bumi bahagia / Glückliche Erde

Kleine Feuer / Lena

Oh nein, jetzt kommt der Ram auch noch mit dem Ladenhüter „Kristallkinder“.

Bah, schau und höre erst das kurze Video.

Nix alles rosarot, nix letzte Erlösung, nix Geschwafel, sondern da sitzt ein Mensch wie du und ich, die junge Frau heisst Lena, und sie erzählt von ihren Wahrnehmungen, etwas von ihren Erlebnissen und ihrer Absicht.

Mir tut es wunderbar gut, der Lena zuzuhören.

Ich schicke meinen Dank an Martin Bartonitz, in dessen Artikel Einfach leben! Oder: wird unsere Welt besser, wenn die Menschen authentisch bleiben?

ich auf Lena stossen durfte.

Hier ist ihre Webseite.

Thom Ram, 22.11. im Jahre 5 des beginnenden Neuen Zeitalters, da viele Menschen ihre Sensitivität und Wahrnehmung zu verfeinern begannen. 

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69 Kommentare

  1. Irene sagt:

    Ja, das ist wunderbar! Immer mehr von diesen „Kindern“ kommen zu uns.
    Hier ist eine Lands“frauin“ von Dir:
    Christina von Dreien. Ich habe das ihrer Mutter Bernadette gelesen.. CHRISTINA-ZWILLINGE AUS DEM LICHT GEBOREN

    https://www.christinavondreien.ch/
    Und hier ihr letzter Newsletter

    >>>>Individuelle und kollektive Entwicklung der Menschheit

    In der Zeit des grossen Wandels befinden sich viele Menschen im Umbruch, genau so verhält sich das Weltgeschehen im Grossen. Es mutet chaotisch an und weckt bei vielen Menschen Aengste und Ungewissheit. Christina erkennt das Weltgeschehen vielschichtig und begründet das Chaos auf unserem Planeten mit dem Zerfall des Alten und dem Beginn des Neuen.

    Der Ursprung der globalen Veränderung liegt im angebrochenen neuen Zeitalter. Somit befindet sich auch unser Planet und unsere Zivilisation Mensch in einer bewegenden Phase.

    Christina:« Es gibt ein kausales Phänomen, das sich direkt vor den Augen der Menschen abspielt: Die Zeit verkürzt sich. Die irdische Frequenz von Zeit beschleunigt sich enorm. Die Zeit ist wie eine Persönlichkeit, der wir unterworfen sind. Sie ist nicht sichtbar, doch wir erwähnen sie immer in einer Form. Doch die Zeit verschwindet und dort, wo sie einmal war, hinterlässt sie eine kreisförmige Falte, die nur leeren Raum enthält. Es kommt der Moment, wo die Menschheit zum Zeitlosen zurückkehrt. So kann eine unbegrenzte multidimensionale Existenz entstehen.“

    Weiter begründet Christina diesen Evolutionsschritt.

    „Die Erde durchläuft zusammen mit anderen Planeten eine Transformation. Die Zeitlinien der Erde ziehen sich zusammen, während gleichzeitig Raum-Zeit und Herzrhythmus unseres Planeten synchroner werden. In Zukunft wird ein erhöhtes Auftreffen von Photonen auf der Erde erwartet. Dies geschieht deshalb, weil die Erde immer näher zum galaktischen Zentrum reist. Dieses Ereignis bringt eine beschleunigte Entwicklung der DNA mit sich, damit auch ein erweitertes Bewusstsein und viele geistige Begabungen wie Hochsensitivität, Synästhesie, Telepathie und all die sogenannten paranormalen Begabungen. Sie gehören zur wahren Natur des Menschen und bedürfen der Entmystifizierung.“

    Die Wichtigkeit der individuellen Berufung in unserer Zeit

    Wie begegnen wir als Individuum dieser globalen Veränderung ?

    Christina: „Die Schwingungsfrequenz auf diesem Planeten wird sich zunehmend weiter erhöhen, was für mich deutlich spürbar ist. Das kennzeichnet den Evolutionssprung, damit erlangen alle Menschen zunehmend eine aktivere DNA. Damit verändert sich auch ihre Wahrnehmung, Begabung, Denkweise und ihr Verhalten, welches sich nach dem Guten richtet. Viele Menschen, insbesondere Kinder erkennen das Destruktive unserer Zeit und arbeiten in entgegengesetzte, konstruktive Richtung. Alle Menschen verfügen über ein hohes Potenzial an geistigem Wachstum, sofern sie den Blick nach innen richten, daran arbeiten, alte Denk- und Handlungsmuster loszulassen und mit viel Herzlichkeit, bedingungsloser Liebe den Menschen und Ereignissen entgegentreten. Damit sind sie auch befähigt, sich selber und den Tätern der Vergangenheit zu verzeihen um Heilung (Ganzheit) zu erfahren.

    Sinn unserer Existenz allein ist es, den individuellen Seelenplan zu erfüllen, die persönliche Berufung zu finden und zu leben, damit wir die Rolle in einem grossen Ganzen konstruktiv erfüllen. Wie eine Biene im Bienenstock, die Aufgabestellung klar, der Weg vorgegeben, in Harmonie mit den kosmischen Gesetzen.

    Doch der Verstand der Menschen ist getrübt und unrein, da er ständig in der Vergangenheit hängt. Die Menschen nehmen nur die Zeiger ihrer Erinnerung wahr, so bleiben ihnen die Visionen verwehrt. Jede Erinnerung scheint wie ein Stein, der zu einer Mauer gehört. Und diese Mauer hält die Menschen davon ab, ihre Vision zu erfüllen. Doch wenn der Geist erwacht, dann kann ein erwachter Geist tausende von Bildern in eine Vision verwandeln.“

    Der Großteil der Menschen ist noch unwissend und gegen außen orientiert, kämpft ständig gegen innere Widerstände und Ängste, als Ausdruck eines unterdrückten Seelenimpulses. Der inneren Stimme Raum zu verleihen, das eigene Ego zu identifizieren und so selbstsabotierende Denk- und Handlungsmuster loszulassen, hilft entscheidend, die Rolle in unserem Dasein verantwortungsvoll zu übernehmen.

    Wie erkennen wir, ob wir die Aufgaben erfüllen, die wir uns vor unserer Inkarnation festgelegt haben? Wie erspüren wir, ob wir auf unseren Seelenplan erfüllen, unsere Berufung leben und Visionen manifestieren können ? Die innere Stimme zeigt uns den Weg. Anzeichen, dass wir unsere Berufung erfüllen sind Herzblut und Ausdauer in unserem Wirken, Begeisterung, Lebensfreude und echter Humor . Deja-vu-Erlebnisse, innere Harmonie und Erfülltsein sind klare Zeichen, dass wir den individuellen Seelenplan erfüllen, begleitet von gesunder Selbstliebe, gesundem Selbstbewusstsein, Selbstverantwortung und Klarheit über das eigene Potential.

    Anzeichen von Abwegen sind Zweifel, Aengste, mangelndes Selbstvertrauen, innere Zerissenheit und Unerfülltsein, Schuldprojektionen, aber auch Unterschätzung und Ueberschätzung, Orientierungslosigkeit, Ideenlosigkeit und Resignation. Zeichen von Abwegen sind Trägheit und die Suche nach dem Weg des geringsten Widerstandes, genauso wie mangelnde Selbstliebe und Aufopferung. Oft führt dieses innere Ungleichgewicht zu Depression und Burnout.

    Die eigene Berufung zu leben und das individuelle Potential zu entfalten stellt die grosse Chance unserer Zeit dar mit einem enormen Entwicklungspotential.

    Christina: „Wie nie zuvor können lichtvolle Projekte so schnell umgesetzt werden, die Zeitqualität ist da für Grosses. In jedem Individuum und in allen Bereichen unserer Gesellschaft werden unvorstellbare Entwicklungen möglich, wie sie die Menschheit noch nie gesehen hat. Die Zukunft beginnt jetzt, durch jedes Individuum.“

    Christina von Dreien / Bernadette von Dreien <<<<<<<<<<<<<<

    LG Irene

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  2. no one sagt:

    Es freut mich, das es sie gibt… die Kinder des „Lichtes“!

    Es freut mich für sie… vom „Widersacher“ verschont, dass „Böse“ nicht „erfahrend, erlebend“ am eigenen Leib und Seele, von den tiefen Abgründen der menschlichen Seele „unberührt“, durch das Leben „unbeschwert“ tanzen, singen und lachen zu können!

    Wie ist solch simplifizierte „Lebens-Hilfe“ dieser Kinder somit als authentisch, der Lebensrealität entsprechend, zu verstehen?

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  3. […] morgen gerade erst wurde ich geleitet auf Lena, und schwuppdich, leitet mich Irene in ihrem guten Kommentar auf eine weitere lichtvolle […]

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  4. thom ram sagt:

    no one 15:10

    Du brauchst viele Antworten vielleicht?
    Anders kann ich deinen komplett lebensfernen Einwurf nicht deuten.

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  5. SecurityScout sagt:

    no one
    22/11/2017 um 15:10
    Blockaden

    No One = Niemand, Hm? Du scheinst Dich ja persönlich als nicht hoch einzuschätzen wenn Du Dich Niemand nennst.
    Ich sehe extrem starke geistige Blockaden bei Dir, nenne sie „geistige Implantate“!

    Jeder Hellsichtige kann Dir dies bestätigen und es sehen.

    Lena kenne ich seit vielen Jahren. Sie ist sehr natürlich und perfekt!

    PS: Im englischen benutzt man den term nobody und nicht no one. Gehe darum davon aus, daß Du die Welt erst wenig bereist hast.
    Willst ‚Du die Welt ändern, dann fang bei Dir SELBST an.

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  6. jpr65 sagt:

    Ich verfolge Lenas Aktivitäten jetzt schon anderthalb Jahre. Sie ist absolut autentisch, so fühlt es sich für mein Herz an. Sie hat eine eigene Webseite unter https://www.lena.ch/

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  7. thom ram sagt:

    jpr

    Danke für den Hinweis!
    Ich verlinke ihre Seite oben im Artikel.

