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ss und ß / DACH-weite Regelung

Köstlich Thema für mich Schweizer, der ich die deutsche Sprache liebe, und der ich ein langes Leben lang „ß“ nicht beachtet habe.

Nach vielerlei leck Türe und nach Nachsinnen in meiner bäuerlich leererischen Art gebe ich bekannt meine Rechtschreibereform, Doppel-S und Scharf-S betreffend.

Meinen sepeziellenn Hirnwindungen geschuldet lege ich nun DACHweit fest:

SS nach kurzen Vokalen und nach kurz gesprochenen Umlauten, also Fluss, Kuss, scheiss, weiss, Wasser, Tasse.

ß nach langen Vokalen, nicht aber nach langen Umlauten, also saß, fraß, fliessen und geniessen.

Alles klar?

Zuwiderhandelungen werden mittels Sympathie-Abzugspunkten sanktioniert. Ich delegiere 12 meiner 72 sekret ähr innen, künftige Kommentare hinsichtlich des hier Besbrochenen zu überbrüffen.

Letzte Station Fehlbarer: Zwangsflug nach Bali und hier täglich Underhaldung eine Stunte lang über deutsche Schrechtreibung. Dies bei Waser und Brod.

Hicks.

Thom Ram, 25.05.10

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44 Kommentare

  1. latexdoctor sagt:

    Wasser und Brod … destilliertes Kartoffelwasser ? 😀

    Dann ßchreib mich schon mal als hoffnungslossen Fall ein 😉

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  2. palina sagt:

    Vielleicht hätte die SS sich besser scharfes ß genannt.. Hahaha……………………

    Kenne diese Regelung.
    Da ich aber viel mit dem Ausland maile und die kein „ß“ auf der Tastaur haben, ist es mir zur Gewohnheit geworden manchmal diese Rechtschreibregel zu ignorieren.

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  3. Judith Endler sagt:

    Also, die neue Rechtschreibung wurde nach der Wende “ befohlen “ : „ich muß mal“ – heißt : ich muß mal Schiffahrtswellen kommen auch ohne 3 f aus –Mit Genuß schreibe ich Delphin und Fotographie und Photo. Was andere machen ist mir egal oder um es russisch auszudrücken : Menja etowo ne interresuet…

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  4. Natali Betz sagt:

    Lieber Thom! Erst heute früh schrieb ich an die Wortfinderinnen (um William und Lisa Toel) über das ss bzw. das ß. Ich verwende die Schreibweise, die ich gelernt und lieben gelernt hatte in den 1970er Jahren. Es war logisch und schön anzusehen mit dem schwungvollen „Dreierles S“ wie wir es hier nennen.  Als dann die „Reform“ kam, war ich zuerst folgsam, dann nicht mehr und jetzt sehe ich meine Schrift und Sprache auch als Kunst an und nehme mir die künstlerische Freiheit, so zu schreiben „WIE ES MIR BELIEBT“. Aber ich Anlehnung an die Schreibweise von damals. Ich mag gerne den ’s für den Genitiv (den es auch früher nicht gab, den ich aber im Englischen so logisch empfinde und übernommen habe) und schreibe auch gerne Wiewörter groß, wenn ich sie als bedeutungsvoll und hervorhebenswert empfinde. Genug der Philosophie über die Sprache. Es gibt schon viel von mir darüber. Wenn Du willst, kann ich Dir die Wortfinderinnen und das Thema von mir zusenden. Licht&Liebe,Natali

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  5. Judith Endler sagt:

    P..S. Vor einer Woche schepperte es im Nachbargarten : irgendetwas krachte blechern auf das Gewächshaus . Ich sah nach und von der Windrose war der WESTEN abgekracht ! HURRA ein Zeichen…

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  6. latexdoctor sagt:

    WESHALB wurde die Rechtschreibung damals WIRKLICH „reformiiert“ ?

