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Technologie und ihre Folgen-4 – Abhängigkeit

Nichts ist ewig, alles unterliegt der Alterung und dem natürlichen Verschleiß.
Ob das auch für alle lebenden Wesen zutrifft, sei dahingestellt – es betrifft auf jeden Fall alle bekannten technischen Systeme.
Heutiges Thema ist die Abhängigkeit von Technik und Technologie.
Luckyhans, 9. August 2017
———————————–

Den meisten Menschen ist gar nicht klar, wie sehr ihr Leben bereits von Maschinen abhängt.
Wir wollen versuchen, das mal grob zu skizzieren – wer mag, darf sich gern detailliert damit befassen.

1. Ernährung

Da haben wir zunächst die Abhängigkeit der Ernährung von Maschinen.
Ohne seine Bodenbearbeitungsmaschinen scheint der moderne Landwirt, so es ihn noch gibt, nicht in der Lage zu sein, unsere Ernährung sicherzustellen.
Wie falsch dieses Dogma ist, begreift man am schnellsten, wenn man mal mit einem heutigen Bauern, der tatsächlich noch Felder bearbeitet, spricht.
Es kann jedem Menschen, der sich für gesunde Ernährung interessiert, nur nachdrücklich empfohlen werden, sich mit einem „modernen“ Bauern zu unterhalten und sich seine Sorgen mal anzuhören – sehr erstaunliche Erkenntnisse garantiert!

Denn die meisten Feldfrüchte (vor allem Brot- und Futter-Getreide sowie die umstrittene Giftpflanze Soja – heutzutage sowieso weltweit fast vollständig genmanipuliert, wie auch der Mais) werden heutzutage in den VSA und Südamerika von Großfarmen produziert. Der ehemalige Landwirt oder Farmer ist dort bestenfalls noch Angestellter.
Denn im heutigen Wirtschaftsbetrieb kann man allein von Bodenbearbeitung nicht mehr leben.

Daher kann der meist als „Nebenerwerbs-Landwirt“ irgendwo „nebenbei“ Vollzeit arbeitende (!) deutsche Landwirt seine Felder nur noch abends und am Wochenende bestellen und bearbeiten.
Und ohne die hochproduktiven, großen (und damit auch schweren) Maschinen geht da schon gleich gar nichts.

Die logische Folge sind stark verdichtete Böden – nein, nicht oberflächlich, da werden ja regelmäßig im Herbst per Tiefpflügen die obersten Bodenschichten gründlich durcheinandergebracht. Es betrifft die tieferen Bodenschichten zwischen 50 cm und 3 m, die normalerweise von Regenwürmern und anderen mehr oder weniger nützlichen Erdbewohnern auf natürliche Weise gelockert werden. Denn die Wurzeltiefe von Brot-Getreide beträgt nun mal 5 m und mehr.

Infolge der breiten Anwendung von Pestiziden in mehreren Wellen übers ganze Jahr sind nicht nur die meisten Nützlinge (wie Regenwürmer u.a.) stark reduziert, sondern vor allem die Bodenmikroben werden in ihrer Vielfält stark beeinträchtigt.
Die Folge sind Bodenerosion und Verwüstung – ganze Landstriche in den VSA sind bereits unfruchtbar geworden, weil die vielen natürlichen Gleichgewichte, welche der Boden braucht, um reiche Ernte zu bringen, längst zerstört wurden – durch den einseitigen, „wissenschaftlich begründeten“ Eingriff der Menschen in die Natur.
Dazu einige Gedanken von Viktor Schauberger als pdf:
PFLUG

Aber zurück zu den Maschinen. Auch der Viehhalter hat heutzutage, egal ob er eine reine Stallwirtschaft betreibt oder seinen Tieren im Sommer eine Weide gönnt, ohne seine vielen Maschinen keine Chance, seinen Betrieb aufrecht zu erhalten.
Von der Futterherstellung und Verteilung bis hin zum Melken muß alles
voll mechanisiert ablaufen – anders sind die zum noch einigermaßen „wirtschaftlichen“ Betrieb erforderlichen großen Bestände gar nicht mehr zu betreuen.
Die Tiere streicheln und mit ihnen reden, wie das früher regelmäßig der Fall war: vergiß es – keine Zeit …

Grund dafür sind die von den Handelsketten erpreßten niedrigen Aufkaufpreise für landwirtschaftliche Produkte. Denn der Liter Rohmilch, für dessen vielfach (höchst ungesund: „homogenisiert“!) umgearbeitete und verdünnte Ableitung wir im Laden mehr als einen Euro bezahlen, wird dem Bauern als Rohmilch nur mit einigen wenigen Cent vergütet…
Und bei den Feldfrüchten sieht es nicht besser aus.

