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Die Seele und ihre Lebensalter

Ein Beitrag von Angela

Oft geraten wir in Verwunderung über menschliche Verhaltens-und Handlungsweisen. Mit persönlicher Entwicklung in diesem Leben oder dem  sozialen Umfeld kann vieles nicht erklärt werden. Die Lehre von den Seelenaltern kann unter Umständen eine Deutungsmöglichkeit geben.

So wie es in der menschlichen  Entwicklung bestimmte Stufen wie Babyzeit,  Kindheit, Teenagerzeit, Jugend und das Alter gibt, so hat auch die Seele auf ihrem Weg durch die Inkarnationen bestimmte Lebensalter zu durchlaufen- und auf diesen Stufen ganz spezifische Erfahrungen zu machen, um dann zur nächsten Stufe fortzuschreiten.

Das Seelen-Alter ist ein Entwicklungsprozess, der über viele Leben reicht und den man in bestimmte Zyklen unterteilen kann.

Es werden 5 Seelenalter unterschieden:

1. die Babyseele

2. die Kind Seele

3. die Junge-oder Teenager-Seele

4. die Reife Seele

5. die Alte Seele.

Hier nun einige Merkmale für die einzelnen Seelenalter:

Säuglingsseele:
„Die Säuglingsseele umfasst meine ersten Leben im Körper. Ich komme aus einer Welt, wo ich, in meiner Seelenfamilie geborgen, keinen Schmerz und keine Angst kenne. Jetzt plötzlich habe ich Hunger, sexuelle Bedürfnisse, bin so allein in meiner Haut, kann verletzt werden, ja sterben.“

All das ist so neu und so unheimlich. Ich habe sehr viel Angst und brauche die dauernde Nähe meiner engsten Blutsverwandten, mit denen ich auch zusammen in einem großen Raum schlafe.

Ich komme aus einer geistigen Welt und nun gehe ich davon aus, dass auch die körperliche Welt voller Geister ist, mit denen ich mich gut stellen möchte, denn ich habe große Angst vor ihnen: Den Geist im Baum, im Fluss, im Wind muss ich günstig stimmen durch Rituale und Opfer. Mein Grundgefühl ist das des Säuglings: Ich bin sehr hilflos. Nach ungefähr 10 Leben macht sich die Seele darauf gefasst, dass sie sich aus der Enge der abhängigen Geborgenheit lösen muss und bereitet sich vor auf das Stadium der Kind-Seele, das sie hinausführen wird aus der bislang noch dankbar empfundenen Hilflosigkeit.

Kind Seele:
„Als Kinderseele werde ich etwas unternehmungslustiger. Ich brauche mehr Unabhängigkeit. Jetzt gehe ich auch schon mehr in die Welt hinaus, um sie zu erkunden.“

Wie ein Kind, das dem Käfer ein Bein ausreißt, um zu sehen, was passiert, gehe ich mit der Welt recht gefühllos um, weil ich es einfach noch nicht besser kann. Auch jetzt habe ich noch große Angst. Ich glaube an Götter, die ich mir wie besonders mächtige Menschen vorstelle, die z.B. auf dem Olymp wohnen und unsterblich sind.

Vor allem bringe ich ihnen noch Opfer, auch Menschenopfer, besonders zu festlichen Anlässen. So wie Abraham begreife ich irgendwann, wenn meine Angst nachgelassen hat, dass ich auch Tiere opfern kann, aber Opfer müssen sein. Wie ein Kind fühle ich mich noch recht abhängig und unselbständig.

Dass Veränderung im großen Veränderung im kleinen voraussetzt, ist mir nicht einsichtig. Wenn die Dinge nicht so stehen, wie ich es mir wünsche, hat das immer mit den anderen zu tun und ist deren Schuld.

Junge ( oder Teenager-) Seele:
„Die junge Seele will nun, wie der Mensch in der Pubertät und dem jungen Erwachsenenalter, endlich selbständig werden, die Abhängigkeit und die Hilflosigkeit hinter sich lassen.“

Dies ist die Zeit, in der ich ganz besonders meine Ich-Stärke entwickeln möchte und mir die Erde untertan mache, auch wenn sie dabei völlig ausgeplündert wird. Macht und Reichtum sind mir sehr wichtig und ich habe viel kriegerisches Durchsetzungsvermögen.

Mein Gott ist ein mächtiger Gott, der keine anderen Götter neben sich duldet und ganz allein angebetet werden will. Er ist wie ich es mir von mir selber wünsche, willensstark und straft gerne, wenn man seine Gebote nicht erfüllt. Mit ihm kann ich meine Feinde gut besiegen.

