich der Geldgeilheit verpflichtete Vorgehen wehren. Schon seit Monaten laufen polnische Naturschützer bei der Unesco, zu dessen Weltkulturerbe das Naturschutzgebiet gehört, und bei der EU Sturm, um die Vernichtung der alten Eichen, Buchen und Kiefern zu verhindern, darunter eine registrierte Eiche mit über 600 Jahren.

Nun hat sogar der EU-Gerichtshof – ein bekanntlich völlig zahnloser Tiger – den weiteren Holzeinschlag in diesem Naturschutzgebiet vorläufig verboten. Und Polen hat die entsprechenden Protokolle des EuGH ratifiziert, müßte also dem folgen.
Aber wen stört’s, wenn sich „Geld machen“ läßt?
Die Warschauer Machthaber haben einfach aus der Luft gegriffen behauptet, daß sie fast eine Milliarde Dollars Verluste von einem Stopp des Einschlags hätten.
Und es wird weitergemacht.

Zdjęcie numer 1 w galerii - Szyszko nie wstrzymał wycinki w Puszczy Białowieskiej. Ekolodzy blokowali tiry z drewnem

Die polnischen Öko-Fans und Waldfreunde wissen sich angesichts dieser allfälligen Ignoranz nicht mehr anders zu helfen: sie haben im Wald ein Zeltlager aufgeschlagen und blockieren die Waldwege, auf denen der Abtransport des Holzes erfolgen soll.
Und solange die Kameras des Fernsehens dabei sind, geht die Polizei auch nicht brutal gegen diese vor – nein, der Holztransporter wird einfach auf einen anderen Weg umgeleitet…
Mit Drohnenkameras dokumentieren die Waldfreunde jeden Tag hilflos, wo überall schon abgeholzt wurde. Denn längst läuft der Einschlag in industrieller Methodik mit sog. Harvestern – mit der Folge der Zerstörung des Ökosystems dieses einmaligen Überbleibsels jenes europäischen Urwaldes, der wohl noch vor wenigen Hundert Jahren fast ganz Europa bedeckte.

Weißrussische Menschen, aber auch die dortige Forstverwaltung, die den Urwald respektieren und keinerlei Eingriffe vornehmen, sind schockiert über die Vorgänge auf polnischer Seite, die auf den ganzen Wald Auswirkungen haben. Nicht mal zu Zeiten der Besatzung durch Hitlerdeutschland gab es hier ein solches Vorgehen – einzig Herrmann Göring kam mal zum Jagen her, aber kein Baum wurde damals angerührt…
Hüben der Schutz des Urwaldes in seiner natürlichen Form, drüber die kommerzielle Nutzung in allen Formen – da wird abgeholzt, daß die Späne fliegen, auch wenn es noch keinerlei Anzeichen einer Borkenkäferplage gegeben hat.

Nun wäre es für die EU ein Leichtes, Polen zu zwingen, den Holzeinschlag im Naturschutzgebiet einzustellen – ist Polen doch Netto-Zahlungsempfänger.
Da dazu keine Anstalten getroffen werden, sondern mit Theaterdonner andere angebliche Konflikt-Themen hochgespielt werden, bleibt nur die Schlußfolgerung: tatsächlich WILL MAN von Seiten der EU nichts ändern und ist mit den Frevlern einig
– – – –

2. Milliarden für europäische Kriege

(nach Informationen dieser Quelle vom 26.6.17)

Zitat:
Milliardenschwere Rüstungsprogramme auf EU- und auf nationaler Ebene begleiten den Ausbau der Europäischen Union zur weltweit operierenden Militärmacht. Neben einer stärkeren Streitkräftekooperation, die die EU in die Lage versetzen soll, ihre Kriegseinsätze etwa in Afrika auszuweiten, hat der EU-Gipfel in der vergangenen Woche auch die rasche Einrichtung eines „Verteidigungsfonds“ beschlossen.

Dieser sieht die systematische Umwidmung zivil genutzter Gelder in militärisch verwendete Mittel vor.
Bereits in wenigen Jahren wird Brüssel demnach
jährlich 1,5 Milliarden Euro für Rüstungsforschung und -entwicklung bereitstellen.

