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Helden / Sabatina James sagt beim ZDF Mittagsmagazin kritische Worte und wird rausgeschnitten

Was für ein Mensch! Mir fehlen die Worte. Kaum ein Hörer (mich eingeschlossen), der sich im Vergleich zu Sabatina James nicht als feiger Schwächling vorkommen muss. 

Da sitzt die Frau, welche seit Kindheit in Todesgefahr schwebt, weil sie sich nicht zwangsverheiraten liess und zeit ihres Lebens öffentlich für die Rechte der Frau einsteht, da sitzt sie und spricht stringent, kurz, einfach, klar, intelligent, lebensbejahend und lebensfroh. Der peinlichst beschämende Vergleich zu sinnleeren Disputen von Amt- und Würdenträgern drängt sich auf.

Mögen die Energien, welche Sabatina James herzieht, tausende von Menschen inspirieren und den Fluss, den Sabatina James initiiert zum reinigenden Strom anwachsen lassen.

Selbstverständlich wurde Sabatina James aus der Sendung des ZDF rausgeschnitten. Wär‘ ja noch schöner, würden intelligente Menschen zu der Bevölkerung sprechen. 

Noch: Ich spreche dem Moderator mein Kompliment aus. Sehr gute Gesprächsführung!

thom ram, 30.10.2015

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https://www.youtube.com/watch?v=gKRPYngS_58

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14 Kommentare

  1. gabrielbali sagt:

    Eine starke Frau, fuerwahr – und atemberaubend huebsch noch dazu. Aber auch sie begab sich in eine der zahlreichen augestellten Fallen, wie alle anderen auch, die sie fuer das bewundern, was sie tut. Diese Frau wird instrumentalisiert und sie wird ebenfalls dafuer missbraucht, gegen Moslems Stimmung zu machen. Es geht einmal mehr darum, den Islam generell zu verunglimpfen. Weshalb dies geschieht, wissen wir ja laengst…

    Warum spielen wir in diesem Spiel immer wieder – und noch dazu derart engagiert – mit?

    Wer schon ein wenig Weisheit erlangen durfte wird wissen, dass jedes Ding zwei Seiten hat. Ausschliesslich die – zugegebenerweise haessliche – negative Seite der sogenannten Zwangsverheiratung wird beschrieben und dann breitgetreten, mit der positiven Seite wagt man gar nicht, sich genauer zu befassen. Allein der von westlichen (christlichen?) Menschen gepraegte Begriff der “Zwangsverheiratung” lenkt bereits in eine Richtung, wo es am Ende nur zu einer unwiderruflichen Verurteilung kommen kann.

    Anlaesslich meiner Reisen in zutiefst laendliche – und man kann durchaus auch sagen “zurueckgebliebene” – Gebiete Pakistans (ich stellte damals Recherchen an, die ich fuer mein Buch ueber das “Hunzavolk” nutzen wollte), befragte ich unzaehlige pakistanische Ehepaare, die von ihren Eltern zusammengefuehrt wurden. Der Tenor war eindeutig: Keiner meiner vielen Gespraechspartner wollte den abwertenden Begriff “Zwangsheirat” unwidersprochen stehen lassen und keiner, weder Frau noch Mann, nutzten die Chance sich bei mir in irgendeiner Form zu beklagen, nicht einmal andeutungsweise. Saemtliche meiner meist sehr entspannt wirkenden Gegenueber machten den Eindruck, fuer die kluge Wahl ihrer Eltern zutiefst dankbar zu sein und alle schienen auch gluecklich und zufrieden ihr aus jener Wahl resultierendes Leben zu leben. Ein Satz fiel immer wieder und er war inhaltlich auffaellig aehnlich:

    “Allah sei gedankt, dass uns unsere Eltern (gemeint sind beide Elternpaare) diese immens schwierige Entscheidung der Partnerwahl abgenommen haben. Haetten wir selbst eine Wahl treffen muessen, waere die Gefahr, dass die Mann-Frau-Beziehung spaeter fatal endet, um ein Vielfaches groesser gewesen. In unserer jugendlichen Verblendung haetten wir uns viel zu stark von Oberflaechlichkeiten blenden und dann wohl auch leiten lassen, ein Aspekt, der bei unseren Eltern selbstverstaendlich vollkommen wegfiel. Unsere Eltern wussten bereits, als wir noch Kinder waren, dass wir und wie gut wir zueinander passen werden. Sie trafen eine bestechend gute Wahl.”

