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Märchen Numero 3 / Von den gar nicht blöden Bürgern in Bulgarien

Es war einmal ein Dorf. In diesem Dorf stand ein besonderes Haus. Das Haus hatte Kühlfächer. Menschen des Dorfes benutzten diese Kühlfächer für ein kleines Entgelt zur Aufbewahrung von Lebensmitteln. (Das gab es in der Schweiz vor 50 Jahren real)
Nun ging die Kunde durch das Dorf, dass der Verwalter dieses Hauses dortselbst eingelagerte Lebensmittel veruntreue, das heisst, dass er sie an Dritte verkaufe und dass die Dorfbewohner, vernünftig überlegt, nicht unbedingt darauf zählen konnten, ihre im Haus eingelagerten Lebensmittel vorzufinden dann, wenn sie sie benötigten.

Was hättest du im Märchen gemacht?

Richtig.
Vernünftigerweise wärest du schnell hingeeilt, um deine Lebensmittel zu sichern.

Doch hören wir weiter, was im Märchen geschah.

Alle Dorfbewohner, welche von ihrem Eigentum im besonderen Haus gelagert hatten, eilten schnellen Schrittes zu dem Haus und forderten die Herausgabe ihres rechtmässigen Besitzes.
Da trat der Eigentümer des Hauses , welcher einen grossen Teil der eingelagerten Lebensmittel veruntreut, das heisst, an Dritte weitergegeben hatte und somit nicht in der Lage war, der Dorfmitbewohner rechtmässiges Eigentum auszuhändigen auf den alles überragenden Balkon seiner Villa und trötete in sein Megafon:

„Hilfe, zu Hilfe! Kriminelle Aktion! Ich werde meiner Existenzgrundlage beraubt! Eine kriminelle Bande hat sich gegen mich verschworen! Hilfe, Polizei! Sperrt die Dorfleute weg! Verhaftet die Rädelsführer! Zu Hilfe!“

Wer auf die Idee kommen sollte, das Märchen nehme Bezug auf heutige besondere Häuser, sei gefährlich krimineller Denkweise angeklagt.

thom ram, überarbeitet 08.07.2014

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http://staseve.wordpress.com/2014/06/29/banken-krise-erneut-bank-run-in-bulgarien-zentralbank-spricht-von-kriminellem-angriff/

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2 Kommentare

  1. luckyhans sagt:

    Da scheint ja einiges in Bewegung zu kommen:
    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/06/29/nach-bank-run-bulgarien-loest-das-parlament-auf/

    „Die Bürger bräuchten um ihre Ersparnisse nicht zu fürchten“ – das kommt uns seltsam bekannt vor – und: „Die Banken werden ihren Betrieb normal weiterführen“ – aber man droht eben mal mit der Auflösung des Parlaments – Banken sind wichtiger als Demokratur.

    Da ist noch längst nicht alles gelaufen – bitte gut weiter verfolgen, das könnte ein Modellversuch sein, wie man das künftig in anderen EU-Ländern handhaben will !!!
    Wie ich darauf komme?
    Na, lest selbst:
    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/06/29/biz-maechtigste-bank-der-welt-erwartet-sehr-zerstoererischen-umschwung/

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  2. ohnweg sagt:

    Argentinien steht auch mal wieder auf der Kippe. Nun, die sind es gewöhnt. Die wurden schon so oft abgekocht. Aber trotzdem dauert es nicht mehr lange und die Argentinier fackeln die Banken ab.Natürlich trifft es nicht die Bonzen aber es werden sichtbare Zeichen gesetzt. Die wissen, eine Stampede kann man nicht aufhalten.

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