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Die heile Welt der NZZ / Des Herrn Cyrill Stieger’s Sicht auf die Ukraine

Ja, das waren noch schöne Zeiten. Amerika war gut und Russland, Russland, das war böse. Offenbar ist das auch heute noch so.

Hier ein Schreiben des Herrn Cyrill Stieger in der Neuen Zürcher Zeitung, einstmals eine Zeitung mit Auslandkorrepsondenten. Statt Auslandkorrespondenten steht heute Internet zur Verfügung. Leider scheint jedoch eine Betriebsstörung vorzuliegen.

Ich zitiere einige Passagen aus der NZZ und erlaube mir, meine Gedanken dazu zu äussern. Wäre die Verbreitung solcher Wahrheiten Verdrehungen nur nicht so fürchterlich gefährlich. Die Leute wissen nicht, was sie tun. Sie leisten dem grassierenden Kriegswahnsinn Vorschub. Es wird ein völlig falsches Feindbild aufgebaut. Jeder Krieg hat damit begonnen.

NZZ: http://www.nzz.ch/meinung/kommentare/putins-zynisches-spiel-1.18372435

.

Eskalation in der Ostukraine

Aha. Zuerst etwas sagen, was zweifelsfrei richtig ist.

Putins zynisches Spiel

Geenau, daran etwas hängen, was schon mal die Emotionen hochkocht und dem Leser sagt, was er zu denken hat.

In Minsk hatte sich Präsident Putin über den ukrainischen Friedensplan, der im Konfliktgebiet eine entmilitarisierte Zone entlang der russisch-ukrainischen Grenze vorsieht, wohlwollend geäussert.

„Ukrainischer Friedensplan“. Klingt sehr gut, oder etwa nicht? Wer wollte gegen einen Friedensplan sein?

Eben. Es wird dem Leser im nächsten Satz erklärt. Putin ist natürlich dagegen. Doch zuerst, und ich erwähne nur einen einzigen Punkt:

Wer greift an? Hat ein Ostukrainer jemanden bedroht? Ist ein Ostukrainer mit der Waffe gegen Kiew losgezogen?

Bitte deenken.

Dass dies einmal mehr nur leere Worte waren, ging allein schon daraus hervor, dass er auch sagte, Russland werde den politischen Prozess unterstützen, wenn er beginne.

Ah, eben, sagt‘ ich’s doch. Putin.

Und mein Verstand setzt aus; Wann denn soll man etwas unterstützen? Wenn etwas noch gar nicht angefangen hat?

Putin weiss ganz genau, dass es dazu gar nicht kommen wird, denn er ist nicht an einer politischen Lösung interessiert, sondern an einer instabilen Ukraine.

Das ist eine Unterstellung, welche in einer seriösen Zeitung der Belege bedarf. Meines Wissens war bislang die einzige russische Aktion, die Ukraine betreffend, über 200 LkW Hilfgüter zu schicken.

Wenn es Moskau schon nicht gelungen ist, das Nachbarland für eine Mitgliedschaft in der als Gegengewicht zur EU konzipierten Eurasischen Union zu gewinnen, dann soll wenigstens die weitere Westintegration Kiews verhindert oder zumindest erschwert werden.

Wie? Ich dachte bislang, eine überwältigende Mehrheit der Ostukrainer möchten sich von Kiew lösen, einen eigenen Staat gründen und sich eben gerade Moskau zuwenden? Was hätte sich Putin da noch bemühen sollen, diese Leute für den Eurasischen Raum zu gewinnen? Sie wollen ja eben das, worum sich Herr Putin „vergeblich bemüht habe“. So viel Unlogik im Flaggschiff schweizerischer Schreiberei kann nicht sein. Ich scheine geistesgesört, dass ich das nicht nachvollziehen kann. Melde mich sofort in Königsfelden. (Für Ausländer: In Königsfelden ist eine Anlage für Geistesgestörte mit – wunderbarer Parkanlage)

Es ist der Gipfel des Zynismus, wenn Putin in Minsk die Notwendigkeit einer Waffenruhe betont und gleichzeitig russische Soldaten in grosser Zahl in die Ostukraine eindringen und russische Panzer in der unweit der Grenze zu Russland gelegenen Stadt Nowoasowsk stehen.

