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Presstitution / Spiegelung

Wieder wird kommentiert werden: Jetzt werde endlich positiv, thom ram, lass es endlich, so Negatives zu verbreiten.

Und ich tue es. Ich tue es, weil das Spiegel-Vorhalten notwendiger Bestandteil der aktuell begonnen Aufräumearbeiten ist. Dem der Spiegel vorgehalten wird, dem wird die Chance gegeben, rechtzeitig einzukehren und andere Wege zu wählen.

***

Zurzeit rüstet Russland auf. Zurzeit verschiebt Russland schwere Waffen gegen Westen.

Presstitutierte blöken: „Schaut her, seht da, aha, wir sagten es immer, nun haben wir den Beweis. Russland ist aggressiv. Hilfe, Russland will uns angreifen.“

Die Wahrheit ist: Die US und ihr Kegel, die NATO, die haben Russland Schritt für Schritt bis an die Grenzen eingekreist, und die Wahrheit ist: Aktuell wird schweres Gerät in Europa gegen die Grenzen Russlands verschoben.

Und eben diesen entscheidenden Punkt verschweigen Presstituierte.

Dass Russlands Aktion rein defensiven Charakter hat, unterschlagen sie, die Presstituierten.

Die unselige Westpresse steht in Lohn und Sold derer, welche ums Verrecken wollen, dass man, dass du, ich, unsere Nachbarn, unsere Brüder und Schwestern, ja, dass die ganze Welt dauernd in Angst gehalten wird. Dadurch sind die Menschen steuer- und verführbar. Die wesentlichen Auslassungen, die weissen Flecken in den West“berichterstattungen“ sind dazu geeignet, die Notwendigkeit aggressiver Aktionen gegenüber Russland plausibel zu machen.

***

Willst du Krieg? Kennst du einen, der Krieg will?

Eben.

Darum gratuliere ich Klaus Peter Kostag zu seiner Aktion.

Im folgenden der Briefwechsel zwischen KPK und Herrn Robert Skuppin von RBB, Rundfunk Berlin-Brandenburg.

Ich wünsche uns allen Tatkraft.

thom ram, 17.06.2015

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Lieber Herr Skuppin!

Danke für Ihren leider zu schmalbrüstigen Versuch, meinem Vorwurf begegnen zu wollen, Sie wichen ihm jedoch nur aus. Dass ich Ihre Lüge als Lüge bezeichnen kann, setzte ihr Sender per Fakt, genau dieser lügenhaften Nachricht voraus. Eine Jury wegen der knallharten Begründung ihres Urteils als undiplomatisch erklären zu wollen, ihr aber in der Sache selbst jedoch nicht widersprechen zu können, (das praktiziert selbst schon der jüngste Schulanfänger des Lehrers Zensuren gegenüber,) liegt in der Wahrheit der Behauptung, in diesem Fall Ihrem wohlverdienten Zusatztitel:“Lügensender“.

Ein neues Wort geht um: Presstituierte. Es gründet wohl auf die Aussage von John Swinton:
„Es gibt hier und heute in Amerika nichts, was man als unabhängige Presse bezeichnen könnte. Sie wissen das und ich weiß das. Es gibt keinen unter Ihnen, der es wagt seine ehrliche Meinung zu schreiben, und wenn Sie sie schrieben, wüssten Sie im voraus, dass sie niemals gedruckt würde. Ich werde wöchentlich dafür bezahlt, meine ehrliche Überzeugung aus der Zeitung, der ich verbunden bin, herauszuhalten. Anderen von Ihnen werden ähnliche Gehälter für ähnliches gezahlt, und jeder von Ihnen, der so dumm wäre, seine ehrliche Meinung zu schreiben, stünde auf der Straße und müsste sich nach einer anderen Arbeit umsehen.

Würde ich mir erlauben, meine ehrliche Meinung in einer Ausgabe meiner Zeitung erscheinen zu lassen, würden keine vierundzwanzig Stunden vergehen und ich wäre meine Stelle los. Das Geschäft von uns Journalisten ist es, die Wahrheit zu zerstören, freiheraus zu lügen, zu verfälschen, zu Füßen des Mammons zu kriechen und unser Land und seine Menschen fürs tägliche Brot zu verkaufen. Sie wissen es, ich weiß es, wozu der törichte Trinkspruch auf die unabhängige Presse.

Wir sind die Werkzeuge und Vasallen reicher Menschen hinter der Szene. Wir sind die Marionetten, sie ziehen die Schnüre und wir tanzen. Unsere Talente, unsere Fähigkeiten und unsere Leben sind alle das Eigentum anderer. Wir sind intellektuelle Prostituierte.“

(Eines Abends etwa um das Jahr 1880 war John Swinton, damals der bedeutendste New Yorker Journalist, Gast eines ihm zu Ehren von seinen früheren Branchenkollegen gegebenen Banketts. Irgendjemand, der weder die Presse noch Swinton kannte, brachte einen Trinkspruch aus, auf die unabhängige Presse. Swinton schockierte seine Kollegen mit seiner Antwort)
.

Konkret in Ihrem Fall, Herr Presstituierter Skuppin, kann ich Ihnen aber eine ausgeprägt sein sollende Eigenschaft von Huren wirklich  nicht übel nachreden:
Schlagfertig zu sein.

