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Traum, wohin führst du uns?

(Ludwig der Träumer) Lieber Leser, es gibt auf der Erde viele erklärungsbedürftige Phänomene denen wir zu wenig Raum geben. Eines der wichtigsten ist der Traum. Ich möchte dich einladen von deinen dich bewegenden Träumen zu erzählen.  
Der Traum wurde vielfach erforscht und eine Deutung versucht. Ich habe die berühmtesten Traumdeuter durchforstet. Keiner konnte das Thema plausibel erklären.

C. G. Jung meinte, daß es keine gebrauchsfertige systematischen Anleitungen zur Traumdeutung gibt. Dem kann ich mich gut anschließen.

Sigmund Freund laberte: der Traum sei eine Befriedigung eines verdrängten Triebwunsches und enthalte eine höchst intime Botschaft über die von den Erfahrungen der Kindheit maßgeblich bedingte Situation des Träumenden. Seine suggestive Art der Befragung führt regelmäßig zur Bestätigung seiner Theorie. Diesem fatalen Zirkelbezug haften heute noch viele Psychotherapeuten an, die selbsterfüllende Prophezeiungen produzieren.

Heute fiel mir wieder mein Traum ein, den ich vor ca. 45 Jahren hatte und dessen Bedeutung ich heute noch suche. Gleich drei symbolträchtige Themen kamen darin vor – Tod, Hölle und (kein) Geld.
Abseits von Freud steht das Traumsymbol Tod für den Abschluß eines bestimmten Lebenskapitels, für Veränderung, Wandlung, Entwicklung und Neubeginn. Hölle steht u. A. für psychische Belastung, kein Geld haben für mangelndes Selbstbewußtsein.

Ich schloß in dieser Zeit ein wesentliches Lebenskapitel – das unbesorgte von Geld unbelastete Studium ab. Von nun an begann der Ernst des Lebens – mich in das Hamsterrad integrieren. Dieser Schritt war tatsächlich ein Knick in meinem Selbstbewußtsein, der mir heute noch nachgeht. Meinen Beruf liebte ich. Er war eine Berufung. Nur die Randbedingung damit Geld für gierige „Investoren“ zu generieren um selbst über „die Runden zu kommen“ betrübten mich zuhauf und mein Selbstbewußtsein. Prostitution pur. Ich hadere heute noch an dieser kapitalistischen Triebfeder, die uns bereits als Kinder eingeimpft werden. Somit ist dieser Traum doch irgendwie schlüssig.

Mir fällt dabei wieder eine Parabel ein: https://ludwigdertraeumer.wordpress.com/2017/02/02/das-letzte-geld-schnappen-fuer-den-sargdeckel/

Und noch ein Klardenker: https://ludwigdertraeumer.wordpress.com/2016/10/04/das-ist-die-regierung-das-ist-ihre-gerechtigkeit-das-ist-ihre-moral/

Eine wahre Geschichte, die sich nur in meinem Traum abspielte? Die Seele kann nicht Wirklichkeit, Illusion, Phantasie und Traum trennen. Jeder Traum ist Wirklichkeit und kann das ganze materialistische Leben danach aus der angelernten vorgegebenen Bahn werfen oder zumindest ein gespaltenes Dasein erzeugen. So mir geschehen während eines Urlaubs auf Malta bei der Besichtigung der Katakomben.

In den weitverzweigten unterirdischen Gängen sind in den Felswänden mannsgroße horizontale Aussparungen eingemeißelt, die der Geschichte nach Entsorgungsstätte ohne Sarg für die Toten waren. Beim Anblick der ersten Kammer fror mir das Blut in den Adern. Ich erinnerte mich an einem Kindheitstraum – einen Alptraum. Heute sehe ich den eher positiv.

Vor diesem Traum fiel ich schon öfter im freien Fall in ein tiefes Loch, das sich unter meinen Füßen plötzlich auftat. Wurde aber jedesmal wieder aufgefangen und nach oben getragen, von wem auch immer. Engel konnten es nicht gewesen sein. Die gab es selbst in meinem kindlichen Bewußtsein nicht. Sonst hätten sie mir geholfen, meinen Scheiß-Klassenlehrer zum Teufel zu jagen.😀 Das waren seltsame Alpträume, die ich bis heute noch nicht entschlüsseln kann. Das nur nebenbei. In diesem Traum, der mir nach 45 Jahren immer noch mit jedem Detail bewußt ist, wurde ich nicht aufgefangen. Ich landete exakt genau in diesen Katakomben, das ich urlaubsmäßig besuchte und wieder erkannte. Wußte im Augenblick des Aufpralls – ich bin tot und in der Hölle. In diesem Augenblick war sogar die Angst vorbei.