    Das ist etwas das den meisten unbekannt, „damals“ war das Ei-net noch ein preisintensives Hobby und es gab somit natürlich auch nicht die „freien Medien“, Blogger etc. wie heute

    Die Antwort ist simpel: Da viele der „Gastarbeiterkinder“ und die damals noch (relativ gesehen) wenigen Migrantenkinder damit Schwierigkeiten hatten, wurde das geändert

    Wie viele Länder haben JEMALS ihre Kultur, Sprache oder sonstiges eingeschränkt oder gar „umgewandelt“ um fremdländischen einen leichteren Zugang zur Allgemeinheit zu verhaffen ?

    Antwort: Bis heute nicht ein einziges, da Deutschland bzw. das deutsche Reich an sich nicht mehr existieren und mit der Rechtschreib“reform“ wurden diese wieder ein Stück aus dem Gedankengut aller Menschen entfernt, das Endziel ist: Es darf keinerlei Hinweis auf die Existenz dieses Landes geben (Dann wird gelehrt daß dieses Gebiet zur Schweiz, zu Österreich oder gar zu Polen gehörte – zu FronkKREISCH eher unwahrscheinlich)

    Weniges ist so offensichlich, das man es nicht wahnimmt, doch das gehört dazu

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  7. Judith Endler sagt:

    Thom , vor zwei Jahren habe ich Dich schon mit dem sz genervt – damals war es Dir neu – die ollen Ossis nerven eben mit beharrlicher Art ,ein Gedächtnis bewahrt zu haben…

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  8. Waldi sagt:

    Auf die Gefahr hin, nun endgültig als notorischer Erbsenzähler eingestuft zu werden, möchte ich den leidenschaftlichen Pädagogen auf Bali freundlich darauf hinweisen, dass seine Rechtschreibreform einen Harmoniefehler aufweist. Als ehemaliger Orgelspieler und Musiklehrer wird er für derartige Einwände sicher Verständnis aufbringen.

    „ss“ nach kurzen Vokalen – „ß“ nach langen Vokalen
    So weit so gut. Eine davon abweichende Regel für Umlaute (ä, ö, u) wäre jedoch unlogisch und unharmonisch, da es sich bei Umlauten ebenfalls um Vokale handelt, die sowohl kurz als auch lang ausgesprochen werden können.

    Beispiel:
    muss – müssen (kurzer Vokal)
    Fuß – Füße (langer Vokal)

    Anmerkung:
    Bei „ie“ handelt es sich nicht um einen Umlaut, sondern um eine schriftliche Darstellung eines langen i-Lautes – vergleichbar mit „aa“ oder „oo“. (Die Schreibweise „ii“ wäre nicht eindeutig, da sich in der Schreibschrift „ii“ nicht von „ü“ unterscheiden ließe. Dies hätte zur Folge, dass beispielsweise die Worte „Tier“ und „Tür“ gleich aussähen.)

    Mit freundlichen Grüßen an die Rechtschreibkonferenz,
    Wolf/Waldi

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  9. Waldi sagt:

    Korrektur: Umlaute (ä, ö, ü)

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  10. DET sagt:

    Was sich hier Regierung nennt ist eine fremdländische Firma welche Dienstleistungen
    auf diesem Gebiet erbringt und nicht mehr; sie haben überhaupt kein Mandat vom Volk
    Schreibreformen und dergleichen durchzuführen.

    Angefangen hat dieser ganze Unsinn 1942, als alle Gesetze in den Reichsgesetzblättern mit
    Lateinischen Buchstaben herausgegeben wurde. Was die Leute damals nicht wußten,
    und heute ist es nicht viel anders, dass mit diesen Buchstaben auch Lateinische Regeln
    verbunden sind, die mit der deutschen Schrift nichts zu tun haben.

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  11. Waldi sagt:

    DET 26/05/2022 um 05:23

    Ich denke, das war eine propagandistische Maßnahme, die den Völkern der westlichen Nachbarländer signalisieren sollte, dass es sich bei den deutschen Besatzern um ein „Brudervolk“ handelt. (Dass die grazilen Buchstaben der Frakturschrift sich kaum für die damaligen Schreibmaschinen in den Amtsstuben eigneten, hatte möglicherweise auch damit zutun.)
    Nach dem Ende der offiziellen Kampfhandlungen kam es den Siegern und Umerziehern sicher gelegen, dass der deutsche Nachwuchs die alten Schriften nicht mehr bzw. nur mit Mühe entziffern kann.

