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DM Deutsche Mitte / Es knirscht

Meine Interpretation vorweg:

Die Zeit scheint noch nicht reif zu sein. Das heisst, zu wenige sind es, welche Egoismen, welcher Art auch immer, zugunsten eines guten grossen Wurfes zurückstellen wollen.

Wer das Programm der Deutschen Mitte gelesen hat, weiss: Die Deutsche Mitte hat, sollte sie wachsen und  Einfluss zu nehmen beginnen, die gesamten Verbrechersyndikate gegen sich, allen voran die weltweit in unermesslichem Masse Volkseigentum saugenden Fürsten des Geldsystems. Wer gegen die antritt, kann sich keine Grabenkämpfe leisten, braucht die geballte Kraft gemeinsam fokussierten Willens.

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Und nun das:

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Vor Wochen hat sich Gottfried Glöckner zurückgezogen. Das bedeutet viel. Gottfried Glöckner ist – das beweisen seine Taten – ein Mann, der einstecken kann, und  der ein ihm als richtig und wichtig  erkanntes Ziel unter Einsatz seiner enormen Vitalität, seiner Ausdauer, Intelligenz und Klugheit kraftvoll verfolgt.

Grosses Fragezeichen bei mir, als ich diese Kunde vernahm.

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Heute erreichen mich Situationsbeschreibungen von Hans Tolzin, Sprecher für Gesundheitspolitik der DM, sowie die Antwort darauf von Christoph Hörstel. Es knirschet deutlich.

Bitte sehr.

Thom Ram, 25.10.05 (=2017)

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Liebe Mitglieder der DEUTSCHEN MITTE,
liebe Freunde,

die DEUTSCHE MITTE befindet sich derzeit in einer – wahrscheinlich sogar DER entscheidenden – Krise.

Täglich verlieren wir enttäuschte und frustrierte Mitglieder. Das liegt nur zum Teil an der Wahl-Blamage. Zum Teil liegt es auch an gewissen Missständen innerhalb unserer Partei. Darunter folgender:

Bereits mehrmals hat der Bundesvorstand im Laufe des letzten Jahres Mitglieder, darunter ganze Landesvorstände, von heute auf morgen aus der Partei geworfen. Ich hatte das hingenommen, da ich selbst keine näheren Infos zu den Hintergründen hatte und die Erklärungen des Bundesvorsitzenden mehr oder weniger plausibel klangen – und natürlich, weil ich ihm grundsätzlich vertraute.

Doch nun wurde vor wenigen Tagen sogar der Landesverband Bayern quasi enthauptet. Der Landesvorsitzende und die Generalsekretäre IT und Pers wurden suspendiert bzw. in einem Fall die Mitgliedschaft nicht bestätigt.

Die nicht bestätigte Mitgliedschaft wurde damit begründet, dass der Betreffende versucht habe, den Bundesvorsitzenden in nötigender Weise zu coachen. Nun ja, mit der gleichen Begründung hätte auch ich bereits vor einem halben Jahr rausgeworfen werden können, denn nach der plötzlichen Erhöhung der Mitgliedsbeiträge bin ich auf eigene Kosten nach Berlin geflogen, um mich mit dem Bundesvorsitzenden zu treffen und ihm verständlich zu machen, dass er so nicht mit den Mitgliedern umgehen kann. Die Geschehnisse seit damals und bis heute haben gezeigt, dass er mich wohl nicht verstanden hat.

Die anderen Suspendierungen wurden mit Nazivorwürfen begründet. Unabhängig davon, was da dran sein mag, ist der Hauptbelastungszeuge ein bayerisches Mitglied, gegen das von eben demselben bayerischen Landesvorstand zuvor das Parteiausschlussverfahren eröffnet worden war. Dieses Ausschlussverfahren wurde jedoch trotz belastender Zeugenaussagen vom Bundesvorstand als ungültig erklärt. Das führte im bayerischen Landesverband zu ziemlichen Unmut.

Die Begründung für das Ausschlussverfahren durch den Landesvorstand ist mir bekannt und im Prinzip nachvollziehbar, die Begründung für die Maßnahme des Bundesvorstands leider nicht, denn ich kenne keine.

