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Das ändert sich am 1. Juni für die Verbraucher / Verbraucher…..

In „Die Welt“ werden verdankenswerterweise mehrere Vorschriften vorgestellt, welche im Mietrecht und in Bereichen des Kauf-Alltages in Kraft treten werden.

Du findest den Artikel hier.

Ich bin nicht kompetent, um auf Nutzen oder gegebenenfalls Unsinn der vorgestellten Aenderungen einzugehen. Es freut mich, wenn sich hier Leser finden, welche diesbezüglich sinnvoll kommentieren werden.

Ich möchte mich zu etwas Anderem äussern.

Ich stolpere mal wieder, und zwar solpere ich darüber, dass sich etwas für die Verbraucher ändern wird.

Aha. Verbraucher. Ist da jemand ausgenommen? Gibt es jemanden, der nie mietet, der nie eine Seife oder ein Nahrungsmittel kauft? Ich denke mal, mit diesen „Verbrauchern“ muss sich füglich jedermann angesprochen fühlen.

Also Verbraucher bist du und bin ich.

Es ist wahr. Ich verbrauche Kartoffeln, Putzmittel, Benzin, und ich „verbrauchte“ über Phasen meines Lebens Wohnmiete.

Ebenso esse und kacke ich täglich. Ich bin also Esser und Kacker?

Eben.

Ich stelle an den Pranger:

Ganz selbstverständlich wird die Gelegenheit wahrgenommen (vermutlich ohne jede bewusst böse Absicht des Autors), jede Nase der Bevölkerung daran zu erinnern, was er sei.

Ich lehne das ab. Ich bin ein Mensch. Verbrauchen tue ich auch, doch ist das ein Teilaspekt meines Lebens, das ist nicht mein Leben.

So wie der Titel daherkommt, wird betoniert:

Du arbeitest. Du verbrauchst.

Und: Damit du verbrauchen kannst, hast du zu arbeiten.

Der Titel passt ins Hamsterradschema wie ein perfekt gestanztes Puzzleteil.

Ich würde den Artikel betiteln zum Beispiel so:

„Aenderungen im Mietrecht und in der Warendeklaration.“

Der Teufel kommt immer als schöne Jungfrau oder als fescher Jüngling oder als alter Weiser. Den Pferdefuss, den bringt er nicht ab, und der verrät ihn.

Lach.

Lieber Leser, lass dir zuzwinkern. Wir machen einfach weiter.

Verbraucher? 

Mächtige, kreative Wesen, das sind wir.

thom ram, 01.06.2015

 


3 Kommentare

  1. Senatssekretär FREISTAAT DANZIG sagt:

    Hat dies auf Aussiedlerbetreuung und Behinderten – Fragen rebloggt und kommentierte:

    Glück, Auf, meine Heimat!

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  2. preusse sagt:

    Mit Ausnahme von in Deutschland gebrautem Bier und Hochprozentigem müssten eigentlich a l l e industriell gefertigten „Nahrungsmittel“ einschließlich Vollmilch, Sojaprodukten und Reis (teilweise genmanipuliert) einen dieser Stempel bekommen. Leider schrecken auch die kleinen Betriebe (Fleischereien, etc) wegen Produktionsvorschriften davor nicht zurück.
    Was sich dort (neben Grundstoffstreckungsmitteln) teilweise an Konservierungsstoffen und Geschmacksverstärkern drin befindet, kommt direkt aus der Giftküche von Boehringer(Ingelheim) und Co. Erinnert eher an die Zusammensetzung von Lacken und Farben als an „Lebensmittel“.

    Wohl dem, der die alte Kunst des Einweckens und haltbar machens ohne diese Stoffe noch beherrscht.

    Gefällt mir

  3. luckyhans sagt:

    Diese „Veränderungen“ sind ein typisches Beispiel für „Zuckerbrot und Peitsche“.
    Pseudo-Verbesserungen (der Vermieter soll den Makler bezahlen – na gut, das wird es sich dann doch in jedem Falle wieder vom Mieter so oder so zurückholen, oder zweifelt da jemand dran? kann er doch jetzt in die Miete mit einkalkulieren – und was die „Mietpreisspiegel“ (un)wert ist, das hat das Beispiel „Berlin“ schon gezeigt – man gockele mal die beiden Begriffe gemeinsam) werden zusammen mit heftigen Knutenhieben (Assoziierungsabkommen mit faschistischen Regimes) uns untergejubelt – gefragt wird in dieser Partokratie schon lange keiner mehr.
    Wenn man bedenkt, daß wir eine Kanzler-Darstellerin haben, die von über 70% der Bevölkerung nicht gewählt wurde: wen wundert da noch was?

    Und was den „Verbraucher“ betrifft, so ist das genau die letzte und einzige Rolle, die das Wirtschaftssystem gerade noch akzeptiert für die „Human-Ressource“ – sonst gilt nur: „ausbeutbar bis zum letzten“ und „schafft mehr Werte als es verbraucht“ – gäbe es solche Maschinen, wir wären schon längst „ausgestorben“ worden…

    Gefällt 1 Person

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