    Hoert nicht immer auf jene, die laut daherkommen, auch wenn sie eine kraeftige Stimme haben sollten. Hoert doch mal auf die vielen “Leisen”, die vielfach weit mehr zu sagen haben als die gute Alice Schwarzer und ihre “Konsortinnen”. Spaetestens heute wissen wir doch, in welch dunkle Zukunft Frau Schwarzer ihre weiss herausgeputzten Schafe gefuehrt und mitunter sogar gehetzt hat. Hoert auf wahrhaftige, kluge, mitfuehlende Frauen, wie Eva Hermann eine ist, dann – und nur dann – gibt es eine helle Zukunft fuer alle Frauen!

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  2. Der Lusitanische Landbote sagt:

    Wichtiger Beitrag

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  3. thomram sagt:

    Wenn Eltern zusammen mit ihren Kindern die Wahl des Menschen, mit denen das Kind zusammenleben möchte besprechen, ist das wunderbar.
    Wenn Kinder keine Wahl haben, ist das menschenverachtend. Und, so ich nicht völlig kirre bin, DAVON spricht die Sabatina James.
    Meine Eltern wollten das Beste für uns dreie. Hätten meine Eltern meine Partnerin ausgesucht, ich sag ma in meinem Alter von 14, ich wäre auf der Stelle gestorben oder übergeschnappt. Dabei bin ich Mann, und hiemit als Muslim der Chef, der notfalls einfach nur nach Hause kommt um zu fressen und die Alte gerecht zu züchtigen, denn meine Alte hat nix zu sagen, auch dann nicht, wenn meine Eltern sie mir zugesellt haben.

    Es kann sein, dass in einer wirklich kultivierten Gesellschaft mit Bezug zu Mutter Erde und dem Universum und unserem Ursprung, dass in einer solchen Gesellschaft das Bestimmen der Partnerschaft durch die Eltern keine Katastrophen auslöst.

    Wenn ich mir aber die Muslim, die ich in Berlin erlebte, anschaue, wenn ich mir vorstelle, dass diese Türkeneltern ihre Kinder zusammenführen, dann prosit. Reines Profitdenken. Und, so ich nicht völlig kirre bin, DAVON spricht die Sabatina James.

    Wann werden Menschen endlich erwachsen. Es ist doch wunderbar, wenn Kinder sich mit ihren Eltern in einer so entscheidenden Frage wie Partnerwahl besprechen. Wenn aber Eltern bestimmen, ist das jenseits ihrer Aufgabe und übergriffig auch dann, wenn sie es ohne Eigennutz tun.

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  4. thomram sagt:

    @ Gabriel

    Als lehrendes Gottchen würde ich Gabriel im nächsten Leben als Muslimmädchen inkarnieren und erleben lassen, mit dem Geldsack oder mit dem Spermasack oder mit dem Kartoffelsack oder mit sonst eine Arschloch zwangsverheiratet zu werden.

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  5. Ludwig der Träumer sagt:

    Danke thom, alles gesagt. Du ersparst mir hier einen Kommentar, mit dem vermutlich mein Gaul durchgegangen wäre.

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  6. gabrielbali sagt:

    Thom, hast Du meinen Kommentar ueberhaupt gelesen? Oder Dir nur ein paar Begriffe rausgepickt, auf die Du dann – oberflaechlich noch dazu – eingehst? Ist es voellig an Dir vorbeigegangen, dass ich einfach nur die zweite Seite der angesprochenen und stets nur negativ dargestellten Problematik beleuchten wollte?

    Ich habe nicht von irgendwelchen neuzeitlichen Tuerken geschrieben, die in einer kaputten, westlichen Gesellschaft, typische westliche Statussymbole (sei es BMW, Rolex, IPad oder was auch immer sonst) mit alten, bewaehrten Traditionen verbinden wollen. Ich habe von einfachen, gluecklichen Menschen, in entlegenen Doerfern lebend, berichtet. Ja, und ich habe auch gewagt, die nun schon allgegenwaertige Hetze gegen den Islam kritisch zu erwaehnen. Die von Dir so hochgelobte Frau hat sich ebenfalls zum Werkzeug in dieser Hetze machen lassen.