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  12. Bettina März sagt:

    muss ist neue Schreibweise

    muß ist alt…..genau wie die Nuß, kroß, der Gruß, die Soße, der Stoß, der Baß, groß, bloß, die Blöße, Vorstoß der Armee,
    der Genuß, daß, das Faß, kraß, das Maß aller Dinge, der Fluß aber die Flüsse, der Ruß aber der Russe, es kann aus dem Kamin rußen,
    der Fuß aber die Füsse, die Buße und büßen,
    aber: der Omni-Bus fährt in die Stadt…Ende aus, Mikkimaus, und Schluß,
    das Schloß aber die Schlösser, der Kuß aber die Küsse, der Schoß, aus dem es kroch,
    komme jetzt zum Schluß….wie der Reißverschluß, wie ein Amboß und der Boß aber die Bosse wollen jetzt ins Bett, gutsnächtle….

    Gefällt 2 Personen

  13. Thom Ram sagt:

    So ist’s recht, liebe Kengerchen. Schön wie Ihr Euch engagieren tut.

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  14. Waldi sagt:

    Bettina März 26/05/2022 um 06:17

    Die Schreibweise „Füsse“ (Mehrzahl von „Fuß“) ist außerhalb der Schweiz und Liechtensteins (wo man grundsätzlich kein „ß“ verwendet) sowohl nach den alten als auch nach den neuen Rechtschreibregeln eindeutig als Fehler zu werten. Bei häufigen Wiederholungsfällen werden Schüler in Deutschland dafür mitunter in den Legasthenie-Unterricht gesteckt.

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  15. Thom Ram sagt:

    Fuß und Füße. In beiden fällen lange Vokale vor dem s >>> ß.

    Regel Thom Ram Big Boss, haha.

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  16. Waldi sagt:

    Thom Ram 10:54

    Richtig.
    Diese Regel wird nach wie vor an allen deutschen Schulen im Deutschunterricht gelehrt.

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  17. Drusius sagt:

    Nicht nur die Sprache wird verhunzt, auch die Worte werden verboten, die zur herrschenden Ideologie nicht passen. Das ist auch eine Art von Sprachfaschismus, weil diese Veränderungen der Herrschaft über die Menschen dienen. Eine sinnvolle Veränderung würde von selbst stehen, brauchte keine Gewalt.

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  18. barbar-a sagt:

    Sehr gute Stellungnahmen, sodaß es doch noch Hoffnung gibt.

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  19. Was sind „Füs-se“? – Fü-ße und „so daß“ und „gar nicht“ scheibe ich weiterhin getrennt, weil ich „nämlich“ und „ziemlich“ ohne ‚h‘ schreibe.

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  20. barbar-a sagt:

    jauhu,

    „sodaß“ war eine typisch österreichische Schreibweise bis 1996.

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  21. DET sagt:

    @ Waldi
    26/05/2022 UM 06:05

    Die Frakturschrift ist die deutsche Schrift und international anerkannt
    und deswegen wurden Gesetzestexte in Fraktur herausgegeben.
    Es gab überhaupt keine Probleme damit, auch nicht mit den Schreibmaschinen.

    Die Lateinischen Schriftzeichen finden Anwendung in der Römisch
    Katholischen Kurie, das ist die Verwaltung in der wir uns heute befinden.

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  22. Frollein Schmidt sagt:

    Füsse sind Rothaarige, jedenfalls in Kölle und dem Rheinland: der „Fuss“, die „Füsse“, dat Füsschen“ 🙂

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  23. Bettina März sagt:

    nicht zu vergessen, Bläck Fööss….Frl. Schmidt. 21.52

    es gab mal die alte Regel, das bei gewissen Substantiven, die Mehrzahl mit ss geschrieben wird. Natürlich gab es immer wieder diverse Ausnahmen.
    Klugschweißermodus aus… sorry Klugscheißermodus….

    ich glaube es ging bei der neuen Rechtschreibregelung darum, alte Bücher, die „gefährlich“ werden könnten, auszusondern. Nicht mehr und nicht weniger. Moderne Bücherverbrennung…

    Ansonsten schreibe doch jeder, wie es ihm/ihrs gefällt. Hauptsache nicht geschendert….

