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Sind wir unser Ego?

Von Gastautorin Angela.

Ich unterschreibe Angelas Sicht. Vielen Dank, Angela, möge dein Artikel vielen Lesern Anregung sein!

Ich sehe einen einzigen Punkt komplett anders, na ja, zweie. Ich verrate ich hier (noch) nicht, welche 😉

thom ram, 20.09.2015

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Viele spirituelle Menschen kennen nur einen vermeintlichen Feind, und das ist ihr Ego! Aber was ist das Ego eigentlich?
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Jedes Kind wird erst einmal als reines Bewusstsein ohne ein Ego geboren. Doch dann trifft es auf die Konditionierung durch Elternhaus und  Schule, es wird nicht so akzeptiert, wie es ist , es muss sich verbiegen, um zu gefallen und Liebe zu erringen . Ganz allmählich wächst das Ego. Es besteht aus der  Essenz der angesammelten Meinungen, die andere vom Individuum  haben. 
Dadurch beginnt der Mensch, sich selbst so zu sehen, wie er von anderen gesehen wird. Die anderen sind ihm ein Spiegel. Wenn er gelobt und anerkannt wird, dann fühlt er sich „in Ordnung“, wenn das Gegenteil eintritt, wird er sich ständig verurteilt fühlen. Er sucht dann immerzu nach Mitteln und Wegen, um anerkannt und gewürdigt zu werden. Doch was die Gesellschaft uns eingeredet hat, ist nie unser „wahres Ich“, denn es kann außer uns selbst niemand wissen, wer wir wirklich sind. 
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Das Ego des Menschen ist der Ursprung all seiner Probleme , aller Kriege, aller Konflikte, aller Eifersucht, des Neides ,der Ängste und Depressionen. Sich selbst als Versager zu fühlen und  sich ständig mit anderen zu vergleichen, das schmerzt jeden Menschen und auch ganze Völker.   
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Das Ego enthält alle Wünsche und Forderungen, es will bei allem immer an der Spitze sein. Dieses Ego gestattet uns keinen Blick auf unser wahres, authentisches Selbst. So erzeugt das Ego nichts als Unglück , Leid, Kampf, Selbstmord, Mord und alle möglichen anderen Verbrechen.  
Das Unmögliche, das Schwierige ist eine Herausforderung für das Ego, es nährt sich von seiner Wichtigkeit und der  Mensch fühlt sich bedeutend. Je komplizierter etwas ist, umso größer und stärker wird die Persönlichkeit.  Das Einfache ist der Tod des Egos und am Ehrgeiz eines Menschen lässt sich seine Größe erkennen und zwar überall, sei es in der Religion, in der Politik und der Gesellschaft, im Sport.  Das Ego kann sich auch nicht in der Gegenwart freuen, es kann nur in der Zukunft oder der Vergangenheit existieren. Deshalb wird man in meditativen Momenten  oder im achtsamen Leben im Augenblick auch kein Ego finden, sondern nur eine stille und reine Freude. 
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Spirituelle Menschen kämpfen oft gegen ihr Ego an. Sie verleugnen sich, sie versuchen „gut“ zu sein, hilfsbereit, bescheiden,  – und doch lauert hinter jeder Bemühung immer wieder das alte Ego , was nach Anerkennung lechzt, um erneut hervorzubrechen.
Es ist ein Irrtum, dass man es abschaffen oder bekämpfen muss,  das erzeugt nur Widerstand und damit wird es sich noch mehr aufblähen.
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Das Ego ist einfach nur eine Illusion. Indem wir versuchen, es abzuschaffen, tun wir so, als sei es eine Wirklichkeit.