    Ein bisschen langsamer und aufmerksamer lesen und nicht nur schnell, schnell seinen Senf dazugeben, wenn man unbedingt etwas dazu sagen will. Dann versteht man das Gelesene vielleicht auch und darf dennoch anderer Meinung sein…

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  7. luckyhans sagt:

    @ Gab-i:
    Der Tenor des Beitrages war, daß gewisse Wahrheiten in „unseren“ alliierten Lügenmedien nicht ausgsprochen werden (dürfen) – darum ging es, oder?

    Daß da in wenigen Minuten Interview (Info-Happen!) nicht alles von allen Seiten beleuchtet werden soll und kann, versteht sich doch von selbst, oder?
    Also, warum dann der Vorwurf, wir würden da ein Spiel mitspielen?

    Sehr informativ und für mich auch lehrreich dann die Geschichte deiner persönlichen Erfahrung – dafür ein herzliches Danke!

    Und: es mag an meiner „falschen“ Auffassung liegen, aber NUR dein Erfahrungsbericht hätte mich noch mehr beeindruckt (ohne die „Einleitung“…). 😉
    LG

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  8. Ludwig der Träumer sagt:

    Wenn in der Statik meines geplanten Bauwerks auch nur ein Fehler vorkommt, kann das ganze Bauwerk zusammenkrachen. Das mag menschlich sein, jeder irrt hie und da. Aber wenn ich um die Fehler in der Statik weiß und sie ignoriere oder sie als gewachsene Kultur der Statik verteidige, wird es Ernst um das Fortbestehen der Menschheit. Nehme wissentlich in Kauf, daß ich damit Mitmenschen viel Leid zufüge, wenn die Decke zusammenkracht.

    Ich kann keinen Eisenbügel in der Decke ihrer Bestimmung einer anderen Bedeutung zuordnen als die vom Schöpfer zugedachte. Wenn nun ein zufälliger Obereisenbügel meint, es sei sinnvoll acht Millimeter Eisenbügel mit einen ein Millimeter Eisenbügel zu verheiraten um die Decke zu retten, damit die Statik wieder stimmt, wird’s bedenklich ernst.

    Wenn ich als Obereisenbügel auch noch das beschneide was mir das Leben eingangs in der Decke geschenkt hat, ist mein eigenes Ende vorprogrammiert. Kann den Einsturz der Decke noch eine Weile verhindern in dem ich die Eisenbügel vor dem Rost rette. Besonders wirkungsvoll sind schwarze Vorhänge, die über die weiblichen Eisenbügel gehängt werden um die Urkraft des Lebens noch eine Weile zu vertuschen und vielleicht mich noch eine Weile vor der Verrottung rettet.

    Was ich damit sagen will: Hab einfach die Schnauze voll von dem Eso- und Pfaffengeschwurbel. Machen ist angesagt, gesunder Menschenverstand. Der ist fern jeder Ideologie. Jede Verteidigung eines Glaubens führt in die Irre, seien noch so gute Wahrheitsfetzen darin.

    Kommt denn keiner auf die Idee, die alte Denke fallenzulassen? Wohin hat sie uns bisher geführt?
    Muß ich zum Verständnis wieder den Horstmann machen.
    Hatte den schon mal, Interessiert keine Sau und keinen schwarzen Vorhang, der die schönsten Frauen der Welt verhüllt, quält und mißbraucht.

    Warum werden die verhüllt? Ich begreif die Arschlöcher von Männern nicht mehr.

    Kann als Ergänzung eigentlich nur noch den Horstmann machen:

    Alle meine bisherigen Versuche, diesen kollektiven Wahnsinn zu verstehen, scheiterten. Vor Allem, warum des kleine Arschloch das so klaglos hinnimmt – ja sogar die Kriegstrommel noch gut heißt, sei es auch nur dadurch, daß es alle paar Jahre dieselben Psychopathen wählt, das es bis zur Blutleere aussaugt und peinigt. Glaubt es wirklich noch, es trifft nur die anderen? Es sind nicht die paar Psychopathen, die mir angst machen. Es sind die Abermillionen Unterstützer.

    Horstmann ging es sicher genauso. Er war mit seiner Weisheit am Ende, denke ich. Sonst wäre er nicht auf die Idee gekommen, daß etwas anderes im Spiel sein muß als nur Idiotie. Mit seiner Philosophie erhebt er den Menschen – vielleicht unbeabsichtigt, über den Wahnsinn. Gibt ihm sogar ein Sinn. Möglicherweise, den einzigen, den der Mensch noch zu bewerkstellen hat.

