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Mit der Zeit gehen

(Ludwig der Träumer) „Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit“ Einen unsinnigeren Spruch kann ich mir kaum vorstellen. Dennoch hat er eine ungeheuerliche Triebkraft für unser Verhalten in der bereits heute gelebten Dystopie gefestigt. Den Verfasser dieses Idiotenspruchs konnte ich nicht finden. Vermutlich war es ein Erfolgs- und Motivationstrainer der den Spruch „Zeit ist Geld“ dem kleinen Arschloch – dem Schwachmatiker als Ansporn schmackhaft machte, damit es immer mehr hyperventiliert das Hamsterrad des ausgesonderten Abschaums – der Elite antreibt um ein paar Krümel von dem zurückzubekommen was er denen abliefert. Die Zeit wird zur Monetisierung degradiert. Nur wer sich bedingungslos dem „Zeitgeist“ – den Vorgaben und Regeln des Geldadels, Klerus und Politiker anpaßt, kann bleiben.

Betrachte ich das weltweite hirnrissige Corona-Schauspiel und deren verheerenden Folgen für die Menschen, so könnte dieser Spruch treffender sein:  „Wer mit der Zeit geht, geht mit der Zeit vor die Hunde“ D.h., wer sich den Spielchen mit den tödlichen Impforgien und der „Neuen Weltordnung“ unterwirft wird sein blaues Wunder erleben (hat bereits die blaue Pille gefressen).

Wie können die bereits Aufgewachten das ruinierende und oft tödliche Spiel des Corona-Zeitalters ohne größeren Schaden – ja sogar ganz ohne Schaden, mit neuer Kraft und lebenswerten Innovationen gestalten.

Eine Antwort darauf gibt der Der gemütliche Ungeimpfte  https://www.rubikon.news/artikel/der-gemutliche-ungeimpfte

„Man erregt sich am Duell potenzieller Gefängnisdirektoren, anstatt den Ausbruch aus dem Knast zu versuchen.“

„Lieber mit den richtigen Menschen in der Hölle als mit den falschen im Himmel.“

„Führen Sie Ihr neues Leben auf der Basis von „3g“: gebildet, gelassen, gesundheitsbewusst.“

In Freiheit entscheiden wir nicht immer richtig, aber es sind wenigstens die Richtigen, die entscheiden: wir selbst.“


12 Kommentare

  1. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

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  2. Gravitant sagt:

    Zeit ist dehnbar.
    Wer das weiß, kommt immer pünktlich an..

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  3. arnomakari sagt:

    Ja Ludwig ich hab e alles gelesen, es ist sehr gut.
    Für meine Person habe ich ein Schwur geleistet, wenn ich mit Gewalt geschlumpft werde, dann sollen alle die daran beteiligt sind, 200 Jahre in Sibierien in den Katakomben eingesperrt bleiben, da geht es nicht Brutal zu. aber es ist sehr langweilig, und das ist nicht schön, stellt Euch mal vor Ihr müsst den ganzen nichts tun, und Ihr dürft Euch auch zeitweilig nicht mit anderen Seelen unterhalten.
    Diese Macht ist mir gegeben worden bevor ich auf die Erde kam, ich darf Sie aber nicht missbrauchen, darum achte ich immer auf meine Gedanken.
    Mein Körper gehört mir, und ich achte auf meine gesundheit, darum werde ich nie eien Pflegefall….

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  4. eckehardnyk sagt:

    Zeit gleicht einer Strandwelle. Überall kommt sie gleichzeitig an. Als Wesen erinnert sie an einen Dirigenten mit Galaxien als Orchester. Gut, da ist der Strandspaziergang belustigender. Da hört man die Zeit ständig und sieht sie vor sich und hinter sich ankommen, immerzu gleichzeitig und nochmal und nochmal und noch mal und noch mal – jetzt jetzt jetzt. Oder schaut ein Video mit Schostakowitschs Symphonien, 5., 7. und schaut den Dirigenten zu. Mehr Zeit geht nicht. Da können die einem leid tun, die meinen sie verpassen was. Sie verpassen (es) ständig.

