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Hawey / Geheimnis des Lebens/ Inhalt / Verpackung

Autor: Hawey

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Die verlorenen Geheimnisse des Lebens.

Da war mal ein großer Gelehrter der alles gelernt hatte was es über die Welt und das Leben zu wissen gab. Nur ein kleines Geheimnis fehlte ihm noch und so suchte und suchte er und beauftragte in der ganzen Welt Boten die ihm das letzte Geheimnis bringen sollten.

So vergingen viele Jahre seines Lebens und er war schon ein alter Mann da kam eines Tages ein heiliger Mann zu ihm und sagte zu ihm: Großer Gelehrter, ich habe von Deiner Suche nach dem Geheimnis des Lebens gehört. Hier habe ich ein Büchlein für Dich da stehen alle Geheimnisse der Welt drin mit diesem Schlüssel der darin enthalten ist wirst du endlich Antwort auf deine Frage bekommen.

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Der große Gelehrte freute sich sehr und bedankte sich vielmals bei dem Heiligen Mann. Er ließ das Buch eine Zeitlang auf seinem Schreibtisch liegen betrachtete es nur von außen und bewunderte wie dieses Buch gemacht war. Es wirkte vollkommen.

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Eines Tages fasste er dann endlich den Mut das Buch zu lesen um das letzte Geheimnis über das Leben zu erfahren. ER setzte sich an seinen Kamin in dem ein Feuer vor sich hin prasselte. Auf dem kleinen Beistelltisch stand einer seiner besten Rotweine. Er schenkte sich ein, prostete in die Luft und trank einen Schluck dann stellte er das Glas ab und nahm sein Buch mit großer Vorfreude in die Hand und betrachtete es nochmals mit großer Zufriedenheit, weil er ja gleich das große Geheimnis des Lebens erfahren würde.

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Er schlug also das Buch auf und in goldenen Lettern stand dort die Beschreibung wie man dieses Büchlein anzuwenden hätte. Er fing also an zu lesen und stolperte gleich im ersten Satz über einen Fehler und im zweiten Satz war schon wieder ein Fehler und er regte sich so furchtbar auf das in so einem Buch das, dass Geheimnis des Lebens enthalten sollte überhaupt ein Fehler sein könne.

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Er wurde richtig böse und steigerte sich wegen dieser Unvollkommenheit immer weiter in seinen Zorn so, dass er das Buch nahm und es ins Feuer warf. Es gab einen blauen Blitz und eine Stimme kam aus dem Kamin Unwürdiger in deinem ungezügelten Zorn hast Du das Wissen um das Geheimnis des Lebens vernichtet. Lass dir gesagt sein, dass gerade aus der Unvollkommenheit das Leben hervorgeht und wachsen kann denn, wenn du es gleich vollkommen Wahrnehmen würdest wäre Dein Weg schon zu ende und was könntest du lernen.

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Du hast Deine Aufmerksamkeit auf das Äußere auf das Perfekte gerichtet und bist ein gelehrter Erbsenzähler geworden. Nie hast Du den Inhalt verstanden, sondern immer nur auf die äußere Hülle gestarrt die so vergänglich ist. Das Geheimnis des Lebens ist nicht die Hülle ist nicht das Sichtbare sondern das Unsichtbare darin das Namenlose das Unbekannte das sich vor Dir entfaltet, wenn du es mit deinem Licht anleuchtest. Du bist das Leben, das einzige Geheimnis, das du erkennen musst. Da du aber nun dieses Geheime Wissen zerstört hast sollst Du ewig danach suchen ob wohl du es schon immer in Dir getragen hast und immer in Dir tragen wirst.

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LG Hawey

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Der gute Alte in Haweys Geschichte, der war  also auf Verpackung fixiert und verpasste darob, den Inhalt überhaupt anzuschauen.

Sehr dumm,

und mit diesem ersten Teil identifiziere ich mich; Wenn mir Inhalt köstlich ist, amüsiere ich mich über allenfalls fehlerhafte Verpackung.

Wenn mir Inhalt destruktiv vorkommt, weise ich oberlehrerhaft auf schlechte Verpackung hin, dann geht dass statt das, und das statt dass gar nicht. Dies als Hinweis für von mir sprachlich schon mal beoberlehrerte.

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Der Stimme aus dem Kamin, der sage ich hingegen, dass sie eine Arschlöchin sei, da sie töricht lüge. Nichts ist ewig. Keiner wurde, wird und wird  dazu verdammt werden, ewig, und ewig heisst ewig, etwas zu tun. Zudem kann Wissen nicht zerstört werden, auch dann nicht, wenn es, von Hawey bildlich gesprochen, genau gefasst in einem schönen Buche steht und wenn dieses Buch zerstört wird.

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Lieber Hawey, lieber Leser, ich grüsse Euch herzlich.

thom ram, am Dritten des Achten des Jahres fünf des beginnenden neuen Zeitalters.

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20 Kommentare

  1. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

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  2. haluise sagt:

    AM 7. AUGUST 2017 FINDET EINE MONDFINSTERNIS STATT und EINE MEDITATION

    http://transinformation.net/mond-finsternis-meditation-am-7-august-2017/

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  3. Hawey sagt:

    Ja Thom, da haste was nicht verstanden, ich hatte mal einen Leser der hat sich immer über jeden Schreibfehler, beschwert. Dem habe ich dann mal geschrieben, warum bei mir Schreibfehler sind.

    In der Schule war ich ein sehr guter Schüler und auch sehr gut in Deutsch, zwischen dem 13. und 14. Lebensjahr schrieb ich einen ca. 400 Seiten langen Roman. Mein Lehrer war begeistert über die Sprachgewalt mit der ich das geschrieben hatte und wollte mir auch helfen bei der Veröffentlichung.
    Also nahm ich das Teil wieder mit nach Hause um es meiner Mutter stolz zu präsentieren. Freudestrahlend überreichte ich ihr abends als sie nach Hause kam mein Werk und erwähnte auch Stolz was die Lehrer dazu gesagt hatten. Was aber machte diese Frau nahm es in die Hand ohne auch nur ein Wort daraus zu lesen zerriss sie das Buch schmiss es vor mir auf den Boden und meinte ich solle mir ein anderes Hobby suchen davon könne man nicht leben. Ich war erstarrt, geschockt. Während sie diese Untat an mir beging zerriss auch irgendwas in mir. Zunächst merkte ich nur den grässlichen Seelischen Schmerz.

    Als ich am nächsten Tag zur Schule ging schrieben wir in der dritten Stunde ein Diktat da begann es was bis zum heutigen Tage in mir wütet. Die Buchstaben fingen an zu tanzen alles verdrehte sich, Wörter wiederholten sich usw. Die Lehrer verstanden es nicht war ich doch bisher einer ihrer besten Schüler. Sie versuchten mit mir zu sprechen aber ich konnte ihnen keine Antwort geben ich weinte immer nur, wenn man mich daraufhin ansprach was denn auf einmal los sei. Meine Mutter wurde einbestellt und sie ging einfach nicht hin ging zu keinem Elternabend. Heute wäre diese Gleichgültigkeit wahrscheinlich nicht möglich aber damals verlief das alles im Sande ich kam sogar in die Sonderschule, weil ich nicht mehr zur Schule ging. Erst in den letzten zwei Jahren bekam ich einen alten Lehrer der diesen Titel Lehrer wirklich verdiente. Der erwischte mich dabei wie ich von einem leeren Blatt einen Aufsatz fließen vorlas. Es sagte dann zu mir für diese Gedächtnisleistung bekommst Du eine eins aber für die Faulheit eine sechs und nach dem Unterricht bleibst du da. Jedenfalls war das ein Mensch zu dem ich vertrauen fasste der sich kümmerte. Er hatte auch noch zwei andere Schüler und uns drei Unterrichtete er dann aus Mittelschulbüchern so, dass wir am Ende einen guten Schulabschluss hatten. Aber meine Deutsch bekam er auch nicht hin. Noch heute machen die Worte und Buchstaben auf dem Papier was Sie wollen. Was ich im Kopf richtig denke kommt auf dem Papier nicht an.

    Nun hatte ich vor einigen Jahren den Honigmann zu Besuch bei mir. Dem zeigte ich verschiedene Sachen die ich geschrieben hatte und der sagte das ist gut das nehme ich mit und veröffentliche es. Ich wollte das aber nicht und erfragte mich erstaunt warum denn nicht? Ich sagte ihm schau dir mal die vielen Fehler an. Er sagte als Antwort zu mir Scheiß auf die Fehler auf den Inhalt kommt es an und der ist gut. Ich erzählte ihm dann das ich mich schon mein Leben lang wegen meiner Schreibfehler schäme. Viele meiner Freunde und auch meine Fahrgäste den ich so einiges Vortrug wenn es passte sagten immer das ist gut das musst du veröffentlichen. Habe ich nie getan ich habe es immer nur mal Vorgetragen wie beschrieben.

    Nun sah ich das erste Mal meine Hymne an die Menschen veröffentlicht. Gleich wurde mir heiß und kalt weil ich sah das da Fehler drin waren. Die Resonanz war aber durchweg positiv. Also fing ich an Kommentare zu schreiben natürlich mit Fehlern ohne Ende das viel auch auf und mehre beschwerten sich aber der Honigmann gab ihnen die richtige Antwort. Später traute ich mich auch Artikel zu schreiben. So dass es mir nichts mehr ausmachte, wenn manche Schimpften. Als ich dann selber zu Lernzwecken eine Webseite eröffnete, schreib dann einer ganz vehement das es ihm nicht gefiel das da immer so viele Fehler drin seien. Für diesen Mann schrieb ich diese Geschichte und rechnete damit das er mich nun vollends Angreifen werde. Das Gegenteil er schrieb mir einen netten Brief bzw. Kommentar und sagte das er verstanden habe es voll verstanden habe und er fragte mich ob er diese Geschichte Einrahmen dürfe und für seine Studenten aufhängen würde.

    Kommen wir zu Deiner Aussage:

    „Der Stimme aus dem Kamin, der sage ich hingegen, dass sie eine Arschlöchin sei, da sie töricht lüge. Nichts ist ewig. Keiner wurde, wird und wird dazu verdammt werden, ewig, und ewig heißt ewig, etwas zu tun. Zudem kann Wissen nicht zerstört werden, auch dann nicht, wenn es, von Hawey bildlich gesprochen, genau gefasst in einem schönen Buche steht und wenn dieses Buch zerstört wird“.

    Die Stimme aus dem Kamin spricht über das Leben und das Leben ist Ewig so steht es in allen heiligen Büchern. Also ist die Aussage richtig und da ich ja der Schreiber dieser Geschichte bin ist es genauso. Mein Wissen ist zerstört wenn man es verbrennt und es noch kein anderer gesehen hat.

    Lieber Thom, wenn ich richtig Informiert bin warst Du ja Lehrer und kann verstehen das Du bei meiner Orthografie Bauchschmerzen bekommst und das Erbsenzählern anfängst. Nur leider hast Du vergessen das Hawey nicht perfekt ist in dieser Sache und trotzdem den Mut gefunden hat seine Gedanken, Erlebnisse aufzuschreiben und sich dem Spott und der Häme auszusetzen die mir manche Menschen zuteilwerden lassen. So bin ich nun mal ein einfacher Mensch der nicht perfekt ist. Ich bin einfach nur Hawey der nicht perfekt ist aber trotzdem Glücklich und ich werde geliebt und nicht nur von meiner Familie. Der viele Länder kennengelernt hat und die Menschen die darin leben und die waren immer freundlich zu mir denen war es egal ob ich Schreibfehler machte. Wie oft habe ich zu hören bekommen Hawey Du bist ein wahrer Freund. Was also ist so wichtig, dass man perfekt sein muss? Perfekt ist tot oder eine Krankheit jedenfalls für mich. Wie Du weißt spreche ich ja immer nur von eigenen Erfahrungen und Erlebnissen. Meine Reise ist eine lange Reise die manchen für drei Leben reicht. Aus diesen Erlebnissen mit diesen Wunderbaren Menschen ist auch die Hymne an die Menschen die ich dir ja auch geschickt habe und vielen andere entstanden. Die sollte man allerdings laut lesen und mit Emotionen dann wird man verstehen. Ja und ich habe den Mut zu sagen Menschen ich liebe Euch wie Ihr seid mit allen euren Fehlern und irgendwie haben wir wenn auch nicht die gleichen aber ähnliche schmerzen. Deswegen verurteile ich auch niemanden auch da habe ich ein Lyrisches Werk drüber verfasst. Da musste ich allerdings einen Break einbauen, weil da haben Selbst Industriebosse Tränen geweint. Es war manchmal nicht leicht die wieder zu beruhigen.

    Wenn mir jemand sagt, Hawey Du hast einen Knall warum hilfst du dem Penner dann muss ich immer Stopp sagen, das ist ein Mensch und kein Penner auch da habe ich einige Geschichten mit erstaunlicher Wirkung. Nochmal Thom ich bin nicht perfekt und wer es nicht mag was ich sage und schreibe kann es ruhig sagen aber er sollte sich schon richtig Informieren warum etwas ist wie es ist, zu schnell ist der Zeigefinger heraus und auf einen gerichtet? Ich bin der Überzeugung das man immer nur auf sich selbst zeigt denn man selbst hat damit ein Problem der andere nicht. Du wüsstest nicht einmal davon, weil er es nicht zeigen würde so wie Jahrzehntelang meine Schreibfehler nicht gezeigt habe. So und nun kannst mich heißen was Du willst. Mehr wie Gut Danke wirst Du nicht zu hören bekommen.
    PS. Du wirst es nicht glauben Thom ich habe sogar schon einen Verlag gehabt neben meiner Busfahrerei und habe ein Buch herausgegeben.
    Das Lehrbuch des Lebens von Martin https://www.amazon.de/Lehrbuch-geistigen-Gesetze-aktiviere-erfahren/dp/3936612153/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1501782808&sr=8-1&keywords=Das+Lehrbuch+des+Lebens
    Ich hatte keine Ahnung wie man ein Buch macht, ich konnte nicht einmal Schreibmaschine schreiben. Ich hatte meinen Freund Tony Gaschler der Schriftsteller und der Erfinder der Toga Methode war Ist leider vor zwei Jahren verstorben (Kannst bei Amazon nachschauen da findest Du alles was er so gemacht hat). erzählt das ich Schreibmaschine schreiben lernen wolle er sagte mir ohne Ziel wird das nichts. Er kenne einen anderen Schriftsteller dem ist der Verleger gestorben ich solle doch mal hinschreiben da ich das Thema kenne hätte ich Chancen die Deutschsprachigen Rechte zu bekommen das Buch war in Holland schon in der 25 Auflage. Ich machte das dann. Der Schriftsteller war aber mittlerweile auch schon Verstorben aber der Sohn der Professor an der Universität von Sarajevo war und die Ehefrau kamen zu mir und als die die vielen Bücher in meiner Maisonettewohnung über zwei Stockwerke sahen und auch, dass ich die Thematik verstand bekam ich die Rechte für alle Bücher ich habe aber nur das eine herausgebracht. Habe dass später einen Freund geschenkt der auch ein Verlag hatte der es dann scheinbar dem Steiner Verlag verkauft hat. Lieber Thom und weißt Du was ich im Vorwort geschrieben habe. Liebe Leser, können sie sich Vorstellen das ein ehemaliger Sonderschüler der nicht einmal richtiges Deutsch beherrscht ein Buch herausgibt? Nun sie halten es gerade in der Hand. Das ganze Entstehen ist eine Geschichte für sich. Wenn Du im nächsten Jahr zu uns kommst dann kann ich Dir das Buch zeigen habe genau noch ein einziges Exemplar alle die ich so zu verleihen hatte sind gegangen aber nicht wieder zurückgebracht worden. Das Buch wurde natürlich Korrektur gelesen. Immer hin habe ich 5000 Exemplare Verkauft.