    Den Pfusch der Götter an seiner Spezies zu korrigieren. Hören wir ihn dazu:
    Das Untier. Konturen einer Philosophie der Menschenflucht
    Autor: Prof. Dr. Ulrich Horstmann
    Eine Leseprobe:
    „Die Apokalypse steht ins Haus. Wir Untiere wissen es längst, und wir wissen es alle. Hinter dem Parteiengezänk, den Auf- und Abrüstungsdebatten, den Militärparaden und Anti-Kriegsmärschen, hinter der Fassade des Friedenswillens und der endlosen Waffenstillstände gibt es eine heimliche Übereinkunft, ein unausgesprochenes großes Einverständnis: daß wir ein Ende machen müssen mit uns und unseresgleichen, so bald und so gründlich wie möglich – ohne Pardon, ohne Skrupel und ohne Überlebende.
    Was sonst trüge das, was das Untier „Weltgeschichte“ nennt, wenn nicht die Hoffnung auf die Katastrophe, den Untergang, das Auslöschen der Spuren. Wer könnte eine sich Jahrtausend und Jahrtausend fortsetzende Litanei des Hauens, Stechens, Spießens, Hackens, die Monotonie des Schlachtens und Schädelspaltens, das Om mani padmehum der Greuel ertragen, ja seinerseits nach Kräften befördern, der nicht zugleich in der Heimlichkeit seiner Vernunft gewiß wäre, daß diese rastlosen Übungen ihn und seine Gattung Gemetzel um Gemetzel, Schlacht um Schlacht, Feldzug um Feldzug, Weltkrieg um Weltkrieg unaufhaltsam jenem letzten Massaker, jenem globalen Harmageddon näherbringen, mit dem das Untier seinen Schlußstrich setzt unter die atemlose Aufrechnung sich fort- und fortzeugenden Leids […]

    „Nicht ein Jahrzehnt des Ausruhens, der Rast und des völligen Friedens hat sich das Untier in der von der Geschichtsschreibung erschlossenen Zeitspanne seit der Antike gegönnt, sondern waffenklirrend Schritt vor Schritt gesetzt, Hieb um Hieb geführt, als Lohn für die selbstlos dem militärischen Fortschritt dienenden Legionen Grab um Grab geschaufelt […]

    „Vielleicht ist der Vernichtungs- und Selbstzerstörungswille des Menschen überhaupt nur die höchste und erstmals zum Bewußtsein seiner selbst gelangte Manifestation eines Urimpulses und Protoinstinkts, der allem Lebendigen innewohnt und es in seinen Untergang treibt.

    Vielleicht war die gesamte Evolution nichts anderes als ein gigantischer Umweg, den das Plasma nahm, um sich nach dem Sündenfall der Urzeugung und seiner Vertreibung aus dem Anorganischen seiner neuerworbenen potentiellen Unsterblichkeit zu berauben und nach Äonen des Wucherns erneut ins Nirwana des Staubes und der Gase einzugehen.

    Und vielleicht ist das Untier mit all seinem Erfindungsreichtum, seinem Selbstbewußtsein und seiner Philosophie nicht die Krone der Schöpfung, sondern bloß ihr Strick, die ingeniöse Methode, auf die vor Milliarden von Jahren der erste Einzeller verfiel, um nach ebenso vielen Zellteilungen und Teilungen von Teilungen, die sein Leben multiplizierten, doch noch Selbstmord zu begehen […]

    „Die Geschichte des Untiers ist erfüllt […] Kein Überlebender wird sein Gedächtnis bewahren, keine Sage wird von den Prüfungen berichten, die es heimsuchten, die Qualen benennen, die es litt, um der großen, der universalen Erlösung willen.

    Über dem nackten Fels seiner Heimat aber wird Frieden sein, und auf den Steinen liegt der weiße Staub des Organischen wie Reif.

    Das Reißen und Schlingen, das Zermahlen und Ausbluten, das Stechen und Kröpfen, dieser ohne Unterlaß wütende Bürgerkrieg alles Lebendigen ist nie gewesen; und der Geist […] ist zu seinem eigenen Hirngespinst geworden. In einem Feuerwerk ohnegleichen ist er untergegangen, und mit dem Aufsteigen der letzten Rakete sind die Spuren getilgt, die ein Einzeller in Äonen hinterließ und die das Antlitz der Erde furchten wie sonst nur Gletscher und Glaziale […]