Gegen Ende dieser Phase bin ich nach meiner Vorstellung so stark, dass ich gar keinen Gott mehr brauche und Atheist werde. Ich sehe auf herkömmliche Religionen mitleidig herab, aber was eine persönliche Spiritualität ist, kann ich mir noch gar nicht vorstellen, das ist mir unheimlich und da werde ich zynisch oder ironisch, denn das macht mir Angst. Ansonsten glaube ich mich aber auf dem Gipfel menschlicher Entwicklung.

Reife Seele:
„Die Reife Seele entdeckt, dass sie ein Innenleben hat und sie fällt aus dem Höhepunkt ihres vorherigen Machtgefühls in tiefe Unsicherheit. Was ist denn da innen bloß alles los? Das ist ja unsicher, das ist ja so subjektiv, so relativ.“

Jetzt muss ich ja selber herausfinden, was richtig ist, da stimmt oft die Religion und die Moral nicht mehr für mich. Ich lerne, dass Reife die Fähigkeit der Distanz zu mir selber ist. Und damit wächst die Distanz zu anderen und ich bin mehr und mehr allein.

Mein Gott wird liebevoller, subjektiver, verliert das Personenhafte, wird mehr eine innere Wahrnehmung von Realitäten, die ich gar nicht so genau beschreiben kann. Ich lege mich mit den herkömmlichen Realitäten an, weil ich sie zu lieblos finde.

Meine Beziehungen müssen menschlich stimmen, die Schau nach außen für die Nachbarn und das Image ist nicht mehr genug. Lieber Single sein als eine dauerhaft lieblose Beziehung durchhalten. Mein seelisches Wachstum wird mehr ein hoher Wert.

Alte Seele:
„Der Zyklus der Alten Seele ist einer Thematik gewidmet, die sich mit den Worten Einsamkeit und Verbundenheit beschreiben lässt. Während alle vorangehenden Zyklen der Loslösung vom Kollektiv galten und die zunehmende Individualisierung, Freiheit und Bewusstheit der Seele anstrebten, nähert sich die Bewusstheit jetzt ihrem Höhepunkt im Körper, und die Seele erkennt unwiderruflich ihre Fragmentierung.“

Sie versucht zu Beginn dieses Zyklus diese Erkenntnis noch zu leugnen, sie zu überspielen, doch will es ihr nicht mehr gelingen, die Augen vor ihrer essentielle Wahrheit zu verschließen. Und diese essentielle Wahrheit lautet: Sie ist auf der Ebene des Körpers allein.

Religion bedeutet der Alten Seele grundsätzlich eine Absage an alle etablierten Formen von Glauben und Dogma. Glaube wird ersetzt durch Gewissheit, doch muss eine Seele, um Gewissheit zu erlangen, durch viel Ungewissheit hindurchgehen. Sie sucht nach dem Vereinigenden, Übergreifenden.

Sie spürt das göttliche Prinzip in sich selbst manifestiert, weiß jedoch nicht immer, wie sie es fassen oder begreifen soll. Sie sucht nach Verbindungen mit dem Allganzen und findet Brücken zu den Kräften, denen sie sich anvertraut, doch nur in wenigen anderen Menschen, in der Natur oder im eigenen Herzen.

( Quelle: Die andere Realität Heft Nr. 2/1998 , teilweise basierend auf Varda Hasselmann/Frank Schmolke ,“ Archetypen der Seele“

Durch die Zugehörigkeit  zu einem bestimmten Seelenalter erhält die Seele  einen gewissen Rahmen, kann sich aber innerhalb dieses Rahmens frei entfalten, entwickeln und ihr Leben gestalten.

Der Zyklus der jungen , oder Teenager-Seele dauert in der Regel sehr lange. Er umfasst alle Eigenschaften, auch die unangenehmen, die ein Mensch von seiner Pubertät bis an das Ende seiner Zwanzigerjahre besitzt. Unsere Erde ist zur Zeit überwiegend von jungen Seelen bevölkert, wir können es an vielen Brennpunkten erkennen. Dabei werden einige dieser Seelen den Weg zur reifen Seele gehen, andere werden sich nach und nach in einer Zeit der erhöhten Schwingung verabschieden.

Jeder Mensch fühlt sich durch das angesprochen, was ihn mitschwingen lässt, was ihn interessiert. Jeder hat also seine eigene Welt, in der er lebt, hervorgerufen durch seinen Lebensplan. Deshalb gerät die Seele  in Resonanz mit Menschen und Gegebenheiten, die eine ähnliche Struktur wie sie selbst aufweisen. Sie sucht  sich passende Eltern und ihre Umgebung aus, um dort ihre Erfahrungen zu machen und eines Tages darüber hinauszugehen.