Nach meinen Informationen kämpfen in der Ostukraine ausschliesslich freiwillig ihr Leben aufs Spiel setzende Männer. Dass ein paar hundert Nachbarn von jenseits der Grenze mitkämpfen, zeigt, dass sie Sinn für Gerechtigkeit und beispiellosen Mut haben.

Herr Cyrill Stieger. Sie haben vielleicht es Eifamiliehüüsli? Ok. Vom Nachbardorf kommen Leute, die bringen Ihre Schwester um, und Ihre Frau ist blöderweise auch grad in einem Kugelhagel verendet. Sie sind ein Mann und greifen zum Gewehr. Vom andern Nachbardorf kommt ein Freund, der steht ihnen bei.

Sollte der Gemeindeammann dieses zweiten Dorfes diesen Mann zurückpfeifen?

***

Ja, lieber Leser, Herr Cyrill Stieger weiss noch mehr: –> Hier geht es zum ganzen Artikel der NZZ.

Wenn ich in die Schweiz komme, so bin ich regelmässig fassungslos über die Ahnungslosigkeit vieler meiner Landsleute.
< Die Todesschützen am Maidan kamen aus der amerikanischen Botschaft und verschwanden nach getaner Tat wieder eben dort.
< Das Kiewer Regime wurde gegen die geltenden Gesetze auf die Stühle geputscht.
< Das Land wird jetzt, aktuell, im Einverständnis mit „Regierung“ und korrupten Oligarchen vom internationalen Geldadel ausgeraubt.
< Die kämpfenden Männer in der Ostukraine verteidigen ihr eigenes Haus und ihre eigene Familie und ihre eigene Stadt gegen die von Kiew geschickten, unglücksseligen Leute mit Gewehren und Kanonen, welche brandschatzen und morden.
Und.
< Wird die Ukraine Teil der EU, hat Moskau die NATO vor der Haustüre und das Schreckensgleichgewicht atomarer Beddrohung ist zugunsten der NATO gestört. Russland kann es sich nicht leisten, die Ukraine unter Westherrschaft kommen zu lassen.
Nebenbei bemerkt: Unsere lieben Freunde von den VSA haben 100 Raketen mit schönen Atombomben in Deutschland gebunkert,lieber Herr Cyrill Stieger. Wenn es zu einem Schlagabtausch zwischen Russland und Amerika kommt, ist Deutschland das erste Ziel, liegt in Schutt und Asche… Zürich ist, so weit ich das sehe, einigermassen es bitzeli nööch draa. Ich würde meinen Schreibtisch an Ihrer Stelle schon mal in den Luftschutzkeller der NZZ zügle.
thom ram, 29.08.2014
.
P.S.
Wer nicht genug haben sollte, kann mal Leserkommentare in der NZZ zum Thema „Gaza“ lesen.
Die Ahnungslosigkeit der NZZ Leser ist schauderbar.
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P.P.S.
Wer nicht weiss, was ich damit meine, wer meint, die Kommentatoren sagen doch richtiges Zeug, möge BITTE den Artikel über Israel lesen –> hier.
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18 Kommentare

  1. ANGRIFF UNTER FALSCHER FLAGGE

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  2. thomram sagt:

    @Promi

    Hast du es dir angetan? Hast du in die NZZ reingeschaut? Es fehlen mir die Worte. Da kommt mir ein Schwall der totalen Hoffnungslosigkeit hoch. In der NZZ schreiben in der Mehrzahl Leute, welche sich zu den „Besseren“ zählen, Akademiker also. Wenn das, was ich mir da gestern an Kommentaren angesehen habe, tatsächlich des durchschnittlichen Schweizers Horizont darstellt, dann wird die Schweiz noch abgrundtiefer in robot – mässige – unbewusste – Versklavung gehen. Ein solch Mass an Hirngewaschenheit habe ich in keiner andern Zeitung angetroffen das letzte halbe Jahr.
    Wenn die Redaktoren Verdrehungen schreiben, weil sie sonst rausfliegen, ist das Eines. Wenn die Leute diese Verdrehungen aber auch noch fressen, dann ist der Kessel geflickt.
    Ich könnte in den Bildschirm springen.
    So.
    Werd mich in die Natur abregen gehen.
    🙂

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  3. luckyhans sagt:

