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Weda Elysia und andere

Zur schönen Tradition von bb gehört es, kleine Projekte, die eine neue Lebensweise praktizieren, bekanntzumachen – daher heute hier der Rundbrief der Familien-Landsitz-Siedlung, mit einem sehr interessanten Erfahrungsbericht einer Familie aus der Siedlung Weda Elysia.

Rundbrief Familien-Landsitz-Siedlung – Januar 2017

Hallo ihr lieben Alle,

wir hoffen, ihr seid alle wunderbar in das neue Jahr gekommen. Wir freuen uns auf ein segenreiches Jahr voller Schöpferkraft.

Möge die Vision von Anastasia weiterhin die Herzen der Menschen berühren und das Lesen der Bücher Menschen ermutigen, das Paradies auf Erden zu erschaffen.
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Die nächsten Termine:

29.01.2017 Kennenlerntag: Siedlungsidee „Lebensreich“
11.02.2017 – 12.02.2017 Inspirations-Zeit am Quellenwald
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Im letzten Rundbrief zu Weihnachten teilten wir unsere Lieblingsgeschichte von Kathi und dem Holzstoss mit Euch. Dazu erhielten wir über 15 mails von Menschen, die sich für diese berührende Geschichte bedankt haben. Wir haben auch gesehen, dass sie daraufhin in mehreren blogs von Rundbrieflesern geteilt worden ist. Vielen Dank dafür.
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Zu unserem Aufruf nach Unterstützung erhielten wir Spenden von 4 Menschen. Susanne und Renate unterstützen uns einmalig, Renate und Roland monatlich. Das motiviert uns weiter zu machen. Vielen herzlichen Dank, euch.
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Auch zu dem Artikel „Was bedeutet für mich Familienlandsitz“ von Stefan erhielten wir einige positive Rückmeldungen. Wir haben den Bericht nun in der Kategorie „Artikel“ eingestellt.
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Ein weiterer Artikel von Maik und Aruna hat uns erreicht:

Warum uns die Grundprinzipien einer wedischen Lebensweise, die Anastasia übermittelt, als Sinnbild für den Aufbau unserer Familienlandsitz-Siedlung Weda Elysia so sehr am Herzen liegen.

In der jüngeren Vergangenheit gab es schon etliche Bewegungen, die ein Leben, welches sich wieder im Einklang mit der Natur bewegt, anstrebten, sogar schon vor dem ersten Weltkrieg.
Viele diese Impulse kamen aus den Jugendbünden, wie der Wandervogelbewegung, von jungen Menschen aus meist gutbürgerlichen Kreisen.
Als Gegenströmung zur zunehmenden Industrialisierung gab es Versuche – außerhalb der traditionellen Dorfstrukturen – auf dem Land zu siedeln. Das waren zum einen Familien, aber auch Künstlerkommunen.
Es ging damals schon um Selbstversorgung, eine freiere und kreative Lebensweise, teilweise auch schon mit vegetarischer Ernährung, auf der Grundlage philosophischer und spiritueller Ideen.

Diese Menschen hatten sehr ähnliche Träume, wie wir heute. Seitdem haben immer wieder einzelne Menschen, Familien, kleine und größere Gruppen mit einer ökologischen, naturnahen Lebensweise experimentiert. Einige Ökogemeinschaften haben sich etabliert.
Jedoch sind auch viele Landkommunenprojekte, die seit den 70iger Jahren mit Begeisterung und gutem Glauben initiierten wurden, inzwischen wieder Geschichte.

Wie wir heute wissen, sind die Experimente am Beginn des 20. Jh. gescheitert. Vor allem wurden natürlich besonders durch den 2.Weltkrieg diese Bestrebungen erst mal wieder zerstört. Nur wenige wissen heute überhaupt noch, dass es so etwas zu dieser Zeit schon gab. Ob die Ökodörfer, wie sie jetzt existieren, über die nächsten Generationen hinaus Bestand haben werden, muss sich noch zeigen. Auf jeden Fall sind sie ein wichtiges Experimentier-, Wachstums- und Erfahrungsfeld.

Es ist richtig, dass jeder Mensch, der wieder die Erfahrung des Gärtnerns und einer natürlicheren Lebensweise machen möchte, das nach seinen Möglichkeiten tun soll. Dafür gibt es aber auch jetzt schon relativ viele, einfach realisierbare Möglichkeiten.

Das, was Anastasia in die Welt gebracht hat, geht weit über das bisher Erprobte hinaus und ist deshalb von so großem Wert, weil es den Schlüssel, das Wissen und die Werkzeuge birgt, mit denen wir das ursprüngliche Paradies auf Erden neu erschaffen können.
Anstatt als weiteres gescheitertes Experiment Einzelner in die Geschichte einzugehen, von dem sich schon die nächste Generation wieder abwendet, um weiter dem technokratischen Weg zu folgen, kann Anastasias Vision mit dem von ihr überlieferten Wissen der wedischen Lebensweise von Generation zu Generation vollkommener und schöpferischer werden und den gesamten Planeten wandeln.

Einer der wichtigsten Schlüssel ist die Urgrenze. Die Urgrenze bezeichnet tatsächlich einen Hektar Land. So steht es noch in alten Kirchenbüchern. Das heißt, dass unsere Ahnen um die Bedeutung des einen Hektars für eine Familie wussten.
Also:
– Ungefähr ein Hektar Land pro Familie, der nach bestimmten Grundprinzipien gestaltet wird, als Raum der Liebe und Schutzraum für die Familie
– der Wunsch als Familie eine Heimat für sich und seinen Familienstamm gründen wollen bzw. als Einzelner für seine Familie (dafür hat Anastasia wunderbare Beispiele gegeben, wie auch Alleinstehende oder ältere Menschen den Ahnensitz für ihre Kinder oder Enkel beginnen können)
– die Wieder-Anbindung an unsere Ahnen und unsere Kultur
– das Wissen um die Bedeutung der Bräuche der Liebe für den Aufbau beständiger und glücklicher Familien
– das Wissen um die Bedeutung der bewussten Zeugung, Geburt und das Aufwachsen der Kinder

Diese Grundsätze sollten im Bewusstsein und in den Handlungsbestrebungen derjenigen sein, die einen Familienlandsitz/Ahnengut oder A(hne)nwesen bzw. eine Siedlung, nach Anastasia gründen. Es geht ja bei Anastasias Vision um das Wiedererwachen der wedischen Lebensweise.

Ansonsten handelt es sich um einen Permakulturgarten, eine ökologische Gemeinschaft, ein Ökodorf o.ä.

Wir sind in einer Phase des Übergangs. Vieles kann nicht von heute auf morgen schon 100%ig umgesetzt werden, das ist völlig klar.
Deshalb gilt für uns: Einerseits die Vision, das Idealbild, klar vor Augen und in unserem Herzen tragen und gleichzeitig Schritt für Schritt tun, was im Moment nötig und machbar ist und stetig daran wachsen.
Auch im Bewusstsein, dass sich dieses Idealbild eventuell erst in der nächsten – oder gar übernächsten – Generation in seiner ganzen Fülle manifestiert hat.
Und auch das wird erst der Anfang sein für etwas, das wir uns jetzt noch kaum vorstellen können.
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Mit den besten Wünschen
Familie Kin

http://www.Familienlandsitz-Siedlung.de
Kontakt@Familienlandsitz-Siedlung.de


1 Kommentar

  1. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

    Gefällt mir

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