bumi bahagia / Glückliche Erde

Neues von E. / Das Wasser spricht

Alte Alt-Leser erinnern sich. E. ist eine junge Freundin von Java, hat christliche Wurzeln und hört (vorläufig noch vorwiegend) unfreiwillig Stimmen von Nichtinkarnierten.

Die Stimmen sind heute andere als noch vor einem Jahr.  Sie sind meistens freundlich und geben E. Zuspruch für ihr Tun und Sein. 

Nach unserem heutigen, sehr heiter – inspirierten Gespräch über Karma (vielleicht werde ich berichten), da überfiel sie mich unvermittelt strahlend:

„Das Wasser!“

„Was, wie, das Wasser?“

„Das Wasser, es kann reden!“

Strahlendes Gesicht.

„Wenn ich mich des Morgens wasche, dann redet das im Eimer*** auf seine Verwendung wartende Wasser zu mir! Hast du gewusst, dass Wasser sprechen kann?“

„Was sagt es denn?“

„Es lob mich. Es lobt, was ich tue und wie ich es tue.“

„Wie wuunderbar 🙂   Ha, liebe E., ich bin gespannt, wie sich das entwickeln wird. Hu, wenn dann das Meer beginnt, zu dir zu sprechen…das Meer wird unendliche Geschichten und Weisheiten zu vermitteln haben.“

.

Ich vermute, dass die spezielle Art der Wahrnehmungen von E. für ihr Leben und für viele Menschen von Wichtigkeit sein wird. Mich freut es lichtvoll, daneben stehen zu dürfen und E. zu bestärken im Vertrauen, dass alles, was sie an Nichtüblichem erlebt seine Richtigkeit hat.

thom ram, 30.07.2015

.

***Ein richtiger Indonesier duscht nicht. Et hat Wasser in einem Eimer oder in einem kleinen Bassin, schöpft das mit einem Zweilitermass und schluppt es sich über den Körper. 

 


14 Kommentare

  1. Bestelle deiner Freundin E. bitte liebe Grüße von mir und sage ihr, dass auch ich sie sehr lieb habe. Aber natürlich nur, wenn dir das nicht zu peinlich ist, versteht sich. Danke.

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  2. Dude sagt:

    Dä Löding wird zum Spiri!
    Äs git no Wunder!
    😉

    Liebs Grüessli vom Richard D. 😀

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  3. thomram sagt:

    Freu.

    Sogar hier: Schon nur durch das kurze Berichtchen von dieses jungen Menschen kommt etwas Freude auf.

    In der Tat ist es so – ich kann das gelegentlich beobachten – , dass E. auch in ihrem Beruf als Serviererin im Strandrestaurant des fäifstar Hotels an vielen Tischen die Stimmung hebt. Einfach durch ihre Art, durch ihre Ausstrahlung.
    Was ist es? Da ist ausserordentliche Klarheit. Zuwendung sowieso.
    Interessant dabei:
    Sie zeichnet sich auch dadurch aus, dass sie sich schärfer als Normalo abgrenzt. Sie folgt ganz und gar ihrer Intuition. Orte und Menschen, welche – ich sag es mal bildhaft salopp – nicht gut riechen, die umgeht sie mit für mich beispielloser Konsequenz.

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  4. @ thomram

    … aber dir ist wohl bewusst, dass Menschen, die in der von dir angedeuteten Erfahrungswelt leben, „innerlich“ sehr leidend sind und in Lebensgefahr schweben?

    Ich bin so frei zu widersprechen: „Sie folgt ganz und gar nicht „ihrer Intuition“, sondern einer Abhängigkeit bestimmte Erlebnisse zwanghaft wieder erfahren zu müssen, die auf der einen Seite verwirrend empfunden und meistens von den Betroffenen sogar abgelehnt werden, nach denen sich aber auf der anderen Seite gesehnt wird [weil sich damit aus der Einheitsbreimasse (der als böse und schlecht empfundenen Welt/Menschen) abgegrenzt werden kann, ohne dafür die Selbstverantwortung übernehmen zu müssen, was den Betroffenen freilich überhaupt gar nicht bewusst ist.]

