bumi bahagia / Glückliche Erde

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Gut schlafen

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Von Angela

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Heute ist Vollmond. Da werden sich viele Sensitive wieder ruhelos im Bett herumwälzen. Könnt Ihr alle gut schlafen?Tief, fest und erholsam und wacht am Morgen erfrischt und voller Tatendrang auf? Einigen gelingt es , andere haben ab und zu Schwierigkeiten und viele Menschen kommen aus ihrer chronischen Schlafstörung einfach nicht mehr heraus. Besonders trifft es Menschen, die geistig kreativ sind, sie können oft sehr schwer abschalten, das Karussell im Gehirn dreht sich immer weiter. (Das kenne ich nur zu gut…… ) Schlafen ist wie Essen und Trinken ein Grundbedürfnis, wir sehnen uns danach und wissen, er ist für uns absolut notwendig.

Schlafentzug empfinden wir als eine der stärksten Bedrohungen.
Schon die Angst davor, sich am nächsten Tag wie gerädert zu fühlen und den Anforderungen des Berufes oder des Alltags nicht genügen zu können , versetzt uns in helle Panik und verhindert noch zusätzlich das Einschlafen. Dementsprechend groß ist der Konsum an Schlaftabletten , der aber niemals zu einer Lösung des Problems führt, sondern es im Gegenteil noch verschlimmert.

Man nennt den Schlaf auch „den kleinen Bruder des Todes“ und Menschen, die sich unbewusst stark vor dem Tod fürchten, leiden oft unter den größten Einschlafschwierigkeiten. Sie haben insgeheim Angst vor dem Unbekannten, dem Dunklen, dem Loslassen. Meist fehlen Urvertrauen und Hingabefähigkeit, sie sind abhängig von Macht, Kontrolle und Intellekt. Dem können wir entrinnen, wenn wir uns am Tag auch um die Nachtseite unserer Seele kümmern, unser Unbewusstes weitestgehend ans Licht holen und annehmen.

Bei sehr starken Schlafstörungen ist eine Konfrontation mit den eigenen Todesvorstellungen und den begleitenden Ängsten unumgänglich.

Andere Menschen hingegen wünschen sich , am Ende ihres Lebens im Schlaf vom Tod überrascht zu werden und setzen auch den Schlaf mit einer Bewusstlosigkeit gleich. Doch das ist er keineswegs, er ist erfüllt von lebendigen Träumen.

Manch einem graut vor der Nacht, wird er doch von vielen Albträumen geplagt.  Obwohl die Träumer diese Träume dann nach dem Aufwachen als „Schäume“ relativieren, empfinden sie sie während des Schlafes als völlig real und oft sehr erschreckend.  Dazu gibt es eine hübsche chinesische Geschichte:

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………………. Wang träumte, er sei ein Schmetterling. Er saß zwischen Gräsern auf Blumen, er flatterte hierhin und dorthin. Da wachte er auf und wusste nicht mehr, war er Wang, der träumte, ein Schmetterling zu sein, oder war er ein Schmetterling, der träumte, Wang zu sein ? ………….“

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Ja, was macht uns eigentlich so sicher, dass das Leben, welches wir tagsüber führen, realer ist als unsere Träume?Wachen und Schlafen sind Polaritäten und ergänzen sich gegenseitig, der Tag besteht aus Licht, Leben, Aktivität, die Nacht aus Ruhe, Dunkelheit und Unbewusstem. Beides ist notwendig.

Bei einem übergroßen Schlafbedürfnis, sowie Schwierigkeiten mit dem Erwachen und Aufstehen hingegen sollten wir uns fragen, ob wir vor Verantwortung, Aktivität, Bewusstwerdung zu fliehen versuchen? Vielleicht leben wir in Traumwelten und haben vor der Realität Angst? Das muss ans Tageslicht gebracht werden, ansonsten kann es sich nicht verändern.

Die Art, wie wir leben, beeinflusst auch die Qualität unseres Schlafes. Wenn unsere biologische Uhr durch unregelmäßige Rhythmen zusammengebrochen ist, vielleicht durch Schichtarbeit, lange Partys, oder durch Bewegungsmangel, Fehlen von geistiger Arbeit , durch Lärm und ständigen Stress brauchen wir uns über schlechten Schlaf nicht zu wundern. Die richtige Schlafumgebung, das richtige Bett , keine große Aktivität mehr am Abend wirken schlaffördernd.

