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Kann/will jemand pflegedienstlich helfen? / Raum Ludwigshafen

Bettina berichtet:

„Eine kleine Geschichte in der BRD. Meine Eltern wohnen im Umkreis von Ludwigshafen, am Rhein, und ich im Norden, Wolfsburg. Leider.
Habe ca. vor 6 Wochen erfahren, daß meine Mutter dement ist, und mein Vater unheilbarkrank an Blasenkrebs erkrankt. Bin zu meinen Eltern mit dem ICE gefahren und habe sie gepflegt.
Die ganze Zeit habe ich versucht, habe natürlich einen Pflegedienst eingesetzt, meinen Eltern einen 24 Stunden Pflegedienst zu gewährleisten. Ging nicht, weil Corona. Grenzen dicht. Die Pfleger aus dem Osten, meistens Polinnen, haben sich zu ihren Familien geflüchtet. Und es wurde nicht besser. Habe in dieser Zeit mindestens viele hundert Telefonate geführt. Ich konnte nicht unten bleiben, weil ich berufstätig bin.
Auf diesem Wege bitte ich Euch, wenn ihr jemand kennt, der meine Eltern pflegen könnt, wäre ich dankbar. Sie wohnen in einem wunderschönen Gebiet. Blick auf die Haardt und das Hambacher Schloß. Ein eigenes Zimmer und eine eigene Gästetoilette wäre vorhanden.
Danke schön, daß ihr meinen Text durchlest und vielleicht meldet sich der eine oder andere.
Anmerken muß ich allerdings, daß für die Spargelernte Helfer eingesetzt wurden, aber für unsere älteren Menschen wohl keiner. Leider kann ich meinen Job nicht kündigen, habe meine Jahre nicht voll und würde soviel verlieren. Danke für das Einsehen.“

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Schön wäre es, könnte bb als Vermittelungsplattform gedient haben.

Thom Ram, 25.04.NZ8

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13 Kommentare

  1. Kraeuterhexe sagt:

    Liebe Bettina, ich lese gerade mit Bestürzung Ihren Bericht. Es ist wirklich fatal, daß Ernetehelfer einfliegen dürfen, aber kein Pflegepersonal! Und ein Pflegedienst vor Ort kommt nicht? Das ist ja nicht zu fassen!!!

    Ich würde an Ihrer Stelle auch eine Annonce schalten in eBay-Kleinanzeigen.de oder Kalaydo.de etc. für den Raum Ludwigshafen. Diese kleinen Online-Kleinanzeigen Plattformen werden viel gelesen. Ich könnte mir vorstellen, daß sich hier evtl. etliche bei Ihnen melden. Im Moment gibt es so manche gute Menschen auf dem Gesundheitssektor, die froh wären um eine Arbeit. Wenn Sie jemanden vor Ort finden, der / die könnte ja täglich hinfahren für 8-12 Std., selbst wenn es anfangs keine 24 Std. wären. Oder es könnten sich 2-3 finden, die sich dann die 24 aufteilen. Die Chance auf diesem Weg dann jemanden zu finden, ist m.E. doch sehr groß. Jedenfalls einen Versuch wert!

    Alles Gute!
    Ursel, die Kraeuterhexe

    Gefällt 1 Person

  2. Renate Schönig sagt:

    @Bettina

    Bei quoka kannst du kostenlose Anzeigen aufgeben. Auch hast du die Möglichkeit, dort FOTOS einzustellen > (betr. dieser Info von dir: „Sie wohnen in einem wunderschönen Gebiet. Blick auf die Haardt und das Hambacher Schloß. Ein eigenes Zimmer und eine eigene Gästetoilette wäre vorhanden.“

    https://www.quoka.de/stellenangebote/hilfe-fuer-privathaushalt-gesucht-au-pair/c3011a283639160/betreuung-und-pflege-hause.html

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  3. Bettina März sagt:

    Liebe Kräuterhexe,
    einen Pflegedienst habe ich. Aber es geht um eine Betreuung, auch in der Nacht. Mein Vater ist geistig noch völlig gesund, will auch keine Kurzzeitpflege, kann ich ja verstehen. Er will Mutti auch nicht ins Pflegeheim geben. Wir wissen alle, was da abgeht, seit Corona. Sie sind dort völlig alleine, keiner darf zu Besuch kommen. Es gibt auch keine Überwachung, was das Pflegepersonal so alles macht. Ich will keinem was Böses unterstellen, aber es gibt in jedem Bereich schwarze Schafe.

    Renate,
    vielen Dank für den Tipp.
    Habe eine Bekannte, die Kontakte nach Polen hat. Dort sitzen die Menschen auch auf gepackten Koffern und hoffen, wieder hier in der BRD arbeiten zu dürfen. Die Crux ist, daß alle erst einmal in Quarantäne müssen, die 14 Tage dauert. Das gilt auch für die Helfer vor Ort hier. Und was den Corona-Test angeht, da sind fast alle Stellen überlastet. Habe schon soviel ausprobiert. Bin auch am Ende meiner Kräfte, seelisch und körperlich so ausgelaugt.
    Das schlimmste ist die Entfernung von über 500 km. Da kann ich nicht mal so schnell hinfahren. Und zurück wieder 500 km. Da bin schon zwei Tage am Wo-Ende unterwegs. Und dann muß ich auch noch arbeiten gehen.