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  8. thom ram sagt:

    Uebrigens hätte ich aufgrund ihres guten, aber doch leise eingefärbten Deutsches geschworen, dass sie Schweizerin sei, dachte dann aber auf Grund des Ortes des Interviews, dass sie vielleicht Oesterreicherin sei, welche Deutsch ausnehmend deutsch spreche, hihihi.

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  9. Vollidiot sagt:

    Leuts

    Was ist an no1 Einwurf unpassend?
    Er stellt doch die richtigen Fragen.
    Geschätzter Thom – lebensfern ist da nichts.
    Oder hab ich da was falsch verstanden.
    Oder ist das „Lebensfalsche“ falsch verortet.

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  10. Vollidiot sagt:

    Ich bitte um Vergebung für meinen folgenden Einwurf.

    Hört sich sehr sympathisch an, doch Sympathie und Antipathie, als Bestandteile des niederen Ich, sind Dinge die auf dem Weg der Entwicklung überwunden werden müssen.
    Mir kommt das als Teil der Denk-und Verstandreduziergemeinschaft vor.
    Mir biegen sich bei sowas die Fußnägel hoch.
    Wahrscheinlich fehlt mir das innere Licht dazu.
    Kann ja auch nicht den Elephanten von oben sehen (ohne Leiter).
    Obwohl – es gibt nichts autentischeres als den Idioten.

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  11. thom ram sagt:

    No1 änd Volli anlässlich 15:10

    Ich staunte einfach bass, dass Nummer eins sich dahingehend äussert, dass „Kinder des Lichtes“ weder Anfeindungen ausgesetzt seien noch emotional Unangenehmes erleben. Es fällt mir schwer, anzunehmen, dass No1 das tatsächlich so sieht.

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  12. thom ram sagt:

    No 1

    ***Wie ist solch simplifizierte „Lebens-Hilfe“ dieser Kinder somit als authentisch, der Lebensrealität entsprechend, zu verstehen?***

    Ich verstehe nicht, wie du auf „simplifiziert“ kommst.

    Was diese Weiber (ehrerbietig gemeint) leben und vorleben, ist Lebenshilfe für Mitmenschen, ja, doch … simplifiziert?

    Die Lebenshilfe besteht aus zwei Teilen:
    A
    Die Anwesenheit solch eines Weibes tut jedem einfach nur gut. Und dem, dem es besser geht, dem geht es besser.
    B
    Der zweite Teil findet statt dann, wenn ein „gewöhnlicherer“ Mensch motiviert ist, in Zustände solch Weibes zu gelangen. Er begibt sich damit auf den langen Pfad der Selbstdurchleuchtung und der gedanklichen Selbstdisziplinierung.

    Im Prinzip simpel, ja, das unterschreibe ich. Doch „simplifiziert“ suggeriert in meinem Ohr Untauglichkeit.

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  13. thom ram sagt:

    Volli 17:43

    Deinen Schritt zurück kann ich leicht nachvollziehen. Wahrheit und Scheinwahrheit liegen so nahe beieinander, dass sie schwierig auseinander zu halten sind.

    Du kannst es. Du kannst einem Menschen zuhören und dabei deine sämtlichen Controllers eine Weile vor die Türe stellen. Wenn du das bei der Lena tust, was ist dann? Wie geht es dir dabei?

    Ich nehme Antibeispiele. Herrn Juncker ohne Controller zuhören. Einem gstabigen Interpreten ohne Controller zuhören, wenn er Beethoven spielt. Ein hochdotiertes modernes Gemälde unter Ausschluss des Controllers betrachten. Was ist die Essenz für dich?

    Ich hatte vor 50 Jahre einen Radiowecker. Der weckte mich mit klassischer Musik. Beim dadurch verursachten sanften Aufwachen und Niedersinken in die hiesige Unbewusstheit war kein Controller aktiv. Eines Morgens schreckte ich auf, hockte kerzengerade im Bett, denn eines meiner Bach – Leibstücke hörte ich, und es war grausam, einfach grausam. Kein Controller meldete mir, was denn „schlecht“ sei. ICH war in Fluss, in der Harmonie, im Gestalten, in Vision, im Leben gründlich gestört. Als der Controller danach einsetzte, kamen dann die Meldungen: Spielt wie Metronom. Spielt wie Roboter. Unnsoweider.

    Zurück zu Lena’s.
    Wenn ich einer Lena zuhöre, meinen Controller bitte, mal Pause zu machen, dann ist da schöne Freude und Glück, ist Leben pur.

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  14. thom ram sagt:

    Will noch etwas sagen.

    Wenn ich auf Seiten wie auf die der Lena und auf die der Christina von Dreien gehe, dann gehen bei mir erst mal die Alarmlampen an. Alles soo schön, optisch. Und dann erst die Themen, oberkant Unterlipp von schön fein raffiniert unterwanderter Eso Teer ick bekannt.

    Das Blöde: Es ist nicht Dasselbe, ob ein Wesen wie Joshua oder ein Wesen wie, sagen wir mal Herr Kissinger dir tief in die Augen schaut und sagt: Ich ehre, schätze und liebe dich. Die Worte sind dieselben. Sie transportieren hingegen….

    Im grausam schlechten und grausam satanisch indoktrinierenden Film Jesu Kreuzesgeschehen (harch, könnte ich mir Titel merken), da war eine Sache hervorragend dargestellt. Wenn das Böse sich zeigte in einer Runde, dann zeigte es sich mit auserlesen schönem Gesicht. Die aus dem Munde mal kurz witschende Schlangenzunge war so kurz sichtbar, dass ich mich fragte, ob ich richtig gesehen hatte.

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  15. Vollidiot sagt:

    Hoch verehrter Thom

    Ich stelle immer nur von meiner beschränkten Warte fest.
    Die wird wiederum von einem Menschenbild beeinflußt.
    Ich habe nichts gegen die beiden Damen/Mädchen.
    Und wenn ich das lese, vergleiche ich das mit den für mich nicht ausgedienten Denkern der deutschen Klassik, mit Johannes, mit Hildegard oder Augustinus oder Steiner und da gibt es erhebliche Diskrepanzen.
    Das Indieweltkommen der Kristallkinder erinnert mich an das Indieweltkommen der Blumenkinder.
    Wenn es solche Leute mit diesen Fähigkeiten gibt, dann ist das in Ordnung, d.h. aber nicht, daß daraus eine Art Religion gemacht werden müßte.
    Ein weiterer Punkt der mir mißfällt.
    Wer aus dem Geiste wirklich schöpft geht sehr bescheiden vor, achtet jeden Menschen und wirkt aus sich – macht keine Institution, Geld und Werbung.

    Ich weiß nicht, ob das mein Controller ist.
    Es ist mein Menschenbild, das sich ständig erweitert, das aber klare Richtpunkte (s.o.) hat.
    In mir ist das Meine, aus der Vergangenheit strömt es heran ebenso wie aus der Zukunft und für all das brauche ich alle Sinne, bin wach für weitere, lasse alles in meine Seele, um auszukosten wie ich es beurteile und setze Denken und Verstand ein um mein Menschenbild zu erweitern.
    So unterschiedlich können Menschen sein.

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  16. thom ram sagt:

    Volli

    Dir muss ich das nicht sagen, sage es für Alle. Keiner hier braucht sich für seine Sicht und seine gezogenen Schlüsse zu entschuldigen. Sein Bild bei Widerrede noch schärfer zu beleuchten, kann von Interesse sein.

    Du hast nichts gegen die beiden Mädchen gesagt. Du hast angedeutet, dass wieder eine schön scheinende Spur gelegt werde, welche Jünger anziehen und in die Irre führen könnte.

    Um einen Menschen zu kennen, muss man mit ihm Säue gehütet haben. Mit beiden habe ich keine Säue gehütet. Auf die Schnelle intuitiv riecht bei beiden nichts, aber auch wirklich nichts danach, als dass sie Menschen gestatten würden, sich ihnen als Jünger anzuhängen.

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  17. Lieber Vollidiot,

    der Tag ist nahe, an dem der Narr seine Kappe endgültig ablegen kann und seine wahre Weisheit zutage kommt.
    Hör doch auf Dich zu verstecken, denn es tut weh!

    Ansonsten ist diesem unaufhörlichen Wahn nach guten Gefühlen hier nichts mehr hinzuzufügen.

    the road to hell is paved with good emotions

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  18. Kunterbunt sagt:

    no one
    22/11/2017 um 15:10

    Liebe no one

    Ich verstehe deinen Namen und es ist alles i.O. mit dir. Die vermeintlich georteten Blockaden bestehen nicht – im Gegenteil. Mens sana in corpore sano. Die Fragen kommen aus deiner Ganzheitlichkeit und Tiefgründigkeit, aus deiner Lebenserfahrung und Seriosität.
    Genau dieselben Fragen stelle ich mir auch, zumal bei beiden Mädchen als Einstieg die beiden Mütter für Information nach aussen „gesorgt“ haben. Lena kenne ich aus Videos und Interviews, Christina erst, seit Hannes von Frieden unter Tipps&Tricks den Link gepostet hat.
    Und weisst du was? Besonders gefällt mir Christinas Zitat: „Geistige Begabungen wie Hochsensitivität, Synästhesie, Telepathie und weitere sogenannten paranormalen Begabungen: Sie gehören zur wahren Natur des Menschen und bedürfen der Entmystifizierung.“ Das möchte ich unbedingt unterschreiben. Manchmal wünschte ich mir, nein, die ganze Zeit wünsche ich mir, hätten wir doch alle unsere geistigen Kanäle aktiviert. Dann gäbe es weniger Missverständnisse und weniger Ego. Niemand müsste sich egomässig brüsten und alle könnten wir frei von der Leber weg erzählen, was wir gesehen, entdeckt, gespürt, erlebt haben. Wäre wunderschön! Christinas Buch habe ich mir aus verschiedenen Gründen sofort bestellt. Ich zweifle nicht daran, dass inkarnierte Wesen Zugang zu höheren Ebenen haben und sehr viel wahrnehmen, wie könnte ich? Aber genau der Punkt, den du erwähnst, ist eben auch eine Tatsache und zwar eine allpräsente bis hoch hinauf. Genau deshalb möchte ich mir in Christinas Buch ein Bild davon machen, wie/ob sie diesen Aspekt wahrnimmt und wie sie damit umgeht. Ignoriert sie ihn, zweifle ich an ihrer umfassenden Hellsichtigkeit. Bin gespannt.