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Der Prozess läuft genau anders herum. Wir können etwas entdecken, nämlich unser wahres Ich, unsere eigene Identität, die ewig und unvergänglich ist. Damit gewinnen wir Zugang zu unserer  Kraft und erkennen unser göttliches Wesen, welches unabhängig von all den Wertungen von außen besteht.
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Das tägliche Leben bietet hierzu reichliche Übungsmöglichkeiten. Es gibt viele Momente, in denen das Ego schweigt und wir einen Schimmer von unserer eigenen Wirklichkeit erleben können. Indem wir von Schönheit überwältigt werden, sei es in der Natur oder durch ein Kunstwerk, leben wir nicht mehr in unseren Gedanken und sind reines Sein. Auch in Augenblicken großer Gefahr bleibt der Verstand stehen , wir werden spontan und in dieser Spontaneität können wir erkennen, dass wir nicht unser Ego sind.
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Meditation eignet sich ganz hervorragend zur Abschaltung des Egos. Wir müssen nichts weiter tun, als uns  still hinzusetzen, um einfach unsere Gedankenprozesse aufmerksam zu beobachten, ohne zu analysieren oder zu werten. Durch diese Übung schalten wir wir unseren Geist vom Tun, der Leistung und Aktivität in das Prinzip des Empfangens, des Geschehenlassens, des Nicht-Tuns um.
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Indem wir ständig handeln, ohne einmal zu reflektieren, stärken wir unser Ego, denn das Tun erwächst aus Vorstellungen, Befürchtungen, Erfahrungen und Erinnerungen .
Wir haben eventuell eine Vorstellung davon, wie wir eigentlich sein sollten und versuchen, danach zu handeln, um uns gut zu fühlen. Vielleicht streben wir an, ein edler, ein starker, ein spiritueller Mensch zu werden? Aber sind wir wirklich sicher, ob wir uns das in unserem tiefsten Inneren auch so wünschen, oder handelt es sich um einen Wunsch, der von der Meinung oder Lehre anderer herstammt?
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Je mehr wir zu unserer eigenen Natur vordringen, desto mehr können wir wachsen und das Ego wird ganz von allein schwächer und kraftloser. Dazu brauchen wir nur etwas Vertrauen in die Kraft der eigenen Entwicklung.
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Gegen das Ego anzukämpfen, ist sinnlos und kann sogar das Gegenteil bewirken. Wenn das Ego erst einmal als das erkannt wird, was es ist, nämlich nicht unser Ich, sondern ein Vorstellungsgebilde, wird es ganz von allein schwinden.
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Viele Menschen glauben, dass sie, um das „wahre Ich“ zu erreichen, eine Menge tun müssen. Doch es gibt nichts zu erreichen, denn wir  SIND schon unser wahres Ich und können es nur in uns selbst finden.
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Wenn wir wissen, wer wir sind und unsere Kraft, unsere Einmaligkeit und Schönheit entdeckt haben, dann brauchen wir uns nicht mehr abzugrenzen oder in eine Selbstdarstellung zu verfallen. Es gilt  also nur , alles wegzulassen, was wir nicht sind,  bewusst und aufmerksam durch das Leben zu gehen und  seine Motive zu hinterfragen.
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Wenn  wir eines Tages unser Ego loslassen, leben wir wieder spontan. Wir machen uns keine Sorgen mehr, was die anderen über uns denken und es kümmert uns auch nicht, was sie über uns sagen.  Das alles ist unwichtig geworden, denn wir sind verankert in unserem wahren Sein. Und dieses Sein kennt keine Trennungen. Es ist das gleiche Sein, das in allem, was existiert, enthalten ist, wir sind dann auf dem Weg in die Einheit.
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24 Kommentare