Auch die Bundesregierung erhöht ihre Militärausgaben und hat vergangene Woche Rüstungsprojekte im Wert von rund zehn Milliarden Euro beschlossen – Kriegsschiffe, Tankflugzeuge, Satelliten, die Optimierung vorhandener Waffenbestände für die aktuellen Kriege und vieles andere.
Zudem sind bereits vollkommen neue, für die
Rüstungsindustrie lukrative Milliardenvorhaben in Planung – neben dem Mehrzweckkampfschiff MK 180 vor allem ein neuer Kampfjet, der mit der US- amerikanischen F-35 konkurrieren und Lenkraketen, Drohnen und anderes Kriegsgerät integrieren soll. …“

(der ganze Beitrag als pdf: gfp_EU-Milliarden für Kriege – Quelle: http://www.german-foreign-policy.com/de)

Wie schon oft darauf hingewiesen: immer wieder werden die Begriff „Europa“ und „europäisch“ von den EU-Bürok-Ratten mißbraucht für ihren kleinkarierten, durch nichts legitimierten Verein von CIA’s Gnaden. Sie ignorieren fleißig, daß Europa ein Kontinent ist, der bis zum Ural geht…

– – – –

3. Die Sanktionen der VSA schaden EUropa

(nach Informationen dieser Quelle und anderer Quellen)

Nachdem Japan, der größte LNG-Kunde in Asien, seinen Einkauf desselbigen kürzt und wieder zur Energieversorgung durch Atomkraftwerke zurückkehrt, die man nach dem Fukushima-Desaster sehr schnell eingestellt hatte, muß nun offensichtlich das teure und naturschädliche amerikanische Fracking-Flüssiggas mit politischem Druck gewaltsam in den EU-Markt gepreßt werden – grundrechenarten-ignorierende Deppen wie die polnischen und baltischen Politiker-Darsteller sind dort eher rar.

Was ist einfacher als mit Sanktionen, die angeblich Rußland treffen sollen, diese Ziele in der EU durchzudrücken?

"Ущербные" санкции Трампа разорят ЕвропуФото: imago stock&people/Global Look Press

Die Sanktionen laut dem Anfang August vom Kongreß verabschiedeten und von D.T. unterzeichneten Gesetz verbieten unter anderem explizit Lieferungen, Dienstleistungen, Technologie­übergabe – und sogar Informations-Betreuung jeglicher russischer Erdgas-Projekte. Einschließlich der Modernisierung bestehender Rohrleitungen.
Auch die Finanzierung solcher Projekte ist auf 5 Millionen Dollar pro Jahr beschränkt – was einem Verbot gleichkommt.

Laut Financial Times sind vor allem die Firmen Royal Dutch Shell, Engie, Wintershall, OMV und Uniper betroffen, die 4,75 Mrd. Euro in den Bau der Gasleitung Northstream-2 investieren wollten. Wobei nach Insiderangaben die Raten für 2017 bereits vollständig ausgereicht sein sollen.
Ebenso wird die Schweizer Firma Allseas in Schwierigkeiten kommen – ist sie doch an der bereits laufenden untermeerischen Verlegung des Turk-Stream-Projektes beteiligt.
Genauso Chevron und ExxonMobil, die in die Rohrleitung nach Kasachstan mit 37 Mrd. USD einstiegen wollten.

Und weitere Firmen… Einer hat es sogar gewagt, gegenüber der FT von einer Katastrophe zu sprechen. Andere schweigen fein still – und suchen nach Auswegen bzw. Umwegen. Und erwarten die im Gesetz versprochenen „Konsultationen mit den Partnern“… Natürlich sprechen alle offiziell davon, sich sämtlichen Festlegungen zu unterwerfen, wie der CEO von Royal Dutch Shell Ben van Bearden…

Sonderbar, nicht wahr?
Seit wann erstreckt sich die Gesetzgebung der VSA auf die ganze Welt?
Kuschen die freiwillig?
Überlassen den VSA-Konzernen den russischen Markt?

Nicht alle: der CEO von BP Bob Dudley hat verlauten lassen, daß man auch unter den Sanktionen mit Rußland zusammenarbeiten kann – wo man doch an „Rosneft“ mit 20% beteiligt ist… man habe das Gesetz genau studiert und könne damit arbeiten.
Offensichtlich sind da wieder alle gleich, nur manche sind „gleicher“…

Новые антироссийские санкции рассорят США с ЕС и рассмешат Москву. Deutsche Welle
Deutsche Welle: Moskau wird über die Sanktionen nur lachen

Auf jeden Fall hat der Vizepräsident des Fonds für nationale energetische Sicherheit Alexej Griwatsch die drohenden Verluste aller an den Projekten beteiligten oder als Lieferanten verpflichteten europäischen Firmen auf „Dutzende Milliarden Dollar“ geschätzt:
„Der Gesetzestext ist nicht mehr zu ändern, der Kongreß hat dem VSA-Präsidenten die Möglichkeit genommen, Ausnahmen zu machen. Wir sehen, daß die politische Elite der VSA in der Mehrzahl gegen Trump ist und ihn behindert wo es nur geht.“

