bumi bahagia / Glückliche Erde

Wir leben eine Kultur der Gewalt. (kein Druckfehler!) Denn ohne unser tägliches Mitwirken wäre es keine Kultur. Gewalt durchdringt unseren gesamten Tagesablauf, von früh bis spät. Ist uns das bewußt?
Denken wir darüber nach?

Und damit ist nicht nur die täglich neu zu belebende Konkurrenz am Arbeitsplatz gemeint, zu der wir uns zwingen lassen, oder die Gewalt gegen unsere stets körperlich unterlegenen Kinder, zu der sich immernoch viele Eltern mehr oder weniger häufig hinreißen lassen („ach was, eine Ohrfeige ab und zu hat noch niemandem geschadet – sieh mich an“ – ja genau: sieh dich an!).
Natürlich sind Kooperation und stets geduldiges, verständnisvolles Eingehen auf die Kinder und ihre Probleme der richtige Weg, den wir dabei außer acht lassen.

Es ist vor allem die unterschwellige psychische Gewalt, die wir uns ständig antun und antun lassen, wenn wir uns mit der „gespaltenen“ Wahrheit „anzufreunden haben“, die aufgeteilt wurde zwischen den „traditionellen“ Religionen mit „ihrem“ Gott und der neuen Religion „Wissenschaft“, die bei uns zwar für die täglichen Dinge „zuständig“ sein darf, aber nach wie vor atheistisch, d.h. einen Gott verneinend, ist.
Natürlich gibt es keine geteilte Wahrheit, sondern immer nur eine ganzheitliche… Wirklichkeit.

Und es ist am Ende die tief in uns verankerte Polarität, die wir uns schon kaum noch anders denken können als einen ständigen Kampf von Gegensätzen: gut und böse, hell und dunkel, licht und finster etc.
Wer ist denn heute schon in der Lage zu erkennen – und vor allem auch zu leben -, daß es nicht nur immer eine Dualität, sondern stets eine Trinität, eben nicht nur das „entweder – oder“, sondern auch noch das „sowohl – als auch“ gibt?
Selbst unser Reptiliengehirn (woher wir das wohl haben?) kennt DREI Reaktionsmöglichkeiten – neben Angriff und Flucht noch die Starre…

Auch ich lebe noch ziemlich viel Gewalt, wo ich zumindest gedanklich zulasse, daß bestimmte Probleme eben mit dem Faustrecht, euphemistisch „Recht des Stärkeren“ genannt, „angepackt“ werden (von „lösen“ kann da sicherlich keine Rede sein).
Obwohl ich bei sorgfältiger Überlegung eigentlich selbst drauf kommen kann, daß Gewalt immer nur Gegengewalt erzeugt – wenn aus Gründen der „Kräfteverhältnisse“ nicht sogleich gegen den Gewalt Ausübenden, dann eben etwas später gegen andere, „schwächere“.
Jede Gewalt – physische wie psychische – zieht immer noch mehr Gewalt nach sich.

Also – wir müssen raus aus dem Kreislauf der Gewalt – überall.
Und das kann jeder nur für sich selbst tun.

Warum lassen wir uns dazu hinreißen, zwecks eines sog. „Lebenszieles“, das Karriere heißt, uns gegenseitig den Arbeitstag zur Hölle zu machen?
Warum lassen wir uns einreden, es gäbe einen „naturbedingten“ Wettbewerb zwischen den Lebewesen, dem wir als höchste Lebensform uns nicht entziehen könnten?
(wieso soll es in der weiteren Entwicklung des Menschen nicht auch noch „höhere“ Entwiclungsformen geben?)
Warum nehmen wir das Konkurrenzdenken in der Firma einfach hin?
(auch wenn die Begriffe „Konkurrent“ und „Wettbewerber“ in der Managerliteratur inzwischen euphemistisch mit „Marktbegleiter“ oder sogar „Mitbewunderer“ umschrieben werden)
Und so weiter.

Es erfordert also unsere Einsicht, daß diese Dinge uns aufgeprägt wurden, daß sie weder „naturgegeben“ noch „natürlich“ noch „evolutionsbedingt“ oder was auch immer sind, sondern daß wir durch diese tief in uns abgesenkten und dort verankerten Denkweisen ganz zielgerichtet abgerichtet wurden auf die heutige demokratische Industriegesellschaft mit ihrer Versklavung der Massen und ihren wenigen alles Be-Herrschenden.

