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Zwei Metaphern

Angela, 07.10.2022

Begrenzende Gedanken

Ein mächtiger König fragte einst einen Weisen, der ihn in seinem Palast besuchte: „Wie ist es möglich, von begrenzenden Gedanken, Gefühlen und Wünschen loszukommen? Darauf ging der Weise zur nächsten Säule, klammerte sich an sie und rief immer eindringlicher: „Lass mich los, lass mich los, lass mich endlich los!“ Der König war verwundert und wollte schon Wachen rufen, um den vermeintlich verrückt Gewordenen aus dem Palast zu entfernen.

Da ließ der Weise plötzlich die Säule los, drehte sich wortlos um und verließ den Saal.

Dem König dämmerte es, was der Weise ihm hatte mitteilen wollen.

Der Meister Yoda

Nachdem Luke sein Raumschiff versehentlich in den Sümpfen Dagobah’s (dem Heimatplaneten Yoda’s) versenkte, traf er auf Yoda, den großen Yedimeister, um bei ihm seine Yedi-Ausbildung zu beginnen. Nach ersten Übungen, Steine mit Gedankenkraft zu bewegen, forderte Yoda ihn auf, sein Raumschiff mit der Kraft seiner Gedanken aus dem Sumpf zu heben… Luke sagte, dass ihm dies unmöglich sein werde!
Yoda: „Unmöglich ist immer alles für Dich. Meine Worte, hörst Du sie nicht?“
Luke: „Meister, Steine in Bewegung zu versetzen ist eins, aber das hier, das ist etwas völlig Anderes.“
Yoda: „Nein! Nichts Anderes! In Deiner Vorstellung nur! Vergessen musst Du das, was früher Du gelernt.“
Luke: „Also gut, ich werd’s versuchen.“
Yoda: „Nein, nicht versuchen. Tu es oder tu es nicht. Es gibt kein Versuchen.“
Luke versuchte es – aber er vermochte nicht, sein Schiff aus dem Sumpf zu bewegen.
Luke: „Ich schaffe es nicht. Es ist einfach zu groß.“
Yoda: „Größe bedeutet nichts. Sieh mich an: nach meiner Größe beurteilst Du mich, tust Du das? … aber das solltest Du nicht… denn die Macht ist mein Verbündeter. Und ein mächtiger Verbündeter ist sie. Das Leben erschafft sie… bringt sie zur Entfaltung. Ihre Energie umgibt uns… verbindet uns mit allem. Erleuchtete Wesen sind wir, nicht diese rohe Materie. Du musst sie fühlen, die Macht, die Dich umgibt. Hier, zwischen Dir, mir, dem Baum, dem Felsen dort, allgegenwärtig! Ja, selbst zwischen dem Sumpf und dem Schiff.“
Luke: „Du willst das Unmögliche.“
Yoda senkte den Kopf, dann machte er eine langsame Handbewegung und das Schiff schwebte sich aus dem Sumpf.
Luke: „Das glaube ich einfach nicht!“
Yoda: „Darum – darum versagst Du.“

aus: Star Wars: Episode V – Das Imperium schlägt zurück

gefunden bei : https://www.eagle-vision-communication.de/Metaphern.htm


9 Kommentare

  1. Mujo sagt:

    Der Yoda ist ein echter Meister 😉

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  2. eckehardnyk sagt:

    Mit solchen Kunststücken wäre ein echter Meister schon längst hierzulande mund- oder ganz tot gemacht. Was ist uri Gellert? Ein Meister? Wie steht es um ihn?

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  3. an eckehardnyk 07/10/2022 UM 16:22

    „Kunststück“?
    Ist es ein Kunststück ein solches Raumschiff schweben zu lassen? Ich denke nicht.

    Wenn jemand über das Wissen und über zwei Materialien (einen Kunststoff und flüssigen Stickstoff) verfügt,
    kann man sich Selber – also seinen eigenen Körper – oder einen rund 200 Meter langen und 409 Tonnen schweren ICE-3-Triebzug schweben lassen.

    Um seinen eigenen Körper schweben zu lassen, benötigt man – je nach Körpergewicht – zwischen 1,5 und 3 Gramm dieses Kunststoffs; für einen ICE-3-Triebzug – nicht beladen: 12,27 kg und voll beladen: 15,5 kg dieses Kunststoffs.

    Wenn ich meinen Körper in aller Öffentlichkeit schweben lasse, werden die Leute das wohl für „Zauberei“ oder einen Zaubertrick – wie bei der „Schwebenden Jungfrau“ – halten. Die „Schwebenden Jungfrau“ ist allerdings tatsächlich ein Trick, nämlich ein Trick mit Spiegeln: Da schwebt in Wirklichkeit gar keine „Jungfrau“, während ich oder so ein ICE-3 tatsächlich schweben tun.