  1. gabrielbali sagt:

    Im Gegensatz zu Thom gehe ich zur Gaenze mit Angelas Ansichten zu diesem Thema konform. Allein der allerletzte Satz wuerde bei mir etwas anders und wie folgt lauten: „Es ist das gleiche Sein, das in allem, was existiert, enthalten ist, wir sind dann auf dem Weg, die Einheit endlich wahrzunehmen, in der wir seit Anbeginn und in alle Ewigkeit geborgen sind.“

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  2. Angela sagt:

    Zitat: „… Ich sehe einen einzigen Punkt komplett anders, na ja, zweie. Ich verrate hier (noch) nicht, welche 😉 thom ram

    Da bin ich ja sehr gespannt. 🙂 Ich vermute bisher, dass einer der Sätze davon : “ Jedes Kind wird erst einmal als reines Bewusstsein ohne ein Ego geboren…“
    sein könnte ? Z. B. der Reinkarntion wegen ? 😀

    Und Gabrielbali : Dein Schlusssatz gefällt mir sehr gut! Danke .

    LG von Angela

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  3. thomram sagt:

    @ Genau, lieber Engel.

    Es ist eine Frage der Definition. Im weitesten Sinne verstehe ich das Ego als einen der wichtigsten Diener, dazu angestellt, um das Ueberleben eines Menschen zu gewährleisten. Weint der Säugling weil er dürstet oder friert oder Liebe und Körperkontakt braucht, so ist es sein Ego, welches den Impuls zum Weinen auslöst.

    Ego hat, in meinem Sinne verstanden, unmittelbar nichts mit Selbstsucht zu tun. Wird ein Mensch verbogen, dann, ja dann wachsen im Ego Zusatzabwehrprogramme, angstgesteuerte, welche den Menschen dann so denken und handeln lassen, dass man ihn als „egoistisch“ bezeichnet. Wer an der Vorstellung klebt, dass das Ego zwangsläufig egoistisch im Sinne von selbstsüchtig funktioniert, hat Sinn und Funktion des Egos nicht durchschaut.

    Illustrierend: Auch erhabene Inkarnationen wie Joshua hatten und haben ein gut funktionierendes Ego. Hätten sie es nicht, sie wären als Mensch nicht existenzfähig.

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  4. thomram sagt:

    Und noch.

    Es liegt in der Natur des Egos, dass es stets mit Forderungen auftritt. Es ist seine Aufgabe. Andere Zentren des Menschen sorgen dann dafür, dass des Egos Forderungen zwecks Ueberleben erfüllt werden.

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  5. Angela sagt:

    Lieber ThomRam

    Ja, Du hast recht, es ist wirklich eine Frage der Definition. Ich hätte wohl besser „das veränderte Ego“ oder das „begrenzte Ego“ schreiben sollen, denn das meinte ich.

    Mit der Definition des Ego, wie Du sie soeben geschildert hast, stimme ich vollkommen überein.

    Aber sobald das Wetteifern , die Angst oder die Eifersucht in einem Menschen in Erscheinung treten, können wir von einem begrenzten Ego sprechen und dem folgt unweigerlich der Egoismus.

    Jetzt ist es klarer, nicht wahr?

    Liebe Grüße von A n g e l a

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  6. Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

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  7. muktananda13 sagt:

    Das Ego ist die Persönlichkeit- jener kleine , schwarze Punkt, der alles zu sein scheint , der jedoch jederzeit auszuradieren ist .Der Punkt, der alles HABEN will, der jedoch nichts IST. Dahinter liegt das ganze, blanke endlose Blatt. Keinen Punkt, keinen Strich, keinen Fleck. Nur Licht. Da kann kein Punkt widerstehen.

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  8. muktananda13 sagt:

    Wenn das Denken hin -und her pendelt, fragt es sich ständig warum die Ecken weh tun.

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  9. bin nach diesem Artikel hier her gekommen:

    „Wenn das spirituelle Erwachen beginnt, verlierst du deine Verbindung mit Ego und Materialismus. Du erkennst, dass du viel glücklicher damit wärst in einem Zelt zu leben, als reich zu sein, in einer Villa zu leben und sieben Tage die Woche unter Stress zu stehen. Du weißt all die einfachen Dinge des Lebens zu schätzen, wie wenn ein Tier deinen Weg kreuzt und du daraufhin über den tierischen Symbolismus und dessen Bedeutung nachdenkst. Du bewunderst die Königlichkeit der Bäume und denkst über ihre Beziehung zur Alchemie nach, bei der ihre Äste sich in den Himmel erstrecken, während ihre Wurzeln fest im Boden verankert sind. Du wirst damit anfangen, überall heilige Geometrie zu erkennen. Die Angst in deinen Träumen wird abklingen oder völlig verschwinden. Deine Träume werden auch futuristischer werden, sobald Ego, Angst und Materialismus nicht länger Bestandteil deines Lebens sind.“

    Fundstelle: Wenn das spirituelle Erwachen beginnt
    https://bewusstscout.wordpress.com/2015/09/17/wenn-das-spirituelle-erwachen-beginnt/

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  10. Und dann kam ich zu diesem:

    „Deine innere Stimme
    Die innere Stimme ist eine Stimme, die sich aus der Bewusstseinsebene der Intuition und dem Zusammenspiel aus Thymus Chakra & Herz Chakra bildet. Es ist eine Stimme, die Entscheidungen treffen will, die dem eigenen Wesen entsprechen. Folgst Du dieser Stimme steigt Deine Lebenskraft an.