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  4. luckyhans sagt:

    … macht schon nachdenklich, solch eine Geschichte. Ich meine die ganz oben, im Artikel.
    Ein Gelehrter, der derart unbeherrscht reagiert… für einen wahren Gelehrten sind Geduld und Beharrlichkeit kennzeichnend… wird also eher ein „moderner Wissenschaftlier“, also ein Dogmatiker gewesen sein… Erbsenzähler, Ökonom oder so…
    Ein Buch, welches „das Geheimnis des Lebens“ enthalten sollte… kann ein denkender Mensch an so etwas glauben, ohne sich zu fragen, was er denn bisher in seinem Leben kennengelernt hätte?

    Und dann diese völlige Loslösung von außen und innen… alles hat genau DIE Form, die seinem Inhalt entspricht, meinen manche… Inhalt und Form sind irgendwie miteinander verbunden… nein, nicht identisch – nicht jede „gutaussehende“ Frau ist auch eine gute, liebe Frau, aber äußere „Schönheit“ ist ja etwas Relatives – wahre Schönheit kommt sowieso von innen… ist übrigens bei Männern nicht anders…

    Ich habe auch schon viele „gutaussehende“ Bücher gesehen, bei denen der Inhalt auch nur „gut aussehend“, aber nicht gut und nützlich war, sondern im Gegenteil verlogen und manipulativ… bestes Beispiel sind die „hochwertigen“ Werbe-Büchlein, die es vor 10 – 20 Jahren von fast allen deutschen Firmen für die Automobile der Oberklasse gab (ob es sowas heute noch gibt, weiß ich nicht), oder so manches Image-Buch von großen Firmen… aber auch Guidos Geschichtskorrektur-Bücher und viele andere… außen hui, innen pfui…

    Jetzt mag ich den Spieß aber mal rumdrehen und frage:
    kann ein Buch, das voller Fehler ist, so daß man den Sinn dessen, was da übermittelt werden soll, nur schwerlich erschließen kann, oder derart, daß dieser Sinn zweideutig bleibt – kann ein solches Buch wirklich gut sein?
    Freude machen, Befriedigung und Erkenntnis bringen?
    Klar – es kann anregend sein, es kann zu eigenen Gedanken herausfordern – aber das macht ein gutes Buch sowieso…
    Warum nur haben sich „früher“ Herausgeber, Lektoren, Korrektoren, Ko-Lektoren, also viele Menschen damit beschäftigt, ein gutes, hochwertiges Buch herauszugeben?
    War das alles „nur Show“? Überflüssig? Geldschneiderei? Sinnloser Aufwand?
    Und waren die Autoren „zu doof“, ihre Bücher gleich „richtig“ zu schreiben?

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  5. luckyhans sagt:

    zu Hawey um 02:26
    Ja, ein hartes Schicksal, das dir da beschieden war. So ziemlich das Schlimmste, was einem Menschen passieren kann: die eigene Mutter lieblos handelnd… Ich hoffe, du hast dich mit ihr inzwischen versöhnt… Da ich einfach mal schätze, daß wir in etwa aus derselben Generation kommen, kann ich vermuten, daß auch deine Mutter kriegserlebnis-geschädigt war – wie meine Eltern. Lange Zeit habe ich ihnen vieles nicht vergeben können, was sie uns Kindern angetan haben, aber sie haben es nicht getan, um uns wehzutun, sondern weil sie selbst innerlich so zerstört waren vom Krieg.
    Übrigens resultiert auch daher meine völlige Ablehnung jeglicher Kriege…
    Lieber Hawey, ich fühle mit dir, und sollten dich einige meiner Beiträge mal „gestört“ haben, so sieh es mir bitte nach – auch ich versuche, das zu sagen, was ich für mich als richtig erkannt habe – und dabei niemandem anderen wehzutun.
    LG

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  6. thom ram sagt:

    Lücki 04:38

    Ich ergänze.
    Du sagst, dass lieblos handelnde Eltern so ziemlich das Schlimmste seien. „Ziemlich“ trifft zu, denn es gibt etwas, was noch schlimmer ist: Noch schlimmer ist, wenn Kinder nicht beachtet werden. Psychische und Physische Schläge sind steinbeinhart, doch auch sie sind Ausdruck von Zuwendung (ich würde sagen, von Liebe – doch dann geht das Gezerre um den Begriff „Liebe“ wieder los), nämlich Ausdruck von Zuwendung (Liebe) in primitivster Form. Aber keine Zuwendung (keine Liebe), das lässt das Kind verdursten und verdorren, ist das Allerschrecklichste.

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  7. thom ram sagt:

    Hawey 02:26

    Missverständnis, Missverständnis, Hawey. Ich scheine mich nicht klar ausgedrückt zu haben.

    Deine Schreibe wirkt auf mich wie folgt, und das permanent:

    Ich lese gerne, was du schreibst. Ich lese gerne, wie du schreibst. Also Inhalt und Form sprechen mich unmittelbar angenehm an, mein Interesse kitzelnd, und der Sprachfluss ist so, dass ich ohne zu stocken lesen kann, für mich also ein sehr schöner Sprachfluss.

    Du irrst. Bei einem Autor wie du es bist, da fallen mir zwar Rechtsschreibeunebenheiten auf, einige davon stören mich ein bisschen, doch in der Haupttendenz erheitern sie mich – nein, da ist keine Ueberheblichkeit, keine Verachtung dabei! – sie verraten mir auf Nonverbaler Ebene Geheimnisse deines menschlichen Seins.

    Du hast jetzt von diesen Geheimnissen explizit berichtet. Danke, Mensch, danke, guter Häwi!

    Schreibe weiter so in bb wie gehabt, ich bitte dich. Schreibe ohne zu zucken, frisch frei von der Leber. Und wenn die Buchenstaben tanzen, so bitte erinnere dich: Mindestens einen wirst du damit auf freundliche Art erheitern: Mich.

    Ich habe mich beim Veröffentlichen von Texten von dir hundertmal gefragt, wieviel Orthographie ich korrigieren soll, ein bisschen, alles, gar nichts; und im Grundzug war klar: Je weniger ich korrigiere, desto besser. Einzig das und dass, die springen mich in allen Texten, die ich lese, also nicht nur in den Deinigen, so brutal an, dass ich sie berichtige. Gelegentlich setze ich auch einen fehlenden Punkt dann, wenn du beim Vorlesen deines Textes definitiv Atem holen würdest.

    Nochmal, Hawey, danke für dein Bekenntnis. Und danke, dass du dir treu geblieben bist, trotz der geliebten Mama, welche dir (mit guter Absicht, das wissen du und ich heute) einen brutalen Schnitt, einen brutalen Schlag versetzt hat. Sie wusste es nicht besser, das wissen du und ich heute, sie tat ihr Bestes.

    So hielt und halte ich es mit meinen Eltern, auch mit meiner Ex. Manches war sehr hart für mich, doch ich machte nie einen Vorwurf draus, schon als junger Mensch nicht, denn ich erkannte früh eben das: Die Absicht dahinter war lauter, es waren Handlungen, bedingt durch mangelnde Einsichtsfähigkeit.

    Vollständigkeitshalber wiederhole ich bereits im Artikelchen Gesagtes:
    Wenn ich einem Schreiber um die Ohren haue, er solle gefälligst korrektes Deutsch, orthographisch richtig schreiben, dabei sogar auf konkrete Fehler zeige, dann ausnahmslos, wenn mir der Inhalt seiner Rede von übler Kraft gesteuert zu sein scheint.

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  8. Hawey sagt:

    @Thom ram
    Lieber Thomas, Danke für die Aufklärung. Ja ich bin Dir auch nicht Gram da ich auch meine Macken habe wie jeder andere auch und wenn es nicht so läuft auch zum Erbsenzähler werde und es Perfekt haben will. Da ist man dann wie verbohrt.
    Dein Kommentar kam aus welchen Gründen irgendwie Negativ herüber, was mich wunderte. Deshalb meine Aufklärung warum das so ist.

    LG Hawey

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  9. Hawey sagt:

    @luckyhans

    Hallo, Ich glaube ich verstehe jetzt das Missverständnis von Thom Ram. Ihr habt das Buchstaben treu gelesen dabei ist es nur eine Umschreibung. Der Sinn ergibt sich nicht unbedingt durch die einzelnen Worte. Ich bin Außerdem davon ausgegangen das jeder weiß das es keine Geheimnisse gibt. Denn wenn es welche geben würde dann könnte sie keiner finden. Es gibt Unwissenheit und Nichtwissen aber Geheimnisse gibt es nicht so meine Überlegung oder Sichtweise zu Geheimnissen. Das ganze Beschreibt doch nur das man Dinge die Offensichtlich sein sollten mit Abneigung begegnet und negative Reaktionen hervorruft.

    Man muss die Geschichte auf sich wirken lassen es ist ein Lyrischer Ausdruck für den Fehler den einer macht und wie verkehrt man reagiert wenn man den Hintergrund nicht weiß. Stell dir vor Du liest in der angenehmen Atmosphäre die ich beschreibe einen spannenden Roman und genau wo du Umblättern wisst sind die Seiten verklebt. Du versuchst alles um doch noch die Fortsetzung zu erhaschen aber letztlich kleben die Seiten so fest zusammen und du bekommst einen derartigen Frust das den ganzen Roman ins Feuer wirfst.

    Zu Deinen zweiten Kommentar. Ja es ist grausam wenn eine Mutter so ist. Richtig sie ist ein Kriegsflüchtling gewesen, ist vergewaltigt worden ist nächtelang im Wasser gestanden damit die Russen sie nicht erwischen. Wenn man dann eine neue Heimat gefunden hat und auch einen vermeintlichen Partner der einen schwängert und dann abhaut noch die Ersparnisse mitgehen lässt dann kann ein Mensch zusammenbrechen.

    Ich kam ja nach der Geburt zwei Jahre ins Heim, erst meine Tante hat meiner Mutter ein Zimmer besorgt und mich aus dem Heim geholt. Meine Tante war mir mehr Vater und Mutter als meine eigene Mutter. Meine Mutter kam einfach mit dem Leben nicht zurecht. Wenn meine Tante nicht gewesen wäre dann wäre wir verhungert die brachte meine Mutter immer wieder zu räson wenn nötig mit ein paar Ohrfeigen.

    Am Anfang war meine Mutter noch lieb und nett. War aber andauernd krank und hatte immer Gallen Koliken. Wie oft musste ich als kleiner Stöpke nachts über die Straße zur Polizei gehen das die einen Arzt anriefen. Eines Tages nachdem sie mal wieder schlimme Schmerzen hatte sagte der Arzt zu ihr sie würde markieren, meine Tante die darauf zu kam und das hörte machte den Arzt zur Sau und sagte dem meine Schwester markiert nicht und nahm sie am darauffolgenden Tag zu ihrem Arzt mit der sie sofort ins Krankenhaus schickte. Wie sich herausstellte hatte sie 96 Gallenstein. In der Zeit als sie im Krankenhaus war kam meine Oma aus der DDR und passte auf mich auf. Bei meiner Mutter platze dann auch noch die Narbe auf die arbeiteten damals ja noch mit Riesen Naben, alles dauerte sehr lange. Dann kam der Tag das meine Mutter nach Hause kam ich freute mich auf sie, die Tür ging auf ich sah meine Mutter und erstarrte und ging dann rückwärts zu meiner Oma und sagte das ist nicht meine Mutter irgendwas stimmte nicht. Ich kann es nicht beweisen aber meine Mutter war besessen. Das ganze Wesen war verändert mit einem mal war sie Gewaltig ohne Grund wenn ihr Kohlen aus dem Keller geklaut wurden prügelte sie mich erbarmungslos, ich war immer der schuldige wenn sie irgendwas nicht fand usw. Selbst wenn in einem Moment alles Harmonisch war konnte sie im nächsten Moment hochgehen und da ich der einzige war der da war bekam ich alles ab. Wie oft hat meine Tante wenn sie darauf zu kam und auch die Nachbarn mich gerettet. In dem sie ihr in den Arm vielen und sagten nun ist es genug.

    Als Vaterloses Kind war es sowieso nicht leicht denn man galt als Hurenkind und jeder wischte sich die Hände an einem ab. Ich war allein und Schutzlos ich kann euch versichern es ist eine große Einsamkeit die man als Kind erfährt wenn man keinen sicheren Hafen hat den man anlaufen kann. Ich wurde dadurch auch zum Stotterer das zweit Handicap man wurde als dumm eingestuft jeder brach den Stab über einen das aus mir ja nichts wird und ich im Gefängnis lande. Heute würden alle nach dem Jugendamt schreien und die hätten längst eingeschritten. Kontrolle so gut wie keine.

    Die Leute machten sich sogar einen Spaß daraus als meine Mutter später arbeiten ging und ich allein zu Hause war ihr Lügen zu erzählen weil sie mich dann solange öffentlich prügelte bis ich zugab etwas gemacht zu haben was ich gar nicht getan hatte. Einmal war ich im Zimmer da kam sie Wutschnauben herein griff das Brotmesser das auf dem Tisch lag und schlug damit auf mich ein. Das Blut spritze bis zur Decke. Welch ein Horror.

    Ich könnte ein ganzes Buch schreiben auch wie ich mich wandelte und zum wilden Tier wurde. Die Prügel die ich bezog musste ja irgendwie wieder heraus. Im alter von 12 – 14 Jahren verprügelte ich alles was mir in die Quere kam. Ich weiß nicht wie viel Kindern ich Verletzungen beibrachte wenn ich Ihnen die Schultasche über den Schädel zog. Wenn ich nicht mit 14 Jahren die Nah Tot Erfahrung gemacht hätte und 14 Tage später mir ein Vergebungs-Prozess widerfahren wäre dann wären die Würfel wohl so gefallen wie die Leute mir eingeredet hatten. Mit der Vergebungs Erfahrung verschwand der ganze Hass aus mir der Zwangsläufig entstanden war und mir war klar, „Die können ja gar nicht anders handeln als sie handeln. Ja ich konnte versteh warum die Menschen handelten wie sie handelten. Ich muss jetzt leider Schluss machen weil ich mit meinem Nachbar zum Frühstück verabredet bin.