Allein das hat schon ein Gschmäckle, wie der Schwabe sagt. Es schmeckt nach Revanche eines streitbaren Mitglieds. Doch das ist noch nicht alles:

Am 10. Oktober forderte der Landesvorstand Bayern unter Fristsetzung vom Bundesvorstand, die Rechenschaftsberichte der Jahre 2013 bis 2016. Er mahnte den Bundesvorsitzenden an, Ergänzungen des Parteiprogramms künftig erst dann öffentlich bekannt zu geben, wenn vorher auf den verschiedenen Parteiebenen eine Diskussion darüber stattgefunden hat. Dazu gebe es auch satzungsgemäße Regelungen.
Darüber hinaus wurde in dem Schreiben eine sparsame Haushaltsführung angemahnt, insbesondere auch bei Ausgaben, die der Bundesvorsitzende verursacht. Es wurde zudem um Auskunft gebeten, wer denn die Mitglieder des statutengemäß zu wählenden Haushaltsausschusses, Revisionsbeauftragten und Bundesfinanzkommission seien.

Außerdem würden die Rundmails des Bundesvorsitzenden von den bayerischen Mitgliedern als demotivierend wahrgenommen, weshalb die Möglichkeit gefordert wurde, die Rundmails vor dem Versenden gegenzulesen und freizugeben.

Man kann jetzt sicherlich darüber diskutieren, ob die Formulierungen und die Forderungen dieses Schreibens eventuell als grenzwertig anzusehen sind. Ich muss jedoch einräumen, dass ich persönlich jeden der beschriebenen Mängel grundsätzlich unterschreiben kann – und jeder diese Mängel tatsächlich zeitnah behoben werden muss, sonst können wir unsere ehrgeizigen politischen Ziele gleich abschreiben.

Nur wenige Tage nach diesem Schreiben wurde der Kernvorstand des Landesverbands Bayern ohne weitere Anhörung und Ankündigung suspendiert bzw. rausgeworfen.

Das hat aus meiner Sicht mehr als ein Gschmäckle. Es ist einfach inakzeptabel. Die DEUTSCHE MITTE hat sich ganz groß „Ethik“ auf die Fahnen geschrieben. Es kann nicht sein, dass dies nur für die Anderen gilt, aber nicht für den Bundesvorstand der DEUTSCHEN MITTE! Kritiker unter fadenscheinigen Anschuldigungen hochkant aus der Partei zu werfen, hat mit Ethik nichts mehr zu tun.

Wenn wir wirklich und ernsthaft eine ethische Gesellschaft verwirklichen wollen, dann müssen wir als DEUTSCHE MITTE mit gutem Beispiel vorangehen! Dann müssen wir als Mitglieder zeigen, dass es anders bessergeht. Wir müssen es vormachen. Wir müssen basisdemokratische Elemente einführen und den Mitgliedern die Gelegenheit geben, sich mitgestaltend einzubringen.

Inzwischen haben sich der Restvorstand von Bayern und der Kernvorstand Baden-Württembergs eingeschaltet und ein ethischeres Vorgehen verlangt. Und dies bedeutet: Unschuldsvermutung, solange die Schuld nicht bewiesen ist. Anhörung vor der Verurteilung. Faires Abwägen von Für und Wider. Dies ist beim Ausschluss der bayerischen Mitglieder nicht geschehen.

Es ist abzusehen, dass sich weitere Landesverbände und Landesstammtische diesem Protest anschließen werden. Soweit ich bisher Reaktionen aus Baden-Württemberg mitbekommen habe, findet die Stellungnahme des Landesvorstands bei den Aktiven des Landesverbandes breite Zustimmung.

Es ist leider abzusehen, dass die Situation weiter eskalieren wird. Die Reaktionen des Bundesvorsitzenden und des Bundesvorstands waren bisher gar nicht auf Ausgleich, Kommunikation und Konfliktlösung ausgerichtet, sondern den „Rebellen“ werden stattdessen Ultimaten gesetzt.

Das betrifft auch mich selbst. Ich hatte die Stellungnahme des Landesvorstands Baden-Württemberg mitunterzeichnet und wurde am Montag abend vom Bundesvorsitzenden aufgefordert, bis Dienstag 19 Uhr meine Unterschrift zurückzuziehen.

Ich kann meine Unterschrift aber nicht zurückziehen, denn ich stehe zu jedem einzelnen Wort dieses sehr höflich und auf Ausgleich zielenden Schreibens. Hier stehe ich und kann nicht anders!

Was nun geschehen wird, weiß ich nicht. Ich rechne damit, dass ich mindestens meines Amtes als Parteisprecher enthoben werde, wahrscheinlich wird darüber hinaus sogar meine Mitgliedschaft bei der DEUTSCHEN MITTE nicht bestätigt, denn ich bin noch kein Jahr dabei.