Bitte:
wer meint, daß es ohne Kampf und Gewalt nicht geht, „weil das schon immer so war und weil das immer so sein wird“, der möge bitte weiterblättern – mit dem wird es hier keine Berührungspunkte geben.

Wir wenden uns heute an diejenigen, die tief in ihrem Inneren daran zweifeln, daß es keinen Ausweg gibt – die nach Alternativen suchen wollen, weil es so eben nicht weitergehen kann, wenn wir nicht nur ein Auslöschen der Menschheit, sondern eine vollständige Unbrauchbarmachung unseres Planeten Erde für menschliches Leben (zumindest in der heutigen Form) riskieren wollen.

Und leider sind wir bereits schon eine Weile am Scheideweg vorbei – es ist zuerst eine Umkehr erforderlich sein, bevor wir einen neuen Entwicklungsweg als Menschheit einschlagen können.

Es scheint immernoch recht viele Menschen zu geben, denen Gewaltausübung regelrecht Freude bereitet – die daran Gefallen gefunden haben und dies genießen.
Ja, tut mir leid – anders kann ich mir bestimmte Ereignisse, wie am 5. Mai 2014 in Odessa oder seit April 2014 in der Süd-Ostukraine nicht erklären – ganz abgesehen von Libyen, Syrien, Irak, Jemen und anderen Gebieten, wo heftigste, unmenschliche Gewalttaten tatsächlich an der Tagesordnung sind.
Auch den Drohnenkrieg der VSA in Afghanistan, Jemen und Pakistan wollen wir da nicht „vergessen“, wo Menschen nach dem Fern-Morden Unschuldiger beschwingt heimgehen und sich auf einen Abend mit ihren Kindern und dem Ehepartner freuen.

Und offensichtlich müssen diese „freudig gewaltanwendenden“ Menschen erst am eigenen Leibe verspüren, was Gewalt, Kampf und Krieg mit sich bringen, bevor sie in der Lage sind, ihre eigene Fehlorientierung zu erkennen und zu korrigieren.
Oder dies dann im Nachgang zu ihrem Ableben, im Übergang zu einer weiteren Inkarnation zu erkennen – und in jener zu durchleben.

Anscheinend gibt es keine andere Möglichkeit, jenen Menschen zu verdeutlichen, daß sie auf dem falschen Weg wandeln.
WIR sollten klüger sein, und erkennen, daß all die Gewaltansätze in unserem Denken und Fühlen nicht aus uns und unserer Natur heraus kommen, sondern „eingetrichtert“ sind – in Jahrhunderten gewiß, oder Jahrtausenden – aber jedenfalls VON AUßEN.

Und daß in uns der Gottesfunken, die Liebe, leuchtet und schwingt, daß wir nur in unser Herz sehen brauchen, um zu erkennen, daß es zum Glücklichsein keine Gewalt braucht – egal was der eine oder andere „Praktiker“ hier dazu meint.
Natürlich kann der eine oder andere sich dazu „berufen“ fühlen, einem „Gewaltfreudigen“ zu einer neuen Inkarnation zu verhelfen – wer davon überzeugt ist, soll das gern tun.
DIE LÖSUNG ist es aber nicht, denn „liebevoll töten“ wäre ein Widerspruch in sich… 😉

Aber jede/r mag sich dazu eine eigene Sichtweise erarbeiten und sich auf Entscheidungssituationen seelisch vorbereiten, die ziemlich wahrscheinlich und in absehbarer Zeit noch auf uns zukommen werden – denn eine Bereitschaft zur Umkehr ist bei den Einpeitschern der Gewaltkonzepte – den Religionsverbreitern und Ideologieverkündern – für mich momentan nicht zu erkennen.