    Sorry wenn die Antwort ein bisschen weit gestreut ist aber auf jedes Detail einzugehen würde zu weit führen. Es ist aber so das ich heute sagen kann das alles war notwendig sonst hätte ich nicht so viele Dinge erleben können wie ich sie erlebt habe und die Begeisterung für alles die ist in mir heute lebendiger denn ja. Durch meine Frau und meine Kinder habe ich gelernt was Familie wirklich bedeutet das habe ich ja vorher gar nicht gekannt denn das war ja mehr oder weniger ein Kriegsschauplatz.

    Nein mit meiner Mutter gab es keine Aussöhnung, den Kommunikationskanal habe ich zwar immer offen gelassen aber wie das so ist bei so einem Leben der eine wird stark und der andere Versagt. Viel gutes kann ich über meine Mutter nicht berichten aber das wenige habe ich mir bewahrt. Von der Logik und vom denken weiß ich das sie gar nicht anders konnte aber in meinem Herzen kann ich ihr nicht vergeben, Geht einfach nicht habe da schon alles versucht. Wo sie gestorben ist, hat meine Frau die Tränen geweint die ich vielleicht hätte weinen sollen aber da war nichts sie hat alles erschlagen. Ich bin nicht einmal zur Beerdigung gefahren habe sie in einem unbekannten Grab begraben lassen. Alles andere wäre mir Verlogen vorgekommen. Ja da müssen wir vielleicht noch mal in einem neuen Leben antreten damit sie Gutmachen kann was sie verdorben hat. Man kann jetzt denken von mir was man will aber es ist wie es ist. Die Verbindung Mutter Kind die normalerweise vorhanden sein soll hat sie selber durchtrennt. immer wieder habe ich Entschuldigungen für ihr Verhalten gesucht aber irgendwann fand ich keine Entschuldigungen mehr. Außerdem wollte sie immer ein Mädchen haben das habe ich auch tausende mal Vorgeworfen bekommen. Weißt Du wie man sich dann fühlt nicht angenommen, abgelehnt usw. Alles was ich tat wurde mit Füssen getreten nichts war ihr recht.

    Den anderen Leuten wollte sie immer alles recht machen aber ihr eigenes Kind vergaß sie dabei. Zum Schluss fragt man sich den Rest seines Lebens, Warum aber es wird keine Antwort geben. So nun belasse ich es mal dabei. Heute habe ich meine Leben akzeptiert wie es ist natürlich hat man immer Wünsche das dies und das besser sein könnte ist es aber nicht also muss ich damit sein, Gut Danke.

    Ich kann auch sagen das die meisten meiner Wünsche in meinem Leben trotz aller Widrigkeiten in Erfüllung gegangen sind. Eigentlich sind nur noch zwei Wünsche offen, 1. Ein VW Bus als Wohnmobil und 2. eine genauso schöne Wohnung und die Umgebung mit einer bezahlbaren Miete. Die Miete hier ist mittlerweile höher als meine Rente und wenn meine Frau nicht Ihren Beruf hätte dann wüsste ich nicht wie ich die bezahlen sollte. Im Moment kann ich nicht sagen ob ich das noch gebacken bekomme da ich aber immer Zuwendungen vom Leben selbst bekommen habe bekomme ich das vielleicht doch noch hin. Liebes Leben es wird langsam Zeit das da Bewegung ins Spiel kommt. Wenn ich zu alt bin weiß ich nicht ob ich noch genügen Spaß daran habe, Ich muss die Dinge auch nicht besitzen es reicht mir wenn ich sie benutzen kann.

    LG Hawey

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  10. Hawey sagt:

    Hier noch ein paar Informationen oder Aussagen und Redewendung die für die Deutsche Sprache sprechen.

    Redewendungen und Redensarten
    Als Verfechter und Sprecher der deutschen Sprache und in Zeiten des unvorstellbaren Kauderwelsches
    durch Anglizismen, (denken die Schreiber darüber eigentlich mal nach???), anderen Einflüssen sowie
    letztendlich durch die völlig überflüssige „neue Deutsche Rechtschreibung“, möchte ich hier wenigstens
    einen ganz kleinen Beitrag zum Erhalt unserer sprachlichen Kultur leisten und ein paar Redensarten
    auflisten, zusammen mit der Herkunft.

    Und – viele Redewendungen haben ja nun mal auch ihren Ursprung im Mittelalter… 😄

    Zur Zeit gibt es hier 133 Redensarten!

    Im übrigen verweigere ich mich strikt dieser sinnlosen neuen Rechtschreibung, ich schreibe wie ich es
    gelernt habe, es war ja alles gut so. Ich tausche n i c h t mein einwandfreies Deutsch, gegen das
    unzumutbare Ergebnis für eine Minderheit von Legasthenikern.

    Ich empfehle jedem Anhänger der deutschen Sprache sich einmal auf den Seiten des Verein Deutsche
    Sprache e.V. umzusehen – eine wichtige Sache die jeder unterstützen kann!

    „Man kann auch etwas für die eigene Sprache tun, indem man keine andere benutzt.“ (Georges Pompidou)

    1.- Immer der Nase nach
    Genaugenommen ein sehr anrüchiger Spruch: Er wurde den Händlern und Gauklern des Mittelalters mit auf den Weg gegeben, wenn man diese zur nächstgelegen Burg und dem dazugehörigen Markt schickte. Da die Fäkalien damals einfach in den Burgraben entleert wurden, konnten sie die Festung aufgrund des Gestankes auch schnell finden.

    2. „null-acht-fuffzehn“ – Ausdruck für sinnlosen Schematismus, verbreitet durch die Roman- und Filmtrilogie „08/15“ von H.H. Kirst (1954). Gemeint war damit der 1908 und 1915 verbesserte Maschinengewehr-Typ, dann übertragen auf den Drill an diesem Gewehr und soldatische Ausbildung überhaupt. Das Maschinengewehr 08/15 war das Standard-MG der deutschen Truppen im Ersten Weltkrieg. Jeder Soldat wurde damit ausführlich gedrillt, bis er alle Einzelteile in- und auswendig kannte. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Begriff für veraltete Massenware und überhaupt alles, mit dem man sich bis zum Überdruß beschäftigen mußte, gebräuchlich. 08/15 wurde so zu einem Synonym für Standard.

    3.- Unter aller Kanone
    Diese Redewendung hat nichts mit dem Militär zu tun, sondern entstammt der Schülersprache und ist eine scherzhafte Umdeutung des lateinischen „sub omni canone“ („unter aller Richtschnur“). Belegt ist sie seit dem 19. Jahrhundert. Die „Kanone“ hat ihren Namen übrigens vom italienischen „canna“ für „Rohr“.

    4.- Da beißt die Maus keinen Faden ab
    Hier konkurrieren zwei Herkunftsmöglichkeiten: Eine beruft sich auf den 17. März, den Tag der heiligen Gertrud, die im Mittelalter vor allem zur Abwehr von Ratten- und Mäuseplagen angerufen wurde. Zu jenem Datum stellten die Bauern die Winterarbeiten ein und begannen mit Feldbestellung und Gartenarbeit. Wenn am Gertrudentag noch gesponnen wird, so behauptete man, werde der Flachs von den Mäusen zerfressen, oder der Faden abgebissen. Die Redewendung soll schon vor 1400 gebräuchlich gewesen sein. Die andere vermutet, es handele sich um die Versicherung eines Schneiders gegenüber dem Kunden, daß dessen Stoff bei ihm sicher sei.

    5.- Das geht auf keine Kuhhaut
    Soll heißen, es paßt auf kein noch so großes Pergament. Bevor das Papier im 13. Jahrhundert dank der ersten europäischen Papiermühlen seinen Siegeszug antrat, wurde auf Pergament geschrieben. Und das wurde normalerweise aus Schafs- oder Kalbshäuten gemacht. Die Menschen jener Zeit glaubten nun, daß der Teufel ihre Sünden aufschreibt. War man ein richtiger Bösewicht, dann brauchte der Teufel schon eine Kuhhaut, um alle Schandtaten aufzuschreiben. Wurde selbst die zu klein, war der Mensch ein echter Schurke. Und zu viele Sünden gingen „auf keine Kuhhaut“. Der erste Beleg für die Redewendung sind die „sermones vulgares“ von Jaques de Vitry (vor 1240).

    6.- Jemandem einen Korb geben
    Nach einem alten volkstümlichen Motiv wurde der Freier in einem Korb, der aus dem Fenster der Angebeteten heruntergelassen wurde, hinaufgezogen. War der Freier unerwünscht, wurde ein Korb mit lockerem Boden heruntergelassen. Dieser brach unter dem Gewicht des Freiers durch. Eine andere Variante der Abweisung bestand darin, den Korb mit dem Freier auf halber Höhe des Hauses „hängen zu lassen“. Heute läßt man ungeliebte Freier zwar eher „abblitzen“, doch auch dieser Begriff hatte ursprüngliche eine ganz andere Bedeutung.

    Allerdings ist es schwer vorstellbar, daß das zierliche Fräulein den stattlichen Prinzen hochgezogen hat.

    Vielleicht hat sie ihm eher einen Korb gegeben, in welchem sich Wegzehrung befand, damit er wieder unerwünscht von dannen zieht. Somit hat er einen Korb gekriegt….

    7.- Abblitzen lassen
    Bei den ersten Gewehren, bei denen man zum Laden die Kugel in den Lauf stopfte und das Schießpulver in eine Pfanne schüttete, blitzte beim Betätigen des Abzugs das Pulver häufig ab, so daß der eigentliche Schuß gar nicht losging und die Kugel im Lauf verblieb. Man hatte den Schuß also abblitzen lassen – im Gefecht meistens ein einmaliges Mißgeschick.

    8.- Einen Zahn zulegen
    Auch dieser Spruch stammt aus dem Mittelalter: dort hingen in den Burgküchen die großen Töpfe an gezackten, einem Sägeblatt ähnliche Eisenschienen, mit denen man die Höhe der Töpfe über dem Feuer regulieren konnte. Wenn man also früher einen Zahn zulegte, brachte man den Topf näher ans Feuer heran und die Speisen wurden schneller gar.

    9.- Sich verzetteln
    Im Althochdeutschen bedeutete „zetten“ so viel wie ausbreiten, verstreuen. Daraus entstand verzetteln im Sinne von nutzlos ausbreiten. Das Verb hat aber nichts mit dem Zettel zu tun, den wir verwenden, um darauf Notizen zu machen. Dieses Wort kommt vielmehr von dem mittellateinischen „cedula“. Es gelangte als Zeddel Anfang des 14. Jahrhunderts ins Deutsche.

    10.- Da liegt der Hund begraben
    Auch hier gibt es diverse Deutungsversuche. Zum einen war der „alte Hund“ früher Synonym für eine alte Sache, auch für einen Wertgegenstand, der eventuell irgendwo versteckt wurde. Der „begrabene Hund“ konnte also ein vergrabener Schatz gewesen sein. Zum anderen soll es sich dabei um den in der Erde verborgenen schwarzen Schatzhütehund aus einer Volkssage handeln, der anstelle des Teufels als Schatzwächter auftritt.

    11.- Sich etwas hinter die Ohren schreiben
    Im Mittelalter konnten die meisten Menschen weder lesen noch schreiben. Verträge mußten sie aber trotzdem schließen. Häufig ging es dabei um Grenzziehungen von Grundstücken. Damit diese mündlichen Verträge später auch vor Gericht Bestand hatten, waren Zeugen nötig. Als „Erinnerungshilfe“ wurden diese Zeugen an den Ohren gezogen oder sogar geohrfeigt. Denn was mit Schmerzen verbunden ist, merkt sich der Mensch besonders gut.

    12.- Da liegt der Hase im Pfeffer
    Der sprichwörtliche Hase im Pfeffer hat die schönste Zeit seines Lebens schon hinter sich, denn das arme Tier ist mausetot. Es handelt sich nämlich um eine kulinarische Delikatesse, die vor allem im Mittelalter beliebt war. Pfeffer war damals eine heiß begehrte Handelsware und verfeinerte vor allem Fleischspeisen. Die Gewürzbrühe, in die das Fleisch eingelegt wurde, nannte man sogar „Pfeffer“. Unser Hase im Pfeffer ist also ein Hasenbraten, der in einer kräftigen Pfeffersoße zubereitet wird.

    13.- Geh hin wo der Pfeffer wächst?
    Diese Redensart ist schon seit dem 16. Jahrhundert belegt. Pfeffer wurde im Mittelalter als exotisches Gewürz gehandelt und war vor allem wegen seines langen Transportweges dementsprechend kostbar und teuer. Das Land aus dem der Pfeffer importiert wurde, war Indien. Für damalige Verhältnisse unvorstellbar weit entfernt. Genau das Richtige also für Leute, die man nicht leiden konnte.

    14.- Das sind mir alles böhmischen Dörfer!
    Die echten böhmischen Dörfer liegen, wie schon der Name sagt, in Böhmen, einer historischen Region in Mitteleuropa, die heute das westliche Tschechien bildet. Im 13. Jahrhundert besiedelten viele Deutsche die Dörfer der Region. Die Orte waren jedoch oft mit fremdartigen und schwer auszusprechenden slawischen Namen belegt, wie zum Beispiel Cerná v Poumaví. Unbekannt und unverständlich wie böhmische Dörfer eben.

    15.- Tohuwabohu
    Das Wort „Tohu wa bohu“ kommt aus dem Hebräischen und wird in der Bibel gleich am Anfang in der Schöpfungsgeschichte erwähnt. Im 1. Buch Mose (1,2) steht in der übersetzten Version: Und die Erde war wüst und leer. In der hebräischen Fassung steht an der Stelle Tohuwabohu, was wörtlich übersetzt so viel bedeutet wie Finsternis und Abgrund. Das Tohuwabohu beschreibt ursprünglich den Zustand der Erde vor Beginn der Schöpfung.

    16.- Auf dem Holzweg sein
    Der Transport von abgeschlagenen Holzstämmen gräbt tiefe Schneisen in den Waldboden. Diese Furchen verwechseln Spaziergänger oft mit normalen Wegen durch den Wald. Diese Holzwege enden jedoch abrupt an der Stelle, an der der Baum geschlagen wurde. Genauso muß auch die umgangsprachliche Auslegung verstanden werden. Folgt man einem falschen Gedankengang, ist man somit auf dem Holzweg und rennt einem Irrtum hinterher.