Deshalb ist diese Rundmail möglicherweise meine letzte Aktion innerhalb der DEUTSCHEN MITTE. Auf ein Kräftemessen innerhalb seiner Partei hat Christoph Hörstel bisher immer mit Eskalation reagiert. Ich mag die Hoffnung, dass er einlenkt, die Parteiausschlüsse rückgängig gemacht und die geforderten Mängel zeitnah behoben werden, zwar nicht ganz aufgeben, aber diese Hoffnung sinkt mehr und mehr.

Mir ist es wichtig, dass alle – noch verbliebenen – Mitglieder über die aktuellen Vorgänge informiert sind und so die Gelegenheit erhalten, angemessen darauf zu reagieren. Was „angemessen“ bedeutet, kann ich Euch nicht sagen. Ich selber bin jedenfalls nicht bereit, faule Kompromisse einzugehen, dazu habe ich zuviel Herzblut in die DEUTSCHE MITTE und zu viel Vorschussvertrauen in Christoph Hörstel investiert. Dieses Vorschussvertrauen ist jetzt aufgebraucht.

Mein Vorschlag ist, dass Ihr die Situation mit den Parteifreunden Eures Vertrauens diskutiert und ggf. Eure Stammtischleiter und Landesvorständen darin bestärkt, ethisches Handeln einzufordern. Natürlich nur, wenn Ihr die Situation ähnlich beurteilt wie ich.

Vielleicht nehmt Ihr auch Kontakt mit den Euch persönlich bekannten Mitgliedern des Bundesvorstands auf. Dass deren Mitglieder anscheinend jede Eskapade des Vorsitzenden zu 100 % decken, finde ich schon ein wenig irritierend.

Wie auch immer sich die Angelegenheit weiterentwickelt: Meine Ideale und meine Vision einer besseren Welt kann und werde ich niemals aufgeben. Ob die DEUTSCHE MITTE, ob Christoph Hörstel dabei weiterhin meine Wegbegleiter sein werden, wird sich zeigen. Wie es auch immer kommen mag: Ich bin Christoph Hörstel auf jeden Fall dankbar für die vielen tollen Menschen, die ich durch seine Initiative kennenlernen durfte!

Herzliche Grüße
Euer
Hans U. P. Tolzin
(noch) Sprecher Gesundheitspolitik
DEUTSCHE MITTE

P.S: Meine persönliche Emailadresse, falls ich nicht mehr über den DM-Server erreichbar sein werde: hans@tolzin.de (dass ich alle Emails zeitnah beantworten kann, kann ich leider nicht versprechen)

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Liebe Mitglieder der Deutschen Mitte,

nach außen kann die DM nur dann sinnvoll für unsere Sache arbeiten, wenn innen Ordnung und Einsatzbereitschaft stimmen.

Mit der Ordnung hapert es gerade ziemlich, da schießt der eine oder andere Einsatz ins Kraut, andere setzen sich zu wenig ein – oder verirren sich politisch. Das ist nach einer so empfundenen Wahlschlappe in einer Partei oder Bewegung ziemlich normal. Die Frage ist nur: Will man sich als Teil der Lösung einsetzen – oder ist man Teil des Problems? Über Probleme und Lösungsweg hatte ich bereits am 15./16. Oktober 2017 geschrieben.

Hans Tolzin wurde von mir gemäß §§ 14.3 und 15.1 DM-Statut als Bundessprecher berufen, nachdem er zuvor in die Deutsche Mitte eingetreten war. Der Bundesvorstand unterstützte diese Berufung einstimmig, ohne dass dies satzungsmäßig notwendig war. Hans Tolzin kann mit dem heutigen Tag nicht mehr Bundessprecher sein.

Begründung: Unser Vertrauensverhältnis ist zerbrochen und besteht nicht mehr, wie er selbst in seiner Mail geschrieben hat. Hans Tolzin ist einer von mir angebotenen Aussprache zu seiner Unterschrift unter eine mangelhafte Stellungnahme des Landesvorstands Baden-Württemberg aus dem Weg gegangen – und hat gleichzeitig seine Kompetenzen durch ein Anschreiben an alle Mitglieder eindeutig überschritten. Tolzin sprach mir gegenüber von einem „Gewohnheitsrecht“ – dies entsteht jedoch rechtlich niemals auf Grundlage einer einzigen Kommunikation, die überdies vom Bundesvorsitzenden oder Bundesvorstand genehmigt wurde. Dieses Anschreiben hat er zudem spontan mitten in der Nacht versandt – ganz offensichtlich ohne Überprüfung und ohne noch einmal „darüber zu schlafen“. Eine Abstimmung wurde weder versucht, noch hat es eine Genehmigung gegeben.