    Herzliche Grüsse

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  19. Vollidiot sagt:

    Thom

    Jünger und Guru meine ich weniger.
    Mir geht es um die dahinterstehende Idee.
    Auf dem Jahrmarkt der grellen Lampen und lauten Musik der Manipulationen wird immer etwas Neues, Heilbringendes zur Schau gestellt.
    Entweder gehts um Geld oder Seelen (Leben).

    Du hast von Christine ein paar Zeilen eingestellt.

    Für mich sind das Wiederholungen von längst dargebotenen Weisheiten.
    Also was ist da neu?
    Ich freu mich daß ein Mädchen das in sich hat.

    Wenn mich das interessieren würde, würde ich bei älteren und sehr klugen Leuten nachlesen (Namen nenne ich jetzt nicht, das würde langweilen),
    weil die ein viel tieferes Wissen hatten oder gar etliches zum ersten Mal in Worte fassten.
    Das ist halt nicht so spektakulär (wer liest schon gerne z.B. Goethe oder Hildegard) wie bei einem „Kristallkind“ und wird nicht per Konsum in mir wirken können.

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  20. Lumatio sagt:

    „Wer aus dem Geiste wirklich schöpft geht sehr bescheiden vor, achtet jeden Menschen und wirkt aus sich – macht keine Institution, Geld und Werbung.“
    Das ist die Voraussetzung um seinen klaren Geist nicht unnötig zu trüben. Es mag ja viele gute „Methoden“ geben seelisch geistige Erweiterung zu erfahren, sei es esoterisch wie Yoga, Wahrsager, Therapie, Astrologie oder ähnliches. Nur groß ist die Gefahr auf sich selber hereinzufallen und andere mitzuziehen durch Bindungen welche die eigene Geistige Freiheit allzu leicht einschränken können. Auch für die Kristallkindergeschicht gilt der Spruch „Was vor der Welt groß ist, ist vor Gott ein Gräuel“. Die beste Entwicklungsmöglichkeit bietet eine bewusste alltägliche Aufmerksamkeit in ganz normal menschlich physischer Existenz. Auch wenn das vielleicht langweilig erscheint.
    Ein Tag bewusster Existenz im irdischem hier & jetzt soll ja angeblich 1000 Jahre Entwicklung in der geistigen Welt aufwiegen.
    Das ist doch ein tolles Angebot.

    Zu Licht und Schatten der Esotik.

    “ Lebensfreude?“

    Jünger, Kurse, Seminare
    Spirit gleichsam Tupperware
    neblig darin eingelullt
    Praktiker vom Heidenkult
    Fachexperten in Magie
    zwingen Geister in die Knie
    Hellingers Familienstellen
    Reikis sanfte Wellnesswellen
    auch das edle Qujabrett
    präsentieren sich ganz nett.
    Engel welche Richtung weisen
    Seher die im Kosmos kreisen
    Osho Tantra, Sex mit vielen
    Gurus die im Karma wühlen
    Sternenkunde und Tarot
    macht echt Kundschaft
    lebensfroh froh
    plus ein Buddha
    dick und feist
    der Nirwana löblich preist
    im Samadhi festverwurzelt
    dass er nicht zu Boden purzelt
    Esoterik auf modern
    mögen Fritz und Lieschen gern
    im New age frisch angekommen
    haben beide mitbekommen
    wer heut keinen Meister hat
    dessen Aura wird rasch matt
    allzeit lauernd dienstbereit
    ohne Reu und Büßerkleid
    Jesus, Götter weite Himmel
    sponsert Satan tolle Fimmel
    munter quilt in Zeit und Raum
    bunter Selbsterlösungsschaum
    wähnen froh und heiter
    auf der Aufstiegsleiter
    sich bedeutend weiter
    als die Nächsten allgemein
    Fritz und Lieschen
    hier im Sein.
    Wer reelle Arbeit scheut
    nutzt gewitzt die Möglichkeit
    guten Geistern tunlichst fern
    diplomiert als Möchtegern
    Nebeldunst zu offerieren
    sich und andere anzuschmieren.
    Eitles Streben
    hoch nach oben
    keck bei fehlender Substanz
    Riesenauswahl an Methoden
    koryphäenhafter Glanz
    Channelmedien ,Therapeuten
    bieten Zwielicht emsig dar
    kaufbereit entschlossne Leute
    zahlen gerne meistens bar.
    Schattenmeister aufgestiegen
    Szenemäßig anerkannt
    bieten Suchern
    die sich fügen
    allerhöchsten Wissensstand
    je nach Gusto und Rezept
    wird versprochen und geneppt
    Frau Blavatsky und Genossen
    haben Irrlicht ausgegossen
    der siebte Strahl
    von Saint Germain
    Nebeldunst statt guter Wein
    solche Fantasieprodukte
    sind gefährliche Konstrukte
    für die Seelen
    wie den Geist
    Schaden nimmt
    wer davon speist.
    Weder Knochen
    Fleisch noch Blut
    ist Substanz der Höllenbrut
    nicht des Vaters lieber Sohn
    sitzt hier auf dem Gnadenthron
    nein im Glanz
    von kaltem Licht
    warten Bindung und Gericht
    hält die altbekannte Schlange
    Helfershelfer bei der Stange
    ihr zum Preise, Lob, Gefallen
    müssen Geister Lügen lallen.
    listig unter Satans Knute
    wird entweiht
    das göttlich Gute.

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  21. Vollidiot sagt:

    FFD

    Ich empfehle Dir mal von Hölderlin „An die klugen Rathgeber“.
    (Täglich 2 Zeilen vor dem Einschlafen)………….. hi, hi……………
    In markiger Sprache kluges und okkultes Wissen vermittelt.
    Wenn man dafür einen Nerv hat.
    Der Narr wird in nächster Zeit seine Kappe nicht ablegen.
    Narren sind nach wie vor gefragt.
    Es gibt leider in Zeiten des „Salzburger Stieres“ viel falschen Tand.
    Und wenns Dir wehtut, empfehle ich Dir die Einnahme von Ohwiedumm, das lindert den Schmerz oder beseitigt ihn ganz.

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  22. Kunterbunt sagt:

    Lumatio
    22/11/2017 um 19:44

    „Die beste Entwicklungsmöglichkeit bietet eine bewusste alltägliche Aufmerksamkeit in ganz normal menschlich physischer Existenz. Auch wenn das vielleicht langweilig erscheint.“

    JA, und zwar bei weitem nicht nur auf die Gedanken. Aber das habe ich andernorts bereits aufgedröselt.

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  23. thom ram sagt:

    Lumatio 19:44

    Ich habe nicht das ganze gelesen. Das Halbe. Das Halbe trifft zu.

    Ausnahme im Halben:

    ***Hellingers Familienstellen
    Reikis sanfte Wellnesswellen
    auch das edle Qujabrett
    präsentieren sich ganz nett.***

    Mit „nett“ hat seriöses Familienstellen nichts gemein. Seriöses Familienstellen geht an faulende Wurzeln. Das ist im Moment des Geschehens wenig nett.

    Hast du auch mal was aufbauend Weiterführendes?

    Ich habe noch keine Kunde davon, dass sich Kristallkind aufplustern würde. So du solch Fälle kennst, nenne einen.

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  24. Kunterbunt sagt:

    Zum Lena-Video – gerade erst angeschaut:

    Jeder Mensch hat eine andere innere Natur und andere Lebensprioritäten. Fröhlichkeit ist Lenas Natur.
    Glücklichsein ist kein Lebenssinn, sondern ein menschlicher Wunsch. Später ist dieser Wunsch nicht mehr so vordergründig.
    Befreiung ist ein Lebenssinn (hier könnte man noch aufzählen wovon denn).

    Deshalb finde ich Christinas Wahl, mehr ‚Wahrheit, Freiheit und Liebe‘ zu bringen, sehr schön.

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  25. Bettina sagt:

    Ich finde den Einwurf von @no one um 15:10 auch passend!

    Und natürlich ist es schön anzusehen, diese Natürlichkeit und die Lebensfreude die man dabei spürt.
    Was ich aber sehr kritisch sehe, dass es so als Kristallkind gehypt wird, so als was Besonderes dargestellt wird.
    Es tut diesen Kindern nicht gut, meiner Meinung nach.
    Schaut euch mal an, was sie so schreiben, die Kristall- oder Indigokinder, in ihren Foren, wie sie hochfliegen durch diese angebliche Besonderheit und wer hoch fliegt, kann auch tief fallen, das sehe ich als die größte Schwachstelle.

    Alles was sie so erzählt, könnte ich auch auf mich selbst anwenden, oder passiert/passierte mir selbst.
    Ja, ich denke sogar, dass ich an einem guten Tag, genauso davon gesprochen hätte.

    Was aber bei mir meiner katastrophalen Kindheit und einer narzistischen Mutter geschuldet ist.
    Ein Überlebenskampf schon als Kleinkind. Immer erspüren zu müssen, wie der Andere denkt und was gleich passieren kann, führt anscheinend dazu, dass man viel im Außen ist, und sich selbst oft dabei vergisst.
    (Aber vielleicht haben die Psychiater mich nur angelogen und es lag gar nicht daran?)

    Für mich war es ein Leben lang normal, so wie ich bin, als was Besonderes hab ich mich nie gesehen, ich dachte immer, das kann jeder.
    Und es gibt viele solche Menschen, es gab sie wahrscheinlich schon immer, nur werden sie zum größten Teil gerne in Psychiatrien weggesperrt, oder wurden sogar auf Scheiterhaufen verbrannt.
    Es könnte ja ansteckend sein 😉

    Ich wünsche ihr, dass sie sich ihre Balance erhält und mal das Wort „Eigentlich“ hinterfragt, was sie so oft verwendet.
    Und soooo glücklich muss man ja auch nicht immer sein, manchmal genügt ein dazwischen doch auch?
    Ein richtig doofer Tag oder ein unschönes Erlebnis, kann man recht gemütlich ausleben, auf dem Sofa mit warmer Bettflasche und Tee.