    „Vermonden wir unseren stoffwechselsiechen Planeten! Denn nicht bevor sich die Sichel des Trabanten hienieden in tausend Kraterseen spiegelt, nicht bevor Vor- und Nachbild, Mond und Welt, ununterscheidbar geworden sind und Quarzkristalle über dem Abgrund einander zublinzeln im Sternenlicht, nicht bevor die letzte Oase verödet , der letzte Seufzer verklungen, der letzte Keim verdorrt ist, wird wieder Frieden sein auf Erden.“

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  9. luckyhans sagt:

    @ LdT:

    Dein Horst scheint trotz Prof. Dr. ein ziemlicher Vollhorst gewesen zu sein, wenn er den Menschen so oberflächlich-vereinfacht „abbürstet“ – Einseitigkeit in der Sichtweise kann immer nur zu extremen Ergebnissen führen – wie man sieht.
    Das intensive Vorhalten der schlechtesten Eigenschaften hat noch nie einen Menschen besser gemacht…

    Ich habe mich – beim Studium der internationalen Presse, ganz deutlich am Beispiel Syrien – schon oft gefragt, warum immer und immer wieder die greulichsten Lügenmärchen aufgetischt werden, warum die längst abgelatschten Deppenfallen wie „Freiheit und Demokratie“ nach wie vor als Banner vor jede noch so offensichtliche internationale Gewalttat der VSA, der Nato und aller Vertreter der westlichen Unmoral davorgeschoben werden.

    Und ich bin, nach langer Überlegung, zu dem Schluß gekommen, daß jeder – angefangen vom Schmierfink, der für seinen jämmerlichen Judaslohn diesen Unsinn in die Tastatur klappert, über den Redakteur, der natürlich weiß, daß das Unsinn ist, aber trotzdem das liest und diese Worte denkt, bis zum gestreßten hörenden oder lesenden Mitbürgen, der noch in der Illusion festhängt, daß doch nicht alles immer komplett gelogen sein kann: „irgendwas wird schon dran sein“ – daß jeder von ihnen mit seinen Gedanken, als Schöpfer seiner Wirklichkeit, diesen miesen Lügen wieder ein klein wenig „Existenzberechtigung“ verschafft, sie wieder im morphischen Feld „bestätigt“ und damit ihr längst unsinniges Vorhandensein ein weiteres Sekündchen verlängert…
    Anders sind diese hinterhältig-dreckigen Schrifterzeugnisse – unter solch wohlfeilen Namen wie „National Interest“ oder „Financial Times“ – kaum noch zu erklären…

    Will damit sagen, daß ich es nicht mehr nur für Eso-Gequatsche halte, wenn ich meine, daß wir unsere Gedankenhygiene doch bitte deutlich verbessern könnten und diese ganzen Lügengewebe einfach aus unserem Denken weglassen („nicht mehr bedienen“ wäre ja wieder falsch gedacht) könnten… es würde mit der Zeit das morphische Feld „reinigen“ und die Lügen endlich – nach und nach – verdorren lassen.

    Das ist mein Wunsch zum Sonntag.

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  10. thomram sagt:

    @ Luckyhans

    Top Votum.

    Du zeigst am einfachen Beispiel eines Redaktionstextes wie es läuft.
    Ich kann nur wiederholen. Es ist nicht damit getan, dass die obersten 20’000 abserviert werden. Es wird damit getan sein, dass MAN, das heisst, dass der gewöhnliche Bankbeamte, Schuhfabrikant, Hühnerzüchter, Arzt, Lehrer, Hausmann die bewussten Mechanismen nicht mehr bedient.

    Und der unabdingbare Anfang dazu ist das Ordnung Schaffen im eigenen Innenleben. Andersrum geht es nicht. Aussen anfangen geht nicht. Innenleben, Innenleben, Innenleben sorgsam pflegen, das ist das A und O. Das Tun im Aussen, das folgt automatisch richtig.

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  11. thomram sagt:

    @ Gabriel

    Klar leben die Leute dort, wo du warst, so…und fühlen sich gut dabei. Hat jemand etwas anderes behauptet?

    So viel ich verstehe, hat das Leben und Wirken der Sabatina James mit dem harmonischen Leben in diesen von dir beschriebenen Gegenden nichts gemein.

    Dass sie den Islam schlecht mache, kann ich nicht nachvollziehen.

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  12. Ludwig der Träumer sagt:

    Lieber Lucky, Dein Wunsch ist ohne Umschweife auch meiner; nicht nur zum Sonntag.