Jeder, der sich schon einmal schlaflos im Bett herumgewälzt hat , weiß, dass sich Schlaf nicht durch Zwang, Selbstbeherrschung und Willen oder durch irgendeine Anstrengung herbeizwingen lässt. Jedes aktive Wollen ist der sicherste Weg, Schlaf zu verhindern. Aber wir sind imstande, günstige Voraussetzungen für eine gesunde Schlafkultur zu schaffen.

Der Schlaf vor Mitternacht ist besonders stärkend, ( obwohl ich auch schon gehört habe, dass irgendwelche Forscher das abstreiten, wahrscheinlich sind sie selbst „Nachteulen :D) denn dabei handelt es sich um Tiefschlaf, der zur Regeneration des Körpers beiträgt. Ab Mitternacht wechseln dann Tiefschlaf-und Traumphasen. Die Seele begibt sich auf die Reise zu ihrer Quelle, dem „Unmanifestierten“, dem „SEIN“. In dieser Phase erfährt sie die größte Bereicherung. Eine der schlimmsten Foltermethoden ist ständiger Schlafentzug.

Am frühen Morgen, vor dem Aufwachen, erleben wir gehäufte Rem-Phasen mit oberflächlicheren Themen, worin Tagträume bewältigt werden können. Aus dieser Phase stammen die meisten Freud`schen Traumdeutungen.

Am sinnvollsten ist es, regelmäßig zu einer bestimmten Uhrzeit schlafen zu gehen und wieder aufzustehen. Darauf stellt sich der Körper dann ein- wird aber auch Ausnahmen zulassen.

Oft herrscht im Kopf noch ein Getöse, ein Chaos, viele Menschen wollen sich gern entspannen, können es aber nicht. Da hilft sehr gut die Methode des „Gibberisch“.

Man setzt sich aufrecht im Bett hin und brabbelt längere Zeit vollkommen sinnlose Laute vor sich hin. Zuerst kommt man sich ziemlich albern vor, aber nach und nach leert sich der Kopf, man beginnt zu gähnen und kann dann sofort einschlafen.

Versucht es mal, ich habe es mit großem Erfolg ausprobiert.

Sehr gut ist auch, einfach still liegen zu bleiben und den Atem zu beobachten, denn alles Monotone hilft beim Einschlafen; Schäfchen zählen ist ja eines der bekanntesten Einschlafmethoden. Auch die Wiederholung eines Mantras führt zur Umschaltung von der linken Gehirnhälfte auf die rechte , von der Aktivität zur Passivität.

Ich persönlich habe mir noch ein besonderes Einschlaf-Ritual geschaffen. Viele der von mir besonders geschätzten spirituellen Bücher habe ich selbst auf Audio-Cassetten gesprochen und höre sie mir abends vor dem Einschlafen auf dem Cassetten-Rekorder (ein „vorsintflutliches“ Gerät, haha, aber für diesen Zweck sehr praktisch!) dann an. Meist komme ich gar nicht weit, schlafe sehr schnell ein und weiß, dass der Text, der dann noch weitergeht, meinem höchsten Wohl zuträglich ist. Denn alles, was man im Schlaf noch unbewusst hört, dringt in die Seele ein. Darum ist es keineswegs empfehlenswert, vor dem Fernseher oder dem Radio einzuschlafen !

Wieder aufstehen, oder etwa lesen sollte man nicht, denn Entspannung ist fast so wertvoll wie der eigentliche Schlaf. Man muss sie nur zulassen und sich nicht davor fürchten, am nächsten Tag unausgeschlafen zu sein. Leichter gesagt als getan, ich weiß es nur zu gut! Es sind „Wege in die Gelassenheit“….

Mit homöopathischen Mitteln ist es auch möglich, schnell in den ersehnten Schlaf hineinzukommen, es gibt da viele Arzneien, die aber individuell ausgesucht werden müssen. Zwei Mittel, die mehr allgemeiner Natur sind, heißen: Passiflora und Avena Sativa, jeweils D 6 oder D 12  3 Globuli im Munde zergehen lassen. Sie haben mir schon sehr gut geholfen.

Ganz allgemein kann man sagen: „Wie der Tag, so die Nacht“ – Leben wir bewusst und achtsam, und ohne uns im Stress zu verlieren, so können wir auch das Gleichgewicht zwischen Schlafen und Wachen wiederherstellen.

Angela

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.Ja. Welches Leben ist „realer“, unser Wirken während unseres Menschenschlafes oder unser Wirken per Tagesbewusstsein.