    Alles liebe
    Bettina

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  26. thom ram sagt:

    Bettina

    Auch deine Mahnung an Wahrnehmungsfähigere hat ihre Berechtigung. Bloss fiel sie mir nicht zu. Dies Weib (Neuleser, ich sage das Wort mit Ehrerbietung) lebt einfach sich selber.
    Einfach?
    Wer hier heute lebt so, wie er leben würde, würde er sich selber uneingeschränkt zum Ausdruck bringen? Der Westeuropäer lügt täglich 200 mal. Würde er sich selber zeigen, er würde nicht lügen, und er wäre ein freundlicher Mensch.

    Der Western, er hat starke Programme installiert. Sie sind destruktiv. Weil er nicht gänzlich von sich selber abgeschnitten ist, erkennt er das vage und lügt sich und den ihm Begegnenden Freundlichkeit vor.

    Die Programme zu erkennen und zu neutralisieren, das ist der wichtigste Schritt hin zu frohem Leben.

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  27. thom ram sagt:

    Kunterbunt 20:24

    Sinnreich in meinem Ohr.

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  28. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

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  29. thom ram sagt:

    Volli 19:35

    Du weisst, ich bin auf hiesigen Ebenen schlichter Kuhpragmatiker. Wenn meine unmassgebende Hochrechnung ergibt, dass es heute mehr Goethes als zu dessen Lebenszeiten gibt, so erfreut sich dessen mein Gemüthe.

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  30. Vollidiot sagt:

    Thom

    Familienstellen.
    Das mag bei einem verantwortungsbewußten und befähigtem Therapeuten vielleicht, um in systemische Verhältnisse Einblicke zu erheischen, hilfreich sein.
    Dieses, wie eine Welle durch die Gesellschaftschwappende, als eine für jeden beliebig anwendbare Heilmethode zu betrachten ist jedoch töricht.
    Auch hier wird viel Unheil gebracht und Schindluder betrieben.
    Auch ein Teil der Esomanie.
    Nur weil Bert es will soll ich meinen Vater um Vergebung bitten weil er mich als Kind mißbraucht hat? Da hätte also Freud recht.
    Woher weiß der Bert um die karmischen Zusammenhänge?
    Das ist ein sehr kurzer Weg der „Heilung“ der Psyche.

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  31. Vollidiot sagt:

    Thom

    „Wenn meine unmassgebende Hochrechnung ergibt, dass es heute mehr Goethes als zu dessen Lebenszeiten gibt, so erfreut sich dessen mein Gemüthe.“

    Da bitte ich um Namen.
    Oder meinst Du Lena und Christina seien Goethes?

    Da warte ich gerne auf Texte der beiden, die diese Qualität hätten.
    Es würde mich freuen.
    Das was ich bis jetzt erfahren habe scheint mir mehr im Stapel der dünnen Bretter befindlich, klingt bei mir wie Altes, Kluges für die heutige inimalkultur Aufbereitetes. Sonst ginge es nicht durch.
    Für Halme im Wind, die einen Willen für die eigene Ernte von Erkenntnis wegmanipuliert bekommen haben (Nizerungen), mag das eine gewisse Befriedigung erzeugen.

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  32. thom ram sagt:

    Volli

    Sicherlich wird Familienstellen auch scheissemässig gemacht.
    Meine Erfahrungen waren eindrücklich gut und mir hilfreich.
    Es hängt vom Leiter ab, das steht ausser Frage.

    ***Nur weil Bert es will soll ich meinen Vater um Vergebung bitten weil er mich als Kind mißbraucht hat?***

    Das hat mit Familienstellen im Sinne des Bert null nichts nada zu tun. Da machst du mich wütend, Solches gutem Familienstellen zu unterstellen. Du scheinst Familienstellen im Gewinn bringenden Sinne nicht zu kennen. Das Ergebnis einer erfolgreichen Szene ist schlicht: Es war wie es war. Es ist wie es ist. Es ist geschehen. Es ist. Es ist in Ordnung.

    Volli, ich habe es erlebt.

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  33. Wolf sagt:

    SecurityScout 15:55 – no one

    „Nobody is perfect.“ Der Leser „no one“ gibt sich lediglich bescheiden. Doch aus englischer Sicht, gibt es ihn nicht.
    Dennoch ist er für mich kein „Unbedeutender“ – kein Nobody.

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  34. thom ram sagt:

    Volli 21:27

    Berichtete Goethe der gleichen Dinge wie die Mädels es tun?

    Ich kenne die Botschaften Goethes nicht im Ansatz so, wie du. Ich wage zu sagen: Er berichtete vor Hintergrund erkannt und erfühlter Spiritualität (Schssswort. Ich meine damit Einsichtsfähigkeit, universelle Erkenntnis) von Erdgeschichlichem, kunstvoll verbrämt – indes die Mädels froh frei direkt von glücklicherem Menschsein Kunde tun.

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  35. Bettina sagt:

    Ja, Volli,
    da hast du absolut recht mit dem Bert.
    Ich war da mal eine Zeit lang involviert in so Küchenaufstellungen.
    Heftig, heftig was es so in Wallung bringt.
    Aber ob es nun wirklich was Gutes bringt, das bezweifle ich heute sehr!
    Wir hatten in den zwei Jahren von uns Stellvertretern irgendwann 5 Leute in der Psychiatrie, bei den Aufstellenden einen Selbstmord und einige Versuche. Wenn ich so recht überlege, dann sind die Familienprobleme nur sichtbarer geworden, also das was schon vorher schon im Argen lag.

    Und Freud hatte ja genauso wie Hellinger zu Anfang recht gute Ansätze und auch Erfolge, aber irgendwann ist es gekippt, im Zuge der Macht.
    Sie werden ja beide heute noch gerne benutzt von menschenfreundlichen Allianzen (Kinderschändern etct.) als Alibi, die Täter-Opfer-Rolle umzudrehen.
    Natürlich klammert sich die heutige Schnellwiederzurarbeit-Soße an alles was Ratz-Fatz wieder repariert ist.
    Untern Teppich kehren, verdrängen, überdudelt mit moderner Musik und Konsum.
    Natürlich auch in Psychiatrien, da rennt man Wochenlang von einer Tanz-Therapie zur anderen, kommt keine Minute zum Verschnaufen und nachher funktioniert man inklusive Psychopharmaka schnell wieder.

    Einmal hab ich während so einer Aufstellung (bezogen auf das Erlebnis von der Lena im Video, mit ihrer Uroma), den Stellvertreter von einem Mädchen, das zu Adolfs Zeiten abgeholt wurde, gemacht.
    Ich war in der Rolle so glücklich, da war nichts mit Angst, es war auch lustig, weil ich jedem immer mit dem Finger auf die Nase stupsen musste.
    (Mir hat die Aufstellerin einige Zeit später erzählt, dass ein Zeitzeuge diese Marotte bei dem Kind bestätigt hat)
    Nun hatte ich aber das Problem, dass dieses Wesen mich nicht loslassen wollte, mir ging es eine Woche lang furchtbar schlecht, die blöde Aussage der Küchenaufstellerin, dass ich nur Duschen müsste, war echt für die Katz.

    Irgendwann hab ich dann mal Kerzen angezündet und geredet mit dem Kind. Dass es doch jetzt da wo es war, gut aufgehoben ist und hier in dieser Welt nichts mehr tun muss. Und ich sie zwar lieb habe, wir uns aber bestimmt wieder sehen werden.
    Erst danach hatte ich wieder meine Ruhe, aber es hat mich danach schon zum Überdenken gebracht, in was für Sphären wir da eindringen.

    Dieses Euthanasieprogramm ist mir seitdem auch sehr suspekt, da haben damals richtig kranke Leute Macht in die Hände gekriegt, mit der sie nicht umgehen konnten. Heute hat dies angeblich alles nur der Adolf befohlen, wer weiß, ob er überhaupt davon wusste!?
    Aber gelitten hat das Kind in keinem Fall, das kann ich schwören aus eigener Erfahrung.

    Heut lass ich ganz entschieden die Finger weg von solchen Dingen, auch während meiner letzten Therapie hab ich alles abgelehnt, was so Eso-Zeugs beinnhaltet hat.
    Ich muss leben im Hier und Jetzt, und kann es mir nicht leisten irgendwo dazwischen zu schweben.
    Und es hält ab, sein eigenes Göttliches zu spüren.

    Lieben Gruß
    Bettina

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  36. Vollidiot sagt:

    Thom

    Ich schilderte nur eine Szene bei Bert Hellinger (in Persona), damals.
    Ich habe nichts gegen das was Dir geholfen hat.
    Mit den wenigen o.g. Worten stellte ich Fragen an den Hintergrund des Schöpfers des Familienstellens.
    Kennt er die Ströme in jedem Menschen, die da wesen?
    Oder liegt hier eine Art Empirie zugrunde?
    Mit einem wie auch immer getunten Signifikanzniveau.
    Auch das Gewinnbringen habe ich oben angedeutet.
    Therapieren ist etwas sehr komplexes, weil in Jedem Ströme wirken, die erst einmal, wenigstens im Ansatz, zu verstehen sein sollten.

