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Jeder gehe seinen eigenen Weg

Danke an Luckyhans!

Ein/e jede/r gehe den eigenen Weg

Jeder Mensch ist individuell verschieden, eigenartig, eigenständig, eine ganz eigene Persönlichkeit. Mit besonderen Eigenschaften und unverwechselbarem Charakter, und all das ist in ständiger Veränderung und Entwicklung begriffen.

Jeder ist von ganz eigenen Voraussetzungen unterschiedlichster Art ausgegangen und ist ständig den Einflüssen des Lebens ausgesetzt.

Das gängige Vorurteil, daß der Mensch sich nicht ändert, ist offensichtlich falsch und dient bestimmten Zwecken – die meisten von uns haben es aber schon so stark verinnerlicht, daß die ständig vor sich gehenden Veränderungen nicht als solche angesehen werden.

Daher geht auch jeder Mensch einen sehr eigenen, individuellen Weg in seiner Entwick-lung, und was für den einen gut und richtig ist, kann für den anderen ein kruder Umweg sein. Deshalb ist es auch nur sehr schwer möglich, jemandem einen Rat zu geben.

Und Ratschläge sind eben auch Schläge. (Detlef Schönenberg)

Es können also immer nur, behutsam am eigenen Beispiel arbeitend, Hinweise gegeben werden, wie es denn bei uns selbst gewesen ist – den eigenen Weg, die eigene Entschei-dung muß jeder selbst finden.

Eine einfache, eindimensionale Sicht vom “Gesetz von Ursache und Wirkung” wird diesen vielfältigen Vorgängen wohl nicht gerecht. Natürlich wirkt das genannte Gesetz jederzeit und überall, aber zum einen zeitigt fast jeder Vorgang, jede Ursache nicht nur eine, son-dern vielfältige Wirkungen.

Zum anderen ist jede Wirkung ihrerseits auch wieder Ursache in anderen Vorgängen.

Und zum Dritten ist oft das Zusammenwirken von mehreren verschiedenen “Ursachen” notwendig, damit bestimmte Wirkungen entstehen können.

Und viertens haben fast alle Wirkungen auch wieder Rückwirkungen auf ihre eigenen Ur-sachen, d.h. auf die Gedanken, Worte, Zielsetzungen, Handlungen, welche die Grundlage waren für den jeweiligen Vorgang – es entsteht also ein sich ständig veränderndes mehr-dimensionales Gewebe an Vorgängen, das wir “Wirk-lichkeit” nennen.

Dabei kommt es auch darauf an, wie oft, wie regelmäßig und wie tiefgründig unsere Gedanken sind – dementsprechend können die Wirkungen ganz unterschiedlich sein.

Bei Worten kann ein einziges schon vielfältige Wirkungen hervorrufen: andere Gedanken, Erkenntnisse, Emotionen, Folgehandlungen etc., und zwar bei beiden Beteiligten (Sprecher und Hörer) – es kann aber genauso auch sein, daß viele Worte beim Hörer gar keine Wirkung haben – wenn sie nicht “ankommen”, d.h. nicht angenommen werden.

All das wird in der einseitigen Sicht “alles hat eine Ursache, und die können wir erkennen” nicht berücksichtigt. Denn diese “gefundene” Ursache kann eine von vielen sein, und auch sie hat wieder eine oder mehrere Ursachen, und so ergibt sich sehr schnell ein endloses vieldimensionales Netzwerk an Wechselwirkungen, das man weder überblicken noch irgendwie strukturiert “aufrollen” kann – denn es hat “von Hause aus” kein “Ende”.

Wir werden von unseren Kindern in einem bestimmten Alter daran erinnert, wenn sie uns immer wieder fragen “Warum?”, und jeder unserer Erklärungen wieder mit demselben “Warum?” begegnen.

Wenn wir den Begriff “Wirk-lich(t)-keit” mal wörtlich nehmen, beschreibt er einen vielfäl-tigen, mehrdimensionalen Prozeß von Vorgängen, die die Wirkung des Lichts beinhalten.

Licht” verstehen wir natürlich im Sinne von Schwingungen aller Art – nicht nur des schmale Ausschnitts aus den elektro-magnetischen Frequenzband, der uns aufgrund der “Unvollkommenheit” unserer Sinnesorgane als “sichtbares Licht” erscheint.

Wir sind offensichtlich energetische Wesen, die sich in ständigem Austausch mit der Natur und miteinander befinden.

Dabei finden in unserem Körper diverse Stoffumwandlungen statt sowie auch ökonomische Austauschprozesse mit der Natur – aber dazu ein andermal.

