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Mercedes 500PS AMG / Autospinner / Der Mensch

Da fährt einer mit röhrenden 500 Rössern vor, beklagt das schlechte GPS und schlecht liegende Schaltknöpfe dieses Wunders der Technik, geht dann dazu über, den Tooon der Maschine über alle Masse zu loben, darin zu schwelgen, wie „sicher und behütet“ er sich bei 270 km/h in dem langnasigen kleinfenstrigen Fastrennwagen fühle und zeigt noch, wie gut er im Einwerfen von Bällen ins Netz ist.

Also ein angefressener, motorenfanatischer Halbidiot.

Beweis – bitte anklickern: 

http://www.jp-performance.de/mercedes-benz-amg-gt-s-dinge-die-ich-mag-nicht-mag/

So. Habe ich das hübsch gesagt?

Nun, lieber Leser, wird dieser „angefressene, motorenfanatische Halbidiot“ von Ken Jebsen himself interwiuut. Und da kann ich, fast komplett alter Mann, mir noch so manche Scheibe abschneiden von der Lebensweisheit dieses 36 jährigen Nichtgrünschnabels. Der ist nämlich von der Sorte, die ich liebe. Diese Sorte heisse ich „phacettenreich“. Der kann ebenso saublödeln wie dummbrabbeln wie locker eine eigenst kreierte Plato- oder Bingen- oder Tolle – mässige Weisheit äussern….aus seinem Inneren geschöpft, aus dem Inneren dieses schlabb 36 Jährigen.

Nicht jeder Teutsche spricht so perfekt deutsch wie der. Nicht jeder Deutsche denkt so ganzheitlich, bevor er was sagt, wie der. Nicht jeder Deutsche ist willens, vor laufender Kamera einzugestehen, dass er neu ein Problem erkennt und ratlos ist.

Es wäre Verschwendung deiner Zeit, würde ich Details des Interviews hier vorwegnehmen und hinschreiben.

Doch sagen will ich: Dieser Mann erfreut mein Herz zutiefst. Grundehrlich. Grundeigenverantwortlich. Grundherzlich. Grundhumorvoll.

Danke, JP, für dein Hiersein in Menschengestalt.

thom ram, 27.10.0004 NZ (Neues Zeitalter. 2016 für Monothematische)

.

Kanns nicht lassen, noch was zu senfen.

Sogenannte Rassenmischung ist in den Hirnis Vieler verpönt. Der Mann ist ein „Rassen“mischling. Und ist verd gut gelungen, meine ich wohl.

Sowas von ganzheitlichem Denken, wie der Mann hinlegt, lässt mich sehr froh werden. Ein richtiger Mensch, dieser Mann.

Was der betreibt, dürfte bezeichnet werden als „Zen in der Kunst des Automobiltunings“. Meine ich.

Nun aber auf, Interwiuu.

.

.

Grüzze vom fasd gans alden Mann

300sl


21 Kommentare

  1. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

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  2. palina sagt:

    hatte mir das letzte Woche angehört und war perplex.
    Sowas von herzerfrischend und offen, das hat mir gut gefallen.

    Ken Jebsen hat auch die richtigen Fragen gestellt. Durch ihn habe ich schon jede Menge Leute kennen gelernt, von denen ich vorher noch nie was gehört hatte.

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  3. Rechtobler sagt:

    Da gefällt mir aber der fasd gans alde Mann mit dem silbergrauen Flügeltüren-Merz besser (300SL?) – vor allem der Merz 🙂

    Kein Kommentar zu Ken Jebsen – ausser den: „dä Maa isch nöd ganz lupo rein“

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  4. Skeptiker sagt:

    @Alle

    Nu ja, Ken Jebsen@ALTRUIST usw.

    Zumindest hat der gute ALTRUIST, mit dem Verfall der Bodenrechte, doch massenhaft die Leute verdummt.

    ==================
    +++WICHTIG+++An alle Haus,-und Grundstückseigentümer!+++WICHTIG+++

    Veröffentlicht am 14. Oktober 2016
    Bedenkt bitte, wenn Ihr Eure Grundrechte für Häuser und Grundstücke nicht beim Kataster Amt bis Ende des Jahres geltend macht, verliert Ihr Eure Häuser und Grundstücke am 1. 1. 2017 an die EU über das Gewohnheitsrecht.