    Insoweit ist Deine innere Stimme so etwas wie eine Kombination der vorstehenden Orientierungshilfen.

    Es ist auch bedeutsam, dass eines der sich neu herausbildenden Chakren das Thymus-Chakra ist, welches für die innere Stimme steht. D.h. der natürliche Entwicklungspfad weist bereits den Weg.

    Den Gegenspieler der inneren Stimme nennen wir den inneren Kontrolletti. Die Stimme des Kontrolletti bildet sich aus den erläuterten Beschränkungen, wie Ängsten, Opferdosen, Löchern, Bewertungsmustern und Glaubenssätzen.“

    Fundstelle: Wie Du Deine innere Stimme hörst
    http://vivacitalogie.de/energetische-blickwinkel/wie-du-deine-innere-stimme-hoerst/

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  11. thomram sagt:

    Willkommen, Martin
    🙂

    Zu deinem hier eingestellten Ausschnitt aus „Transinformation“:

    Weder will ich die Verbindung zu meinem Ego verlieren, noch habe ich etwas gegen Materialismus. Auch habe ich nichts dagegen, in einer Villa zu leben.

    Das Gegenteil gilt: Es geht eben gerade darum, Verbindung mit seinem Ego aufzunehmen.
    Ein Materialist mit Herzensgüte ist eine feine Sache. Ich kenne solche Menschen. Auch sind mir schon stressfreie, herzensgute Villenbewohner begegnet.

    Ich habe den vollen Text gelesen in „Transinformation“.

    Hati hati, (Vorsicht), lieber Martin. In Wahrheiten eingepackte Fallgruben, aber häwi. Bitte verd bewusst lesen, das Zeugs, was von dort immer mal dahergekrochen kömmet.

    Es ist die Rede von spiritueller Entwicklung. Wie? Es gibt also verwickelte Spiritualität?
    Ich lasse weitere Detailanalysen. Jeder horche selber genau hinein.

    Nur noch am Rande, wenn einer ernsthaft von „integralem Bestandteil“ spricht, ist er für mich damit als Klardenker erledigt. Ich hab’s nun mal nicht mit weissen Schimmeln und so.

    Jetzt geh ich einen Saufn. Zusammen mit meinem Freund, dem Ego.

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  12. muktananda13 sagt:

    Wenn aus dem Ego ein König wird, wird die Seele ein Bettler.

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  13. muktananda13 sagt:

    Wo das Ego dirigiert, bleibt die Seele ein Instrument.

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  14. Heidelore terlep sagt:

