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Das Testament des Muammar Gaddafi

Das Testament des ermordeten Muammar Gaddafi gehört zum Allgemeinwissen des heute lebenden Menschen, der über den Tellerrand hinausblicken will.

Ich weise auf etwas hin, was nicht so Manchem von selber aufleuchtet.

Lybiens Wohlstand beruhte darauf, dass die Lybier einfach das Oel, welches keinem Menschen gehört, auch den Ortsansässigen nicht, für gut Geld verkaufen konnten. Dass Gaddafi diesen materiellen Segen unter die Bevölkerung verteilte, das war die Tat eines rechtschaffenen Menschen. Dass es aber offensichtlich – so wie er selber es mehr als nur andeutet –  Menschen in Lybien gab, welche diesen Segen als zu gering betrachteten, zeigt, dass nicht alle Lybier, vielleicht sogar eine Mehrheit, ich weiss das nicht, nicht reif waren, zu erkennen, dass Nehmen gut, Geben besser ist. Wer gratis leben kann und fordert, mehr zu erhalten, ist in seiner Entwickelung im Kindergarten. Wenn er lernen soll, muss er auf die Nase fallen.

Und so sage ich etwas, was in den Ohren eines ordentlichen Gutmenschen brutal klingt und mich in seiner Sicht als kalten Unmenschen erscheinen lassen wird :  Offenbar wollten die Seelen der Unzufriedenen lernen. Es hat seine Ordnung, dass Lybien plattgemacht worden ist. Wer die ihm ins Maul fliegend gebratene Gans nicht zu schätzen weiss, der muss erst mal auf den Acker, dort hacken und pflügen und lernen, was Ursache und Wirkung ist. So ist das mal im Erdendasein in diesem Planetensystem in dieser Galaxie in diesem Kosmos, der polar angelegt ist. Bestandteil der Polarität ist: Ursache und Wirkung.

Ich denke, Gaddafi wollte ausschliesslich dienen und wollte, dass es den Menschen wohl ergehe. Die waren noch nicht bereit dazu. Er hat Einiges nicht erkannt. Kein Problem. Er lebt weiter, und ich hoffe, er tue dies heiter.

thom ram, 30.10.2015

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Von Professor Sam Hamod, Ph.D., wurde er am 8. April auf Englisch übersetzt. Bei der vorliegenden deutschen Version handelt es sich um eine Übersetzung dieses englischen Textes.

Erinnerungen an mein Leben: Oberst Muammar Gaddafi, der Führer der Revolution. – 5. April 2011.

Im Namen Allahs, des Wohltätigen, des Barmherzigen …

Während 40 Jahren, oder waren es mehr, ich erinnere mich nicht, tat ich alles, um den Leuten Behausungen, Spitäler, Schulen und, wenn sie hungrig waren, Nahrung zu geben. In Benghazi machte ich sogar Agrarland aus der Wüste, ich setzte mich gegen die Angriffe von diesem Cowboy Reagan durch, als er meine adoptierte verwaiste Tochter tötete. Er hatte versucht, mich zu töten. Stattdessen tötete er dieses arme unschuldige Kind. Dann half ich meinen Brüdern und Schwestern in Afrika mit Geld für die Afrikanische Union.

Ich tat alles was ich konnte, um den Leuten zu helfen, das Konzept wahrer Demokratie zu verstehen, in der Volksausschüsse unser Land führen. Aber, wie mir gesagt wurde, war dies alles nicht genug. Sogar Menschen, die Häuser mit zehn Zimmern hatten, neue Anzüge und neue Möbel, waren niemals zufrieden. Selbstsüchtig wie sie waren, wollten sie mehr. Amerikanern und anderen Besuchern erzählten sie, dass sie „Demokratie“ und „Freiheit“ bräuchten, ohne zu erkennen, dass es sich dabei um ein Halsabschneider-System handelt, in dem der größte Hund den Rest auffrisst. Doch sie waren von diesen Worten verzaubert, ohne zu erkennen, dass es in Amerika keine kostenlose Medizin gab, keine kostenlosen Spitäler, keine kostenlosen Häuser, keine kostenlose Ausbildung und keine kostenlose Nahrung, von Leuten die bettelten abgesehen oder den langen Schlangen für einen Teller Suppe.

Nein, was immer ich auch tat, für Einige war es nie genug. Doch Andere, die wussten, dass ich der Sohn von Gamal Abdel Nasser war, der einzige wahre arabische und muslimische Führer, den wir seit Saladin hatten. Als er den Suez-Kanal für sein Volk beanspruchte, so wie ich Libyen für mein Volk beanspruchte, waren es seine Fußspuren, denen ich zu folgen versuchte, um mein Volk vor Kolonialherrschaft zu schützen – vor Dieben, die von uns stehlen würden.

Nun stehe ich unter dem Angriff der größten Macht in der Militärgeschichte. Mein kleiner afrikanischer Sohn Obama möchte mich töten, um unserem Land die Freiheit zu nehmen, um uns unsere kostenlosen Behausungen zu nehmen, unsere kostenlose Medizin, kostenlose Ausbildung, kostenlose Nahrung, um es durch Diebstahl im amerikanischen Stil zu ersetzen, der „Kapitalismus“ genannt wird. Doch alle von uns in der Dritten Welt wissen, was das bedeutet. Es bedeutet, dass Konzerne das Land führen, die Welt führen, und dass die Menschen leiden. Somit gibt es keine Alternative für mich. Ich muss meinen Platz einnehmen. Und wenn Allah es wünscht, werde ich sterben, indem ich seinem Pfad folge, jenen Pfad, der unser Land reich an Agrarland sowie mit Nahrung und Gesundheit gemacht hat, und uns sogar erlaubt, unseren afrikanischen und arabischen Brüdern zu helfen, indem sie hier mit uns arbeiteten, in der libyschen Volksrepublik.

Es ist nicht mein Wunsch, zu sterben. Doch wenn es so weit kommen sollte, um dieses Land zu retten, mein Volk, all die Tausende, die meine Kinder sind, dann möge es geschehen.

Soll dieses mein Testament meine Stimme an die Welt sein, dass ich mich gegen die Kreuzzugsattacken der NATO erhoben habe, erhoben gegen Brutalität, erhoben gegen Verrat, erhoben gegen den Westen mit seinen kolonialistischen Ambitionen; Und dass ich auf der Seite meiner afrikanischen Brüder stand, auf der Seite meiner arabischen und muslimischen Brüder wie eine Lichtsäule. Während andere sich Schlösser errichteten, lebte ich in einem bescheidenen Haus und in einem Zelt. Niemals habe ich meine Jugend in Sirte vergessen. Ich habe unser Volksvermögen nicht töricht verschwendet. Und so wie Saladin, unser Muslim-Führer, der Jerusalem für den Islam errettete, nahm ich wenig für mich selbst …

Im Westen haben mich Einige als „geisteskrank“ oder „verrückt“ bezeichnet, doch sie wissen die Wahrheit und lügen trotzdem weiter. Sie wissen, unser Land ist unabhängig und frei, nicht in der Zange der Kolonialisten, dass meine Vision, mein Pfad, verständlich ist und war und im Sinne meines Volkes. Und dass ich bis zu meinem letzten Atemzug kämpfen werde, um uns frei zu erhalten. Möge Allah der Allmächtige uns helfen, gläubig und frei zu bleiben.

Oberst Muammar Gaddafi, 5. April 2011

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2 Kommentare

  1. Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

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