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  37. ChrisTina sagt:

    Hallo, Thom Ram, danke noch für die freundliche Begrüßung. Wunderbar, dieses Thema „Kristallkinder“. Viele scheint es zu bewegen, ein gutes Omen. Die Kommis lassen mich spüren: Neid, Hass, Frust, aber auch einige wenige – Einlassung auf Positives. So manchem ist es zu viel davon. Nun, jede Meinung ist eine ganz persönliche individuelle – und es hat nur mit diesem Menschen allein zu tun. Wenn jeder seine eigenen Worte hinterfragen würde, wäre das der Anfang von wieder mehr Achtsamkeit. Ansonsten verkommt so manches zur Dreckschleuder, aber da hab ich inzwischen ein Schutzschild – Minimalismus auch beim Bewerten, Beurteilen, Beschuldigen, Vergleichen – halt zur Kenntnis nehmen und daran lernen; die Fakten sehen – ohne überschwängliche emotionale Ummantelung. Es ist wunderbar, dass es immer mehr junge Menschen gibt, die Lebensfreude zeigen, die höhere Schwingungen verbreiten, und sie geben das Wissen weiter, welches schon vor Jahren in einigen Büchern zu lesen war, die jedoch in Nischen verstaubten. Noch leben wir in einer Geldwelt; bedenklich finde ich diejenigen, die Jobs haben, die der Menschheit schaden (Waffenherstellung, Spitzeltätigkeiten usw.), aber nicht, wenn Menschen Positives weitergeben. Jeder hat die Wahl, sich einlassen oder eben nicht und sich dann fragen, warum er so entscheidet, der beste Weg zur Selbsterkenntnis und für vielleicht neue Lebenswege. Viele Grüße.

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  38. Vollidiot sagt:

    Thom

    Ich mute Dir heute viel zu.
    Nur noch dieses.

    „Ich kenne die Botschaften Goethes nicht im Ansatz so, wie du. Ich wage zu sagen: Er berichtete vor Hintergrund erkannt und erfühlter Spiritualität (Schssswort. Ich meine damit Einsichtsfähigkeit, universelle Erkenntnis) von Erdgeschichlichem, kunstvoll verbrämt – indes die Mädels froh frei direkt von glücklicherem Menschsein Kunde tun.“

    Hier hilft nur eigenes goethliches Erleben.
    Was aber garantiert nicht sein muß……………….

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  39. thom ram sagt:

    Volli 22:28

    Therapie verstehen? Bah. Was ist „verstehen“? Erfühlen ist, worum es geht. Wenn dein mein Verstand danach Erklärungen schafft, so ist das ganz prima, doch nicht Mass gebend.

    Der Leiter muss vom stattgefundenen Geschehen nur insofern wissen, als er Spannungen erkennen kann. Er ist nicht die Lösung. Er bietet nicht die Lösung. Er muss aber erkennen, wer im Geschehen massgebend war und er muss diese Person sich stellen lassen.

    Bahaa, ich bin nicht der Fachmann dort, wäre zwar befähigt, so meine ich, doch nicht berufen.

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  40. thom ram sagt:

    Volli 22:38

    Liebend sacke ich, mich fordernd, von dir ein.

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  41. Bettina sagt:

    @Thom, um 21:50
    da muss ich dir entschieden widersprechen.
    Bert Hellinger nennt das in seinen Büchern „Heilsame Worte“!
    Ich hatte vier Bücher von ihm und er hat in allen Büchern, dieses autoritäre Gehabe betont.

    Der Nachkomme muss sich dem Ahne unterstellen ist seine Devise.

    Ich erinnere mich genau an meine eigene Aufstellung, als der Stellvertreter vom Opa sich entschuldigte, mit so einem hämischen Grinsen im Gesicht (der Stellvertreter hat es auch nachher gar nicht mehr richtig weggekriegt, er konnte es auch nicht erklären, er fühlte sich so mächtig) und meine Stellvertreterin befolgte Hellingers angeblich heilsamen Worte: „Lieber Opa ich verzeihe dir, was du mir angetan hast!“

    Ich finde es heute lächerlich, wie primitiv Hellinger mit seinen Manipulationen versucht die Vergangenheit wieder gut zu machen.
    In so einem Fall wie Missbrauch, kann man nichts wieder gut machen, die Vergangenheit lässt sich nicht mehr ändern.
    Es gibt einfach Dinge, die sollte man nicht verzeihen, schon gar nicht verzeihen müssen.
    Es ist wie eine Narbe und die muss von innen heilen, da kann man nicht rumzuppeln, Bepanthen schmieren, oder Luftdicht zukleben, sie infiziert sich dadurch nur böse, es braucht Zeit, oft viel, sehr Zeit für Heilung.

    Der Täter wird bei Hellinger wieder wie so oft zum Opfer gemacht und von seiner Schuld freigesprochen.

    So sehe ich den Hellinger heute und ich hab ihn echt mal vergöttert.

    Bei Pipifax, also, das was man klären kann mit der noch lebenden Familie, als Anstoß für Klärung, ist es ok, aber für solche anderen Sachen ist es eher schädlich.

    Meine Erfahrung, meine Meinung

    Lieben Gruß
    Bettina

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  42. Irene sagt:

    Ich geb auch nochmal meinen Senf dazu:
    Lest erst einmal das Buch von Christina. Sie kennt sehr wohl die Dunkle Seite!! Sie ist nicht einfach nur ein ein „junges Ding“ sondern eine Weise „alte“ Seele. Die Hoffnung stirbt zuletzt und der Tod ist eine Ilusion. Ich bin froh, daß die Lena und Christina, die wundervollen Hohen Seelen, hier sind.

    Herzensgrüße und Dank an die wundervolle Seele Thom Ram für Deine Arbeit
    Irene
    PS: hat hier jemand Pbbbleme mit Frauen????????????

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  43. thom ram sagt:

    Bettina

    Nicht meine Meinung. Nur meine mikrosopisch kleine Erfahrung in Stellerei durch Dinesh, Berlin. Um Verzeihung ging es nie. Immer ging es im Endeffekt um: So war es. So ist es. So ist es. Es ist so. Es ist in Ordnung.

    Nachtrag.

    Verzeihung ist darin inbegriffen, weit weit weit untergeordnet.

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  44. jpr65 sagt:

    Vanessa Balonier ist ein weiteres Lichtkind, das anderen Lichtkindern beim Start hilft. Ich verfolge sie seit einiger Zeit auf Youtube. Sie ist sehr authentisch und sehr zentiert. Wer ein offenes Herz hat, kann das nach wenigen Sekunden auf Youtube fühlen.

    Web-Seite mit vielen Infos: https://divus.jimdo.com
    Youtube: https://www.youtube.com/channel/UCJO7iCAt_hIU-tvAMsxdeEw

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  45. thom ram sagt:

    Bettina

    *Der Täter wird bei Hellinger wieder wie so oft zum Opfer gemacht und von seiner Schuld freigesprochen.*

    Ich habe Hellinger nicht gelesen. Ich habe Stellerei bei Dinesh erlebt. Auf Grund dieses Erlebens müsste ich zu deiner Behauptung sagen: Voll danebener Arschquark.

    Schuld? Da, wo ich war, war von Schuld nur dann die Rede, wenn sich einer sich selber oder wenn einer einem andern Schuld aufbürdete….um zu erkennen, dass es töricht ist.

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  46. Vollidiot sagt:

    Kinnings, ich hab nix gegen Christina und Lena und Vanessa.
    Echt!
    Ich hab nur was gegen jede Instrumentalisierung.

    Probleme mit Frauen?
    Bin 48 Jahre gut und günstig VERHEIRATET, bis daß der Tod uns scheidet und danach zwischen den Fischen und den Skorpionen Ringelreien tanzend.
    Ich liebe fast alle Frauen.
    Nicht wie ihr denkt, bäh.
    Fehlen sie mir doch, also warum etwas gegen die haben?
    Was sind schon 30.000 Jahre Geschlechtertrennung?
    Wollen wir lernen?
    Alles vergeht – auch die Dummheit.
    Sie chömmet nur ans Ziel – schade für die Dummen.

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  47. Vollidiot sagt:

    Zusatz:

    Ich habe ein offenes Herz, das Fühlen geht bei mir aber über das Denken.
    Empfinden und Denken ergibt Fühlen.
    Fühlen ist nicht Fühlen, es ist immer von menschlichen Bedingungen abhängig – ergo auch dem Bewußtsein ausgeliefert.
    Und wer predigt, daß der Tod eine Illusion sei müßte erst einmal definieren was Illosion für ihn ist und dann noch wenns geht was Tod eigentlich ist.
    Am Klären von Begriffen schärft sich das Denken.

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  48. thom ram sagt:

    Volli

    ***Empfinden und Denken ergibt Fühlen.***

    Könnte ein Schlüsselsatz sein. Den lasse ich sacken.

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  49. jpr65 sagt:

    @Bettina

    Wenn man sich selbst heilen will, dann funktioniert das nicht, ohne zu verzeihen. Das Verzeihen ist für DICH genauso wichtig. Die nächste Stufe nach dem Verzeihen ist das dankbar sein, für diese Erfahrung. Ja, für 3D das klingt erst mal unglaublich. Aber meistens hat sich die Seele diese Erfahrung gewünscht (aber es gibt Ausnahmen). Je mehr man in das ICH BIN kommt, desto weniger muss geheilt werden und desto weniger schnell wird man noch verletzt.

    Wichtig ist vor allem, dass man seine Energie hoch hält. Ohne Verstehen und Verzeihen geht das nicht. Am Ende wird man alle dafür lieben, dass sie einem diese Erfahrungen geschenkt haben.

    Das ist ein Prozess, der gelebt werden muss. Das kann dauern.

    Ich bin jetzt soweit, habe mein ganzes Leben durchforstet. An meine vorherigen Leben kann ich mich nicht erinnern. Aber das ist AB SOFORT nicht mehr notwendig. Altes Karma muss nicht mehr behandelt werden, denn wir sind im Jahr 5 des neuen Zeitalters. Das alte Karma bleibt im alten Zeitalter zurück.

    Viel Erfolg beim Vergeben und Annehmen!

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  50. no one sagt:

    Nach getaner Arbeit (bei der ich Menschen helfe eine angemessene Lebensqualität aufrechtzuerhalten) möchte ich mich nochmals zu Wort melden.
    Zunächst „off-topic“ zur Wahl meines Nick-Namen „no one“, den ich in Anlehnung an das „Nichts“/“Nothing“, also weniger als eine „Nr.1“, wählte, weil:

    ICH bin ein NICHT’S…
    wenn ICH ein NICHT’S bin…
    dann bin ICH „SELBST“…
    ja viel, viel, viel mehr…
    als die gesamt existierende Materie, Masse, Energie (die nach wissenschaftlicher „Erkenntnis“ lediglich ca. 4% beträgt) im Ganzen Universum/Kosmos…
    welche nur durch mein personifiziertes ICH wahrgenommen, erlebt, erfahren werden kann.