    Das kann man den Leuten natürlich als „Macht der Gedanken“ andrehen und sie dazu bringen, auch selber zu schweben:
    „Kommen Sie – stellen Sie sich hier hin — konzentrieren Sie sich auf den Gedanken: *Ich schwebe*“
    Und siehe da: Dieser Mensch wird tatsächlich schweben und sich einbilden: „Es waren tatsächlich *meine Gedanken*, die mich schweben ließen!“

    Zu Hause wird er das wieder und wieder versuchen – aber niemals schweben und doch davon überzeugt bleiben, daß es *seine Gedanken* waren, die ihn zum Schweben brachten.

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  4. Mujo sagt:

    @eckehardnyk
    07/10/2022 um 16:22

    Uri Geller hat mit seiner Löffel bigerei Millionen im Fernseh verdient. Ich weis noch als kleiner Junge wie mein Vater dies glaubte wenn der Uri Spricht und jeder vor der Glotze einen Löffel hat der sich dann mit verbiegt. Millionen haben das selbe gemacht. Jedenfalls wahr unsere Löffel danach immer noch gerade.

    Die besten Magier halten sich eher im Hintergrund und scheuen die Öffentlichkeit und ganz besonders dem mainstream. Einen durfte ich mal kennen lernen, dagegen ist der Uri noch ein Zauberlehrling 😉

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  5. Angela sagt:

    @ Mujo

    Zitat: “ …… Jedenfalls waren unsere Löffel danach immer noch gerade…….“

    Ich habe das auch einige Jahre später probiert. Es gelang leicht, meine Löffel ließen sich nach kurzer Konzentration ( und vor allem in festem Glauben, DASS es mir gelingt) biegen.

    Ist schon mindestens 2O Jahre her, ob es immer noch klappen würde, weiß ich nicht….

    Angela

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  6. Mujo sagt:

    @Angela

    Dann war dein Glaube Stärker als das meines Vaters, haha*

    Und das ist mindestens 40 Jahre her wo er seinen grossen Auftritt im Fernseh hatte.
    Vor 20 Jahren hat er mal eine Magier Show alla Dieter Bohlen gemacht mit einen Hauptgewinner. Dieses Konzept lief Weltweit auf vielen Sendern.
    Zuletzt hat er von sich reden lassen das er Putins Atomraketen umlenken will.
    Mit solchen äußerungen Demontiert er doch sich selbst, Schade um ihn.

    .https://www.youtube.com/watch?v=GJ1vr_r_9TQ

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  7. Angela sagt:

    @ Mujo

    Zitat: „… Zuletzt hat er von sich reden lassen das er Putins Atomraketen umlenken will….“

    Was war denn vor 20 Jahren, dass Putin Atomraketen schicken wollte? Kann mich nicht erinnern….. Und – sind sie gefallen, grins!

    Mein Löffelverbiegen kann auch schon 30 Jahre her sein, ich weiß nicht mehr…. Jedenfalls waren meine Freundinnen, die dabei standen, ziemlich beeindruckt, weil es ihnen nicht gelang.

    Angela

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  8. Nachdem Kumpel Schnapsnase fünf Löffel über die Tresenkante verbogen hatte, flog er aus der Kneipe, stolperte und wurde zum Glück von der Eingangssäule aufgefangen und umarmte diese.
    Drehte sich zwanzigmal im Kreis um vorwärtszukommen. Nix ging.

    „Hilfe Hilfe, ich bin eingemauert – warum hilft mir keiner? Mir ist so schlecht – ich will sterben.“

    Das hörte ein Pfaffe, der eben noch eine harte Aufgabe hintern Bahnhof gelöst hatte. Er spendete daraufhin den jungen Mädchen in dieser Nacht 100 €, damit sie sich ein längeres Röckchen kaufen können um nicht zu frieren.

    „Junge ist es soweit mit dir – soll ich dir die letzte Ölung geben?“
    Egal was – blos nix fettiges – hol mich hier raus oder geh.
    —-
    Na ja, Löffel verbiegen? Wenn das das der einzige Beweis meiner geistigen Kräfte über der Materiellen sein sollte, dann sieht’s reichlich mager aus mit diesen. Ich stelle mir gerade vor, ein paar Quadratmeter Blech zur Karosserie eines Traumautos / Oldtimer zu formen.

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  9. Vollidiot sagt:

    LdT

    Ich kanns nicht.
    Noch nicht mal meine Unterhose.
    Allerdings, wenn ich einen bestimmten Muskel anspanne, dann hüpfen die Löffel rauf und beim abspannen wieda runta.
    Darum frage ich mich, ob ich im letzten Läben Hase, äh, Rammler war.

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