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Kleine Feuer / Ihre Schule ist ein Wunschkonzert

Ha, ich stürze mich auf diese Ausnahme. Da steht in einem der grossen Klopapiere ein Artikel, der seinen Namen verdient.

Danke, „Blick“!

Macht weiter so, und ich werde euer Produkt „Zeitung“ nennen.

Homescooling. Das Einzige, was mich dran stört ist, dass es wieder auf Engellisch gesagt werden muss. „Heimschule“ würde nach Kinderheim riechen, „Hausschule“ zu sehr nach dumpfer Stube. Wem fällt ein passender deutscher Begriff ein?

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Und dann noch e Schwiizer Papi, der diese grosse Sache zusammen mit Frau und vier Kindern durchzieht. Heute ist mein Tag gerettet. Ich gratuliere!

Und noch eines:  Ich gratuliere den Berner Behörde, welche nicht an der in der Schweiz sonst superstreng gehandhabten Schulpflicht klebt!

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Was uns hier präsentiert wird, ist zukunftsweisend. Kinder sind von Natur aus neugierig und lernbegierig. Alle Kinder. Alle. Gibt man ihnen den Raum, entwickeln sie sich zu Persönlichkeiten, welche gewohnt sind, stets Neues in Angriff zu nehmen, welche wissen, dass auftauchende Probleme zu lösen sind, welche bis zum letzten Atemzuge fasziniert und neugierig beobachten und Neues erlernen, welchen Teilen und Geben Selbstverständlichkeit ist.

thom ram, 02.06.05 Beginn des Neuen Zeitalters, da Kindern der Raum gegeben wird, dass sie ihrer Neugier und ihrer Lernbegierde nachkommen können. 

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Ein Artikel von Aline Wüst, erschienen im „Blick“.

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Der junge Violinvirtuose berührt Herzen
Anatol Toth im Geigenhimmel

Sie hat jedes ihrer Kinder zwei Jahre lang gestillt. Und während sie ihnen die Brust gab, spielte Judith Toth (38) ihnen auf der Geige vor. Sie habe das nicht getan, um ihre Kinder zu etwas Besonderem zu machen, sagt die Mutter. Doch genau das sind sie nun: Wunderkinder, die an Musikwettbewerben im In- und Ausland Preis um Preis gewinnen. Zur Schule hingegen gehen die vier Geschwister nicht. Sie lernen zu Hause. Aber nur das, worauf sie Lust haben.

Es ist Mittwochmorgen. Anouk (7) schleppt eine Turnmatte in die Stube, übt Kunststücke. Manoush (11) turnt eine Weile mit, setzt sich dann aber lieber ans Klavier. Anatol (13) steht barfuss da, macht ein paar Züge auf dem Schachbrett und verschwindet wieder im Kinderzimmer.

Die kindliche Neugierde reicht ihnen zum Lernen

Das Zuhause der Familie ist ein Bauernhaus in Milken BE, gefüllt mit In­strumenten, Büchern, getrockneten Kräutern und Kinderzeichnungen. Judith und Pedro Toth sitzen am Esstisch, sagen: «Zum Lernen brauchen unsere Kinder kein Schulzimmer und keinen Lehrplan.» Kindliche Neugierde reiche. Langeweile kennen die Kinder nicht. Im ­Gegenteil: Es sei schmerzhaft zu realisieren, dass die Zeit nicht ausreiche, um alles zu tun, worauf sie Lust hätten. «Müssten sie in die Schule, bliebe noch weniger Raum dafür», sagt Pedro Toth.

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Weiterlesen.