    17.- Das sind mir ja ein paar Pappenheimer
    Die Pappenheimer galten als besonders tapfere Gefolgsleute. Sie versichertem dem Herzog von Wallenstein trotz Landesverrats ihre Treue. Populär wurden sie durch Friedrich Schillers Drama „Wallensteins Tod“. Darin legte der Dichter dem Feldherrn Wallenstein das Zitat „Daran erkenn ich meine Pappenheimer“ in den Mund.

    18.- Alter Schwede!
    Die echten alten Schweden findet man nicht am Stammtisch, sondern an vorderster Front. Friedrich Wilhelm, der große Kurfürst von Preußen, wollte nach dem Dreißigjährigen Krieg sein Heer auf Vordermann bringen. Seine eigenen Landsleute schienen ihm für diese Zwecke allerdings nicht passend.

    19.- Hinz und Kunz
    Im Mittelalter wollte man von den Namen Damian und Malte-Sören noch nicht viel wissen. Die verbreitesten Vornamen waren damals Heinrich und Konrad. Was in der Kurz- und Rufform zu Hinz und Kunz wurde. Viele Herrscher und angesehene Männer trugen zwischen dem 13. und 15. Jahrhundert diesen Namen.

    20.- Mein lieber Scholli
    Beheimatet ist diese Anrede vor allem in benachbarten Gebieten von Frankreich, wie dem Rheinland. Der liebe Scholli soll sich dort aus dem französischen Wort joli abgeleitet haben. Joli heißt übersetzt hübsch/nett, der Scholli ist also ein besonders Hübscher. Daneben steht die Erklärung, dass es tatsächlich einen Herrn Ferdinand Joly (1765 -1823) gegeben haben soll. Er soll ein unstetes Vagabundenleben geführt haben und der Auslegung seines Namens heute alle Ehre gemacht haben.

    21.- Wolkenkuckucksheim
    entstand 414 v. Chr. unter der Feder des griechischen Schriftstellers Aristophanes. Er beschreibt in der Komödie „Die Vögel“ eine Traumstadt der Freiheit, des Reichtums und des Genießens. Vögel haben sie in die Luft gebaut, fernab der bösen Welt. Der Philosoph Arthur Schopenhauer übersetzt 1814 erstmals das griechische „nephelokokkygia“ mit Wolkenkuckucksheim und prägte so den deutschen Begriff.

    22.- Aus dem Nähkästchen plaudern
    Das Nähkästchen war ein Accessoire, daß für gewöhnlich nie in Männerhände fiel. Zwischen Nadel und Faden lag daher so manches Geheimnis verborgen. Es war nicht nur der Aufbewahrungsort für Handwerkszeug, sondern eignete sich hervorragend, um geheime Briefe oder persönlichen Krimskrams zu verstecken. Populärstes Beispiel ist das Nähkästchen von Fontanes Effi Briest. Ihr Mann fand darin Briefe, die sie ihrer Affäre überführten.

    23.- Mit allen Wassern gewaschen
    Wer mit allen Wassern gewaschen ist, verhält sich umgangsprachlich clever, gerissen und gewitzt. Ursprünglich bezog sich diese Redewendung auf weit gereiste Seeleute, die schon mit dem Wasser verschiedener Ozeane in Berührung gekommen waren. Sie haben durch ihre langen Schifffahrten und den Besuch zahlreicher Länder ihre Lebenserfahrung eminent gesteigert.

    24.- Ist mir Schnuppe
    Als „Schnuppe“ bezeichnet man das verkohlte Ende des Kerzendochts. Etwas absolut wertloses und uninteressantes. Die umgangssprachliche Wendung, dass einem etwas Schnuppe ist, beschreibt mit dem Ausdruck der wertlosen Schnuppe etwas für einen persönlich völlig Unwichtiges. Weil auch das Säubern des Kerzendochtes dem Naseputzen ähnlich ist. Auch die Sternschnuppen kamen so zu ihrem Namen. Sie sind Gesteinsbrocken, die durch den Aufprall mit der Erdatmosphäre verglühen.

    25.- Eine Eselsbrücke bauen
    Esel gelten im Volksmund als dumm und störrisch. Nicht immer zu Recht, denn die Vierbeiner wissen ganz genau, was sie wollen und was nicht: Sie verabscheuen es zum Beispiel, nasse Hufe zu bekommen. Mit den meisten Langohren ist es absolut unmöglich, einen Fluß oder einen Bach zu durchqueren. Ein Problem, mit dem vor allem die Menschen vor der Erfindung des Automobils konfrontiert waren. Denn sie nutzten die Esel hauptsächlich als Lastentiere und für den Transport ihres Hab und Guts. Mußten sie auf ihrem Weg einen Fluß passieren, wurden eigens für die störrischen Esel an schmalen Stellen des Wassers Brücken gebaut: die so genannten Eselsbrücken. Eine Eselsbrücke war daher ursprünglich ein kleiner Umweg, aber er führte trotzdem ans Ziel.

    26.- Jemanden zur Minna machen
    Zunächst einmal ist Minna ein eigenständiger Name. Man denke an Lessings „Minna von Barnhelm“. Des weiteren gilt Minna als Kurzform zu Wilhelmine, einem zu Zeiten der deutschen Kaiser Wilhelm I. und II. vor allem in Preußen weit verbreiteten Frauennamen. Der Einfachheit halber wurden in dieser Zeit viele Dienstmädchen Minna gerufen – ob sie nun eigentlich Johanna, Dorothea oder sonstwie hießen. Zugleich konnten so die Herrschaften der Bediensteten vor Augen führen, welchen Wert bzw. Stand sie in deren Augen hatte, nämlich keinen. Wer nicht einmal für würdig befunden wird, beim Taufnamen gerufen zu werden. Die Bezeichnung Minna war so verbreitet, daß das Wort als Synonym für den Beruf des Dienstmädchens stand. Das Leben der Minnas war oft alles andere als angenehm. Lange Arbeitszeiten (bis zu 16 Stunden), selbstverständlich auch nach und vor der Arbeit immer in Bereitschaft, kaum persönliche Freiräume, zudem ständig der Gefahr ausgesetzt, wegen Kleinigkeiten oder auch völlig grundlos von Dienstherr oder ~herrin ordentlich zusammengestaucht zu werden. Letzteres geschah offensichtlich derart häufig, daß sich zur Minna machen als Sinnbild für scharfe Zurechtweisungen einbürgerte.

    27.-Jemanden das Wasser abgraben
    Mittelalterliche Burgen, deren Bau Jahrzehnte in Anspruch nehmen konnte, mit ihren Türmen, Zugbrücken oder massiven Toren, den Steinmauern und Burggräben und anderen Verteidigungsvorrichtungen waren vor der Verbreitung von Kanonen und Mörsern nur schwer zu knacken. Oft ging das nur durch langwierige und somit kostspielige Belagerungen. Im Normallfall war es erfolgversprechender und lohnender, das Hinterland zu plündern, Beute zu machen und dadurch gleichzeitig die wirtschaftliche Grundlage des Gegners zu verheeren. Mußte oder sollte aber eine Burg aus strategischen oder sonstigen Gründen eingenommen werden, erforderte das meist viel Zeit und Geld für Bezahlung der Soldaten, Verpflegung usw.. Simples Aushungern war auf der technischen und physischen Ebene zwar der schonendste Weg, verschlang aber mehr Zeit als das Erstürmen. Außerdem stieg mit der Dauer die Seuchengefahr auf Seiten der Belagerer. Kein Wunder also, daß kluge Köpfe sich Gedanken über allerelei wunderliche Belagerungsgeräte machten – sogar der geniale Künstler und Universalgelehrte Leonardo da Vinci, was schon in einem gewissen Widerspruch zum feinen Lächeln seiner berühmten Mona Lisa steht. Mit damals furchteinflößenden Fernwaffen wie den Katapulten (Reichweite je nach Bauart deutlich über 200 Meter) konnte man zwar aus sicherer Entfernung Steine in Richtung gegnerische Burg schleudern und beachtliche Schäden anrichten, die teils meterdicken Mauern aber nicht wirklich flächendeckend durchbrechen. Effektiver, allerdings auch für die Angreifer gefährlicher, war der Sturmangriff mit Leitern, Belagerungstürmen, Rammen und ähnlichem Gerät, wenn das Gelände und die eigene Truppenstärke dies zuließen. Dabei war der metertiefe Wassergraben natürlich hinderlich. Mittels eines kleinen Kanals konnte man das Wasser ableiten, der Burg also das Wasser abgraben, und so den vorgelagerten Schutzring außer Kraft setzen. Damit war noch gar nichts gewonnen, aber wenigstens ein erstes Hindernis aus dem Weg geräumt. Alternativ wird diese Redensart aber auch so erklärt, daß ein Müller ruiniert war, wenn der Bach, der seine Wassermühle antrieb, umgeleitet wurde.

    28.- Ins Fettnäpfchen treten
    So wie heute noch Lederschuhe eingefettet werden, damit keine Feuchtigkeit eindringen kann, versuchte man sich schon vor Jahrhunderten vor nassen Füßen zu schützen. Deshalb war es bei den Bauern üblich (wenigstens regional), in die Nähe der Eingangstür (oder auch des Ofens) einen Napf mit Fett zu stellen, aus dem sich auch Gäste bei Bedarf bedienen konnten. Dabei kam es vor, daß jemand das Pech hatte bzw. so ungeschickt war, in den Napf zu treten und dann entsprechende Fußabdrücke zu hinterlassen. Die für die häusliche Ordnung und Sauberkeit verantwortliche Bäuerin war davon mit Sicherheit nicht sonderlich begeistert…
    Oder auch:
    Früher hängte man Schinken und Würste unter die Decke zum Trocknen auf. Um das heruntertropfende Fett aufzufangen, wurden kleine Näpfe daruntergestellt. Wenn man nicht aufpasste, konnte man leicht ins „Fettnäpfchen treten“, was natürlich sehr ärgerlich war.

    29.- Bankrott
    Aus dem Italienischen: banca rotta = kaputte Bank. Wurde der Geldwechsler zahlungsunfühig, zerschlugen ihm die Gläubiger seine Bank, auf der er die Geldsorten ausgelegt hatte.

    30.- Aus der Bahn geworfen
    Wer beim ritterlichen Turnier aus der (Turnier-)Bahn geworfen wurde, hatte den Kampf verloren.

    31.- Jemanden ausstechen
    Beim ritterlichen Turnier mit der Lanze aus dem Sattel stechen.

    32.- Da bleibt der Bissen im Halse stecken
    Mittelalterliches Gottesurteil: der Beschuldigte mußte ein Stück trockenen Brotes oder harten Käses ohne Flüssigkeit hinunterschlucken. Gelang dies ohne Schwierigkeiten, war er frei.

    33.- Montags blau machen
    Eigener Ausdruck der Wollfärber: die an der Luft schnell indigoartig-blaufärbende Wolle wurde den ganzen Sonntag über im Bad gelassen, um sie montags an der Luft trocknen zu lassen; so konnten die Gesellen an diesem Tage ausruhen.

    34.- In die Bresche springen
    Aus dem Französischen: bruche. Ist die vom Belagerer in die Festungsmauer geschlagene Lücke, die von den Belagerten gehalten, also verteidigt werden mußte. War einer der Verteidiger gefallen, mußte ein anderer seinen gefährlichen Platz einnehmen, also in die Bresche springen.

    35.- In die Brüche gehen
    von Bruch, Sumpf, vergleiche den Oderbruch bei Berlin; also in den Sumpf geraten, umkommen. Im Mittelalter war bruch = Strafe.

    36.- Torschlußpanik bekommen
    Torschlußpanik: bis ins 19. Jhd. hinein mußten abends die Stadttore geschlossen werden; wer fremd war, mußte bis dahin die Stadt verlassen haben, und konnte in Panik geraten, wenn er vor dem bereits verschlosssenen Tor ankam.

    37.- Das geht aus wie das Hornberger Schießen
    Die Bürger von Hornberg übten so oft Salutschüsse, daß bei der echten Ankunft des Fürsten keine Munition mehr übrig war.

    38.- Für jemanden die Hand ins Feuer legen
    Bei einem mittelalterlichen Gottesurteil mußte der Angeklagte eine Zeitlang die Hand ins Feuer halten; der Grad der Verbrennung entsprach dem Grad des Verschuldens. Wunden wurden stets sofort verbunden. Als unschuldig habe nur der gegolten, der in kürzester Frist wiederhergestellt war.

    39.- Jemanden etwas anhängen
    Im mittelalterlichen Recht wurde dem Rechtsbrecher ein anschauliches Zeichen seines Vergehens um den Hals gehängt: dem Dieb der gestohlene Gegenstand, Trinkern eine Flasche, zänkischen Weibern ein Besen und Buhlerinnen Steine von obszöner Gestalt. Das Zurschaustellen von, oft zum Tode verurteilten, Deliquenten mittels umgehängter Schilder wird noch heute in der VR China praktiziert.

    40.- Auf den Hund gekommen
    Im Mittelalter waren die Böden von Geldtruhen oft mit Tierbildern verziert oder mit Fellen ausgelegt (da klimperte es nicht so laut). Meistens waren dies Hundebilder oder Hundefelle. Wenn man also den Grund der Truhe erreicht hatte, war man „auf den Hund gekommen“ und somit Pleite.

    41.- Das Victory-Zeichen
    Soll sich Angeblich nicht vom englischen „Victory“ ableiten, sondern davon kommen, daß die Franzosen gefangenen Langbogenschützen den Zeige- und Ringfinger abgeschnitten haben sollen, und es so eine provokante Geste der Bogenschützen gewesen sein soll nach dem Motto „Schau, ich hab meine Finger noch und kann gleich auf euch losschießen“.

    42.- Aus heiterem Himmel
    Soll sich auf einen Pfeilhagel eines bestimmten Pfeiltyps beziehen. Dessen Flug war kaum zu hören und prasselte so total unvermutet auf seine Opfer nieder. Daher: „Aus heiterem Himmel“.

    43.- Etwas aus dem Hut ziehen
    Kommt angeblich nicht von den Zauberen, sondern von Bogenschützen, die ihre Ersatzsehne für den Bogen unter der Kopfbedeckung (dem Hut) vor Regen geschützt verborgen hatten.

    44.- Rutsch mir doch den Buckel runter
    Die Erklärung für diesen Spruch liegt im frühen Mittelalter als die Schilde auf der Vorderseite noch sogenannte Schildbuckel hatten. Diese Schilde wurden zur Verteidigung in einer Reihe als Phalanx aufgereiht. Wenn dann der Feind gegen die Schilde anstürmte, daran hängen blieb, und von den dahinter in Deckung befindlichen Pikenieren oder Speerträgern durchbohrt wurde, rutschten die Angreifer (tot) über den Buckel nach unten. Darum „den Buckel runter rutschen“. Wurde einem also damals so etwas angeboten, war es, anders als heute, bestimmt kein Ausdruck von Gleichgültigkeit. Eher das Angebot einen gewaltsamen Tod zu erleiden.