    @ thomram:
    Ist Dir so neu, daß gerade die sog. „Gebildeten“ (eben „dank“ ihrer systematischen Ver-BILD-ung), WEIL sie sich als etwas Besseres dünken, WEIL sie meinen, genug zu wissen und den Durchblick zu haben, WEIL sie meinen über den anderen zu stehen – daß gerade deshalb genau sie die willfährigsten Diener des Systems sind.
    Gerade sie sind nicht in der Lage und gewillt zu erkennen, daß sie dem falschen Götzen dienen – das würde ja bedeuten, daß man anerkennt, bisher vieles falsch gemacht zu haben – wessen EGO würde den SOWAS zulassen?
    Da ignoriert man doch lieber den Instinkt, der einem sagen will, daß da etwas falsch läuft, da ignoriert man lieber die Intuition, die einem sagt, daß man selbst sich ändern kann und muß, wenn sich etwas ändern soll… ist doch so viel bequemer.
    Nein, mein Freund, bitte setzte keine Hoffnungen in die „Gebildeten“ – sie sind zumeist so tief in ihren Prägungen und Konditionierungen verstrickt, daß das Leben sie noch so heftig prügeln kann – sie werden von ihrem selbstgefälligen Hochsitz nicht herunterkommen.
    Trotz aller Schwächen: Kalle Murks hatte schon den richtigen „Riecher“, daß tiefgreifende Veränderungen nur von den sog. „einfachen“ Menschen kommen können – die den Kontakt zur Natur noch nicht gegen dickes Auto und Bankkonto getauscht haben.
    Auch die Finanzwelt schafft sich ihre eigenen „Totengräber“ selbst – die Menschen, welche durch das Geldsystem ihres Lebensinhaltes beraubt wurden…

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  4. thomram sagt:

    @Lucky

    Neu ist es mir nicht, dass Leute mit Grips den dümmsten Seich glauben. Offizielle Version von 9/11 zum Klassebeispiel. Ist immerhin 13 Jahre seither, dass ich es hätte schnallen müssen.

    Es ist aus meinem gesamten alten Kreis auch null Nase, welche sich mal hier interessieren würde…es scheint die Erfahrung zu sein, welche ALLE Truther machen. Wir spinnen eben. Verschwörungstheorieidioten.

    Wahrlich eine spezielle Lebenspfaase in eine speziellen Inkarnatzioon.

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  5. luckyhans sagt:

    @ Thomram:

    Du bist offensichtlich, wie momentan so einige Menschen, an der Stelle, wo es einen fertig macht, daß wir Menschen in unserem Umfeld, die uns wichtig sind, nicht erreichen können, da die alle ignorant sind gegenüber den Erkenntnissen, die wir ihnen vermitteln wollen.

    Ja, das macht einen fertig – wenn es nicht gelingt, sich selbst zu überzeugen, daß jeder Mensch seinen eigenen Weg hat, auf dem er in seinem Leben sich bewegt, und jeder Weg für jeden Menschen genau der richtige und passende ist. Und jeder muß diesen Weg Schritt für Schritt gehen, und niemand kann den vierten Schritt vor den dritten oder zweiten machen… – weißt Du alles, aber manchmal hilft es, sich Bekanntes kompakt ins Gedächtnis zu rufen.

    Wir können auf diesem Weg anderer Menschen ein „Hinweisschild“ sein, aber diesen Hinweis beachten (oder auch nicht) müssen die Menschen schon selber.
    Daher: tun wir’s – geben wir den Hinweis, und wenn sie ihn jetzt nicht annehmen, dann sind sie vielleicht jetzt noch nicht so weit, sondern haben noch ein paar Schritte dazwischen zu tun.
    Bleiben wir geduldig und lassen jeden seinen eigenen Weg gehen.
    Wir können niemanden von nichts überzeugen.
    Jeder Mensch kann sich nur selbst von etwas überzeugen, indem er das Erkannte annimmt und anerkennt.

    Jeder Mensch kann genau einen einzigen Menschen verändern – sich selbst. Niemanden anderes, denn jeder ist ausschließlich für sich selbst verantwortlich – in vollem Maße, und jeder wird vom „Schicks-al(l)“ (= „was uns das All so schickt“) jederzeit die richtigen Hinweise bekommen.
    Jeder Mensch hat die Freiheit, diese Hinweise zu ignorieren oder zu beachten – dementsprechend wird sein Leben verlaufen.

    Also bleiben wir ruhig und gelassen, achten auf uns und unseren Weg, und sind niemandem irgendwie bös und vor allem geringschätzen wir andere nicht, nur weil sie noch nicht bereit sind, unsere Erkenntnisse mit uns zu teilen – sagen wir uns einfach: jeder lebt sein Leben so gut er kann, und ich bin für meines voll verantwortlich, und darum kümmere ich mich mit ganzer Kraft.