    Ihr müsst Euch die Grundbuch-Mutterrolle holen – egal was die sagen, besteht darauf und geht nicht bevor ihr sie habt – auch wenn sie die Polizei rufen – bleibt darauf bestehen, dass Ihr sie haben wollt- und zwar heute noch!

    Ihr lasst Euch ein Siegel des Katasteramtes mit dem Siegel auf „12 Uhr“ (die wissen was das heißt!) geben und verlangt, daß sie keinen Siegelbruch begehen – sprich Siegel schräg darauf und ins Siegel geschrieben!

    Hier weiter.
    https://rsvdr.wordpress.com/2016/10/14/wichtigan-alle-haus-und-grundstueckseigentuemerwichtig/
    ==================

    WARNUNG VOR REICHSKATASTERAMT KRAKAU / REICHSBÜRGER ADRIAN URSACHE

    Veröffentlicht am 26.10.2016

    P.S. Im Video geht es ja auch um Ken Jebsen.

    Gruß Skeptiker

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  5. mkarazzipuzz sagt:

    Also ich meine,
    das ist ein profilsüchtiger, motorenfanatischer Halbidiot (oder auch Halbaffe).
    Der braucht das, um einen hoch zu bekommen…
    Wer sich um die Welt Sorgen macht und 22l Benzin auf 100km in die Umgebungsluft „verdampft“, ist schizophren.
    Außerdem geht mir diese Testosteron-Nudel mit seinem ideotischen Gehabe und Gequatsche auf den Geist.
    Ken Jebsen hier übrigens auch. Kann man so degenerieren??
    Also ganz ehrlich: 2 Daumen von mir nach unten.
    Lieben Gruß
    Martin

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  6. Nightwalker sagt:

    Lieber Martin,
    da Du anscheinend Deinen Spaß woanders suchst und eventuell Deinen …wanz(en)vergleich woanders suchst und Leuten, die es sich leisten können dieses missgönnst, weil diese eine Möglichkeit haben, die DU nicht hast, unterlasse bitte solche Worte wie degenerieren …. wenn Du überhaupt weißt, was das bedeutet !

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  7. thom ram sagt:

    Krazzikrazzikrazzi

    LoL LoL LoL

    So verschieden reagieren Menschen. Ich habe dem Interview, mit einer Pause, von a bis z gelauscht. Ich mag es, zuzusehen und zuzuhören, wenn ein Mensch, der sich seiner eigenen Verantwortung bewusst ist, Fragen auf die Art beantwortet, wie es der junge Mann tut: Reif! Und mit reif meine ich nicht einen bestimmten Erkenntnisstand in erster Linie, sondern in erster Linie fällt mir auf, dass dieser Mensch IN SICH HINEINHORCHT, und SEINE Wahrheiten sucht und äussert.
    Null Nachgeplapper. Alles authentisch. Fabelhaft. SOLCHE Menschen brauchen wir!

    Und wetten, dass dieser Mann spätestens in 10 Jahren seine Fähigkeiten nicht für Explosionsmotoren einsetzt, sondern für zukuntsweisende Technik. Wetten!

    Gefällt 1 Person

  8. thom ram sagt:

    Und noch, mkarazzipuzzilein.

    Ich bitte dich, in der Mitte des Filmes die Passage zu schauen, da KenFM die Frage stellt, wie SP es vereinbaren könne, sein Engagement „für“ Explosionsmotoren und die Tatsache, dass jeder Tropfen Benzin mit Blut befleckt ist.
    Er reagiert wie ein Mann, der diese Bezeichnung verdient. Null vorgefertigte Blabberantwort. Er denkt nach und stellt als erstes fest, dass er zugebe, diese Frage bislang nicht aktiv bedacht zu haben.

    Suche eine Passage in x beliebigem Interview, da der Interviewte grössere oder kleinere Star zugibt, etwas nicht richtig bedacht zu haben, da er IM Interview nachdenkt. Das nenne ich Reife.

    Jetzt abgesehen von Sinn und Unsinn von nur 520 oder 590 PS…mir will scheinen, dass die Tätigkeit des SP als „Zen in der Kunst des Tunens“ bezeichnet werden darf. Ein Mensch, der mit jeder Zelle seines Menschseins EINE Sache tut, das heisst, er öffnet sich – bitte um Verzeihung, ich kann es nicht weniger schwülstig ausdrücken – kosmischem Wissen. Er weiss, dass er nichts weiss. Er weiss, dass er alles wissen kann.