    45.- Ins Bett steigen
    Die Erklärung hierfür ist relativ einfach. Damals im Mittelalter, waren die Bettkästen nicht direkt auf den Boden, sondern etwas erhöht gebaut. Um also die Schlafstätte zu erreichen, mußte man einige Stufen hoch „ins Bett steigen“. Der Grund für diese Bauweise war vermutlich die Kälte des Steinfußbodens. Die herrschaftlichen Betten verfügten meist auch über Vorhänge zum Zuziehen, damit die Wärme im Innern blieb sowie meist einen „Himmel“, damit man sich vor herabfallendem Getier schützen konnte, welches damals wohl in Massen an Decken und Wänden saß.

    46.- Nicht lange fackeln
    In den dunklen Tagen des Mittelalters war es üblich bei einem Angriff auf eine Burg auch Feuer zu verwenden (z.B. um das Haupttor abzufackeln). Jedoch war dieses Tor auch gleichzeitig einer der bestbewachtesten Orte einer Burg und so sagten die Soldaten, welche an den Pechnasen oder den Schießscharten über einem solchen Tor saßen oftmals: „der da unten fackelt nicht lange“. Aber auch aus dem altdeutschen „facken“ hergeleitet: hin und her bewegen. Aus facken ist fackeln geworden, was den gleichen Sinn ergibt, die offene Flamme der Fackel schwenkt hin und her.

    47.- Pech gehabt!
    Wenn die Soldaten bei der Verteidung ihrer Burg heißes Pech bzw. Teer durch die Pechnasen nach unten auf die Angreifer geschüttet hatten und trafen, hieß es bei Ihnen wohl oftmals schadenfroh: sieh mal, der hat „Pech gehabt“. Im Gegensatz zu heute überlebte man es damals jedoch oft nicht „Pech gehabt“ zu haben.

    48.- Aus dem Stehgreif reden
    Also, zunächst müssen wir uns das Wort „Stehgreif“ ansehen. Früher hieß das Steg-Reif und war die Bezeichnung für den heutigen Steigbügel beim Pferd. Hatte nun der Herold eine Nachricht zu verkünden, blieb er im Steg-Reif stehen um schnell fortreiten zu können falls seine Bekanntmachung beim Volke nicht so gut ankam, oder um schnell ins nächste Dorf zu eilen um die Nachricht schnell weiter zu verkünden. Daher: „aus dem Steg-Reif reden“.

    49.- Durch die Lappen gegangen
    Bei der Treibjagd benutzte man früher weiße Leinentücher, die man von einem großen Kreisumfang zu einem kleinen zusammenzog. Jeder Treiber trug also so ein Leinentuch um das Wild in die Nähe der Jäger zu treiben, oder die Lappen wurde an Bäume und Büsche gebunden. Das Wild scheut davor zurück. Büchste dann ein Jadtier aus und rannte in Panik durch die Lappen, hieß es: „der ist mir durch die Lappen gegangen“.

    50.- Im Stich lassen
    Fiel damals ein Ritter bei einem Turnier vom Pferd, kam er aufgrund der schweren Rüstung nur mit Hilfe eines Knappen wieder hoch. War dieser zu faul und half Ihm nicht, ließ er seinen Herrn „im Stich“ des gegnerischen Schwertes.

    51.- Jemanden nicht das Wasser reichen können
    Jemanden nicht das Wasser reichen können stammt aus dem Mittelalter. Wenn an der Tafel gegessen wurde, tat man dies auch mit den Fingern. War das Festmahl beendet, mußten die Finger gereinigt werden. Dazu bekam der Diener den Befehl „Er möge das Waschwasser bringen“. Der Diener nahm dann einen Wasserkrug und goß eine Schale voll. Gelang ihm dies nicht richtig oder er verschüttete das reinigende Naß, so kam der Ausspruch „Er kann nicht einmal das Wasser reichen“. Dies war so ziemlich das Abwertenste was man einem Menschen zur damaligen Zeit sagen konnte!

    52.- Alles in Butter
    Die Redensart kommt nicht daher, das mal wieder alles „wie (mit Butter) geschmiert gelaufen ist“, sondern stammt aus dem Mittelalter. Wenn damals teuere Gläser aus Venetien über die Alpen transportiert werden mußten, blieb Bruch selten aus. Doch dann hatten die Fuhrleute die entscheidene Idee. Sie legten die Gläser in große Fässer und gossen heiße, flüssige Butter dazu. Wurde diese fest, hielt Sie die Gläser an Ort und Stelle und dämpfte die Stöße der Kutsche. Selbst wenn ein Faß vom Wagen fiel, zerbrachen die Gläser nicht. Es war eben „alles in Butter“.

    53.- In der Kreide stehen
    „Ich steh bei Dir in der Kreide“. Wer das sagt, der hat sich bei jemandem Geld geborgt und dieser will es wiederhaben. Das war im Mittelalter schon so, genau wie heute. Damals war die Kreidetafel im Lokal eine Art Pranger für säumige Trinker. Wer gerne über den Durst trank – aber nicht zahlen konnte – dessen Namen und Schulden verewigte der Wirt mit Kreide auf einer Tafel. Das diente auch zur Einsicht für die anderen Gäste. Bis man seine Schulden nicht getilgt hatte, stand man somit in der Kreide.

    54.- Mit Kind und Kegel
    Als Kegel wurden früher die unehelichen Kinder des Hausherren bezeichnet. Wenn man also mit Kind und Kegel wegfährt, nimmt man auch die unehelichen Kinder mit …

    55.- Auf den Leim gehen
    Der Begriff kommt aus der Fallenstellerei. Leim wurde auf einen Ast geschmiert. Setzte sich ein Vogel darauf, konnte er nicht mehr wegfliegen. Er war auf den Leim gegangen, in die Falle getappt.

    56.- Den Löffel abgeben
    Löffel gab es früher nicht im Überfluß. Wenn der Älteste starb, bekam der Jüngste seinen Löffel. Der Älteste hatte also den Löffel abgegeben.

    57.- Bis in die Puppen
    Mitte des 18.Jahrhunderts wurde der Große Stern im Berliner Tiergarten mit Statuen aus der antiken Götterwelt geschmückt. Diese Standbilder nannten die Berliner „Puppen.“ Aus der räumlichen Wendung, dem langen Spaziergang „bis in die Puppen“ wurde im Laufe der Zeit die zeitliche Ausdehnung. Wenn man also „bis in die Puppen“ gegangen ist, hat man schon ein ordentliches Stück des Weges zurückgelegt. Synonym für alles zeitlich Weitreichende.

    58.- In die Binsen gehen
    Diese Redensart kommt aus der Jägersprache. Ein flüchtender Wasservogel rettet sich in die Binsen am Wasser, wo sie der Jagdhund nicht verfolgen kann. Er ist also verloren gegangen, eben in die Binsen.

    59.- Etwas anzetteln
    Dieses Redensart stammt von dem Handwerk der Weber. Bevor man mit Weben beginnen kann, muß man zuerst die Fäden herrichten. Die Längsfäden bilden dabei den „Zettel“. Erst danach kann man mit der wirklichen Arbeit fortfahren.

    60.- Keinen guten Faden an etwas lassen
    stammt ebenfalls von den Webern. Der Weber hatte das Meisterstück des Gesellen nach „Strich und Faden“ zu prüfen, d.h. woraus und wie es gewebt war. Fiel das Urteil schlecht aus, ließ er keinen guten Faden am Stoff.

    61.- Das kann kein Schwein lesen
    Das hat nichts mit Schweinen zu tun, sondern mit der Familie Swyn aus Dithmarschen, Schleswig-Holstein. Deren Mitglieder waren angesehene und kluge Leute. Hatte selbst ein Swyn Probleme beim Entziffern eines Schriftstücks,so hieß es bei den Bauern: „Dat kann kein Swyn lesen“, woraus dann der Spruch entstanden ist.

    62.- Sich verfranzen
    Habe mal gehört, daß es sich hierbei um eine zweiköpfige deutsche Stuka-Besatzung (Sturzkampfbomber Junkers Ju 87) im Zweiten Weltkrieg gehandelt haben soll, welche sich auf einem Feindflug befunden hat. Jedoch hat wohl der hinten sitzende MG-Schütze, Beobachter und Navigator nicht aufgepaßt, so daß sie sich verflogen haben! Dieser Navigator hatte den Namen Franz. Als sie heil zurückgekehrt sind, ging schnell die Runde um: sie haben sich verfranzt! So hat es sich bis heute eingebürgert: hat man sich verirrt, so hat man sich verfranzt.

    63.- Volle Breitseite verpassen
    Jemand der ungebremsten, schonungslosen Attacken ausgesetzt ist, bekommt bekanntlich die „volle Breitseite“. Der Begriff stammt aus dem Sprachschatz der Kriegsmarine, als die Kanonen noch unter Deck aufgestellt waren. Eine „Breitseite“ bezeichnet das Abfeuern aller Geschütze auf der dem Gegner zugewandten Seite des Schiffes.

    64.- Einen Denkzettel bekommen
    Im hansischen Recht (15.Jhd.) kannte man schon den „Gedenkzettel“. Es handelte sich um eine schriftliche Mitteilung des Gerichtes, vergleichbar mit unserer heutigen Vorladung. Später benutzte man den Begriff allgemein für „schriftliche Mitteilung. Auch in Jesuitenschulen wurde später Schülern, die irgendwelche schlechten Eigenschaften erkennen ließen, vom Lehrer ein „Denkzettel“ ausgehändigt, auf dem der Fehler stand. Der Schüler mußte den Zettel ständig bei sich tragen. Da mit dem Denkzettel auch meist körperliche Bestrafungen einhergehen, hat das Wort heute eine ehrer negative Bedeutung.

    65.- Eine Fahrkarte schießen
    Schützen bezeichnen so einen Treffer, der die Zielscheibe außerhalb der Ringe trifft. Das sieht dann aus, als wenn der Schaffner die Fahrkarte abgeknipst hätte.

    66.- Schema F
    Gleichförmige Abläufe sind nach dem preußischen immer gleich aufzusetzenden Frontrapport benannt – der wurde mit „F“ bezeichnet.

    67.- Arm wie eine Kirchenmaus
    In Kirchen gab es keine Vorratskammern. Daher ist die ärmste aller Mäuse eben die Maus, die in der Kirche wohnt.

    68.- Treulose Tomate
    Der Vergleich eines unzuverlässigen Zeitgenossen mit dem Gemüse stammt aller Wahrscheinlichkeit nach aus der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg. Es war ein Schimpfwort der Deutschen für die als unzuverlässig und treuebrüchig geltenden Italiener. Da in Italien große Mengen Tomaten angebaut und verzehrt wurden, identifizierte man die Italiener bald mit dem Gemüse.

    69.- Der geht ran wie Blücher
    Die Redewendung, manchmal auch vollständig „Der geht ran wie Blücher an der Katzbach“ zitiert, bezieht sich auf den Sieg Blüchers über die Franzosen an der Katzbach im Jahre 1813. Der volkstümliche Marschall Blücher war einer der beliebtesten Militärs. Beim Volk war er als „Marschall Vorwärts“ bekannt.

    70.- Haderlump
    Hadern sind die zerkleinerten Textilien, die man zur Hestellung von besonders wertvollem Papier benötigt. In der Frühzeit der Papierherstellung, als man noch keinen Zellstoff kannte, waren sie sogar die einzige Rohstoffquelle. Da man aber im Mittelalter nicht die Mengen Textilien besaß wie heute, wurden nur die alten Lumpen zur Papierherstellung abgegeben, die nun wirklich niemand mehr anziehen wollte. Normalerweise waren die dermaßen dreckig, oft war darin jemand gestorben, usw.. Nach der Pest erlebte aus diesem Grund die Papierherstellung in Europa eine Blüte….
    Die Frauen, die die Lumpen zerkleinern mußten, saßen auf einer Bank, auf der ein nach oben gestelltes Messer montiert war. An diesem Messer zerrissen sie den Stoff, bevor er gereinigt wurde. Da kann man sich vorstellen, was passierte, wenn sich eine der Frauen in den Finger geschnitten hat.
    Den Männern ging es nicht viel besser: da man glaubte, daß die Papierherstellung am besten mit kaltem Wasser funktioniert, fingen sie um 3 Uhr in der Frühe an Papier zu schöpfen. Dabei waren sie mit den ganzen Oberarmen im Wasser. Gischt und andere üble Krankheiten waren die Folge.
    Ein Haderlump ist also ein Lumpen, der so am Ende ist, daß man aus ihm Hadern herstellen darf. Es ist also wirklich das Allerletzte.

    71.- Tacheles reden
    „Tacheles“ kommt aus dem Jiddischen und bedeutet „Zweck, zweckmäßiges Handeln“. Im Wortsinn bedeutet „Tacheles reden“ also „zweckmäßig reden, zur Sache kommen“.

    72.- Drei Kreuze machen
    „Drei Kreuze machen“ kommt aus dem religiösen Brauchtum. Es bedeutet: sich mit dem Kreuzzeichen segnen, daß etwas Schlimmes vorübergegangen ist.

    73.- Auf Schusters Rappen
    Damit sind schwarze Schuhe, also die „Pferde“, die der Schuster verkauft, gemeint.

    74.- Rin in die Kartoffeln, raus aus den Kartoffeln
    Die Redensart kommt vom Militär. Im Manöver gab es oft den Befehl auf einen Kartoffelacker vorzurücken. Dieser Befehl wurde dann aber meist zurückgenommen, um Flurschäden zu vermeiden.

    75.- Ein Stoppelhopser sein
    Auch aus dem Militär: Der Begriff kam um 1870 auf und bezeichnet einen Infanteristen. Manöver fanden gewöhnlich im Herbst statt, und zwar auf den abgeernteten, stoppeligen Feldern.

    76.- Mit etwas hinter dem Berge halten
    Wieder militärisch: Seit dem Dreißgjährigen Krieg kennt man die Taktik, Geschütze hinter natürlichen Deckungen wie Hügeln aufzustellen, um sie dann im günstigen Moment einzusetzen .

    77.- Drakonische Strafe
    Harte Strafen werden nach dem griechischen Gesetzgeber Drakon benannt. Im 7. Jahrhundert vor Christus waren die von ihm verfaßten Gesetze so streng, ja sogar grausam, daß Plutarch schrieb, sie seien „mit Blut und nicht mit Tinte geschrieben“..

    78.- Unter die Haube bringen
    Eltern wollen ihre Töchter unter die Haube bringen, also verheiraten. Nach germanischem Brauch durften verheiratete Frauen ihr Haar nicht mehr offen tragen, sondern mußten es unter einer Haube verbergen. Am Hochzeitstag setzte die Frau die neue Kopfbedeckung zum ersten Male auf.
    Auch die Römer kannten diese Sitte.