Auf dem Boden der Grablöcher waren kleine Rohre mit Löchern angebracht, die am Muttis Gasbackofen erinnerten. Neben den Grablöchern waren Gaszähler mit Münzautomat angebracht, wie wir die heute noch auf den Campingplätzen in den Duschräumen kennen um Warmwasser zu machen. Von wem auch immer, wußte ich um deren Gebrauchsanleitung. Ludwig, du mußt ein paar Taler da reinwerfen, dich auf den Grill legen und rösten lassen. Ist wohl so in der Hölle dachte ich und fing wie ein Schloßhund an zu heulen. Nicht wegen dem Grillen. Das war in diesem Augenblick in Ordnung für mich. Kurz danach kam eine fürchterlich aussehende Figur vorbei, die mich an die entsetzlichen Fratzen an den Kirchengemäuern erinnerte und fragte: Warum so traurig lieber Erdenfreund. Du bist doch endlich im Paradies angekommen und hast nur noch diese kleine Aufgabe für dein ewiges Leben zu bewältigen.

Nach langem Schluchzen und Rotznase am Hemdsärmel abputzen, konnte ich ihm endlich antworten. Ich habe kein Geld für das ewige Leben. Kann da nichts in den Automat einwerfen. Er verzog seine Miene zu einer noch häßlicheren Fratze, die kein noch so baphametgläubiger Künstler in Stein meißeln kann. Kein Geld, kein ewiges Leben, so ich ihn richtig mit seinen Grunzlauten verstanden habe. Mit giftgrünrotschwarzbraunem Schaum vorm Mund warf er mich aus der Hölle. Ohne Baphomos nix los, schrie er mir hinterher.

Seither bin ich wieder auf bb der schönen Erde als Schöpfers Endziel. Hier spielt die Musik und nicht auf Wolke sieben oder beim Baphometen. An dieser Geschichte knabbere ich heute noch.


28 Kommentare

  1. arnomakari sagt:

    Meine Träume sind besser , ich Träume viel von Wasser , jetzt weiss weiss ich das ich immer Wasser genug habe , denn mein Brunnen hat immer Wasser genug ,,ein schöner Traum von mir ist wenn ich ganz einfach fliege , ich gehe im Park warte bis es etwas windig ist breite die Arme aus und fliege über die Baumgipfel , und dann lande ich wieder auf die Erde , viele miner Träume sind auch war geworden , es gab auch Träume die mich vor was gewarnt haben , dann habe ich besonders aufgepasst , was ich mir vorher ncht vorstellen konnte habe ich im Traum gesehen , es war in einer Großen Höhle mit viele Räume da gab es kleine Menschliche Figuren und in diese Figuren waren Seelen eingesperrt , ich war nur Zuschauer wie ein Mann von Figur zu Figur ging und sagte jetzt bist du Frei du hast lange genug für deine Untaten hier gesessen ,und nun mache was besseres aus dein nächsten Erdenleben , das ist die kurzform —————————–

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  2. Mujo sagt:

    Träume sind immer ein Zerrbild der gegenwart. Sie sind real gewiss. Die Deutung die aber in einigen Literaturen beschrieben sind umschreiben nur wage was sie wirklich meinen. Man kann nur eigene Antenne dafür Entwickeln was die ein sagen wollen.

    Wenn die Dinge um ein gut laufen und man im Einklang ist mit allen was man macht sind meist die Träume auch sehr Positiv.
    Erst wenn das eigene Ego seine Ansprüche zu hoch stellt bekommt es risse in seinen Träumen.
    Einfluss darauf nimmt man besonders die letzten 30 min. vor dem Schlafen gehen wie ich sie verbringe. Wenn das letzte ein Action Film war, folgt die Fortsetzung im Traum. Da wären so manche Träume Stoff genug für jede menge Drehbücher.

    Ich nutze ganz besonders die letzten 30 min. mein eigenes Drehbuch des Tages umzuändern. Indem ich Dankbar bin für alles was ich habe und was ich wieder lernen durfte. Wieviel momente der Freude ich hatte, oder welche Begegnung mich beindruckt hat.
    Das schafft nicht nur einen guten schlaf, sondern oft auch die Wunderbarsten Träume.

