bumi bahagia / Glückliche Erde

Startseite » WELT / GEGENWART » Der nahe Osten brennt » „Tränen“ – ein Brief von Uri Shani aus Israel

„Tränen“ – ein Brief von Uri Shani aus Israel

.
Dem nächsten, der kommen und sagen sollte, jeder Jude sei hinterhältig, verlogen, übervorteilend, Zionist, Talmudist und überhaupt ein Schwein, dem ziehe ich eine rüber.

Dem nächsten, der kommen und sagen sollte, der Staat Israel beruhe auf irgendwelchem Recht und die Siedlungspolitik Israels sei schon in Ordnung, dem ziehe ich eine rüber.

Es gibt, ich predige das ohne Ende, nicht „den Juden“, nicht „den Muslim“, nicht „den Palästinenser“.

Wohl aber gibt es starke Strömungen, von denen sich kleine Gruppen von Menschen bis hin zu ganzen Heerscharen mitziehen lassen.

Eine dieser Strömungen heisst: Das jüdische Volk sei das weltweit Geplagteste. Israel sei dessen wahre und angestammte Heimat. Palästinenser, welche das nicht einsähen, gehörten eliminiert. 

Dieser Strömung gehören beileibe nicht nur Juden an. Anderseits gibt es Juden, welche die Quelle dieser Strömung erkannt haben und nicht mitschwimmen. Die Quelle ist schwarz und heisst: Teile, herrsche, lass andere sich gegenseitig zerstören, ziehe ihre Werte ab und stecke sie dir ein. 

thom ram, 24.03.0005 NZ Neues Zeitalter, da Wolf und Schaf, Jude und Moslem friedlich miteinander spielen. 

.

Ein Schlaglicht auf Hebron

„Tränen“ – ein Brief von Uri Shani aus Israel

.

Ich möchte Euch über die Tränen zu erzählen, nicht die vom Gas, an die bin ich gewohnt, sondern über die anderen Tränen, die ich gestern vergossen habe, Tränen der Trauer.

.
Für die Reise nach Hebron und nach Hause zurück brauche ich fünf bis sieben Stunden, wie ein Flug von Tel-Aviv nach Skandinavien, so hat es keinen Sinn, dies an einem Tag zu tun, es geht auch gar nicht. Also fahre ich in der Regel am Tag davor dorthin. Das bedingt auch, dass ich dann einer der Verantwortlichen in der Demo bin, aber das ist ein Preis, den ich gerne auf mich nehme. Die Übernachtung in Hebron erlaubt es mir, die Beziehungen zu unseren Partnern dort zu stärken, vor allem Hisham Sharabati und Annan Da’ana wurden enge Freunde. Dieses Mal übernachteten wir bei Hisham zu Hause. Wie immer sein Lächeln, seine funkelnden Augen, aber er hinkt ein wenig. Die Schusswunde, die sein Bein zerschmettert hat, will nicht heilen, und sie erinnert an dieses Massaker, vor 23 Jahren, heute sogar noch mehr. Denn das Massaker im Jahre 1994 endete nicht mit 29 Toten. Wenn einige dachten, dass nun Rabin eine Gelegenheit gegeben wurde, die gefährlichsten Siedler in allen besetzten Gebieten von dort hinauszuschmeißen, dann war die Reaktion anders:

Es begann damit, dass die Evakuierung der Verwundeten verhindert wurde, dann wurde auf die Menschenmenge vor dem Krankenhaus gefeuert, dann kam die Schließung der Shuhada-Street, und Dutzende von militärischen Befehlen in den 23 Jahren seither gegen die Bewohner, die zur Schließung von über 500 Läden führte, und zur Schließung von weiteren 800 Geschäften, als indirekte Folge dieser Militärpolitik. Das Ziel des Zionismus ist nicht das Ende der Besatzung und die Evakuierung der Siedler, sondern die ethnische Säuberung, die Entfernung aller „Eingeborenen“, und das begann vor über einem Jahrhundert und es wird enden, wenn die letzten Zionisten erkennen werden, dass dies nicht der richtige Weg ist, in unserem Land zu leben. Jeder, der die wahre Natur des Zionismus nicht versteht, WILL sie nicht verstehen, und der wird wahrscheinlich auch dieses hier nicht weiterlesen, und nichts über meine Tränen erfahren.