    Schön.
    Liebe Leser, welche mich es bitzeli für einen Esoschwurbler halten, haben wieder mal ihre Bestätigung, hahaha.

    Gefällt 1 Person

  9. thom ram sagt:

    Skeptiker

    Was hat das Reichskatasteramt mit dem vorliegenden Thema zu tun?
    Ich an deiner Stelle würde das in den Postkasten werfen. Dort bist du in der Wahl des Themas absolut frei.

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  10. thom ram sagt:

    Rechtobler

    Jaja, der 300SL, Jahrgang ungefähr 55 oder da rum.
    Der Besitzer, ein Freund von mir, der ist ein bedächtiger, zurückhaltender, gemütlicher Mann. Ich dachte, das werde auch langeweiligele werden, wenn er dann fahrelen würde. Nix da. Wie die 18 jährigen Oberspinner jagte er uns durch aargauer Jura, liess die Rösser voll rein, und die Kurven nahm er an der Grenze dessen, was die saumässig schlechte Originalbereifung grad noch nicht gänzlich auswutschen liess.

    Der Toooon. Von unten bis oben. Saugeil einfach. Im Jenseits werde ich 300SL fahren, mit richtigen Pneus, richtigen Bremsen und der Hälfte Verbrauch.

    Gefällt mir

  11. Skeptiker sagt:

    @thom ram

    Ja, hier zum Thema.

    Mercedes-Benz 300SL meeting in Hamburg!

    Mercedes 300 SL gegen SLS AMG – Duell der Flügeltürer

    Zumindest muss man über 1 Millionen € dafür bezahlen

    https://www.classicdriver.com/de/cars/mercedes-benz/300-sl-1954-1963?make=189&model=2999&search_type=advanced

    Gruß Skeptiker

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  12. Rechtobler sagt:

    @ Skeptiker
    Danke für den Video. BS auf Vollbild gestellt, Kaffee geholt und die Bilder genossen. Danke
    Das waren noch schöne Autos – mit Rundungen wo sie hingehören :-). In meiner Erinnerung waren die Borgwards auch so schön ‚gerundet‘.
    Wenn ich hingegen an die heutigen ‚windkanaldesignten‘ denke – Einheitsbrei. Habe mir vor Jahren erlaubt den neuen Golf als den schönsten Japaner zu bezeichnen.

    @Thom Ram
    bzgl,. Bereifung geht es dem 300SL (wie allen der damaligen Zeit) wie dem Jaguar Type E. Der Wagen sähe mit breiteren Reifen wesentlich besser aus. Ich denke es jedesmal wenn ich auf einer Schönwetterausfahrt mit meinem Royal Enfield-Oldtimer unterwegs bin und so ein Prachtsexemplar dieser Marke von hinten sehe.
    Zum Ton: ja – das waren noch Zeiten als man als Bube am Strassenrand von weitem hören konnte welche Marke im Anrollen war. 😉

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  13. thom ram sagt:

    Rechtobler

    Du sagst es. Ich kannte auch jedes Modell vom Ton her, klarer Fall. Wie peinlich, ein Rekordgeräusch im Vergleich zum 220er Singen, und wenn mein Onkel mit seinem VW vorfuhr, war auch alles klar, denn er hatte sich doch wahrhaftig einen Endtopf mit vier Röhrli drangehängt. Unverwechselbar, vielleicht schweizerisch einmalig, haha.

    Hätte ich sonen 300SL Rucksack, das heisst, ich hätte Kohle unbegrenzt, ich würde auch breite Füsse machen lassen. Und wenn irgend möglich sogar Scheibenbremsen einbauen, dann wäre das Gefährt wohl verkehrstauglich. Wäre vermutlich ein Platzproblem, doch der SP, der würde das schon richten, haha.
    Und das Originalauspuffrohr ist dummunschön, da müsste wadd Flached hin.

    Aber die Konstrukteure von allem zwischen Tank und Auspuff, die mögen bitte im Himmel einen Chefposten in Gottes Wagenbetreuungsstätte haben.

    Ich durfte dann auch es bitzeli fahren. Das Lenkrad hat ein Spiel von 5cm am Kranz, es ist zum Juuchzen – und doch fährt die Kiste schnurgeradeaus. Wohl dank genialer Lenkgeometrie.

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  14. thom ram sagt:

    Rechtobler

    Du bist nicht der Einzige, der am Kurs des Ken Jebsen äh was auszusetzen hat. Ich bekomme einfach nicht auf Reihe, was ihr meint. Was stört dich?