    Was ist das ego?
    Da gibt es unterschiedlichste Definitionen. Mein Medizinstudium brachte mich mit mit naturwissenschaftlichen und psychotherapeutischen Richtungen in Verbindung. Ich beschaeftige mich mit Freud, Jung, Frankl, Steiner u.a.m.
    Das Ego ist die angeborene Instanz der Psyche, die verantwortlich ist fuer Ueberlebensstrategien und fuer die Erhaltung der Art. Es ist der Steuermann derirdischen Welt und hilft uns bei der Orientierung. Egoismus ist bis zu einem gewissen Grad notwendig, zur Erhaltung der eigenen Existenz.Das Ego neigt dazu, seine Kompetenzen zu ueberschreiten und uebernimmt andere Funktionen der Psyche. Es erschafft eine Scheinidentitaet ueber Statussymbole. Bricht die Scheinidentitaet durch Schicksalsschlaege zusammen so fuehrt das zu einer Identitaetskrise. Frankl kennt dafuer den Begriff des “ Existentiellen Vakuums“ Das Ego uebernimmt keine Programme, denn die koennten seine Strategien gefaehrden. Z.B. Schuldgefuehle Opferrolle. Das persoenliche Ich hat die Funktion des Wahrnehmens, Denkens, Erkennens und Handelns. Was bestimmt unser Handeln ? Wir werden ueberwiegend durch Muster und Praegungen aus dem Unterbewusstsein gedacht und gelebt. Wissenschaftliche Institutionen, Erziehung, Staat und Kirche praegen unsere Verhaltensweisen Gesellschaftsregeln und Moralvorstellungen. So werden wir mit “ Fast Food Menues“ versorgt und fremdbestimmt.
    Jung praegt den Begriff der Persona Maske, sie sorgt fuer ein normatives Verhalten gegenueber der Umwelt und zu Lasten der Individualitaet. Sie verbirgt den wirklichen Charater des Menschen, der durch die Maske hindurchtoent.
    Der Mensch kann von seinem Ego gelebt werden, er kann sich aber auch ueber sein Ego erheben. Er kann Empathie, Opferbereitschaft u. a. m. entwickeln. Nach Frankl ist der Mensch wert und sinnstrebig. Er kann sich einer Aufgabe etwas wert und sinnvollem ganz hingeben. Die Seele ist nicht triebstrebig ( Freud) sondern wertstrebig. Die Auseinandersetzung mit dem Schatten ( alles was wir ins persoenliche Unterbewusstsein verdraengt haben) yeine Integration ins Wachbewusstsein ist notwendig zur Ganzwerdung oder Individuation. Am Tempel des Apoll war weit sichtbar zu lesen: Gnothi seauton erkenne dich selbst
    Werde der du bist aus den Phytische Oden Pindars findet auch Eingang in Nietzsches “ Ecce homo“ . Bei Goethe fuehrt uns Faust zu den Muettern, dorthin, wo die Seele ihren Ursprung hat. Die Seele des Neugeborenen wird oft als tabula rasa beschrieben ( Empiriker). Tabula rasa heisst aber abgeschabte Tafel. Plato: Bevor wir geboren wurden bekam unsere Seele einen waechsernen Guss, welcher Abdruecke aufnehmen konnte. Dieser sei ein Geschenk der Muse Mnemosyne. Alles was wir erinnern wollen druecken wir in dem Guss ab. Dieser Abdruck praegt sich tief in unser Unterbewusstsein ein. Im Verlauf unseres Lebens erinnern wir uns an diese Praegung die unser Schicksal ausmacht. Fremdbestimmte Programme behindern unseren Schicksalsauftrag. Unser hoeheres Selbst ist bestrebt uns bei Abwei hung von unserem Weg Korrekturen vorzunehmen in Form von Schicksalsschlaegen Krankheiten u. a.

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  15. thomram sagt:

    @ Heidelore

    Lach. Schön zusammengetragen, liebe Heidelore. Ich habe keinen Einwand. Kern ist: Wie gehe ich mit meinem Ego um? Ich brauche es, ich ehre es als meinen Diener. Und ich sage ihm (Beispiel), dass es seinen schafen (äh scharfen, lustiger Verschreiber) Dobermann an die Leine nehmen möge, wenn der Gast heute abend zu Besuch kommt. 😉

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  16. luckyhans sagt:

    @ Heide:

    „Er kann Empathie, Opferbereitschaft u. a. m. entwickeln.“ – das zäumt das Pferd exakt vom Schwanz auf – der Mensch braucht diese Eigenschaften nicht „entwickeln“, denn er hat sie von Natur aus.
    Genausowenig wie ein ethisches Verhalten „erlernt“ werden muß – das Gewissen weiß von Natur aus, was richtig und was falsch ist.

    Alles was daraus gemacht wird oder was dadrüber dem Menschen „aufgesetzt“ wird, ist das künstliche, das „entwickelte“!
    Aus einer natürlichen Sichtweise ergibt sich ein völlig anderes Menschenbild als dieser ganze menschenverachtende Beleerungs-Müll der (natürlich zufällig) jüdischen Herren, der uns zu willigen „formbaren“ hochkomplizierten Werkstücken degradiert.

    Warum wohl sind „Schüler“ von Freud & Co., die etwas wesentlich weiterentwickelt haben (Wilhelm Reich), bis heute nicht im Lehrplan der Psychologie-Ausbildung?

