bumi bahagia / Glückliche Erde

Schweiz / Vollgeldinitiative voran

Erst neulich sprach ich mit einem gut informierten Zeitgenossen über Geld und Bankkredite. Ich rügte, dass Banken ungedecktes Geld ausgeben, dass sie dem Kreditnehmer also scheinbar mit Sachwerten oder mit Arbeitsleistung gedeckte „Wertscheine“ geben, dass sie in der Tat nur Zahlen in ihre Komputer eingeben und dem Bürger Luft überreichen.

Mein Gesprächspartner: „Nein nein. Wenn die Bank einen Kredit ausgibt, muss der von der Nationalbank gedeckt werden.“

Pfiiffeteckel.

Die Bank muss lediglich 2,5% als gedeckt ausweisen.

Du nimmst einen Kredit von 100’000.- Die Bank gibt dir 97’500.- Luft.  Du zahlst für diese Luft Zinsen, und deine Zinsen, die sind richtiges Geld, denn deine Zinsen hast du mit deiner Arbeitsleistung gedeckt. Die Bank hat fast nichts gegeben, und sie nimmt richtige Werte.

Kommt dazu: Wirst du zahlungsunfähig, kommen freundliche Bankknechte und nehmen dir dein Haus weg. Zwangsversteigerung. Solltest du eigenes Geld im Haus drin haben, kannst du das möglicherweise vergessen, denn erst werden die 100’000.- der Bank bedient.

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Dass Banken Luft geben und die Leute meinen, Geld zu bekommen, muss bekannt gemacht und gestoppt werden. Die Initiative muss zur Abstimmung kommen und muss angenommen werden.

thom ram, 05.12.2014

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Vollgeld ist in den Medien,
das Sammeln wird leichter!
Lieber Thomas Ramdas,

Nachdem die Goldinitiative abgelehnt worden ist, kündigte die Pendlerzeitung 20 Minuten die Vollgeld-Initiative samt Foto und Zitaten als weitere Geldreform an. Auslöser der Berichterstattung war unsere Medienmitteilung aufgrund der Ablehnung der Goldinitiative. Focus Online folgte und berichtete unter dem Titel „Vollgeld statt Zocker-Kredite – neue Initiative will Geld-Revolution in der Schweiz“ ebenfalls über unsere Initiative.

20 Minuten und Focus sind nicht die einzigen Medien, die in letzter Zeit über Geldreformen berichteten. Auch die Süddeutsche Zeitung („Brauchen wir ein neues Geld?“) und die Wirtschaftswoche („Die grosse Angst vor der Geldflut“) beschäftigten sich mit der Vollgeldreform und lassen Fachleute zu Worte kommen. Weitere Berichterstattungen über die Vollgeld-Initiative sind in unserem Pressespiegel zu finden.

SNB-Präsident findet Vollgeld-Initiative interessant
Sogar der Schweizer Nationalbank-Präsident Thomas Jordan äusserte sich anlässlich des Ustertages zur Vollgeld-Initiative: „Die Banken können durch die Kreditschöpfung Buchgeld erzeugen, das sie nur zu einem kleinen Teil mit Guthaben der SNB decken müssen.“ Dass dieser kleine Teil der gesetzlichen Mindestreserve nur 2,5% beträgt, erwähnte er leider nicht. Weiter erklärte er: „Obschon die Vollgeld-Idee konzeptionell in gewisser Hinsicht interessant sein mag, bin ich skeptisch…“  Der Blick zitierte den SNB-Präsidenten zum Thema Vollgeld so: „Als abschliessendes Urteil will Jordan seine Kritik aber nicht verstanden wissen. Die Geschichte lehre, dass sich Verhältnisse im Laufe der Zeit ändern würden. Zudem könnten Grundsatzfragen nicht von einem SNB-Vertreter beantwortet werden, sondern nur vom Volk.“

Wir finden: Im Gegensatz zur Goldinitiative steht Jordan der Vollgeld-Initiative nicht ablehnend gegenüber, das ist ein gutes Zeichen! Die ganze Rede von Jordan ist hier zu finden.