Wer nun meint, daß der moderne Landwirt in seinem Betrieb ohne Computer auskäme, der hat nun wirklich keine Ahnung. Für Vollerwerbslandwirte sowieso und auch für die meisten Nebenerwerbs-Landwirte ist ohne Computer ein Wirtschaften gar nicht mehr denkbar.
Und das betrifft bei weitem nicht nur den Einkauf der vielfältigen Chemikalien und deren Ausbringung bzw. Verwendung.
Sondern vor allem die Planung und geordnete Durchführung der Arbeitsschritte in ihren Betrieben, damit nichts vergessen wird – von der Information über neue Vorschriften (von denen es inzwischen Tausende zu beachten gilt), die allgemeine Gesundheitslage (tierärztliche Vorschriften usw.) bis hin zu den immer detaillierter vorgeschriebenen Bearbeitungsschritten und den „Marktveränderungen“ (sprich: Tiefpreis-Diktaten der großen Handelskonzerne) ist da ein enormer Aufwand zu bewältigen.

Wir sehen, daß über die „modernen Marktmechanismen“ (Monopole, Oligopole) die landwirtschaftlichen Produzenten genauso ausgebeutet werden wie die Industrie-Arbeiter und -Angestellten.
Und daß eine enorm hohe Abhängigkeit von Maschinen und Technik besteht, ohne die auch eine ökologische Landwirtschaft kaum auskommt.
Die Alternative wären viele fleißige Hände, die aber immer nur zeitweise gebraucht werden… und Bodenbearbeitungsgeräte aus Kupfer, versilbert und vergoldet.

Aber daraus ergibt sich auch eine wunderbare Möglichkeit für Menschen, die naturnah leben wollen: wer ein seltenes Handwerk erlernen und ausüben will, und sich somit seine Zeit frei einteilen kann, der hat heutzutage wieder die Chance, sein Leben auf dem Bauernhof als Helfer (früher „Knecht“) völlig neu zu gestalten.
Er muß nur zusehen, daß er noch einen der inzwischen uralten ländlichen Handwerker (Korbflechter, Bootsbauer, Kunst-Tischler, Kunst-Schmied usw.) findet, von und bei dem er lernen kann…
Meist kann er auch deren Werkzeug und sogar Werkstatt übernehmen, denn viele von ihnen haben in der Familie keine Nachfolger mehr…

Aus dem hier nur grob skizzierten vollgepackten Tagesablauf der Landwirte ist also die moderne Maschine – egal ob kraftstoff- oder elektrisch betrieben – nicht mehr wegzudenken.
Und damit wird auch deutlich, daß eine Umstellung auf regionale Versorgung anstelle des „modernen“ globalisierten Irrsinns nicht so ohne Weiteres „von heute auf morgen“ passieren kann.
Da sind sorgfältige Planung und Gestaltung gefragt – selbstverständlich gemeinsam mit den Akteuren.

Und das betrifft nicht nur die Wiederherstellung einer natürlichen Bodenfruchtbarkeit OHNE künstlich hergestellte „Düngemittel“ und Gifte, sondern alle Abläufe und deren Arbeitskraft- und Werkzeugbedarfe, die sich aus einer naturnahen Wirtschaftsweise ergeben…
Andererseits kann damit aber auch für die bei dem bevorstehenden (hoffentlich endgültigen) Zusammenbruch des Kapitalismus freiwerdenden Arbeitskräfte aus Verwaltung, Banken, „Versicherungen“ usw. eine langfristig wirksame Perspektive gegeben werden.
Und für die Gesundheit der davon „Betroffenen“ werden nach anfänglichen kleineren Problemen da gewiß beste Folgen entstehen…