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  3. Mujo sagt:

    Zur ergänzung können Träume auch Botschaften sein die ein ermahnen da genauer hinzusehen.
    Eventuell sind es alte Themen die hochkommen und eine Lösung bedarf. Weil sie im Altag durch irgendein anlass in erinnerung geholt wurden.
    Das können auch vergangene Leben gewesen sein an das man sich erinnert. Ähnlich wie bei einer Rückführung unter Hypnose.
    Da Tauchen plötzlich Orte auf die ein sehr vertraut sind obwohl man dort noch nie war, aber dann nach recherchen ein bestätigen das es sie tatsächlich gibt.
    Ebenso können es Ereignisse sein zu der man im jetzigen Leben keine Zuordnung hat.
    Das ist dann manchmal millimeter Arbeit dem auf die Spur zu kommen.

    Die nächste Stufe sind dann die Astral Reisen. Das begrenzt sich dann nicht mehr auf diesen Planeten, da ist man dann in der Lage andere Welten und Zeiträume zu überwinden.
    Da gibt es mitlerweile einige Techniken wie man solche Träume gezielt fördern kann.

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  4. Hilke sagt:

    Ich kann mir gut vorstellen, daß dein Kindheitstraum irgendetwas aus einem Vorleben hochgeholt hat. Kinder erinnern sich leichter an ihre letzten physischen Leben. Ein ganzes Buch darüber habe ich mal gelesen, wie genau u. selbstsicher Kinder bis ca. 5 noch Details wissen und auch träumen.

    Ich denke mir, so ein eindrücklicher Traum ist dazu da, daß wir an ein Thema, eine alte Angst o.ä. erinnert werden, es in diesem zu lösen. Das Wichtigste im Traum um ihn zu verstehen, sind die Gefühle dabei. Sie sind ein viel direkterer Hinweis.
    Z.B. könnte in deiner damaligen Situation nach dem Studium eine Angst vor Entscheidungen, bzw. die falsche E. fürs ganze Leben (immerhin Beruf-ung!) zu treffen, ein Auslöser gewesen sein. Und um den Faden mal weiter zu spinnen, in einem anderen Leben war es vlt. ebenfalls eine Entscheidung, die dich in die Kata’s gebracht hat, also die tödliche Folgen hatte. Thema Existenzangst, wofür ja im übertragenen Sinne auch das Geld spricht.

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  5. Hilke sagt:

    …es in diesem LEBEN zu lösen… sollte es heißen.

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  6. Thom Ram sagt:

    Wahrlich wahrlich eindrücklich, der Traum, lieber Ludwig. An eine Deutung wage ich mich nicht ran.

    Meine schlimmer und stereotypen Träume sind: Ich stehe vor der Schulklasse und weiss nichts, aber wirklich rein gar nichts, was ich nun sagen oder tun könnte. Der Andere: Alles da, Kirche, Orgel, Publikum, mein Konzert startet in Kürze, doch habe ich nicht geübt, kann die Werke überhaupt nicht.
    Beide Träume schrecklich emotional unterfüttert.

    Was ich schon lange übe und damit indes immer noch keinen Erfolg erziele: Ich nehme mir des Tages vor, im Traum dann mir bewusst zu sein, dass es immer einen Ausweg, immer eine Lösung gibt, nehme mir vor, im Traum frei und kreativ zu sein und zu handeln.

    Faszinieren tun mich meine Flug-Träume. Es kommt vor, dass ich fliegen kann, mit ausgebreiteten Armen, welche mich tragen……….indes…..!…….das Fliegenkönnen ist nicht garantiert! Ich kann oft nur mühsam, manche Male gar nicht abheben. Warum? Auch im Traume selbst ist mir der Grund bewusst: Auf meine innere Einstellung kommt es an! Wenn ich ohne geringste Zweifel die Arme ausbreite, so hebe ich ab. Kommt auch nur der Hauch einer Unsicherheit in mein Gesamtinneres, dann bleibe ich am Boden kleben.

    Ui, es ist obergeil! Stehe hooch oben an einer Bergeskante. Arme ausbreiten. Abstossen. Fliegen. Ich bin nie verunfallt. Stehe ich mal oben und zweifele, so weiss ich, dass es nicht klappt, und ich bleibe schön brav stehen.

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  7. Thom Ram sagt:

    Kleines Detail aus Ludwigs Arbeit:

    „Sigmund Freund laberte:…….“
    Träfe Verb-Wahl, har har.

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  8. Guido sagt:

    Wahrlich wahrlich eindrücklich, der Traum, lieber Ludwig. An eine Deutung wage ich mich nicht ran.

    Ich auch nicht… 🙂

    Ich möchte dich einladen von deinen dich bewegenden Träumen zu erzählen.  

