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Der Jude Yehudi Menuhin und die deutschen Flüchtlingskinder

Der Titel klingt, wie wenn ich Yehudi Menuhin beschimpfen wollte. Das pure Gegenteil ist der Fall. Ich zolle ihm meine tiefe Anerkennung.

Ich halte fest: 

Juden waren im dritten Reich unerwünscht und sollten ausser Landes gehen oder aber in Arbeitslagern tätig sein.

Ein Teil der Juden und der nichtjüdischen Gutmenschen hält trotz gedeihender Aufklärung noch an der Holocaustlüge fest, und Israel bezieht auch heute ungerechtfertigtes Wiedergutmachungsgeld, erarbeitet von Menschen der BRD. Milliarden.

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Auch der Jahrhundertgeiger Yehudi Menuhin konnte 12 Jahre lang in Deutschland nicht auftreten.

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Und was machte er? Er forderte Wiedergutmachungsgeld für seine angeblich ermordete Verwandtschaft trat nach dem Krieg in Deutschland auf und gab seine Honorare deutschen Flüchtlingskindern.

Lieber Leser, das Konzert fand 1946 statt, in den Trümmern. Lieber Leser, bitte lies den ins Video eingeblendeten Text!

https://www.youtube.com/watch?v=mxVtx3PtWPw

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Es gibt Blogs, da wird man gekreuzigt, wenn man behauptet, nicht jeder Jude sei Lügner und Vampir.

Und so stelle ich erst recht und einmal mehr fest: Viele Köpfe der Kabale sind Juden, ja. Und nicht jeder Jude ist Teil der Kabale.

Die Familie Menuhin steht exemplarisch für Juden, welche würdige, gute Menschen sind. Mehr. Der Sohn von Yehudi Menuhin, der Autor und Regisseur Gerard Menuhin, lässt neu ein Buch erscheinen, welches mit der Holocaustlüge aufräumt. Das ist zum heutigen Zeitpunkt eine todesmutige Tat. Ich sage das in vollem ernst. Hier.

Die Holocaustlüge muss auffliegen. Schnell. Jetzt. Deutsche, welche meinen, der Holocaust habe mit dem Heute nichts zu tun, haben vom Leben wenig Ahnung. Erstens richtet sich in bedeutenden Gebieten der Erde auch heute die Politik nach dem Gesichtspunkt: Die Deutschen haben Schuld abzutragen, und zweitens ist jedem nicht aufgeklärten Deutschen eine Schuldenlast mitgegeben, auch dann, wenn er es noch so vehement abstreitet. Diese Schuldenlast lähmt das deutsche Volk insgesamt. Und das muss aufhören. Deutsche müssen ihr Selbstbewusstsein wieder erlangen.

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Dass jüdische Menschen wie Yehudi und Gerard Menuhin den Deutschen eben dabei geholfen haben und helfen, das verdient tiefe Bewunderung und Förderung.

Mein grosser Dank geht an den Geist der Familie Menuhin.

thom ram, 14.12.2015

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Nachtrag.

14 Millionen Deutsche wurden Ende des Krieges aus dem Osten vertrieben. Mindestens 3 Millionen davon wurden vergewaltigt, gequält, ermordet. Oder sie verhungerten schlicht. Oder Herr Churchill erledigte sie mit Bombenteppichen (Dresden, mindestens 300’000)

Will sagen: Deutsche Flüchtlingskinder? Gewusst, dass es sowas gab? Es gab. Es gab viele. In den Schulen hört man nichts davon. Die Familie Menuhin war und ist im Bilde. Und Yehudi Menuhin tat etwas zur Linderung. Sein Sohn führt das Werk weiter.

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15 Kommentare

  1. Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

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  2. Vollidiot sagt:

    Hier sei auch an die Schwiizer erinnert.
    Sie schweigen zwar zu speziellen Themen.
    Haben aber in den frühen 50er Jahren deutsche Kinder für Wochen aufgenommen und ihnen etwas anderes vermittelt als Elend und Trümmer.
    Das waren die Zeiten in denen es Graupen und Steckrüben gab – immerhin.