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  24. Waldi sagt:

    Frollein Schmidt 26/05/2022 um 21:52

    Fuss = Fuchs (Rotfuchs)?

    Danke für das Schmankerl aus dem Rheinland!

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  25. Bettina März sagt:

    Waldi, 10.22
    Bin grad noch mal davon gekommen. Mir egal, ob ich Legastheniker bin oder nicht. Mathe liegt mir nicht, Computer liegen mir nicht, Rechtschreibung, na und? Freue mich, daß ich normal geblieben bin. Die Obergscheiten können mich an die Füße oder Füsse kratzen…..grunz

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  26. Waldi sagt:

    Bettina März 01:46

    Und mir liegt das Fußballspiel nicht.
    Das ist doch nicht schlimm.

    (Als Legasthenikerin habe ich Dich nicht bezeichnet. Das hast Du lediglich aus meinen Worten abgeleitet.)

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  27. Bettina März sagt:

    Waldi 02.11
    nicht doch, war doch Spaß…alles gut.
    Was die deutschen Schulen hier praktizieren, ist nur noch zum K….en. Klar, sie müssen die Leerpläne durchsetzen….
    Was hälst Du vom Kokosnuß-Spiel?

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  28. Waldi sagt:

    Bettina März 01:46

    Ich wurde früher von einer Aushilfslehrerin zum Legasthenie-Unterricht verdonnert, weil ich zweimal hintereinander im gleichen Diktat die gleichen Fehler gemacht hatte. Das erste Mal hatte ich mich nicht vorbereitet, weil ich damals andere Interessen hatte. Als wir unsere Hefte nach dem ersten (unangekündigten) Diktat zurückbekamen, gab uns die Aushilfslehrerin als Hausaufgabe den Auftrag, die Fehler nochmal gründlich durchzunehmen. Ich dachte mir, ich bräuchte mir das nicht gleich anzuschauen, da ich meine Sechs bereits hatte. (Fast alle Schüler hatten bei dem Diktat schlechte Noten bekommen.) Am nächsten Tag mussten wir das gleiche Diktat nochmal schreiben. Da war ich doch sehr überrascht.

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  29. Bettina März sagt:

    Klicke, um auf kokosnusball.pdf zuzugreifen

    Waldi, 02.30

    Was wir damals im Unterricht erleben durften, spottet jeder Beschreibung. Ich glaube, daß war alles nur Willkür. Die kleinen „teutschen“ Kinder ganz unten zu halten und zu drangsalieren. Egal wie, Hauptsache, sie sind unten. Bis auf die ganz wenigen, die es trotz allem schafften. Oder sie hatten die richtigen „Eltern“-Eliten. Oder „Eliten-Eltern“.

    Watt weeß ick

    Ein Beispiel aus meinem Lääwe:

    Ich hatte damals, als ich ich in der Berufsschule war, auch so einen Willkür-Fall erlebt.

    Kauffrau der Bürokommunikation (Lehrjahre sind keine Herrenjahre, kapische Betti !!!!!????)

    Extra und extern Schreibmaschinen – und Stenographie-Unterricht in der Abend-Akademie in Mannheim. Zweimal in der Woche.
    Aus dem Grunde, weil die schon damals linksversiffte Berufsschule, in LU, nicht in der Lage war, richtig auszubilden. Damals schon. In den 7o-er Jahren.

    Die Prüfung in der Abendakademie, die fast ein halbes Jahr früher war, wie die der Berufsschule, bestand ich mit einer glatten 1 in Steno, 180 Silben bzw. Eilschrift pro Minute.

    In Maschineschreiben über 320 Anschläge pro Minute mit einer 2.

    Die Lehrerin der verkommenen Berufsschule konnte das nicht auf sich sitzen lassen, zumal ich den Unterricht mehrmals schwänzte, weil ich es ja konnte. Ich war so frech und aufsässig ihr gegenüber, mannomann… und das mit 17 Jahren, grins…(wir hatten damals Schulkarten und mußten gegenzeichnen).