    Meiner Beobachtung nach ist dies eine Art Konfliktbewältigung, um Beziehungstraumata und das Empfinden ein von seiner Umwelt/Gott/Menschen total abgelehnter Mensch zu sein, zu überwinden. (Ein selbsteinsetzendes Überlebens“Programm“, dass aber meist als „Krankheit“ interpretiert und gedeutet wird)

    Und meine Erfahrung ist, wenn ihnen in der (nicht bloß geheuchelten) Annahme begegnet wird und ihnen „sanftmütig“, aber bestimmt erklärt wird, dass die Ursache ein Traumata ist, dessen Grund ein schwerer Beziehungskonflikt ist und ihnen gesagt, zugesprochen und versichert wird: „Ich liebe dich“, ‚du bist geliebt‘, was mit ‚wirklich‘ und ‚wahrhaftig‘ oder „Jesus, Gott, Allah, Buddha, Krishna, deine Ahnen, die Geister deiner Vorfahren“ (je nachdem aus welchem Kulturkreis jemand kommt) verstärkt werden kann; dass sich die „Verwirrung“ innerhalb von Tagen löst und das Stimmen-Hören nicht mehr „erlebt“ und sich auch nicht mehr danach „gesehnt“ wird, diese Stimmen hören zu müssen, um sich angenommen und geliebt zu fühlen.

    Wie gesagt, das sind meine Beobachtungen und Erfahrungen und ich schreibe dies nicht als Psychiater, Psychologe, Therapeut oder Pharmakologe, sondern als Mensch, der diese Beobachtungen und Erfahrungen mit betroffenen Menschen machen „durfte“.

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  5. @ Liebs Grüessli vom Richard D. 😀

    Aha, Dude! Du heißt also Richard mit Vornamen. Hättest du doch gleich sagen können. 🙂

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  6. […] Leser. Gestern habe ich kurz berichtet, wie neuerdings das Wasser zu E. spricht, und wie das unsere Herzen schneller schlagen lässt. Zuvor hatten wir ein langes und […]

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  7. thomram sagt:

    @ Jauhu

    Ich danke dir für deine Ermahnung, sie trifft auf offenes Ohr. Ich weiss, Jauhu.

    Ich erzähle hier von einem Mitmenschen, doch um auf deine Mahnung wirklich zu antworten, müsste ich in privaten Bereich hineinleuchten, das geht natürlich nicht, es wäre komplett ignorant und fahrlässig von mir.
    Das verstehst du.
    🙂

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  8. Ludwig der Träumer sagt:

    Wasser kann nicht nur reden, sondern auch lehren – alle Weisheiten dieser Welt vermitteln. Das hat einer meiner Freunde persönlich erfahren als er in einer Nußschale auf dem Meer bei Zamonien von seinen armen Eltern ausgesetzt wurde. Einer alten zamonischen Legende zufolge sind sie die wellengewordenen Gedanken des gelangweilten Ozeans, die sog. Tratschwellen. Sie können nicht näher erkundet werden, da sie die Angewohnheit haben, ihre Opfer um den Verstand zu bringen. Sie sind ähnlich degeneriert wie der Mensch, der aus Blödheit seine wahre Bestimmung nicht mehr kennt.

    Nicht so meinen alten Freund, der eine besondere Eigenschaft seit seiner Geburt inne hat. Er wurde so frühzeitig ausgesetzt, daß ihn die Erziehung und Schule noch nicht versauen konnten.

    Die Wellen wurden immer heftiger, schüttelten die Nußschale so durcheinander, daß sie drohte unterzugehen. Mein Freund fand das köstlich. Die Wellen wurden sanfter und wunderten sich, warum der sich nicht vor Angst in die Hose scheißt. Sie sprachen ihn deshalb an. Er verstand aber kein Wort, da er ja noch so klein war und verständlicherweise noch nicht sprechen konnte. Also erinnerten sie sich, daß sie nicht nur aus Langeweile Böses inne hatten, sondern auch die Liebe – Schöpfers Gedanke. Also beschlossen sie, ihm das Sprechen beizubringen. Daraus entwickelte sich ein besonders liebevolles Verhältnis. Sie lehrten ihm nicht nur in wenigen Tagen viele Sprachen, sondern auch die Grundlagen der klassischen Wissenschaften und Philosophien, die ihn später bei Prof. Nachtigaller besondere Anerkenntnis brachte. Ich möchte nicht zuviel verraten, aber die wichtigste Erkenntnis, die er dort vermittelt bekam ist: Angstfreies leben im Jetzt. Selbst dann noch, wenn der Aufknall oder der Tod eine Millisekunde vor dir erscheint. Er ist dann immer noch nicht da. Also, wovor Angst haben?