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  3. Wahrheit und Klarheit sagt:

    Grandioser niederländischer Widerstand gegen Invasoren und Obrigkeit

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  4. Eleana sagt:

    Ja: Dresden! Meine Mutter ist dort geboren .. und bis heute schwer traumatisiert… sie hat jeglichen Kontakt zu mir abgebrochen, obwohl sie von mir drei Enkelkinder hat… es ist eine Destabilisierung auf ganz subtile Art… und ich bin überzeugt davon, dass die Befehlshaber das wussten… was, bitte, soll das denn für einen Sinn machen? zum Ende eines Krieges eine Stadt komplett platt zu machen? wo Deutschland doch schon kurz vor der Kapitulation stand? und warum ausgerechnet Dresden? wo es so viel Kultur gab? was gab es da wirklich? was sollten die Russen nicht in die Hände bekommen? schon seltsam, dass sich das nie jemand gefragt hat… meine Omi: die war mittendrin in dem Bombenteppich: mit Kinderwagen, in dem meine 6 Monate alte Mutter lag, ist sie durchs brennende Dresden gerannt.. das hat sie mir ein einziges (!) Mal erzählt.. und sich gleich erschrocken den Mund zugehalten .. danach hat sie nie mehr wieder auf meine Fragen geantwortet… sie war eine sehr liebevolle und sanfte Frau, aber bei meinen Fragen ist sie immer komplett ausgerastet! und hätte mich einmal fast verprügelt! … ich hab also nie wieder gefragt, denn sie war der einzige Mensch, von dem ich jemals ein klein wenig Liebe erfahren habe… meine Mutter war emotional tot: die konnte mir keine Liebe geben… so war das bei uns in der Familie.

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  5. thomram sagt:

    @ Eleana

    Lass dich bitte so ansprechen:
    Liebe Eleana, ich danke dir für dein Schreiben und ich heisse dich sehr willkommen auf bb.

    Das ist eines der selten beachteten und berücksichtigten Phaenomene: Die Kriegstraumatisierten wollten konnten wollen können nicht erzählen.

    Ich war meinerseits bei meinem besten Freund in Berlin zu Besuch, als es der Gesprächsverlauf erwirkte, dass seine Mama vom Krieg erzählte. Mein Freund sagte nachher, sie habe zuvor nie auch nur ein einziges Sterbenswort dieses Grauens von sich gegeben.
    Sie war kleines Mädchen damals, und sie erzählte von der Zeit, als sich alles was einen Rock trug hässlich machte und sich versteckte vor den russischen Besatzern.
    Sie erzählte schlicht und einfach. Wir Hörer waren im Bann des Geschehens. Man kann sich ausmalen, was vonstatten ging.

    Am Schluss tat sie alles, um die aufsteigen wollenden Tränen zu bändigen.

    Wer kann es mir erklären? Was hat die Menschen daran gehindert, zu erzählen? Ist es die schreckliche Angst vor der ausgestandenen Angst?

    Ich wusste schon vor Hellstorm von Dresden, doch das ganze Ausmass nicht lange vor Hellstorm, erst, seit ich mit der Bloggerei richtig eingestiegen bin. Es waren Hunderttausende Flüchtlinge in der Stadt.
    Wir wollen nicht im Unglück suhlen, bei Gott, darum geht es nicht.
    Ich will, dass den Deutschen Gerechtigkeit widerfährt.
    Ich segne jeden, der diese Hölle erlebte.

    Und die Täter? Will ich die auch segnen? Will ich Herrn Churchill segnen? Den General? Den Piloten? Den Bordingenieur? Den Funker in London? Da fängt dann die harte Arbeit im Innenleben an.

