bumi bahagia / Glückliche Erde

Von der Wahl meiner Gefährten

So viele Kommentare in bb sind artikelwürdig. Wieder einmal möchte ich einen davon vorstellen. Hans Steinle widmet sich der Frage: Zu wem geselle ich mich, mit wem verbünde ich mich, wem wende ich gezielt meine Aufmerksamkeit zu.
Ich habe Solches ein Leben lang kaum gemacht, habe selten bewusst darüber nachgedacht, wessen Umgang mir wirklich gut tut. Ich habe genommen, was gekommen ist, und ich habe mich weitgehend von meinem Unterbewusstsein leiten lassen. Manche Male waren das weise Impulse, oft genug im weiten Sinne emotionale, also wenig reflektiert gesteuerte Entscheidungen, welche dann wohl weniger segensreich für meinen Lebenswandel waren.
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Für mich sind Hans Steinles Worte Impuls, einen Zacken bewusster und gezielter meine Gefährten zu wählen.
Wie geht es dir damit, lieber Leser?
thom ram, 31.05.2015

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Ich möchte jetzt noch meinen obigen Kommentar*** (siehe unten) vertiefen weil viele glauben, dass ich herzlos bin. Nun, diesen Glauben möchte ich keinem nehmen. Jedem sein Problem, meines nicht weil mir das wurscht ist. Nun zu meinem eigenen Anliegen:

Was kommt von einem Haufen Alkoholikern zustande?
Was kommt von einer Gruppe Traumtänzer zustande?
Was kommt durch Machtmenschen zustande?
Was kommt durch Zahlenreichtum (Scheingeld) zustande?
Was kommt durch Priesterreligionen zustande?
Was kommt von geduldeter Armut zustande? (Z.B. Nichtstuer und Sozialschmarotzer).
Mische dies nun alles zusammen und du hast die heutige Welt.

Welchen Schaden richten fleissige Menschen die nicht durch Versklavung zum Fleiss gezwungen werden an?
Was richten freie Menschen die sich selbst genügen an?
Was richten die sogenannten Freidenker an?
Alles dies sind individuell denkende und tägige Menschen.
Mische diese zusammen und du hast das Paradies!

Was ist also die Konsequenz für Menschen die sich noch einen gesunden Menschenverstand bewahrt haben?
Bleibe unter Deinesgleichen und strahle aus. Wem dann die Menschen folgen ist ihre Angelegenheit. Dummheit und Gleichgültigkeit frägt nicht nach den Ursachen sondern wendet sich der Herde zu die gerade den Marsch angibt. Und wenn es über die Klippe geht. Welche Menschen werden sich gefühlsmässig dem wahren, freien Menschentum anschliessen? Soll ich noch mehr schreiben? Ja doch, mische nun beide oben genannten Menschengruppen zusammen. Was kommt dann heraus? Soll denn der gute Mensch sich neben einen Bettler setzen um seine Solidarität mit der selbsterzeugten Armut kund zu tun? Übrigens, die meisten Bettler sind durchaus gesund und haben Geld in der Tasche. Der Schein trügt oft. Die Oberbettler und Oberschmarotzer sind in den oberen Büroetagen angesiedelt.

Nochmals, mische Dummheit und Abschaum nicht mit freien und fleissigen Menschen zusammen. Und hier ist nicht der Fleiss der Ochsen mit Nasenringen gemeint. Fleiss bedeutet ganz einfach seinen Lebensunterhalt so lange es eben geht selbst zu bestreiten. Und das mit möglichst wenig Arbeitsteilung. Jaaaa…! Man kann sein Haus mit eigener Hand bauen wenn man den Willen dazu hat. Sein Lebenshaus, wohlbemerkt. Ich bin allerdings kein Kommunist. Jeder soll in dem Bett liegen das er sich ohne Unterdrückung und Diebstahl von anderen gemacht hat. Materieller Wohlstand ist keine Schande. Nur die organisierte Dummheit ist sträflich.