.

.
Am Abend bei Hisham, umgeben von Frau, vier Söhnen und einer Tochter, sprachen wir über das marode Erziehungssystem. Ich fragte seinen ältesten Sohn, der in der zehnten Klasse ist, wie die Schule sei. Er mag sie nicht, und ich verstehe ihn. Ich mochte die Schule damals auch nicht. Die Kinder haben ihre Perspektive, und Annan, unser Freund im Hebron Defense Committee, hat die seine. Er ist Physiklehrer, und stellvertretender Vorsitzender des Bezirks Hebron in der Lehrergewerkschaft, und ein leitendes Mitglied der „Organisation der demokratischen Lehrer“, die mit den linken Parteien assoziiert ist. Im Bezirk Hebron leben etwa 900.000 bis eine Million Menschen. Aber es gibt nicht genug Schulen, und es gibt nicht genügend Klassenzimmer, und auch wenn man 40 bis 50 Kinder in eine Klasse stopft, haben sie keine andere Wahl, als in den wenigen Schulen in zwei Schichten zu unterrichten: die Frühschicht und die Spätschicht. Die Kinder der zweiten Schicht kommen müde in die Schule und Anan, der seit vielen Jahren unterrichtet, sieht, wie sich die Situation verschlechtert. Vor einem Jahr gingen die Lehrer in der besetzten Westbank in Streik. Die Puppen-Regierung von Abu Mazen reagierte mit Verhaftungen. Der Kampf war heroisch, aber Annan sagt, sie hätten nichts erreicht.

.
Und wir sahen auch ein wenig palästinensisches TV zusammen, mit Interviews mit der Familie von Amir Dandan, einem der Finalisten des „Arab Idol“. Am nächsten Tag, Freitag, war das Finale des arabischen Song-Wettbewerbs „American Idol“, und drei erreichten das Finale: Amir Dandan, ein Palästinenser „von innen“, aus Majd al-Krum in Galiläa, und Yaqub Shahin, ein Palästinenser aus Bethlehem, und Mohammad Ammar aus dem Jemen. Ich riskierte mein Leben und sagte, dass ich eine Schwäche für jemenitische Sänger habe. Aber unter der humorvollen, fröhlichen und angenehmen Atmosphäre war die Spannung da vor dem morgigen Tag: Was bereitet die Armee für uns diesmal vor?

Wir kommen jedes Jahr am Jahrestag des Massakers um zu demonstrieren, in Erinnerung an die Toten, um die Öffnung der Shuhada-Strasse und die Beseitigung der Siedler und das Ende des Ghettos von Tel Rumeida zu fordern. Jedes Jahr haben sie eine andere Taktik. Vor fünf Jahren stoppten sie uns schon, wie wir von Tel Rumeida runterkamen, sie spuckten auf uns ihre Scheiße, die mit keiner Dusche weggeht, Produkt des linkssozialistischen Kibbuts Bet Alpha und vermarktet an alle schlimmsten Regime in der Welt. Ich habe damals auch auf deutsch darüber berichtet, und der Bericht wurde einigermaßen bekannt, weil zufälligerweise Sigmar Gabriel gleich davor in Hebron war. Vor einem Jahr ließen sie uns tatsächlich nahe zu dem kleinen Platz kommen, wo man von der Shuhada-Strasse zum „Bet Hadassa“ hinaufkann. Und fünf Minuten später brachen aus den Toren der Festung zwanzig oder dreißig Soldaten, die sofort mit zahlreichen Verhaftungen begannen. Sie wussten genau, wen sie verhaften wollten. Es war eine im Detail geplante Operation, offenbar hat sich da ein ehrgeiziger Offizier Mühe gegeben. Also, was habt ihr diesmal vorbereitet?