    79.- Lunte riechen
    Mit der seit dem Ende des 18. Jahrhunderts bekannten Redensart, meinte man den beißenden Geruch der Zündschnur, mit der die Geschütze abgefeuert wurden. Dieser Geruch verriet oft den Standort eines verborgenen Geschützes .

    80.- Da stehste wie die Kuh vorm Neuen Tor
    Im alten Berlin hatten die Straßenbahnlinien Buchstaben. Das Neue Tor war eingleisig und die Linie Q mußte häufig warten.

    81.- Mit Fug und Recht
    „Recht“ kennt jeder, nur was ist „Fug“? Das mittelhochdeutsche Wort „vouc“ bedeutete „etwas, das erlaubt ist“. Wir kennen es noch heute in „Befugnis“. Etwas was nicht erlaubt ist, ist „Unfug“.

    82.- Jemanden auf den Schlips treten
    Damit ist nicht etwa die Krawatte gemeint, die wäre schwer mit dem Fuß zu erreichen. Das niederdeutsche Wort „slip“ bedeutete „Hemdzipfel“ oder „Rockschoß“.

    83.- Etwas aus dem „ff“ beherrschen
    Die Redewendung hat ihren Ursprung wahrscheinlich im Mittelalter, als Schreiber Zitate aus den Pandekten (einer Sammlung altrömischer Rechtsgrundsätze als Grundlagen für das Corpus Juris) mit dem griechischen Buchstaben „Pi“ (p) kennzeichneten. Schreibt man das kleine Pi unsauber, indem man die vertikalen Striche über den horizontalen Balken hinauszieht, erscheint der Buchstabe wie ein „ff“. Noch Juristen des 16. Jahrhunderts zitierten die Pandekten mit „ff“.
    Aus dem „Effeff“ schöpfte der Jurist sein Wissen; es galt als Quelle gesicherten Wissens.

    84.- Jemanden den Garaus machen
    Was tut man jemanden an, dem man „den Garaus macht? Garaus ist ein Hauptwort, das sich aus „gar aus“ im Sinne von „ganz aus“ ableitet. „Gar aus!“ war der Ruf, mit dem in vielen süddeutschen Städten die Polizeistunde ausgerufen wurde.

    85.- Hals- und Beinbruch
    Stammt aus dem Hebräischen und lautet im Original: „hazloche un broche“ (hazlachá = Glück; b´rache = Segen).

    86.- Jemand etwas abknöpfen
    Ihn um Geld oder andere Wertgegenstände erleichtern. Reiche Herren trugen früher häufig goldene oder silberne Knöpfe, manchmal auch Münzen oder Medaillen, an ihren Röcken. In Geberlaune schenkten sie gelegentlich solche Knöpfe den Untergebenen, der seinem Herrn auf diese Weise wörtlich etwas abknöpfte.

    87.- Einen Vogel haben
    Bedeutet bekanntlich „nicht bei Verstand sein“. Nach altem Volksglauben waren Geistesgestörte nicht nur behext, in manchen Fällen nisteten Vögel in ihrem Kopf. Daher auch: „Bei dir piept´s wohl!“.

    88.- Als Prügelknabe herhalten
    An jungen Edelleuten durfte früher die an sich verdiente Prügelstrafe nicht vollzogen werden. An ihrer Stelle mußten arme Kinder, die für diesen Zweck „gehalten“ wurden, die Schläge auf sich nehmen. Die wirklich Schuldigen mußten der Prozedur zusehen, die von Rechts wegen ihnen galt.

    89.- Ein X für ein U vormachen
    Da die Wirte die Schulden ihrer Kunden mit Kreidestrichen in lateinischen Zahlen notierten, konnte aus einem V (U = 5) mit zwei kleinen Strichen schnell ein X (also 10) gemacht werden. Wer sich kein X für ein U vormachen läßt, hat also die Täuschung durchschaut.

    90.- Das ist schon die halbe Miete
    Bauern lagerten die geernteten Rüben und andere dafür geeignete Früchte auf bestimmten Lagerplätzen neben dem Feld, den sogenannten Mieten.
    War also die „halbe Miete“ gefüllt, so war bereits die Hälfte der Ernte eingebracht.

    91.- Mehrere Eisen im Feuer haben
    Wer klug plant, sieht zu, daß er immer noch ein Eisen im Feuer hat, also eine weitere Möglichkeit weiterzumachen.
    Die Eisen um die es hier geht, waren die Bügeleisen der Schneider. Die wurden früher auf dem Herdfeuer erhitzt, dann konnte man bügeln bis sie abgekühlt waren. Ein kluger Schneider hatte daher immer stets mehrere Eisen im Feuer, um ohne Pause weiterbügeln zu können.

    92.- Gang nach Canossa
    Im Verlauf des Investiturstreits im 11.-12. Jahrhunderts, kam es zur Verhängung des Kirchenbanns über Kaiser Heinrich 4..
    Um politischen Problemen zu entgehen , mußte Heinrich zu Papst Gregor 7. auf die italienische Burg Canossa pilgern und Unterwürfigkeit heucheln.
    Der „Gang nach Canossa“ ist sprichwörtlich für einen schweren Gang oder Bittgang geworden.

    93.- Tollpatsch
    Das Wort Tollpatsch kommt ursprünglich aus Ungarn. Due ungarischen Fußsoldaten des 17. Jahrhunderts trugen den Spitznamen „talpas“. Der bedeutet soviel wie „breitfüßig, schwerfällig“. Der Ausgang war das ungarische Wort „talp“ = „Fuß, Sohle“.
    Im Deutschen wurde aus breitfüßig erst schwerfällig, dann ungeschickt..

    95.- Jemanden um die Ecke bringen
    Damit ist keine Straßenecke gemeint, sondern die Schneide einer Waffe, die früher „Ecke“ genannt wurde. Man bringt also jemanden auf beide Seiten einer Klinge.

    96.- An den Pranger stellen
    Im Mittelalter wurden Verbrecher zu ihrer Schande öffentlich zur Schau gestellt. Sie wurden an einen Schandpfahl mit einem Halsring angekettet und für eine bestimmte Zeit bloßgestellt. Eine Schandtafel auf der die Missetat verzeichnet stand, wurde dem Täter oft umgehängt. Das Wort „Pranger“ leitet sich ab vom alten Begriff „prangen“ = „drücken, klemmen“ und bezieht sich auf das Halseisen.
    Auch heute werden Straftaten noch „angeprangert“.

    97.- Barrikade
    Die „Straßensperre“ kommt aus dem Französischen. Aus was baut ein richtiger Franzose Straßensperren – richtig: aus Weinfässern. Und daher kommt der Begriff : „barrique“ heißt Faß, Tonne.

    98.- Bösewicht
    Setzt sich aus zwei Begriffen „böse“ und „Wicht“ zusammen. Der „boese wiht“ war im Mittelalter ein hinterhältiges dämonisches Wesen, das man in einem Menschen mit schlechten Charakter zu erkennen meinte. Jemanden als Bösewicht zu beschimpfen, war damals ein ehrenrühriges Schimpfwort, auch wenn es heute eher belustigend klingt.

    99.- Kinkerlitzchen
    Das Wort stammt aus dem Französischen „quincaille“ = Kurzwaren, an das noch die Verkleinerungssilben „-litz“ und „-chen“ angehängt werden. Kinkerlitzchen sind also eher unnötige Dinge, Kleinkram.

    100.- Tank
    Der englische Begriff „tank“ für Panzer stammt aus dem 1.Weltkrieg. Als die Briten sich daran machten, fronttaugliche Kettenfahrzeuge zu entwickeln, gründeten sie aus Geheimhaltungsgründen den „Ausschuß zur Erprobung beweglicher Wasserbehälter (engl. „tanks“!) für die mesopotamische Wüste“.
    Der Begriff „Tanks“ blieb bis heute hängen.

    101.- Inquisition
    Der Ausdruck „Inquisition“ kommt aus dem Lateinischen „inquirere“ = aufsuchen, aufspüren und bedeutet im weiteren Sinne das Erforschen von (Straf-) Tatbeständen.

    102.- Das Heft in der Hand haben
    Jemand der eine unangreifbare Machtposition inne hat, „hat das Heft in der Hand“. Das hier gemeinte Heft ist das Heft, also der Griff eines Schwertes.

    103.- Ein Buch aufschlagen
    In der Frühzeit des Buchdrucks lieferte der Drucker nur den Buchblock. Um das wertvolle Werk zu schützen, wurde dieses zwischen zwei Deckel eingebunden. Die Deckel, meist aus Buche, wurden mit einem breiten Metallhaken zusammengehalten. Man legte das Buch auf den Tisch, drückte auf den Deckel und klappte den Haken beiseite. Schlug man aber einfach auf den Deckel, sprang das Buch meist von allein auf – deshalb schlägt man heute noch Bücher auf.
    Das „Buch“ selbst hat seinen Namen übrigens vom althochdeutschen Wort „buoh“, das wohl ursprünglich die Runenzeichen benannte, die in Buchenstäbe – daher auch Buchstabe – geschnitzt wurden.

    104.- Hänseln
    Kommt nicht etwa von Hans, sondern aus dem Kaufmännischen. Da das Aufnahmeritual für künftige Hansekaufleute relativ drastisch und peinlich war, wurde es bald schon im Volksmund „Hänseln“ genannt.

    105.- O Jemine! Herrje!
    Ausruf des Mitleids, Entsetzen oder Überraschung. Das zweite Gebot lautet ja: „Du sollst den Namen deines Herrn nicht mißbrauchen.“. Aus Angst dieses Gebot zu verletzen, verkürzten gläubige Christen den Ausruf „O Jesu Domine“, die lateinische Anrede für „Herr Jesus“, auf „Herrje“ oder „O Jemine“.

    106.- Urlaub
    „Urlaub“ stammt vom althochdeutschen Wort „urloup“ ab. Das hatte im Mittelalter die Bedeutung: die Erlaubnis haben, von der Arbeit fernzubleiben.

    107.- Unter aller Sau
    kommt aus dem Jiddischen: „seo“ = Maßstab.

    108.- Über die Stränge schlagen
    Einer der ausgelassener Stimmung ist und zu weit geht, schlägt über die Stränge. Er wird verglichen mit unwilligen Kutschpferden, die bocken und dabei über das Geschirr, die Zugstränge, ausschlagen.

    109.- Schlitzohr
    Gesellen bestimmter Zünfte trugen als Zeichen ihrer Zugehörigkeit Ohrringe. Verstießen sie gegen die Regeln ihrer Zunft, benahmen sich also unzünftig, so wurde ihnen der Ohrring auf schmerzhafte Art entfernt: man riß ihn einfach aus dem Ohr.
    Die Ohrringe waren übrigens aus Gold, damit aus dem Erlös ein ordentliches Begräbnis bezahlt werden konnte.
    Eine andere Erklärung besagt, daß Bäcker, die zu kleine Brötchen gebacken hatten, mit dem Ohr an die Kirchentür genagelt wurden. Um sich zu befreien, mußten sie sich losreißen…

    110.- Splitternackt sein
    Schon im 15. Jahrhundert war man „splitternaket“, also ganz nackig.
    Den Ursprung hat die Redewendung wohl in „splinternackt“. „Splint“ ist die Faser- bzw. Bastschicht, die zwischen der Rinde und dem Stammholz eines Baumes liegt. Daher wohl auch die Form „splitterfasernackt“. Ein Stamm ist erst dann nackt, wenn neben der Rinde auch der Splint entfernt wurde. „Splinternackt“ bedeutet also, nackt bis unter den Splint, also ausgezogen bis aufs Holz.

    111.- Sich verhaspeln
    Beim Spinnen mit dem Spinnrad wurde früher aus unbearbeiteter Wolle Garn gesponnen, dieses wurde auf einer Haspel aufgerollt.
    Verlor man beim Aufrollen den Faden, hat man sich „verhaspelt“.

    112.- Auf Trab bringen
    In der Kavallerie bringt man das Pferd auf Trab. Das geschieht manchmal auch unter Verwendung von Peitsche und Sporen.
    Somit liegt der Sinn der Redewendung auf der Hand.

    113.- Auf dem Präsentierteller sitzen
    Früher wurden auf dem Präsentierteller die Visitenkarten und Briefe von den Dienern, Dienstmädchen und Zofen den Herrschaften gebracht. Somit sind alle Blicke auf den gerichtet, der auf dem Präsentierteller sitzt.

    114. – Etwas aus dem Ärmel schütteln

    Die Kleidung im Mittelalter war sehr weit geschnitten, das galt auch für die Ärmel. So konnte man sie auch
    als Taschen benutzen, z.B. für Geld, Papiere usw.. Wenn man etwas brauchte, konnte man es daher ganz
    leicht aus dem Ärmel zum Vorschein bringen, zaubern, schütteln.

    115. – Not am Mann

    Ist eine Gefahr besonders groß, dann ist „Not am Mann“.

    Dieser Spruch stammt aus der Zeit, als im Krieg noch Mann gegen Mann gekämpft wurde – ohne
    weitreichende Waffen und Zielfernrohre. Man stand dem Gegner Auge in Auge gegenüber.
    Die Bedrohung, die „Not“, war ganz nah: direkt „am Mann“.

    116. – Etwas in petto haben

    Wer etwas „in petto“ hat, der hat Pläne, die er noch geheim hält.
    Im Mittelalter galt das Herz als Zentrum der Gedanken und Gefühle. Der Spruch leitet sich ab vom

    lateinischen Wort „in pectorale“, also „in der Brust“. Gemeint ist damit „nicht ausgesprochen“, „geheim“.

    Daraus ist im Italienischen „in petto“ geworden. Im 18. Jahrhundert wurde der Ausdruck ins Deutsche

    übernommen. Es ist also das Geheimnis, das man in der Brust aufbewahrt.

    117. – Stehenden Fußes

    Geschieht etwas „stehenden Fußes“, dann geschieht es sehr schnell und unmittelbar als
    Reaktion auf einen bestimmten Vorgang.

    Wenn man im Mittelalter vor Gericht stand und mit einem Urteil nicht einverstanden war,
    mußte man dieses Urteil sofort anfechten. Man konnte also nicht erst nach Hause gehen
    und sich die Sache in Ruhe überlegen. Nein, der Widerspruch musste direkt eingelegt
    werden, an der Stelle, wo man stand, also „stehenden Fußes“.

    118. – Kalte Füße bekommen

    Man steigt aus einem Vorhaben aus, weil einen plötzlich Bedenken beschleichen oder
    man Angst verspürt.

    Der Spruch stammt aus der Welt der Kartenspieler. Glücksspiele fanden früher meist in
    dunklen, kalten Kellerräumen statt. Wollte jemand aus dem laufenden Spiel aussteigen,
    nutzte er häufig seine „kalten Füße“ als willkommenen Vorwand: „Ich habe kalte Füße
    bekommen und muß mich einmal kurz aufwärmen“, hieß es dann.