Sie haben da auch Irgendwo Irgendetwas zu einer Thai-Militärregierung aufgeschnappt:
Halbwissen.
Vermutung.
Das vermeintlich übliche Undemokratische was Putschmilitärs eigentlich so an sich haben müssten.
Pure Machtgeilheit usw.

Durch dieses bedauerliche nur Halbwissen haben Sie sich zu einem vermeintlich cleveren Ausfall verleiten lassen.

Als mehrfacher Welt- und Europameister in einer weltweit der Intelligenz sehr verdächtigen Sportart bescheinige ich Ihnen deswegen ein zweites Eigentor. Das ist bei Ihren nur so wenigen Sätzen verdammt effizient, Hochachtung! Wie man so sparsam mit Worten jedoch so viel bedenklich Mittelmäßiges über sich preisgeben kann . . .

Die folgend kommentarlose Quelle wäre vielleicht geeignet, Ihnen Stoff zum sehr viel nachdenklicher werden zu liefern:
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Staatsstreiche_in_Thailand

Hoffnungsvoll,

Klaus-Peter Kostag

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Gesendet: Mittwoch, 17. Juni 2015 um 18:40 Uhr
Von: robert.skuppin@rbb-online.de
An: kostag@gmx.net
Betreff: : WG: Dienstaufsichtsbeschwerde
Lieber Herr Kostag,

Kritik nehmen wir gerne an, als Lügenradio müssen wir uns von Ihnen allerdings nicht bezeichnen lassen.
Ein inhaltliche Diskussion erübrigt sich nach dieser missglückten Formulierung ihrerseits.
Und eine „Bestrafung“ des Nachrichtenredakteurs wird es auch nicht geben. Die Zeiten in denen Menschen beruflich „bestraft“ werden können, sind in Deutschland glücklicherweise vorbei! Das gab es nur bei den Nazis und bei der SED.
Sie haben sich für das Leben unter einer Militärregierung (Thailand) entschieden, warum wundert mich das nicht?
Herzliche Grüße

Robert Skuppin

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Ihr Name: Klaus-Peter Kostag
Ihre mail: kostag@gmx.net
Ihr Betreff: Dienstaufsichtsbeschwerde
Ihre Nachricht: Liebe Wortgewaltige!
Ich bitte um Bestrafung des Nachrichtenschreibers von heute früh 7.30 Uhr.
Der Text lautete sinngemäß, dass NATO Boß Stoltenberg die Russen schilt, wegen ihrer Erklärung, mindestens neue vierzig Stück Atomraketen aufzustellen und kündigt eine harsche Reaktion darauf an.
Was Ihr Sprecher lügenhaft unterlassend weglässt, ist dass die russische Raketenaufstellungsabsichtserklärung ausdrücklich als notwendige Antwort auf die angekündigte NATO Schwerewaffenaustellung in Osteuropa begründet wurde. Lüge ist einerseits Unwahrheit, aber auch gezieltes Verschweigen!

So wie Sie es clever weglassend benachrichteten erscheint nun „der Russe“ als Scharfmacher, Aufrüster und potentieller Aggressor, der westliche Grundwertevertreter NATO-Stoltenberg jedoch als der gute weiße Ritter. Damit haben Sie Ursache und Wirkung schlichtweg meinungsbildend vertauscht. Ihr seid also ein ausgemachtes Lügenradio !!! Ich bin zwar aus Deutschland nach Thailand ausgewandert, aber selbst hier kommen Eure Lügen zum Vorschein. Peinlich.

Klaus-Peter Kostag

.

Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb)
radioeins – Leitung
Marlene-Dietrich-Allee 20
14482  Potsdam
Telefon: +49 331 97993 31000
Telefax: +49 331 97993 31009
robert.skuppin@rbb-online.de

http://www.radioeins.de | http://www.rbb-online.de

.

Hier noch mein eben abgeschickter Brief an Herrn Skuppin.

Lieber Herr Skuppin.

Mir ist klar: Sie sind ein normaler Mensch, mit den üblichen Freuden und Sorgen, Sie haben Familie und Ihre Verantwortungen.

Bitte nehmen Sie es nicht als Angriff auf Ihre Person, dass ich den Briefwechsel veröffentliche. Bitte nehmen Sie es als sehr ernst gemeinte Aufforderung, Ihre wirkliche Verantwortung zu überdenken.

Es gibt Vorbilder.
Daniele Ganser zum Beispiel, der hervorragende Wissenschaftler. Er ist an der ETH Zürich rausgeflogen – weil er selber denkt und öffentlich sagt, was er denkt. Und er lebt noch und er ist immer noch verheiratet und er hat immer noch sein täglich Brot.
Denken Sie bitte an Berufskollegen wie Udo Ulfkotte oder Ken Jebsen.
Wir, die Menschen, die Menschheit, wir brauchen solche Leute.

Ich grüsse Sie, von Mensch zu Mensch.

thom ram voe

https://bumibahagia.com/2015/06/18/presstitution-spiegelung/

Kopie an Klaus Peter Kostag

Thomas Ramdas Voegeli
kristall@gmx.ch
http://bumibahagia.com


2 Kommentare

  1. diwini sagt:

    Hat dies auf diwini's blog rebloggt.

    Liken

  2. Senatssekretär FREISTAAT DANZIG sagt:

    Hat dies auf Aussiedlerbetreuung und Behinderten – Fragen rebloggt.

    Liken

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