Meine Pflicht als Bundesvorsitzender ist, die Organisation standfest zu halten. Wenn ein 60jähriger eine überdies derart emotionale und leider auch fehlerhafte Mail verfasst und an alle Mitglieder versendet, muss das Konsequenzen haben, wenn die junge Bewegung und Partei Deutsche Mitte nicht Schaden erleiden soll. Damit hat er ja auch selbst gerechnet.

Hans Tolzin bleibt ein sympathischer Mensch und ein wunderbarer Vorkämpfer für eine Gesundheitspolitik, die den Namen verdient und tatsächlich der Gesundheit dient. Die Deutsche Mitte wurde gegründet in dem Wissen, dass dem Organisierten Verbrechen (Polizeijargon: OK), das uns regiert, nur eine feste Organisation etwas entgegensetzen kann. Es sind jedoch nicht alle guten Kräfte für ein ethisch ausgerichtetes System notwendigerweise auch immer organisationsfähig. Und der Einsatz für ethische Politik ist ja auch weit größer als die Deutsche Mitte. Also bleibt ja immerhin der Weg, unorganisiert und fallweise zusammenzuarbeiten.

Soeben wird dem Bundesvorstand zugetragen, Hans Tolzin, der zunehmend in Finanzierungsschwierigkeiten seines impfkritischen Projekts steckt, habe ein finanziell ausgestattetes Angebot erhalten. Da kann ich nur Glück und Erfolg wünschen – und prinzipielles Beharrungsvermögen unter allen Umständen.

Zum Schreiben:

Abberufene Landesvorstände: ALLE notwendigen Informationen gingen stets an alle Mitglieder, zum Teil auch direkt an die Öffentlichkeit. Vertrauen war da gar nicht notwendig, es wurde satzungsgemäß gehandelt – und zwei Landesverbände wurden auf diese Weise erfolgreich gerettet. Der dritte Landesverband, Bayern, steht direkt vor einer Landtagswahl im kommenden September. Die DM steht direkt vor einer sehr großen Spende, das hatte ich angedeutet. Es ist nicht unverständlich, wenn jetzt bestimmte Kräfte Interesse daran haben, dass der geneigte Spender an seiner bereits mehrfach geäußerten Absicht irre wird. Der Bundesvorstand muss hier Sorge tragen, dass genau dies NICHT geschieht – und dass der Eindruck innerparteilicher Disziplin und Führungsstärke maximal gewahrt und womöglich bestärkt wird.

Bayern: Wenn Nazi-Gesinnung auftaucht, ist Eile und unerbittliche Konsequenz gefordert. Für Nazis und Sympathisanten gibt es in der Deutschen Mitte keinen Platz und NULL Toleranz. Und ich spreche nicht von der berühmten „Nazi-Keule“, die wird ja auch gegen mich selbst geschwungen, sondern von tatsächlichen Nazis und Sympathisanten; die gibt es ja tatsächlich auch, und, wie wir soeben auf die harte Art lernen mussten, mitten in der Deutschen Mitte. Eine alte, kluge Amerikanerin sagte einmal in einer TV-Sendung: „Es ist nicht wichtig, was einem passiert, es ist wichtig, was man daraus macht.“ DA liegt die Pflicht.

Tatsächlich ist ein Zeuge gegen den Landesvorstand selbst durch eben diesen Landesvorstand mit einem Parteiausschlussverfahren bedroht. Soweit sind die Tolzin-Angaben korrekt. Der ganze Rest ist unrichtig.

– Der Bundesvorstand hatte sich hier umgehend eingeschaltet, weil dieses Mitglied für den Bundesvorstand, insbesondere den Generalsekretär Orga/Personal, fleißig und erfolgreich tätig war (und ist), um durch eidesstattliche Erklärungen alle vorhandenen Zeugen des behaupteten Fehltritts zu befragen. Diese Befragung wird durchgeführt werden – auch dann, wenn das Schiedsgericht entscheiden sollte, was ich nicht annehme, auf diese Befragung zu verzichten. Diesen Fall diskutieren wir zunächst in und mit dem Landesverband Bayern, bis die Interessenlage aller Mitglieder uns andere Pflichten gibt.