    119. – Holland in Not

    Das Sprichwort wird häufig verwendet, wenn sich jemand in großer Bedrängnis
    oder Gefahr befindet und keinen Ausweg sieht.

    In den Niederlanden ist bereits im 16. Jahrhundert eine Redensart aufgetaucht,
    in der Menschen verspottet werden, die wegen einer Kleinigkeit ein großes
    Theater machen. Man sagte damals: „Wenn den ein Floh beißt, dann ist Holland
    in Not.“ Aber Holland war tatsächlich auch immer gefährdet durch Deichbrüche
    oder feindliche Besatzungen. So ist aus der spöttischen Formulierung eine
    Redensart geworden, die eine Notsituation beschreibt.

    120. – Sein Fett weg bekommen

    Wenn dieser Spruch fällt, bekommt jemand richtig Ärger, wird ausgeschimpft oder
    erhält eine Strafe.

    In früheren Zeiten verteilte das Familienoberhaupt nach Hausschlachtungen Fleisch
    und Fett an alle Familienmitglieder. Jeder bekam genau das, was ihm zustand.
    Später wurde diese Redeweise ironisch verdreht, der Sinn änderte sich:
    Wenn jemand Mist gebaut hatte, stand ihm eine Strafe zu –
    und er bekam sein „Fett ab“.

    121. – Wie aus der Pistole geschossen
    Flugs, umgehend, prompt.
    Während der Hussitenkriege im 15.Jahrhundert, verwendeten die Tschechen
    eine Waffe „pistal“, welche die Deutschen dort kennenlernten und die sich
    besonders im Nahkampf bewährte.
    Somit übernahmen die Deutschen den Namen, Pistole.
    Wenn also rasch und treffend entgegnet wird, so kommt das wie aus der Pistole
    geschossen.

    122. – Das ist kalter Kaffee
    Steht für Geschwätz bei dem nichts herauskommt. Genauso fad, wie kalter abgestandener Kaffee.
    Eher aus der neueren Zeit.

    123. – Vor Neid platzen
    Die Redensart war schon in der Antike bekannt und geht auf die Fabel des Phaedrus zurück, nach der
    ein neidischer eitler Frosch, der so groß werden wollte wie ein Ochse, sich aufblies, bis er platzte.
    In mittelelalterlicher Vorstellung mußte der Neid sich schämen, wenn er in den Spiegel schaute.
    Daher: der blasse Neid.

    124. – Mit jemand Schindluder treiben
    Jemanden niederträchtig behandeln, ihm übel mitspielen.
    Schindluder ist der Kadaver eines Tieres, der zum Abdecker gebracht wird um dort geschunden,
    also abgehäutet, zu werden. Die Redensart meint also recht drastisch, jemand wie Aas behandeln,
    dem die Haut abgezogen wird.

    125. – Jemanden auf die Schliche kommen
    Jemanden seine Absichten durchschauen.
    Kommt aus der Jägersprache: der Jäger kennt die Schleichwege des Wildes, die Schliche.

    126. – Die Sonne bringt es an den Tag
    Diese Redensart weist auf die große Bedeutung der Sonne im germanischen
    Gerichtsverfahren hin. Es wurde nur so lange Gericht gehalten, wie die Sonne schien.
    Mit dem Gesicht auf die Sonne wurden die Verhandlungen eröffnet. Mit dem Gesicht
    zur Sonne, der nichts verborgen blieb, wurde der Eid abgelegt. Daher: die Sonne
    bringt es an den Tag.
    Oder auch: Das ist doch sonnenklar.

    127. – Einen hinter die Binde gießen
    einen großen Schluck Alkohol trinken.
    Die seit 1850 bekannte Redewendung ist nach der Halsbinde der Männer benannt, die
    zu der Zeit getragen wurde und hinter der mancher Tropfen in der Versenkung verschwand.

    128. – Die Flinte ins Korn werfen
    Die Römer kannten die Wendung bereits in der Redensart “ hastam abijicere“ = „die Lanze
    wegwerfen“ Hieß, die Hoffnung aufgeben.
    Unser Ausdruck erschien erstmalig 1862 im Grimmschen Wörterbuch, seitdem geschlagene
    Soldaten Flinten besaßen.
    Mit dem Gewehr in der Hand war man als Soldat eine Gefahr für den Feind. War die Lage
    aber aussichtslos geworden, warf man die Flinte in das zum Schlachtfeld gewordene
    Kornfeld und verbarg sie somit. Er hatte die günstige Aussicht als harmloser Zivilist der
    Kriegsgefangenschaft zu entgehen.

    129. – Weder Fleisch noch Fisch
    Nichts Halbes und nichts Ganzes.
    Die Redensart kommt aus der Reformationszeit und meint die Wankelmütigen,
    Lahmen und Unentschlossenen, die sich weder zum Katholizismus, der den Freitag
    zum Fischtag bestimmt, noch zum Protestantismus, für den es kein Fleischverbot gab,
    bekannten.

    130. – Die Feuertaufe erhalten
    Die erhält der Soldat, der im Krieg das erste Mal im feindlichen Feuer steht.

    131. – Umgekehrt wird ein Schuh daraus

    Bedeutung: das Gegenteil ist richtig.

    Herkunft: Im Mittelalter wurden Schuhe (im Gegensatz zu heute) auf links genäht.
    Sie mussten dann erst umgekrempelt werden, „damit ein Schuh daraus wurde“.

    Diese Redewendung wurde erstmals 1745 erwähnt.

    132. – Sich etwas hinter die Ohren schreiben

    Bedeutung: sich etwas genau merken.

    Herkunft: Nach altem Volksglauben sitzen Weisheit und Erinnerungsvermögen
    hinter den Ohren.

    Daher kommen auch das Ohrfeigen oder Ziehen an den Ohren.

    Es sollte dem dort befindlichen Gedächtnis auf die Sprünge helfen.
    Zur Zeit des Mittelalter konnten die meisten Menschen noch nicht lesen oder schreiben.

    Ihre Verträge besiegelten sie deshalb immer im Beisein von Zeugen. Doch damit nicht genug:

    Damit diese „Verträge“ auch vor einem Gericht bestand hatten, mußten sich die Zeugen auch

    Jahre später noch daran erinnern. Es wurde überliefert, dass sich Menschen Dinge besser

    merken, wenn sie mit Schmerz verbunden sind. Somit wurde den Zeugen an den Ohren

    gezogen oder ihnen eine Ohrfeige erteilt.

    133. – Mit dem Klammerbeutel gepudert

    Als das Mehl noch in Wind- und Wassermühlen gemahlen wurde, siebte man es nach dem
    Mahlvorgang durch einen Beutel, um es von der Kleie zu trennen. Dazu wurde dieser Beutel kräftig hin-
    und hergerüttelt. Damit der Beutel bei der ganzen Rüttelei und Schüttelei auch blieb, wo er hingehörte,
    wurde er mit einer klammerartigen Vorrichtung befestigt, der er auch seinen Namen verdankt. War der
    Müller dämlich genug, bei laufender Mühle den Mehlkasten zu öffnen, dann staubte es ihm so gehörig
    ins Gesicht, daß er aussah, als hätte der Klammerbeutel ihn gepudert. Außerdem stieg durch den
    feinen Mehlstaub in der Luft die Gefahr einer Staubexplosion. Schön blöd also, wer auf eine solche Idee
    kam.

    Literatur und Quellen:
    „WAHRIG“ 1986
    „Brockhaus Multimedial“ (2005)
    „Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache“ von Kluge, Walter de Gruyter – Verlag (1999)
    „Des Pudels Kern – Sprichwörter erklärt“ von Roland Leonhardt, Haufe Verlag (2006)
    „Antworten die keiner braucht“ von Steffen Buchert, Vehling Verlag „Lexikon der sprichwörtlichen
    Redensarten“ von Lutz Röhrich, Verlag Herder (2006)
    „Redensarten“ von Rudolf Köster, Dudenverlag (1999)

    „Deutsche Redensarten und was dahinter steckt“ Krüger-Lorenzen (1982)

    bild.de

    und andere…

    LG Hawey

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  11. Hawey: „Eigentlich sind nur noch zwei Wünsche offen, 1. Ein VW Bus als Wohnmobil und 2. eine genauso schöne Wohnung und die Umgebung mit einer bezahlbaren Miete“
    ———————————————

    Hawey…Auf dieser Seite kann man kostenlos inserieren (mit Fotos) und findet manchmal auch wirkliche Schnäppchen 🙂

    Kannst ja mal stöbern, wenn´de Lust und Zeit hast 😉

    https://www.quoka.de

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  12. Angela sagt:

    Lieber Hawey!

    Die Beschreibung Deiner Kindheit ( 18.52 Uhr ) ist erschütternd. Und doch ist sie ein wundervolles Beispiel dafür, dass es möglich ist, aus Asche den Phoenix aufsteigen zu lassen. Viele Menschen wären zerbrochen, neurotisch und voller Traumata, die Welt ist voll davon.
    Ich nehme an, dass da noch etwas Tiefes, Ungelöstes vorhanden und bewältigt werden musste und Dein strahlendes Inneres dann ungehindert hervorbrechen konnte.
    AL von A n g e l a

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  13. haluise sagt:

    Hawey
    04/08/2017 um 02:26 die ablehnenden verhaltensweisen DIR gegenüber kenn ICH .Ich hatte 10 lehrerinnen in 13 schuljahren, von denen nur eine sympathie für mich zeigte, indem sie mir half zum gymnasium hinüber wechseln..
    mit den anderen kam ICH nicht klar, ICH verzettelte mich bei aufsätzen, sah keinen grund für gedicht-analysen – ein GEDICHT könnte klarer die aussagen nicht formuliert haben. beim vortragen-müssen von gedichten, hatte ICH in sekundenschnelle einen balken vorm kopf.
    UND
    in puncto GERECHTIGKEIT und LOGIK und EMPATHIE kamen wir nie zusammen

    vor einiger zeit fand ICH einen film: „das Labyrinth der Wörter“ mit Gerard Depardieu und einer zarten und alten Dame Gisèle Casadesus.
    ER ist ein ungeliebterMENSCH, der keinem etwas zuleide tun mag, der sich auch nur schwerlich gegen ironie und verachtung wehren kann, ER wird für blöd gehalten.
    Er begegnet dieser wundervollen alten Dame im Park bei den Tauben und Er erklärt ihr, ER könne nicht lesen, SIE liest ihm vor:: mit zuHÖREN käme auch das LESEN besonders für KINDER, meint SIE

    als ER IHR erzählt, dass ER auch von SEINER mutter nie geliebt worden sei, bedauert SIE das aufrichtig, fügt aber hinzu, DA BLEIBE IHM JA NOCH SEHR VIEL ZU ERFORSCHEN. — EIN TOLLER GEDANKE und sooo tröstlich für IHN
    ER IST SEHR SENSIBEL, wenn ER auch nicht immer das gesellschaftliche taktgefühl trifft.
    als SIE blind wird und in ein altersheim abgeschoben wird, trifft ER SEINE ENTSCHEIDUNG:: mit der hilfe SEINER EINFÜHLSAMEN FREUNDIN lernt ER LESEN und entführt sie aus dem altersheim und nimmt SIE HEIM.

    was die geschichte oben betrifft, so hatte ICH spontan den eindruck, das LICHT und die stimme wollten den düpfli-schiesser wecken, erschrecken-wecken und auch das ewig sollte erschrecken einen MENSCHEN, der in formalien stecken geblieben war.
    ICH neige auch dazu, MENSCHEN herauszufordern, dass sie merken mögen, was mit ihnen ist und was ICH beabsichtige, leider lügen sie und nehmen doch übel …
    UND
    fehler gibt es nicht, wenn man offen ist fürs LERNEN..

    TSCHÜSSIKOWSKI

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  14. haluise sagt:

    Hawey
    04/08/2017 um 18:52
    DU schreibst, DEINE mutter war wie besessen … vielleicht war sies ja … oder sie war von den umständen zerstört… DIE PHYSIOLOGIE k a n n kippen, dann ist die BIOCHEMIE verändert und meist irreversibel.
    die LOGIK sagt, SIE KONNTE NUR TUN, WAS SIE TUN KONNTE. nach DEINER eigeten beschreibung hat sie aussgewöhnlich viel scheusslichkeiten erlebt, die sie dann ihrerseits qualitativ schwer aufgenommen hat.

    sie tut mir sehr, sehr leid, dass sie durch diese hölle ging und dann auch noch ihre hölle an ihr kind weiter gegeben hat.
    ICH kenne auch 2 frauen, die ihre imbalance drastisch an ihre SÖHNE weitergaben, diese in form von ignoranz ihnen gegenüber, sodass sie ihren SÖHNEN sturm-im-kopf, sprich borderline beibrachten..

    GLÜCKWUNSCH … DU KAMST DA HERAUS….
    ICH UMÄRMEL DICH … LUISE

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  15. ziegenlippe sagt:

    Lieber Hawey, ein großes Herz zählt einzig und allein und ewig, und das man sich dann auch noch bewahret hat in bitteren Umständen und nicht verlor trotz aller Schläge, ganz gewiss mehrfach.
    und scheiss auf die Orthographie. Wer guckt dann schon darauf?

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  16. Hawey sagt:

    Danke haluise, den Film kenne ich hat mir sehr gefallen die Französischen Filme haben eine Art die Anspricht. Kenne da eine ganze Menge Filme von den Franzosen. Vor allem sind die nicht so gewalttätig wie die Amerikanischen. Sie zeigen oft die menschliche Seite.

    Gedichte, Lieder die habe ich und liebe ich noch immer. Mein Traum als Kind war es ja ein Schriftsteller zu werden aber das wurde mir ja wie beschrieben gründlich zerstört.

    Ja Deiner Beschreibung nach hast Du auch Dein Rucksäckel zu tragen aber wer hat das heute zu Tage nicht.Jeder Versucht ihn abzuwerfen und kämpft und kämpft um am Schluss festzustellen das er nur die Gurte hätte lösen müssen. Oft will uns das Leben den sogar abnehem aber da wir dem Leben ja immer Vorschriften machen wie es das zu tun hat das Leben aber sein eigene Art hat wird das nix und wir rennen weiter mit dem Gepäck herum das von Leben zu Leben schwerer wird. Wenn Du verstehst was ich meine.

