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Auf Leben und Tod

Angela, 13.10.2022

An einem schönen Sommer-Sonnentag, kurz nach zwölf Uhr am Mittag, lauschte ich einem verzweifelten Kampf auf Leben und Tod, der nur zwei Meter neben mir stattfand.

Eine kleine Fliege verbrauchte den letzten Rest ihrer  Lebenskraft im vergeblichen Versuch, durch die Fensterscheibe zu fliegen. Den Summen ihre Flügel verkündet die ergreifende Geschichte ihrer Strategie: 
Strenge dich noch mehr an!

Doch es funktioniert nicht.

Ihre hektischen Bemühungen bieten keine Hoffnung auf Überleben.

Ironie des Schicksals:“ Ihr Kampf ist Bestandteil der Falle. Natürlich kann die Fliege niemals so stark gegen die Scheibe fliegen, dass sie hindurchkäme. Doch dieses kleine Wesen setzt sein ganzes Leben darauf, sein Ziel durch Entschlossenheit und Einsatz zu erreichen.

Diese Fliege ist dazu verdammt, dort auf dem Fensterbrett zu verenden. Doch nur gute drei Meter von ihr entfernt ist die Tür geöffnet. Zehn Sekunden Flugzeit und sie wäre in der Welt da draußen, in die sie so dringend möchte. Mit einem Bruchteil der Bemühungen, die sie jetzt verschwendet, könnte sie sich aus ihrer selbst gestellten Falle befreien. Es gibt einen Ausweg. Es wäre so einfach.

Warum versucht die Fliege nicht, einen anderen Weg zu finden, warum probiert sie nicht mal etwas vollkommen anderes? Wie hat sie sich so in der Idee verfangen, dass diese Route und ihre entschlossene Anstrengung die größte Aussicht auf Erfolg hätten? Welche Logik darin, durch eine zunehmende Anzahl der gleichen Vorgehensweisen bis zum bitteren Ende auf einen Durchbruch zu hoffen? Der Fliege erscheint dieser Ansatz offensichtlich sinnvoll. Leider wird sie bei diesem Versuch zu Tode kommen.

Größere Anstrengungen sind nicht unbedingt die Lösung, um weiterzukommen. Sie bedeuten nicht unbedingt, dass Sie das erreichen, was Sie wollen. Manchmal haben die verzweifelten Kämpfe sogar großen Anteil an den Problemen.

Wenn Sie ihre ganze Hoffnung darauf setzen, durch allergrößtes Bemühen zum Durchbruch zu kommen, könnte das ihre Chance auf Erfolg zunichte machen.

Deshalb: Wer weiterhin das tut, was er immer getan hat, braucht sich nicht zu wundern, wenn er weiterhin das bekommt, was er schon immer bekommen hat.

gefunden bei: https://www.eagle-vision-communication.de/Metaphern.htm

Angela


8 Kommentare

  1. Ost-West-Divan sagt:

    Die Fliege ist eben auch nur ein Mensch. Als die Fliegen lebten vor etlichen 100.000 den von Jahren gab es noch keine Fensterscheiben aus Glas.
    Auch als Menschen lebten vor 100.000 tausenden von Jahren gab es noch kein Geld, keine Institutionen und keine Gefängnisse.
    Das alles entstand mit der Zivilisation. Vor der Zivilisation lebten Menschen solidarisch in kleinen Gemeinschaften ohne Konkurenzgehabe und Unterdrückung durch Zwang zur entfremdeten Arbveit. Die Menschen arbeiteten aus freien Stücken. Heute werden die Menschen überflüssig gemacht durch ein künstliches System, und man redet ihnen Schuldgefühle ein, weil sie nicht arbeiten. Dabei gibt das System das nicht her, dass alle eine lohnabhängige Arbeit haben könnten. Und alle anderen Arbeiten werden nicht wahrgenommen, welche nicht dem System dienen und geldabhängig sind.

    Was sind das dann für Falschmünzer und sonderbare Heilsbringer, die behaupten der Mensch müsse sich erst im geistigen Sinne verbessern , bevor die Gesellschaft sich ändere. Diese Leute wissen vom Menschen nichts, sie sagen nichts darüber, über die wahre Natur des Menschen
    Der Mensch hat doch 100.000de Jahre solidarisch zusammen gelebt mit seinen Mitmenschen.
    Das Band wurde zerschnitten durch das Aufkommen von Regeln , welche eine kleine Anzahl von Nicht-Emphatischen aufgestellt hat, um von der Arbeit der anderen zu leben.
    Diese Leute die da reden davon, dass sich erst das Bewusstsein jedes einzelnen ändern müsse, bevor eine Verbesserung stattfindet, sind für mich meist ferngesteuerte Leutchen der Macht, -weil sie genau wissen, dass nur ein kleiner Teil der Gesellschaft überhaupt spirituell veranlagt ist-der größte Teil der Gesellschaft ist praktisch orientiert und liest keine Bücher oder beschäftigt sich mit seinem Bewusstsein.
    Diese Gutmenschen mit ihren Bewusstseinsreden sind eben solche Kreisverkehr-Leutchen wie Partei-Fuzzies oder Mausfehld und Ganzer. Suie halten den Menschen in der Denke-Matrix.