    Zurück zu den wellengewordenen Gedanken. Wir brauchen keine Nußschale im wüsten Meer. Es genügt, uns an einen Baggersee oder Wildbach zu setzten und einfach mal den Alltag loslassen. Dem sanften Kräuseln des Wassers oder der wilden Bewegung des Wildwassers zu folgen, das jedes Hindernis elegant umgeht, sei es auch noch mit so vielen Wirbeln. Es kommt an seiner Bestimmung an. Das Wasser im Bagger- oder Bergsee, Wildbach oder Weltenmehr hat für sehr viele Menschen eine magische Anziehung. Da kann es gar nicht anders sein als daß es uns etwas zu sagen hat. Wir haben nur verlernt, dem Wasser zuzuhören. Mein Freund kann euch da allerlei Geschichten erzählen. Ihr kennt ihn sicher.

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  9. thomram sagt:

    @ Ludwig den träumend infamen Dramaturgen:

    „Mein Freund kann euch da allerlei Geschichten erzählen. Ihr kennt ihn sicher.“

    Ich gebe zu, ich gestehe, ich winde mich und sage: Du machst mich verd neugierig.

    Und noch. In der Szene meint man ja ,dass 99,wieviel Brossend der Leute abgeknallt abgelöscht doof seien. Und doch zieht es von diesen 99kommawieviel Prozent noch und nöcher an Küsten, und seien es etwas zu gross geratene Pfützen. Es tröstet mich oft und lässt mich hoffen.

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  10. Das verstehe ich — und so etwas gehört nun ja auf keinen Fall öffentlich auf einen Blog.

    Also: viel Kraft und Freude beim Liebeüben = Agape-Machen, alter Meister! Habe gute Ruhezeit der Nacht.

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  11. Ludwig der Träumer sagt:

    Gibt es etwa Zweifel an den Geschichten meines Freundes, die ihr nicht einmal annähernd kennt? Er ist der Einzige der dem Moloch ( die letzte mögliche Steigerung des goldenen Kalbs, der Bankenpaläste und der Waffenindustrie) Paroli bieten konnte und ihn zu dessen Untergang motivierte.

    Ich habe Walter Moers Meisterwerk ‚Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär‘ zu meiner Lieblingsliteratur emporgehoben, die nicht besser beschreiben kann, wie wir die Idioten dieser Welt zur Verbannung oder zum Untergang ihrer selbst motivieren können. Blaubär wurde abgetrieben – nicht so wie ihr meint, sondern sich und seines Urverstandes selbst überlassen. Der Urverstand kennt keinen Angst und daher auch kein Herr- Untertanverhältnis. Sein Roman hat absoluten Tiefgang. Schade, daß er so im Kinderprogramm als Lügenmaul zur Belustigung dargestellt wird.

    Warum er die nächsten 13½ Leben nicht beschrieben hat, weiß ich nicht. Aber da kommt noch was. Es hat sicher etwas mit mit unserer Zukunft zu tun.

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  12. „Gibt es etwa Zweifel an den Geschichten meines Freundes, die ihr nicht einmal annähernd kennt? „

    Wieso „ihr“? Ich etwa, kenne weder dich, noch weiß ich, welche Geschichten dein Freund erzählt: also kann ich gar nicht daran zweifeln.

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  13. Ludwig der Träumer sagt:

    @Jauhu, ich kenne Dich auch nicht. Finde Deine Gedanken dennoch oft interessant und wenn nicht, laß ich sie einfach stehen und übe mich nicht in Wortklauberei. Die Definition dieses Wortes überlasse ich Wiki. Danke dennoch für den Hinweis. Werde mich bemühen, künftig nur noch gehobelte Bretter anzusprechen.

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  14. Lieber Ludwig, es geht mir doch überhaupt nicht um irgendwelche Wortklaubereien. Ich wollte lediglich darauf hinweisen, dass doch schon die Frage eine gewisse „Unterstellung“ enthält, nämlich dass „wir“ an den Geschichten deines Freundes Zweifel hätten und damit ja ausgedrückt wird, dass „wir“ an dem, was du mitteilst, Zweifel hätten — ich jedenfalls habe keine: ich lese, ich denke darüber nach und schaue, ob es für mich einen Sinn ergibt oder ob ich damit etwas anfangen kann. Und das ist sehr neutral, weil ich ja nur drei Menschen, die hier schreiben, auch mini-minimal mal kennenlernen durften … und das diese noch besser sind als ich mir anhand dessen, was sie so schreiben, vorstellte. Und wenn du nun nur noch gehobelte Bretter ansprichst, dann wird das, was du mitteilst, einfach nur reflektiert zurückgeworfen, ohne dass es unserem Bewusstsein einen Dienst tut und uns so gesamt fördert. Dir einen schönen und entspannten Sonntag. Georg

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