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  15. Wirklich ein erstaunlicher Mensch, da komm ich auch mit dem guten Ken mal wieder klar.
    Danke fürs einstellen lieber Thom, was das Video in mir mal wieder auslöst hingegen, kann ich schwer beschreiben. Hochgeladen am 19.10., geträumt hatte ich dieses Video bereits Ende September geschaut, es verwirrt mich grad ein wenig, löse ich meine eigene Zeit auf? Naja, so schnell nach dem Träumen, von dir eingestellt finde ich auch irgendwie gut, es könnte dafür sprechen, das meine noch träumende Weltreise sich bald ebenso manifestiert, mein Gemüt erfreut sich am Gedanken, des Moringatees schlürfend in Bali ohne Geld und Ausweis zu sitzen… Seltsame schöne Zeiten 😉

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  16. thom ram sagt:

    Also Hannes, was hast du nur? Eben waren wir doch zusammen am Strand und haben über Fischfang und Forellenzucht gesprochen?

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  17. Skeptiker sagt:

    @Rechtobler

    Borgward Treffen in Essen Germany 2013 – Classic Cars Borgward Hansa Lloyd Goliath

    Müssen ja schöne Zeiten gewesen sein.

    Autowerbung 50er Jahre

    Echt lustig.

    Gruß Skeptiker

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  18. Borgward Isabella, meine Favoritin 🙂

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  19. Skeptiker sagt:

    Aber interessant das zu wissen.

    Die Amerikana liebten den 300 SL, aber die Flügeltüren brauchten da unten nicht so unbedingt.

    Vielleicht ja wegen den Flügeltüren, nicht das der 300 SL ins Universum abhebt.

    Also unsere Befreier wollten lieben diese Variante ohne Flügel.

    Mercedes-Benz W 198 ist die interne Typbezeichnung eines Sportwagens von Mercedes-Benz. Unter der Verkaufsbezeichnung Mercedes 300 SL wurde er in den Jahren 1954 bis 1957 als Coupé mit Flügeltüren und in den Jahren 1957 bis 1963 als Roadster angeboten.
    Die Zahl 300 steht in der Verkaufsbezeichnung für ein Zehntel des Hubraums in Kubikzentimeter gemessen, die Zusatzbezeichnung SL soll die Kurzform für „Sport Leicht“ sein, andere Quellen geben „Super Leicht“ als Langform an.

    Mercedes-Benz präsentierte den 300 SL im Februar 1954 auf der International Motor Sports Show in New York. 1999 wurde das Fahrzeug von Lesern der deutschen Oldtimer-Zeitschrift Motor Klassik zum „Sportwagen des Jahrhunderts“ gewählt.

    Eine Serienfertigung des 300 SL war zunächst nicht geplant. Doch Max Hoffman, US-amerikanischer Importeur von Mercedes-Benz-Fahrzeugen, wünschte sich vom Vorstand von Daimler-Benz schon seit einiger Zeit einen Sportwagen für seine Kundschaft. Eine Basis für diesen könne das Rennsport-Coupé von 1952 sein, das überraschend die Carrera Panamericana gewonnen hatte und somit in den USA bekannt war. Nach langem Abwägen fiel die Entscheidung für eine Serienproduktion des 300 SL, der Straßenversion W 198. Außerdem wurde die Produktion eines kleineren Roadsters, des Mercedes-Benz W 121 B II (190 SL), bekannt gegeben.

    Mercedes-Benz 300 SL Roadster mit Hardtop

    1955 Mercedes-Benz 300 SL Gullwing Coupé

    Keine sechs Monate nach dem Vorstandsbeschluss hatten die beiden Sportwagen Premiere auf der „International Motor Sports Show“ in New York, die vom 6. bis zum 14. Februar 1954 stattfand. Mercedes-Benz erlebte auf der Motor Show eine enorm positive Besucherresonanz auf den 300 SL und den 190 SL. Die Serienproduktion begann im August 1954 im Werk Sindelfingen.

    Der Preis des W 198 wurde auf 29.000 Deutsche Mark festgelegt – damals eine enorme Summe und nach heutiger Kaufkraft 71.651 Euro. 1953 kostete ein Mercedes 170 Vb 7900 DM (nach heutiger Währung 19.187 Euro). Der 300 SL war 1954 aber nicht der teuerste Wagen im Mercedes-Programm – der W 188 kostete (bei geringeren Fahrleistungen) 5500 DM mehr.