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  5. eckehardnyk sagt:

    .https://youtu.be/GB3zR_X25UU Schostakowitschs 7. Symphonie

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  6. Mujo sagt:

    „In Freiheit entscheiden wir nicht immer richtig, aber es sind wenigstens die Richtigen, die entscheiden: wir selbst.“

    Das ist der Goldene Spruch des Monats, den Rahme ich mir gedanklich ein.

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  7. mkarazzipuzz sagt:

    Lieber Ludwig,
    ich bin ja damals in der DDR sozialisiert und beheimatet gewesen und ich darf dir versichern, dass dieser Spruch einmal von einem ganz kleinen Licht in Bezug auf Äußerungen Gorbatschows auf den damals noch kleinen Demos gezeigt wurde und tatsächlich damals als passend empfunden wurde.

    Im Zuge der Entwicklung seit 1990 ist mir aber sehr wohl klar geworden, wer auch bei der „Wende“ die Fäden gezogen hat. Die „Bevölkerung“ war damals und heute ja nur Staffage. Brauchbarer Müll. Schlimm, wenn man das erkennt.
    Auch ich habe sehr lange gebraucht um mich einigermaßen zu orientieren.

    Also: der Spruch mag heute dumm klingen, damals tat er es nicht.

    Martin

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  8. Guido sagt:

    „Mit der Zeit gehen“ meint hier eigentlich „mit den Lemmingen gehen“. 😉
    Da trifft die Zeit keine Schuld! Wie die Sonne war/ist sie immer für Gerechte und Ungerechte da.
    Sie ist nun zurecht beleidigt und hat ihr Requiem verfasst:

    Bald kann niemand mehr mit mir gehen

    Jaja die Zeit!
    Im Raum macht‘ ich mich breit.
    Seit einer Ewigkeit.
    Und bin nun doch dem Tod geweiht.

    Niemand kann mich mehr verdrehen.
    Niemand kann mehr mit mir gehen.
    Niemand wird mich je verstehen.
    Ich lass sie alle zeitlos stehen.

    Man sagt, ich sei plötzlich verschwunden.
    Niemand hat danach mich mehr gefunden.
    Denn nun fehlen all die Stunden.
    Nur noch der Mond zieht seine Runden.

    Niemand kann mehr mit mir gehen.
    Alle Uhren bleiben stehen.
    Da nützt auch kein spätes Flehen.
    War es wirklich nur Versehen?

    Dort wo ich nun weile
    ich alle Wunden heile.
    Und alle Hoffnung teile,
    bis mich der Tod ereile.

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  9. eckehardnyk sagt:

    Guido
    06/10/2021 um 18:53 (Bearbeiten) „Niemand wird mich je verstehen. Ich lass sie alle zeitlos stehen.“ Das hast du fein gesagt und richtig. Denn die Zeit existiert nur immer im Jetzt, und jedes Besinnen, was identisch mit ihr zu sein scheint, lässt uns zeitlos stehen.
    Denkt immer an die Welle am Strand, die überall gleichzeitig brandet. Und im Jetzt sich schon überholt mit der nächsten und nächsten. Bis du in einer Riesenwelle, wirst du umgeben von Jetzt und ohne richtige Technik im nassen Jetzt den Löffel abgeben, also endgültig mal wieder ins Zeitlose fallen.

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  10. Mujo sagt:

    Passend ganz Aktuell zum Thema Zeitlosigkeit vom Kurt Tepperwein.

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  11. Raphael sagt:

    In vielen Menschen tickt etwas,
    ein Tick etwa,
    daß sie immer und fortwährend „etwas Neues“ brauchen.

    Es ist wie eine Sucht …
    – vielleicht, weil sie mit dem „Alten“ nicht klarkommen
    und sich dann lieber in dem Neuen und nochmals Neuen „verlieren“ können??

    Es gibt dann so viele Schauspiele in diesem Theater, alle vermeintlich neu,
    doch diese „aktuelle Jesuiten-Theater“ — und da verorte ich den hier auslösenden Spruch —
    ist auch nur ein Re-Make oder Face-Lift
    aus der Kosmetikabteilung um zu ver.tuschen.

    Scheint, als wenn der kleine Narr heute
    einen doch zu großen Clown gefressen hätt´.

    Alles Liebe,
    Raffa.

    Gefällt 1 Person

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