    Was du von deiner Mama erzählst…so ist es. Was einem kleinen Kind angetan wird, trägt schreckliche Früchte. Du sprichst von deiner Mama in Vergangenheitsform, sie ist gestorben? Bitte umarme sie innerlich, liebe Eleana.

    Dir wünsche ich Licht im Herzen und Zuversicht und Lebensfreude!

    Gefällt 1 Person

  6. thomram sagt:

    @ Eleana

    Noch…
    Wir sagen hier in bumi bahagia statt umARMen oft umREICHen.
    Also…bitte umreiche deine Mama innerlich 🙂

    Gefällt 1 Person

  7. Heidelore Terlep sagt:

    Ich habe aus vielen Erzaehlungen u.a. meiner Mutter das Grauen von Dresden mitempfunden. Es war so unfassbar, dass ich dass ich die schwer trsumstisietten Menschen verstehen kann, wenn sie zu ihrem eigenen Schutz den Mantel des Schweigens darueber breiten. Der Einsatz von Phosphorbomben uebersteigt jedes menschliche Fassungsvermoegen und kann nur einem “ teuflischen Gehirn“ entsprungen sein ( Churchill) Auch Israel hat im Gazakrieg Phosphorwaffen eingesetzt.

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  8. Garten-Amselina sagt:

    Mein Vater !
    *JaH!*
    21.07.2015

    *JaH!*
    In Deinem Auf-Trag stehe ich hier.
    Mein Vater !
    Einen Gruß aus dem „Kessel von Stalingrad“ schicktest Du MiA.
    Schwerst-ver-wundet
    Granaten-Splitter-Bauch-Schuß
    Mit dem letzten Schiff
    dem Winter-Todes-Kessel ent-kommen
    *JaH!*

    Herz-Zerr-Reißend ist es,
    die Stimme der Soldaten zu hören
    die auf das Über-Leben schwören
    und in und aus ihren Nöten
    andere dafür töten
    und
    selber getötete werden
    für den Bell-Fehl
    der von „oben“ kommt
    und WEM bitte ?!? frommt.

    Mein Vater !
    Mit 16 Jahren in den Krieg gezwungen
    dazu Marsch-Lieder gesungen
    ohne zu ahnen
    was „Tod“ be-deutet

    von Macht-In-Habern ausgebeutet
    be-nutzt
    Stiefel blank-ge-putzt
    in Rei und Glied
    für das Todes-Lied

    NEIN !
    Nie mehr soll Krieg wieder sein !
    Darum räumt in Euren Herzen
    den Er-Innerungs-Schmerzen
    wieder einen Würde-Platz ein
    nur EHRLICH sollte er sein !

    Mein Vater !
    Kanonen-Futter
    bitte für was oder wen ???
    Haupt-Sache reichlich
    und auch nicht weichlich
    dem Tode ins Auge zu sehn
    dafür sollte so ein Soll-Dat schon einmal stehn.

    Die Gier der Möchte-Gern-Reichen
    geht dabei über Leichen
    und ver-drängt das Wissen um die End-Frage:
    Mensch, WAS hast Du getan ?!?

    Wollt Ihr das ?!?

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  9. Eleana sagt:

    ja, das tue ich… mehr geht ja nicht mehr… ich weiß nicht, ob sie noch lebt… sie ist ausgewandert .. und hat mir verboten, nach ihr zu suchen… ich war sehr anstrengend für sie… ich bin für viele Menschen sehr anstrengend: das ist aber inzwischen mehr als ok für mich, denn ich weiß ja inzwischen, WER ICH BIN 😉 … ich bin auch ein Wayseer: die SIND für viele viele Menschen anstrengend, aber genau DESWEGEN sind wir ja hier! 🙂 https://www.youtube.com/embed/wMtofjutlUo?version=3&rel=1&fs=1&autohide=2&showsearch=0&showinfo=1&iv_load_policy=1&wmode=transparent