Zurück zum Thema. Wir sehen, daß vor allem die globalisierte „industrielle Produktion von Magenfüllmitteln“ mit ihren ausgefeilten, aufwendigen und damit auch höchst anfälligen Logistik-Ketten einen ungeheuren maschinellen Aufwand beinhaltet, sondern daß alle diese Vorgänge ausschließlich durch deren Computer-Steuerung zu bewältigen sind.
Aber auch eine regionale Wirtschaft wird nicht ohne Planung und Logistik auskommen, wenn auch in viel geringerem Maße.

Und da sind wir bei einem ganz ganz großen Problem.

Denn es sind nicht nur die bekannt fehlerhaften Software-Programme jener einen, für ihre grottenschlechten, hochkomplizierten, nutzerfernen Produkte mittlerweile weltbekannten Firma, welche uns da zu schaffen machen, weil sie in vielen vielen anderen Programmen und Anwendungen als Programm-Module versteckt lauern.

Das viel größere Problem ist die inzwischen in ungeheurem Ausmaß gewachsene Vernetzung. Und damit ist nicht nur die anfällige, weil von der Stromversorgung abhängige Infrastruktur der gesamten Kommunikation (Telefon, Fax, Weltnetz, interne Computernetzwerke, aber auch alle Mobilfunk-Verbindungen usw.) gemeint.

Sondern es geht um die gesamte Organisation aller Transportprozesse, die hute ohne Computer kaum noch denkbar ist. Die gesamte Versorgung der Bevökerung mit Lebensmitteln, darunter auch Importwaren, mit Bekleidung, mit Körperpflegeartikeln und so weiter und so fort – alles das wird in zwischen kaum noch irgendwo gelagert.
Die deutschen Lagerhäuser befinden sich auf der Autobahn – in Form der endlosen LKW-Kolonnen.

Und wehe wenn die Tankstellen und die Rechenzentren (heute gern Serverfarmen genannt) mal keinen Strom haben – dann ist nach einem Tag Ende der Versorgung – und zwar komplett. Denn das, was der Supermarkt an einem Tag an Waren verkauft, wird jeden Tag neu angeliefert.
Wenn die Kassiererin die Ware über den Kassen-Scanner zieht, dann werden schon automatisch die LKW-Ladungen für den nächsten Tag zusammengestellt, die entsprechenden Waren bestellt und herangeführt oder gegebenenfalls auch beim in- oder ausländischen Hersteller geordert – und bei allen dazwischenliegenden Transporteuren detailliert beauftragt.
Da ist bei der „Standardware“ des täglichen Bedarfs kaum noch ein Mensch beteiligt!

Es kommt ja auch kaum noch eine Ware aus der Region!

Für mich ist es ein Rätsel, wie ein Kilo Kartoffeln zur Erntezeit im Supermarkt mehr als einen ganze Euro kosten kann – von der sonstigen Zeit ganz abgesehen, da sind wir schon bei Werten ab anderhalb Euronen aufwärts – bei ganz stinknormalen, „konventionell“ hergestellten Kartoffeln, die tonnenweise auf den hiesigen Feldern wachsen!

Oder Äpfel – ein Kilo Äpfel (ebenfalls „konventionelle Ware!) ist inzwischen deutlich teurer als einen Euro – und das in einem Land, das massenhaft Apfelplantagen zu bieten hat. Bio-Äpel sind nur noch für deutlich über 3 Euro zu haben – das kann doch alles nicht normal sein, oder?
Klar, wenn die Äpfel aus Neuseeland oder Brasilien um die halbe Erde geschippert werden, dann kann ich das verstehen, aber: muß das denn sein?

Müssen wir durchs ganze Jahr frische Äpfel essen?
Unsere eigenen sind – anständig im Keller gelagert – meist bis Februar-März, in guten Apfel-Jahren bis in den April des Folgejahres hinein noch sehr gut verzehrbar.
Und von März an gibt es frische Wild-Kräuter, die für die erforderlichen Vitamine, Mineralien und Naturenergien sorgen, die unser Körper benötigt, und ab Mai die Maibeeren.