    Soviel zu meinem derzeitigen Stand der „Selbsterkenntnis“, die mir den Grund, den Sinn, wenn es denn tatsächlich einen gibt, meines „Dasein“ nicht zu offenbaren vermag. Bin in vielen Ländern dieser Erde gewesen und habe sogar im Ausland mehrere Monate gelebt.
    In Afrika heißt es bspw. „Ein Reisender sei ein Weiser“.

    Als „Betroffene“, der mehrfach „Hochsensivität“ aufgrund eines schweren PTBS diagnostiziert wurde, kann ich Bettinas Kommentar um 20:28 nur zustimmen. Kann mich bis heute nicht mit diesem „modernen“ Begriff der Hochsensivität anfreunden, derweil ich sie in all ihren Ausprägungen eher als eine Last empfinde. Mit der Zeit und im Alter fanden sich dann Wege und Nischen, diese Last leichter zu (er-)tragen.

    Warum ich die „Lebenshilfe“ dieser „Kinder des Lichtes“ als simplifiziert auffasse, liegt an genau der in einigen Kommentaren bereits angemerkten Kommerzialisierung benannter „Fähigkeiten“. Zudem fällt es mir schwer jemanden Vertrauen zu schenken, der „es“ niemals selbst erfahren, erlebt hat, was „es“ heißt, durch physischer UND psychischer Gewalt/Misshandlung/Vernachlässigung, dem Tod von der Schippe gesprungen zu SEIN. Das sich dadurch eine gewisse Überreiztheit ergibt, wenn „Unbedarfte“ euphemistisch Lebensweisheiten daher schwurbeln, dürfte somit verständlich sein.

    Gefällt 2 Personen

  51. Wolf sagt:

    zu no one 00:46 und ganz allgemein

    Zitat aus dem Film: „Es heißt,…alle Kinder, die nach 2012 geboren werden, würden mit einer Kristallaura geboren.“
    Das fröhliche „Kristallkind“ Lena in der Studioaufnahme mit der montierten schönen Urlaubslandschaft im Hintergrund dürfte demnach höchstens fünf Jahre alt sein.

    Für mich sagt Lena durchaus Stimmiges (authentisch sein, auf seine Gefühle hören, nicht als Roboter leben).
    Auch in meinem Leben findet seit 2012 eine enorme Wandlung statt. Es ist ein neuer, völlig anderer Weg.

    Das Böse gibt es nach wie vor. Das weiß ich, denn ich habe es selbst erlebt. Gerade in den letzten Jahren tritt es vermehrt auf. Es scheint ein letztes Aufgebot. Am vergangenen Sonntag sagte eine innere Stimme zu mir:
    „Laß es gut sein. Es gehört so.“ Ich verstehe die Zusammenhänge nicht. Doch etwas Großes findet statt.

    Gefällt 1 Person

  52. Wolf sagt:

    zu no one 00:46

    Liebe no one,
    Begegnungen mit dem Bösen prägen sich ein. Mir ist auch das Gute begegnet in seiner Schönheit. Es existiert.

    Alles Gute für Dich,
    Wolf

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  53. Wolf sagt:

    zu no one 00:46

    Wer das Böse nicht erlebt hat, kann nicht mitreden. Doch auch das Gute existiert.

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  54. Lieber Vollidiot,

    mir scheint Du willst mich nicht verstehen.

    Der Hofnarr war ein überaus weiser Mensch, der seine Rolle derart nur aufgrund der Rahmenbedingungen bei Hof so spielte.
    Unser Gesellschaftssystem (der Hof) ist längst weggebrochen, Du kannst also ohne die Maske des „Vollidioten“ zur Wahrheit, zu Deiner Weisheit stehen.

    Es ist Zeit die Schützengräben von Masken und Meinungen zu verlassen.

    Mich verwundert, dass Du Aufmerksamkeit für derartiges wie „Salzburger Stier“ übrig hast (kenn ich erst seit heute)

    Nicht Narren sind gefragt, sondern Frieden und Liebe predigende „Kristallkinder“, mit rosa Webseiten, oder Parteien wie AfD, DM, Piraten, oder wie sie alle heißen. Man sucht die Führer, die Heiler, die Heilsbringer, die Erlöser immer im Außen, denn dann muss man sich ja nicht selbst bewegen.

    Und nein, Sarkasmus lindert meine Schmerzen schon lange nicht mehr.

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  55. no one sagt:

    Danke… lieber Wolf, für Deine mitfühlend verstehenden Worte!

    Wer das „Böse“, in seiner abgrundtiefen Zerstörung überleben konnte, weiß der Schönheit allem Lebendigen in seinem Ganzen Werte wahrlich zu schätzen. Es war und ist die „Lebens-KUNST“ die mich überleben lässt, daher auch meine Affinität und Re­mi­nis­zenz zu den tiefergehend schöngeistigen Künsten, Musik und Natur, als Ausgleich erlebend.

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  56. Wolf sagt:

    zu no one 03:28

    Das freut mich wahrlich.

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  57. Wolf sagt:

    zu no one 03:28

    No One, Dein Lebenswille tut mir gut!

    Wolf

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  58. Wolf sagt:

    Das Böse

    Das Böse ist wie ein Virus. Deshalb ist es wichtig, daß man den Anderen nicht ansteckt.

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  59. Bettina sagt:

    Zu jpr65
    23/11/2017 um 00:26

    @Bettina

    Wenn man sich selbst heilen will, dann funktioniert das nicht, ohne zu verzeihen. Das Verzeihen ist für DICH genauso wichtig.
    __________________________________________________________________

    @jpr65, lieb von dir, dass du genau zu wissen glaubst, was ich brauche, damit bist du aber auch nicht alleine, davon gibt es noch ganz viele andere., die mir erzählen wollen was gut für mich ist.

    Und Nein, da täuscht du dich, für mich war es sehr wichtig, gerade dies nicht zu tun!
    Erst ab da konnte überhaupt an Heilung gedacht werden.

    Es wäre jetzt zu umfangreich hier zu erklären, wie mir diese Hochsensivität „geschenkt“ wurde, oder was mit einem bei einer Ptbs geschieht.
    Aber glaube mir, dass es sehr schmerzhaft und anstrengend war, diese, durch absichtlich herbeigeführter Todesangst abgespaltenen Anteile (keinerlei Erinnerung an den Vorfall, dadurch auch kein petzen), in mir zu integrieren.
    Es war wichtig mit diesen vielen Kindern in mir drin Frieden zu schließen, lange waren sie verschüttet, dann machten sie mir das Leben schwer, irgendwann gab es einen Waffenstillstand, aber Friede enstand erst, als ich mich nicht mehr auf so verlogene Deals, von „etwas zu müssen“, eingelassen hab.

    Ich denke das genügt um auszudrücken, dass ich genug eigene Erfahrung habe um zu wissen, wie Heilung geschieht.
    _______________________________________________________________________

    @Thom,
    selber Arschquatsch ❤
    zwei Jahre lang, fast alle zwei Wochen, war ich als Stellvertreter bei solchen Aufstellungen nach Hellinger.
    Natürlich war ich durch meine erhöhte Sensivität prädestiniert für solch eine Rolle und ich glaube bestimmt, dass wir auch ganz vielen Menschen geholfen haben.
    Das alles war noch, als ich im Hamsterrad war, vor dem Zusammenbruch, noch vor der Depression und der folgenden (durch Fehltherapie) schrecklichen Ptbs.

    Es wird ja, so wie du beschreibst, nur hingeschaut.
    Aber im Hintergrund läuft da noch viel, viel mehr.
    Ich als Stellvertreter bekomme nichts mit von dem was der Regisseur zusammenwebt, oder was das Problem des Aufstellers ist. Ich stelle mich nur an den Platz der mir zugewiesen wird und spüre hinein.
    Dann passiert auf einmal in mir selbst eine Veränderung, er oder sie, meist schon lange verstorben fährt in mich rein (anders kann ich es nicht ausdrücken). Ich denke was er gedacht hat, ich fühle was er gefühlt hat. Ich spreche aus, was derjenige aussprechen will.
    Sogar körperliche Gebrechen und Schmerzen spürt man.

    Das ist ja alles schön und gut bis dahin.
    Aber Hellingers Therapie besteht auch darin etwas heil machen zu wollen, eine Ordnung wiederherzustellen.
    Also verstellt der Regisseur die Stellvertreter, auf einmal stehen sich welche gegenüber, die Hass aufeinander empfinden, oder Liebe.
    Wenn nach Meinung des Regisseurs alle richtig an ihrem neuen Platz stehen, eine neue Ordnung, wo jeder sich wohlfühlt zustande kam, kommen die angeblich so heilsamen Worte.

    Z.B. kniet sich das mit drei/vier Jahren missbrauchte Mädchen vor seine Mutter und sagt: "Mama, für Dich tue ich es gerne!",
    bei dem Missbraucher muss sie die Worte sagen: "Papa, ich habe es gerne für dich gemacht!"

    Dazu muss ich hier wohl nichts mehr schreiben, jeder kann sich selbst ausmalen, wen Hellinger damit schützen, welcher Agenda er folgt und wen er da von Schuld freisprechen will.
    Es sind die gleichen krankhaften Phantasien, die auch der gute Freud in seine späteren Therapien mit einfließen ließ.
    Vielleicht hat das ganz viel mit Macht zu tun und dem (sexuellen) Kick dabei.

    Was @no one schon sehr gut beschrieben hat, ist, dass diese Gabe, die heutzutage so schön vermarktet wird, als Kristallkinder etct., meist gar nicht mal angeboren, sondern eher zu oft, schon in die Wiege gelegt wurde.
    Genau in diesen Fällen kann man es nicht als Geschenk sehen und gerade dann, wenn so etwas künstliche Auslöser hatte.