    Denn es ist sehr wohl so, dass durch Regeln und Gesetze(die den Namen verdienen) die Menschheit verbessert werden kann. Denn wenn die Menschen durch eben diese „Gesetze“ versklavt werden konnten, so kann die Menschheit auch durch wahre Naturgesetze und von den Menschen selbst erlassene Gesetze zur Befreiung geführt werden. Aber dazu müssten die Menschen, welche spirituell veranlagt sind, das Sagen haben und in verantwortungsvoller Empathie das materiell gesinnte Volk in die Freiheit führen.

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  2. Ost-West-Divan sagt:

    Kurz gesagt, ist das Problem dass durch „Gesetze“, durch Erlasse und das verordnete Schul-und Universitäts“Wissen“ die materiell gesinnte Masse über die empathisch gesinnten Geist-Menschen herrschen.
    Wenn die Gesetze den höheren gesinnten Menschen folgen würden, lebten wir als Menschen und nicht als konditionierte Arbeitsbienen.

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  3. palina sagt:

    Die meisten Menschen verstehen Metaphern nicht.
    Erfordert angestrengtes Denken.

    Besser es bleibt lieber alles so wie es ist.
    Warum das so ist, darum machen sie sich auch keine Gedanken.

    Rennen zur Spritze für eine Bratwurst.
    Setzen Masken auf obwohl unsinnig.

    Der Konformitätsdruck ist enorm.

    Um dem zu entkommen muss man nachdenken und sich informieren.

    Bei uns gab es einen Historiker, der letztes Jahr Vorträge hielt über die Ausgrenzung der Juden.
    Einlass zu dem Vortrag gab es mit der 2 G Regel.

    Habe ihn deshalb angeschrieben und darauf aufmerksam gemacht.
    Er hat gar nicht verstanden was ich meinte.

    Schrieb mir nur ich soll ihn in Ruhe lassen.

    Auch dieser Mensch hat nichts verstanden.

    Wie heisst es immer:“der Einzelne kann nichts bewirken.“

    Dann erlebe mal eine Mücke nachts im Schlafzimmer. Dann weiss man was die anrichten kann.

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  4. Gernotina sagt:

    Das ist eine tolle Gleichnisgeschichte mit dem Kampf der Fliege! Könnte die Fliege auch ihr Bewusstsein erweitern?
    Vermutlich nicht, denn ihr Verhalten ist durch ein Programm determiniert, mehr als beim 100sten Affen. Die 100 Affen haben den Artgenossen eine Tür geöffnet. Menschen (als Bewohner zweier Welten) können ihr Feld verändern, auch wenn es schwierig ist und bei ihnen ebenfalls Programmierungen im Wege stehen können.
    Das Geheimnis der „Fliege“, nach Jakob Lorber – wurde ihm so mitgeteilt durch das „innere Wort“ – das Große im Unscheinbaren:

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  5. Gernotina sagt:

    Die Bestimmung der Fliege in der Schöpfung:
    3/ Die FLIEGE als Ausgleicher der Luftelektrizität – Fotos v Herbstfest 19.9.2010
    .https://www.youtube.com/watch?v=2EQKnOl8fuE&t=0s

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  6. Mujo sagt:

    Schöne Geschichte aber der Vergleich zu Menschen hinkt etwas. Wie Gernotina sagt haben Fliegen kein Bewusstsein, sie Handeln aus ihren angeborenen Instinkt immer zum Lichte zu Fliegen egal wie Gefährlich es ist. Darum haben Spinnen ihre Netze immer an Strassenlaternen 😉

    Aber der Satz stimmt auf jeden Fall: „Wer weiterhin das tut, was er immer getan hat, braucht sich nicht zu wundern, wenn er weiterhin das bekommt, was er schon immer bekommen hat.“

    Dazu passt der Satz von Dieter Lange: „Leben ist immer da wo man noch nicht war.“
    Darum machen Menschen so gerne Urlaub, weil sie dort das tun was sie sonst nie tun, nähmlich Leben.

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  7. Vollidiot sagt:

    Ja, Fliegen haben seltsamerweise kein LZG, und wenn ein KZG, dann ein nur extrem kurzes.
    Alleine darüber könnte man eine gerüttelt Zeit sinnieren.
    Als die Fliege den Weg für die menschliche Entwicklung freimachte, da verzichtete sie auf KZG und LZG, damit der Mensch noch die Schangse habe solches zu verwenden………………………
    Ja, so ist es………………………..

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  8. Vollidiot sagt:

    Lang/Kurzzeitgedächtnis

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