– JEDEM DM-MITGLIED wurden die Gründe für die Abberufung der bayerischen Landesvorstände (rechtsgültig und endgültig durch den Bundesvorstand vollzogen) und das Parteiausschlussverfahren vor dem DM-Schiedsgericht (nicht beendet) schriftlich mitgeteilt – in meinem letzten Rundschreiben (19./20.10.2017).

Wo ein „Geschmäckle“ liegen könnte, Nazis aus Ämtern und Partei zu entfernen, erschließt sich nicht. Tolzin spricht von „Revanche“, es liegen jedoch zwei eindeutige eidesstattliche Erklärungen des beschuldigten Mitglieds vor: eine zur Beschuldigung durch den Landesvorstand, eine gegen zwei Landesvorstände.

Grundsätzlich gilt: Vom Bundesvorsitzenden persönlich berufene DM-Sprecher, die mit irgendwelchen DM-Entscheidungen gar nicht einverstanden sind, was ihr gutes recht ist, haben selbstverständlich die Pflicht, sich sofort beim Bundesvorsitzenden zu erkundigen und ihre diesbezüglichen Schritte mit ihm abzustimmen. Auch weit weniger lebens- und berufserfahrene Menschen verstehen, dass sonst eine geordnete Arbeit der Partei nicht mehr gewährleistet ist. Für diese geordnet Arbeit ist jedoch der Bundesvorsitzende in letzter Instanz verantwortlich; diese Bürde wird ihm derzeit gelegentlich – und jetzt erneut – erschwert.

Das Schreiben des früheren bayerischen Generalsekretärs, Bernhard Bayer, vom 10. Oktober wird gesondert beantwortet, es enthält jede Menge Unsinn. Dieser Unsinn hat den Bundesvorstand nach mehreren Fehlleistungen Bayers endgültig überzeugt, einstimmig dessen Mitgliedschaft abzulehnen.

Zur demnächst vermutlich häufiger auftretenden Ablehnung der Mitgliedschaft ungeeigneter oder nicht ausreichend geeigneter Personen wird morgen Stellung bezogen. Die AfD hat für jeden Neueintritt eine Prüfkommission, wir haben das immer noch nicht, obwohl die entsprechende Aufforderung vielfach den Landesverbänden zugeleitet wurde.

Anschuldigungen wegen angeblich verletzter Ethik kennen alle DM-Vorstände in Bund und Ländern, wann immer wir uns von einem Mitglied trennen oder sonstwie disziplinarisch tätig werden müssen. Auch hier handelt es sich ganz offensichtlich um die übliche Retourkutsche. Solche Polemik fällt stets auf durch Mangel an Begründung, so auch hier. Zum Begehren auf Anhörung: Bei durch eine Reihe von Zeugenaussagen erhärtetem Nazitum hören wir nicht mehr hin, denn wir erwarten da auch nur weitere Lügen, die schon in der Vergangenheit zutage traten. Das Schreiben von Bernhard Bayer vom 10. d. M. ging geradewegs in die Konfrontation und Einbeziehung ALLER Landesverbände und weiterer Personen. Wenn wir bei jedem Unsinn mit 16 Landesverbänden diskutieren wollten, werden wir eventuell ein mittelmäßig erfolgreicher Debattierclub, mit Sicherheit jedoch keine erfolgreiche Partei. Es war genau dieses auf Konfrontation zielende Vorgehen, das den Bundesvorstand bewogen hat, die Mitgliedschaft abzulehnen. Konstruktiv zielführend geht anders.

Hans Tolzin zitiert Martin Luther. Der jedoch hatte, bis es zu dieser Aussage kam, unzählige Gespräche geführt, sich immer wieder und über Jahre an die kirchliche Obrigkeit gewandt – und war immer wieder gescheitert. Es ist, wie eingangs geschildert, gerade die Pflicht des vom Bundesvorsitzenden gemäß §§ 14.3 und 15.1 DM-Statut zur Unterstützung berufenen Sprechers, sich mit diesem Bundesvorsitzenden abzustimmen. Dies ist, wie in Absatz 2 dieses Briefes geschildert, nicht geschehen. Tolzin missbraucht Luthers Rede, um einen eigenen, vergleichsweise banalen, Fehler zu beschönigen.

