bumi bahagia / Glückliche Erde

Kleines Feuer / Das Steinnest

Stammleser wissen es. Ich nenne Ideen, Gedanken und Projekte, welche wegbereitend für eine gute, glückliche Erde sind, „Kleines Feuer“.

All überall flammen sie auf, und früher oder später werden sie zusammengeführt bis hin zu einem erdumspannenden warmen Licht, voller Farben, geprägt von Lebensfreude und von „nehmen ist gut!“ und „geben ist besser!“

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Der Sohn einer bb-Besucherin lebt offensichtlich so, wie es Luft und Wasser und Feuer und Erde lieben. So autark wie möglich, die Scholle eigenhändig beackernd, Bienen und Schafen ein glückliches Leben ermöglichend, zudem so eingerichtet, dass Erholungssuchende eine wohlige Aufenthaltsstätte vorfinden.

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DCF 1.0

Schau selbst, lieber Leser!

http://www.steinnest.de

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thom ram, 24.01.0005 NZ Neues Zeitalter, da Menschen so gut duften, dass keine Seife benötigt wird.

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11 Kommentare

  1. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

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  2. haluise sagt:

    das ist ja wundervoll, sagt LUISE

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  3. Renate Schönig sagt:

    Ram, es gibt einige so „kleine Feuer“ 🙂

    —————————————————-

    https://autarkesleben.wordpress.com/videos/

    -Autark leben – unabhängig sein-

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  4. Was für eine schöne Seite , da möchte man sofort hinfahren und einige Wochen ausspannen.
    Ein wirklich schöner Ort und liebevolle Menschen, die eine kleine autarke Oase geschaffen haben.

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  5. Renate Schönig sagt:

    „Er will eine bessere Welt aufbauen — ausgerechnet auf einer städtischen Baubrache mitten in Köln. Seit sieben Jahren lebt Rolf T. (57) ohne fließend Wasser und ohne Strom auf dem 3600 Quadratmeter großen Gelände. Er träumt davon, mit vielen anderen einen Ort für mehr Miteinander und weniger Konsum zu gestalten und nennt ihn „Das Paradies“.“

    ——————————————————————

    Dass es nicht „einfach“ ist, dieses NEUE -freie- LEBEN (zu leben) und dass einem gewaltige VERhinderungs-Knüppel zwischen die Beine geworfen werden (können), zeigt der nächste link-Inhalt: Er hat sein „PARADIES“ mittlerweile verlassen müssen.

    Zitat: „Tepel sagte, er habe bis zuletzt versucht, mit der Stadt und Oberbürgermeister Jürgen Roters ins Gespräch zu kommen. Der habe ihn jedoch stets ignoriert und zum Schluss deutlich zu verstehen gegeben, dass er einen Dialog nicht wolle. – Quelle: http://www.rundschau-online.de/1690500 ©2017″

    ww.rundschau-online.de/region/koeln/kuenstler-muss-gelaende-verlassen-ketan-tepels–paradies–am-eifelwall-geraeumt-1690500

    (noch 1 „w“ davorsetzen)

    ——————————————————————-

    Ich wünsche diesem Menschen Rolf Ketan Tepel, dass er (bald) sein Vorhaben (AUF DAUER) verwirklichen kann und sich nicht „unterkriegen“ lässt. 🙂

    (Man findet ihn übrigens auch auf FB unter diesem Namen.)

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  6. Renate Schönig sagt:

    Nahaufnahme: Auszug aus dem Paradies
    Reportage der TV-Lehrredaktion do1 an der Technischen Universität Dortmund

    https://www.nrwision.de/programm/sendungen/ansehen/nahaufnahme-auszug-aus-dem-paradies.html

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  7. Ja, so sind sie, die hohen Herren und Damen der Stadtverwaltungen….man braucht Platz für das Stadtarchiv…..was ist da schon der „Verhau“ (in den Augen der Stadtoberen )von Herrn Tepel.

    Aber mal ehrlich gesagt, der neue Platz, der ist doch viel schöner, find ich.

