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Sitzen und Schweigen / Wo? / Auf Knotenpunkt / Wozu?

Die Gelbwesten machen es vor. Sie haben erkannt, dass sie mit Demonstrationen ausser ausgeschossene Augen, abgerissene Hände, anderweitig Verletzte, Schwerstverletzte und Tote nichts erwirken, weil nämlich der liebe Monsieur Macron und seine lieben Mitarbeiter in ihren weichen Sesseln als Reaktion volksfreundlich brutales Vorgehen befehlen, und weil es auch en France noch viel zu viele Flics gibt, welche diesen hochkriminellen Befehlen Folge leisten.

Autor Gerd beschreibt, was die Gelbwesten nun tun und was mir schon lange vorschwebt. Zugänge zu den Eiterbeulen müssen immer wieder blockiert werden. Eiterbeulen? Ramstein. NGO-Gebäude. Das Geschwür an der umgeleiteten Spree. Auch im Kleinen: Die Villen von Laien, Masslosen, Roten, Steinen, Fischern, Knasts, die Villen von Unrecht sprechenden Richtern, von Lügen verbreitenden Chefredakteuren.

Gerd sieht schweigend Sitzende. Schweigend. Kein Plakat. Keine Fahne. Keine Parole. Kein Wort. Schweigend sitzen. Hat gewaltige Vorteile, so will mir scheinen. Er beschreibt, so meine ich, treffend.

Bringen es DACH-Menschen zuwege?

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Eingereicht von Gottfried Feder.

Thom Ram

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Erschienen in Deutschelobby

Auch in Deiner Stadt gibt es doch diese Kreuzung, Du weißt schon, wo es in der einen Richtung stadteinwärts und in der anderen zur Autobahn geht. Rechts und links verzweigt es sich dann zu den kleineren Ortschaften, von wo all die lieben Leute kommen, die für den Weg in die Stadt keine Autobahn brauchen. Diese Kreuzung nehmt ihr euch an einem warmen und sonnigen Tag vor.

Es gibt nichts vorzubereiten, außer daß sich verweichlichte Charaktere ein Sitzkissen mitnehmen, denn genau darum geht es: sitzen und schweigen. Außerdem solltest Du einen Freund irgendwo abseits positionieren, der die ganze Sache für YouTube filmt. Wer klug ist, der rufe darüber hinaus vorher bei der örtlichen Zeitung an.

Nun steht ihr vor der Kreuzung und wenn die Fußgängerampel grün zeigt, dann geht ihr los. An der Stelle mitten auf der Kreuzung, dort wo sich kein Auto an euch vorbei drängeln kann, geht ihr in den Schneidersitz, verschränkt die Arme und blickt zu Boden. Damit ist die Kreuzung zunächst blockiert.

Dann heißt es zu Schweigen. Das Schweigen ist wichtig, vielleicht ist es sogar das Wesentliche. Man mag euch vorwerfen, das sei nichtssagend, aber das ist es keineswegs. Schweigen kann tausendmal lauter sein als das größte Geschrei.

Wie viele Gründe zum passiven Widerstand gibt es? Nur ein paar Beispiele (die Reihenfolge stellt keine Wertung dar):

  • – Homoehe
    – Gender-Mainstreaming
    – Euro
    – Bailout
    – ESM
    – Bankenrettung
    – Überfremdung
    – Migrationsgenozid
    – Volkstod
    – Energiewende
    – GEZ
    – Superstaat Europa
    – Souveränität Deutschlands
    – Geschichtsfälschung (Du weißt was ich meine)
    – Schuldkult
    – Bundeswehreinsätze auf der ganzen Welt
    – Papiergeld und Schuldzins
    – und so weiter und so fort…

Und jetzt stell Dir vor, Du würdest für jedes einzelne Thema einen Sitzstreik oder eine Demonstration veranstalten wollen. Wie viele kämen? Die Antwort lehrt uns die Erfahrung. Und wäre das spontan? Keinesfalls! Gerade aber in der Spontanität liegt das Unberechenbare. Das fürchtet das System. Aber dazu später mehr.

Haben Du und Deine Freunde die Kreuzung blockiert, staut sich der Verkehr. Es wird gehupt, manch ein Autofahrer zeigt euch vielleicht die Faust. Dann kommt die Polizei.

Es bleibt dabei: Schneidersitz, Arme verschränken, zu Boden blicken, Schweigen ist Gold.

Die Polizisten werden zunächst verdutzt darüber sein, daß ihr beharrlich schweigt. Dann trägt man euch weg, weil der Stau immer länger wird und vielleicht schon auf die Autobahn hinaus reicht. Was folgt ist klar, man wird eure Personalien aufnehmen.