Die Menschen haben doch auch sehr gesund gelebt, bevor die irre Globalisierung uns aufgedrängt wurde – weitgehend regional versorgt. Klar hatte da jedes Dorf noch seinen Getreide- und Kartoffelspeicher, und die Leut haben noch selbst Sauerkraut gestampft, und überall gab es Rosenkohl- und Grünkohl-Felder im Winter… was war daran schlecht?

Im Gegenteil: längst ist nachgewiesen, daß nicht nur die Lebensmittel aus der Region, sondern sogar das Wasser aus der Region für den Menschen bei weitem das bekömmlichste ist – Region in diesem Falle sehr eng gefaßt! Als Dorf und Umgebung, und als Stadtbezirk in Großstädten…
Sogar ohne daß man genau erklären konnte, WARUM das so ist, war eindeutig nachgewiesen, DAß es so ist – am Gesundheitszustand der Menschen.
Leider sind diese Forschungergebnisse vom Ende des 19. Jahrhunderts – wie so vieles aus jener Zeit – heute kaum noch bekannt. Sie werden ja auch schon längst nicht mehr gelehrt…

Damit soll angedeutet werden, daß wir nicht nur wieder natürlicher und bescheidener in der Ernährung werden müssen, sondern daß sich dies auch vorteilhaft aus unser Wohlbefinden auswirken wird – die Rückkehr zur vorwiegende regionalen Versorgung wird deutliche Verbesserungen in der Gesundheit der Menschen zeitigen.
Das Paracelsus-Wort „Laßt euer Essen euch Arznei sein“ darf auch in dieser Hinsicht neu durchdacht werden…

Und jetzt sage ich noch etwas, das sehr vielen nicht schmecken wird – das aber dennoch wahr und richtig ist: es ist NICHT gesund, das ganze Jahr über frische Tomaten, Gurken, Salat, Radieschen usw. zu essen.
Im Gegenteil, es ist höchst ungesund, und zwar vor allem (aber nicht nur) wegen der zunehmenden Chemisierung und Gift-Belastung all dieser Produkte.
Der menschliche Körper in unseren Breiten ist darauf ausgelegt, im Sommer und Herbst für die kalte und dunkle Jahreszeit vorzusorgen. Alles weitere kann man Uromas Haushaltsbüchern entnehmen: in Essig eingelegtes Gemüse, Sauerkraut, eingelagertes Wurzelgemüse, Konfitüre und Marmeladen usw. – und lagerfähige Obstsorten.

Es muß also nicht so sein, wie es uns momentan aufgezwungen wird, mit unserer vollständigen Abhängigkeit von einer Vielzahl von Maschinen, Anlagen und Computern. Es geht auch anders, naturnäher.

Und diese Abhängigkeit wird mit steigender Vernetzung immer größer. Einerseits bringt es natürlich viele Vorteile, wenn viele Bereiche vernetzt sind – unser Leben wird effizienter, wir sparen Zeit.
Andererseits macht es uns geistig träger, eben WEIL es uns auch von vielen Denkprozessen entlastet, die sonst immer unser Gehirn trainiert und fitgehalten hatten.
Und es führt auch zu einer zunehmenden Entmündigung, wenn wir viele Entscheidungen, die wir selbst früher immer wieder bewußt treffen mußten (und dabei jedes Mal die Möglichkeit hatten, diese Entscheidung JETZT anders zu treffen), nun der Routine der Computersteuerung überlassen.

Und die Frage ist auch: wofür?
Was fangen wir mit der „gewonnenen“ Zeit an?
Befassen wir uns mit unserer Weiterentwicklung, oder wischen wir stundenlang auf dem kleinen Viereck herum?
Und wissen hinterher nicht mal mehr, was wir uns angesehen haben, geschweige denn die Inhalte davon?

Mal Hand aufs Herz: wer von den jungen Leuten unter 35 könnte heute noch in der freien Natur überleben?
Weil er weiß, welche Pflanzen man essen kann, und welche nur einmal?
Weil er weiß, wie der Boden so bearbeitet wird, daß er natürliche Lebensmittel hervorbringt? Und so weiter?