    So ordnete sie einfach an, daß nicht die Übertragung des Steno ins deutsche Diktat (Schriftsprache) bewertet werden solle, sondern die Steno-Arbeit an sich.

    Und sie bewertete mein Stenogramm, das eins zu eins in die deutsche Schriftsprache übertragen war, in eine 6. Obwohl meine Übertragung ins übertragene Schriftdiktat total korrekt war.

    Und der Clou: Niemals durfte damals ein Stenogramm von der Schule benotet werden.

    (Es ging damals um kurze Bögen, zu lange Bögen, manche „Zeichen“ seien nicht „speziell markiert“ gewesen: wie z. b.: a, ö, ü . äu, usw…. nur Schikane).

    Sie, die Leererin, meinte, keiner könne meine Stenografiearbeit richtig lesen und das sei eben das Ausschlaggebende.

    Und schon damals galt: Kein Stenogramm bzw. Stenographie durfte jeweils benotet werden. Schon damals hatte ich in der Berufschule interveniert. Alle gaben mir Recht, aber es hat sich nix geändert. Sie hatten meine Note auf eine 3 reduziert.
    Keine Chance.

    Es liegt einfach an den einzelnen Lehrkräften und wie sich winden können und was sie draus machen…genau wie bei den Anderen auch….

    Damals fing es schon an.

    Wehret den Anfängen….

    Nur so viel dazu.

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  30. Waldi sagt:

    Bettina März 03:22

    Ich denke, meine Strafversetzung zu den Legasthenikern war nicht der Willkür der Aushilfslehrerin, sondern ihrem Übereifer geschuldet. Sie war eine junge Referendarin und befand sich somit noch in der Lehrerausbildung. Die Diagnose „Legasthenie“ war in den frühen Siebzigerjahren modern und wurde entsprechend häufig gestellt. Als unsere Klassenlehrerin von ihrem Mutterschaftsurlaub zurückkehrte, wurde ich schließlich rehabilitiert.

    Gefällt 1 Person

  31. Frollein Schmidt sagt:

    Kürzlich las ich in der Werbezeitung eines Bioladens einen Leserbrief, da schrieb eine Leserin, dass ihr das Geschendere auf den Zeiger gehe. Die Leserin wies auch darauf hin, dass ein einheitliches Sternchen-Geschendere doch gar nicht möglich sei, da es Wörter gebe, auf die sich das Sternchen-Geschendere nicht anwenden lässt. Als Beispiel nannte sie: BAuer/BÄuerin.

    Die süffisante Antwort der Schenderbeauftragten darauf lautete, man habe für dieses Problem eine einfache Lösung gefunden, indem man zukünftig nur noch von „Landwirt*innen“ sprechen werde.

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  32. barbar-a sagt:

    ẞẞẞẞẞẞẞẞ ßßßßßßßß

    Eine besondere Unart ist das große scharfe „ß“ in der Blockschrift. Normalerweise verwendet man in der Blockschrift für das scharfe „ß“ ein Doppel-S. z.B.: STRASSE…STRAẞE
    GRUSS…GRUẞ
    SCHLEISSIG…SCHLEIẞIG
    Solche verunstalteten Wörter gibt es leider auch schon.

    Gefällt 1 Person

  33. Waldi sagt:

    barbar-a 27/05/2022 um 13:34

    Daran kann man gut erkennten, dass das „ß“ eigentlich kein lateinischer Buchstabe ist, sondern eine Ligatur, die aus dem Fraktursatz in das lateinische Alphabet transplantiert wurde. Transplantationen von Fremdkörpern sind häufig problematisch. Denn schließlich gibt es im Fraktursatz keine Blockbuchstaben. Deswegen wurden bereits zur Kaiserzeit für die Nummernschilder von Autos lateinische Buchstaben verwendet.

