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23 Jahre leben ohne Geld

Ich mach den Ueberschlag. Der Lebensbericht von Stephan, als Kommentar in WSE eingestellt, bedient auf einer einzigen A4 Seite gleich mehrere unserer brennenden Themen auf konstruktive Art, so dass ich grad jubeln könnte.

Stephan hat vor 23 Jahren eine ABSICHT gefasst und sie konsequent im Fokus gehalten.

Stephan hat in dieser Zeit ohne Geld gelebt.

Er hat in der Ueberzeugung gelebt, dass er, wenn er frei gibt, immer genug bekommen werde.

Er hat darauf vertraut, dass sich immer zur rechten Zeit das richtige Neue zeigen wird – und so ist es auch eingetroffen. Immer war für ihn etwas zu tun, sprich zu geben, immer hat er genug bekommen.

Er hat als freier, hundert prozentig eigenverantwortlicher Mensch gedacht und gehandelt.

Quelle: Kommentarstrang WSE: http://wirsindeins.org/2014/01/23/the-intelligence-die-geldlose-gesellschaft-als-endgultige-losung-der-finanzkrise-2/

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Hier Stephans Bericht.

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@ perla , und euch alle , meine ganze geschichte würde den rahmen hoffnungslos sprengen , jetzt , wo ich sie in worte fassen möchte , kann ich sie selbst kaum glauben ,,,,,,,,,,, ich werde hier sehr zusammenfassen und versuche weitestgehend am thema zu bleiben ,,,,,,

1.) mein übergang vom angestellten zum tauschenden globetrotter , vor ca. 23 jahren hatte ich den entschluss gefasst , das was ich WILL ( die welt erkunden ) mit dem was ich MUSS ( arbeiten ) und dem was ich KANN ( häuser bauen ) , zu verknüpfen , ausserdem wollte ich meine kraft und fähigkeit nur noch für eine bessere welt einsetzen. ich begann alles zu kündigen , alles zu bezahlen , wollte mich ordnungsgemäss verdünnisieren, und als ich 3000 DM zusammenhatte ging es los. dieses geld sollte mir die möglichkeit geben, zu jeder zeit, von jedem ort, auf eigene kosten wieder nach hause zu kommen.

was soll ich euch sagen , diese 3000 DM habe ich immer noch , seit 19 jahren ( das nur zwischendurch zum thema ” ohne geld “).

meine aufträge fand ich in aussteigerzeitschriften, heute würde ich bei ” eurotopia ” reinsehen, aber mein weg wurde zum selbstläufer. das brasilienprojekt lief im fernsehen, das sah jemand auf gomera, das sah jemand aus griechenland und so weiter.

zur zeit lebe ich im süden portugals, wunderbare sachen für wunderbare leute bauen, ,,,,,,,,,,,,,,

2.) meine vision…. ich hatte eine ganz klare vorstellung von einer wunderbaren welt , wo die summe der dinge , die freiwillig getan werden , alle trägt ,,,,,ich hatte es für mich ” intuitive gemeinwohlgesellschaft ” genannt , und genau das wollte ich in der praxis erproben. bei mir klappt es bestens ,,,,,,,,

3.) meine erfahrungen , viel zu viele , ein abenteuer verückter als das nächste, aber eine erkenntnis: es gibt keine schlechte erfahrung , nur falsche auswertung , die ” schlechten ” hielten sich sowieso sehr in grenzen , ,,,,,,,

4.) herausforderungen gab es auch viele, hab kein sprachtalent , das werkzeug war manchmal grausig und in brasilien gab es keinen strom. 8 tonnen holz, pure handarbeit , aber als das haus stand , war mir klar , dass ich bis zum letzten atemzug genau so weitermache. neulich fand ich dieses haus auf google earth , ein brauner pixel im wald. sorry ,,,,,,,ich schweife wohl vollends ab,,,,,,,,,,,,,,,,

was letztes , in allen projekten wurden biogärtner und köche gesucht , und wer lust bekommen hat, schaut mal bei eurotopia rein ,,,,,,,,

das für jetzt , wenn noch fragen sind , fragt ,,,,,,,,,,,,,,,,,stephan ,,,,,,,,,,,,,,,

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2 Kommentare

  1. jauhuchanam sagt:

    Das zeugt von hoher Intelligenz und einem „Dauerzustand“ der Angst-Freiheit.

    Und stepans Kurz-Hinweise zeigen auch auf, dass, ob nun als „unterwegs-Seiender“ oder die ihn mit Arbeit „Überhäufenden“ alle längst schon da sind und diese „neue Welt“ – weil es durch die Formulierung ‚Neue Welt‘ fast schon negativ klingt: hagia bumiba – im Rahmen ihre Erkenntnis, Begabung und ihres Könnens bereits bauen. Wer die Augen offen hält und zum Beispiel als „Stadtmensch“ sein Dasein zubringt, trifft solche Menschen täglich in seiner Umgebung an. Klar, die Betäubten und die im Tiefschlaf unterwegs sind sehen nicht, hören nichts und sind damit nicht einmal logischen Argumenten zugänglich.

    Und das ist das Wohltuende an Menschen wie stephan, sie FORDERN ein solches Leben nicht von anderen, sondern sie LEBEN es, während die meisten, die FORDERN es gerade mal zu ganz schwachen theoretischen Überlegungen bringen, also Meinungen, die sie morgen mit dem Wind fliegen lassen.

    Auf die Pilgersfrauen:

    Der Pilgersmann

    Gepriesen sei der Pilgersmann,
    der niemals folgt dem Pöbelwahn,
    der nie auf Herden Straßen geht
    und nie im Äfflings-Zwinger steht

    Der unverdrossen zieht hinaus
    Zu suchen Jauhu Tempelhaus
    Der Jauhu Weistum streng bewacht
    Bei sich im Herzen Tag und Nacht

    Er gleicht dem blättergrünen Baum
    Gepflanzt an eines Flusses Wellensaum
    Dem Baum der prangt in Üppigkeit
    Und Früchte bringt zu seiner Zeit

    Doch die in lasterhaftem Sinn
    Die sündenheiße Straße ziehn
    Sie welken hin wie dürres Laub
    Und sind des Windes Spiel und Raub

    Sie wallen hin der Hölle zu
    Ich mache meine Augen zu
    Mein Ziel ist ULhims Angesicht
    Doch ihres ist das Weltgericht.

    nach Psalm 2
    Bibelübersetzung nach UL(f)il-as (Wulfila etwa 310 bis 383) aus dem Gotischen;
    Autor unbekannt, gelesen 1988; Musik © Georg Löding, 1988

    Liken

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