Die Vollgeld-Initiative ist im Gespräch!
Die breite Berichterstattung zeigt: Das Vollgeld bewegt vermehrt auch die Medienschaffenden. Und somit wissen auch immer mehr Leserinnen und Leser über die fehlerhafte Geldordnung Bescheid. Diese positive Situation müssen wir ausnützen und noch mehr auf die Strasse gehen und Unterschriften sammeln! Je mehr Leute vom Vollgeld wissen, desto leichter wird es für uns, Unterschriften zu erhalten. Bis Ende November sind knapp 26’000 Unterschriften zusammengekommen. Jetzt müssen wir alle das Sammeln unbedingt intensivieren, um im Fahrplan Richtung 100’000 Unterschriften zu bleiben!

Wo und wie sammeln?
Während des ganzen Dezembers haben Advents- und Weihnachtsmärkte grosses Potential, um viele Unterschriften zu bekommen!

Sprechen Sie auch in Ihrem Bekanntenkreis und bei der Arbeit übers Vollgeld. Bringen Sie diese wichtige Geld- und Bankenreform ins Gespräch.Vorschläge dazu finden sich hier. Oder beachten Sie bei unseren Arbeitshilfen insbesondere die Vorratskammer mit Slogans.

Sie möchten Unterschriften sammeln, wissen aber nicht wie? Hier gibt es Sammelerfahrungen und Tipps!

Über die ganze Schweiz verstreut gibt es Vollgeld-„AktivistInnen“. Zusätzliche Unterstützung ist sehr willkommen. Hier finden Sie die Regionalgruppen. Der Sammelkalender ist hier zu finden. Bitte melden Sie uns, wenn Sie von Veranstaltungen wissen, die sich zum Sammeln eignen: robin.wehrle@vollgeld-initiative.ch
Materialbestellung
Wir können wetterfeste Banner in jeder Grösse produzieren lassen. Wer die Möglichkeiten hat, ein Banner aufzuhängen, bitte mit den genauen Massen ein Email schicken an: thomas.mayer@vollgeld-initiative.ch.
Banner und Plakate gibt es kostenlos auch ab der Stange zum Bestellen unter:
http://www.vollgeld-initiative.ch/bestellen-sie-infomaterial.

Mit herzlichen Grüssen und vielen Dank fürs Mitmachen,

Raffael Wüthrich
(Kampagnenteam)

Gut zu wissen – Vollgeld-Initiative

Vor über hundert Jahren wurde den privaten Banken verboten, Geldscheine zu drucken und das Monopol der Nationalbank übertragen. Mit dem elektronischen Geld auf unseren Privatkonten (Giral- oder Buchgeld), welches ausschliesslich von den Banken geschaffen wurde, muss nun dasselbe passieren, weil es bereits 90% der umlaufenden Geldmenge ausmacht. Die Staaten, nicht die privaten Banken, müssen wieder Herr über die Herstellung von Geld werden.

Vollgeld steht für ein vollgültiges gesetzliches Zahlungsmittel, herausgegeben durch die Nationalbank. Vollgeld ist sicher vor Bankenpleiten, verhindert Finanzblasen und Inflation. Dank Mehreinnahmen wird die Schweiz als erstes Land der Welt – ganz ohne Steuererhöhungen und Sparpakete – komplett schuldenfrei.

In vielen Ländern wird Vollgeld bereits in der Bevölkerung diskutiert und in den Medien vermehrt thematisiert. In der Schweiz ist Vollgeld auf dem Weg zur Volksabstimmung.

Weitere Informationen finden Sie unter http://www.vollgeld-initiative.ch/pressedossier.

Vollgeld-Initiative
Postfach 3160, 5430 Wettingen
Telefon: 044 586 65 96, Mobile: 079 773 34 50
info@vollgeld-initiative.ch
http://www.vollgeld-initiative.ch
http://www.vollgeld.ch


10 Kommentare

  1. Dude sagt:

    „Die Initiative muss zur Abstimmung kommen und muss angenommen werden.“

    Solange niemand die eigentlichen Hintergründe in Bezug zur Nazi-Onal-Bank abklärt, soll die Initiative besser nicht zu stande kommen…
    Eine Rohfassung des Schreibens ans Initiativkomitee (mit etlichen kritischen Fragen zu dem Punkt) versteckt sich hier irgendwo in einem Kommentarstrang… sobald den jemand nutzen will, oder mir eine verbesserte Version vorlegt, kümmer‘ ich mich darum vielleicht auch wieder – je nach Antwort des Komitees…

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  2. Dude sagt:

    Interessiert aber eh keine Sau… wie immer bei dem Thema…

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  3. Garten-Amsel sagt:

    @“Sau“-Thema:
    Neeee Dude ! Neeee !!!
    😉 =>
    GRUND-„Strick-Muster“ genial durch-forstet … äh… durch-gestrickt beim Faus II-Gespräch mit Me-fiß-too…

    Meinen Dank an Gravi !!!