Daß wir dies nur sehr eingeschränkt “wahr-nehmen”, liegt zum einen an der natürlichen Begrenztheit unserer Sinnesorgane, die jeweils immer nur einen recht kleinen Ausschnitt aus dem jeweiligen Signal-Spektrum erfassen können – und auch an der Beschränktheit unserer eigenen Wahr-nehmung – läßt sich doch die Sensibilität der Sinnesorgane (Haut, Gehör, Sehvermögen etc.) durchaus in weiten Grenzen schärfen und “trainieren” – und das gilt beileibe nicht nur für uns Menschen.

Beispiele für solch gesteigerte Sensibilität kennt jeder zuhauf: Aura-sehen, Infra- oder Ultra-Schall hören, Handauflegen (Wärmeempfinden), Energiefluß spüren, “Zufälle” durch Gedankenverbindung, aber auch zum Beispiel Hunde die genau wissen wann Frauchen (oder Herrchen) sich auf den Heimweg begibt, im Anklang auch Sheldrakes morphogenetische Felder usw.

Auch in dieser Hinsicht ist jedes Wesen einzigartig und hat einen ganz “eigenen” Entwick-lungsweg, für den nur es allein die Verantwortung trägt – die kann ihm keiner abnehmen, und er kann sie auch niemandem “übertragen” (oder “abwälzen”).

Und wer sowas vorgibt oder behauptet, der hat eigene, meist egoistische Interessen – er will unsere Persönlichkeit einer wichtigen Eigenschaft berauben: der Eigenverantwortung.

Wir sollten nie und an niemanden auch nur Teile unserer Eigenverantwortung versuchen abzugeben – das kann und wird nicht funktionieren, denn wenn andere “in unserem Namen” handeln, so fallen doch die Folgen von deren Handlungen auch auf uns zurück.

Hier wirkt neben “Ursache und Wirkung” auch das Gesetz der Resonanz, denn wir sind mit allem, was unter Verwendung unseres “Namens” geschieht, in Resonanz verbunden – das betrifft sowohl den Einzelnen als auch Menschengruppen (Gemeinden, Völker).

Das Gesetz der Resonanz drückt der Volksmund so aus: “Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus.” – Das was ich aussende an Gefühlen, Gedanken, Schwingungen, das kommt zu mir zurück – “gleich und gleich gesellt sich gern”.
Und unser “Name” ist eine unserer charakteristischsten Schwingungen… aber auch dazu ein andermal mehr.

Aber zurück zur Wirk-lichkeit und den vielfältigen Vorgängen, die unser Leben beinhalten. Aus dem oben Dargelegten ergibt sich natürlich auch, daß Anzahl und Umfang der Vor-gänge, die wir NICHT erkennen können, immer größer sein wird als derjenigen, die sich unserer Erkenntnis erschließen.

Wir sollten uns aber dadurch, daß eine vollständige oder weitgehende Erkennbarkeit der Welt in allen Details für uns ganz natürlich nicht gegeben ist, nicht irritieren lassen – der Materialismus als Quasi-Religion kann unendlich viele Fragen nicht beantworten, und wir sollten keine Furcht haben, uns von ihm zu lösen – zu weit hat er uns schon in das Reich der grenzenlosen Ich-Sucht, der Gier und des Neides, des Geizes und des Hasses (und weg von der Natur) ge- (oder ent-?) -führt.

Machen wir uns auf den Rückweg zu uns selbst – gehen wir jede/r unseren eigenen Weg.

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4 Kommentare

  1. Petra von Haldem sagt:

    Wie wahr!!

    Das ist aber auch wieder so ein Zumeisterstückendes bei deeen Hirnundzellenimprints seit Urzeiten.

    Nun seis drum, jetzt jedenfalls (oder schon immer?) wird es leichter/lichter, die Allgemein-Wege zu „erkennen“ und ggf. zu transformieren durch das Bewußtwerden des BewußtSeins.
    Oder verkürzt gesagt: ich bin der weg, ich bin die wahrheit ich bin das leben.
    Das habe ich als Kind gehört und ernst genommen, denn anders konnte ich die sogenannte Nachfolge Christi nicht kapieren.

    Hat das was mit dem zu tun, was Du schreibst, lieber HansimGlück?

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  2. Dude sagt:

    @Petra

    Ich glaube, er wollte eher das https://bumibahagia.com/2014/01/24/wir-sind-nicht-in-der-liebe-wir-sind-liebe-das-wort-zum-herzen-von-david-icke/comment-page-1/#comment-4330 in eine verständliche Sprache übersetzen, was ihm, so ich damit nicht völlig daneben liege, m.E. auch phaboulös gelungen ist hiermit! 😉

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  3. Petra von Haldem sagt:

    @Dude
    Ich danke Dir für Deine Vermittlung:):) Herzgruß

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  4. […] d.h. in optische oder akustische “Vorstellungen” zurück-umsetzen. Damit dies in einer für jeden Menschen im Bezug zu seiner Umgebung adäquaten Weise erfolgen kann, damit eine Kommunikation mit der […]

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