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  8. Der Traum vom autarken Leben ist und bleibt eine Illusion. Beispiele wie Rolf T. oder viele andere ‚Aussteiger‘ leben alles andere als autark. Vollkommen autark leben würde bedeuten, sich allen durch Mitmenschen erzeugten materiellen Dingen zu verweigern. Man betrachte nur die Gegenstände, die er bei schleifen mußte um sich eine halbwegs überlebensfähige Bude zu haben; Bauwagen, Plastikgießkanne, seine Kleidung … Spenden inbegriffen.
    Es gibt kein wirkliches Aussteigen. Lediglich eine drastische Reduzierung der angelernten Ansprüche in unserer Wohlstandsgesellschaft. Der Motivation ein Leben in solch einer Umgebung zu wählen, geht meistens eine Lebenskriese voraus. Sei sie monetärer oder psychischer Natur, weil man den Druck im Hamsterrad nicht mehr ausgehalten hat. So seltsam es klingen mag, es erfordert sehr viel mehr Kraft und Kreativität, sich für so ein bescheidenes Leben zu entscheiden, anstelle sich von der H4-Behörde eine prekäre Wohnung zuteilen zu lassen oder sich an die Pillendealer zu wenden um noch eine Weile im Hamsterrad mittreten zu können. Daher auch meine Hochachtung gegenüber solchen Menschen. Das ist nicht das wirkliche Leben, die die meisten dieser Aussteiger wünschen.

    Ich kenne inzwischen einige davon. Bin selbst dabei. Seit sechs Jahren lebe ich nach meinem Ausstieg aus dem Berufsleben nach einem Burnout in einem Wohnwagen auf einer Flußinsel. Außer dem autarken Brunnen und der Stromerzeugung mittels Wasserrad, kann von einem autarken Leben keine Rede sein. Selbst die brauchen Ersatzteile von außen. Zu sehr bin ich vom Zusammenwirken mit den Mitmenschen abhängig. Da gebe ich mir keine Illusionen hin. Und – das ist auch gut so. Alle anderen Gedanken wären eine Flucht in die Idiotie. Durch die Befreiung aus den Zwängen im Hamsterrad wurde mein Leben nicht unbedingt leichter. Es bekam aber eine andere Qualität von der ich bald mal schreiben möchte, wenn ich die Kurve kriege. Nur so viel dazu jetzt: So schön es auf der Flußinsel auch sein mag, wo sich Fuchs und Katze gute Nacht sagen, wird mein Wohnwagen bald wieder durch ein Haus – nicht mehr in der Vorstadt, sondern auf dem Land mit all seinen früheren Annehmlichkeiten ersetzt.

    Bildquelle: eigene. Neugieriger Fuchs vor meinem Wohnwagen.

    Wir sind nicht dafür bestimmt, im Mangel zu leben. Dafür um so mehr, den Mangel an zwischenmenschlicher Kälte mit seinen Ängsten und allen gierigen Fratzen der Habgier zu beseitigen. Dazu bedarf es kein Leben in der Wagenburg oder im Wohnwagen. Wozu habe ich sonst schöne Häuser gebaut. Die Zeit hier geht zu Ende. Sie war wichtig – eine Art Klausur.

    Es gibt kein Zurück mehr in eine schönere Zeit. Die war noch nie da. Sie kann jedoch kreiert werden. Ob vom zehnten Stock aus in der Hochhaussiedlung oder von der Wagenburg aus ist eigentlich egal. Aber nur dann, wenn daraus keine neue Ideologie aufgebaut wird. Sei sie als Opferrolle oder Macher. Diese Gefahr besteht. Seht her, ich lebe besser als du, sollte gestern sein. Der kleine Mann oder mein geliebtes kleines Arschloch hat es in der Hand. Keiner von uns kleinen Arschlöchern lebt besser als das andere. Die Unterscheidung zwischen / links / rechts / Raucher / Nichtraucher / Fleischfresser / Veganer und die dadurch gegenseitige Bekriegung kostet nur die eigene Lebenskraft und damit verlieren wir unser Wirken in Schöpfers Sinne. Für was?

    Gefällt 1 Person

  9. Renate Schönig sagt:

    „Durch die Befreiung aus den Zwängen im Hamsterrad wurde mein Leben nicht unbedingt leichter. Es bekam aber eine andere Qualität von der ich bald mal schreiben möchte, wenn ich die Kurve kriege.“

    ——————————————————–

    Das glaube ich dir gerne lieber Ludwig, dass das kein „reines Zuckerschlecken“ für dich war.