Und auch wer da „vorgesorgt“ hat:
Was nützen die ganzen „Survival“-Kenntnisse, wenn die Wälder scharenweise von Menschen heimgesucht werden, auf der Suche nach was Eßbarem? Da ist sehr schnell alles alle, was da so natürlich wächst…

Nein, ich wünsche es mir nicht, daß es zum Zusammenbruch des ganzen Wirtschaftssystems kommt.
Aber: Daß dieses jetzige Finanzsystem zusammenbrechen MUß, ist dagegen sicher, denn es hat einen Konstruktionsfehler, der dieses periodisch herbeiführt: den Zinseszins, der zu exponentialen Entwicklungen führt, die sich irgendwann nicht mehr beherrschen lassen.
Und je stärker die Vernetzung und damit die Abhängigkeit, desto größer die Gefahr, daß der Crash des einen Teils auch die anderen mit sich reißen wird…

Was kann man unternehmen, damit es einen nicht so hart trifft?

Auf jeden Fall ist eine Überbrückungsmöglichkeit für kurzzeitige Stromausfälle sinnvoll.
Im Eigenheim kann das ein Stromgenerator sein – dann muß aber auch der Benzinkanister dazu voll sein.
Das kann auch ein seriös installierter (Vorsicht, da fließen dann sehr hohe Ströme!) Akku-Pack von Blei-Gel-Akkus sein, der über Transverter zumindest die Gefriertruhen einige Stunden länger durchhalten läßt.
Das kann auch eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach sein, die dann auf Eigenverbrauch umgeschaltet werden kann. Und mit der man im Notfall auch den lieben Nachbarn mitversorgt, weil der so einen feinen Wasservorrat im Keller hat…

In der Wohnung können das ein paar Solarpaneels sein, die man in Reserve hält – kosten nicht viel und bringen zumindest soviel Strom, daß die Kinder am Laptop Filme gucken oder spielen können, wenn mal Ablenkung gefragt ist… zwei Blei-Gel-Akkus dazu sind auch sinnvoll.
Wofür braucht man sonst noch Strom, wenn mangels Elektroenergie kein Telefon, Internet, Fernsehen und nichts mehr geht: Gefriertruhe und Kühlschrank im Sommer, Licht/Heizung im Winter…
Moderne Tiefkühltruhen halten locker 8 – 12 Stunden stromlos durch, ohne großen Temperaturanstieg – allerdings muß regelmäßig „nachgekühlt“ werden – also sollten die 2 Solarpaneele mit einem kleinen 300-W-Transverter ergänzt werden, der die produzierte Gleichspannung in 220-V-Wechselspannung für die Kühlgeräte umwandelt.
Achtung, Leistungsaufnahme des Kühlgeräts, Leistung der Solarpaneele und des Transverters müssen zueinander passen! Notfalls mit den Blei-Gel-Akkus puffern. Und alle Geräte beaufsichtigen, solange sie laufen!

Mit dem Mobilfunk wird es genauso schnell vorbei sein wie mit dem Strom, denn ohne Elektrizität sind alle Sende-Masten Altmetall.
Dann gibt’s noch Briefpost – aber zu welchem Preis? Und nur wenn man von seinen Freunden und Bekannten die Postanschrift noch kennt – email ist dann out…

Wasser ist mit Abstand das wichtigste – ein Vorrat an Trink- und Brauch-Wasser, damit man die Regenpausen übersteht. Reinigungsmittel für Regenwasser: Sand- und Aktivkohle-Filter.
Und Sägespäne, Stroh oder zur Not auch Kastenstreu, für das Freiland-Trocken-Klo.
Auf jeden Fall flüssige und feste Fraktion von Anfang an trennen und getrennt in die Natur zurückgeben – die flüssige verdünnt unter Bäume und Sträucher, und die feste anderswo möglichst gleich ins Erdreich, aber auf jeden Fall eine trockene Masse schaffen.

Und weiterdenken: daran, was im Ort als erstes und wichtigstes zu organisieren ist.