An der Stelle muß jeder selbst entscheiden, ob er den Mund auftut oder nicht. Weiteres Schweigen hat indes nichts mehr mit der Blockade zu tun und ist im Grunde genommen nicht mehr nötig. Die Polizei bekommt ohnehin heraus, wer ihr seid oder wo ihr wohnt; schlimmstenfalls nehmen sie euch in Gewahrsam, was niemandem mehr hilft.

Ich bin kein Jurist und weiß natürlich auch nicht, welche Strafe einem dafür blüht. Vielleicht aber kann das hier jemand ermitteln? Man will ja vorher wissen, was die Blockade-Karte beim Nachlösen kostet… 😉

Einmal ist keinmal und deshalb – Strafe hin oder her – muß es weitergehen. Ziel jeder einzelnen Aktion ist eine Bewegung der Schweigeblockaden oder anders:

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Weiterlesen

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6 Kommentare

  1. Diethard Ederer sagt:

    . . Auch ein guter Vorschlag ( https://vk.com/wall488512538_1856 ) wäre der eines „Generalstreiks“ . . . . Tom, ich wollte dir den Text über VK senden, doch da ist überaschenderweise dein Account gesperrt (?!)

    Gefällt 1 Person

  2. Thom Ram sagt:

    Diethard 16:29

    Ich danke dir für den Hinweis. Tatsächlich war mein VK gesperrt. Grund, sinngemäss: Misteriöse Vorgänge auf meinem Acc.
    Ich habe es nun aber problemlos entsperren können.
    Solltest du persönlichen Kontakt wünschen, dann bitte auf keiner öffentlichen Plattform. Wollte ich dortens auch noch rumkommunizieren, würde mein Tag 33 Stunden brauchen. Einfach an kristall@gmx.ch

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  3. eckehardnyk sagt:

    Vorbild Mutlangen: „Weltweit bekannt wurde Mutlangen durch die von 1983 bis 1990 auf der Mutlanger Heide stationierten Pershing-II-Raketen. Um den Abzug der Nuklear-Raketen zu erreichen, veranstalteten Raketengegner wiederholt Friedenscamps und riefen zur Blockade des Depots auf. Die Pressehütte Mutlangen wurde zum Anlaufpunkt für die Friedensdemonstranten und Ausgangspunkt für die Raketenverfolgung und Aktionen. 2999 Blockierer wurden hier festgenommen. Sie wurden wegen Nötigung angezeigt und in der Regel vom zuständigen Amtsgericht Schwäbisch Gmünd zu Geldstrafen von 20 Tagessätzen verurteilt. Das Bundesverfassungsgericht hob später die Verurteilung als verfassungswidrig auf. Mit dem INF-Vertrag wurden die Pershing-II-Raketen aus Mutlangen abgezogen. Das Gelände des ehemaligen Atomwaffenlagers ist heute Neubaugebiet.
    Aus Wikipedia. Hier wird nicht berichtet, welcher politischen Gruppierung diese „Raketengegner“ zuneigten oder angehörten. Der Gründer jener Akademie, die vielen Kinderärzten die Ausbildung zum Zusatztitel „Psychotherapie“ (und anderen Interessenten, auch mir) verholfen hat, Prof. Dr. Gerd Biermann (1914-2006) gehörte mit zu jenen Demonstranten, die weggetragen wurden. Er war sehr gut mit Petra Kelly befreundet. Diese war Mitbegründerin der Grünen. Man lese, was zu Gerd Biermann (nix von Anti-Raketen-Engagement) und Petra Kelly („Schwerter zu Pflugscharen“) bei Wikipedia noch zu lesen ist.
    Würden heutige Atomwaffengegener die Zugänge zu Ramstein mit Sitzungen blockieren? Wären Grüne und ähnlich komfortabel Etablierte wieder dabei oder würden sie die Blockierer als Rechte angreifen? Man wüsste es gern, doch es geschieht in Frieden von da aus heute eher wenig.

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  4. […] Mehr dazu HIER; während mir gestern dieser Artikel zunächst, kommentiert von Thom Ram, auf Bumi Bahagia unter kam und ich noch daran arbeite, ihn zur Veröffentlichung […]

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  5. […] Mehr dazu HIER; während mir gestern dieser Artikel zunächst, kommentiert von Thom Ram, auf Bumi Bahagia unter kam und ich noch daran arbeite, ihn zur Veröffentlichung […]

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  6. […] mich offensichtlich; während mir gestern dieser Artikel zunächst, kommentiert von Thom Ram, auf Bumi Bahagia unter kam und ich noch daran arbeite, ihn zur Veröffentlichung […]

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