    Alles Liebe Euch und bleibt gesund.
    Gruß Bettina

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  4. Bettina März sagt:

    Ganz besonderen lieben Dank natürlich an Thom. Danke, daß Du meinen Artikel eingestellt hast.
    LG Bettina

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  5. Thom Ram sagt:

    Bettina, herzlich gerne geschehen.

    Eine Lösung wird gefunden werden.

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  6. Thom Ram sagt:

    Ulli hat mir geschrieben:

    Lieber Thom,
    möchte mich heute mal ganz kurz melden, um zum Artikel Pflegehilfe was anzumerken –
    bzw. dich zu bitten eine kleine Information weiterzuleiten.

    Bei Dementia kann ich nur empfehlen Kokosöl zu verabreichen. Googeln! Das Kokosöl besteht aus mittellangen Fettsäuren,
    die bei ihrer Verstoffwechselung in sogenannte Ketone übergehen. Diese können nun die Bluthirnschranke passieren
    und das Gehirn erneut mit „Brennstoff“ versorgen und die betroffenen Menschen erholen sich, abhängig von Grad
    ihrer Erkrankung innerhalb von vier Wochen heisst es. Je nach Quelle verabreicht man täglich 3 Esslöffel oder 40 ml mit den Essen.
    Ich nehme es als Brotaufstrich wie Butter .

    Das Gehirn, wie auch viele andere Organe können statt Glukose auch Fett verwenden für ihren Betrieb.
    (Das Herz verwendet übrigens ausschliesslich Fette/Ketone, weshalb es auch keinen Krebs des Herzens gibt,
    da Kohlenhydrate die Tumore füttern).

    Um die Durchblutung des Gehirns zu verbessern, dürfte wahrscheinlich auch die Chlordioxidlösung von
    Andreas Kalcker hilfreich sein. Auch bei Krebs gab es verblüffende Ergebnisse. Gibt da ein interessantes Buch
    von ihm: Sowas wie „Verbotene Gesundheit“; habe es gerade in spanisch (salud prohibida) als e-book bekommen.
    Will mich da jetzt mal dranmachen. Also evtl. auch ihr weiterempfehlen.

    Auch einem Kunden mit Parkinson hatte das Kokosöl Erleichterung gebracht,
    wenn auch nicht geheilt, aber Parkinson ist ja auch ein anderes Kapitel.
    So dies nur kurz zum weiterleiten.

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  7. Bettina März sagt:

    Hallo Ulli,
    danke für den Hinweis.
    Hatte das mit dem Kokosöl-Berichten schon vor einigen Jahren gesammelt und ihn meinen Eltern per Post geschickt. Auch vieles am Telefon erklärt usw.. Habe diesen Bericht vor ein paar Wochen, als ich bei beiden war, im Schreibtischfach meines Vaters gefunden. Meine Mutter hatte sich nicht daran gehalten.
    Gruß Bettina

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  8. Leserin aus DD sagt:

    An Bettina: Ersatzpflege ist möglich auch mit Privatpersonen.
    wenn bisher Pflegegeld bezogen wird. Frag Thom Ram nach meiner
    mail-Adr. , wenn du magst.
    LG!

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  9. Bettina März sagt:

    Hallo Thom,
    gibst Du mir die Mail-Adresse von Leserin aus DD
    Danke Bettina

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  10. Thom Ram sagt:

    Bettina 21:26

    Done.

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  11. Bettina März sagt:

    Lieber Thom und alle anderen, vielen Dank für Eure Anteilnahme

    Meine Sorgen sind fast aufgelöst.

    Ich bekomme eine 24 Stunden Pflege für meine Eltern über einen Dienst aus Heidelberg. Der heißt: Rhein-Neckar. die Pflegehelden.

    Ab 05.05. ist endlich ein junger Pole da, der bereit ist, meinen Eltern zu helfen und sie zu betreuen.

    Meine Mama, die ständig stürzte, kam gestern ins Krankenhaus. Die Ärzte fanden heraus, daß sie einen älteren Beckenbruch hatte und ein Teil des Knochens in den Spinalbereich ragte. Sie muß extreme Schmerzen ausgestanden haben. Aufgrund der Pflegestufe usw. wurde das nicht so wahrgenommen.
    Mit dem behandelnden Arzt habe ich heute gesprochen. Dieser war so nett, warmherzig und geduldig, und er versprach, daß er ihr wieder eine aktive Lebensqualität und Lebensfreude zurückgeben möchte, die sie auch verdient.

    Ich drücke und umarme Euch.

    Liebe Grüße
    Bettina

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  12. Thom Ram sagt:

    Bettina 23:15

    So sollte es kommen, so ist es gekommen. Dank deines vollen Einsatzes und…wer weiss…mitgeschoben von der Gedankenkraft von Mitfühlenden 🙂

    Richte deinen Eltern bitte einen herzlichen bb-Gruss aus.

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  13. Bettina März sagt:

    Lieber Thom, danke Dir für die guten Worte und die lieben Grüße.

    Bettina

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