    Ich freu mich schon auf deine Berichte von „der anderen Qualität“…denn ich glaube, dass DAS auch -mit- der Knackpunkt ist, warum viele „aussteigen WOLLEN“:
    Diese „geheime“ Sehnsucht nach einem Stück MEHR Lebensqualität, statt dieses „Und-täglich-grüsst-das-Murmeltier-Leben“…dieses „immer-nur-weiter-Getrete–im-Hamsterrad“, das für viele ja von INNEN wie ne „Karriere-Leiter“ aussieht.

    Dieser Wunsch, den anderen zeigen zu können „Seht her, ich lebe besser als du“ ist in manchen Köpfen wie FESTgetackert und es kostet ja auch immense (physische/psychische)Kraft, das auf Dauer DURCHzuhalten.

    WENN es im Lebens“PLAN“ (eines einzelnen) drinne steht, DASS er -nur- durch ne Krankheit/nen Unfall/oder nen anderen „Schicksals“Schlag aufwacht – und erst DADURCH dann anfängt, sein Leben zu ändern…
    dann ist das genau richtig so… (EIGENerfahrung 😉 )

    Denn ich bin fest davon überzeugt …

    (und jetzt „klau“ ich mal Yannick´s Aussage)

    …“dass alles was man sich vorstellen kann, jedes gedankliches Szenario bereits existiert, eingebettet in dem immateriellen Urgrund unseres Lebens.“

    ——————————————————–

    Ein schönes Füchsle ist dir da vor die Linse getappt …
    hat die gleichen „Farben“ wie meine Hündin 😉

    Liebe Grüsse
    Renate

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  10. Usul sagt:

    Ja wenn sich hier insgesamt nichts ändert, dann schreibt thom später mal alle Weltverbesserer an und wir bauen uns unsere Welt so wie sie uns gefällt!

    Der eine baut Stühle, einer bastelt eine Verfassung für die Gemeinde, einer kocht, jeder nach seinem besten!
    und wovon Leben wir? Von den 400 Quadratmetern die jedem zustehen……….

    Ok nur ein Traum, moin!

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  11. Lieber Ludwig, so ist es.

    Mehr in Richtung Autarkie gehen muss nicht automatisch bedeuten wie in der Steinzeit leben zu wollen, und im Mangel leben ist auch nicht Sinn der Sache.
    Doch ist sicherlich dieser Weg genau das, was die Distanzierung zu dem vorherigen Leben ausmacht, damit es nachhaltiger in der Zukunft lebbar ist.
    Und all die kleinen Fluchten die man sich sucht, sind und bleiben Fluchten, wenn es nur ein Konzept ist, ein Projekt. Doch auch das ist in Ordnung so, denn je mehr Menschen anfangen überhaupt wieder in die Richtung Einfachheit zu denken und zu leben, desto grösser die Chance auf ein Leben im Gemeinschaftssinne.
    Und man sollte auch erkennen, dass es Menschen gibt, die in sich eigenbrötlerisch sind und keine Lust haben beim grossen gemeinsamen Kreistanz oder Meditation mitzumachen; vielleicht mal, aber nicht regelmässig.
    Dafür können diese Menschen vielleicht besser die Strom und Wasseranlage überwachen, die webseite aktualisieren oder die Finanzen verwalten.

    Ich mag schöne und edle Dinge, warum soll ich mich nicht damit umgeben ?
    Habe mich jahrelang mit Sperrmüllsachen eingerichtet, bis ich dann richtig Möbel hatte.
    Auch die habe ich jahrelang mit mir rumgeschleppt, bis heute, denn sie haben viel Geld gekostet.
    Doch im Moment fehlen sie mir nicht, da alles so ganz klein bei mir ist.
    Alles was zur Zeit notwendig ist, ist da.
    Manchmal schaue ich mir neue teure edle Sachen an und frage mich OB ich die wirklich brauchen würde.
    Dann kommt ein klares starkes NEIN und dann isses gut.

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