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Ein Beispiel für den apokalyptisch galoppierenden Mitteilungswahnsinn

Per Mail eben mir reingeflattert. Ich erwarte nicht, daß Du, guter Leser, das Ganze liesest, von mir veilchenblau eingefärbt.

Ich prangere den wirren Seich an.

Ich will, daß Menschen sich besinnen, erkennen, welch Seich die kreuz und die quer gepisset wird, ohne jeden konstruktiven Nutzen.

Schon vor 50 Jahren fiel mir unbelecktem Jüngelchen auf, wie in deutschen Landen die poli Ticker sich gegenseitig giftig anblaffen, statt zu sagen, was sie zur Lösung bestehender Probleme vorzuschlagen hätten. Das gegenseitige Anblaffen hat sich gesteigert zur Kakophonie von Blödsinn bis hin zum glatten Lügen Verzapfen, dabei stets andere für die bestehenden Missstände verantwortlich machend.

Also nun der Text:

TAZ fordert: Frauen müssen Schwänze haben! AfD-Kindergarten fordert: BRD muß Atomwaffen haben!

Dummheit und Stolz, wachsen auf einem Holz! Aber hier mault die ZAZ meiner Meinung nach zu recht!

BERLIN taz | Die AfD hat sich in letzter Zeit gerne mal als friedensbewegt inszeniert. Wie viel dieses Bekenntnis wert ist, zeigt nun die innerparteiliche Reaktion auf einen Beschluss der Jungen Alternative (JA), die auf ihrem Bundeskongress am vergangenen Wochenende „Atomwaffen für Deutschland“ gefordert hat.

Während Parteichef und Fraktionschef Tino Chrupalla zuletzt ausdauernd vor einem neuen Kalten Krieg warnte, lobte sein Fraktionskollege, der verteidigungspolitische Sprecher Rüdiger Lucassen, den Beschluss der JA in der Welt: „Glaubhafte Abschreckung setzt atomare Fähigkeiten voraus. Wer also unser Land möglichst unabhängig gegen militärische Bedrohungen schützen will, muss ernsthaft über die atomare Bewaffnung Deutschlands nachdenken.“

Zusammen mit dem frisch gewählten JA-Chef Hannes Gnauck ist er bereits das zweite Mitglied der AfD-Bundestagsfraktion, das die atomare Bewaffnung Deutschlands fordert. Bei Gnauck klang die Forderung vor allem nach nationalistischem Geltungsdrang: Der vom Militärgeheimdienst als Extremist eingestufte Soldat begründete die Forderung damit, mehr sein zu wollen „als bloß Verhandlungsmasse fremder Hegemonialmächte“. Im 21. Jahrhundert könnten nur Staaten souverän agieren, die über eigene Atomwaffen verfügten, so Gnauck: „Und genau deshalb wollen wir Atomwaffen auch für Deutschland.“ Gnauck und Lucassen sitzen zusammen im Arbeitskreis für Verteidigungspolitik.

Die atomare Bewaffnung Deutschland wäre nicht nur ein Verstoß gegen den Atomwaffensperrvertrag und den Zwei-plus-vier-Vertrag, sondern weicht auch vom eigenen Wahlprogramm ab: Vor der vergangenen Bundestagswahl forderte die AfD noch die globale Abschaffung von ABC-Waffen ab. „Ziel muss der Abzug aller Atomwaffen aus Deutschland sein“, hieß es da.

Weidel und Chrupalla gegen Atomwaffen

Der Vorstoß dürfte also für eine innerparteiliche Kontroverse sorgen: Im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine unterstützte die AfD zwar putinfreundliche Positionen, insbesondere aber mit der Ablehnung von Waffenlieferungen versuchte die AfD sich als friedlich zu inszenieren. Ein Parteisprecher ließ im Namen der Bundessprecher Chrupalla und Alice Weidel auf Anfrage zum Ruf nach Atomwaffen in Deutschland mitteilen, „dass diese Forderung nicht ihrer Position entspricht“.