    Meinen eindrücklichsten Traum hatte ich in der Nacht vom 1. auf den 2. Januar 2010. Von kosmischer Welle oder so hatte ich damals keine Ahnung. Kann mich nicht erinnern, dass ich jemals so begeistert aufgewacht bin. Wollte gleich wieder einschlafen. Natürlich vergebens…

    Aus dem Traumtagebuch vom 2. Januar 2010, 3 Uhr Morgens:

    Ich stehe auf einer ovalen Unterlage und surfe hoch oben in der Luft. Das „Surfbrett“ lässt sich gedanklich steuern und ich fliege sicher die wildesten Flugbewegungen und habe überhaupt keine Gleichgewichtsprobleme.

    Unter mir ist eine hügelige Landschaft in sattem Grün. Es ist sonnig und klar. Unten stehen ein paar Leute und schauen mir verwundert zu. Vielleicht weil ich in hohem Tempo die verrücktesten Flugbewegungen vollführe. Die Scheibe reagiert auf jeden Gedanken und ich spüre weder Fahrtwind, noch Beschleunigungskräfte.

    Ich bin total begeistert.

    Irgendwann beschliesse ich, den Heimweg anzutreten und sehe weit weg ganz klein drei moderne Wohnblöcke über dem Horizont schweben. Sie leuchten weiss in der Sonne. Ich komme immer näher und die Strukturen der Gebäude präsentieren sich mir immer deutlicher. Die Gebäude schweben in unterschiedlicher Höhe ca 500 Meter über dem Boden.

    Ich weiss, dass ich im mittleren Block zuoberst wohne und will nach Hause. Aus irgendeinem Grund fliege ich zum linken Block passiere dabei sehr nahe am Mittleren, sodass ich die Strukturen detailliert sehen kann und lande beim Linken zuoberst. Dort hat es ein Dachrestaurant mit grosser Freiluft Terrasse. Dann wache ich leider auf. Bei aller Begeisterung ärgere ich mich, weil ich nun meine Wohnung nicht gesehen habe.

    Der Ärger war aber unnötig, denn in einem späteren Traum hab ich meine Wohnung doch noch besucht.

    Ich hab mir dann „die fliegenden Türme“ in einem Ölbild festgehalten. (42x56cm).

    Die Gebäude haben tatsächlich so ähnlich ausgesehen. Die Strukturen waren mir zu kompliziert, und ich habe es beim Malen vereinfacht. Auch war es grün und nicht Winter wie auf dem Bild. Ich habe ein zweites Bild gemalt mit Tages- und Sommerumgebung. Aber die Stimmung wird im obigen Bild mMn nach besser wieder gegeben.

    Und immer, wenn ich das Bild erblicke, wird die Erinnerung daran wieder wach. Nun bin ich kein Maler und dieser Traum war der Grund, warum ich damit angefangen habe. Weil man im Traum leider keine Kamera dabei haben kann… Ich nenne sie Traumbilder. Darum heisst mein WordPress Konto „3türme.

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  9. Thom Ram sagt:

    Guido 17:15

    Lach, du hast es in deinem Flugtraum weiter gebracht denn ich. Ich sah immer nur gewohnte Landschaften, keine schwebenden Häuser. Und mach nie wieder son Seich zu behaupten, du könnest nicht malen, Plöti du. Dein Gemaltes ist in meinem Auge Primagemäldetes.

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  10. Hilke sagt:

    Also ich hab Bock auf Deutung 😉 Hab aber übersehen, daß du Ludwig nicht danach gefragt hattest, ich vergebe mir mein Gelaber, har har 😀

    Alpträume hatte ich genug, aber auch aufbauende Träume.
    Einmal ging ich im Traum über eine Straße u. hatte (m)ein Baby im Arm. Da kam ein Auto angerast und… ich hielt es mit meiner Willenskraft an, ohne einen Finger zu rühren, nur mental. Das Auto stoppte sofort u. ich wachte auf.

    Träume die immer wieder kehrten, gab es auch, es ging im roten Faden immer um’s Nachhausekommen. Mal fand ich das Rückticket nicht, mal bekam ich den Koffer nicht zu um abzureisen (durfte dann erkennen, daß der „Scheiß“ vielleicht einfach Altlasten sind 🙂 u. ich ohne dieses Zeug weiter kann), mal fuhr ein Zug ohne mich ab.
    Ich hab mir gesagt, das gemeinsame Thema ist eine Angst, nicht rechtzeitig nach Hause zu kommen, ich denke, es ging um das richtige „Zuhause“.
    Da ich als Jugendliche oft Angst hatte, stand ich auch mal im Traum in einem Goldregen. Das hat mir gut getan u. ich hab mich beschützt gefühlt.

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  11. Guido sagt:

    Thom Ram
    19/11/2019 um 21:24

    Guido 17:15

    Und mach nie wieder son Seich zu behaupten, du könnest nicht malen, Plöti du. Dein Gemaltes ist in meinem Auge Primagemäldetes.

