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Ohne Strom geht’s in die Hölle (1)

(Ein Beitrag von Ludwig der Träumer, 18.01.2017) Man stelle sich vier Tage Stromausfall vor ohne Vorwarnung und das auch noch im Winter bei Eiseskälte. Unvorstellbar so was in unserer Rundumversorgungsgesellschaft. Stelle es dir trotzdem vor, lieber Leser. Ich möchte dir dazu eine Denkhilfe geben – sicher nicht vollständig, da ich nur dein nächstes Umfeld betrachte.

Nach dem gemütlichen Abend mit Tatort gucken, Face Book pflegen und einen kühlen Absacker aus dem Kühlschrank trinken, hast du deine Nachtruhe im kuscheligen warmen Bett wohlverdient um am nächsten Tag wieder fit für das Hamsterrad zu sein. In der Nacht hast du Albträume, weil du bereits frierst ohne es direkt körperlich zu spüren. Die Wohlfühltemperatur im Schlafraum fällt von 25° auf entsetzliche 15° ab. Du wachst erst um acht auf obwohl du bereits seit sieben bei der Maloche sein solltest, weil dich dein smart vernetzter Multimedia- Entertainment Fernseher nicht geweckt hat. Hast noch nicht kapiert, was los ist auf den Weg zur Küche, wo der Kaffeeautomat für 2 k € dir einen frisch gebrühten Kaffee bereitstellen sollte und seinen Dienst verweigert. Na ja, dann erst mal aufs Klo mit der vorbeizten Kloschüssel, selbstverständlich mit umweltfreundlicher Wasserspülung aus der Regentonne, gepumpt mit Solarstrom, den es nicht gibt, weil die Sonne heute nicht scheint. Die Scheiße bleibt vor dem Siphon stecken. Wohl dem, der keinen Knoblauch am Vorabend gegessen hat. Die Analogpizza, knusprig in der Mikrowelle bereitet und ein paar rechtsdrehende Sojagetränke reichen um einen entsetzlichen Gestank nach der morgendlichen Körperentlüftung im energieeffizienten Reihenhaus zu verbreiten. Einfache Fenster zum Lüften wie früher gibt es in dieser dem Klimawandel geschuldeten Bude nicht mehr. Die intelligente Lüftungsanlage, die bisher wohlige Wärme sogar aus erneuerbarer Lüftungsanlagezog, versagt auch ihren Dienst. Dabei war sie die große Innovation, vor der die Nachbarn vor Neid erblaßten. Erkannte sie bisher sogar per GPS-App 10 min. vorher die Ankunft der Bewohner und schaltete ein Wohlfühlklima ein, merkte sie diesmal nicht einmal, daß du zuhause bist. Heiß duschen zum Aufwärmen ist auch nicht.

Langsam kapierst du, daß da was nicht stimmt. Nur so viel, daß der Strom weg ist und willst den Stromversorger anrufen und nachfragen wann endlich wieder Strom da ist. Nix geht, da der Router auch Strom braucht. Das Smartphone macht schlapp beim Versuch deinen Chef anzurufen um dich krank zu melden, will du vergessen hast es aufzuladen.

Dein Traumhaus innen derweil noch kälter und hat gegen Mittag nur noch 10°. Du kannst es kaum glauben. Der Bauträger baute dir doch ein Passivhaus, das angeblich gar keine Heizung braucht. Sollten etwa die dreifach supergedämmte Fenster und die 30 cm Styroporpackung auf den Außenwänden für die Katz sein, wenn die Bude bereits nach ein paar Stunden ausgekühlt ist?

Also zum Arzt um einen Krankenschein abholen, damit du nicht sofort deinen Job verlierst. Hast gehofft, dort könntest du dich aufwärmen in der dreistündigen Wartezeit und vielleicht dein Smartphone da aufladen. War wohl nix. Praxis wegen Stromausfall geschlossen, steht am Eingang. Dort auch Strom weg. Auf dem Rückweg stellst du fest, daß dein SUV fast kein Benzin mehr hat. Dein nächster Weg ist daher schnurstracks zur Tanke. Dort kann man sich auch bei einem Kaffee nach dem Tanken aufwärmen. Geschlossen wegen Stromausfall. Auf dem Nachhauseweg bleibt dein SUV mangels Benzin stehen. Dein weiterer Weg in dieser Arschkälte führt dich zu Fuß vorbei an sämtlichen geschlossenen Läden, Cafés und Kneipen. Verfluchst inzwischen den Stromausfall – vor allem, daß es keine Information gibt, wie lange der noch anhalten soll. Alle Informationsquellen sind tot. Kein Telefon, Smartphone, Radio, Fernseher  oder Internet funktionieren mehr. Auch keine Verbindung zu den Notdienten, wie Notärzte, Feuerwehr oder Polizei. Alle sind inzwischen digital vernetzt vom Strom abhängig.
Zurück in deinem High Tech Reihenhaus ohne Strom fühlst du dich so elend wie nie zuvor. Suchst im Dunkeln nach ein paar Kerzen, knallst hie und da gegen ein paar Möbel, fliegst letztendlich über den hippen Sperrmüll, der die Wohnung ziert und holst dir Beulen am Knie und Nase. Die gespenstige Stille und die Dunkelheit deprimieren dich und du tastest dich vorsichtig zum Bett. Kein Auge machst du in dieser Nacht zu und wenn, dann sind sie von Albträumen geplagt.