    Das Leben ist viel leichter (zu „ertragen“), wenn man es als interessante „Lernaufgabe“ ansieht, d.h. wenn man sich darauf freut, was denn wohl als nächstes an Aufgaben an mich „herangetragen“ wird.
    Denn schon das Erkennen der nächsten „Prüfungsaufgabe/n“ ist ein Ding für sich – fast immer verbirgt sich „hinter“ der scheinbaren vordergründigen Aufgabe noch ein „doppelter“ Sinn, was noch gelernt werden soll…
    Und dann prickelt meist auch schon die Erwartung, wie ich das wohl schaffen werde – denn daß ich es schaffen werde, steht außer Zweifel: es bekommt niemand im Leben solche Aufgaben gestellt, die er/sie nicht bewältigen kann – das ist klar.
    Oft wundern wir uns hinterher, wie wir dies oder jenes geschafft haben – schien das doch anfangs soooo schweeeer…

    Also nochmal – lassen wir uns nicht niederdrücken von Sorgen oder Problemen – sie sind alle lösbar, und aus jeder ausweglosen Situation gibt es stets mindestens zwei Auswege. 😉

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  6. Marc sagt:

    @ luckyhans ( vom 01/09/2014 um 01:47)

    Wie Wahr! Die Zeit scheint nicht fuer Alle in der selben „linearen“ Ebene zu verlaufen..! Bzw. das Bewusstsein ist multilateral.. Somit werden wir niemals einen Knotenpunkt finden(?), da gewisse Kraefte heftig da rum werkeln..!!?? –

    Oder anders gefragt; Wie ist es fuer Dich erklaerlich, dass man mit rationalen (ueberlebenswichtigen) Argumenten (siehe nur schon „Chemtrails“) keine SAU hinter dem Ofen hervorziehen kann..??! – „Chemtrails.., noch nie gehoehrt, ich hab andere Probleme.. NWO.., ja ja, bloedes Zeugs.., interessiert mich nicht.. Fluor im Trinkwasser.., komm lass es.. Vergiftete Lebensmittel.., jetz spinnst Du aber total.., oder?! – Usw., usw…

    Man koennte manchmal aus der Haut fahren… – Es wird von Manipulationen gesprochen/berichtet..! Wie weit gehen DIE unterdessen??

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  7. luckyhans sagt:

    @ Marc:
    Es ist für mich so erklärlich, daß wir jeden Weg eines jeden Menschen zu achten und zu respektieren haben – ungeachtet aller „Manipulationen“, Konditionierungen, Prägungen, welche dieser Mensch „mitbringt“ aus seinen vorherigen Inkarnationen und seinem bisherigen Leben.
    Das materielle Leben ist bei weitem nicht „alles“, und es wird nur gelebt, weil sich hier in der Materie alle Varianten von Denken, Fühlen und Tun so schön einfach ausprobieren lassen – jeder kann seine Erfahrungen sammeln, ohne daß eine unsterbliche Seele dadurch „verschwinden“ könnte – es kann nur der jeweilige physische Körper sterben, und den gibt es in der nächsten Inkarnation (= Fleischwerdung) wieder neu.

    „Aus der Haut fahren“ sollten wir möglichst erst dann, „wenn unser Stündlein geschlagen hat“, d.h. wenn unser jetziges Leben zu seinem gesetzmäßigen Ende gekommen ist, wir für diesmal alle unsere Lektionen gelernt haben und unsere Seele sich wieder in die „andere“ Welt begibt, um dort die Erfahrungen dieses Lebens zu verarbeiten und sich im zeitlosen „Seelen-Raum“ auf die nächsten Entwicklungsstufen vorzubereiten.