Ganz wichtig, nach der Sicherung einer wenigstens stundenweisen Not-Wasserversorgung, wäre die Umstellung des Ortsnetzes auf Solar und Wind, d.h. alles was im Einzugsbereich ist, hat einzuspeisen, was geht.
Leider sind die Energiekonzerne ihrer Verantwortung für die Versorgung nicht gerecht geworden und haben – trotz der absehbaren stark wechselhaften Netzbelastung durch Solar- und Wind-Strom ihre Netz-Infrastruktur nicht angepaßt – es gibt keine vernünftigen Puffermöglichkeiten, so daß es ggf. Strom örtlich nur zeitweise geben wir.
Entsprechend muß die Infrastruktur umgestaltet werden. Dann können eben nur für Bäckereien, Wasserwerk, Tanke usw. versorgt werden, und alle anderen nur zur Mittagszeit oder wenn’s richtig „windet“.

Beleuchtung kann jeder selbst machen, wie er kann; ist auch nicht so wichtig: man kann wieder mehr mit den Hühnern schlafen gehen und aufstehen… 😉

Dann ist öffentliche Sicherheit ganz wichtig: daß ständig im ganzen Ort eine Bürgerwehr unterwegs ist – ggf. genügen wenige Bewaffnete (Knüppel usw.) und viele Aufpassende… mit vereinbarten Trillerpfeifensignalen, die „weitergereicht“ werden… so kriegt man in 2 Minuten 20 – 30 Mann zusammen – meist genügt schon die Präsenz – und grimmige Blicke. 😉

Dann Heizung im Winter. Ggf. müssen halt Leute zusammenziehen, wenn nicht genug Heizmaterial da ist. Man kann sich ja dick anziehen auch daheim. Hauptsache, es friert nichts ein im Haus (Wasserleitungen, luftreinigende Zimmerpflanzen usw).
Leere Häuser müssen fachgerecht entwässert, zugenagelt und regelmäßig kontrolliert werden.
Holzklau im Wald ist zu verhindern – der kontrollierte Einschlag muß zugeteilt werden.

Da kriegen alle was zu tun – die restlichen dürfen den Bauern helfen, die Felder zu bestellen und die Wälder zu Nährwäldern umzugestalten…
Wichtig, daß alle beschäftigt sind – dann kommt auch keiner auf „dumme Gedanken“…

Und dann muß überall wo geht was zu Futtern angebaut werden, auf jeder freien Fläche in Stadt und Flur; auch Bäume und Sträucher, alles was nahrhaft ist. Wildkräuter einbezogen.
Setzlinge und Ableger machen usw. – Samen werden dann Gold wert sein…

 


3 Kommentare

  1. Vollidiot sagt:

    So wird der bäuerliche Boden einem Großgrundbesitz zugeführt, Nestle et.al. reißen sich die Wasserquellen unter den Nagel und der kleine Grundbesitzer kann per Gesetz seine Parzelle abgeben. Fast alle leben dann in nahezu völliger Abhängigkeit.
    Ein Traum für die Satansdiener – incl. Jesuiten.
    Die Vorläufer der „Versorgung“ gibts ja schon (mit freundlicher Hilfe von Roland Berger) – die Tafeln.
    Der Entfremdungsprozeß läuft schleichend, aber schon seit Jahrzehnten und eines Tages ist es soweit – man hat die Bedingungen geschaffen.
    Der Mensch als Kreatur zwischen Automat und Sklave. Der Automat wird am Leben gehalten durch freundliche Regeln, erheiterndes Spiel und intrinsische moralische Werte – dafür darf er arbeiten, wahrscheinlich an einem großen weltbedeutendem Werk.
    Das macht doch jeder gerne.
    Brüder zur Sonne zur Freiheit – als morgendliche Einstimmung zur Tat am großen Werk.
    Dazwischen geht er zur Zapfstelle, drückt einen der Hebel und holt sich seine Kraftpille und Malzkaffe mit dem Schaum der Psychofarmaka.
    Irgendwann hat der Mensch den Übergang zurück ins Tierreich nicht mitbekommen.