Die Seele verharrt so lange auf einer Stufe, bis sie alle Erfahrungen gemacht hat, die diese Stufe kennzeichnen, bis sie die entsprechenden Ängste erlebt und abgebaut hat. Dann schreitet sie in einer neuen Inkarnation in das nächsthöhere Seelenalter fort.

Alle Seelenalter haben ihren eigenen Wert. Jede Seele erfüllt einfach die Notwendigkeiten ihrer Entwicklung. und es gibt keiner qualitativen Unterschiede. Das Wissen um die Seelenalter als Waffe der Verachtung gegen andere einzusetzen, zeigt nur Unreife an und verhindert die eigene Weiterentwicklung.

Angela

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Gemälde von Angela

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Ich habe viele Jahre lang Systematiken studiert, war fasziniert und versuchte, mich darin zu finden.

Heute beschnuppere ich, und es regt sich nur mehr wenig Interesse in mir. Warum das so ist? Weil ich mich heute viel mehr damit beschäftige, was Zeit ist und eben nicht ist, was Realität und eben nicht Realität ist, ob hinter dem ganzen Systemischen möglicherweise nicht so besonders gute Kräfte hocken, welche mir Esel eine Rübe vor die Nase gebunden haben? Soll ich durch Systematiken in einem Wissensgitter gehalten werden?

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Angela schrieb mir, es könnten wohl interessante Diskussionen entstehen. Das sehe ich auch so!

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Spezialgruss an Angela, Bestgruss in die Runde.

Thom Ram

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25 Kommentare

  1. Angela sagt:

    ThomRams Nachsatz kann ich aus meiner heutigen Sicht voll nachvollziehen. Ich habe diese Zusammenfassung der Seelenalter schon vor etlichen Jahren geschrieben, empfinde sie aber heute auch – sofern man sein Weltbild voll darauf ausrichtet,- als etwas zu simpel und evtl. auch einengend.

    Heute empfinde ich diese Charakterisierung der Seelenalter in etwa ähnlich wie die Typenbeschreibung der einzelnen Tierkreiszeichen. Man kann viel Passendes in ihnen entdecken, doch je mehr sich ein Mensch seelisch und geistig weiterentwickelt, desto weniger wird er mit seinem „Typus“ übereinstimmen.

    Die Esos werden sich ohnehin alle für „Alte Seelen“ halten( haha) , dabei sind meiner Ansicht nach noch viele „Junge“ Seelen darunter, wenn man so will……

    Trotzdem halte ich die Lehre der Seelenalter auch heute noch für interessant, gibt sie doch einen gewissen Deutungsrahmen für mancherlei menschliche Verhaltensweisen.

    LG von A n g e l a

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  2. Thom Ram sagt:

    Angela

    Yepp. Hihi.

    🙂

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  3. Ishani Diana sagt:

    Danke liebe Angela 🙂
    Als ich noch unglücklich verheiratet war, gab es noch kein Internet, welches und zur Verfügung stand.
    Also musste ich mir eine Esels-leiter bauen, um den Unterschied zwischen uns zu Erkennen.

    Als kleines Kind wurde mir immer wieder gesagt, dass ich eine „Ur-Alte-Seele“ sei.

    In unseren Auseinandersetzungen, wurde mir immer klarer, dass mein Mann, mich ja gar nicht versteht… Warum…?
    Dann fragte ich meine Mutter und die gab mir zur Antwort, dass es verschiedene Seelenalter gibt, welche jedoch nichts mit dem jetzigen Lebensalter zu tun hat, sondern nur mit der Seele selbst.

    Das klang für mich logisch, und ich begann die Menschen, je nach ihrem Verhalten und deren Aussagen, in Schulklassen, einzuteilen.
    Diese Einteilung, verhalf mir zu mehr Ruhe und viel weniger emotionalen Ausbrüchen, da ich gezielter mit jedem Einzelnen umgehen konnte und so begann ich auch möglichst Konfliktfrei zu Reden und Schreiben, um niemanden persönlich anzugreifen 🙂
    Irgendwann erkannte ich das mein Mann ne junge Seele ist, und ich eine Ur-Alte, das war dann der Starschuss zur Scheidung.
    Von der Verdana Hasselmann habe ich das Buch Junge/Alte Seelen, welches mein eigenes Konzept, nur noch zusätzlich bestätigt 😉

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  4. Angela sagt:

    Liebe Diana!

    Ich bin da ein bisschen hin.und hergerissen…. Bei Ehepaaren stellt sich die Frage, warum es anfangs überhaupt eine Anziehung zwischen derartig verschienenen Seelenaltern gab? Könnten es nicht auch verdrängte eigene Anteile sein, die vom Partner widergespiegelt wurden, und ins Licht des Bewusstseins zwecks Erreichen von mehr Reife treten sollten?