    Durch wen dieser Übergang eingeleitet wird (nach alter Auffassung: „wer uns zu Tode bringt“), ist dabei völlig nebensächlich und nur für denjenigen, der es getan hat, wieder eine Erfahrung – uns geht es ab diesem Moment nichts mehr an.
    Daher sind auch die Opfer der Kriege zwar beklagenswert, aber nur insofern, als daß die „gegangenen“ Menschen denen fehlen, die übrig geblieben sind – sie selbst (die Opfer) haben einfach ganz „rechtzeitig“ die jetzige Inkarnation beendet…

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  8. gabrielbali sagt:

    @ luckyhans

    Zitat: „Durch wen dieser Übergang eingeleitet wird (nach alter Auffassung: “wer uns zu Tode bringt”), ist dabei völlig nebensächlich und nur für denjenigen, der es getan hat, wieder eine Erfahrung – uns geht es ab diesem Moment nichts mehr an.
    Daher sind auch die Opfer der Kriege zwar beklagenswert, aber nur insofern, als daß die “gegangenen” Menschen denen fehlen, die übrig geblieben sind – sie selbst (die Opfer) haben einfach ganz “rechtzeitig” die jetzige Inkarnation beendet…“
    .

    Den gesamten Beitrag und speziell den oben zitierten Absatz kann ich nur doppelt und dreifach unterstreichen!

    Zum besseren Verstaendnis erlaube ich mir noch zu ergaenzen:

    Jede Seele „organisiert“ sich ihren Weggang vom jeweiligen Koerper selbst. Sehr oft werden dazu Helfer gerufen. Das koennen irgendwelche Krankheitserreger sein, die „eingeladen werden“, um das Ereignis auszuloesen, an dem der Erkrankte dann stirbt. Dieser Helfer kann ein Betrunkener sein, der mit seinem Auto einen Fussgaenger (der „reif“ ist heimzugehen) auf einem Schutzweg ins Jenseits befoerdert. Das kann aber auch ein Moerder sein, der mit dem Mord das Ereignis, das wir als „Tod“ bezeichnen, moeglich macht. Eventuell auch eine Drohne, die von einem z. B. Militaerangehoerigen zum entsprechenden Ziel gelenkt wird und deren Geschoss dann eine (oder auch mehrere) Todesfolge(n) hat. Es koennen aber auch explodierende Bomben sein, Selbstmordattentaeter, die das vollziehen, was „an der Reihe“ ist, „falsch entscheidende“ Airline-Piloten, deren Flugzeuge dann abstuerzen und mitunter hunderten Seelen helfen, ihre Koerper abzustreifen. Aber auch Naturkatastrophen, wie z. B. der alle Rekorde schlagende Monster-Tsunami im Jahr 2004, den hunderttausende Seelen gemeinsam (wenn auch fuer die erschaffenden Menschen unbewusst) kreiert haben, um gemeinsam, sozusagen „in einer konzertierten Aktion“ die Dimension ihres Daseins (vom „Dasein“ zum „Im Jenseits sein“) zu wechseln.

    Diese wichtigen – und genaugenommen alles entscheidenden – Umstaende werden nur von den wenigsten Menschen erkannt und das Wissen um diese Zusammenhaenge wird auch nur aeusserst selten gelehrt. Folglich stuerzen sich die meisten Leute wild entschlossen auf die „boesen“ Krankheitserreger, auf Betrunkene, die in ihren Augen zu „Taetern“ geworden sind und selbstverstaendlich stuerzt man sich auch auf die diversen Moerder, die als Einzeltaeter in ziviler Kleidung oder in Millionenschar in Uniformen taetig werden. Das Ziel solcher, sich oft als Gerechtigkeitsfanatiker praesentierenden „Gutmenschen“ ist , „das Gesocks“, „das Moerderpack“, „die Uebeltaeter“ zu verurteilen, moeglichst laut anzuprangern und dann auch auszurotten.

    In Wahrheit sind all die oben Erwaehnten – Krankheitserreger, betrunkene Verkehrsteilnehmer, die „Unschuldige“ zu Schaden bringen, wie auch „brutale“ Moerder – allesamt liebenswerte Helfer und Diener, die von uns nur deshalb verurteilt werden, weil wir das Schoepfungsprinzip ganz und gar nicht verstanden haben. Wir lieben es, uns mit „gut“ und „boese“ herumzuschlagen und das „Gute“ zu lieben, aber das „Boese“ zu aechten. Wir lieben es, zu ver-urteilen, und Schuldige und Taeter „auszumachen“ (mit „auszumachen“ meine ich, diejenigen, die wir gerne „Taeter“ nennen „zu orten“ und dann moeglichst „auszuloeschen“).