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14 Kommentare

  1. die Kommentare unter dem Artikel sind teilweise grausam, die strotzen nur so vor blankem Neid…..weil ihre Kinder ins reguläre Schulsystem gehen müssen. Da werden die Eltern schon mal als Schmarotzer hingestellt, blauäugig, die Kinder als Schogibuben betitelt und ihnen jegliche Lebensqualität im späteren Leben abgesprochen. Man spricht ihnen auch die Fähigkeit ab eine reguläre Ausbildung machen zu können, da sie den Stress des Frühaufstehens nicht ertragen könnten. Manch einer unterstellt der Familie religiöse Motive, man macht sich lustig über Montessori und Walddorfschulen und meint, dass das Lernen am Biotop nicht ausreichend sei und die Kinder nicht für unsere Leistungsgesellschaft fit macht……bei letzterem Punkt stimme ich zu und sage: Ja, das ist auch gut so !
    Unsere Kinder müssen nicht frühzeitig zu Sklaven eines Systems solch mutieren, und ich freue mich, dass es solche Möglichkeiten gibt, die es unmöglich machen.
    Genau das ist denjenigen die es kritisieren ein dicker Dorn im Auge…….SIE wollen herangezüchtete Sklaven.

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  2. thom ram sagt:

    Marietta

    Oh. Offenbar ist es gut, habe ich keine Kommentare gelesen, sonst wäre meine Laune grad abgesackt. Ich gestehe, dass es mich jedesmal triezt, wenn ich solcherartige Volkes Stimmen höre – es knabbert an meiner Zuversicht.

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  3. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

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  4. haluise sagt:

    es gibt sicherlich viele MENSCHEN, die dem thema SCHULE ALS VIELFALT oder keine-schule jedoch LERNEN IM FELD-DER-VIELFALT noch nie begegnet sind, nur der zwang-schule und ihrer umfangreichen langeweile.
    aus dieser situation heraus kann leicht neid erwachsen…
    ICH trauere, dass ICH diese heute eröffneten vielfältige MÖGLICHKEITEN auf allen ebenen nie als KIND kannte, jedoch FREUE ICH MICH RIESIG für die KINDER, die das alles heute erLEBEN dürfen …
    BIN LUISE
    ICH hatte 2-3 lehrerIn, die mir wohl gesonnen waren, einige gelangweilte schläfer und traum-tüten und mindestens 2 deutsch-lehrerinnen, die mich hassten wegen meiner ehrlichkeit und offenheit.

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  5. Renate Schönig sagt:

    Ram: „Homescooling. Das Einzige, was mich dran stört ist, dass es wieder auf Engellisch gesagt werden muss. „Heimschule“ würde nach Kinderheim riechen, „Hausschule“ zu sehr nach dumpfer Stube. Wem fällt ein passender deutscher Begriff ein?“

    MIR fiel spontan „FES“ FREIE-ENTSCHEIDUNGS-SCHULE ein 😉 😉

    Ich habe mir auch die Kommentare durchgelesen…und fand, dass doch recht viel PRO zu lesen war…. die Entscheidung der Eltern und Kinder betreffend…

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  6. Ja, ich war auch erst frustriert…..doch es gibt auch einige gute Kommentare, die das alles wieder wettmachen…..manchmal denke ich, sie können es auch gar nicht verstehen, da sie viel zu stark schon im Sklavenstatus drinhängen

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  7. luckyhans sagt:

    zu Re-ig um 19:13
    … wie wär’s mit „Hausbildung“? 😉
    „Unsere Kinder sind hausgebildet…“

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  8. Besucherin sagt:

    Freilerner nennen sie sich hier.

    Ich finde mittlerweile das Projekt „Hole in the wall“ von Sugata Mitra oberaffen… usw.

    Er hatte festgestellt, dass Kinder, die zu Hause Internet – Anschluß hatten, den anderen davonzogen – und montierte in einem Slum einen Computer in eine Wand. Die Kinder hatten so etwas noch nie gesehen und durften machen, wie sie wollten – binnen 4 Std. waren sie im Internet.
    Es gibt eh zig vids davon, hier eins davon (sind leider alle in englisch)

    Diese Versuche gab es inzwischen in vielen Ländern, in Indien gibt es bereits viele Schulen, wo sich 5 – 6 Kinder einen Internetanschluss teilen und ansonst die Themen selber aussuchen, was sie interessiert. Sie sind dem Lehrstoff in der Schule oft weit voraus, und inzwischen gibt es weltweit „school in the cloud“
    https://www.theschoolinthecloud.org/

    Sugata Mitra hält unser Schulsystem für komplett überholt, da aus einer Zeit, wo Schule gehorsame Soldaten und für die Bürokratie einsetzbare Ziele erreicht werden sollten. Nachdem ich mir viel darüber angehört habe, schauts fast so aus, dass die Entwicklungsländer da die Nase vorne haben.