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  17. Heidelore terlep sagt:

    @ Thomram
    Danke, ein guter Vergleich, der Dobermann. Ein Dobermann wird immer so scharf sein, wie es sein Besitzer zulaesst. Es gibt Menschen, die ihr Ego aufblaehen und es als Waffe einsetzen. Andere wiederum lassen es nicht zu, dass ihr Ego andere Teile der Psyche als ihr Jagdrevier betrachten, wo sie nach Lust und Laune wildern koennen. Wenn das Ego das Ich dazu benutzt in Ueberlebens und Fortpflanzungsstrategien zu denken. Da gibt es bekannte Beispiele: Darwin Haeckel. Das Aufkommen des Materialismus.

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  18. Heidelore terlep sagt:

    @ luckyhans. Ich bin es gewohnt, missverstanden zu werden. Mind control, Tavisto kinstitut ( dessen Lehrinhalte massgeblich von Freud bestimmt wurden) sind in juedischen Haenden. ( vgl. Die Protokolle der Weisen von Zion, das Lehrgebaeude des Bayrischen Illuminatenordens von Adam Weishaupt) in vielen meiner Kommentare und Aufsaetztn habe ich darauf hingewiesen. Mind control u.a. zielen darauf ab, den Menschen seinem Selbstbestimmungskonzept mit dem er geboren wurde, zu entfremden und ihn in die Diktatur der Fremdbestimmung zu bringen. Das Gewissen, das wir zu haben glauben, das staatlich sanktionierte und kirlich dogmatische Gewissen bezw. das autoritaere Ueberich des S. Freud, ist ni ht das Gewissen, d a s. u n s hat, die vox dei, die nur in der Stille erfahrbar ist. Das Gewissen, das von Natur aus weiss, ist die vox dei, die immer wieder zu uns spricht aber vom Getoese der verschiedenen Programme uebertoent wird. Empathie und Opferbereitschaft sind im Menschen von Natur aus vorhanden werden aber verdraengt von eingepraegten Mustern wie “ Karriere ist alles“ du musst lernen dich durchzusetzen“ Statussymbole sind wichtig im Leben, so toent es pausenlos aus den Lautsprechern unserer selbsternannten Kuratoren. Wenn ich entwickeln sage, so so meine ich es wieder bewusst werden zu lassen. Nicht nur W. Rei h wird totgeschwiegen sonderb vor allem Viktor Frankl, der Begruender der Logotherapie und Existenzanalyse , die bis heute nicht Eingang in die Lehrplaene der med. Universitaetskliniken gefunden hat obwohl er ein geborener Wiener war. Ich habe eine Ausbildung nach Frankl.

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  19. Vollidiot sagt:

    Schlüssig ist das ganze eigentlich nur bei Steiner.
    Freud und Jung hängen in falschen Vorstellungen fest, sind aber bequem zu händeln.
    Sie bieten Erklärungen und Handlungsanweisungen (incl. Irrtümer und Zukurzgedachtem), Jung hat auch was Mystisches mit eingebaut.
    Frankl mit seinem „Sinn“ ist da mehr dem Menschen zugewandt.
    Das sind halt Psychologen.
    Steiner hat einen anderen Ansatz (ist kein „Psychologe“) mit seinen 4 Wesensgliedern und der Ichentwicklung. Hätten Psychologen diese Achtsamkeit aus dem Verständnis dieser Dinge könnten sie besser sein.
    Aber hier hat Steiner die geballte Kirchenmacht gegen sich – nicht nur diese.
    Die 2. Weltmacht (D.Ganser), die Medien, sind schon lange auf ihn eingeschossen, große Teile der AAG (allgem. Anthr. Gesellschaft) und andere Institutionen dieser Couleur arbeiten ebenfalls im Sinne dieser Mächte.
    Und dann natürlich die „Dummheitsinfizierten“, die nur nachplappern was „man“ sagt, aber nix gelesen haben.
    Man muß lesen, ohne Vorurteile und eine Zeit in sich wirken lassen. Vielleicht stellen sich Wirkungen ein – im Sinne der Ichentwicklung, beim Willen und im Alltag, im Umgang mit sich und Anderen.
    Auch die Vorarbeiten in sich zum Erkennen höherer Welten sind Beobachtungsschärfung und Wahrnehmungsschärfung – denn die höheren Welten können wenig mit falschen Vorstellungen anfangen. Jeder Adept muß eine Phase der Reinigung durchlaufen.
    Mit ein Grund weshalb er als Zeitforderung die Ausbildung der Bewußtseinsseele fordert.
    Das ist Arbeit am Ego oder Arbeit am physischen-, Äther- und Astralleib und natürlich am Ich.
    Wer lieber an Wohlfühlprogrammen Teilhabe hat – darf das nach Steiner auch, er ist nicht rigide, auch wenn das gelegentlich mißverstanden wird.

