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HABEMUS PAPESSAM – eine Frau greift durch. / Teil 2

Ein Beitrag von Ludwig der Träumer (03.10.2016) Die Autorin ist Esther Margareta Katzen alias Esther Vilar. Mir hat sie mehr Einsicht in die Welt der Herr-Sklaven Szene gebracht als viele Philosophen. Sie hat die ‚Angst vor der Freiheit‘ des kleinen – auch des großen Arschlochs genial in ihren Roman eingearbeitet.

Um den Roman nicht als Schenkelklopfer zu verstehen oder wie die modernen Genderschlampen seit Alice ihn für ihre krude Ideologie mißbrauchen, hat sie ein längeres Nachwort drangehängt, das ich euch nicht vorenthalten will.

https://ludwigdertraeumer.files.wordpress.com/2016/10/nachwort.pdf

Mit scharfem Verstand beschreibt sie diese Krankheit – die Angst vor der Freiheit und deren fatalen Folgen daraus. Fast alle Menschen leiden darunter. Was ich auch bei ihr, wie bei allen klugen Köpfen vermisse, die sich mit diesem Thema beschäftigen, ist die Erforschung der Ursache. Ich befürchte aber, wir werden da nie fündig. Aber ansonsten eine hervorragende Antwort  darauf, warum der Mensch von einer Knechtung – sei sie auch nur einer Ideologie hörig, sofort nach der nächstbesten geistigen Abhängigkeit greift, sobald ihn das geringste Gefühl der Befreiung beschleicht. Befreit sich aus der Idiotie einer Religion, fühlt sich nur für kurze Zeit frei, die ihn jedoch so beängstigt, daß er umgehend wieder eine neue Beziehung sucht. Da haben Rattenfänger, wie Sekten, ein Großteil der Esoterikszene, politische VerFührer oder das kapitalistische System ein leichtes Spiel, ihm eine neue Arena zu bieten in der der er sich wieder einzäunen kann. Fühlt sich darin für kurze Zeit gut, bis der Burnout ihm unmißverständlich klarmacht, daß er noch mehr geistig und monetär ausgeweidet, in einem noch größeren Gefängnis sitzt als vorher. Der Teufelskreis beginnt wieder von vorne mit dem Wunsch der Befreiung daraus, sollte er bis dahin nicht endgültig gebrochen sein und als glücklicher Biozombie seine finale Rolle auf Erden gefunden haben.

An dieser Stelle muß ich nochmal auf den Roman zurückkommen. Vor langer Zeit hatte ich mir über die Rolle Martin Luthers als Zeitgenosse von Machiavelli Gedanken gemacht und hatte folgenden Schluß gezogen:

Er war nie der katholischen Kirche abtrünnig. Im Gegenteil, mit der sog. Reformation schaffte er der katholischen Kirche einen äußeren Feind. Dadurch verlor die Kirche zwar ein paar Schäfchen aber schweißte den inneren Halt wieder zusammen. Dadurch konnten die Katholen ihren Zerfall verhindern. Ein beliebtes Spielchen, auch in der Politik, die sich ihre Terroristen selbst züchtet. Berühmte Beispiele sind nicht nur der Reichstagsbrand oder 9/11, sondern auch der jüngste Anschlag auf den Erdogan.

Die katholische Kirche läßt sich heute nicht mehr mit solchen billigen Spielern wie Luther retten. Da muß ganze Arbeit geleistet werden. Die ist jedoch nicht mit Kurzzeitdenken zu erreichen, sondern über viele Generationen zu bewerkstelligen.
Kurzer Einwurf: Die haben sicher untrügliche Beweise für die Reinkarnation, die sie uns vorsätzlich vorenthalten. Damit sichern sie sich wieder eine entsprechende Machtstellung in einem ihrer späteren Leben.

Unter diesem Aspekt habe ich den Roman beäugt. Es liegt daher durchweg im Denkbaren, daß die Entwicklung der katholischen Kirche genauso abläuft.

Seht her, was ihr angerichtet habt. Seid unfähig in Freiheit zu leben. Gebrochen vor der ‚Angst vor der Freiheit‘ werden wir euch zurückholen. Nur in den Grenzen, die wir euch vorgeben, findet ihr die Freiheit vor der ihr keine Angst mehr haben müßt. Bald erstrahlen wir wieder in neuem Glanz, vereinen alle Religionen zu der einzig wahren, zu deren Verwalter ich in Rom auserkoren bin.

Amen


6 Kommentare

  1. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

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  2. haluise sagt:

    DIE angst vor der eigenen FREIHEIT ist nicht nur im groben umfeld zu durchschauen, es gibt sie schwer erkennbar im subtilen schleierhaften da-SEIN… WURDE wohl noch nie so scharfäuig angekiekt..
    beantwortet sich vielleicht sogar mit der frage danach…
    BIN LUISE

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  3. Hawey sagt:

    Hat dies auf meinfreundhawey.com rebloggt.

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  4. thom ram sagt:

    LdT

    Du sagst es.
    Luther stellte sich gegen Lehren der kath. Kirche und….stärkte sie damit.

    Was können wir lernen?
    Sich gegen NWO stellen, gegen die Pupser an der umgeleiteten Spree, gegen Herrn Rothschschüld und Herrn Sosoross? Gegen Scheindemokratie, gegen gegen gegen?

    Das was ihr in der Mühle macht, das isses. Neue Zellen brauchen wir, ich nenne sie die kleinen Feuer. Die haben ein Eigenleben, werden grösser schliessen sich zusammen, werden zum grossen Licht.

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