    – Habs HEUTE bekommen !!! –
    In UR-alt-Form mit marmoriertem „Schnitt“ wenn auch „Gold-los“ … oder doch ein „Gold-Los“ ?!? 😉 … !

    *JaH-JaH !*
    Fliegt einem all-es zu, selbst, wenn man es gar nicht erwartet … 😉

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  4. Dude sagt:

    @Friede

    Es spielt keine Rolle ob eine KI oder ein bezahltes untotes Irgendwas am Werke ist – sind m.E. beidesamt Bots. 😉
    Zudem sind die IT-Spinner in ihren Kellerchen zuweilen schon saugut mit den Messages.

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  5. thomram sagt:

    @ Dude und Frieda

    Danke für den Hinweis betreffs „Privatkredit“.
    Habs endlich geschnallt, ihn in die Spam-Ecke gestellt und eure diesbezüglichen Komments gelöscht, da ein dazustossender Leser nicht weiss, wovon die Rede ist.

    Danke!

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  6. Dude sagt:

    @Ram

    Super. Du hast aber manchmal schon etwas ne lange Leitung. Mir war das schon beim Lesen des Namens klar, was sich nach kurzem fahren mit der Maus über den NamensLink (Statuszeile unten im Browser 😉 ) sofort bestätigte… 😉

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  7. thomram sagt:

    @ Dude

    Ich gebe hiermit öffentlich bekannt…… he, alle herhören gefälligst, ja?
    Danke.
    Ich gebe hiemit öffentlich bekannt, dass mein Papi, der Dude, recht hat:
    Ich habe manchmal schon etwas ne lange Leitung.

    Habe ich das nun brav gemacht, Papi, darf ich jetzt wieder spielen gehen?

    Papi, ich habe jetzt aber vor Angst in die Hose gemacht, Papi, bitte wechsle meine Windeln.

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  8. thomram sagt:

    Hm. Ein Leser hat einen Stern gegeben: „Leere Worte“.
    Kommt einer, hinterlässt Duftmarke, stellt aber kein einziges Argument in den Strang.
    Sachen gibts.

    Immer wieder, auch wenn es 5 Sterne gibt, denke ich, die Sterne wieder rauszuschmeissen. Die Sternbewertung sagt über den Inhalt eines Textes nix. Sie sagen lediglich: „Mir hat es gefallen“ – oder nicht.

    Geht es mir um gefallen wollen? Meinem Ego schon, dem geht es um nix anderes. Aber mein Ego ist völlig unmassgebend.
    Noch ma drüber pennen.

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  9. Dude sagt:

    @Ram

    Ich bin nicht Dein Papi! Das ginge schon rein technisch gar nicht, denn dazu bin ich viel zu jung, obwohl ein alter Sack seiend… 😀
    Und um die Leitung, oder Angst – Gott bewahre! https://dudeweblog.wordpress.com/2014/01/17/die-befreiung-von-der-angst/ – ging’s mir mitnichten, sondern um die Verdeutlichung der Einfachheit solchen Erkennens.
    Also mir springt sowas direkt ins Auge, ausser ich stelle „es“ willentlich ab. 😉

    Spielen? Etwa so? https://dudeweblog.wordpress.com/2013/04/06/uber-die-mussigkeit-von-spielchen/ 😀
    Nö, dazu hast Du viel zu viel Klasse. Die solltest Du weiter einsetzen, so dies Deinem Willen entspricht! 🙂

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  10. thomram sagt:

    Ja Papi. Du bist nicht mein Papi. Heul.
    Will aber einen Papi, brauche einen Papi, der mir sagt, dass ich eine lange Leitung habe, heuul und zu viel Klasse auch noch, schluchz.
    Bin aber schon in der 7.Klasse. Was soll ich nun machen, Papi? Muss ich jetzt wirklich wieder Klassen runter? Heul.

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