    Jesus Christus wusste selbstverstaendlich von diesen Zusammenmhaengen und dies alles war fuer ihn klar und verstaendlich. Daher erklaeren sich auch viele seiner eher sonderbaren Aussagen wie z. B. „Liebet eure Feinde“ oder das beruehmte „Vergebt ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun“. Diejenigen, die ihn an das Kreuz genagelt haben, wussten tatsaechlich nicht, was sie da in Wahrheit tun. Die Tatsache, dass ihr Handeln ein Liebesdienst an Jesus Christus (und darueberhinaus sogar ein Geschenk an die gesamte Menschheit!) war, war ihnen selbst mit Sicherheit nicht bewusst und sie waeren gewiss aeusserst ueberrascht gewesen, haetten sie dies zu jener Zeit realisiert.

    Wir Menschen leben als Geschwister auf diesem Planeten, sozusagen als „Brueder und Schwestern im Geiste“. Wir sind alle „seelenverwandt“, ALLE, ausnahmslos. Wir sind auch mit den Wesen verwandt, die in den Steinen wohnen, mit jenen in den Pflanzen und auch mit den Seelen aller Tiere. Die Sandkoerner am Meeresstrand sind unsere Geschwister, wie auch die Felsen, die sich maechtig der heranrollenden Brandung entgegenstellen. Alle Huegel und Berge sind unsere Brueder. Alle Pflanzen unsere Schwestern. Die Rose, die wir unserer Geliebten schenken ist genauso unsere Schwester wie die Henne, die manche von uns nur als knuspriges Brathuhn, vor sich auf dem Teller, schaetzen…

    Wir und all die anderen unzaehligen Seelen, die in diese Welt gekommen sind, um uns/sich in der Materie zu verkoerpern, sind hier, um die unterschiedlichsten Entdeckungen und Erfahrungen zu machen, um zu Erleben, vielleicht auch, um zu lernen. Beim Lernen bin ich mir da nicht so sicher, vielleicht lernen wir ja nur, weil lernen einfach grossen Spass macht – und das macht es, fuerwahr…

    Je frueher wir lernen und begreifen, dass wir zwar urteilen duerfen (und auch muessen, um z. B. Entscheidungen des taeglichen Lebens ueberhaupt treffen zu koennen), dass VER-urteilen uns jedoch weit von unserer Mitte wegbringt, uns unausgeglichen und krank macht und unser Leben zusehends gar nicht mehr lebenswert, desto frueher koennen wir uns darauf beschraenken, einfach nur Beobachter zu sein. Und zu schweigen. Hoeren wir auf zu ver-urteilen, wird die Sicht fuer uns mehr und mehr klar, wir kommen der Weisheit immer naeher und die Erkenntnis, dass alles, ja, ALLES LIEBE ist, kann unser Da-Sein – und unser Bewusst-Sein – endlich durchfluten. Dann – und NUR dann -spueren wir die Liebe in ALLEM, was ist.

    Franz von Assisi, dieser wunderbare Mensch aus der wunderschoenen Toskana, hat uns ein Geschenk hinterlassen, das jedem von uns helfen kann, all diese Zusammenhaenge besser zu verstehen. Ich haenge dieses wertvolle Vermaechtnis als Link dran und wuensche jedem, der diesen Beitrag hier liest, selbst die noetige Demut und Dankbarkeit entwickeln zu koennen, die not-wendig ist, um Not ein fuer allemal zu wenden:

    http://www.balifamily.org/themen/thema-13-gebet-mit-heilkraft-von-franz-von-assisi/

    Eine schoene neue Woche wuensche ich, aus dem fernen, hochsommerlich-sonnigen Bali!

    Love,
    Gabriel

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  9. thomram sagt:

    @ Gabriel.

    Ja und ja. Und ja, nicht ein Promille will dieser Einsicht folgen. Heute noch. Morgen wird es werden.

    Eine wichtige Einschränkung, Gabriel.
    Joshua wurde NICHT gekreuzigt. EBEN gerade diese Sage, von Menschen in bester Absicht in die Welt gesetzt, hat die Opferhaltung nun über 2000 Jahre betoniert:

    „Nimm Joshuas Lehre an, damit kannst du deine Schulden tilgen“
    Das war ein Schachzug von Joshuas Getreuen mit fürchterlichsten Folgen, und die Legende ist schwer aufzulösen.

    Nicht mal die Judenvergasung, welche angeblich vor 70 Jahren stattgefunden habe, nicht mal diese Lüge als Lüge zu erkennen, ist den meisten Leuts mögelich, HEUTE, im Zeitalter von Internet, da eine Mass gebende Zahl an Menschen sich schlau machen könnte. Der angebliche Sühnetod von Joshua aber, der ist im Vergleich 100’000mal solider noch installiert.

