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Wahrnehmungen des „zwei jährigen Kindes“ während der OP

Herzlichen Dank, PvH, für deinen Bericht 🙂

thom ram feb.2014

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Nachkriegszeit.

Eltern Flüchtlinge aus Polen..

In der mittleren Kleinstadt ist Scharlachepidemie.

Zwei Jahre alt bin ich und bekomme rote Punkte auf dem Körper, also ab in Quarantäne ins Krankenhaus.

Eine Woche sehr hohes Fieber, über 40°C und dann eine ganz schwere Mittelohrentzündung mit hochgradiger Vereiterung.

Es gibt kaum Medikamente im Krankenhaus. Die Eltern dürfen nicht rein, Quarantäne.

Das alles weiß ich aus Erzählungen.

Ab einem gewissen Moment bin ich sehr wach, sehr bewußt, staune, was da so alles passiert, mein Bewußtsein ist so in etwa unter der Decke des Zimmers.

Habe keinen Bezug zu dem Kind da unten, mehr interessieren mich die anderen Kinder in ihren Bettchen.

Wir sind 10 Kinder in dem Zimmer.

Staunend schaue ich zu, wenn die hochfiebernden Kinder Milch zu trinken bekommen, wie die Milch auf deren Lippen gerinnt, klumpig wird, oft ausgespien wird.

Irgendwann wird das Kind aus dem ersten Bettchen neben der Tür (später weiß ich, dass ich das war) aus dem Bettchen heraus gehoben und weggetragen, es schreit und wimmert.

In der nächsten Sequenz bin ich unter der Decke im OP-Saal, auf dem OP-Tisch liegt ein Kind (wieder ich) und 8 Menschen stehen um den Tisch und operieren.

Ich schaue genau zu und beobachte, ob alles richtig abläuft!!!

Plötzlich schieße ich von oben herab und reiße dem Arzt etwas aus der Hand , das dann runterfällt und die OP geht irgendwie anders weiter, wie weiß ich nicht.

Später erfahre ich, dass ich Masern bekommen hatte und nicht Scharlach und somit alle Kinder im Zimmer beides bekamen, Masern und Scharlach zusammen.

Das veranlasste den leitenden Arzt, zu den Militär-Besatzern, Amerikaner, zu gehen und um Medikamente für die Kinder zu bitten, vor allem das neue in Amerika schon übliche Penicillin und auch Narkosemittel, um operieren zu können.

Ein dreiviertel Jahr war mein Aufenthalt dort.

Ich wurde an beiden Ohren operiert, die Knochen mußten teilweise herausgemeißelt werden, da sie von Eiter zerfressen waren.

Das Eine Ohr konnte gerettet werden, auf dem höre ich ganz gut, das andere ist taub.

In dieser Zeit entstand ein Entschluß in mir, später mal etwas mit Kranken und Essen tun zu wollen. was dann in meinem „ersten“ Leben auch geschehen ist, bin Diätassistentin geworden.

Nun könnte ich noch stundenlang erzählen, was ich über die anderen Kinder alles „von Oben“ mitbekommen habe und noch weiß, aber das ist hier nicht relevant.

Diese „Fähigkeit“, schnell was zu „überblicken“ ist mir seit diese Zeit geblieben.

Bin auch absolut neugierig auf Berichte von anderen.

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2 Kommentare

  1. Petra von Haldem sagt:

    Als ich 21 war, starb mein sehr geliebter Vater, indem er einfach ca. 100m vor unseren Augen uns entgegenkommend auf der Straße umfiel, noch etwas lebte, im Krankenwagen dann aber verstarb, Herzembolie.

    Meine Mutter war schockstumm und ich managte alles in einer „heimlichen Heiterkeit“, so als wüßte ich, „dass alles nach Plan läuft“ (das kann ich allerdings erst heute so benennen).