Besonders dankbar bin ich ausnahmsweise für diesen Satz: „Auf ein Kräftemessen innerhalb seiner Partei hat Christoph Hörstel bisher immer mit Eskalation reagiert.“

Da stimme ich ausnahmsweise zu: Es handelt sich hier um ein Kräftemessen. Auf diesem Gebiet ist der Bundesvorstand nicht unterwegs, wir haben dazu keine Zeit, wir müssen die einzige kartellkritische Bewegung und Partei Deutschlands aufbauen.

Dass Tolzin vorschlägt, dass der Bundesvorstand sinnvolle unberechtigte Entscheidungen zurückdreht, klingt eher wie eine Erpressung. Schlimmer: Er wiegelt damit, offenbar planvoll und fest entschlossen, weitere Parteivorstände auf.

Dieser Bundesvorstand arbeitet jedoch auch mit zehn Mitgliedern weiter, wenn das nötig ist. Ich persönlich kenne mich mit diesen Anfängen bestens aus. Es ist auch nicht so, dass der Bundesvorstand „sämtliche Eskapaden des Bundesvorsitzenden abdeckt“, sondern, wie immer, seine eigenen Entscheidungen trifft: nach reiflicher Abwägung.

Hans Tolzin hat offenbar bundespolitische Ambitionen. Dazu wünsche ich von hier aus viel Glück, Erfolg und stets loyale und umsichtige Mitstreiter.

Grundsätzlich:

Diese Art der Auseinandersetzung blüht erfolgreichen Bewegungen mit unserer Zielsetzung und Politik IMMER – und ZUNEHMEND, je größer der Erfolg ist. Alle Mitglieder der Deutschen Mitte müssen sich darauf einstellen. Schnelle politische „Durchmärsche“ gibt es nur für Kartellfreunde. Hitler war einer, ihn finanzierten die zionistischen Bankhäuser Warburg und Henry Schroeder. Macron ist einer. Weitere werden folgen, so lange diesem System nicht das Handwerk gelegt wird.

Wir lassen uns nicht irre machen. Auch wenn manche eindeutig spalterisch unterwegs sind, wie jetzt der engere Landesvorstand Baden-Württemberg: Der Bundesvorstand wird immer das Mögliche versuchen, um den Zersetzungserfolg der Kartelle möglichst gering zu halten. Wegen der inzwischen nahezu vorhersehbaren möglichen Missverständnisse: Hier ist weder gesagt, die jetzigen Querelen seien Kartellarbeit, noch, dass Hans Tolzin ein Kartellfreund sei.

Wir halten durch! – und wir halten alle informiert, NICHTS bleibt unbeantwortet.

Alles Gute – wo immer Sie sind.

Herzliche Grüße

Christoph R. Hörstel
Bundesvorsitzender Deutsche Mitte

Pariser Platz 4a
10117 Berlin

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Von in DM / Deutsche Mitte am .

10 Kommentare

  1. SecurityScout sagt:

    Christoph Hörstel hat keine andere Möglichkeit als hart durch zu greifen!
    Selbstverständlich ist ihm bekannt, daß seine Partei von Anfang an „infiltriert“ wurde. Das ist „Standard Procedere“ bei den Diensten.

    An seiner Stelle würde ich genau so handeln.

    Ich habe volles Verständnis für sein verhalten und wünsche ihm WEITERHIN viel Erfolg!!!

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  2. mkarazzipuzz sagt:

    Hallo,
    ich stelle mir immer wieder mal die Frage, ob ich mit meiner Einstellung, politischen Parteien prinzipiell jede Eignung zur Lösung von gesamtgesellschaftlichen Problemen abzusprechen, richtig liege.
    Die DM hat für mich zweifelsfrei (zumindest die Mannschaft um Hörstel) das Finanzsystem im Auge und damit den Teufel selbst auf dem Hals.

    Leider finde ich im Netz genau so wenig über das angesagte NaSo-Verhalten einiger Mitglieder, wie in der Antwort von Hörstel an die Mitglieder…
    Dort wird nur pauschal gesprochen.
    Nun ist mir durchaus klar, dass die Aufarbeitung der deutschen Vergangenheit durch die DM gleichzeitig zur Infagestellung des Finanzsystems eine weitere offene Flanke schaffen würde und der Partei vermutlich das Genick bräche.