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  10. gabrielbali sagt:

    @ Thom

    Kann und will auch zu Deinen Aussagen leicht „ja“ sagen. Gerne und voller Ueberzeugung.

    Ich sehe die „Story“, die Kreuzigung betreffend, schlicht und einfach als durchaus positive Metapher. (dass Machtgierige, die sich in Kirchen tummeln solches fuer Machtzwecke nuetzen, sehe ich, will es jedoch lieber unkommentiert stehen lassen). Diese Metapher von der Kreuzigung Christi kann und soll uns Menschen doch eher helfen, unser Schicksal (die selbst erlebten – oftmals sogar viele – „Kreuzigungen“, die wir eben zu erleben glauben), leichter zu ertragen und letztlich als das anzunehmen, was es in Wahrheit immer ist: eine Fuelle von Geschenken, mit deren Hilfe wir leichter/besser reifen koennen und eines Tages da ankommen, wo wir in Wahrheit schon laengst angekommen sind – auch wenn dies viele unter uns nicht und nicht bemerken wollen…

    Oh Gott, das Wort „reifen“ sollte ich im Zusammenhang mit Menschen wohl besser meiden, denn da sind wir beide schon mal heftig aneinander geraten… 😉

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  11. thomram sagt:

    @ Gabriel

    Ich kann das leicht gelten lassen – wenn das so für dich gut ist.
    Für mich wäre auch eine Kreuzigung Joshuas ohne das Sünden – Erlösungs – Versprechen unsinnig.
    Dieses Mannes Seele hatte kein Motiv, sich quälen zu lassen.

    Die Story ist eines der grossen Verbrechen an der Menschheit, grösser noch als das Finanzsystem.

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  12. gabrielbali sagt:

    @ Thom

    Ich sehe durch meine Yin-Yang-Brille (auch) in dieser (leidigen) Sache – wie immer – exakt zwei Moeglichkeiten. Sie als Verbrechen zu sehen (was sie auch sein mag) oder eben als Moeglichkeit, als Chance fuer uns, daran kraeftig zu wachsen und zu reifen. Jeder kann fuer sich entscheiden, welches von den beiden fokussiert wird. Ich erlaube mir jedem, der mich fragt zu empfehlen, „die Chance“ zu waehlen (und diese auch zu nuetzen!) und den Rest gar nicht mehr zu beachten.

    Handelte der ueberwiegende Teil der Menschheit in diesem Sinne, waeren wir Menschen vorwiegend mit der Nutzung all der Chancen beschaeftigt, die sich uns staendig bieten. Die Verbrechensrate wuerde weltweit deutlich sinken. Das sehe ich als absolut gesichert an.

    Deshalb wirst Du bei mir beobachten, dass ich mich mehr und mehr mit den Chancen befasse, den Rest ueberlasse ich jenen, die das noch brauchen bzw. dies alles unbedingt haben wollen…

    Jedem das Seine! 😉

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  13. thomram sagt:

    @ Gabriel

    Die Dinge betrachten, Ursache und Wirkung erkennen ist Eines. Werten ist ein Zweites.
    Wenn ich sage, die Mär von der Schuldsühnung sei Leid bringend gewesen, so ist das die Feststellung: So ist es.

    Ich mache denen, welche die Mär in die Welt gesetzt haben, keinen Vorwurf.

    Du wirst sagen: Es war notwendig, damit die Milliarden, welche unter das Kreuz gekrochen sind, die Kreuzkriecherfahrung machen konnten. Das sehe ich auch so.

    Und es ist genug. Ich will, dass die Leiden ein Ende haben. Dabei gilt: Wer weiter im Leid suhlen will, dem stehe ich nicht davor, es wäre arrogant.

    Jeder Moment ist so, wie er ist, perfekt.
    Und wir können alles ändern.

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  14. luckyhans sagt:

    @ Gabi & TR:
    So ungern ich mich in euren spannenden Dialog „einmische“ – es seien ein paar Anmerkungen gestattet.
    Das meiste Gesagte stimmt mit meinen überzeugungen überein – zu einigem möchte ich Alternativen zum Bedenken anbieten.

