Rentiere sind, so habe ich jedenfalls gelernt, scheu, sie trauen dem Menschen nicht. Wohl mit gutem Grund. Da sei ein kleiner übriggebliebener Rest sogenannter Indigener, die Dukha, die sind traditionell mit Rentieren befreundet.
Ich interpretiere das so.
Sie haben die lange, sehr lange Zeit des Kali Yuga, des finsteren Zeitalters, also je nach Betrachtungsweise 13000 oder 26000 Jahre überlebt, ohne wirklich sich in die tiefsten Tiefen der Trennung hinunterziehen zu lassen. Ich nehme an, dass sie vor diesen Urzeiten auch keine Kaninchen jagten, um zu überleben, und dass sie noch ganz andere heiter freundlich herzerhebende Künste beherrscht hatten, als „nur“ mit Rentieren befreundet zu sein.
Ich nehme an, dass sie damit, erdenweit betrachtet, die Kunde vergangener glücklicher Zeiten „überwintert“ haben, dass sie berufen sind, das kleine Arschloch von heute zu inspirieren, sich wieder daran zu erinnern, dass Esel, Bär und Skorpion allesamt Kinder der Erde sind, insofern haargenau so wie der tief in Unbewusstheit sich heute befindliche Mönsch.
Der Mönsch?
Der ist Zweierlei. Er ist Tier genau so wie das Huhn.
Und er hat zusätzlich eine ganz andere Aufgabe als die Tiere für sich übernommen, hier auf Erden. Seine Aufgabe ist es, sich wieder seiner zu erinnern, jetzt, in dieser Phase der Entwickelungen. Dazu gehört, dass der Mönsch merkt, dass die miauende Katze nicht einen Fusstritt braucht, sondern Futter, dass das Pferd ihn gerne trägt, jedoch ohne Kandare und Sporen, dass die Heuschrecken mit ihrem Frass zum allgemeinen Wohle beitragen, dass dass dass – ich selber bin fleissig am Lernen. Habe kahle Bäume im Garten von den Brüdern Heuschrecken und kann den darin liegenden Segen noch nicht wirklich erkennen.
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Ich bin nicht glücklich über die Bildkommentare. „Tiere verwenden“. „Tiere als Transportmittel“. „Tiere trainieren“.
Ich würde sagen: Tiere dienen mir gerne, ich diene dem Tier gerne.
Ja. So sei es. So ist es.
thom ram, 03.03.04.
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Quelle: http://www.erhoehtesbewusstsein.de/ein-fotografer-besuchte-diesen-verlorenen-mongolischen-stamm-und-die-bilder-die-er-machte-sind-unglaublich/
Durch ihre eigene Art von Tierhaltung haben die Dukha Menschen gelernt, Rentiere als Transportmittel über das tückische Gelände zu verwenden, welches sie Zuhause nennen.
KINDER LERNEN, WIE MAN RENTIERE IM FRÜHEN ALTER TRAINIERT.
WENN DIE RENTIERE AN IHRE MENSCHLICHEN FREUNDE GEWÖHNT SIND, SIND SIE FÜGSAME UND SANFTE GEFÄHRTEN, SELBST ZU DEN KLEINSTEN DUKHA KINDERN.
DIESES JUNGE DUKHA MÄDCHEN BEREITET SICH AUF DAS WASCHEN EINES RENTIER-KALBES VOR.
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