    In einer Beziehung werden einem im allgemeinen viele Herausforderungen durch einen Partner gestellt. Dieses „Schulklassen-Denken“ in Deiner Jugend hat Dich vielleicht beruhigt, aber kann es nicht auch sehr einengend für das Potential einer jeden Seele sein?

    Was mir sehr einleuchtet, ist die Beschreibung der Baby-und Kinderseelen, wenn ich an ganz frühe Naturvölker denke.

    LG von A n g e l a

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  5. jpr65 sagt:

    Auf dieser guten und wahrhaftigen Seite gibt es noch weitere Infos dazu:

    https://www.seele-verstehen.de/themen/seelenentwicklung/seelenalter

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  6. Danke, schöne Beschreibung, die mich auch an das sogenannte Biogenetische Grundgesetz erinnert: Ontogenese als verkürzte Wiederholung der Phylogenese.
    Wer einmal Kinder aufgezogen hat oder einmal länger und intensiv in Umfeldern mit Kindern lebte, kann dort auch entdecken, daß die Seele die „Geschichte“ durchwandert. Jean Gebser bezieht sich auch darauf, z.B. spricht er vom magischen oder später vom mythischen Bewußtsein (siehe z.B. hier: https://www.erziehungskunst.de/fileadmin/archiv_alt/2001/p003ez1001-1141-1150-Marti.pdf ).
    Wir kennen es im Prinzip alle: irgenwann ist die Zwergenzeit, dann später die Prinzessinnen- oder Ritterzeit, dann kommt die Cliquenzeit usw. ..

    Allerdings entscheidet das Menschen-Ich sich nicht immer für einen „regulären“ Weg. Es gibt auch Rückentwicklung/Retardationen: die Seele fällt tatsächlich zurück oder regrediert.
    So kann auch eine alte Seele in bestimmten „Bereichen“ noch ganz unerfahren, Baby-Seele sein – hat sich praktisch als alter „Spezialist“ ausgebildet 😉

    Die Energien der Seele können also sehr durchmischt sein – für mich zählt in erster Linie das Hier und Jetzt und das, was ich dort an Energien vorfinde – ob das nun eine alte oder eine baby-Seele ist.

    In folgendem Satz hat mein Verstand aber noch eine negative Tautologie entdeckt:
    „Alle Seelenalter haben ihren eigenen Wert. Jede Seele erfüllt einfach die Notwendigkeiten ihrer Entwicklung. und es gibt keiner qualitativen Unterschiede. Das Wissen um die Seelenalter als Waffe der Verachtung gegen andere einzusetzen, zeigt nur Unreife an und verhindert die eigene Weiterentwicklung.“
    Jede Seele erfüllt einfach die Notwendigkeiten ihrer Entwicklung zeigt nur Unreife ??!!! an und verhindert ??!! die eigene Weiterentwicklung …
    Damit die der vorige Satz sich in senem Sinn nicht aufhebt durch den letzten und umgekehrt, würde ich den letzten Satz einfach streichen 😉

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  7. Angela sagt:

    @ Jürgen Elsen

    Mit dem letzten Satz meinte ich Folgendes: Wenn jemand im Wissen um die Seelenalter diese als Waffe = Abwertung einsetzt, also Verachtung für jüngere Seelenalter empfindet, unreif ist und seine eigene Weiterentwicklung damit behindert. Ist es jetzt klarer?

    LG von A n g e l a

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  8. jpr65 sagt:

    Angela
    19/12/2018 um 23:17

    Viele Ehen und Partnerschaften dienen dem Lernen. Das ist oft schmerzhaft, aber wichtig. Und zum Lernen ist der Partner immer ideal. Nur oft nicht zum freudvollen Zusammenleben. Das gibts erst nach der Lehre…

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  9. Angela sagt:

    @ Jpr

    Deine verlinkte Seite (Seele verstehen) erweitert das Thema in sehr anschaulicher Weise. Ich bin ganz begeistert, vielen Dank.

    Lg von A n g e l a

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  10. Da fehlt noch eine Durchhalteparole um das Leben erträglicher zu sehen – jedenfalls für verwöhnte Erdlinge, die im goldenen Käfig ihrer Wohlfühlorgie nicht mehr ganz klar kommen.
    Nur solche können sich Gedanken machen über die Sinnhaftigkeit der Seelenentwicklung. Es ist eine Klatsche gegen all die Menschen, denen mit ihrer erneuten Inkarnation ein würdevolles Leben verwehrt ist. Durchhalten bis die Seele soweit zum Souverän entwickelt ist, ist so viel wert wie alles Pfaffengeschwafel.
    Wer wird denn freiwillig die Hölle auf Erden erleben wollen, nur um sich weiterzuentwickeln? Woher dieser Wahnsinn postuliert wird, weiß ich nicht. Nur so viel: Sollte der Schöpfer das gewollt haben, so ist er der erste große Idiot. Die Schöpfung würde sich damit als unwürdig entlarven.

    Einer der solch eine Durchhalteparole postet, ist Jo Conrad mit seinem Inkarnationsvertrag. Seltsamerweise hat er sich bereits aus der Produktion neuer Seelen bereits ausgeklinkt.

    Der Inkarnationsvertrag

    1. Du erhältst einen Körper. Dieser Körper ist neu und einmalig. Niemand sonst bekommt den gleichen.
    2. Du erhältst ein Gehirn. Es kann nützlich sein, es zu benutzen.
    3. Du erhältst ein Herz. Die besten Resultate erzielst du, wenn Hirn und Herz ausgewogen benutzt werden.
    4. Du erhältst Lektionen. Niemand bekommt exakt die selben Lektionen wie du oder kann sie dir abnehmen.
    5. Du kannst tun, was du willst. Alles, was du anderen antust, kommt zu dir zurück.
    6. Eine Lektion wird so lange wiederholt, bis sie begriffen wurde. (Auch inkarnationsübergreifend)
    7. Dieser Vertrag ist für alle gleich. Es gibt keine Privilegien, auch wenn einige das behaupten. (Handschriftliche Änderungen haben keine Gültigkeit.)
    8. Du bekommst Spiegel, um zu lernen. Viele Spiegel sehen aus wie andere Körper. Sie sind dazu da, dir etwas zu zeigen, das in dir ist.
    9. Wenn dein Körper zerstört wird oder aufhört, zu funktionieren, bekommst du einen neuen. (Es kann zu Wartezeiten kommen.)
    10. Der Inkarnationsvertrag läuft erst aus, wenn alle Lektionen zu einem befriedigenden Ergebnis geführt haben.
    11. Was befriedigend ist, bestimmst du!

    Da sind wir wieder bei der Schuldzuweisung: Jeder ist seines Glückes Schmied. Also in der Falle der eigenen Schuld, wenn es nicht klappt. Dann vielleicht das nächste Mal. Geh ma ford mit solchen Parolen.

    Erzähle das mal einem, der hier wirklich in der Scheiße hängt, als Krüppel auf die Welt kommt oder kurz vor dem Verrecken ist, aus welchen Gründen auch immer. Die ganze Diskussion läuft immer auf dasselbe hinaus:

    Du hast selbst gewählt!

    Alle Ethik wird damit verworfen. Das hier und jetzt relativiert auf das eigene Pharisäertum. Das können nur gutsituierte gelangweilte Zeitgenossen posten.
    Ein weiterer Gedanke dazu vor 2 Jahren:

    https://ludwigdertraeumer.wordpress.com/2016/12/27/hindernisse-zur-menschwerdung-maerchen-und-prognosen/

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  11. makieken sagt:

    Also ich finde

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  12. makieken sagt:

    Sorry, „.“ vergessen. :-/

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  13. Arno Energieheiler sagt:

    Ja das Seelen alter kann man ganz einfach feststellen es gibt eine Skala von 0–bis 10 wenn man bei der Skala auf Null kommt braucht man nicht mehr auf diese Erde Inkarnieren , ich kenne Menschen wo das Enkelkind eine viel ältere Seele hat als der Opa oder Oma , so viel ich mitbekommen habe hat der Schöpfer 125 Seelen erschaffen und das sind die Götter und Göttinen , und alle Menschen Stammen von den Götter ,Moses hat 1950 zu mir gesagt ich wäre Älter als er , er gab mir auch die 11 Lebensregel heute weiß ich warum das 11 Gebot ich nenne es Lebensregel nicht in der Bibel steht ,man kann nicht alles schreiben was man möchte , es kann der Friedlichste nicht in Frieden leben wenns den Nachbar nicht gefällt…..

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  14. @Angela: Ist es jetzt klarer?
    Danke für Deine Aufmerksamkeit. Der Satz für sich gesehen ist klar – ich wollte eben nur auf den logischen Widerspruch aufmerksam machen:
    Satz 1:
    Jede Seele erfüllt einfach die Notwendigkeiten ihrer Entwicklung
    Satz 2:
    ….zeigt nur Unreife an und verhindert die eigene Weiterentwicklung

    Mit dem Verhalten in Satz zwei erfüllt diese Seele einfach die Notwendigkeiten ihrer Entwicklung und wird sich durch diese „Unreife“, die dann ja wohl faktisch vorhanden ist, irgendwann zu einer weiteren Reife weiterentwickeln. Insofern verhindert sie also nicht ihre Weiterentwicklung.
    In wie weit sie sich „hätte schneller entwickeln können oder nicht“ könnte ja wiederum nur von einem äußeren „Soll-Maßstab“ aus gesetzt werden.
    Aus dieser Perspektive würde man sich aber ÜBER diese Seele und ihre Notwendigkeiten hinweg setzen – was ebenso von einer „Unreife“ zeugen könnte. Man kommt also, wenn man beide Sätze aufeinander bezieht nie aus einem Dilemma heraus. Das meinte ich mit negativer Tautologie, wie z.B. diese: Ein Mensch sagt, alle Menschen lügen.
    Deine beiden Sätze haben die gleiche logische Struktur zueinander. Aber letztendlich ist das alles nur marginal 🙂
    Herzliche Grüße !!

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  15. jpr65 sagt:

    Jürgen Elsen
    19/12/2018 um 23:33

    Wenn der Mensch bzw. das menschliche EGO „Das Wissen um die Seelenalter als Waffe der Verachtung gegen andere “ einsetzt, dann „zeigt [das] nur Unreife an und verhindert die eigene Weiterentwicklung“.

    So ergänze ich es, damit es Sinn ergibt.

    Denn das ist Urteilen bzw. Verurteilen.

    Auf Seelen-Ebene gibt es das allerdings nicht, oder?

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  16. jpr65 sagt:

    jpr65
    20/12/2018 um 14:48

    „Auf Seelen-Ebene gibt es das allerdings nicht, oder?“

    Ich präzisiere: Auf der Ebene des „Höheren Selbst“ gibt es das nicht. Deshalb inkarniert ja die Seele hier und vergißt alles, damit sie diese Erfahrungen des Verurteilens und der eigenen Verurteilung machen kann, der Verurteilung durch andere aber auch durch sich selbst.

    Was zu fehlender Selbstliebe und in Folge zu fehlender Energie führt, die man dann im Außen sucht, wie die anderen auch.

    Die Reifung der Seele ist nun der Umgang u.a. mit den Schwierigkeiten, die sich daraus ergeben.

    Die Lösung ist nicht der Aus-Weg, also ist nicht der Weg nach Außen, sondern der Innen-Weg, der Weg in das eigene Innere und die Entdeckung des göttlichen Funken in sich selbst. Der eine Quelle unendlicher Energie ist.

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  17. Ishani Diana sagt:

    @Angela
    19/12/2018 UM 23:17

    Liebe Angela
    Ich denke dass ich, meinen Partner spiegeln sollte, da er sich, bis heute, nicht ein Millimeter bewegt hat. Sogar meine Kinder, die übrigens beide auch alte Seelen sind, keinen Kontakt mehr, mit ihm wollen.
    Ich war in diesem Leben eine Verbinderin 🙂 Ich versuchte immer Frieden zu stiften, wo sich unangenehme Energien, zeigten.
    Meine kleine Esels-Leiter verhalf mir, die gegebenen Umstände anzunehmen. Ich konnte akzeptieren, dass ich nicht verstanden werde, und konnte ihnen und mir Vergeben 🙂
    Da mir schon früh klar war, dass ich nicht mein Körper bin, habe ich nie nach der Erwartungshaltung, Anderer gerichtet 🙂
    Will heissen: Das ich mich immer dann von einem Übungspartner verabschiedet habe, sobald ich bemerkt hatte, das ich nichts mehr lernen konnte, in und von der Beziehung.
    Klar wurde ich auch gespiegelt, hatte jedoch in kürzester Zeit, meine „Zu-taten“ erkannt und gelöst.
    Meine Intuition hat mich noch nie getäuscht, denn Diese habe ich gelernt zu nutzen 🙂

    Ich jedenfalls gehöre zu den Friedliebenden alten Seelen und ich bin immer wieder überrascht, wie grausam doch überall gehandelt wurde. Ich frage mich dann, wie jemand auf solch grausame Phantasien kommt.

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  18. Johann sagt:

    jpr65
    Sehe es ähnlich. Die Seele inkaniert um die Erfahrung der unvollkommenheit zu machen. Und weil wir alle Göttlich sind und bereits Vollkommen müssen wir es wieder vergessen, um uns wieder im neuen Körper durch Lebenserfahrung zu erinnern wer wir wirklich sind. Und je mehr wir im Ego verhaftet sind, desto länger dauert der bewusstsein’s Prozess, und kann zur endlos Schleife werden so das wir viele Generationen benötigen bis wir es endlich verstanden haben. Erst dann sind wir in der Lage zu endscheiden ob wir noch mal inkanieren wollen.
    Die Seelen Aufteilung von Kind zur Alt-Seele halte ich eher für Ego Prozesse und hat nichts mit der Seele ansich zu tun.

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  19. Ich betrachte den Planeten Erde als Ort, der durch Freiheit zu erwirkenden Liebe.

    Die menschliche Konfiguration wurde, um den Aspekt der Freiheit und damit auch den der Liebe durch sie selbst verwirklichen zu können, so eingerichtet, daß sie u.a. ein Bewußtsein hervorbringt, welches „ausgesondert“ ist aus dem All-Einen, um nämlich durch diese Verfremdung FREIWILLIG ERKENNEN und LEBEN zu können, was AllEin ist.

    Nun sehe ich das aber nicht nur als „Spiel“ für uns Menschen – der Geist, welcher im Gewand der Seele lebt, macht nicht nur bestimmte Erfahrungen, sondern die Seele selbst gleichfalls. Und das ist auch nicht nur für diese Seele da, sondern sie trägt es in die Seelenwelt herein und bereichert diese / oder auch nicht.
    Also nicht nur beide haben etwas davon – Seele und Geist – sondern z.B. alle Wesen, die seelenhaftig sind.
    So kann der Mensch durch die Erhebung seiner Seele z.B. auch die Tierseelen erheben – da sozusagen die Gesamtenergie in der Seelenwelt steigt.

    Noch nicht lange her, da habe ich vor einer Kuhherde (lebe im Grünen;-) ) meditiert. Plotzlich trat da die Kuh mit mir in Kontakt und ich bekam die Info, daß die Tierseele sehr traurig ist, denn für sie wäre es schon prinzipiell OK ihre Leiber (Tierkörper) für die Menschen zu opfern (Fleischkonsum) – aber auch diesbezüglich würden sich die Zeitfenster ändern – weiterwandern und gemäß der eigentlichen Seelenentwicklung der Menschen geziemt sich das Verhalten der Menschen gegenüber den Tieren überhaupt nicht mehr (die Opferzeit ist vorbei).

    Deshalb hat die Kuhseele die Erlaubnis bekommen ihre Tierkörper umzubauen. Das geschähe in subtilen Proteinveränderungen, so daß zunehmend Unverträglichkeiten beim Verzehr entstehen.

    Ein anderes Beispiel, wie Mensch als Seele mit anderen Seelen verbunden ist und auch Aufgaben hat in diesem Video:

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  20. jpr65 sagt:

    Johann
    20/12/2018 um 19:40

    Als Mensch stecken wir alles gerne in Schubladen, damit wir uns leichter orientieren können.

    Für mich dienen daher diese Seelen-Alter bzw. Enwicklungsstufen nur für eine grobe erste Orientierung.

    Wenn ich jemanden näher kennenlerne – als Mensch – oder sein Höheres Selbst, dann fühle ich mich unabhänging von allen vorherigen Einstufungen in ihn/sie hinein. Über alles, was ich bisher in Erfahrung bringen konnte, über ihn/sie.

    Oder wir starten eine Herzverbindung. Wenn meine Einladung dazu angenommen wird.

    Oder ich nehme selbst eine Einladung zur Verbindung wahr, die mir eine anderen Seele macht, und dann nehme ich sie jetzt fast immer an.

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  21. Johann sagt:

    jpr65

    „Als Mensch stecken wir alles gerne in Schubladen, damit wir uns leichter orientieren können.
    Für mich dienen daher diese Seelen-Alter bzw. Enwicklungsstufen nur für eine grobe erste Oientierung.“

    Schubladen denken ist ja eine Verstandes Sache aus den Ego herraus. Das Seelen-Alter ist eine irreführung die uns hindert zum eigentlichen zum wessentlichen zu kommen. Und daher wenig hilfreich.

    „Oder ich nehme selbst eine Einladung zur Verbindung wahr, die mir eine anderen Seele macht, und dann nehme ich sie jetzt fast immer an.“

    Streich den „fast“ aus deinen Wortschatz und du bist auf den Richtigen Weg.

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  22. Thom Ram sagt:

    Juergen 20:04

    Absolut obergeilo, was die Kuh dir gesagt hat. Nicht der Inhalt der Kuhes Rede ist geilo. Geilo ist, dass du sie hoertest.

    Was die gute Muh dir sagte, laeuft fuer mich unter dem Label: Es geht voran.

    Statistisch besagt es kaum was, doch faellt mir schon auf, wie ich immer haeufiger auf Videos stosse, da Raubtier Beutetier nicht toetet und damit nicht frisst. Kann sein, dass mehr Gutmenschen schoene Begebenheiten raufladen. Kann aber auch sein, dass tatsaechlich ansatzweise klein und bescheiden solches mehr und mehr geschieht.

    Meine erste Beratungsinstanz sagte mir vor vielen Jahren, dass die Tierwelt der Art und Weise des Denkens der Menschen unterworfen sei, dass die Grausamkeit des fressen und gefressen Werdens der Denkweise der Menschheit geschuldet sei.
    Intuitiv leuchtete mir das ein.
    Wissenschaftliche Abhandelung darueber kenne ich nicht.
    Es persoenlich zu verifizieren bin ich heute ueberfordert.

    Ich sage es simpel.
    Die meisten Leser kennen es. Hund oder Katz, welche von Mensch ausschliesslich liebevoll behandelt wurden seit Geburt, sie beissen nie, sie krallen nie. Never. Tidak pernah. Ne jamais. Von meinen aktuellen zwei Katzen spuerte ich weder Zahn noch Kralle jemals. Dass sie noch Voegeli jagen und Maeuse, ja, dieser Instinkt wohnt ihnen noch inne.
    Ich meine, dass sie keine Voegeli und Maeuse mehr jagen werden muessen und wollen dann, wenn Mensch sich darauf besonnen haben wird, ….. nein, das sage ich nicht. Ist zu verrueckt von Gewohntem.

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  23. Ja, so erlebe ich es auch. Es gibt nur ganz wenige Ausnahmen, wo Tiere von „bösen Geistern“ besessen sind. Wahrscheinlich geschieht das aber auch nur durch Einfluss von Menschen auf ein Tier …
    Die Anna Breytenbach ist echt ein Schatz, schau Dir mal das Video an:

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  24. Angela sagt:

    @ Ludwig, der Träumer 20.12. 1:31

    Zitat: „… Du hast selbst gewählt! Alle Ethik wird damit verworfen….“

    Solange die Unbewusstheit des aus der Vergangenheit konditionierten Verstandes besteht, gibt es gar keine WAHL.

    Um überhaupt eine Wahl zu haben, benötigt man ein hohes Bewusstsein, ansonsten wird man nur auf eine bestimmte Art und Weise denken und fühlen können, gemäß der Konditionierung des Verstandes und des Gesellschaftsbewusstseins.

    Der Verstand haftet immer am Bekannten und schafft Muster, die so ähnlich wie seine früheren sind; für ihn ist das Unbekannte gefährlich, weil er darüber keine Kontrolle besitzt.

    Ich denke, dass Menschen, die in einem der ersten 3 Seelenalter feststecken, was Angst, Konflikte, Probleme und Schmerzen beinhaltet, in den meisten Fällen keine Wahl haben. Sie werden leiden und weiteres Leiden verursachen.

    Und doch haben auch sie die Möglichkeit, sich aus diesen Mustern zu befreien und bewusster zu werden. Vor allem dann, wenn sie imstande sind, sich von der Vergangenheit zu befreien, achtsamer werden und mehr aus ihrer Herzensweisheit heraus handeln. Es ist ein Prozess , der wahrscheinlich viele Inkarnationen in Anspruch nimmt.

    Die Ethik wird meiner Ansicht nach in keinem Fall verworfen, denn wenn der Mensch unbewusst handelt, muss er gleichzeitig die Konsequenzen, die Angst, die Konflikte, die Probleme und die Schmerzen , die er sich und anderen zufügt, selbst tragen . Ein bewusster Mensch wird das erkennen und schon allein in seinem eigenen Interesse, – und natürlich auch dem aller anderen, anders und ethisch handeln.

    Lg von A n g e l a

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  25. Johann sagt:

    Angela

    „Die Ethik wird meiner Ansicht nach in keinem Fall verworfen, denn wenn der Mensch unbewusst handelt, muss er gleichzeitig die Konsequenzen, die Angst, die Konflikte, die Probleme und die Schmerzen , die er sich und anderen zufügt, selbst tragen . Ein bewusster Mensch wird das erkennen und schon allein in seinem eigenen Interesse, – und natürlich auch dem aller anderen, anders und ethisch handeln.“

    Das ist auch für mich Stimmig, und beeinflusst meine Lebensqualität.

    Jürgen Elsen

    Danke für das Video mit den Haien. Als Hobby Taucher seit fast 30 Jahren begegne ich immer wieder die unbegründeten Ängste vor den Haien wenn ich ins Gespräch komme. Filme wie der „Weiße Hai“ vom Spielberg haben den Tieren ein Image verpasst das es in keinster weise verdient. Da sind natürlich solche Beiträge Seelenbalsam für diese Herrlichen Geschöpfe.

    Gefällt 1 Person

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