.

„Da die Wirkung des Gases nicht viel Zeit anhält, wiederholten sie die Übung alle paar Minuten. Und das alles natürlich auf Kosten der israelischen amerikanischen und deutschen Steuerzahler. Aber den unmittelbaren Preis bezahlten zuerst mal wir. Tränen, Würgen, Panik.“

.

Am Morgen erfuhren wir, dass das zionistische Regime in der Nacht bei Annan und einem anderen Aktivisten einen Besuch abstattete, um sie zu warnen und zu bedrohen. Sie warnten sie davor, an der Demonstration am nächsten Tag teilzunehmen, und sagten, sie kämen diesmal nur, um diese Nachricht auszurichten, aber das nächste Mal wird’s schlimmer. Das war neu. Das hatten sie bisher nicht gemacht. (Übrigens, ganz nebensächlich: Anan und der andere wohnen natürlich im Bereich, der außerhalb der Kontrolle der Israelis liegt…).

Und was erwartet uns als nächstes? An die Demonstration, an der etwa 2000 PalästinenserInnen teilnahmen, schlossen wir Israelis uns an, mittlerweile kamen etwa 80 aus Tel-Aviv und Jerusalem, und wir gingen von der Moschee durch die Altstadt hinunter zur Shuhada-Strasse. Als wir uns dem kleinen Platz unten näherten, sagte ich den Demonstranten, für die ich verantwortlich war: „In einer Minute beginnen sie zu schießen.“ Ich wollte, dass sie bereit seien, denn einige von ihnen waren das erste Mal hier. Tatsächlich nach einer Minute eröffneten sie das Feuer. Eine große Flut von Gas, und dieses Mal nicht nur direkt in die ersten Reihen der Demonstranten, sondern auch in großem Bogen in die entfernten Gassen. Sie füllten das ganze Quartier zwischen der Moschee bis zur Shuhada-Strasse mit Gas. Da die Wirkung des Gases nicht viel Zeit anhält, wiederholten sie die Übung alle paar Minuten. Und das alles natürlich auf Kosten der israelischen amerikanischen und deutschen Steuerzahler. Aber den unmittelbaren Preis bezahlten zuerst mal wir. Tränen, Würgen, Panik. Man muss ständig das Gehirn mit dem Mantra speisen: „Es ist nicht so schlimm, es geht schnell vorbei!“ Und das ist ein schwieriger mentaler Kampf, denn das Gehirn empfängt aus dem Körper katastrophale Nachrichten, der ihm berichtet: Das ist das Ende. Ich werde sterben. Und nicht rennen!! Atmen!

.
Ich war schon ziemlich erschöpft, als ich in eine schmale Gasse kam, wo die Gasmenge gering war, und ein hoher schlanker Mann, mit kurzen Haaren und einer hässlichen Narbe am Kopf fragte mich, woher ich bin. Ich sagte: „Aus Galiläa. Und du?“ Er zeigte auf ein nahe gelegenes Haus und sagte: „Von hier.“ Ich nahm mir ein Herz und fragte frech: „Kann ich Eure Toilette benutzen?“ Er sagte: „Komm.“ Und führte mich in sein Haus, und sagte, vielleicht war es eine Entschuldigung, es sei ganz oben, und wir steigen drei Etagen hoch, und ich verfluchte die Siedler und ihre Schergen, die Soldaten, einer von ihnen ein Freund meines Sohnes. Ich erkannte in ihm die nationalistische Gehirnwäsche schon in der siebten Klasse, als ich ihn das erste Mal traf. Midian kam in eine neue Schule und brachte einen neuen Freund nach Hause. Ich war an diesem Abend gerade aus Deutschland zurückgekommen und erlebte eine harte Landung mit dem Geschwätz dieses Kindes. Vor ein paar Wochen wollte er mit mir über Hebron sprechen, wo er seinen Militärdienst tut, und erzählte mir von Baruch Marzel, das sei ein guter Mann und so weiter. Ich sagte ihm, klar und eindeutig: „Ich rede nicht mit Dir, solange Du dort bist. Es macht keinen Sinn zu versuchen, Dir ein anderes Bild zu zeigen, solange Du in Deiner Realität als Soldat in Hebron bist..“

 

weiterlesen in gruppe42…

.