    Allerdings kann das für mich, falls die DM sich von Mitgliedern trennt, die die Ansichten eines Gerard Menuhin teilen, damit nicht einverstanden erklären.

    Vielleicht gibt es hier ja den Einen oder Anderen, der Hinweise auf die ?Fehltritte? der raus Geworfenen geben kann.
    Parteien, die zensieren, haben wir bereits wahrlich mehr, als nötig.

    krazzi

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  3. Ich tu mich etwas schwer zu glauben, dass nur andere Mitglieder die Spaltenden sein sollen.
    Auch der Herr Hörstel ist wahrlich kein Engel.

    Dennoch glaube ich, bin mir so ziemlich sicher, dass schon recht frühzeitig bei neuen Parteien die ein gewisses Interesse haben, schon im Vorfeld Maulwürfe
    eingeschleust werden. Wobei ich nicht glaube dass Herr Glöckner und Herr Tolzin dieses sind, da MUSS schon was Gravierendes vorgfeallen sein.

    Ich glaube, das war’s jetzt mit der DM und dem Herrn Hörstel, denn es ist die zweite Aktion in der Richtung neue Partei hin gewesen.

    Mal was ganz Anderes Thom, hast Du am Format von WordPress etwas geändert ?
    Es erscheint seit heute die Seite riesig gross und ich muss unten immer hin und her scrollen um an das Geschriebene dranzukommen.
    Alles sonst ist bei mir wie üblich angelegt, ist also nicht in meinem System fehlerhaft.

    Kannst mal nachschauen ob sich da etwas geändert hat ?

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  4. Nochmal ganz kurz, das komische Format bezieht sich ausschliesslich auf den DM Artikel, bei den anderen ist alles so gestaltet wie immer……komisch, vielleicht spinnt WordPress wie der ein bissl rum.

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  5. thom ram sagt:

    Marietta

    Eben Kompi aufgemacht.
    Wenn ich als Admin eingeloggt bin, ist alles normal.

    Wenn ich direkt, einfach so, auf bb gehe, dann ist hier der Artikel normal, die Kommentare weiter in die Breite gezogen als wie normaliter.

    Habe einen andern Artikel angeschaut, dort sind Artikel und auch Kommentare im gewohnten Format.

    Ich nehme auch an, dass WP da am drehen von Schräubchen ist.

    Noch: Nein, ich habe weder gestern noch heute was an Einstellungen rumgemacht.

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  6. haluise sagt:

    „Vor Wochen hat sich Gottfried Glöckner zurückgezogen. Das bedeutet viel.“ — ohoh

    jaja — chaos allerorten … hihi …luise breitgewalzt ??

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  7. Richard d. Ä. sagt:

    Die Stellungnahmen Christoph Hörstels zu aktuellen politischen Problemen finde ich immer wieder beeindruckend. Aber vielleicht liegt hier auch das Problem: DM = Christoph Hörstel. Offensichtlich ist es ihm bislang nicht gelungen, ein belastbares Vertrauensverhältnis zu einigen seiner ebenfalls beeindruckenden Führungsmitglieder aufzubauen. Daß dann derartige Auseinandersetzungen wie hier mit Herrn Tolzin schriftlich in aller Öffentlichkeit geführt werden, führt sicher nicht dazu, potentielle Wähler zu begeistern und zu vermehren. Schade …

    „… – und dass der Eindruck innerparteilicher Disziplin und Führungsstärke maximal gewahrt und womöglich bestärkt wird.“

    Natürlich stimmt es, daß klare Linien erforderlich sind, aber vielleicht sind Disziplin und Führungsstärke hier zu maximal.

    „Wenn Nazi-Gesinnung auftaucht, ist Eile und unerbittliche Konsequenz gefordert. Für Nazis und Sympathisanten gibt es in der Deutschen Mitte keinen Platz und NULL Toleranz.“

    Man muß wohl davon ausgehen, daß eine junge, erfolgversprechende Partei unterwandert wird, auch mit Leuten, die dann „auftragsgemäß“ nicht zu akzeptierende „Statements“ zur deutschen Vergangenheit abgeben, um diese Partei damit zu diskreditieren.

    „Eile“ und „Unerbittlichkeit“ sind in Fällen der skizzierten Unterwanderung wohl nötig. Aber: Wie definiert Herr Hörstel „Nazi-Gesinnung“, wie definiert er einen „Nazi“?