Mein heutiges Weltbild zeigt mir, dass ich beim Wirken während meines Menschenschlafes wesentlich bewusster bin als wie mein Tagesbewusstsein reicht, so dass ich sagen möchte: Was wir während des Schlafes denken, fühlen, tun und weben dürfte als „realer“ bezeichnet werden denn unser Tageserleben.

Dass mein Tagesbewusstsein sich meines nächtlichen Wirkens nicht erinnert, besagt nichts über die nächtlichen Realitäten. Haha, noch an viel mehr kann ich mich nicht erinnern.

Ich meine, dass Schlaf individuell sei. Dass Schlaf vor Mitternacht besonders wichtig sei, mag sein, ich würde nicht wagen, es zu postulieren.

Ich meine zudem, dass sich der Schlaf im Laufe eines Menschenlebens wandelt, manchmal in kurzfristigen Zeiträumen, zum Beispiel bedingt durch wechselnde Lebensumstände, auf jeden Fall bedingt durch die Entwickelung des Menschen. Die Meisten werden es ähnlich erleben wie ich: Mein Schlaf als 20 Jähriger: Einschlafen und am Stück „weg“ sein, des Morgens aufwachen. Punkt.

Heute, mit 70, haha, jede Nacht ist anders, wechselnd tief, oberflächlich, traumreich, „traumlos“, jede Nacht ist auch Rumwälzen, äusserst selten hält der Schlaf am Stück durch. Meine Neugierde ist gross. Was alles verrichte ich, verrichtest du, verrichten wir während des Menschenschlafes?

Thom Ram, 21.01.07

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8 Kommentare

  1. Ich bin schon um 3 Uhr aufgestanden und habe mit meinem Huawei Mate 20 Pro Mondbilder Fotografiert .:-)

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  2. Angela sagt:

    @ Wolfgang Böhmer

    Aber um 3 Uhr war doch noch gar nichts von der Mondfinsternis zu sehen? Oder wohnst Du nicht in Deutschland?

    Der Mond war riesig, aber bei uns gar nicht rötlich. Und ich habe gut geschlafen…. trotz Vollmond!

    Lg von A n g e l a

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  3. Vollidiot sagt:

    Ein Mittel gegen Depressionen ist teilweiser Schlafentzug……………….
    Außerdem kann man in den Zeiten des Nichtschlafenkönnens wunderbar in Kontakt mit Gedankenwesenheiten kommen……………

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  4. Pieter sagt:

    Den „gesunden“ Schlaf vor Mitternacht, den kenn ich nicht.
    Zeit meines Lebens bin ich eine Nacht-Eule, mein gesamter Rhythmus ist genau um diese 6-8 Stunden verschoben.
    Trotzdem schlafe ich tief und fest. Mit Träumen oder ohne. Kann mich an die Träume fast immer erinnern, früher habe ich sie mir aufgeschrieben.

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  5. rechtobler sagt:

    Ein bewährtes Einschlafmittel: wenige Körnchen natürliches Salz (Urmeer-, Himalayasalz) auf die Zunge legen und gegen den Gaumen ‚drücken‘ – solange bis sie sich durch den Speichel selbst aufgelöst haben.
    Ich wünsche Allen einen tiefen, erholsamen Schlaf 😉

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  6. Angela sagt:

    @ rechtobler

    Das werde ich ausprobieren…. Steinsalz aus Pakistan wird doch sicher auch gehen…. ? Danke!

    Lg. von A n g e l a

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  7. arno energieheiler sagt:

    Alles was hier geschrieben wurde ist gut , aber man weiß doch der Mensch ist für sich verantwortlich , wer gut schlafen will der sollte ohne Gedanken sich ins Bett legen , ich schlafe immer gut und fest , uind habe mit Vollmond nichts zu un , mit 6 Stunden schlaf komme ich aus , ich brauche auch Morgens kein Kaffee um wach zu sein , es ist egal wenn ich aufstehe ick kann sofort gut Frühstücken , das ist meine Hauptmahlzeit ,da ich jetzt viel Zeit habe Meditiere ich sehr viel ,Homoöpathie ist gut aber es muss für die Person stimmen , ich habe schon für verschiedene Personen das Richtige ausgependelt .

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  8. Angela sagt:

    @ Arno

    Zitat: „…. wer gut schlafen will der sollte ohne Gedanken sich ins Bett legen …“

    Tja, das ist leichter gesagt als getan!
    Mit der Homöopathie hast Du recht, deshalb habe ich auch nur 2 relativ allgemeine Arzneien genannt, den meisten Menschen verhelfen sie zu innerer Ruhe, wenn auch nicht jedem….

    Lg von A n g e l a

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