Grün: Palästinensisches Gebiet

Weiss: Von Israel besetztes Gebiet.

.

.


17 Kommentare

  1. Danke Thom für diesen Beitrag.

    Sehe es ähnlich, wir dürfen nicht alle über einen Kamm scheren.
    Im Beitrag werden sie genau benannt, die Übeltäter, die sich selbst um den eigenen Stamm nicht kümmern, denen es scheissegal ist wie es den wahren jüdischen Menschen geht, geschweige denn Palästinenser und Jemeniten.

    Solange die Zio’s ihre Knete rollen sehen, solange gehen sie über Leichen…..und es ist egal welche Leichen das sind.

    Doch ein jeder ernet was gesät wurde, auch für die Zio’s gilt das.

    Gefällt 1 Person

  2. chaukeedaar sagt:

    Der Gute Geist kann in allen wirken, unabhängig von der Hülle.
    Aber auch der Verdorbene. Um mich überall Konsumzombies, die Wasserflaschenmaschinendingser aus „Israel“ kaufen, produziert auf gestohlenem Land. Blutflaschen, sag ich dann jeweils.
    Was mir zeigt: Ob die Masse bei Sanktionen wie gegen Südafrika oder gegen Israel mitmacht, hängt nicht davon ab, ob dort unrecht geschieht, sondern ob man sich bei uns dadurch zum Aussätzigen macht oder nicht. Man gehorcht der Mehrheitsmeinung aus Bequemlichkeit und Angst vor „sozialen“ Repressalien, nicht um die Welt zu verbessern. So ticken Westmenschen. Dekadenz kommt mit dem Materiellen.
    Ich ziehe niemandem eine rüber, aber ich öffne meinen Mund. Ist auch schon was 😉
    Herzlichst, der Chaukee

    Gefällt 1 Person

  3. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

    Gefällt mir

  4. Einfach nur mitfühlend und äußerst bewegt kamen auch mir die Tränen, wenn man die beschriebenen Worte *sieht* die Uri hier zusammenbrechen ließen.
    „nach einem halben Satz verschlug es mir die Sprache, und ich begann hemmungslos zu weinen. Diejenigen, die mich kennen, wissen, dass so etwas nie passiert. Ich habe viele Dinge in meinem Leben gesehen, und mein Sohn sagt, er hat mich noch nie weinen sehen. Aber ich konnte es nicht stoppen. Das Schluchzen durchschüttelte mein Körper. Tränen der Trauer und der Scham. Ich war nicht wütend. Was soll ich Wut empfinden gegen Monster? Gegen Monster empfindet man keine Wut. Ich empfand Schmerz, unsäglichen Schmerz. Und dann auch Scham, denn was flenne ich hier so, mir ist ja gar nichts geschehen. Die Menschen hier, sie sind es, die das Leid ertragen. Und der Mann sagte zu mir: „Es macht nichts. Es ist okay, wir haben uns gewöhnt. Ihna Ssamidun, wir bleiben hier, egal was passiert….“
    Beten wir doch bitte alle für deren Frieden dort!

    Gefällt mir

  5. Tschautschi

    Die Angst vor sozialen Repressalien wohnt auch mir inne. Die Schlimmste Angst aber dürfte, nicht nur bei mir, sein, isolierter Held zu sein.

    Als Held der Mehrheit am Pranger zu stehen oder auf dem Scheiterhaufen zu zittern, ist Eines. Als Held der Mehrheit in einer Zelle zu zittern vor den nächsten Ueberfällen ein Anderes. Ist es unzulässig verallgemeinernd, wenn ich sage: Wir sind tief tief tief davon abhängig, sozial uns gesichert, aufgehoben, anerkannt zu fühlen? Sogar auf dem Scheiterhaufen würde es uns bevorstehende Qual gross erleichtern?