Es wäre aber mal interessant zu erfragen, was denn der örtliche „Seelsorger“ so meint zu der latenten, tiefsitzenden Gewalt, die er mit seiner Religion so predigt – und ob er dazu nicht mal seinen Bischof befragen möchte … 😉
Warum die sog. Denkpanzer so empfehlen, wie sie es tun, und warum die weltweiten Lügenmedien so berichten, wie sie es tun, wissen wir ja inzwischen – sie sind alle von VSA-/CIA-/Finanzoligarchies Gnaden, und die Weltmedien gehören zu über 90% nur 6 Familien, die mit Fug und Recht sagen können: „Jeder hat ein Recht auf meine Meinung.“ …

————————————
Luckyhans, 31. Mai 2015


15 Kommentare

  1. Petra von Haldem sagt:

    Es gibt so einige Geistesgrößen, die GEWALTIGE Werke für uns hinterlassen haben, für die ich sehr dankbar bin.
    So als Beispiel mal Schiller oder Debussy…….(es muss ja nicht immer Goethe oder Wagner sein 😉 🙂 )

    Wir könnten ja das schöne Wort „Gewalt“ auch mal in die Worte-Waschmaschine stecken.

    Kleine Anregungen………..woher kommt was?

    Fühlen —–Gefühle
    Danken——-Gedanken 😉
    Walten——–Gewalten
    Denken——–Gedenken
    Wissen——-Gewissen
    Schenken———Geschenk
    Lenken———Gelenk

    Was eigentlich ist Gewalt??
    Also ursprünglich……

    Was sie verzerrt diabolisch ist, scheinen wir zu wissen und lehnen sie gemeinhin ab……….
    Was aber ist menschliche Gewalt??
    Was ist Natur-Gewalt?

    Wenn wir nämlich -egal was – einfach nur ablehnen, entziehen wir dem „Abgelehnten“ unseren MENSCHLICHEN Gestaltungsanteil……..
    nur mal so………………… 😉 😉 😉

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  2. Hans Steinle sagt:

    Der wo dem Gewalt-Ich dient wird auch dem Gewalt-Ich unterliegen. Und wenn es mit der Aufgabe der eigenen Persönlichkeit ist. Das ist der Preis den alle bezahlen die den falschen Herren dienen. Die Lösung habe ich vor Kurzem beschrieben: Diene nur dir selbst und sei hilfreich, edel und gut. Und suche dir die richtigen Freunde aus und verbinde dich mit denen. Freunde erkennst du daran indem sie dich nicht beeinflussen wollen sondern dich so anerkennen wie du bist. Folge keiner Ideologie wäre ein weiterer guter Ratschlag dabei. Sei absoluter Freidenker oder werde es.

    Menschen braucht man nicht mehr zurechtbiegen. Denn der Mensch ist von zu Hause aus gut. Das sollte man bei der Erziehung von Kindern mit einbeziehen.

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  3. luckyhans sagt:

    @ PvH:
    Daß wir etwas Großartiges als „gewaltig“ bezeichnen, gibt uns den Denkstupser, unserer Konditionierung diesbezüglich nachzuhängen – Gewalt als Alltägliches, immer wieder irgendwie „Normales“ – ganz tief in uns verankert… 😉

    Natur-Gewalt: eine Eigenschaft der Natur, dem Menschen ab und zu zu zeigen, daß seine Rolle nicht die des „Beherrschers“ ist, sondern – ein Bestand-„Teil“ hätte ich fast gesagt – nein: ein Element, ein Teilprozeß des großen Gesamt-Vorganges „Natur“… 😉

    Und „Gewalt ablehnen“ ist nicht dasselbe wie „keine Gewalt mehr anwenden“, wozu ich aufgerufen hatte – Interpretation und Wirklichkeit… 😉

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  4. luckyhans sagt:

    @ HaSt:
    „Wer das Schwert erhebt, wird durch das Schwert umkommen.“ – ist mir aus irgendeiner Sage)(?), Märchen oder Geschichte aus früher Kindheit im Gedächtnis geblieben. Scheint mir eher eine von der Religion vereinnahmte Volksweisheit zu sein als umgekehrt.
    „Wie man sich bettet, so liegt man.“ geht in eine ähnliche Richtung – auch: „Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es zurück.“
    Es ist letztlich nichts anderes als das Gesetz der Resonanz, verbunden mit dem Gesetz von Ursachen und Wirkungen.
    „Edel sei der Mensch, hilfreich und gut.“ stammt wohl vom Herrn Geheimen Rat, wenn ich nicht irre. Von Natur aus gut ist er jedenfalls… 😉

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  5. Petra von Haldem sagt:

    @ luckyhans

    ***Und “Gewalt ablehnen” ist nicht dasselbe wie “keine Gewalt mehr anwenden”, wozu ich aufgerufen hatte – Interpretation und Wirklichkeit… ;-)***

    ich bleibe vorerst dabei: ab, in die Wort-waschmaschine mit dem Wort „Gewalt“…….