    Beim Versuch, das „ß“ in einen Blockbuchstaben umzuwandeln, ergab sich das Problem einer möglichen Verwechslung mit den lateinischen Buchstaben „B“ und „P“. Meines Erachtens hätte man diese Aufgabe besser lösen können, wenn man sich darauf besonnen hätte, dass es sich beim „ß“ um eine Verschmelzung der Fraktur-Buchstaben „langes s“ und „z“ handelt. Daraus ließe sich durchaus ein Blockbuchstabe basteln. Das mögliche Resultat wäre ein „Z“ mit eine geschlossenen Rücken, etwa so: „IZ“. Ich weiß, dass das für „ältere“ Leser ungewöhnlich aussieht. Natürlich könnte man stattdessen auch die lateinische Buchstabenkombination „SZ“ verwenden. Beispiel: „STRASZE“. Dann bräuchte man nicht mehr über die Bedeutung von Wörtern wie z.B. „BUSSE“ (Busse oder Buße?) oder „MASSE“ (Masse oder Maße?) zu zweifeln.

    LIEBE GRÜSZE,

    WOLF

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  34. Thom Ram sagt:

    Bettina 03:22

    Krass. Schlimm. Solche Lehrer müssen umgeschult werden. Schulwart oder so. Doch nein. Ein menschlich verbogener Schulwart ist für die Schule auch eine Belastung (ein menschlich guter Schulwart Gold!) Umgschulung auf eine Tätigkeit, da sie nicht mit Menschen zusammenarbeiten.

    Fällt mir dazu ein lausbübisches Glanzstückchen von mir ein, ich habs auch schon mal erzählt. War da eine saugute Klasse (Musikunterricht). Und einer der Besten, der Philip, der während eines Semesters gefiel sich darin, den Abwesenden, den Gelangweilten zu spielen. Trotzdem war das, was er „lieferte“, stets spitzenmäßig gut.

    Ich schrieb im Zeugnis (CH: 6 ist Bestnote) für Leistung eine 6 und für Fleiß eine 2.

    Die Eltern schmunzelten, Philip verstand, akzeptierte mein zeugnis-optisch reichlich übles Witzchen und war wieder der Alte, der am am Gesamtunterricht teilnahm und mit befeuerte.

    Lehrerkollegen zeigten sich erst leise befremdet („das passt doch nicht zusammen, e fuule Chaib wird doch keine guten Leistungen erbringen können….doch, das gibt es. Jeder von Euch, liebe Leser, kennt solche Fälle, haha, und zudem war Philippe im Grunde nicht faul, er hatte nur den Faulen gespielt), indes gab der Erfolg mir recht, und auch sie konnten schmunzeln.

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  35. Waldi sagt:

    Thom Ram 17:07

    Dem Philippe hast Du auf vorbildliche Weise auf die Sprünge geholfen.
    Ich hatte als Praktikant während meiner Ausbildung ähnliches Glück. Mein Betreuer schenkte mir eine Armbanduhr, um mich darauf aufmerksam zu machen, dass ich morgens ständig zu spät kam. Das hat mich sehr motiviert. Jedes Mal wenn ich auf meine Uhr schaute, musste ich an ihn denken.

    Anmerkung:
    In Bayern werden an staatlichen Schulen keine Noten für Fleiß vergeben. Dort wird nur die Leistung benotet. Stattdessen besteht die Möglichkeit, das Verhalten des Schülers in ein paar Sätzen auf dem Zeugnis zusammenzufassen. Ich weiß nicht, wie dies in anderen Bundesländern der BRD gehandhabt wird, doch ich vermute, dass man es dort genauso macht.

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  36. Waldi sagt:

    Thom Ram 17:07

    …auf schlaue Weise…

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  37. barbar-a sagt:

    Wolf 16:15

    Dein Vorschlag gefällt mir außerordentlich gut.
    Mit solchen „GRÜSZEN“ könnte ich mich anfreunden. Manch einer wird wahrscheinlich „GRÜTZE“ lesen.