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*** Gib einem Hungernden zu essen. Gib Hilfe zur Selbsthilfe ohne zu unterscheiden. Das gehört zur inneren Ethik. Aber ansonsten: Abstand vor den Dummen denn die ziehen einen nur mit nach unten. Reich und arm passen auch nicht zusammen. Alkoholiker und Antialkoholiker auch nicht. Das ist eben so. Die Geister unterscheiden sich in ihrer Selbsterkenntnis. In ihrer Erziehung von der sich die Meisten nicht lossagen können. In ihrem Umfeld in das sie hineingeboren wurden. Wenige befreien sich daraus. Als Freidenker wären sie von heute auf morgen in der Lage durchzublicken und könnten dann ihr Umfeld und ihre Lage ändern. Ansonsten nicht! Ich habe genug darüber geschrieben. Aber wer hat es verstanden? Als Einzelner kann man die Welt nicht sauber (friedlich) machen. Sie ist zu gross und zu bunt dafür. Und mit einer Schafsherde ans Bein gebunden auch nicht.

Ich habe als Einzelgänger versucht mir das Gruppendenken anzueignen. Ich bin gescheitert. Meine Erfahrungen sagen mir: Mit Gruppendenken funktioniert es nicht. Nur mit der inneren Gesinnung. Mit der inneren Haltung die auf Abstand geht um Reibungen zu vermeiden. Jeder Koch richte sein eigenes Gericht her. Dann kann man auch das Leben und leben lassen durchführen. Denn jeder ist sich selbst der Nächste. Und soziales Denken ist für die Katz. Die Menschen werden dadurch erniedrigt. Sieh dich doch um. Und Hunger ist nur ein Problem für die Nichtstuer. Wenn ich in der Wüste lebe und in ihr nicht zurechtkomme suche ich eben einen besseren Ort für mich wo das Essen von den Bäumen in den aufgesperrten Mund fällt und das Gemüse in den Mund wächst. Allerdings ohne irgendein Hausrecht oder Gewohnheitsrecht zu verletzen. Absolutes Freidenken von jeglichen Konditionen, auch denen die Du oben angesprochen hast und dazu Tatkraft. Das ist Menschtum. Und Liebe? Ich kann das Wort nicht hören. Es ist mit zuviel Heuchelei verbunden. Besser ist Mitgefühl. Aber nicht Mitleid. Mitgefühl gibt, Mitleid zehrt. Aber auch das wird von vielen nicht verstanden.


6 Kommentare

  1. luckyhans sagt:

    Gefährte – Gefährt – Gefahr – klar, alles sorgfältig auswählen kann lebensverlängernd sein… 😉

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  2. Petra von Haldem sagt:

    Meine Oma sagte immer:

    „Zeig mir Deine Freunde…und ich sag Dir, wer Du bist…!“

    Upps…………. 😉 🙂

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  3. Hans Steinle sagt:

    Eines möchte ich noch hinzufügen was schon in der Bibel steht:
    „Diene nicht den falschen Herren.“
    Und:
    „Sei hilfreich, edel und gut.“
    Jeder nachdenkende Freidenker wird darauf kommen, dass der Mensch von zu Hause aus gut ist. Da gibt es nichts mehr zurechtzubiegen. Auch dies sollte man tunlichst beachten.
    Man sät das Freidenken aus indem man es vorlebt. Mit Leib und Seele. Und dann wirst du deine Freunde spielend erkennen. Denn sie lassen dir deine Freiheit. Sie lassen dich in deiner Freiheit wirken. Dann kannst du das Ich sein. Und keine multible Person. Eben authentisch!

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  4. thomram sagt:

    @ Hans

    Ein guter Freund ist, so meine Definition:

    Ein Mensch, den ich ohne zu jucken nachts um Dreie anrufen kann, wenn ich in Not mich fühle.
    Ein Mensch, den ich ohne zu jucken bitten kann, mir beim Umzug zu helfen.
    Ein Mensch, in dessen Gegenwart ich mich in meinem Denken und Tun frei fühle.

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  5. luckyhans sagt:

    @ thomram:
    Ergänzend:
    Ein Mensch, der jederzeit vor meiner Tür erscheinen und mich um Hilfe bitten kann, und wo ich helfen und nicht nach dem „warum“ fragen werde.

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  6. thomram sagt:

    @ Lücki

    Oh ja. Genau treffende, wichtige Ergänzung!

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