    Gefällt mir

  6. Vollidiot sagt:

    Chaukee

    Wenn ich im Laden was kaufen mechert und dann lese ich das Herkunftsland „Israel“ sage ich laut, daß ich aus dem Land nix kaufe, weil dort furchtbare Dinge geschehen.
    Das wirkt wie ein Peitschenknall und die Blicke sind erbärmlich.
    Alles „wehrhafte Demokraten“. Ihre Wehrhaftigkeit erwuchs aus Manipulation, Trägheit, Mutlosigkeit, Denkfaulheit, Gesinnungsdiktatur.
    Das trifft vor allem auf die Sattwessis zu, die Ossis sind noch nicht so weit.
    Den Wessis kannste Notdurft für Gold verkaufen, hauptsach demokratisch, mit ner Priese Wehrhaftigkeit noch besser. Dann sind se bei der „Ehre“ gepackt.
    Wer empfindet denn noch Elend – wer nichts von außen wahrnehmen will, der empfindet nur noch den eigenen Körper im Prozeß der Homöostase – das tun Tiere auch.

    Gefällt 1 Person

  7. Vollidiot sagt:

    Thom

    Sozial gesichert?
    Welcher Art ist diese Sicherheit – man bestätigt sich gegenseitig im feigen Verhalten, es werden Lügen geteilt, Belanglosigkeiten ausgetauscht, man bestätigt sich der allseits wirkenden Schere im Kopp.
    Ist der Kopp für sone Sachen da?
    Viel produktiefer wäre die Sicherheit in der Unsicherheit – das fördert den Aufbruch.
    Die hier herrschende Sicherheit ist eine der Retardierung, Sklerotisierung – getrieben von Angst und Materialismus und Lügen und Müll allerorten.
    Von daher ist ein Aufbruch dieser zubetonierten Seelenlandschaft nur wünschenswert – der Abbruch der Mammonbunker und die Einsicht, daß die Erde mit uns zu verwandeln ist – es geht nur gemeinsam, weil wir Teil der Erde sind.
    Und diese Millionen von Wichten?
    Sollen die Alles bestimmen?
    Ne, Freiheit als Vorbild und wenn die Tage kommen an denen wieder Scheiterhaufen brennen werden.
    BB wird kommen, aber bis dahin wirds noch reichlich Heulen und Zähneklappern geben – wegen allfälligem Wichtverhalten.
    Wenn die Wachen dann auch noch den Schwanz einziehen, dann ist nichts mehr zu retten.
    Es bleibt nur den „Schwanz“ der Individualität incl. Seele ind Ich in erregiertem Zustand durch die Welt zu tragen (Quasi aus der offenen Hosentür herauragend).
    Letztlich wirkt dieser Anblick befeuernd, weil die verschütteten Teile in Vielen sich nach bessrem sehnen als sich nur mit Müll und Lügen, dem Tittitäntment der Wertedemokratien vollzustopfen.

    Gefällt mir

  8. 19:45
    Klasserede von LdT

    „Viel produktiefer wäre die Sicherheit in der Unsicherheit – das fördert den Aufbruch.“

    Wieder habe ich mich zu wenig ausführlich ausgedrückt. Natürlich meine ich das, was du sagst. Also auf dem Scheiterhaufen fühle ich mich auf äh bestimmter Ebene so ziemlich verunsichert, das ist so sicher wie dette Amen in der Knürsche. Doch hilft mir ein Hunderterpublikum, welches dasteht und sich mit meinen Ideen identifiziert dahingehend, dass ich mich auf anderer Ebene sicher, das heisst aufgehoben fühle.

    Kannst du das auch so sehen?

    „Es bleibt nur den „Schwanz“ der Individualität incl. Seele ind Ich in erregiertem Zustand durch die Welt zu tragen (Quasi aus der offenen Hosentür herauragend).
    Letztlich wirkt dieser Anblick befeuernd, weil die verschütteten Teile in Vielen sich nach bessrem sehnen als sich nur mit Müll und Lügen, dem Tittitäntment der Wertedemokratien vollzustopfen.“

    Für mich fantas Tisch zutreffendes Bild. Ich wünsche, dass vielen Lesern es auch einleuchten könne.