    MIT FREUNDLICHEN GRÜSZEN,
    BARBARA (werde ich bei der nächsten Gelegenheit anwenden)

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  38. Vollidiot sagt:

    Das Verwenden vom Doppel-ES ist in hohem Grade verwerflich.
    Ich verwende es Überhaupt nicht, weil es auch bei Autonummeren oder Landesabküzige nicht verewendet wird.
    Sachsen-Anhalt, oder Sachsen is z.B. nicht S-Dingens, weil ich auch S-Dingens nur so schreibe – und nicht S-Dingens.
    Nasi-Symbole sind hier nicht erlaubt.
    Das sollten auch Halb- und angehende Knackis bedenken.
    Man sollte nebem ß, s-Dingens auch alle Artikel verbieten, und den Genitief.
    Einführen sollte man den Denunziativ.
    Der lebt ein unschönes Leben, holen wir ihn in unser Bewus-Dingens tsein.
    Er wird dann strahlen in seiner Schönheit und uns alle stolz machen.
    Dann würde (net Würde) die BRD endlich, endlich, rund.
    Am 6.6. gäbs dann den Tag des Denunziativs, zur 6.Stunde dädet die Glocken lüthe.

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  39. Waldi sagt:

    Vollidiot,

    Du kannst Dich gut in den Wahn der Gesellschaft hineindenken. Hättest Sozialpsychologe werden sollen.

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  40. Waldi sagt:

    @Bettina März

    Vorgestern habe ich gelesen, dass Wissenschaftler festgestellt haben, dass Schimpfen gesund ist. Beim Schimpfen handelt es sich nämlich sozusagen um einen Dampf, der durch ein Überdruckventil abgelassen wird. Eigentlich wusste ich dies schon immer. Ich urteile nicht über über Menschen, die Dampf ablassen müssen. Das ist nämlich wie eine volle Blase, die entleert werden muss. Der Unterdrücker („Gesetzgeber“) sieht dies anders, weil der den Deckel auf dem Topf behalten möchte.

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  41. Waldi sagt:

    @Bettina März

    Der Nachteil vom Schimpfen ist, dass sich meistens nichts ändert, nachdem der Dampf abgelassen wurde.

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  42. Waldi sagt:

    @Bettina März

    „Schimpfen ist gesund“

    Beim Verfassen meines an Dich gerichteten Kommentars habe ich ein wenig geschummelt, weil ich dadurch meine Aussage über die Wissenschaft des Schimpfens ohne lange Umschweife und ohne umständliche Erklärungen in Worte fassen konnte. Jetzt habe ich deswegen Gewissensbisse bekommen, weil ich der Wahrheit verpflichtet bin. Denn in Wahrheit habe ich nicht gelesen, dass Wissenschaftler festgestellt haben, dass Schimpfen gesund ist, sondern ich habe es vor zwei Tagen im niederländischen Kinderprogramm gehört. Dort wurde dies auf die übliche materialistische Weise der heutigen „Wissenschaft“ (die den Menschen als einen Körper betrachtet) erklärt. Für den Körper sei Schimpfen gesund, weil dabei Stress-Hormone ausgeschüttet werden, die anschließend für eine Entspannung des Körpers sorgen. Diese Aussage war Teil einer Propagandasendung für Kinder, die offenbar bewirken soll, dass niederländische Kinder das meistgebrauchte Schimpfwort des Landes („Homo“) nicht mehr gebrauchen.

    .https://www.youtube.com/watch?v=DzsZZSB2r84

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  43. Vollidiot sagt:

    Waldi

    Sozialpsychologen – wie heis-t es: traue keinem Sozialpsychologen.
    S. ist ein interessantes Fach – dafür um die Manipulation und Konditionierungen, die wohlfeil laufen, zu erkennen.
    Auch geeignet eigene Muster zu erkennen und folgend zu berücksichtigen.
    Wo kannst du angegriffen werden, deine Schwächen zu sehen, kann helfen bei der Ich-Bildung und bei der Bildung der Bewus-tseins-eele.
    Also eigene*r Herr*in zu sein im eigenen Hause.
    Wie immer: was machsch aus der Welt und Dir…………..

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  44. Bettina März sagt:

    Sorry Waldi, 09.57
    hilf mir auf die geistigen Sprünge. Wann hatten wir im Kontext „ss- und ß“ das Thema „Schimpfen“? Ich kann den Beitrag hier nicht finden?

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