    Die Alliierten und besonders die Angloamerikaner haben in der Vergangenheit in einer Weise gelogen, die für einen „Normal“-Bürger kaum vorstellbar ist. Einige Beispiele: Lusitania-Zwischenfall, Pearl-Harbor-Aktion, Vietnamkrieg, Kennedy-Ermordung, Nein/Ilewwen, Sadam-Hussein-Absetzung und -Tötung, Libyen-Krieg mit Gaddafi-Ermordung, Serbien- Ukraine- und Syrienkrieg. Insofern können wir schwerlich annehmen, daß uns bei der in der BRD einzig gültigen Geschichtsdeutung hinsichtlich Weltkrieg 1 und 2 die Wahrheit und nichts als die Wahrheit erzählt wurde.

    Eine Partei, die sich durch „Ethik“ etc. von anderen Parteien unterscheiden will, sollte auch für historische Wahrheit und Wahrhaftigkeit stehen. Natürlich würde sie sich Schwierigkeiten aufladen, wenn sie sich in diesem Stadium der Aufklärung unserer Vergangenheit widmen würde. Das sollte man von dieser jungen Partei auch nicht verlangen. Aber das Herumwirbeln gegenüber Parteimitgliedern mit nicht erklärten Ausdrücken wie „Nazi“ oder „Nazi-Gesinnung“ ist mir zu wenig. Und auf die Dauer ist jedoch selbstverständlich auch die Revision unseres Geschichtsbildes entsprechend neuerer, belastbarer Erkenntnisse notwendig, wenn wir uns wirklich aus dem zunehmend aggressiveren Würgegriff der die Welt manipulierenden Hintergrundkräfte befreien wollen.

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  8. Klaus sagt:

    Servus zusammen,

    Leute alles ganz simpel: Hörstels erster Satz: wir brauchen Ordnung und Einsatzbereitschaft

    was die Deutsche Mitte nicht braucht sind ganz offensichtlich: Transparenz, Ehrlichkeit, Menschlichkeit, Offenheit, Mut usw.
    Kann eigentlich nur Lachen darüber: Konsens war immer ein Hauptargument im „Wahlkampf“ Wo ist denn der Konsensgedanke in der Satzung, Hörstel ist der Alleinherrscher, Theoretisch und auch Praktisch. Der Hörstel hat überhaupt keinen Wahlkampf geführt, was er führt ist schlicht und ergreifend ein Kampf um Mitgliedsbeiträge zu seiner freien Verwendung.

    Hätte man schon früher erkennen können. Auch sein endloses Nazigeschwurbel nervt immer mehr, je mehr man begreift was in den Weltkriegen wohl tatsächlich los war. Schließlich ging es in dem Krieg nicht um Nazis, sondern um die Zerstörung Europas und seiner Kulturen, insbesondere Deutschlands und es ist ein Stück weit ekelhaft, wenn sich Nachgeborene über ein ganzes Volk erheben und es verdammen.

    So gern man Hörstel zuhört, wenn er über Geopolitik spricht, muß man auch den Mumm haben, sich einzugestehen, das er nicht der Kämpfer für die Wahrheit ist, sondern Interessen verfolgt die uns nicht dienlich sind.

    Wo what, wir haben ja immer noch uns selbst 🙂

    Gruß
    Klaus

    Gefällt 3 Personen

  9. Kunterbunt sagt:

    Richard d. Ä.
    26/10/2017 um 00:57

    „Daß dann derartige Auseinandersetzungen wie hier mit Herrn Tolzin schriftlich in aller Öffentlichkeit geführt werden, führt sicher nicht dazu, potentielle Wähler zu begeistern und zu vermehren. Schade …“

    Natürlich sind solche Dispute NICHT für die Öffentlichkeit gedacht, da absolut nicht im Interesse der Deutschen Mitte.
    Das Veröffentlichen und das darüber Diskutieren in einem Blog wie diesem bringen der DM rein gar nichts als Nachteile.
    Die ganzen Diskussionen unter (mehrheitlich) Skeptikern und Nichtwählern waren schon das ganze Jahr über kontraproduktiv, da via Suchmaschinen einsehbar.

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  10. Frank sagt:

    Wie will ein Herr Hörstel jemals Vertrauen aufbauen können,
    wenn alle, die im Wege stehen,
    wie in Merkelmanier zur Seite geschoben werden.
    So etwas brauchen die menschen in Deutschand nicht,
    das haben wir jetzt zur Genüge gehabt.
    Schluss damit!

    Gefällt 1 Person

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