    Danke fürs Lob. Ich möchte auch gar nichts Schlechtreden, aber weil ich das Handwerk nicht gelernt habe, bekunde ich manchmal Mühe, es umzusetzen. Gerade bin ich daran, einen Blick ins „Raucherzimmer“ bildlich darzustellen, es hat verschiedene Lichtquellen und somit komplizierte Schattierungen. Der Entwurf steht und auch die erste Schicht ist gemalt, aber nun bin ich blockiert. Hab einen Kurs entdeckt https://www.learnandmaster.com/painting/ und möchte den mal durcharbeiten. Der Beste, den ich gefunden habe. Wenn jemand noch was Besseres kennt, nehme ich den Tipp gerne entgegen. Learning by doing ist ja ok, aber manchmal kommt man an Lektionen nicht vorbei.

    Ich lese es erst jetzt und staune, nachdem ich diesen Beitrag erfasst habe, Hilkes Hinweis um’s Nachhausekommen. Auch der folgende Traum dreht sich um’s Nachhausekommen, wenn auch nicht um mein Eigenes…

    Nun zu Raucherzimmertraum.

    Zitat aus einem Traumlexikon:

    Das Haus versinnbildlicht immer den Träumer selbst, sein Ganzes, die Seele mit einbezogen.
    In Männerträumen ist das Haus als Symbol für Ehrgeiz und Sicherheit, in Verbindung mit beruflichem Aufstieg zu sehen.

    Wenn das stimmt, dann sollte ich wohl besser schweigen… 😉

    Ausschnitt aus einem längeren Traum:

    Ein Jugendlicher begleitet mich nach (seinem) Zuhause. Dort angekommen betrete ich den Eingangsraum und bin etwas verwundert… Eine Steintreppe führt durch die ganze Länge des Raumes hoch, so dass für den flachen Boden daneben nur wenig Raum bleibt, der durch eine Wand mit Fliesen begrenzt wird. Es scheint wie wenn der Raum als Durchgang zu anderen Zimmern dienen würde, denn es laufen Leute die Steintreppe rauf und runter. Ich treffe dort die Eltern des Knaben und noch andere Bekannte und sage: „Wir kennen uns erst seit 10 Minuten“. Sie wundern sich, dass er mich nach Hause eingeladen hat, wo er mich doch erst seit kurzem kennt.

    Wir gehen dann gemeinsam die Treppe hoch in andere Zimmer. Auch diese scheinen alles nur Durchgangsräume zu sein. Mal ein Gang, der als Zimmer dient, mal einen Flur mit Treppe hoch. Mir machen einen Rundgang und auf dem Rückweg schauen wir noch in „echte“, angeschriebene Zimmer rein.

    Eines ist mit „Raucherzimmer“ angeschrieben. Als der Führer die Türe öffnet, sehe ich zwei Gestalten an einem Tisch sich gegenüber sitzend. Sind gekleidet wie Eulenspiegel oder besser Harlekine und rauchen aus etwas, das wie eine Pfeife aussieht. Sie sind ganz ins Rauchen versunken und bemerken uns gar nicht. Sie blasen regelmässig Rauch aus, der aber nicht wie Rauch aussieht, sondern schillernd in allen Regenbogenfarben spiralförmig aufsteigt. Diese Spiralen wirken wie in einer Blase eingeschlossen. Hinten im Raum flackert eine grosse Fackel, hat wohl im Raum etwas Durchzug. Unser Begleiter bläst noch in die Richtung, wie wenn er die Fackel auslöschen möchte, aber natürlich erfolglos.

    Wir besuchen noch andere Zimmer, kann mich aber nicht mehr an Details erinnern. Der Traum hat sicher irgendeine Bewandtnis, interessiert mich aber nicht gross, sondern das Motiv des „Raucherzimmers“ fasziniert mich, und ich möchte es bildlich festhalten.

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  12. Mujo sagt:

    Der Rote Faden in meinen Träumen ist immer zu Reisen. Andere Länder, andere Kulturen kennen zu lernen und dabei Abendteuer zu erleben. Neues zu Endecken was ich noch nicht kenne. Und immer sind dabei Fantastisch schöne Landschaften. Das geht bis in Ferne Welten, andere Planeten wo Wesen die uns Menschen ähnlich sind aber vom bewusstsein schon sehr weit Entwickelt.
    Unangenehme Träume habe ich sehr selten. Tauchen dann auf wenn der Tag nicht stimmig mit mir war, wenn mein Ego das Zepter übernommen hat wo ich besser die Finger hät lassen sollen.