    Walten ist eine Tätigkeit und hat mit dem Menschsein zu tun. Die Perversionen sind zuerst zu lüften!!

    Ich führe das jetzt nicht aus, da ich erlebe, dass die weiblich zugeworfenen Bälle erstaunlich fix ins Aus rollen………………….. 😉

    p.s. ich freue mich darüber, dass Menschen in der Wirklichkeit leben während ich beim Interpretieren bin…… 😉 😉

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  6. luckyhans sagt:

    @ PvH:

    Duden (http://www.duden.de/rechtschreibung/walten) walten: Bedeutungen
    a) (veraltend) gebieten, zu bestimmen haben, das Regiment führen
    b) als wirkende Kraft o. Ä. vorhanden sein, herrschen

    „walte deines Amtes“ = tu wozu du befugt / verpflichtet bist – ggf. auch gegen den Willen derer, die es betrifft – da steckt die „Perversion“ schon drin

    „lasse Gnade/Milde walten“ = eine geringere Strafe verhängen – auch hier: herrschen, unterdrücken, Abhängigkeit derer, über die „gerichtet“ wird

    „schalten und walten“ = tun können, was man für richtig hält; handeln können, wie es einem gefällt – auch hier dasselbe

    Habe also keine „neutrale“ oder „Menschsein-liche“ Bedeutung gefunden – walten ist „von Hause aus“ der Herrschaft und Gewalt verbunden.

    Höchstens: „Mein Gott, Walter“ … 😉

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  7. Petra von Haldem sagt:

    @Luckyhans
    ***Habe also keine “neutrale” oder “Menschsein-liche” Bedeutung gefunden – walten ist “von Hause aus” der Herrschaft und Gewalt verbunden.***

    ***…..walten ist “von Hause aus” der Herrschaft und Gewalt verbunden.***

    Richtig!! Die Frage ist, WER das Walten innehält und wer ein Interesse daran haben könnte, dass gewaltiges Walten verpöhnt werden soll……

    „…..und drinnen waltet die züchtige Hausfrau….“ klar, einzig mit Nudelholz zu denken……. 😉 😉
    oder eben in der Verdrehung: „….und drinnen züchtigt die gewaltige Hausfrau..“ 😉 😉 😉

    Leider können wir „Gewalt“ einzig nur noch marsialisch, also kriegerisch, denken…..
    wobei auch das Marsialische keineswegs immer so war……

    o.k., luckyhans, ich geb Ruhe……sonst verzwirbelts noch die Verstandesseelen….. 😉 😉 🙂 🙂

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  8. luckyhans sagt:

    @ PvH:

    Tut mir leid – mir erschließt sich nicht, worauf du hinauswillst – kann ja sein, daß ich ein wenig schwer von Kapee bin… was ist das Ziel der Bemerkungen, worüber sollen wir nachdenken?
    Daß „Gewalt an sich“ nichts Gewalttätiges an sich hat? 😉

    Und was soll mit „züchtig“ (kommt laut Duden von mittelhochdeutsch zühtec, althochdeutsch zuhtig = gesittet, wohlerzogen) gesagt werden in diesem Zusammenhang?

    Warum soll es nicht sein dürfen, daß es deutsche Wortstämme gibt, die tatsächlich „von vorn herein“ und immer und insgesamt „negativ“ besetzt waren und sind?
    Weil alles irgendwann mal „gut“ gewesen sein muß? (im längst verflossenen Matriarchat)
    Und nun wollen wir alles „weichspülen“ und „historisch verklären“?
    Oder gibt es konkrete „Anhaltspunkte“ für diese etwas sonderbaren Aussagen?