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  10. hanskolpak sagt:

    Eure Gedanken und Gefühle kann ich bestätigen. Deshalb zitiere ich, was ich mal in einem Artikel geschrieben habe:

    „Frage an den wohlgeneigten Leser: Wann waren Sie das letzte Mal unschuldig auf der Flucht? Ich habe das Trauma meiner Eltern vollkommen übernommen, ob genetisch oder erzieherisch, spielt keine Rolle. Meine Rolle als Prügelknabe und Schuldiger konnte ich in kleinen und mühsamen Schritten erst abstreifen, als ich 47 bis 51 Jahre alt war. Wie in einem abkühlenden Vulkan, steigt bis heute immer noch ab und zu Schwefelgestank auf. So weit reichen die Verbrechen! Auch meine beiden Kinder, Jahrgänge 1978 und 1980, sind nicht frei davon!“

    http://www.dzig.de/Wann-waren-Sie-das-letzte-Mal-unschuldig-auf-der-Flucht

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  11. thomram sagt:

    @ Hans Kolpak

    Ich danke für Dein Vertrauen, etwas so Schwerwiegendes aus deinem Rucksack hier auszupacken.

    Noch hat „man“ viel zu wenig verstanden, welchen Einfluss die Umgebung des heranwachsenden Menschen auf sein späteres Leben hat. Und ich selber weigerte mich lange zu akzeptieren, dass sich Traumata auch VERERBEN.

    Warum ich in bb noch und noch auf dem Thema „Lüge und Wahrheit über Deutschland 33-45“ herumreite ist genau das: nebst meiner unwillkürlichen, persönlichen Faszination vom damaligen Geschehen brennt es mich, unsern deutschen Brüdern die lähmende Last der ihnen zugeschobenen Schuld zu nehmen, damit sie durchatmen und aufstehen können.

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  12. Garten-Amselina sagt:

    … und derweil läuft schon längst die nächste *Nihilierungs-Welle* an … „Dich“ gibts ja gar nicht… hahahaha…
    =>“Ghosting“ …
    – Du wirst einfach zum UN-Geist/UN-Wesen/NICHT-Sein erklärt.
    Mit Macht-GeH-Winn nach dem UR-alten Teile-und Herr-sche-Muster …
    und : *Kampf der Liebe!* …
    – Warum eigentlich lassen *WIR* das zu ???

    Wenn erst einmal jegliches Ver-Trauen(können) ins Gegen-Über zerstört ist, dann ist (der) „HERR-Sche(i)n“ doch ganz einfach zu „ER-werben“…

    Aber ÜBER allem, was sich hier nur den „AN-Schein“ geben(lassen) kann, steht ein ganz anderer.

    Und DER fragt:
    „Was hast DU getan ?!?“
    und *ER* sagt:
    „MEIN ist die Rache !“
    *JaH!*

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  13. Garten-Amselina sagt:

    Ps.:
    “ Wenn du in deinem Haus einen dunklen Raum hast, dann musst du wirklich Licht in diesem Raum bringen. Wenn man in der Psyche eines Menschen einen Raum in der Dunkelheit lässt, dann ist die Energie in diesem Raum vom Bewusstsein/vom Licht/von der Quelle getrennt und wird sich daher auf sinnlose und schädliche Arten verhalten, vor allem weil es viele negative Wesen gibt, die die Kontrolle übernehmen über diese Energien, die von den Leute verneint werden. So müssen wir alle die Realität anerkennen, indem wir bewusst sind und den freien Willen anwenden.“
    aus:
    http://transinformation.net/das-aufloesen-von-endlosschleifen-bei-lichtarbeitern/

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  14. bastimaxi sagt:

    Ein grossartiger Mensch und Musiker.

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  15. thomram sagt:

    bastimaxi

    Sei willkommen auf bb, Freund guter Musik und geistiger Freund Yehudis.

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