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Hebt man den Blick, so sieht man keine Grenzen

von Angela, 28.08.2022


Im Hinduismus gibt es den Begriff „Maya“ ( Täuschung, Illusion, Schein) Er besagt, dass alles, was uns materiell umgibt, nichts anderes ist als ein großer Schleier, der die wahre Wirklichkeit und seine Zusammenhänge dahinter versteckt. 

Die Quantenphysiker nennen die Materie ein “ Wahrscheinlichkeitsfeld“, das dazu „neigt zu existieren“. Sie wissen, dass Materieteilchen aus dem Nichts heraus entstehen und wieder verschwinden können, wenn eine gewisse Wahrscheinlichkeit für das eine oder das andere spricht.

Alles in der äußeren Wirklichkeit ist „Maya“, davon sind  die Hinduisten überzeugt. Mit der Geburt treten wir in die Welt des SCHEINBAR Wahren ein und sind seitdem auf der Suche nach uns selbst, nach unserem unsterblichen Kern. Jedenfalls dann, wenn wir noch eine Ahnung davon haben, dass wir eigentlich etwas Besseres, Sinnvolleres tun sollten, als das, womit wir unsere Tage zur Zeit verbringen.

Plötzlich bekommen wir Zweifel, ob wir überhaupt am richtigen Ort leben, uns mit den richtigen Menschen umgeben oder die richtigen Dinge tun. Doch das Nachdenken darüber macht Angst und so tauchen die meisten Menschen schnell wieder ab in den alltäglichen Einheitsbrei und widmen sich den gewohnten Tätigkeiten. Und nichts verändert sich.

Wie sagte ein Weiser in etwa :

„Das Leben ist eine Reise, ausgehend von unbewusster Vollkommenheit über offensichtliche Unvollkommenheit und das Böse, hin zu bewusster Vollkommenheit“.  

„Erkenne dich selbst“, diese alte Forderung an der Wand des Orakels zu Delphi ist der Schlüssel zu unserer Existenz. Die Verlockungen, die Geld, Sex, Einfluss, Macht darstellen, sind Täuschungen auf dem Weg zu sich selbst.

Aber wer sind wir dann?  Das muss jeder für sich selbst herausfinden. Janie King (P`taah) hat es einmal so ausgedrückt:

“ Wir sind die Ausdehnung des Schöpfungsgeistes, der sich in dieser Dimension wahrgenommener Realität selbst erfährt“.

Zunächst einmal sind wir jemand, der aus DEM Stoff ( im übertragenen Sinn)  hergestellt ist, aus dem auch das Universum besteht. Wir sind ein Teil des Ganzen. Das Universum ist imstande, mit unserer Hilfe auf sich selbst zu schauen, sich selbst wahrzunehmen. Das ist der Sinn der ganzen Schöpfung- aus der Einheit über die Welt der 10.000 Dinge ( wie Laotse es ausdrückt ) zurück zur Einheit.

Auch wenn wir uns dafür entscheiden, uns unwichtig und bedeutungslos zu fühlen, reagiert das Universum entsprechend. Doch genauso tut es das im umgekehrten Fall.

Mit seinen Gedanken ist ein Mensch imstande, Raum und Zeit aufzuheben  und an jeden gewünschten Ort zu reisen. Ebenso kann er sich an vergangene Begebenheiten erinnern oder sich die fernste Zukunft ausmalen. Wenn ein Mensch sich etwas vorstellen kann, es sich intensiv wünscht und all seine Konzentration darauf richtet, wird er es auch erlangen.  Das Einzige, was ihn daran hindert, ist sein Glaube, es nicht zu können. Unzählige Menschen haben die Wirksamkeit dieses Lebensgesetzes schon mit einem außergewöhnlichen  Leben bewiesen. 

Über das morphogenetische Feld sind wir mit allem und jedem verbunden. Mit der Intuition können wir den Wissenspool der gesamten Menschheit anzapfen. Wir sind ausgestattet mit der größten Kraft des Universums, der Kraft der Liebe.

Wir sind damit – in einer bestimmten Weise- allmächtig, zeitlos, allgegenwärtig, allwissend und  frei in unseren Entscheidungen.

Aber fühlen wir uns auch so?

Die Welt ist das, was wir von ihr denken.  ( und fühlen )

Angela


6 Kommentare

  1. Mujo sagt:

    Schöner Beitrag. Tepperwein sagte einmal die Welt ist unser Spiegelbild, es spiegelt genau unser so sein wieder. Erst wenn wir unsere Einstellungen und Ansichten ändern zeigt es sich im aussen wie im Spiegel.

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  2. Nicht umso wird auch immer wieder gesagt: über den Tellerrand schauen. Na ja – ich schaue lieber nach oben in die Weite.
    Ich denke auch, dass viele Menschen einfach Angst haben, weiter zu denken, in die Weiter zu schauen. Beim Denken könnte sich nämlich plötzlich ein Abgrund öffnen, sogar unter Umständen reinfallen. Die Angst ist verständlich. Nur wird kein Mensch dem entrinnen. So ist es halt.
    Danke, liebe Angela.

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  3. Nicht umsonst….

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  4. Thom Ram sagt:

    Die größte Kraft des Universums sei die Kraft der Liebe.

    Mein weiser Berater sagt: Liebe ist der Stoff, aus dem das gesamte Universum besteht.

    Mein Verstand rebelliert. ICH, der ICH bin, weiß, daß es zutrifft.

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  5. Thom Ram sagt:

    Neben dem Thema. Neu wieder kann ich den Artikel nicht beläiken. Doch weitere Rede davon bitte nicht hier, sondern im Postkasten, dort hab ich das Thema eingeführt.

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  6. Stephanus sagt:

    Sein Denken zu ändern scheint für den Menschen die eigentliche Hürde zu sein!
    Schafft er es, nach Äonen sein Denken zu ändern, wird er das Menschsein hinter sich gelassen haben…
    Ich weiß, daß es Menschen gibt, die sich nahe der Schwelle bewegen… Das Gros ist noch die genannten Äonen davon entfernt.

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