    Du siehst mich fragend und verwirrt… 😉

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  9. Petra von Haldem sagt:

    Gewalt ist eine menschliche Wesenseigenschaft.

    Diese Eigenschaft, dieser Anteil, gehört zur seelisch-geistigen „Abteilung“ seines „Gesamt-Systems Mensch“.

    Der Mensch ist ein – ja auch- ein gewaltiges Wesen, es kann gewaltig tätig sein, was keineswegs gewalttätig sein muß!

    Es kommt darauf an, in welcher Form er diese seine „Macht“, seine Gewalt, gestaltet und wozu resp. wofür er sie einsetzt.

    Vielleicht habe ich ja ein ganz anderes Verstehen und Verhältnis zu diesem Wort als Du, lieber Luckyhans.

    Für mich ist Gewalt der Ausdruck einer geistigen Kraft.
    Welcher geistigen Kraft, hängt zusammen mit der Absicht, die hinter der gewaltigen Aktion steht.

    Kann diese Ausführung etwas weiterhelfen und dem lebendigen Denken die Arbeit erleichtern? 🙂

    Oder sind Sichterweiterungsangebote nur verwirrend??

    (Diese beiden letzten Fragen sind ernst gemeint)

    p.s. danke für Dein ehrliches Antworten 🙂

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  10. thomram sagt:

    Gewalt ist wertfrei.

    Was sollte schlecht daran sein, wenn eine Presse PVC oder Metall mit sehr grosser Gewalt presst, zwecks sinnvoller Verwendung.
    Was sollte schlecht daran sein, wenn ich dem Kind fast den Arm ausreisse, damit es nicht überfahren wird.

    Gewalt ist so wenig schlecht und so wenig gut wie ein Messer auch. Orange schälen oder den Hals durchbohren, das sind dann zweierlei Paar Schuhe.

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  11. luckyhans sagt:

    @ PvH & Thomram:

    Da sind wir tatsächlich meilenweit auseinander – statt Wortwäsche sehe ich nur Wortverwischen.
    Gewalt und Kraft sind nicht umsonst verschiedene Begriffe – Kraft und deren Einwirkung ist neutral – klar.
    Eine Presse hat eine Preßkraft, keine „Preßgewalt“. Wenn ich Kraft anwende, dann ist das nicht gleichbedeutend mit Gewalt anwenden.

    Gewalt dagegen beinhaltet stets, daß die Interessen dessen, der die Gewalt erduldet, mißachtet werden – sonst ist es keine Gewalt.
    Insofern ist es keinesfalls eine menschliche Wesenseigenschaft.

    Überlesen? „Daß wir etwas Großartiges als “gewaltig” bezeichnen, gibt uns den Denkstupser, unserer Konditionierung diesbezüglich nachzuhängen…“

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  12. Petra von Haldem sagt:

    Der erste Satz dieses Aufsatzes lautet:
    **Wir leben eine Kultur der Gewalt. **

    Frage:
    Hat Kultur etwas mit dem Menschsein zu tun?
    Hat nun Gewalt etwas mit dem Menschsein zu tun oder nicht?

    ***…..walten ist “von Hause aus” der Herrschaft und Gewalt verbunden.***

    Richtig!! Sehr richtig!!
    Die Frage ist, WER das Walten innehält
    und
    WER ein Interesse daran haben könnte, dass gewaltiges Walten verpöhnt (werden) bleiben soll……

    Lieber Luckyhans, ich verstehe Dich und Deine Aussagen ganz genau und das darf auch gerne so stehenbleiben für Dich.
    Ich sehe den Vorgang der Gewalt und der Gewalten etwas anders als Du.

    Falls das sein darf , lassen wir es erstmal hier so stehen……

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  13. luckyhans sagt:

    @ PvH:
    Klar – jede/r darf „sehen“ wie sie/er mag – vor allem „erstmal“ – denn „stehen bleiben“ wird das so sicher nicht … 😉

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  14. Petra von Haldem sagt:

    😉 🙂

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  15. […] hatten darauf hingewiesen, daß wir unmittelbare Gewalti, und um diese geht es hier, immer dann als solche ansehen wollen, […]

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