    Gefällt 2 Personen

  2. Texmex sagt:

    Also LH, viele der angesprochenen Dinge sind so, wie Du schreibst, aber Brotgetreide soll 5m tiefe Wurzeln haben?
    Wie definierst Du denn „Wurzel“?
    Wir bauen zwar nur Mais (Criollo – also fertilen und keinen Hybridmais) und Gerste als Brotgetreide an, aber die Wurzeln sind alles andere als 5m tief.
    Luzerne, die wir auch anbauen, hat sehr tiefe Wurzeln, aber die sind etwa 1 m tief bei sehr alter Luzerne.
    Wir gehen mit den leichtestmöglichen Traktoren auf die Felder, 4WD, um eben NICHT so schwere Maschinen zu bemühen. Trotzdem muss die leistung für den Hakenpflug reichen, sonst geht eben „NICHTS“. Rastra – eine Art Scheibenegge, die hier sehr viel Verwendung findet, ist nicht immer ausreichend.
    http://vehiculo.mercadolibre.com.mx/MLM-591723926-rastra-agricola-de-levante-de-20-discos-nueva-marca-kelly-_JM
    DasProblem heute für kleinere Bauern wie wir ist eben, dass die Preise für die Lebensmittel (in der Erntezeit) so weit im Keller sind, dass viele eben nicht wirtschaftlich produzieren, weil sie mangels Lagermöglichkeit oder Knappheit an Cash gezwungen sind, die Ernte sofort zu verkaufen.
    Wer Lager hat, wirtschaftet ganz anders.
    Wir z.B. weigern uns konsequent an Zwischenhändler (die heissen hier nicht umsonst Coyoten) zu verkaufen, gegen deren Gejammer für Preissenkungen bin ich immun), sondern wir liefern nur an Endabnehmer aus der Region. DAS spricht sich rum übrigens.
    2. Qualität wird grundsätzlich an die eigenen Tiere verfüttert und nie verkauft.
    Nur so bekommst Du die Leute dazu, Deine Arbeit anzuerkennen.
    Der Mist kommt auf die Felder oder meinen Regenwürmermitarbeiter wandeln den in Humus, den wir dann verkaufen, der Gartenbesitzer in der Grossen Stadt goutiert das. Kunstdünger kaufen wir nicht.
    Aber eben, ohne Benzin und Diesel läuft nix.
    Strom erzeugen wir für das normale Leben selbst, aber dazu musst Du Dich schon ein bischen bemühen, Dein Leben zu ändern.
    Nachts Duschen ist nicht! Das wird am Nachmittag gemacht, wenn die Sonne noch scheint.
    Kühlschrank und Gefrierschrank müssen abgesichert sein, wenn der Batteriestrom ausfällt ist Essig.
    Wirklich verwundbar sind wir auf der Wasserseite, denn das Grundwasser ist bis zu 150m tief.Das pumpst Du nur mit 3-Phasen 400V.
    Wenn das mal endet, sieht es schlecht aus. Es gibt zwar solargetriebene kleine Pumpen, aber die sind nur für die Hausversorgung geeignet, nicht für landwirtschaftliche Bewässerung.
    Dass Du nach dem Zusammenbruch Leute anstellen willst, die nie in der Landwirtschaft gearbeitet haben, da wirst Du Dein „Blaues Wunder“ erleben.
    Die sind zu nix zu gebrauchen, auch bei „Willen“ nicht. Ich seh das hier, die Regierung alimentiert grosse Teile der Landbevölkerung, die dafür 3 Runden auf dem Sportplatz drehen, dann haben sie ihre „Schuldigkeit“ getan. Die wollen nicht arbeiten. Ums Verrecken nicht.
    Wie das zukünftig werden soll? Ich weiss es nicht.
    Hier hat das Problem die Lösung, dass die Bauern bis an die Zähne bewaffnet sind, nennt sich „Defensa rural“. Sturmgewehre und Munition bekommst Du auf Antrag. Im Ernstfall wird auch die Vernetzung zunehmen und Verletzungen der Territorien oder gar Diebstahl ganz hart geahndet werden.
    In der BRvD-GmbH ganz anders, das ist mir schon klar. Ihr seid potentiell wehrlos.

    Es wird spannend werden.