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  13. Thom Ram sagt:

    Ich habe von Traumdeutung wenig Wissen. Doch Eines hat mir eingeleuchtet. Um einen Traum deuten zu können, muss der geträumt Habende sich darüber ins Klare kommen, wofür das Erschienene für ihn steht.
    War da ein freundlicher Hund, so ist das für hundeverabscheuenden Muslim nicht Dasselbe als wie für einen Hundefreund. Und so. Traum von Zähnen? Wer Zähne nicht mag, der deute anders als der, der Zähne verehrt.

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  14. Thom Ram sagt:

    Guido

    Zitat aus einem Traumlexikon:
    Das Haus versinnbildlicht immer den Träumer selbst, sein Ganzes, die Seele mit einbezogen.
    In Männerträumen ist das Haus als Symbol für Ehrgeiz und Sicherheit, in Verbindung mit beruflichem Aufstieg zu sehen.

    Das halte ich für Deutungs- Plötsinn. Schwachsinn. Wichtigtuerei. Verantwortungsloses Gelaber.

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  15. Mujo sagt:

    Wie ich zum Traum stehe ist entscheidend und was wie ein Gefühl da Auftaucht.
    Traumdeutungen habe ich früher viel gelesen. Sind am Anfang eine Krücke um sich da hin zu Tasten. Die ganzen Psychoanalytiker wie Freud liegen in der Traumforschung sowas von daneben das man die sich gleich Sparen kann. Die haben da nur ihre eigene Muster Verarbeitet und Projizieren es auf andere solange bis man es glaubt.
    Der einzige Weg ist sich selbst besser kennen zu lernen dann kommt man dem besser drauf.
    Darum ist jeder Traum für jeden anders. Es gibt keine zwei gleiche wie es auch keine zwei gleiche Menschen gibt.

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  16. Also ich hab Bock auf Deutung 😉 Hab aber übersehen, daß du Ludwig nicht danach gefragt hattest, ich vergebe mir mein Gelaber, har har 😀
    Liebe Hilke, hau in die Tasten was dir zu meinem Traum einfällt. Alle anderen Kommentatoren sind dazu auch eingeladen.

    Die Traumdeutung ist eines der spannendenden Themen überhaupt, das eine Antwort auf „Woher, Warum und Wohin“ geben kann. Ein Schlüssel zum Transzendenten? Ich bin sicher, es gibt eine archaische gemeinsame Symbolik dazu. Um die zu finden braucht es viele Einsichten.

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  17. eckehardnyk sagt:

    Du hast dir eine Deutung selber gegeben. Der kapitalistische Sumpf, dem du beruflich ausgesetzt warst hat seinen Herrscher zu dir reden lassen: ohne Baphomos nix los. Jetzt bist du diesen Herrn los, das Ende in der Katakomben ist deinem Mühlenträumerstand wohl angemessen. Du kannst erholt, erheitert und dem bösen Spiel entronnen in die Zukunft starten, Vergissmeinnicht
    !

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  18. Hilke sagt:

    LdT 00:02,
    yep. Die smileys sehen in kursiv so schön schräg aus, hihi.

    Ich sehe die Träume auch als ein Potetial zur Transzendenz. Ich habe viele Jahre Traumtagebuch geführt u. so einiges in der Nacht notiert, um mich dann tags nach der Arbeit nochmal hinzusetzen damit, incl. mehrere Traumsymbolbücher. Wenn ich was nicht schnallte u. kein Lexikon mir helfen konnte, hab ich auch schon mal die gestalttherapeutische Gesprächssitzung genutzt, die ich mal kennenlernte. Mach ich manchmal noch, es ist einfach u. sehr aufschlußreich. Mit den eigenen inneren Anteilen v.a., denn träumen od. mich dran erinnern, tue ich nur noch seeehr selten.

    Was eckehard 01:13 sagt, passend, wie eine Abwandlung von „Ohne Moos nix los“. Bin baff, wie kurz u. knackich er das wesentliche formuliert…

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  19. eckehardnyk sagt:

    Zwanzig Jahre Mitgliedschaft in einer analytischen Selbsterfahrungsgruppe haben mir gezeigt, das jeder Traum, den jemand erzählt, für diesen Menschen Bedeutung hat. Welche? Ließ sich in Befragung des Betreffenden in anderthalb Stunden herausfinden. Dabei zeigte sich, dass Traumdeutungsschemata nicht gebraucht wurden, statt dessen mythologisch bekannte Bilder hilfreich sein können, weil Sie, ähnlich wie Volksmärchen, seelisch gesetzmäßige Vorgänge der Menschennatur schildetn. Das Wichtigste jedoch war die Bedeutung einzelner Erinnerungs-Details, ja, auch frühkindlicher Erlebnisse, aber nicht nur dieser, des Träumenden. Ohne dessen biografische Aufstelllung zu kennen, ist Deutung wie an den Haaren herbeigezogen.
    Ich könnte zu Ludwigs Traum nur deshalb etwas beisteuern, weil ich von ihm etwas aus seinem Werdegang erfahren durfte, was auch öffentlich gesagt werden kann: Die zerstörerische Gier derer, die vom Geld nicht genug kriegen und dennoch immer mehr in sich hinein fressen. Das hat er erfahren und seinem Lebenslauf vorhergeträumt. Das gibt es und ich hatte selbst als 16jähriger solch einen Traum, dessen Bilder ich heute (77) noch sehr genau sehe.