Fraktionsgeschäftsführer Bernd Baumann teilte am Dienstagmorgen auf einer Pressekonferenz im Bundestag mit, dass das „komplexe Thema“ am Vortag auch in der Sitzung des Fraktionsvorstands am Montag diskutiert wurde. Ansonsten versuchte er die öffentliche Diskussion einzufangen: „Das ist ein grundlegendes programmatisches Thema, was wir genau so erörtern müssen auf Parteiebene in den dafür zuständigen Fachgremien“, sagte Baumann. Eine Meinungsbildung innerhalb der Fraktion gebe es dazu noch nicht.

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AfD streitet über nukleare Bewaffnung: Atomwaffen für Deutschland – taz.de

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Ich, Schütze-Löwe, ich liebe klare Ansagen. Ich liebe die eindeutig klare Sprache eines Daniele Ganser – auch wenn ich ihm – bei allem persönlichen Respekt – unterstelle, er sei kaum erst ein paar kleinste Schrittchen in den tiefen Kaninchenbau eingedrungen.

Was mir da, von mir veilchenblau schön eingefärbt, um die Ohren gehauen wird…..was davon ist von Belang? x tat das, y sagte jenes, b widersprach, m hatte die bessere Idee, z beklagte ………ohne Ende die Litaneien der Anschuldigungen.

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Ich pflücke einen Punkt heraus.

Wer sagt, Deutschland sollte sich atomar aufrüsten, der hat null Tasse im Schrank. Erstens gibt es heute rechtlich kein Deutschland, zweitens gibt es heute rechtlich kein Deutschland, und drittens….Du weißt schon.

Die Pfosten an der umgeleiteten Spree haben null nicht keine Entscheidungsbefugnis, was auf deutschem Boden zu geschehen habe.

Noch hat das Fünfeck in (in!) deutschem Boden 100, oder waren es 200, Atomraketenbunker, bestückt mit dem, was in Atomraketenbunker sich gewöhnlich aufhält, und dem Fünfeck ist scheiseegal, was Pfosten an der umgeleiteten Spree, auch wenn jeder Pfosten 20’000/Monat garniert, sagen oder nicht sagen.

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In solch veilchenvioletter Nachricht wird noch nicht mal darauf hingewiesen, daß „Deutschland“ atomar saumäßig bestens bestücket ist. Wollte „Deutschland“ nun „eigene“ Atomwaffen anschaffen und sie, auf pösen Russen lauernd, in Atomraketenbunker bunkern, wie wie wie nur und wer wer wer nur sollte könnte dies bewerkstelligen?

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Ich hatte Dich leise gewarnt, lieber Leser. Lies das schön veilchenblau Eingefärbte nicht unbedingt in Gänze. Es ist Ausfluß des aktuellen „nach richten Wahnsinn s“.

Sagete schon. Ich prangere an. Längst halte ich mich daran: Ich lese Abschnitte in Seichblättern wie FAZ NZZ und so weiter an, und sobald meine Nase mir Katzenpissescheißgeruch „Verdrehung, Auslassung, glatte Lüge“ vermittelt, dann klickere ich weg.

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Meine Empfehlung: Männiglich tue so. Zur Kenntnis nehmen, welch Seich immer noch per Hochdruck aus vergifteten Blasen verspritzt wird. Zur Kenntnis nehmen. Und wegstecken.

Und wegstecken.

Und Bohnen stecken.

Selig lebe jenseitig hier verstorbener Freund im Geiste mit Nick Ohnweg, Hans Steinle. „Bohnen stecken“, das war seine weise Devise.

TRV, 18.10.10

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1 Kommentar

  1. Gernotina sagt:

    Da hilft nur: Frequenzen hochhalten, Blocker etablieren, Abschalten
    Über Ursprünge, gegen die Fluten geistigen Drecks –
    Ab November bei Compact (59 Euronen): Herman Wirth, Aufgang der Menschheit

    Klicke, um auf Wirth%2C%20Herman%20-%20Aufgang%20der%20Menschheit%20%282.%20Auflage%201934%2C%20723%20S.%2C%20OCR.pdf zuzugreifen

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