Die Europäer hofften auf die Konsultationen und darauf, daß man in den VSA Verständnis dafür aufbringe, da die Energie-Sicherheit EUropas durch die Sanktionen akut gefährdet sei.
(wie „begründet“ diese Hoffnungen sind, wird sich zeigen)

Der Chef des Institutes für nationale Energetik, Sergej Pravosudow, meint, daß jetzt der Zeitpunkt gekommen wäre für die EU-Führung, die eigenen Interessen gegenüber den VSA durchzusetzen:
„Aber die EU ist nicht homogen. Es ist kein Geheimnis, daß die wirtschaftlich weniger entwickelten Länder Osteuropas, wie das Baltikum und Polen, sich stark auf die VSA orientieren und oft deren Interessen dienen, auch entgegen den eigenen. …
Jetzt werden wir sehen, ob die EU-Führung fähig ist, in diesen Fragen Eigenständigkeit zu zeigen. … Die Firmen werden gezwungen sein, sich dem unterzuordnen, was die Politiker sagen – … auch wenn das zu finanziellen Verlusten führt.“
– – – –

Ja, wir werden es sehen – und die Schlußfolgerungen daraus ziehen, wie die EU-Politiker-Darsteller reagieren – ob sie wirklich EU-Interessen vertreten oder „einknicken“ werden – momentan ist eher letzteres wahrscheinlich.

Allerdings kommt mir das Ganze sehr merkwürdig vor, wie eine große Showvorstellung, wo der „Schwarze Peter“ immer hin und her geschoben wird, bis keiner mehr so richtig durchsieht.

Denn wann hat sich in letzter Zeit die Wirtschaft schon mal der Politik untergeordnet?

Kann mich nicht daran erinnern – im Gegenteil: die EU-Politiker haben stets das gemacht, was die internationalen Großkonzerne und die Finanzwelt wollten…

Diese ganzen Vorgänge sind also sehr genau zu beobachten, denn sie werfen ein helles Licht darauf, was „hier im Westen“ tatsächlich „abgeht“… bleiben wir aufmerksam.


13 Kommentare

  1. Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

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  2. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

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  3. Besucherin sagt:

    „Jetzt werden wir sehen, ob die EU-Führung fähig ist, in diesen Fragen Eigenständigkeit zu zeigen. … Die Firmen werden gezwungen sein, sich dem unterzuordnen, was die Politiker sagen – … auch wenn das zu finanziellen Verlusten führt.“

    Na, da werden doch Investitionsschutz – Klauseln aus dem Hut gezaubert, oder glaubt jemand was anderes? Vielleicht ist das ja sogar die bequemere Variante, die Steuerdodln auszusackeln, die das nicht einmal erfahren.

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  4. Helmut Nater sagt:

    Auf G+,Twitter und Facebook gepostet.

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  5. luckyhans sagt:

    zu Helmut Nater um 23:10
    Danke! 😉

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  6. Texmex sagt:

    Also LH,
    das ist ja eine Meldung, weniger als 20 ha zum kommerziellen Holzeinschlag. Freigegeben.
    Mann o Mann, welch riesiges Gebiet. Im Vergleich zum Naturpark ein Mueckenschiss. Das liest sich wie eine Panikmeldung der PaedophilenPartei.
    Nur mal zur Verdeutlichung: der Naturpark ist zog 1000ende Hektar. Ziemlich exakt 1305 km2, also 130 500 ha. Und da machst Du ein Geschoss um nicht mal 19 ha? Was, wenn es dafür einen triftigen Grund gibt??? Der konnte vom Schreiber vergessen worden sein, gemäß Lueckenpresse oder unpopulär oder was weiss ich….
    Die Wisente merken hoch wahrscheinlich nichtig mal, dass der Drahtzaun loechrig ist. 19 ha sollen auf 103500 ha Einfluss haben? Also Bitte. Man muss es nicht mögen, aber die Relation sollte gewahrt bleiben.