    Gefällt 2 Personen

  9. luckyhans sagt:

    zu Be-in um 19:42
    Na, dann ist das hier ganz gewiß wieder nur ein „Gegenschlag des Systems“?
    https://www.zentrum-der-gesundheit.de/smartphone-reduziert-gehirnleistung-170604047.html

    Da gibt es nun wohl nachgewiesen anerkannte Studien, daß die bloße ANWESENHEIT eines (bekanntlich nicht mehr vollständig abschaltbaren) Ich-Phones Menschen dümmer macht… zwar wird noch die Frage nach den Gründen, WARUM das so IST, unterdrückt, aber da kann ja jeder selbst nachforschen – der Fakt als solcher läßt sich jedenfalls nicht mehr verheimlichen… 😉

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  10. Besucherin sagt:

    Lucky
    Ja, kann so sein.

    Allerdings hat sich dieses „Hole in the wall“ – Projekt inzwischen auch jahrelang bewährt, in England genauso wie irgendwo in Afrika oder Indien.
    Nur wird es halt in Ländern, die bisher kein großartiges Schulwesen samt bürokratischem Anhang hatten, besser angenommen – bei uns würden viele schlicht den Job verlieren.
    Ich habe mir sehr viel darüber angesehen, im Grunde funktioniert es so wie in dieser Schetinin – Schule auch.
    Dass sowas prima klappt, habe ich selber erlebt. Hier gabs lange keinen Internet – Anschluß, und wir haben auch keinen gebraucht. Als der erste shop hier eröffnete, war der sofort überlaufen, die einen wußten mehr, die anderen gar nix, wie das denn funktioniert. Man hat sich gegenseitig geholfen und schon war alles kein Mirakel.
    Ich finds eine der spannendsten Ideen in dem ganzen Bildungs – Dings in den letzten Jahren.

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  11. thom ram sagt:

    „Freilernen“ finde ich treffendstens.

    Wenn wir die Systemzwänge verdorren lassen haben werden, benötigen wir allerdings keine Bezeichnung mehr dafür, denn…….es wird Selbstverständlichkeit sein.

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  12. Besucherin sagt:

    Noch ein kurzer clip zu „Hole in the wall“

    Ein wesentlicher Punkt, dass die Kinder so schnell vorankommen, scheint mir das notwendige Teamwork zu sein, was Schetinin ja auch so sieht.

    Ich sehe da eine „sanfte Revolution“ insofern, wo von klein an gelernt wird, dass die Früchte des Miteinander reichlich sind und das Gegeneinander nur Stress macht. Irgendwie eine fundamentale Gegenbewegung zu unseren masters of the universe, die das ja tricky andersrum angelegt haben.
    Vielleicht interpretiere ich da zuviel hinein. Aber ich habe mir schon oft gedacht, das Universum (?) hat was koboldiges, lustiges, boshaftes, die antike Götterwelt war da für mich näher dran als die molligen Blasengerl.
    Wie dem auch sei, ich sehs vorsichtig optimistisch, dass da was ins Rollen kommt, wo das Alte nur mehr alt aussieht und ist und sonst nix.

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  13. Vollidiot sagt:

    Jetzt weiß ich wenigstens wie sowas wirkt.
    Beispiel 68er.
    Da wars nicht selten, daß die „Kurzen“ das „Bumsgummi“ holen durfen wenn Bolle auf die Mutti stieg und dann eine Ahnung davon bekamen was liebemachen ist.

    Wer zuhause bildet, steigert nicht das BSP.
    Und das ist fast Schmarotzertum.
    NWO-Scheiße in allen Ritzen der freiheitlich-damokratischen- wertevollen-Grundordnung.
    Aus allen Fugen grinst der Materialistenteufel – er gehört mittlerweile zum „fielguud“ der meisten Zeitgenossen.

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  14. haluise sagt:

    luckyhans
    02/07/2017 um 20:22

    SMARTPHONE/HANDY werkzeug der mindcontrol

    https://geistblog.org/2017/07/03/mindcontrole-dr-rauni-kilde/

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