    Natürlich hat es Vorteile, die will ich gar nicht kleinreden, aber es ist schlimm, wenn man es noch nicht zuordnen kann.
    Wenn man schier erstickt in überfüllten Kaufhäusern, in Großstätten, weil da so viele Stimmungen durcheinander sind und man alles fühlt.
    Wenn man in der Schule sitzt und spürt, dass die Lehrerin einen nicht leiden kann und man deshalb immer wieder Disoziiert und dadurch schlechte Noten hat.
    Wenn man sich nie traut zu rebellieren, oder Nein zu sagen, immer fügsam und brav ist, aus Angst vor Strafe.
    Es ist gar nicht schön, immer in Alarmbereitschaft zu sein!

    Wenn jemand, so wie ich heute, sich selbst Bewusst geworden, er seine Murmeln wieder beisammen hat, dann hat er es nicht mehr nötig jemandem zu verzeihen, oder zu vergeben.
    Weil ich dann auch einen Teil dazu beigetragen hätte, nur dann kann man verzeihen.

    "Und das habe ich nicht, verdammt nochmal, ich habe nie etwas gerne getan, ich wurde gezwungen, mit dem Tode bedroht, wenn sich die Seele nicht gespalten hätte, wäre ich gestorben."
    Diese abgespaltene Seele, immer wieder eine neue, die dem Vergewaltiger später als Alibi diente.
    Das ist der Grund, warum mir diese Wörter so sauer aufstoßen.

    Ich kann einzig die Verantwortung zurückgeben, nur so kann Heilung geschehen.

    Wenn ich mir heute, mit dem jetzigen Wissen die Bücher von Hellinger, Freud und vielen anderen so hochgelobten Psychoonkels und Tanten durchlese, und da ist Jung manchmal auch recht Grenzwertig, dann kann ich nur sagen, dass sie manches Mal sehr, sehr übergriffig werden.
    Zu Adolfs Zeiten gab es auch so eine machtbesessene Übermutter, die schrieb so Erziehungsratgeber. Alice Miller greift da viel davon auf, stellt sie aber in Verbindung zum Nationalsozialismus, dabei war diese Schriftstellerin auch nur eine der Helfershelfer.

    Als Kind hatte ich einen schweren Unfall und als wir dann zur Nachuntersuchung bei einem Psychiater waren, sagte er zu meiner Mutter: "Das verwächst sich bei Kindern, die können sich später nicht mehr erinnern!"
    Ja, der Meinung war man früher, unter diesen Vorraussetzungen hat man Kinder auch gerne verprügelt!

    Später dann, oft nach 30 oder erst 40 Jahren, passiert aber manchmal irgendwas Schlimmes, was auch gar nichts mit der damaligen Situation zu tun haben muss, ein Unfall, Todesfall usw. und das alte verwachsene Ich platzt auf, es entsteht eine Posttraumatische Belastungsstörung.
    Sehr schön zu beobachten in Altersheimen bei Demenzkranken, wenn die schreien wie am Spieß.

    Davon können auch so mancher Soldat und sehr viele Missbrauchsopfer ein Lied singen.
    Es hat sich nämlich gar nichts verwachsen, es wird irgendwann erinnert, knallhart und wie in Echtzeit!
    Man verliert jegliche Kontrolle über sein Leben, es geschieht einfach, wehren geht nicht, genau so wie es in der damaligen Situation auch war.

    Entschuldigt bitte, das der Text so lange geworden ist, aber es musste einfach raus.
    Wir leben ja in der ZEIT, wo sich die nackte Wahrheit zeigen will. 😉

    Und vor allem leben wir in einer Zeit, wo dir das Schlechte an allen Ecken und Enden als GUT verkauft werden soll.
    So in etwa, dass jemand erzählt er sei seinem Peiniger soooo dankbar, weil er dadurch ein besserer Mensch geworden ist, oder erst dadurch zu Jesus gefunden hat. usw. usf..
    Beispiele dazu hagelt es doch gerade überall!

    Bin ich dankbar für meine Hellsichtigkeit, bin ich Dankbar für mein Spüren, für meine Empathie?
    Ich bin dankbar dafür, dass es sich nicht ins Gegenteil entwickelt hat, ich könnte heute auch ein Psychopath sein, oder selbst Täter, oder sogar ein Politiker!

    Ich wäre natürlich ohne das Grauen, nicht die die ich heute bin, hätte aber auch gerne darauf verzichten können, unter den Vorraussetzungen.
    Irgendwann musste ich lernen damit zu leben, ja, oft, lange Jahre war es auch nur ein Überleben, ich kannte leider nichts anderes, dachte es sei normal.

    Froh bin ich, dass überhaupt ein Vertrauen (wenn auch recht eingeschränkt) in mir ist und dass ich die Natur liebe, am meisten froh bin ich aber, dass ich, ohne etwas schlechtes zu wiederholen, Mutter sein kann und meine Ahnen ehren kann, auch wenn so mancher Arsch dabei war.

    Nicht auf die Reihe gekriegt, hab ich eine Mann-Frau-Beziehung, da hat mich noch nie gereizt, was mir wirklich gutgetan hätte.
    Zumindest hab ich es nicht wiederholt, mit dem sich halb totschlagen, wie Meine Eltern und Großeltern es voll selbstzerstörerisch auslebten.

    Und ja, die Entscheidung vor 15 Jahren, doch lieber ohne Mann zu leben war gut, nur so konnte ich mir einen gewissen Respekt und Achtung vor Männern bewahren.
    Und wenn ich heute mit meinen Verflossenen rede, dann sagen die mir auch, dass ich keinen zu großen Schaden angerichtet hab. Da ist Verzeihen und Vergeben auch das richtige Wort für, weil jeweils beide zur Trennung beigetragen haben.

    So sehe ich diese Sachen mit der Hochsensivität einer Lena und dem Hellinger, wahrscheinlich anders wie normale Menschen, daher auch eher Skeptisch!
    Also die zwei Seiten der Medaille.

    Alles liebe
    Bettina

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  60. thom ram sagt:

    Bettina

    Von dem Unsinn, den du beim Familienstellen erlebt hast, habe ich nichts erlebt. Steht und fällt halt mit dem Leiter.

    Habe ich es nicht schon mal gesagt? Das was ich erlebte, war am Ende: So war es. So geschah es. Jeder hatte seine wichtige Rolle. So wie es war, hatte es seinen Sinn. Es ist in Ordnung. Weder gut noch schlecht. Es ist in Ordnung.

    Und: Du warst mein Vater. Du warst meine Mutter. Es ist gut.
    Oder: Du warst mein Partner. Es ist gut.

    Nix mit, verdammt scheisse zugenähtem Arsch, am Schluss WERTEN. Wenn ein Leiter Solches veranlasst, dann sollte er einen anderen Beruf ausüben.

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  61. Vollidiot sagt:

    Betti

    Der Guschtav mit dem Psychobart hat halt noch seinem okkulten Materialismus mit Symbolen und Urmustern und Mystischem zu einem Gebräu gemixt und kam und kommt damit ja auch bei vielen an, weil gerade diese krude Mischung religionsfrei zu einer Religion verhilft.
    Also ein Substitut für das ist, was er zuvor als dummes Zeug abtut.
    Da er aber durchaus um die Dinge wußte, die in einem positiven Geistigen leben, ist sein Wirken anders zu verstehen als die übernommene und durchaus berechtigte „kritische Sichtweise“ bestehender Religionen durch viele Zeitgenossen.
    Guschtav hatte durchaus Wissen vom tieferen Gehalt der hinter den Religionen vorhanden ist, darum ist da schon von Bösartigkeit seinerseits zu reden – aber er hat, wie so manch einer seiner Jünger meint, zu einer kritischen und aufgeklärten Sichtweise beigetragen.
    Da sind wir dann wieder beim Religionersatz – der dann, gewiß mit allerbesten Absichten, zur menschlichen Gesundheit beitragen soll.

    Du sagst: „Aber Hellingers Therapie besteht auch darin etwas heil machen zu wollen, eine Ordnung wiederherzustellen.“
    So ist es, und darum meinte ich oben, daß in so kurzer Zeit kaum eine Heilung eintreten könnte..
    Heilung?
    „Heilung“, ja.
    Besser – Ordnung.
    Weil Ordnung das halbe Leben sein soll.
    Für mich hatte es mehr den Eindruck, daß hier einer, von eigenen Gnaden, wußte wo der Hammer hängt und auf manipulative Art (z.B. über die eigene Willenskraft, die dem „Patienten“ aufgedrückt wurde) eine selbstdefinierte Ordnung herstellte. Das konnte vielleicht bei gutem Willen mal zufällig ein Stück gepaßt haben.
    Der Heiler der durch Handauflegen in Minuten die Seele geheilt hat, hält keine Massenveranstaltungen ab und vermeidet die Gefahr Menschen in Abhängigkeit zu bringen.
    Zumindest hätte er, wissenschaftlich korrekt, Langzeitstudien durchführen müssen.
    Sowohl quantitativer als auch qualitativer Art.
    Diese Veranstaltungen erinnerten mich an volle Zelte und Wanderprediger.
    Was mich faszinierte waren die Hundertschaften von Akademikern, viele auf der Suche nach Sinn.
    Das muß man dem Bert zugute halten, er hat Sinn gestiftet………………..

    Was mich wundert ist, daß so alte, weise und lichtvolle Seelen sich bewerben lassen um ihre Weisheit und ihr Lichtsein unter die Menschen zu bringen.
    Denn diese raren Seelen wissen doch, daß die vielen anderen und vor allem die jungen Seelen noch Seelenarbeit zu leisten haben.
    Dann müssten sie auch den Effekt kennen, der da lautet: Da die Menschheit eine Einheit ist, muß das Abperlenlassen und damit Weiterleiten des Bösen aufgrund eigener „Sauberkeit“ sich auf den Übriggebliebenen summiert.
    Ich erinnere auch an meine „Spanische Parabel“ bei den Gastautoren.