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  20. Heidelore terlep sagt:

    @ Vollidiot.
    Ich beschaeftige mich schon sehr lange mit dem Lebenswerk R. Steiners und war auch Mitglied der AAG. Steiners Lebenswerk erfordert ein lebenslanges Studium. Fankl und Jung gehen von gaenzlivh anderen Ansaetzen aus und entsprechen dem “ klinischen Alltag“ Danke fuer den Hinweis auf Daniele Ganser.

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  21. luckyhans sagt:

    @ Heide:
    Mein Kommentar wollte rein sachlich etwas anmerken, und ich hoffe, daß ich da nichts „falsch verstanden“ habe. 😉
    Leider stammen meine praktischen Erfahrungen mit Psychologen und Psychiatern aus einem bestimmten Bereich, so daß ich da wohl etwas „vorgespannt“ bin – bitte um Verständnis.

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  22. Heidelore terlep sagt:

    @ luckyhans
    Ich habe mich durch die gängige Freudsche Psychotherapie leidlich hindurchgequaelt. Ich vertrete sie nicht. Frankl hat sich frueh von Freud getrennt und eine andere Richtung eingeschlagen. Der Tiefenpsychologie Freuds setzte er seine Hoehenpsychologie entgegen. in sein Lehrgebaeude bezog er die geistige nouetische Dimension mit ein. Der Geist nous kam bei Freud nicht vor. Ich persoenlich meine, dass man die Seele nicht “ therapieren“ kann. Wie will man etwas therapieren, was man nicht “ fassen“ kann. Die Psychotherapie gleicht einem Omnibus der versucht ein Luftschiff zu begleiten. Ich vertrete nicht die Schulmedizin. Paracelsus und Hippokrates waren meine Lehrmeister.

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  23. eckehardnyk sagt:

    „beginnt der Mensch, sich selbst so zu sehen, wie er von anderen gesehen wird“ Genau das hat bei mir nie geklappt, ich konnte mich nie sehen wie andre mich sahen. Das hat Vor- und Nachteile. Anscheinend gelingt es aber, wenn man es überlebt, im Alter darüberzustehen, seht mich wie ihr wollt, ich sehe euch auf jeden Fall (von Fall zu Fall).

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  24. eckehardnyk sagt:

    Noch’n Zitat: „Je mehr wir zu unserer eigenen Natur vordringen, desto mehr können wir wachsen und das Ego wird ganz von allein schwächer und kraftloser. Dazu brauchen wir nur etwas Vertrauen in die Kraft der eigenen Entwicklung.
    .
    Gegen das Ego anzukämpfen, ist sinnlos und kann sogar das Gegenteil bewirken. Wenn das Ego erst einmal als das erkannt wird, was es ist, nämlich nicht unser Ich, sondern ein Vorstellungsgebilde, wird es ganz von allein schwinden.“

    Nee meine Gute, das Ego schwindet beim Menschen nicht, es ist doch sein Werkzeug für diesen Durchgang. Es stirbt mit dem Tod, scheint es. Zumindest bleibt es dort stehen, wo MAN den Leib, den es ein Leben lang bedient hat, verlässt. Wo MAN oder FRAU „sich entleibt“ (nicht suizidiert), die Seite wechselt und Geist wird. Historiker blicken auf dieses verlassene Ego oder vollkommen terrestrische Ich. Mit andern Worten haben wir als Menschen zwei Iche, dessen eines sich weiter entwickelt und wie du sagst als „reines Bewusstsein“ nach der nächsten Geburt „terranautisch“ neu angekleidet wird, mit einem neuen Ego-Ich. Jenes reine, weiter entwickelte Ich-Selbst bleibt je nach der biograhischen Situation mehr verborgen oder tritt mit den „geistigen Gaben“, die Paulus an die Korinther im ersten Brief, Kapitel 12, beschreibt, hervor, als „Prophet“ oder „Lehrer“ oder als eine mit schönen Geschichten im Sinn.

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