    Gefällt mir

  3. Luckyhans sagt:

    zu Texmex 10/08/2017 um 06:01
    „Brotgetreide soll 5m tiefe Wurzeln haben“ –
    diese Weisheit habe ich aus einem alten Buch über Pflanzen und deren Wurzeln.
    „Wie definierst Du denn „Wurzel“?“ –
    so wie das Buch: die unterirdischen Teile jeder Pflanze… 😉
    „Hakenpflug“ –
    bitte lies dir die oben vernetzte PFLUG-pdf von Viktor Schauberger durch – der hatte einen Pflug erfunden, der den Boden auflockerte, aber die Schichtung der Bodenschichten nicht umstülpte – der ging wie Butter durch den Boden, wenn der einmal in Bewegung war. War natürlich aus Kupfer und teilweise versilbert und vergoldet… kein Eisen. Bitte lies das.

    „musst Du Dich schon ein bischen bemühen, Dein Leben zu ändern.“ –
    ich denke, mit etwas gutem Willen kann jeder Mensch seinen Lebenswandel langsam aber sicher umstellen, daß er die Natur weniger belastet, sondern mehr mit ihr im Einklang lebt. Im Ein-Klang – in Resonanz… oder was hast du dazu für Erfahrungen? Ich habe mein Leben jedenfalls so umgestellt, wie ich es für richtig halte, und das war nicht schwer. Klar, den inneren Schweinehund muß man schon ab und zu mal richtig würgen… 😉

    „das Grundwasser ist bis zu 150m tief“ –
    auch da kann ich dir nur Schauberger empfehlen: „der Wald als Wasserquelle“ (nicht Wasserspeicher, wie viele das falsch verstehen).
    Laß rundum auf deinen Feldern eine Streifen von 20 – 30 m frei und pflanze dort Bäume und Sträucher.
    Der Kumpel in Paraguay beginnt auf den Kunstdünger-versauten Böden mit Erbsen und Bohnen, die er relativ dicht aussät – hat dadurch schnell eine Bodenbedeckung, zwischen die er dann die Bäume und Sträucher pflanzt.
    Sollten natürlich „tragende“ Bäume und Sträucher sein, von denen man auch „ernten“ kann, z.B. Kastanien (Waschmittel), Eicheln (Mehlzusatz), Buchen (Bucheckern alle 3 Jahre), Nußbäume und -sträucher (Hasel, Maroni, Walnuß aber nur an den Ecken…), natürlich auch Obstbäume aller Arten, Beerensträucher usw. – alles natürlich landesspezifisch – was da so natürlich mal gewachsen ist – einfach alte Leute fragen.
    Zwischen den Beerensträuchern können nützliche Stauden und Zwiebelpflanzen gesetzt werden (Sauerampfer, Blutampfer usw., dann Bärlauch, Rhabarber usw. usf.) – ein richtiges Nährwald-Biotop. So pflanzen, daß die kleineren Pflanzen den Boden unter den Sträuchern bedecken, und die Sträucher die Stämme der Bäume im unteren Teil beschatten, dann halten sie auch alle durch, ohne Wassergaben. Blätter immer dort liegenlassen, für den Humus.
    Deine Kinder und Enkel werden dir Loblieder singen, weil dann auch ganz feines Holz zu ernten sein wird…

    Es dauert ein paar Jahre, bis sich das eingespielt hat, aber du wirst sehen, daß ein Nährwald – da gehören natürlich auch ein paar gesunde Nadelbäume rein, denn Tannen- und Fichtenspitzen sind hochkonzentrierte Gesundheitsnahrung – nicht nur einen guten Ertrag bringt (und zwar nicht schlechter als der beackerte Boden), sondern vor allem viel Abwechslung in der Ernährung ermöglicht – pflanzliches Einweiß aller Art…
    Und der tollste Effekt kommt dann, wenn der dichte Waldstreifen so 20 – 30 m hoch geworden ist – dann werdet ihr das Grundwasser plötzlich wieder oben haben, ganz nah an der Oberfläche. So wie die Pflanzen den Boden produzieren, so stellt der Wald das Wasser her.
    Nein, frag keinen Chemiker, der kann das nicht erklären. Das ist Natur, keine Witzchen-schafft… 😉

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