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  62. Vollidiot sagt:

    Thom

    „Und: Du warst mein Vater. Du warst meine Mutter. Es ist gut.
    Oder: Du warst mein Partner. Es ist gut.“

    Klar ist es gut, ist ja auch Karmaausgleich.
    Diese Sichtweise hat auch etwas.
    Denn normal ist jedes Kind auch Vater oder Mutter, später dann.
    Und das Karma greift dann wieder zu.
    Dann kann man wieder sagen: es ist in Ordnung.
    Und so wird es immer wieder in Ordnung sein.
    Menschendefinierte Ordnung…………….
    Des Menschen Seele braucht Ordnung, immer wieder, ewiglich……………

    Ich frage mich nur, ob das im Sinn der Freiheit ist.
    Menschliche Ordnung muß durch Freiheit aufgelöst werden.
    Göttliche Ordnung meinte Bert ja wohl weniger.

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  63. thom ram sagt:

    Volli 21:25

    Ich habe null Zeile von Hellinger gelesen. Ich habe etwa 20 Aufstellungen mit erlebt, davon deren Zweie mit mir und meinem Problem im Zentrum. Allesamt bei Leiter Dinesh.
    Junge, da ging es, unausgesprochenerweise, sehr wohl um göttliche Ordnung.

    Gibt es hier, scheise auch, noch jemanden, der akzeptieren kann, dass ein Geschehen rein und gut war?

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  64. Bettina sagt:

    @Thom,
    sehe es bitte nicht als Kritik, ich finde es wunderbar, das es dir geholfen hat und vor allem finde ich wunderbar, dass dieser Therapeut bei dem du warst, nicht die strikt autoritären Anweisungen von Hellinger befolgt hat.
    Ich kenne auch noch drei Therapeuten, die sehr gerne mit systemischer Familientherapie arbeiten, aber es auch nicht so anwenden, wie vorgegeben.

    Ich hatte ja auch Bücher darüber gelesen, also nur zwei von Hellinger selbst, er schreibt recht verschwurbelt und umständlich, dann noch zwei, eins Ohne Wurzeln keine Flügel. Die systemische Therapie von Bert Hellinger.1. Mai 1999
    von Bertold Ulsamer
    und eins von Thomas Schäfer, da ist bei Amazonien eine recht treffende Rezession zu meinem Thema:

    5 SternenWarnung an Überlebende von sexuellem Mißbrauch / Inzest !
    Von Wolfgang von Lüttichau am 6. Januar 2012
    Format: Taschenbuch

    Die fachliche Kritik an Hellingers Methode ist im Internet ausführlich nachzulesen. Sie orientiert sich nuanciert an bewährten und im wesentlichen konsensuellen Prinzipien und Erfahrungen der Psychotherapie.

    Familienaufstellungen sind eine allgemein übliche Methode innerhalb der systemischen Therapie – längst bevor Hellinger kam, der diese Methode allerdings erheblich modifiziert hat. Es ist also wichtig, „Familienaufstellungen“ nicht gleichzusetzen mit „Hellinger“. Die entsprechende Fachgesellschaft hat sich jedenfalls von ihm distanziert. (Ist auch im Netz zu finden.)

    Die spirituelle Ebene des Menschseins einzubeziehen in Psychotherapie, wie Hellinger es macht, ist ohne Zweifel zu begrüßen. Darum geht es bei der Kritik an ihm nicht oder bei den wenigsten, und sicher gibt es insofern auch bei Helligers Modifikation der Methode etwas zu lernen.

    Aber – und auf solche Aspekte möchte ich gerne hinweisen! – im Zusammenhang von Inzest/sexuellen Mißbrauch Opfer aufzufordern, sich um Versöhnung mit dem Täter zu bemühen, wie es bei H. mit therapeutischem Anspruch geschieht, ist haarsträubend. – Sicherlich kann es im Anschluß an eine entsprechende fachgerechte Therapie dazu kommen, daß Betroffene von sich aus auch Schritte auf den Täter zu machen, – aber eben erst nachdem sie ihr Opfersein aufgearbeitet haben, und nicht stattdessen! –

    Betroffene/Überlebende von traumatischer Gewalt und Inzest, vor allem in der Kindheit, möchte ich sehr davor warnen, sich auf Familenaufstellungen nach Methode Hellinger einzulassen.- Im Bereich der nicht-hellinger-orientierten systemischen Familientherapie gibt es mittlerweile durchaus Sensibilität und für derlei Traumatisierungen konzipierte Herangehensweisen.

    Systemische Zusammenhänge sind und bleiben wesentlich für zwischenmenschliche Konflikte,aber sie dürfen nicht verabsolutiert werden; es gibt noch andere Faktoren.

    Mondrian v. Lüttichau
    TRAUMA BERATUNG LEIPZIG

    Und wie ich geschrieben habe, wir haben bestimmt auch vielen Menschen damit geholfen.
    Aber wir ließen die Toten nicht ruhen, wir haben uns da eingemischt.

    Alles liebe
    Bettina

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  65. thom ram sagt:

    Bettina

    Wenn ich eine Wunde, welche ich in mir trage und welche durch einen Menschen verursacht wurde, so geht es nicht in erster Linie um Verzeihen und um Versöhnen. Verzeihen und Versöhnen geschieht von selber dann, wenn der sich als Opfer fühlende, der sich verletzt fühlende, schlicht erkennen kann: So geschah es. Es geschah einfach so, wie es geschah. Es gibt nichts beizufügen und nichts abzuziehen.

    Unter anderem mittels Familienstellen ist es möglich, in diesen Zustand zu gelangen. Bei leichten Fällen ist die Sache dann vielleicht gegessen, bei schweren Fällen wird das Opfer zurückfallen in Trauer / Wut / Verzweiflung / Lebensangst. Es geht nicht in einem Aufwasch. Noch und noch und nocheinmal muss der, der sich aus der Fessel von „ich bin ein armes Opfer“ befreien will, in die Sache hineinsteigen und darin bleiben bis er den klaren Blick erlangt: Emotionslos, doch herzlich frei zu wissen: Es war einfach so. Es gibt keinen Grund, heute beunruhigt zu sein deswegen. Noch und noch.

    Ich habe es durchgemacht mit meiner lieben Verlassenheitsangst. Ein ganzes Jahr lang war ich immer wieder eine einzige leidende Hülle. Ging hinein in die Angst und durch sie hindurch, immer wieder. Bis es vermeintlich gegessen war.

    Noch zwei Partnerschaften zog ich mir danach an mit Frauen, geeignet. meinen Knopf zu drücken und in Verlassenheitsangst zu tauchen. War das erste Jahr die wahre Hölle, waren Fall zwei und drei abnehmend schlimm. Ob ich mich ganz geheilt habe, kann ich nicht wissen. Weitgehend aber schon, so meine ich.

    Nebenbei.
    Meine Verlassenheitsangst war der klassische Fall der schwarzen Paedagogik: Aufgeweckte Erinnerung an die Kleinkindheit, da Kind panisch weint und Mama nicht kommt, weil das Kind „sonst verwöhnt“ und „immer mehr fordern würde“. Zudem war Schreien gesund für die Lungen, trösteten sich die Erwachsenen.
    Und damit das klar ist: Null Vorwurf gegenüber meinen Eltern trage ich in mir. Null. Sie handelten so, wie sie meinten, dass es gut für mich sei.

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  66. Kunterbunt sagt:

    Denke, es gibt unterschiedliche Grade von Traumata. Fam.stellen kann sie auch reaktivieren. Da gibt es die verrücktesten Geschichten.
    Schön, hast du @ Thommy, Ordnendes und Heilendes aus der Fam.aufstellung gezogen. 🙂

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  67. Ishani Diana sagt:

    Lieber Thom

    Vor ein paar Jahren hatte ich das Bedürfnis, meinem Tot geborenen Bruder Rolph, einen Platz in unserer Familie zu geben.
    In meinem Herzen wusste ich das es jetzt sein muss, damit ich wieder Fliessen kann. Also machte ich bei einem Familienstellen mit.
    Die Leiter waren Kollegen von mir und ich konnte mich komplett öffnen. Für mich war es eine sehr Heilsame Erfahrung.
    Ein par Wochen später lernte ich eine junge Frau kennen, die unaufgefordert von meinen Eltern sprach. Sie wusste wer meine Eltern sind, obwohl Sie, sie nie gesehen hat.
    Heute wissen wir, dass Sie auch Rolph war. Sie konnte sich an dieses traumatische Erlebnis Erinnern. Sie Sagte auch dass, Sie ein paar Wochen vor unserer Begegnung, ein Erlebnis hatte. Es war wie eine innere Befreiung. Sie fühlte sich Frei und offener für sich selbst.
    In diesem Moment des Familien-stellens war der richtige Zeitpunkt, dies zu Tun 😉 Es hat mich befreit und mich auf meinem Weg des Entdecken`s gestärkt.
    Ishani Diana

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  68. thom ram sagt:

    Diana 18:23

    Wir ziehen an, was wir brauchen. Du und ich haben angezogen Leiter, die in der Lage waren, Bilder, Emotionen und Gefühl so anzuregen, dass für dich und für mich sich Erlösung bot.
    Andere ziehen sich Leiter an, da nicht so Erbauliches sich aufbaut.

    Mitleser.
    Damit sage ich nicht, dass Diana und ich eben „besser“ seien. Ich sage lediglich, was ist. Und ich sage: Jeder zieht sich das an, was er braucht. Ich würde es auch sagen, sollte mir sehr Schwieriges widerfahren.

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  69. Ishani Diana sagt:

    @Thom

    Unterschreibe ich glatt 😀
    Jeder Mensch zieht das in sein Leben, was Ihm dienlich ist zur Weiterentwicklung.
    Wäre ich nicht immer wieder in die Fettnäpfchen getreten, die mich wahrlich verfolgten, so hätte ich heute noch immer Scheuklappen vor den Augen.
    Es gibt für jede Methode den richtigen Zeitpunkt, egal für Welche.
    Momentan ist es gar nicht einfach, die richtige Heilmethode zu finden. Denn altes Denken braucht auch ältere Heilmethoden als bei den Erwachten.

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