    Zunächst: sollte die Story von der Kreuzigung des JC stimmen, dann ist ziemlich sicher, daß der Mann dort nicht gestorben ist, da Fälle bekannt sind, wo Leute noch nach mehreren Tagen am Kreuz Lebenszeichen von sich gaben. Da JC am Freitag spätnachmittags „dran“ war und der Samstag (Sabbath) bei den Juden frei war, konnte er schon (wahrscheinlich bewußtlos) nach wenigen Stunden lebend wieder abgenommen werden.
    Dann wurde er in eine Kammer gebracht und dort „hinter verschlossenen Türen“ sicher auch „erstversorgt“ – und später von seinen Getreuen weggebracht – ganz physisch.
    Offensichtlich war das der „Deal“ mit PoPi – für beide Seiten von Vorteil…
    Ob er dann in Indien lebte, ist eine Variante – daß er vorher in Indien war, ist wohl nachgewiesen – es liegt also nahe, zu vermuten, daß es auch so gekommen ist. (siehe auch https://www.youtube.com/watch?v=TpkhCxO70fU)

    Was die heutige Unterdrückungs-Organisation RKK aus dem Vorgang gemacht hat – das Beladen eines jeden Neuankömmlings in dieser Welt gleich mit „Schuld“ und „Sünde“ – ist ein reines Machtspiel und hat mit Spiritualität gar nicht zu tun – dahinter einen tieferen Sinn zu suchen, verbietet sich für mich.

    Zum Gebet des FvA: der Mensch als „Werkzeug“, als „Sklave Gottes“, der zu seinem „Meister“ aufsieht – das sind alles sehr zweischneidige Dinge – nach meiner Überzeugung hat Gott den Menschen „nach seinem Bilde“ geschaffen, damit er NEBEN ihn treten solle und mit ihm GEMEINSAM neue Welten erschaffen solle – ein liebender Vater will doch nicht, daß sich seine geliebten Kinder ihm unterordnen, sondern daß sie an seine Seite treten und ihn irgendwann auch übertreffen.
    Daß wir uns durch die Konzepte „Tod“ und „Sünde“ haben von unserem wahren Selbst abbringen lassen, ist unserem fehlgeleiteten „freien Willi“ zu verdanken, der uns in die Irre gehen ließ – mit gütiger Mithilfe gewisser schwarzer Kräfte…

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  15. luckyhans sagt:

    @ Garibaldi:

    Damit ich nicht immer nur als „Meckerer“ daherkomme, habe ich das von Dir per Link gepostete Gebet in ein partnerschaftliches Verhältnis von Gott und Mensch umgestellt – das könnte etwa so klingen:

    Freund,
    laß uns gemeinsam Frieden schaffen:

    daß ich Liebe einbringe, wo man einander haßt,
    daß ich Versöhnung anrege, wo man einander kränkt,
    daß ich Einigkeit bringe, wo Zwietracht ist,
    daß ich die Überzeugung stärke, wo Zweifel quält,
    daß ich die Wahrheit hintrage, wo Irrtum herrscht,
    daß ich Hoffnung stütze, wo Verzweiflung droht,
    daß ich Freude stifte, wo Traurigkeit trübt,
    daß ich ein Licht anzünde, wo Finsternis waltet.

    O Freund,
    hilf mir, daß ich es vollbringe:

    zu trösten und getröstet zu werden,
    zu verstehen und verstanden zu werden,
    zu lieben und geliebt zu werden.

    Denn:

    Nur wer auch gibt, der darf empfangen,
    nur wer auch verzeiht, dem wird verziehen,
    nur wer nach gutem weisem Leben stirbt, der kann zum ewigen Leben geboren werden.

    So sei es.

    (frei nach Franz von Assisi)

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  16. Gabriel Zewigler sagt:

    Ich finde diese Anregungen und Meinungsaustausche von euch sehr gut und sehr wissenwert. Danke für eure Kommunikation. Luckyhans, Danke für das umgestellte Gebet. 🙂 Und Gabriel, danke für das Gebets des FvA, durch das die Umstellung des Gebets nicht möglich gewesen wäre. Diee Denkeweise des von luckhans formulierten gebet , triffft mit meiner Denkweise überein. Nun kann ich sie auch in Worte fassen. danke dafür. Bis später. Möge Gott mit euch sein. 🙂

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  17. thomram sagt:

    @ Gabriel Zewigler

    Sei willkommen, Gabriel. Genau so fügt es sich, wenn wir im Fluss sind – der Eine spielt dem anderen den guten Ball zu.
    🙂

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