    Wenn der Horst ein Vollpfosten äh Vollhorst ist, möchte ich mich da einreihen. Hab den an anderer Stelle mal kommentiert: http://www.kritisches-netzwerk.de/forum/das-untier-konturen-einer-philosophie-der-menschenflucht-ulrich-horstmann#comment-1324

    Der Horst bürstet nicht einfach so ab. Befaß Dich mal mit dem. Dann erscheint er in einem anderen Bild. Mir war schon klar was kommt, wenn ich das Untier hier erwähne. Ein scharfer Klardenker, der in alle Richtungen denkt, da sein Weltbild noch lange nicht fertig ist und solches liebe ich. In seiner Einleitung steht deshalb: vielleicht. Ich muß nach oben, unten, links und rechts schauen um zu sehen, was sich in der Welt so tummelt und werde feststellen, daß es die eine Wahrheit nicht gibt. Provokative Sichtweisen halte ich für außerordentlich wichtig – mit einem VIELLEICHT ist es so um dem ursprünglichen Schöpfergedanke näher zu kommen. Es gibt mir zu viele ‚Wissende‘, die die Welt erklären, wie sie zu funktionieren hat, die mich stutzen lassen.

    Zu viele irdische Engel, Erleuchtete und Tschänellinger vergiften die Schöpfung zunehmends. Angefangen von den kapitalistischen Arschlöcher über die fanatischen schwarzbekleideten Idioten (m/w) mit oder ohne Hut, mit einer dienstlichen Karnevalsverkleidung, die dem Karnevalsklub in Rußheim nicht einmal mehr einen Orden einbringen würde, aber mit langen Bärten bis hin zu den fetten Buddhas.

    Daher gehe ich selbst mit mir in meinen Gedankengängen kontrovers um, die sicher manche in bb feststellten. Alles andere wäre Stillstand in meinem Hirn. Die Gedankenhygiene (Lucky) erfordert gerade, sich allen Ecken und Kanten, oben, unten, links und rechts genau anzusehen und das zu putzen, was juckt. Weiß ich aber wirklich ob das was mich juckt, auszumerzen ist um zur Erkenntnis zu kommen?

    Vermeide jetzt ein Spruch von Nietzsche. Sonst kommt wieder einer auf die Idee, mein Hirn versteckt sich dahinter.

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  13. luckyhans sagt:

    Lieber Ludwig,
    in meiner Kindheit und Jugend war ich in reichlich „schwer erziehbarer“ Knabe, und es hat mich – daran kann ich mich sehr gut erinnern – kein bißchen beeindruckt, wenn man mir immer wieder von verschiedenen Seiten versucht hat, Angst zu machen, daß ich „auf eine ganz schiefe Bahn komme“, wenn ich weiter so machen würde.
    Naja, 2 – 3 Tag zusammenreißen ging, dann war wieder der Schalk stärker als die Angst.
    Richtig geändert habe ich mich erst, als man anfing, mit mir zusammen positive Ziele zu suchen und mich DAFÜR zu interessieren…
    Soviel zur vorgestellten untauglichen Methode des Horst…

    Daß wir einen ungetrübten, unverdorbenen Rundum-Blick und viel Wachsamkeit in der heutigen Zeit benötigen, da bin ich ganz bei dir – völlig zweifelsfrei.
    Noch mehr brauchen wir aber Klarheit in uns drinnen, und die kommt nur durch innere Reinigung von allen tiefsitzenden Vorurteilen, Prägungen, Konditionierungen, falschen „Überzeugungen“ – und die erreicht man nur, wenn man systematisch ALLES in Frage stellt und versucht, den Vorgängen wirklich auf den Grund zu gehen, d.h. sie richtig wahr zu nehmen und zu verstehen.
    Daher auch meine wiederholten Versuche, immer wieder die „üblichen“ Denkweisen anzuzweifeln und Neuenativen vorzuschlagen, die mindestens ebenso „wissenschaftlich begründet“ sind wie die früheren Altennativen… 😉

    Nietzsche: in seiner Zeit sehr „passend“ – heute sicherlich „kritischer“ zu betrachten – aber man muß heute eh auf allem mehr „draufrum denken“ – weil heutzutage viel mehr Wahres verfügbar ist… 😉

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  14. Petra von Haldem sagt:

    Wort des Jahres 2015:

    NEUENATIVEN !!!

    Unwort des Jahres:
    Altenativen.

    Das gefällt mir…. 🙂

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