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  20. Thom Ram sagt:

    Ecki und Träumi

    Was Ecki 17:31 äussert, das unterschreibe ich. Ich masse mir an, ein guter Traumdeuter werden zu können, wollte ich mich dem Thema gründich widmen. Auf meinem derzeitigen Stand ist es so, wie Ecki es sagt. Kommt mir einer und möchte von mir Traumdeutung, dann beginnt eine lange Fragestunde. Hat der von einer Schmusekatze oder von einer unberechenbaren Krallekatze geträumt, dann müssen wir erst herausfinden, wofür Katze in seinem Leben steht.
    So ist es bei allen, auch bei dir. Was ist „fallen“? Was ist „auf Stein liegen?“ Träume bedienen sich personentypisch archetypischer Symbole. Für mich ist „auf Stein liegen“ mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht Dasselbe als wie für dich. Darum ist jede Traumdeutung ohne Erforschung der Inhalte, welche der Geträumt-habende mit den geträumten Bildern/Aktionen verbindet, unmöglich.

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  21. Mujo sagt:

    Es gibt eine ebende auch bei Träumen die ähnlich des bewusstseins sich nur schwer in Worte erfassen lassen.
    Sobald man nach dessen ringt, ist die Essenz oder auch deren Botschaft davon weg. Und wenn man jetzt anfängt es unbedingt Deuten zu wollen kommt man dann meist auf einer anderen Fährte die kaum noch was damit zu tun hat.
    Das Gefühl, die Wahrnehmung ist entscheidenste was es Aussagen soll.

    Eine Zeitlang habe ich ganz gezielt darum gebeten mir Antworten in Form von Träumen zu geben. Weil der Tag erfüllt mit Aufgaben des Verstandes waren und die Zeit nicht dafür da war um gute Anworten zu finden.
    Fragen die ich mir kurz vor den Einschlafen stellte, noch schriftlich notiert und den Block neben dem Bett liegen gehabt um mir gleich beim Aufwachen Notizen vom Traum oder was mir gerade so hoch kommt zu machen. Bevor ein die alltags Rituale wieder erfassen.
    Ganz wichtig ist dabei, um Anworten zu bitten bis zum Morgen erhalten zu haben und ein Gefühl der Dankbarkeit und Freude für diesen moment zu bekommen wenn es da ist.
    Ohne Ausnahme habe ich immer eine gute Anwort darauf bekommen wenn ich mich an diese Regel gehalten habe.
    Ziehe ich es in Zweifel oder mache ich es nur halbherzig, ist das ergebnis wenig erbauend, wenn überhaupt was dabei rauskommt.

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  22. eckehardnyk sagt:

    „wofür Katze in seinem Leben steht.“Thom Ram 20/11/2019 um 23:10. Das ist es.

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  23. Guido sagt:

    Noch einen weiteren Traum, der mich ziemlich beeindruckt hat.

    Ich stehe auf einem Hügel in mir vertrauter Umgebung und geniesse die Aussicht aufs Tal und die gegenüberliegende Hügelkette. Es ist ein schöner Tag und die Sonne steht schon hoch am Himmel. Links neben mir erstreckt sich eine geschlossene Wolkenwand, die in der Sonne gleissend weiss leuchtet. Sie erstreckt sich in die Höhe und bis zum fernen Horizont so weit ich blicken kann. Ansonsten präsentiert sich die Landschaft wie gewohnt.

    Dann beschliesse ich, die Wolkenwand zu durchqueren. Auf der anderen Seite angekommen, sehe ich so was wie einen wunderschönen Sonnenuntergang in leuchtenden Orange- und Goldtönen. Die Landschaft sieht zwar auch hier wie gewohnt aus (Fortsetzung der anderen Seite), aber am Horizont sehe ich drei Säulenbereiche, die in Wolken gehüllt sind. Aus diesen Bereichen strahlt das goldige Licht zwischen den Säulen durch, was sich auch in der Wolkenwand widerspiegelt. Der Traum ging dann noch weiter, spielt aber fürs Bild keine Rolle.