    Als erstes hatte ich mit dem Zug morgens um 5Uhr in eine andere Stadt zu fahren, um meiner 15jährigen Schwester, die dort in einem Praktikum war,die Nachricht persönlich zu überbringen.
    Im Zug sitzend schaute ich aus dem Fenster, fast schmunzelnd ,soviel Heiterkeit war in mir. da gewahrte ich jemanden neben mir sitzend, den ich mit physischen Augen nicht sehen konnte.
    Der Geruch meines Vaters war ganz zart wahrzunehmen und eine innere „Stimme“ oder „wissende Empfindung“ sagte mir: „ich begleite Dich jetzt, sodass alles gut wird“.
    Und so war es auch. Keine Trauer, kein Schmerz, nur ein „heimliches Wissen“, welchen Inhaltes kann ich nicht sagen.

    5 Jahre später.
    Mittlerweile verheiratet, eine einjährige Tochter, lege ich mich nach dem Mittagessen auf das Sofa für eine kleine Ruhepause.
    Die Tochter schläft nebenan in ihrem Bettchen.

    Plötzlich stehe ich neben dem Sofa, schaue auf meinen ruhenden Körper zurück, sage und denke: bleib schön liegen und ruh Dich aus!! und dieses Tun wirkte für mich unglaublich „selbstverständlich“ (damals!)

    In diesem Moment kommt mein Vater durch die Wohnungseingangstür, die verschlossen war und blieb!

    ich denke: wieso kann der reinkommen, ich habe doch zugemacht,………..
    das beschäftigt mich eine ganze Weile, nicht etwa, d a s s mein Vater kommt, nein, w i e er reinkommen konnte!!

    Mein Vater trägt den Anzug und die Kravatte wie zu Lebzeiten.
    Wir begrüßen uns auf Abstand und ich bemerke, dass wir uns unterhalten, allerdings bewegen sich unsere Münder dabei nicht,
    sondern es ist wahres Kommunizieren ohne Werkzeug, das verblüfft mich außerordentlich.
    Er erzählt mir, dass er nur mal nach seiner ersten Enkeltochter schauen wollte, nicht lange bleiben könne, aber bald wieder käme.

    Ich bin völlig hektisch. komm setz Dich, ich mach einen Tee u.s.w., kurz, ich will ihn festhalten.
    Er bleibt sehr ruhig und betont sehr dezidiert, dass er bald wiederkäme!!!

    Dann sehe ich ihn durch das Nebenzimmer, eine kleine Küche mit Dachfenster, langsam davon gehen, bin wie festgenagelt und sehe meinen Vater von den Füßen und Beinen her bis nach oben zu den Schultern „weniger“ werden bis unsichtbar, zuletzt entschwindet der Kopf, also für mich der Hinterkopf aus dem Dachfenster.

    Mit einem Donnerschlag bin ich wach, setze mich auf dem Sofa auf, bin sehr sehr aufgeregt, weiß 100%ig, dass das kein Traum gewesen war, denn die unglaubliche REALITÄT, viel realer als der hiesige normale Alltag!, sagten mir, dass das was anderes war.

    Die erste Reaktion damals war: das darfst Du keinem erzählen, Du landest in der Klappse.

    Zum Glück konnte ich es dann doch meiner Mutter erzählen, die nur sagte, ja, sowas gibts.

    Einen Monat darauf wurde ich schwanger, es wurde ein Sohn.
    Nach dem Schlüpfen- es war eine total schmerzfreie Geburt , die in ca. einer Stunde vollbracht war- deshalb: schlüpfen, also nach selbigem, wird mir das Kind in den Arm gelegt, ich erschreckte zutiefst, da ich erlebe, dass es mein Vater ist!!.

    Zum Glück setzte sofort der „gehirngewaschene Verstand“ ein und sagte mir, dass es ja das Enkelkind meines Vaters sei, deshalb die Ähnlichkeit! (nebenbei: die beiden sehen sich keineswegs ähnlich und was die Wirklichkeit daran ist, lasse ich offen)

    Drei Jahre später höre ich zum e r s t e n M a l im Leben irgendwas von Reinkarnationen, vorgeburtlichem Leben, Leben nach dem Tode u.s.w.

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  2. Marietta sagt:

    Ich möchte gerne später etwas dazu schreiben, wenn ich etwas mehr Muße dazu habe; finde es faszinierend was und wie früh wir wahrnehmen können

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