    Ich habe nicht geschrieben meine Mutter war wie besessen sondern in der Tat war sie besessen oder besetzt was vielleicht der bessere Ausdruck ist.
    Ja sie hat viel Scheußlichkeiten erlebt immerhin war sie mit 14 Jahren allein auf der Flucht. Ihr Kindlicher Verstand hat das wahrscheinlich nicht einmal Verstanden und man führt das an seinen Kindern fort um das Warum oder das zu verstehen. So hatte ich jedenfalls den Eindruck. Ich schrieb ja auch das, dass ganze oft wie ein Kriegszustand war nicht immer denn es gab auch wie im Krieg immer mal wieder Feuerpausen. Sie hat daraus nicht wieder hervor gefunden und wie das oft so ist wird es immer Schlimmer. Das ist mir schon klar relativ schnell klar geworden aber ich konnte ihr nicht helfen denn sie hätte nie auf mich gehört da ich das Wesen war über das sie Macht hatte und die hat sie natürlich bis zur Neige ausgenutzt um es mal so auszudrücken.

    Das schlimme daran ist ich konnte ihr nicht einmal in den Arsch treten sie konnte einfach nicht anders handeln als sie handelte sie war einfach gefangen in diesen Gedankenmustern ihres Krieges. Sie war einfach eine Gefangen ihrer Lebensumstände und die Mauern waren so hoch das sie nicht da herüberschauen konnte. Ich war in ihrem Spiel der Punchingball was nicht angenehm war weil dadurch viel Dinge in mir blockiert worden sind. Ich habe mich durch mein Wissen was ich mir durch lesen und Studieren angeeignet habe von vielen durch Verstehen befreien können wobei ich auch immer viel Führung durch das Leben bekam. Ich schrieb ja auch vom Kopf her kann ich ihr das alles vergeben aber vom Herzen habe ich oder besser ist mir das nicht vollständig gelungen. Deshalb denke ich das wir noch mal eine Runde machen müssen wenn diese Runde hier erledigt ist . Das schöne ist ja man bekommt immer wieder die Chance ins Gleichgewicht zu kommen so ist halt die Natur voller Güte und Liebe.

    Am ende wird aber alles gut diese Hoffnung hat sich bei mir schon in so vielen fällen bewahrheitet das ich mittlerweile weiß wie ich mich ausrichten muss was mir natürlich nicht immer gleich gelingt manchmal braucht es Jahre. Je älter ich werde um so mehr Gleichmut erfasst mich und ich begreife alles hat einen Sinn egal wie grausam manches erscheinen mag.

    So eine gute Nacht wünsche ich Dir und Danke das Du Deine Erfahrung mit uns geteilt hast. Hier noch etwas was ich auf Grund meiner Vorgeburtlichen Erinnerung geschrieben habe. Ich habe da zwar ein Break einbauen müssen weil viele Menschen da in Erinnerung gekommen sind. Man muss es laut und mit Emotionen Vortragen wie ein Schauspieler dann hat es seine Wirkung.

    ICH BIN DER ICH BIN DER

    ICH WAR UND DER ICH SEIN WERDE

    Ich bin nicht auf diese Welt gekommen, um auf andere mit dem Finger zu zeigen und sie zu verurteilen.

    Ich sah auf meinen Reisen durch die Ewigkeit des Seins, eine

    wunderschöne Welt mit

    unendlichen Möglichkeiten und beschloss sie zu besuchen.

    So also stürzte ich mich in den Abgrund des

    Todes und des Vergessens der einzige Weg diese Welt zu betreten.

    Wie aber war mein Empfang. Schon im Mutterlaib schlugt Ihr mich

    und ich hörte Eure Begrüßung Ich sei nicht willkommen

    denn ich sei ja ein Hurenkind.

    Ich sagte Euch nein, nein, ich bin ein Kind der Liebe

    aber Ihr konntet mich nicht hören.

    Wir haben vergessen, dass der Ort von dem wir kommen und aus dem wir bestehen unendliche Liebe ist.

    Als ich dann diese Welt betrat, war ich hilflos. Mit meinem Lächeln wollte ich Euch dazu einladen mich zu lieben.

    Eure Antwort

    Ihr trenntet mich von der Mutter und brachtet mich fort

    und das Band zerbrach.

    Jahre später kam ich zurück zu einer geistig gebrochenen Frau. Sie bemühte sich redlich, es allen recht zu machen, bloß Ihr eigenes Kind vergaß sie

    in ihrem Lebensschmerz…

    So erlebte ich in frühster Kindheit die erste Körperliche Gewalt. Ich erinnere mich noch ganz genau wie ich die Frau anschaute die meine Mutter war

    und konnte es nicht fassen.

    Ich schenkte euch immer wieder mein Lächeln aber Ihr schlugt mir ins Gesicht und wolltet mein Lächeln nicht sehen.

    Bis heute kann ich es nicht verstehen, warum habt Ihr das getan. Ich liebte Euch doch und je mehr ich Euch liebte umso mehr schlugt Ihr drauf.

    So dachte ich, ich muss zurückschlagen und ich wurde ein böses Tier, wie eine tollwütige Raubkatze,

    dann kam ein Tag in meinem 14.Lebensjahr!

    Ich sah meine Peiniger auf meinem Nachhauseweg die mich auch sahen und sich schon bereitmachten, mich ihre Aggressionen spüren zu lassen.

    Ein Moment der Stille trat ein und tief in mir sprach mein Ich bin ich.

    Ich verstand und es brach aus mir heraus – aber, aber die können ja gar nicht anders denken und handeln als sie das tun.

    Obwohl ich das auch akustisch in mir hörte war es mehr als nur ein hören.

    Ich verstand die Zusammenhänge und ein Vergebungs-Prozess widerfuhr mir, wurde mir geschenkt, ich konnte mir vergeben ich konnte Euch

    vergeben.

    Nie wieder haben sie mich mit Gewalt berührt.

    Von diesem Geschenk kann ich heute noch

    zehren.

    Ja, Menschen Denken und Handeln immer auf

    Grund Ihres Wissens und Ihrer Erfahrung und den daraus resultierenden

    Weiter versuchte ich in dieser unserer Welt, der zu sein der ich bin. Das da lautet,

    Ich bin die Erlebende Gegenwart

    und der strahlende Ausdruck der

    lebendigen Quelle!

    Wie oft reichte ich euch meine Hand wie oft schlugt ihr sie mir aus.

    Die Vergebung heilte meine Wunden und ließ meinen Schmerz im Mantel der inneren Liebe

    wieder heilen.

    Doch erkannte ich die Wahrheit Eures Verhaltens hinter der Tat.

    Ja ich sehe eure Verzweiflung ja ich sehe euren Schmerz, ja ich sehe es und es ist auch der meine!

    Ihr seid trotz allem meine Brüder und Schwestern denn wir sind und waren immer eins auch wenn wir hier, Blind sind zueinander und füreinander.

    Break Teil 2 Lebenserfahrungen

    Hast Du es schon beobachtet in jeder

    Gruppe ist einer, der die Zielscheibe allen Spottes von euch ist.

    Wer in Eurer Gruppe, ist Euer Ziel?

    Ist Dir auch aufgefallen, das alle in der Gruppe ihn mit fast mit dem gleichen Vorurteil sehen.

    Sie sehen ihn in Wirklichkeit nicht mehr als Menschen,

    sondern sie sehen in ihm nur ihr Vorurteil.

    Das ist ein, wähle Du die Worte

    Sofort sind eure Scheuklappen vor Euren Augen und lösen

    die entsprechenden Blindheits-Programme in Euch aus.

    Wie viele Scheuklappen hast Du? Mit wie vielen

    Vorurteilen und Vorbehalten verdunkelst du deinen Blick? Wo ist Euer Klar blick?

    Schau deine Feinde mal wirklich an,

    ist dir, bewusst, dass er dasselbe will

    wie du und ich?

    Liebe, Glück, Erfolg, Wohlstand wobei Wohlstand eigentlich zu ersetzen ist durch Sicherheit.

    Warum neidest und gönnst Du ihm das nicht?

    Warum reagierst Du so wie du reagierst auf ihn auf sie?

    Ist es Dir bewusst, das Liebe, Glück, Erfolg und Wohlstand = (Sicherheit)

    bereits Dir gehört? In der Tat, Ja es gehört Dir!

    warum hörst du auf andere?

    die dir das Gegenteil erzählen!

    du musst nur auf Deine innere Stimme hören.

    Versuche es doch einmal!

    Alles liebe

    Hawey

    Gefällt 1 Person

  17. thom ram sagt:

    Louise

    ***Ich sah keinen grund für gedicht-analysen – ein GEDICHT könnte klarer die aussagen nicht formuliert haben***

    hahahahahahaaaaa, endlich höre ich aus dem Munde eines zweiten Menschen das, was mich als Seminarist so rasend gemacht hat. Ich konnte kaum ruhig sitzen, wenn Lehrer und Klassenkameraden den Sinn eines Gedichtes in andere Worte zu fassen suchten.

    Von Zeit zu Zeit intervenierte ich und sagte: „Es geht darum, das Gedicht richtig zu rezitieren. Lasst uns das Rezitieren üben. Beim Sprechen des Gedichtes erschliesst sich der Sinn, ohne dass er anders gefasst werden könnte.“
    Pah. Weiter scheingescheites Gerede.

    Immerhin wurde meine Kunst des Rezitierens gewürdigt, es war meine einzige Schuldisziplin mit Note 6 (Schweiz. Bestnote)

    Gefällt 1 Person

  18. haluise sagt:

    Hawey
    05/08/2017 um 07:54
    „Mein Traum als Kind war es ja ein Schriftsteller zu werden aber das wurde mir ja wie beschrieben gründlich zerstört. “
    UND
    was bist DUUUU ? — fishing for complements ? — ICH beliebe zu scherze …

    DEIN:
    ICH BIN DER ICH BIN …. IST BEZAUBERND … DANKE … kommt aus dem HERZEN und nicht für geld ..

    tschüssli

    Gefällt mir

  19. haluise sagt:

    thom ram
    05/08/2017 um 11:28
    so gings mir auch bei BILDERN und MUSIKE … WER nicht hineinspüren konnte, wurde nicht belebt und inspiriert und ICH verstummte..

    mir war die „sekundärliteratur“ unbekannt, mit der man eine schau abziehen konnte… hihi

    Gefällt mir

  20. Hawey sagt:

    Ja halusise,

    während die meisten nur meine Worte lesen wie „Ich bin die Erlebende Gegenwart und der Strahlende Ausdruck der lebendigen Quelle“ Oder Sie lesen das Was Christus gesagt hat, „ich bin der Weg die Wahrheit und das leben“ Im Grunde hat er eine großartige Anleitung gegeben. Da wir aber denken wie wir lesen in toten leeren Worten, sehen wir nur die Worte. Es gibt noch Länder die eine lebendige Sprache haben zum Beispiel die Hebräische da entstehen die Dinge im Augenblick. Das Göttliche Schöpfungsprinzip ist das er den Dingen einen Namen gibt ihn mit der Lebendigen Sprache ausspricht und sie ins Leben ruft. Auch zum Teil die Asiatische oder die Sprache der Indianer.

    Die, die das Wissen haben, haben nicht umsonst die Sprachverwirrung geschaffen damit die Menschen das Geheimnis der Schöpfung nicht erkennen. Die Schönfugen der Unwissen geschieht unterbewusst wir erschaffen nicht mehr selbst wir liefern nur die Energie. Im Grunde kann man jedes Wort lebendig machen. Ich schreibe nicht umsonst Du kannst alles sein was Du willst aber wir sind ja lieber das was andere von uns Erwarten wir sind Hollywood und damit meine ich alle Medien. Übrigens die Sprachverwirrung hat nie aufgehört findet immer noch statt. Man hat ihr nur andere Namen gegeben wie Schreibreform, Anglizismen usw. Glaubst Du wirklich das so was ohne Grund angezettelt wird. So wird nach und nach alles lebendige aus der Sprache entfernt und keiner merkt es. Immer nur werden wir mehr oder weniger nur auf das Fressen, Saufen und Ficken Programmiert das wir sofort und gleich befriedigen wollen. Manche Menschen sind in ihrem Geist so versext die können an nichts anderes mehr denken. Dadurch sind sie genaugenommen kaum mehr in der Gegenwart. Diese Dinge sind nichts schlechtes im Gegenteil sie verschönern das gesamt Spiel aber wenn es das einzige ist für das ich lebe dann gute Nacht. So werden Völker zerstört. Warum wurde die Homo Ehe erlaubt warum wird überhaupt diese Krankheit Homosexualität geduldet. Die älteren Menschen werden sich noch erinnern früher galt das noch als Krankheit. Dann hat man Über Hollywood das manipuliert und jetzt gilt es als natürlich. Macht aber nicht den Fehler und verurteilt die Menschen die diese Krankheit haben.

    Warum sind die Homosexuellen mit einmal aus dem Boden gewachsen und es werden immer mehr. Ich habe mal einen Geheimdienst Bericht gelesen da stand drin das man Homosexualität mit Elektromagnetischer Technik und bestimmten Zusätzen die sich in unseren Nahrungsmitteln befinden erzeugen kann bzw. die Krankheit erzeugen kann..

    Ist Euch aufgefallen das die Lebensmittel Läden auf einmal Nahrungsmittel Läden heißen. Weil es zum größten Teil keine Lebendigkeit mehr enthält es sind nur noch Füllstoffe darin. Wir sind aber Energie Wesen wir brauchen aber Nahrung aus Sonnenlicht die alles das Enthält was der Mensch wirklich zum Leben braucht.

    Denkt mal an den Spruch den ein Hopi Indianer gesagt hat. Eines Tages werdet Ihr vor vollen Tellern sitzen und Verhungern In der Tat. Was hat der wohl gemeint.

    Mir doch egal denken die meisten und beißen in ihr Mars oder stopfen sich ihre Chips rein. Ja so werden Völker geschwächt und verführt und dann zerstört. Ist den meisten vollkommen egal ihr Gehirn schlägt schon lange nicht mehr Alarm. Statt die Übeltäter zur Rechenschaft zu ziehen hofiert man sie noch und kriecht ihnen in den Arsch bis zum Anschlag. Na ja, die beherrschen ihr Geschäft Wahnsinn mit Intelligenz gepaart ist eine gefährliche Mischung. Sie wollen Gott spielen.

    Die Römer hatten ein System wenn der Feldheer nach eine Sieg nach Rom zurückkehrte und er in seinem Streitwagen die Straße des Sieges entlangfuhr und das Volk ihm zujubelte dann stand da immer ein zweiter Mann im Streitwagen der ihm ins Ohr flüsterte denke daran du bist nur ein Mensch. Ja einige Feldherren gingen ja soweit das sie den Römischen Kaiser ermordeten und sich selber zum Gottkaiser ausriefen.

    Selbst ein Salvador Dali sagte einmal und er war ja ein Meister der Illusion, der den Menschen mit seiner Kunst immer eine Illusion vor zauberte.

    „Eines Tages wird man offiziell zugeben müssen, dass das, was wir Wirklichkeit getauft haben, eine noch größere ILLUSION ist als die Welt des Traumes“.
    (Salvador Dali)

    In der Tat LG Hawey

    Gefällt 1 Person

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