    Ich hab es in diesem Ölbild „Wolkenwand“ versucht nachzuempfinden . (56x42cm).

    Der Einfachheit halber habe ich nur eine Säulenwand gemalt. Im Traum waren es drei Bereiche mit Säulen. In einem zweiten Bild ist mir die Nebelwand besser gelungen, aber die Stimmung ist im Bild oben näher am Traum.

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  24. Guido sagt:

    Links neben mir erstreckt sich eine geschlossene Wolkenwand…

    Nein rechts! Hab so meine Probleme mit links und rechts (nicht politisch gemeint…)

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  25. Katja sagt:

    Hallo Ludwig, bist du dir 100 % sicher, dass du den Satz „Ohne Baphomos nix los“ so geträumt hast in der Kindheit? Über die Jahre kann man Sachen hinzudichten. Mir kommt der Satz eher vor wie ein schriftstellerischer Einfall.
    Die Redewendung „Ohne Moos nix los“ kenne ich übrigens nur aus der Werbung. Niemand in meinem Umfeld hatte die Gewohnheit das zu sagen, ich dachte, es wäre Werbesprache.
    Auch „Moos“ für Geld habe ich nie verwendet, höchstens „Kohle“, aber auch nicht häufig. „Geld“ ist ein kurzes Wort, mir leuchtet nicht so ganz ein, warum man dafür Umgangssprach-Wörter braucht.
    Übrigens habe ich erst gerade folgendes erfahren, vielleicht wusstet ihr es ja schon:

    Bedeutungen:
    Deutschland; salopp: Geld
    Herkunft:
    Entlehnung über das Rotwelsche, in dem es seit dem 18. Jahrhundert (in abweichender Form schon im 15. Jahrhundert) bezeugt ist, aus dem Westjiddischen מעות‎ (YIVO: moes) ‚Geld‘, das seinerseits dem Hebräischen מָעוֹת‎ (CHA: māʿōt) ‚Kleingeld, Münzen‘ entstammt; wahrscheinlich ist auch Mäuse „Geld“ eine Entstellung aus diesem Wort

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  26. Mujo sagt:

    @Katja

    Also hier in Bayern ist Moos ein sehr verbreiteter Sprachform für Geld.
    Wobei diese nicknamen für Geld ( Kohle, Kröten, Kies, Schotter, usw.) meist von den Unteren Schichten benutzt wird, also die die ohnehin am wenigsten davon haben.
    Meiner meinung haben die ein Verfälschten meist Ablehnenden zugang zu Geld.
    Ist nur so eine Beobachtung, kann auch im einzelfall anders sein.

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  27. Katja sagt:

    Ich bin auch in Bayern, Mujo 🙂 Und wenn mich nicht alles täuscht sogar in der gleichen Stadt.
    Vielleicht ist diese Wortverwendung zeitlich begrenzt Mode gewesen. Ich habe das Wort nie von ‚echten Leuten‘ gehört, nur aus den Medien.
    Aber so ist es halt manchmal. Ich weiß noch, als ich in der Kindheit das Wort „geil“ benutzt habe, war meine Oma geschockt und meinte, das wäre ein schlechtes Wort. – Ich war ganz überrascht und sagte, im Gegenteil – das ist ein sehr, sehr gutes Wort! – Nein, ich schlechtes und es würde ’sexuelle Erregung bei Tieren‘ bedeuten. – Ich: Nein, Oma, das heißt richtig gut, es heißt toll! – Oma: Ja – und ‚toll‘ heißt ‚verrückt‘. – Ich: Nein! Toll heißt nicht verrückt, ich habe noch nie jemanden gehört, der mit ‚toll‘ verrückt meint. Toll heißt super, richtig gut… – usw. 😉

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  28. Mujo sagt:

    @Katja

    Also Augsburg ist meine Heimat Stadt.

    Beim Wort „Geil“ habe ich am Anfang auch die Augen aufgerissen als die Werbe Branche es endeckt hat. Am allerschlimmsten war dann die Zeit mit „Geiz ist Geil“. Das war für viele klein Unternehmer Existens gefährdend weil man sich gegenseitig die Preise Unterboten hat. Es ging zu wie auf einen Basar. Es wurde nur auf den Preis geschaut, Qualität und die Wertschätzung in eine Dienstleistung stand hinten an.

    Eine Zeitlang musste ich bei Moos immer an den Münchner Modezar Moshammer denken. Der war damals noch Stark in den Medien vertreten, weil
    er trotz seines Vermögens immer auch ein Herz für die Obdachlosen in München hatte.

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