    Gefällt mir

  9. Vollidiot sagt:

    Thom

    Als LdT stimme ich Dir zu, Gopf.

    Gefällt 1 Person

  10. chaukeedaar sagt:

    @thom: Ja. Verstehen des inneren Vorgangs ist hilfreich. Wobei mir persönlich als Einsamer auf dem Scheiterhaufen es mir so ergeht wie überall im Leben: Mein wirklicher grosser Freund und meine wirklichen Freunde sind meistens bereits „hinter den Kulissen“, sowieso immer bei mir. Hare Krishna.

    @Volli aka LdT: Ja. Peitschenknall ist hilfreich 😉

    @raffaelit: Ja. Das Nach-Erleben des Anderen macht uns zum Menschen.

    Gefällt mir

  11. Altrui

    Blödi.

    Worauf du hinweisest, das steht seit 3 Stunden als Artikel in bb. Du etwas schläferig schlafen grad?
    Ich verzeihe dir, so du bei deinem Besuch hier eine gute Buddle mitbringst. Sonst nie im Leben.

    Gefällt mir

  12. ALTRUIST sagt:

    Thomas Ramdas Voegeli
    24/03/2017 um 21:48

    hast Du sicher falsch verstanden oder ich falsch gemacht in guter Absicht .

    Das ist ein Nachweis , das ich die Leser von HM auf Deinen Artikel aufmerksam gemacht habe , nicht mehr und nicht weniger .

    Gefällt mir

  13. Altrui

    Icke mir mich dich offen sicktlick pfalsch pferschtanden.

    Bitte um ver ständ Niss.

    Gefällt mir

  14. Michleiden sagt:

    Ich hab nur den Anfang gelesen, da ich genug Geschichten kenne und das ist vielleicht auch das, was Wahrnehmung ausmacht. Ich hab mich früher auch oft gefragt warum es so viel Ungerechtigkeit gibt, Thema Arbeit, Thema Wohnungssuche, Thema Ämter usw… Da heißt es „gesunder Menschenverstand“, den will nur keiner haben, da alles so zurecht gelegt wird wie gebraucht.
    Ich sag mal so: man wächst mit seinen Aufgaben. Das ist Entwicklung. Gleichzeitig ist es aber auch Zwiebelschälen. Da alles an Hüllen abgelegt wird. Und da geht es darum, ob es selber erlebt wurde oder angelesen.

    Für mich hat sich irgendwann die Frage gestellt gehabt, warum die Welt so ist. Vor allem, wenn sie von beiden Seiten bekannt ist – also muß es auch noch eine andere geben.

    Ja und zum Thema Israel, ich hab mit Studenten von dort zusammengearbeitet – Muslime, die haben sich Geld nebenbei mit meist Nachtdienst „verdient“. Die mußten nicht viel tun. Natürlich eingedeutscht.
    Ja und überall wo ich in Deutschland schau gibts Menschen, die der deutschen Sprache nicht mächtig sind, geschweige denn, daß man sich die Namen nicht merken kann. Und oft füllen sie Lücken für Lohndumping und haben Verständigungsprobleme.

    Wie es in anderen Ländern zugeht erfahr ich nur über die Medien oder durch Mitmenschen.

    Ist meine Meinung und Erfahrung.

    Gefällt mir

  15. Michleiden sagt:

    Wieder ein „nicht“ zuviel“. Die Namen sind oft schwierig, so nicht zu merken bzw. zu schreiben.

    Gefällt mir

  16. chaukeedaar sagt:

    Wieder eine Verschwörungstheorie mehr, die sich von selber bestätigt:
    Rothschild über die Rolle seiner Familie bei der Gründung des kolonialistischen Apartheidstaates Israel.

    Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

In diesem Themenkreis am höchsten bewertet

%d Bloggern gefällt das: