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Essay / Angst / Die Angstgesellschaft

Leser jpr65 hat mich eingeladen, seine Sicht auf die angstgesteuerten Menschen einzustellen. Mit Vergnügen folge ich seinem Angebot.

Das Meiste, das Wesentliche, was jpr65 sagt, unterschreibe ich.

Fragezeichen setzte ich spontan hinter seine Sicht auf das menschliche Gewissen. Dank seines Artikels dachte ich weiter über das Gewissen nach, und ich gebe ihm recht. Mensch, der angstfrei und herzgesteuert lebt, hört keine Gewissensstimme mehr, denn er denkt und tut nichts, was angstgesteuertes Gewissen wecken könnte.

Ablehnen tue ich seine Meinung, wonach jeder Mensch ein bedingungsloses Grundeinkommen haben solle. Bedingungsloses Grundeinkommen kann auf zwei Wegen gewährleistet werden

A

Arbeit anderer Menschen sorgen für dein Minimum an Brot. Das ist unsinnig. Man stelle sich das bitte vor. Meine Nachbarn geben mir Geld. Ich bin ja auch Nachbar meiner Nachbarn, ich gebe auch Geld für meine Nachbarn. Was soll das.

Wer für debinungssoles Grundeinkommen ist, hat die Sache nicht durchdacht, meint immer noch, „Staat“ sei eine für die Kälber Milch produzierende Kuh. 

B

Die Variante ist: Das Grundeinkommen wird einfach von einer Zentralbank ausgegeben. Unsinn Nummer zwei. Geld ohne Deckung durch Ware oder Arbeitsleistung ist leeres Papier. Die Variante hätte endlose Inflation zur Folge.

Wer für debinungssoles Grundeinkommen ist, hat die Sache nicht durchdacht, meint immer noch, „Staat“ sei eine für die Kälber Milch produzierende Kuh. 

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Zurück zum Ganzen.

Abgesehen von den von mir kritisierten Punkten greift jpr65’s Essay tief, schlägt eigenes Denken anregendes und wirklich erhellendes Licht auf das Thema „Angst“.

Danke, jpr65

Thom Ram, 23.11. 9, Jahre 05 des beginnenden Neuen Zeitalters, da Menschen zu erkennen begannen, auf welche Weise sie sich hatten fremdsteuern lassen.

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Quelle

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Die Angstgesellschaft

Die Angst ist das Fundament aller menschlichen Hochkulturen, in Nord-
und Südamerika, Europa, Asien, Afrika und Australien.

Sie durchdringt alle Lebensbereiche: Politik, Wirtschaft, Wissenschaft,
Bildungswesen und die Medien sowie Sport, Freizeit und Kultur.

Sogar in den Religionen ist die Angst das beherrschende Thema.

In vielerlei Hinsicht ist die Angst der zentrale Motor der menschlichen
Gesellschaft. Vor allem im Krieg, der ohne Angst leider ausfallen müsste. Wer keine Angst hat, schießt nicht auf andere. Wer sollte ihn dazu zwingen? Vernünftige Gründe, andere zu erschießen, gibt es nicht.

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Ein besonders tragisches Beispiel

Robert Enke war ein Weltklasse-Torwart und stand als einer der vier deutschen National-Torhüter kurz davor, Deutschlands Nummer 1 im Tor zu werden, als er Selbstmord beging, indem er sich vor einen Zug warf.

Eine ganze Nation fragte sich: Warum ??

Aus Angst zu versagen und den Weg ganz an die Spitze nicht zu schaffen. Seine Selbstzweifel und seine Depressionen waren nur der Familie und den allernächsten Freunden bekannt. Die Öffentlichkeit erfuhr erst im Nachhinein davon, zum Beispiel in dem Buch:

Robert Enke: Ein allzu kurzes Leben (ISBN-13: 978-3492054287)

“Unter allen Fußballern war Robert Enke eine außergewöhnliche Persönlichkeit im deutschen Tor. Als überwältigendes Talent mit 20 berufen, für den legendären FC Barcelona zu spielen, war er mit 25 ein vergessenes Talent und etablierte sich schließlich, als es fast zu spät schien, noch als Weltklassetorwart. Ronald Reng erzählt von Erfolgen und Misserfolgen, aber vor allem erzählt er die Geschichte hinter dem öffentlichen Menschen: Robert Enke hatte immer ein offenes Ohr für die Sorgen derer, die ihn umgaben. Und blieb selbst nicht verschont von großen Schicksalsschlägen wie dem Tod seiner kleinen Tochter. Sein Freitod berührte und erschütterte Deutschland weit über die Welt des Fußballs hinaus.”

Enkes unbegründete Angst war wiederum ein Grund, Angst zu haben. Denn einen Angsthasen stellt man nicht ins Fußballtor, auch wenn er auf dem Platz keine Angst hat. Und dann folgte die Angst, dass jemand seine Angst bemerkte oder etwas davon an die Öffentlichkeit kam.

Ohne Angst wäre Robert Enke heute wohl noch am Leben und 2010 als deutsche Nummer 1 im Tor zur WM nach Südafrika gefahren.

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Auftreten der Angst

Die Angst im Krieg, in Wirtschaft, Politik und auch dem Bildungswesen muss nicht weiter erläutert werden, sie dürfte jedem bekannt sein, der schon einmal eine Arbeit in einem Fach geschrieben hat, das er nicht besonders gut beherrschte. In der Kultur gibt es große Themenblöcke, die sich nur der Angst in all ihren Formen widmen.

Zwei kulturelle Meister der Angst sind Stephen King und der unvergleichliche Franz Kafka, der seine persönlichen Depressionen als Weltliteratur verewigt hat.

In der Freizeit gibt es Grusel und Horror, aber sie spielen keine
entscheidende Rolle, hier regiert der Spaß — damit man die täglichen Sorgen und die Angst einmal kurzzeitig vergißt. Und wenn man das so nicht schafft, dann trinkt man eben solange Alkohol oder nimmt andere Drogen, bis man nicht mehr weiß, was man erlebt hat — aber es war bestimmt super!

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Religionen

Alle großen Religionen verdanken ihre Existenz der Angst.

Bei den Christen der Angst, nach dem Tod in die Hölle zu kommen.
Bei den Muslimen ebenfalls.
Die Juden warten auf das Paradies, das sie vom derzeitigen Leben erlöst.
Die Hindus haben Angst, in einer niederen Kaste wiedergeboren zu werden.

In vielen anderen Religionen wird den Göttern geopfert. Würden die Gläubigen das tun, wenn sie keine Angst hätten?

Und sogar die Atheisten haben Angst vor dem Tod, mit dem alles vorbei ist.

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Psychologie und Psychiatrie

Die Psychologen und die Psychiater katalogisieren die Angst, indem sie z.B. verschiedene depressive Krankheitsbilder beschreiben.

Nur Wege aus der Angst hinaus können sie keine liefern, denn wie die Menschen in allen anderen Bereichen auch leiden sie selbst unter der Angst.

Ein besonderes Konstrukt der Angst — noch dazu wissenschaftlich anerkannt — bilden das menschliche Gewissen und die Gewissensbildung. Ohne Gewissen — als “gewissenloser” — sei man ihrer Meinung nach als Mensch nicht vollständig entwickelt, denn das Gewissen unterscheide den Menschen vom Tier und den Mensch vom Unmensch, zum Beispiel von einem Massenmörder. Ein Mensch mit einem Gewissen würde niemanden ermorden oder sich hinterher wenigstens schlecht fühlen.

Dabei ist ein Gewissen vollständig überflüssig, wie wir später sehen werden!

Die Gewissensbildung erfolgt hauptsächlich durch Angst in vielfältigen Variationen, z.B. der Angst vor Strafe, vor Ausgrenzung, vor Abwendung /Ablehnung durch die Nächsten (Familie, Freunde, Kollegen, Gesellschaft). Der Vorgang, seinem Nachwuchs ein Gewissen “einzubläuen”, heißt Erziehung. Wie das Wort schon aussagt, geht es darum, die Kinder in eine Richtung zu ziehen, in die sie vielleicht gar nicht gehen wollen.

Wer ein Gewissen hat, der erledigt seine Pflichten, und tut, was man tun
muss. Auch wenn es ihn überfordert oder er überhaupt keine Freude dabei empfindet. Denn sonst drückt das schlechte Gewissen auf die Stimmung. Auch wenn die Menschen nicht merken, was man unterlassen hat, Gott sieht alles und schickt einen womöglich in die Hölle! Oder die Angst vor schlechtem Ansehen, Gefängis oder Strafe, die sich ebenfalls gleichzeitig mit dem Gewissen bildet, treibt einen zur Erfüllung seiner Pflichten. Und alles, was uns davon abhält, unsere Pflichten zu erfüllen, ist böse, unschicklich oder sündhaft. Täglich wird das Fass des Gewissens weiter mit dem Sprengstoff Angst gefüllt, bis es bei einigen wegen zu großem Druck explodiert.

Wie 2011 in Norwegen, wo ein einzelner in einer minutiös geplanten Tat mehr als 80 Menschen erschoss, unter anderem aus Angst vor Verfremdung der eigenen Kultur.

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Formen der Angst

Formen der Angst sind z.B. :

  • Lebensangst
  • Prüfungsangst
  • Pflichtgefühl
  • Hass
  • Zweifel
  • Selbstzweifel
  • Depressionen
  • (Gruppen-)zwang

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Fazit
Dieser Essay könnte jetzt ewig so weiter geschrieben und dann als Buch
veröffentlicht werden, aber damit würde er sich nur in die unzählbare Anzahl von ähnlichen Sachbüchern und Ratgebern einreihen..

Wege aus der Angst

Nur keine Angst

Mittlerweile kann man es überall im Internet nachlesen:

Die Angst ist eine Erfindung der Menschen. Es gibt keinen Grund, Angst zu haben. Denn Gott liebt alle Menschen, bedingungslos. Jede Seele geht nach dem Tod des Körpers in den Himmel und zurück zu Gott.

Warum sollte Gott jemanden für immer in die Hölle schicken, den er liebt?

Außerdem ist Gott der allmächtige Schöpfer der Menschen und des Universums. Wäre er nicht zufrieden mit dem, was er erschaffen hat, dann hätte er das ja auch leicht ändern können!

 

Die Angst wird kleiner und verschwindet

Wer das versteht und verinnerlicht, dessen Angst wird kleiner, bis sie nahezu ganz verschwunden ist. Wenn sie dann schließlich fast verschwunden ist, dann ist man bereit für die nächste Stufe, das optimistische, sorgenfreie und glückliche Leben!

Woran erkennt man nun, dass das eigene Leben nicht mehr angstgesteuert ist?

Man handelt überwiegend aus freiem Willen, ohne Zwang: aus Liebe zu sich, allen anderen Menschen und auch allen anderen Bewohnern unseres kleinen, blauen Planeten, der Erde, Earth, Terre, La Tierra und Terra genannt wird.

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Ein glückliche(ere)s Leben

Nur wer keine Angst hat, kann ein glückliches Leben leben. Selbst zu lieben macht glücklich!

So einfach für die angstlosen, so unerreichbar für die (noch) ängstlichen ist die Formel vom Glück.

Die Regel ist einfach, danach zu leben nicht unbedingt und mit Arbeit an sich selbst verbunden. Eventuell mit viel Arbeit, aber es wird leichter, je weiter man kommt und man bestimmt das Tempo ja selbst.

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Liebe als Fundament einer glücklichen Gesellschaft

Fragen

1. Aber wie funktioniert eine Gesellschaft, deren Fundament Liebe statt Angst ist?

2. Und kann das überhaupt funktionieren (Angst/Zweifel!)?

3. Und kann man selbst angstfrei in der Angstgesellschaft leben?

4. Wie schließlich kann man unsere Gesellschaft der Angst in eine Gesellschaft der Liebe umwandeln?

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Antworten

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1. Auf Liebe gebaut

Einfache Grundregeln einer Gesellschaft, die auf Liebe statt Angst baut.

  1. Jeder Mensch erhält eine undkündbare Grundausstattung, die ihm ein
    sorgenfreies Leben ermöglicht. Hartz 4 für alle!
  2. Wer arbeitet, erhält Geld zusätzlich zur Grundausstattung, denn Arbeit soll sich in jedem Fall lohnen!
  3. Es gibt gemeinsam festgelegte Obergrenzen für das Entgelt eines einzelnen Menschen. Was darüber hinausgeht, wird in gemeinnützige Projekte investiert. Aber darüber hat der Geldgeber die volle Kontrolle, er entscheidet, wieviel er wo einsetzen möchte.
  4. Es gibt nur da Regeln, wo es notwendig ist, z.B. im Straßenverkehr.
    • In ausgewiesenen Gebieten fährt man entweder rechts oder man fährt links.
    • Aber man hält sich freiwillig daran, weil man sich und anderen keinen
      Schaden zufügen möchte.
    • Weil man sich und alle anderen liebt!
  5. Es gibt keine Gesetze, keine Rechtsprechung und schon gar keine
    Gefängnisse!
  6. Jeder ist frei, es gibt keinen Zwang, irgendetwas zu tun!
  7. Alles wird freiwillig – weil aus Liebe – getan!

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2. Kann das funktionieren ?

Ja, indem man zunächst sein eigenes Leben von Angst auf Liebe umstellt.

Danach versteht man, dass eine solche oder ähnliche Gesellschaftsform/Kultur die einzige Möglichkeit ist, die Gesellschaft weiter zu entwickeln.

Alle bisherigen großen Kulturen sind jedenfalls wieder verschwunden. Denn ihre Basis war Angst.

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3. Kann man selbst angstfrei in der Angstgesellschaft leben?

Angstfrei kann man natürlich immer leben, aber je nach den
persönlichen Lebensumständen kann das eine sehr große Aufgabe sein.

Frei zu leben, das erlauben allerdings nicht viele Gesellschaften. Es
gibt Zwänge/Gesetze, deren Nichteinhaltung zur Inhaftierung oder zum
Ausschluss aus dem gesellschaftlichen Leben führen kann.

Es gibt nicht viele Länder und Kulturen, in denen Homosexualität frei
und öffentlich gelebt werden kann. In diesem Bereich gibt es in
Deutschland zum Beispiel ein deutliches Nord-Süd-Gefälle bzw. Stadt-Land-Gefälle.

In den nördlichen Großstädten, vor allem in Hamburg, ist es für
Homosexuelle einfacher als auf dem Land und in südlicheren Regionen.

Allein die Tatsache, dass man Unterscheidungen trifft zwischen
heterosexueller, homosexueller und bisexueller Liebe, und Teile der
Liebe verurteilt, zeigt die Problematik der Angstgesellschaft.

Aber es gibt auch menschliche Gesellschaften, die da schon ein Stück
weiter fortgeschritten sind.

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Beispiel Norwegen

Nach dem schrecklichen Attentat mit über 80 Toten haben die
Betroffenen, die überwiegende Mehrheit und die regierende Politik
nicht mit den Mechanismen der Angstgesellschaft reagiert und nach
Anti-Terrorgesetzen, mehr Polizei, mehr Überwachung und härteren
Strafen gerufen, sondern hinterfragt, wie es passieren kann, dass
und warum jemand so etwas tun kann.

Und dem Ereignis wird mit deutlich weniger Angst begegnet als
anderswo.

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Beispiel USA

Wie fiel dagegen die Reaktion der USA nach dem 11. September 2001 aus?
Krieg im Irak, inakzeptable Reduzierung der Grundrechte der Menschen
in den USA: Viele Verdächtige sind monatelang spurlos verschwunden,
Guantanamo als rechtfreier Raum existiert immer noch!

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Beispiel Deutschland

Auch in Deutschland wurden Anti-Terror-Gesetze erlassen, allerdings
haben streitbare Bürger und das Bundesverfassungsgericht hier das
Schlimmste verhindert und große Einschränkungen der Menschenrechte
nicht zugelassen. Aber kleinere Einschränkungen gibt es auch hier, in
Deutschland.

Anmerkung: Das galt 2011, mittlerweile haben wir stark zu den USA aufgeschlossen…

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4. Umwandlung der Angstgesellschaft in eine Gesellschaft der Liebe

Das ist die Aufgabe für die Zukunft! Eine sehr große Aufgabe!

Wenn immer mehr Menschen ihre Angst verlieren, dann und nur dann, kann die Umwandlung nicht nur funktionieren, sie wird dann stattfinden — nicht zwangsläufig (auch so ein Angstwort!) sondern natürlicherweise!

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Abschluss/Fazit

Und es hat bereits begonnen! Im Verborgenen und immer mehr in der
Öffentlichkeit. Wir sind bereits auf dem Weg, Angst durch Liebe zu
ersetzen. Wer genau hinsieht, kann es erkennen, dass es immer mehr
gibt, die auf der Suche nach einem anderen Leben sind:

Schriftsteller, Musiker, Filmgestalter, auch (ehemalige) Politiker.

Und sogar Naturwissenschaftler und Mathematiker, so wie ich.

Und anderen bei der Suche helfen.

Dieser Essay ist mein Beitrag für alle, die auf der Suche nach einem
glücklichen, liebevollen Leben sind.

Und natürlich habe ich das alles sehr gerne, aus eigenem Antrieb und
aus Liebe zu mir und allen anderen aufgeschrieben.

Die Veröffentlichung im Internet hat 6 Jahre gedauert, da mir dabei noch ein wenig unwohl war, denn vor den Reaktionen habe auch ich noch etwas Angst, ist halt noch kein Meister vom Himmel gefallen. Oder doch?

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Quelle

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P.S.: Die Arbeit an diesem Essay habe ich am 11. September 2011 abgeschlossen, genau 10 Jahre nach den Terroranschlägen, erstaunlich, nicht wahr?


122 Kommentare

  1. thom ram sagt:

    Wolf 18:42

    Dass es gelte, Angst zu „überwinden“, unterschreibe ich, doch setze ich das Fragezeichen hinter „überwinden“. Ich erlebe es eher wie integrieren.

    Die Programme, welche in mir Angst erzeugen können, sind immer noch da. Sie können immer noch Angst erzeugen. Doch ist die Angst nicht mehr so sehr gefühlt MEINE Angst. Du hast vielleicht mitbekommen, dass ich Verlassenheitsangst durchlitten habe, vor 17 und vor 13 Jahren hauptsächlich, ausgelöst durch „nicht erreichbare Geliebte“. Es gab keine andere Möglichkeit. Um dieses Bodenlose, Unbeschreibliche hinter mir zu lassen, musste ich einfach 1000 mal durch die Angst hindurch. Bewusst. Sie als gegeben akzeptieren, eintauchen, schlotternd, jedoch mit der Vorgabe, wieder aufzutauchen. Oder hindurchtauchen. Oder hindurchgehen. Jedesmal ist das Resultat: Du hast die Angst erlebt, und du bist immer noch, du bist immer noch du. Die Angst ist ein lebloses Gespenst, sie ist eine Illusion, sie gibt es nicht….obschon du sie leidenschaftlich erleidest.

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  2. thom ram sagt:

    Volli 19:17

    Yepp.

    Kernsatz:
    „Wer schon Angst hat, daß nächste Woche kein Schlaufon mehr funktioniert, dem fehlt der Fokus auf seien eigenen Erkenntnisweg.“

    Bleibt die Frage, wie der, dessen Fokus auf Schlaufon gerichtet ist, seinen Weg erhellen könnte. Vermutlich das, was wir hier wie Platte mich Chritz wiederholen: Er muss wohl durch Leid zur Besinnung kommen.

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  3. Vollidiot sagt:

    Betti

    Unsere Zivilisation hat sich daran gewohnt möglichst viel zu externalisieren.
    Dazu gehört auch der nicht unerhebliche Diagnosewahn bei „Psychischen Krankheiten“.
    Man schaue sich DSM oder ICD an. Selbst Querulantentum ist krankheitswertig.
    So kann definiert werden und danach die „Behandlung“ stattfinden.
    Wie unsere Medizin.
    Diagnose und behandeln.
    Dadurch werden die sog Gesunden aber nicht gesünder, indem man die „Kranken“ behandelt oder wegsperrt.
    Es dient nur der Pflege des Dämmer-Bewußtseins der Masse.
    Alle „Kranken“, Inklusion ist doch modern, in innigem Kontakt mit „Gesunden“.
    Dann kann eine Perspektivenübernahme möglich werden mit anschließenden Denkprozessen.
    Was könnten die „Gesunden“ z.B. von einem Trisomie-lebenden Menschen.sich abschauen?
    Statt ihn zu separieren.
    Eine Menge, weil sie etwas gesundes an sich haben – nicht diese furchtbaren Manipulationsknechtschaft in sich haben.
    So könnte ein traumatisierter Veteran ein Geist- und Denkanreger sein.
    Das ist aber, ähnlich der „Wehrkraftzersetzung“ vordem nicht gewollt.
    Unsere Manipulatoren arbeiten umfassend und detailiert.
    Nur in der Natur kann man sich von diesen Einflüssen freihalten – sonst ist sie allfällig, die Manipulation.
    Sie springt an und versucht – aber keiner hat Angst davor…………….

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  4. thom ram sagt:

    Volli 19:42

    **Alle „Kranken“, Inklusion ist doch modern, in innigem Kontakt mit „Gesunden“.
    Dann kann eine Perspektivenübernahme möglich werden mit anschließenden Denkprozessen.**

    Schulstunde. Musikunterricht. Alles normal. Wurde die Türe aufgerissen, herein stürmte ein Mann, um die 35, knallte sich an den Flügel und spielte leidenschaftlich. Er improvisierte.

    Die Schüler? Gebannt verfolgten sie das Geschehen, gelegentlich zu mir schielend, wie ich mich denn verhalte.
    Ich? War überrascht, liess es, interessiert und ebenfalls fasziniert, geschehen. Sagte dem Mann, als sein Spiel endete, freundlichen Dank, fragte, wie er heisse.
    Er gab uns seinen Namen bekannt, stand auf und verliess die Aula übertrieben schnellen Schrittes, die Türe nicht schliessend.

    Ich freute mich. Die Kinder hatten genau so reagiert wie in einer anderen Schulstunde, da alle Kinder, frei im Raum stehend, einen Ton sangen und sich in der oberen Zimmerecke rechts von mir eine Energie sich entlud in Form eines scharfen Knalles. Die Kinder waren, wie ich auch, erstaunt, doch hatte keines von ihnen als Reaktion sowas wie frotzeln oder Schiss oder sonst die Aeusserung von Emotion. Es ist geschehen. Es überraschte, ich kann es nicht einordnen, es ist geschehen.

    Und weiss Gott, beide Begebenheiten haben in den anwesenden Kindern, natürlich auch in mir, etwas erweitert, oh, das gibt es auch, ah, das ist kein „Wunder“, viel mehr zwischen Himmel und Erde gibt es, als was so äh einige Leute zuhause und in der Schule festnageln.

    Der Mann, „irre“ aber freundlich, wunderlich, keineswegs aggressiv – ich traf ihn danach noch ein paar mal in der Kneipe – wurde wenig später aus dem Städtchen entfernt, da unzumutbar für die Seelenruhe der Bürger.
    Vermutlich basierend auf streng wissenschaftlich durchgeführter Diagnose.

    Hier in Bali geht es noch, (noch, sagte ich, auch hier hält Konformismusisierung Einzug. Beispiel: Schüler müssen Schuhe tragen. Schwarze. Schlarpen wären dem Klima angemessen, Schuhe sind reine Schikane für das Portemonnaye der Eltern).
    Auch unser Dorf hier hat zwei Dorftrottel. Sie latschen eben die Strasse rauf oder runter. Keiner mokiert sich. Sie sind eben Trottel, so wie hier einer Vollidiot und einer Obervogel ist.

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  5. Bettina sagt:

    Wolf
    27/11/2017 um 19:02
    @Wolf,
    ja, das dachte ich auch lange, das Zeit, Alter und Intensität ein großer Faktor wären.
    Aber schauen wir nur an was bei 9/11 passiert ist.
    Nur dieses künstlich erschaffene Szenario (Wiederholung, tage-, wochen- jahrelang), schafft es heute noch Massen von Menschen von Nullkommanull in den Panik-Modus zu versetzen, das sieht man bei jedem angeblichen Terroranschlag.

    Ich denke auch, das dies ein Grund war was der Beitragersteller @jpr65, ausdrücken wollte mit seinem Dossier.
    Die künstlich indizierte Traumatisierung!

    Ich gebe echt zu, das ich heute keine wirkliche Angst mehr habe.
    Natürlich noch ab und zu, die difusen Ptbs-Angst-Symptome, die sind noch manchmal zu spüren, aber so richtig, mit Knie-Knochen-Geklapper, ne, die gibt es nicht mehr.
    Heut Nacht um Vier bin ich rausgestürmt aus dem Haus, weil der Lichtmelder angegangen ist.
    Das war aber eher Flucht nach vorne, Furchtlos.

    Wo wir wieder beim ersten Teil der Angst-Spirale angekommen wären!
    Dadurch kann man sich den Rest ersparen, man ist dadurch raus aus der Gefahr und es gibt keine Folgeschäden. Das wäre vielleicht auch hilfreich beim falschen Job, sofort gehen, wenn man spürt, das es nicht geht.

    Und auf die Frage, was Angst ist, da könnte man auch fragen: „Was war zuerst, das Ei, oder das Huhn?“

    Lieben Gruß
    Bettina

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  6. no one sagt:

    @Bettina um 18:38

    Liebe Bettina,
    mit großen Interesse habe ich Deinen treffenden Kommentar gelesen, Danke dafür!
    Du schreibst „Glaube mir, oft kann ich nächtelang nicht schlafen… wie sie es mir einreden wollten, die inneren Dämonen.“
    Oh… wie gut ich dieses 1:1 nachvollziehen kann!

    Es kostet mich so manches mal unglaublich viel Überwindung mich zu öffnen und HIER zitternd in der Öffentlichkeit, obwohl anonym, zu schreiben. Ein innerlicher Druck, unbändige Unruhe zwingt mich „ES“ rauszulassen, mir innerlich Luft zu machen, immer mit der allgegenwärtigen „Angst“ von Unverstehbarkeit in Lächerlichkeit gebracht zu werden.

    Für mich wurde es zum Tabu über Traumata zu sprechen, da „ES“ mich und den einfühlsamen Zuhörer/Leser energetisch in, für mich erneut wiederholtes „Erleben“ bringt, und den anderen in unfassbares Entsetzen. Beides ist „Futter“ für den Erzeuger des „Bösen“, wie Du ja bereits ebenfalls, bestens zur Bewältigung dessen, erkannt hast. Denn das, wenn auch nur mit Worten, „erlebte/erfahrene w i e d e r h o l e n d“, ist (un-)bewusst genau das, wie Du beschrieben hast: „Auch wenn täglich viele Male, (durch Thinktanks erdacht), steuerbar versucht wird, Ängste ins Unterbewustsein zu transportieren“, programmiert gesteuerte Methode. Die Erkenntnis dessen ist definitiv die (Er-)Lösung und lässt einen in autarke Selbstverantwortung kommen.

    Das Traumata in der frühkindlichen Entwicklung einen absolut anderen Wirkmechanismus für das restliche Leben aufzeigt, als das Kriegs-Trauma eines Soldaten oder ein Unfall-Trauma ect.pp. bei einem Erwachsenen, steht logischerweise außer Frage, und ist m.M.n. überdies gar nicht vergleichbar. Die daraus resultierenden PTBS Symptome mögen sich ähneln, sind jedoch von ganz anderer „Qualität“.

    Womit ich nach wie vor große Probleme habe ist die allgemein verbreitete anmaßende Meinung der Selbstbeteiligung der traumatisierten Kinder, insbesondere in spirituellen und esoterischen Kreisen dies auch noch als Wille der Seele zu proklamieren. Welch ma­so­chis­tische Seele muss ich denn da haben? Nee… das kann nicht von meiner tiefsten inneren Wesens-Essenz kommen, niemals!
    ICH habe mir das „Böse“ nicht ausgesucht, angezogen weil ich das für meine Entwicklung brauche… „ES“ hat sich scheinbar MICH ausgesucht, denn es kam und kommt in meiner Wahrnehmung immer von „Außen“!!!

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  7. Bettina sagt:

    @Volli,
    da hast du ein gutes Beispiel.
    Ich bin aufgewachsen mit einem geistig behinderten Nachbarsmädchen.
    Für mich war das normal, natürlich, ich hatte sie arg lieb, mit all ihren komischen Eigenschaften. Immer wenn sie ihre Tage hatte, da schrie sie nächtelang wie am Spieß, sie streichelte immer mein Gesicht und nannte mich Banna, sie konnte den Namen Bettina nicht aussprechen.

    Später wurden ja diese Kinder weggesperrt in so Einrichtungen, angeblich ging es ihnen dort besser.

    Als meine Jungs noch klein waren, war ich mal mit einer Freundin und unseren Kindern auf dem Spielplatz.
    Nun hatten aber an dem Tag auch die Behinderten aus der nahe gelegenen Einrichtung ihren Freigang.
    Die Freundin ist fast ausgerastet, sie fing sofort hysterisch an nach ihrem Sohn zu schreien und wir mussten gleich auf der Stelle den Spielplatz verlassen.
    Ich war total perplex, aber bin auch nicht mit vernünftigen Argumenten an sie rangekommen, sie hat sich eingebildet, es sei gefährlich, es sind lauter irre usw..

    Und ja, früher hatte jedes Dorf seinen Idioten, seinen Volltrottel, es war normal und die Leute konnten damit umgehen.
    Heute ist man nur noch tolerant, nur nicht denen, die es verdient hätten gegenüber, weil die sperrt man lieber weg!

    Alles wird heute verdreht, nur das künstlich Kranke hat priorität (siehe Loveparade, Antifa etct.) und darf Sichtbar sein.

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  8. no one sagt:

    @ThomRam um 17:52

    Danke für die Link-Hinweise! Wie lustig… genau diese hatte ich mir bereits ebenfalls rausgesucht 😉 .

    Im dritten Link steht: “ Wir können gleichsam in Reinkultur den astralischen Leib gar nicht wahrnehmen, ohne uns zu durchängstigen.“

    Dazu traue ich mich mal meine Erfahrungen zu schildern.
    Bei einer meiner schlimmsten, grauenvollen Situationen (ohje… man hat mir ein Kissen über den Kopf gedrückt… ich war dem Erstickungstot nahe)(ich war wohl so um die drei Jahre alt)), habe ich gespürt „gleich ist es vorbei“, der Gedanke „ich muss hier nur weg“ hat mich in eine Art Traumzustand/Trance gebracht, der mich in eine instinktive Totenstarre versetzte, sodass mein Peiniger von mir abließ. Ähnlich wie bei Bettinas Bsp. der Maus kurz vorm Todesbiss der Katze. Diesen Zustand nennt die Psychologie Dissoziation/De­per­so­na­li­sa­ti­on, spirituell Astralreise genannt. Für mich bis heute Mittel und Zweck den menschlichen und unmenschlichen Grausamkeiten der wütenden Welt zu entkommen.

    So wie Steiner es beschreibt habe ich das nie erlebt, ist mir diese Welt immer mein „Sanctuary“, Zufluchtort gewesen. Angst hatte/habe ich dort nie empfunden, eher ein „ehrfürchtiges“ überwältigt, erstaunt sein über meine eigene Macht dort. Fratzenhaft groteske Wesen, die mich erschrecken wollten, habe ich in kindlich spielerisch Manier die Grenzen gewiesen. Erst vor ein paar Jahren las ich im Internet von diesen beängstigenden Horror-Geschichten über diese Welten. Ich beschäftige mich ganz bewusst nicht eingehend damit, weil ich dem „keine Macht über mich“ erlaube. Frei nach der Maxime „was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß“, denn im Unterschied zur 3D-Welt, bin ich nur dort, in absoluter Gänze, mein eigener Kreator.

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  9. Wolf sagt:

    thom ram 19:28 – Hindurchgehen bis die Angst zum leblosen Gespenst wird

    Der Gewöhnungseffekt spielt sicher eine entscheidende Rolle. Ich sehe darin einen weiteren Überlebensmechanismus. Mein Vater erzählte mir früher von seinem ersten Tag als Soldat an der Front. Die Granaten pfiffen über das Dach des Unterschlupfes hinweg. Er duckte sich bei jedem Pfiff, während die „älteren“ Kameraden seelenruhig beim Kartenspiel saßen. Im Laufe der Zeit gewöhnte er sich daran. Er lernte sogar zu unterscheiden, bei welchem Pfiff man sich ducken muß.

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  10. Wolf sagt:

    Bettina 20:33 – Faktor Zeit

    Hallo Bettina, ich denke der Faktor Zeit tritt auf zweierlei Weise auf. Manche Ängste „verfliegen“ im Läufe der Zeit, wenn das Bewußtsein im Nachhinein feststellt, daß das ehemals Erlebte keine konkrete Gefahr darstellt. Man „vergißt“ die Angst sozusagen. Andere Ängste bleiben erhalten und brennen sich im Laufe der Zeit ein; sie werden im Extremfall als „Urangst“ in die DNA einprogrammiert und können dann sogar als Reflex vererbt werden. Dies ist ganz im Sinne der menschlichen Überlebensmechanismen. Derartige „Langzeitprogrammierungen“ lassen sich nur mühsam beheben.

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  11. Zum Thema Urängste nochmals mein früherer Kommentar:

    https://bumibahagia.com/2016/12/17/meine-angst/#comment-59664

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  12. Kunterbunt sagt:

    no one am 27/11/2017 um 21:44

    „Womit ich nach wie vor große Probleme habe ist die allgemein verbreitete anmaßende Meinung der Selbstbeteiligung der traumatisierten Kinder, insbesondere in spirituellen und esoterischen Kreisen dies auch noch als Wille der Seele zu proklamieren. Welch ma­so­chis­tische Seele muss ich denn da haben? Nee… das kann nicht von meiner tiefsten inneren Wesens-Essenz kommen, niemals!
    ICH habe mir das „Böse“ nicht ausgesucht, angezogen weil ich das für meine Entwicklung brauche… „ES“ hat sich scheinbar MICH ausgesucht, denn es kam und kommt in meiner Wahrnehmung immer von „Außen“!!!“

    Da gebe ich dir absolut recht, liebe no one.
    Esoterische Floskeln stimmen meist nur bis zu einem gewissen %-Satz. Das sog. Resonanzgesetz ist hier auf diesem Planeten völlig durcheinander, stimmt ganz einfach in Bezug auf solch dämonische Dinge nicht.
    Ein Mensch, der auch die oberen Chakren aktiviert hat, nicht nur die drei unteren, wird dir niemals solche Pseudowahrheiten um die Ohren schlagen, denn so jemandem fehlt ganz einfach eine genügende Portion Empathie. Sie ist im Herzen (4.) zu finden, Schmeichelei übrigens im Symbiosechakra (2.).
    Keine Ahnung, ob Rudolf Steiner darüber referiert hat (orientiere mich nicht an ihm, obwohl ich einige transkribierte Vorträge in diversen Büchern, auch Sekundärliteratur, kenne), aber die meisten von uns befinden uns hier in einem mehrheitlich unfreiwilligen Recycling (Geburt, Leben, Tod, Astralebene, Wiedergeburt, Leben, Tod, Astralebene da capo al fine). Zu diesem unfreiwilligen Recycling gehören auch der bei weitem nicht 100%ig freie Wille und solche Übergriffe an Unschuldigen. In den berühmten Channelings (mitunter von der CIA initiiert!, später einfach immer wieder kopiert) wurde >30 Jahre lang behauptet, Liebe würde uns vor allem schützen. Die allermeisten Kinder, welche so grausam missbraucht werden, befinden sich noch voll und ganz in ihrer süssen, arglosen Liebesblase. KEIN gesunder Mensch kann so jemanden missbrauchen.
    Und: Der spirituelle Weg sollte schliesslich aus genanntem Recycling hinaus führen, aber davon sprechen meist nur indische MeisterInnen.

    ♥ Empfehle dir übrigens Zwiegespräche mit deinem wunderbaren inneren Kind. Du kannst es ansprechen mit deinem Vornamen. Es ist ein ganz lichtes, fröhliches Wesen. Schliesse die Augen und sieh‘ es vor dir. Du kannst es sogar in die Arme nehmen, ihm Dinge erzählen oder vorsingen – so oft du willst. ♥

    Herzliche Grüsse

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  13. no one sagt:

    @ Kunterbunt um 01:56

    Ja, lieben Dank für die Empfehlung! ❤
    Den innerlichen Dialog, den jeder von sich selbst kennt, lässt sich in Form von Autosuggestion und verstärkend durch Imagination wirksam tröstend,beruhigend und selbstheilend anwenden. Was wir ja in gewisser Hinsicht irgendwie alle stets bewusst oder unbewusst praktizieren. Damit lassen sich auch bewusst aufkommenden Ängste zügeln.

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  14. jpr65 sagt:

    @Alle Kommentarschreiber:

    Ich habe mir heute mal die Zeit genommen, das alles durchzulesen. Ich danke Euch für Eure erhellenden Kommentare und Schilderungen zu meinem Essay.

    Auch ich habe noch viel gelernt über die Angst. Immer wenn ich dachte, das Thema sei jetzt für mich gegessen, kam eine neue Angst vorbei. Und ich sehe sie mir dann kurz an und lasse sie los, damit sie ihrer Wege gehen kann. Die nicht mehr zu mir führen (meistens). Und dann bin ich fertig mit dieser Angst.

    Ich lebe jetzt meistenteils angstfrei, und mir geht es sehr gut. Obwohl in meinem Leben gerade Stürme um mich toben… Und das wird von meinem Umfeld teilweise nicht verstanden.

    Ich kenne auch die Todessehnsucht, um die Angst zu beenden: „Wenn du springst, dann bist du tot, und die Angst ist vorbei, und alles ist friedlich.“ Diese Gedanken kamen mir häufiger, nach dem Besuch der Bundeswehr. Und da war ich nicht der einzige in meiner Kompanie.

    Wir leben hier in der Dualität von Licht – Dunkelheit und Liebe – Angst. Wir sollten Angst UND Liebe erfahren, und nicht Angst OHNE Liebe, weil die Angst alles beherrscht. Und das wurde und wird noch ausgenutzt.

    Aber bei mir ist das vorbei. Es kam sehr plötzlich und sehr schmerzhaft und mit sehr viel Arbeit an mir, die Energie trotzdem hochzuhalten.
    Das könnt Ihr demnächst nachlesen in meinem Buch „Das dritte Leben“, es lebt sich und entsteht gerade, hier gibt es eine Leseprobe:

    https://3rdlive.wordpress.com/2017/11/23/ein-buch-entsteht

    Diese Begegnung hat mich in den Expresslift – den Turboaufzug – in die Spiritualität gestoßen. Meine Verbindungen / mein Wissen um die höheren Dimensionen wächst aus meinem Innern, angestoßen und erklärt vom Außen.