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  7. Texmex sagt:

    Nachtrag: es gibt sogar noch Pufferzonen, die dann mitgezählt eine Gesamtfläche von
    1500 km2 oder 150000 ha hat.
    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Białowieża-Nationalpark

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  8. luckyhans sagt:

    zu Texmex um 9:46
    Deine Reaktion enttäuscht mich. Du kennst nicht den Spruch: „Wehret den Anfängen?“

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  9. Texmex sagt:

    @Lh
    Ich habe es doch oben geschrieben: Lueckenpresse. 20 ha Holzeinschlag sollen Milliarden einbringen? Was denn? Euronen, Zloty? Pinocchios Sonnenblumen?
    Das ganze Ding stinkt doch auf 1000e Meter gegen den Wind. Tut mir leid.
    Ja, wehrt den Anfängen ist gut. Aber Nischen gesunder Menschenverstand darf auch sein. Und die Paederastenpartei hat keinen. Die sind ein Projekt der Ostküste, wenn Du versteht. Zitate muss ich nicht bringen, die kennst Du sicher selbst.

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  10. luckyhans sagt:

    zu Texmex um 19:51
    „Das ganze Ding stinkt doch auf 1000e Meter gegen den Wind.“ –
    jetzt hast du’s erfaßt. Es kann gar nicht sein, daß da nur die paar Hektar abgeholzt werden – dazu passen die 900 Millionen Dollar Verlust nicht, die da angeblich entstehen würden.

    „Aber Nischen gesunder Menschenverstand darf auch sein.“ –
    genau daran apelliere ich…

    Und klar: über die faulen Part-Eier und ähnliches sind wir uns einig… 😉

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  11. luckyhans sagt:

    Die ÖMV hat laut ihrem Vorstandvorsitzenden Rainer Seele 200 Mio. Euro für das Projekt „Northstream-2“ überwiesen, meldet Reuters. (Quelle: https://lenta.ru/news/2017/08/10/omv200/)
    Dagegen hatte die französische Engie (die ehemalige GDF-Suez) Ende Juli erklärt, sie werde sich möglicherweise aus der Finanzierung des Projektes zurückziehen, wenn die VSA die angekündigten Sanktionen in Kraft setzen.
    Es bleibt spannend… 😉

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  12. ziegenlippe sagt:

    Das ist ein Wald, den man fast 100 Jahre in Ruhe gelassen hat. Das ist schon mal ne Ansage.
    Alle!!! Eingriffe waren tabu und wurden unterlassen und da spielt es meiner Meinung nach keine Geige ob die Fläche
    ha mässig groß oder klein ist.

    Ich war mal dort und verstehe die Aufregung.

    Bitte dran denken, ‚Steter Tropfen höhlt den Stein‘ und nächstes Jahr ist die Fläche dreimal so groß.
    Vllt wegen dieser einen kleinen Waldfläche. Vielleicht braucht einer gerade eine Tischplatte mit 4 Meter Breite aus einem Baum heraus geschnitten.
    Ich habe mal unter einem Förster in der DDR gearbeitet und der
    ist fast kollabiert als man seinen gehegten Wald, diese Bäume hatte er nie bekannt gegeben, ganz von oben zum Abholzen freigab.
    Da standen uralte Bäume, so unten fast 1,5 bis fast 2 m Durchmesser, also schon ein mächtiger Umfang, für ihn die Väter und Mütter des Waldes.

    Die Wut hätte ich dem nie zugetraut.

    Es geht m. Meinung nach nicht unbedingt um die paar ha, es geht um den Frevel an sich.
    Etwas das die unfähigen GRÜNEN überall vermuten, nur nicht mehr in der Natur, ausser sie wohnen gerade da und man setzt ihnen ne Autobahn vor die Nase.

    Gefällt 2 Personen

  13. Vollidiot sagt:

    Polen ist z.Zt. bäd.
    Immer dann, wenn sie bäd waren. wollten sie nicht so wie der Westen (Angelsachsen).

    Zum polnischen Nationalcharakter gehört ja auch die Hybris und die Lebensraumgewinnung, also z.B. der Traum, daß Polen vom Schwarzen Meer bis nach Helgoland reiche (Besetzung des Ölsagebietes in der Tschechei, Teilmobilmachung 1939).

    Im Schatten des Polen-Orban-Bäschings rührt dei EU-Kommision in einem anderen Topf.
    Die Rettung Schiffbrüchiger und die Luftreinhaltung sind wichtiger und Sanktionen und Kriege sowieso.
    Auch hier massive Verwerfungen sog. „demokratischer Strukturen“ – der „linke“, fabianistische, geldgeile Faschismus ist im Vormarsch.
    Auch hier darf der „Bürger“ wählen – und er wählt auch hier – nur er weiß nicht was er tut.
    Warum auch – kann man von Mitmenschen anderes erwarten, die ihren Garten statt bepflanzen mit Schotter (grau, schwarz, weiß) zuschütten?
    Wer mag schon „Unkraut“?

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