    Das Konzept des offenen Zweisitzers 190 SL mit leicht zu bedienendem wetterfesten Verdeck war so erfolgreich, dass auch der 300 SL entsprechend modifiziert wurde. Der legendäre Flügeltürer (Gullwing) wurde im Frühjahr 1957 von einer Roadster-Variante (W 198 II) abgelöst, die nun auch in der Klasse der Hochleistungssportwagen offenes Fahren ermöglichte.

    Die 100 Kilogramm Mehrgewicht verminderten die Fahrleistungen, aber mit unverändert 158 kW (215 PS) war auch der Roadster gut motorisiert. Der Gitterrohrrahmen blieb auch beim Roadster tragendes Gerüst, allerdings im Bereich der Türen und des Hecks deutlich verändert. So wurde Platz gewonnen für einen (wenn auch bescheidenen) Kofferraum und an Scharnieren normal befestigte Türen mit deutlich bequemerem Einstieg. Die Hinterachse wurde zur Eingelenk-Pendelachse mit Ausgleichfeder, mit der Folge verbesserter Fahreigenschaften und erhöhten Komforts. 1961 wurden die fahrtwindgekühlten Trommel-Duplexbremsen von modernen Scheibenbremsen abgelöst.

    Das Verdeck des W 198 ließ sich unter einer separaten Klappe hinter den Sitzen unterbringen und war mit wenigen Handgriffen leicht zu bedienen. Seine äußere Erscheinung wurde vorne durch die unter einem gemeinsamen Deckglas eingelassenen Scheinwerfer und Blinker geprägt. Als seitlicher Blickfang fungierte eine Sicke, die sich vom oberen Rand des Luftaustrittes im Kotflügel bis tief in die Tür hinein zog. Für Wintersportfans lieferte Mercedes-Benz ab Herbst 1958 ein elegantes, leicht aufzusetzendes Hardtop. Es war so beliebt, dass es schon kurze Zeit später zu den meistbestellten Sonderausstattungen gehörte.
    Sport Leicht oder Super Leicht?

    Eine offizielle Langform für das Kürzel „SL“ wurde von Mercedes-Benz nicht bekanntgegeben. Oft wird angenommen, dass die Buchstaben für „Sport Leicht“ stehen. Die Zeitschrift auto, motor und sport berichtete im Jahr 2012 jedoch ohne Angaben von Quellen, dass es „verbrieft und von Rudolf Uhlenhaut persönlich unterschrieben“ sei, dass das Kürzel „SL“ nichts anderes als „Super Leicht“ bezeichnet.[2] Diese Aussage steht im Widerspruch zum in enger Zusammenarbeit mit Uhlenhaut entstandenen Werk „Mercedes-Benz 300 SL“ von Engelen/Riedner/Seufert, welches die Langform mit „Sport Leicht“ angibt.[3]

    Der Konzern verwendet heute beide Schreibweisen: In der von der Classic-Sparte herausgegebenen Zeitschrift „Mercedes-Benz Classic“ wird die Langform mit Super Leicht angegeben.[4] Im Internetauftritt der gleichen Konzernsparte hingegen heißt es abermals Sport Leicht.[5]

    Damit bleibt unklar, welche Intention Daimler-Benz seinerzeit bei der Vergabe der Buchstabenkombination hatte.

    Hier alles, die Kisten sollen ja sogar je nach Übersetzung des Getriebes sogar 270 Stundenkilometer schnell gewesen sein, obwohl zu damaliger dem normalen Volk, Autos mit 40 PS so bei 120 Stundenkilometern auch schon auslangten.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Mercedes-Benz_W_198

    P.S. Ich habe heute viele Sendungen über Autos gesehen, aber auf You Tube, gibt es wohl kaum noch was, was man nicht finden kann.

    Aber interessant.

    Gruß Skeptiker

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  20. Skeptiker sagt:

    Hier ist auch noch ein schönes Video.

    IAA 1961 – Die Neuheiten im Automobilbau vor 50 Jahren

    Gruß Skeptiker

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  21. rechtobler sagt:

    @Skeptiker
    bin heute ‚zufällig‘ wieder mal auf dieser Seite gelandet und bedanke mich mit Verspätung für die Videos. Speziell lustig für ‚Kinder der damaligen Zeit‘ ist der 50er-Werbfilm. Einfach zum Schmunzeln 😀

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