    Unter anderem von Euren herrlichen Kommentaren.

    Nochmals vielen Dank!

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  15. Bettina sagt:

    jpr65
    12/12/2017 um 22:57

    An dich ein ganz herzliches Dankeschön.
    Fürs Erinnern
    Fürs Nachsinnen
    Für die erstaunlichen Erkenntniss, dass meine eigene Angst nicht im entfernstesten die gleiche Art von Angst des Anderen ist!

    Dein Essay hat mich sehr bereichert und es hat mich wieder ein Stück weitergebracht auf dem Weg der Heilung!

    Ich dachte mich schon so weit weg davon, dachte, dass ich zwischenzeitlich die Angst beherrsche und sie mir nun nicht mehr schaden kann.
    Dadurch, dass ich sie erkenne und studiert habe, macht sie leider nicht weniger gefährlich.
    Wobei ich sie ja eher als Lebensretter sehe/dachte, heute!
    Aber du hast Recht, sie hemmt und lässt einen nicht fließen.

    Dir wünsche ich eine wundervolle bereichernte Vorweihnachtszeit.

    Alles liebe
    Bettina

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  16. jpr65 sagt:

    Jetzt gibts das Grundeinkommen schon für ein paar Gewinner,

    und DIE ZEIT berichtet darüber. Ernsthaft! Aber ein wenig versteckt, doch sehr erstaunlich!

    Und was noch erstaunlicher ist: Diese Seite hat mir mein Web-Browser gerade vorgeschlagen. Oder der, der den steuert…

    http://www.zeit.de/campus/2017/06/bedingungsloses-grundeinkommen-studenten

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  17. jpr65 sagt:

    Hab den Artikel jetzt gelesen. Man musste reagieren und rechnet am Ende allen vor, dass das nicht finanzierbar sei. Klar, wenn man 80% der Steuern als „Zinsen und Rückzahlung“ den Banken schenkt, dann wird das schwierig.

    Es gibt jetzt die Partei zum BedingungslosenGrundeinkommen (BGE). Sie war bundesweit wählbar bei der letzten Wahl.

    Götz Werner allerdings rechnet das wirklich durch und stellt fest: Es wäre möglich. Wieviel man dann genau jedem zahlen könnte, das muss sich ergeben während der Umstellung auf das BGE.

    Ist aber mit der „Firma BRD“ nicht zu machen, das ist klar.

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  18. Bettina sagt:

    Voll lieb von dir @jpr65, dass du dir da was überlegst, was mir helfen könnte.
    Das große Problem bei mir ist halt eine Ptbs, zurückzuführen auf Kindesmissbrauch und da steht die Sachlage ganz anders.
    Ich kann mit Meditationen nicht, weil es so ratz fatz geht bei mir mit Dissoziationen.
    Und da kann es passieren, wenn ich pech habe, dass ich tagelang meinen Körper nicht mehr wiederfinde.

    Also, das was so Esoleute unbedingt erfahren wollen und als …. da fällt mir das Wort nicht ein….. empfinden wollen, sie in so Workshops oder so Zeugs lernen wollen, das funzt bei mir recht schnell, leider so, das ich selbst gar nicht mitkomme.
    Auch so Channelingsachen, da geht es ab wir Rakete, ruck zuck bist du in einem anderen Körper.

    Aber das große Problem ist ja die Freiwilligkeit und die ist bei mir und bei vielen meiner Leidensgenossen nicht gegeben.

    Ich halt mich lieber fern von so was, weil ich, wenn es losgeht, es nicht steuern kann.

    Aber schön, wenn jemand den Background nicht hat und darin Erfüllung findet.
    Ich selber fühle mich besser im hier und jetzt, da hab ich Kontrolle, da kann ich selber steuern und lass mich nicht so leicht von jemand anders steuern.
    Für das auseinanderhalten, hast du mir sehr geholfen und dafür danke ich dir

    Lieben Gruß
    Bettina

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  19. thom ram sagt:

    Bettina 22:05

    Mit Schwierigkeiten ‚aus dem Körper katapultiert sein‘ kenne ich in diesem Leben nicht, kann da nur versuchen, dir nachzuspüren.
    Subjektiv, intuitiv, gratuliere ich dir zu deinem Willen, schlicht fest hier, inkarniert, im Körper sein zu sollen.

    Du kennst mein Ding. Seit meinem Erlebnis, was als Zustand einer Erleuchtung bezeichnet werden dürfte, bin ich klipp klar entschieden: Hier jetzt und morgen auch will ich mich in diesem Körper befinden, ausgestattet mit Erkenntnisständen und den Einsichtsfähigkeiten eines Frosches. Weil ich, der ich wirklich bin, es so will und brauche.

    Gefällt mir

  20. jpr65 sagt:

    @Bettina 22:05

    Ich kann die Herzverbindung für dich übernehmen, wenn du es versuchen möchtest. Da du davon direkt nichts merkst (in 3D), sollte es ungefährlich sein für Dich. Lies mal die Beschreibung und schreib mir eine Email, wenn wir es versuchen sollen.

    Ich kann mit meinem Bewusstsein meinen 3D-Körper (noch) nicht verlassen, aber ich habe Zugriff auf außerhalb, auf verschiedene Arten.

    Was ist eine Ptbs?

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  21. Annegret Abdou sagt:

    jpr65 – 12/12/2017 um 22:57

    Lieber jpr65,

    habe den Auszug deines Buches verschlungen und mit „unbedingt weiter schreiben, bitte“ kommentiert.

    In Liebe
    Annegret

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