Der zweite Tag ohne Strom, ohne Information von außen, wann dieses Elend aufhört, läßt dich fast verzweifeln. Die Bude ist jetzt nur noch 5° warm. Auf dem Klo stinkt es jetzt noch erbärmlicher. Aus dem Wasserhahn im Waschbecken kommt auch nichts mehr. Die öffentliche Wasserversorgung hat auch schlapp gemacht. Eiskalte Küche ist angesagt zum Frühstück. Legst dich wieder ins Bett mit drei Pullovern und einen dicken Mantel von Boss und frierst immer noch wie ein Schneider.

Wenn dich am dritten Tag die versprochene Lungenentzündung der Ärzte wegen Unterkühlung nicht dahingerafft hat, wagst du einen Schritt aus dem Haus. Vorher natürlich noch ein paar Häppchen aus dem Kühlschrank nehmen. Bäh – schnell wieder zumachen. Aus dem stinkt es noch schlimmer als auf dem Klo – alles drin vergammelt. Egal. Der Hunger ist dir ohnehin vergangen bei der Arschkälte hier drin. Du mußt raus unter die Leute, sonst wirst du noch verrückt bei dieser bedrückenden Ruhe ohne ständiges Gedudel oder sonstiger Ablenkung durch irgendein Multimediagerät.

Kaum noch Autos auf den Straßen, die bisher Stand- äh Stauspuren genannt wurden. Viele umherirrende Menschen, eingehüllt in mehreren Pullovern und Mänteln. Manche haben sogar die Schlafdecke übergeworfen. Fragende Blicke und zwischendurch eine direkte Frage: Weißt du wann es wieder Strom gibt? Keiner weiß es. Merkst du was lieber Leser? Sie haben sich in ihrer Not mit ‚du‘ angesprochen. Das nur nebenbei. Keine Einkehrmöglichkeit in Sicht zum Aufwärmen. Alle öffentlichen Gebäude sind geschlossen. Selbst die Kirche, die einem in diesem stromlosen Elend etwas Trost geben könnte ist verrammelt.

Abends wieder zu Hause überfällt dich ein maßloser Hunger. Wie doch eine kalte Dosensuppe schmecken kann, die einzige Notreserve in deiner High Tech Küche, die nicht vergammelt ist, da dein Vorrat bisher nur aus tiefgekühlter Fertigpampe für die Mikrowelle bestand. Eine angemessene Verwendung deiner 50 k € teuren Designer Küche. Nicht wahr? Vor dem zu Bett gehen bekommst du einen unheimlichen Durst und stürzt die letzte Flasche Nestle Mineralwasser hinein. Hahnenwasser gibt’s ja nicht mehr. Die schlaflose Nacht wird zum Horror für dich. Verfluchst den ganzen High Tech Haushalt, der dein ganzer Stolz war und für den du dich bisher krummbuckeltest. Die Kälte überlebst du fast stolz im Bett. Der vierte stromlose Morgen treibt dich fast zum Wahnsinn. Nichts mehr zum Essen da, das Mineralwasser alle. dir schlottert der ganze Körper. Nimmst beißende Gerüche in deiner nicht natürlich zu belüftenden Wohnung wahr. Eine Mischung von Scheiße, Verwesungsgeruch und den eigenen Körpergeruch, den du bisher nur Pennern unter der Brücke anmaßest. Vier Tage nicht geduscht, in denselben Klamotten wegen der Kälte herumgelaufen. Dein aufgesprühtes teures Parfüm und Deo erweisen sich nur noch als Geruchsverstärker. Erstmalig empfindest du etwas Empathie mit den wohnsitzlosen Pennern und einen Haß auf dich selbst, weil du dich so von der Wohlfühlrundumversorgung abhängig gemacht hast. Panikartig verläßt du durstig und hungrig das Haus. Noch schlimmer empfindest du die gespenstige Ruhe um dich herum. Irgendwas muß passieren. So kanns nicht weitergehen.

Dann ein kleiner Lichtblick. Die Supermärkte machen heute am vierten stromlosen Tag mit Bargeldhandkassen wieder auf um die Bevölkerung nicht verhungern zu lassen. (Anm. d. V.: oder um die bereits vergammelten Lebensmittel aus der Kühltheke noch schnell zu Kohle machen.)   Das Addieren der Einzelposten durch die KassiererInnen mit Zettel und Kugelschreiber gestaltet sich jedoch besonders schwierig. Zum einen sind diese fast ausschließlich junge Mitarbeiter der einfachen Addition von Hand nicht mehr mächtig – zum anderen kennt keiner mehr von denen die Einzelpreise, da die Waren ohne sie zu beachten bisher nur über den Barcode Scanner gezogen wurden. Also gab es von der Firmenleitung die Anweisung, die im Einkaufskorb liegende Menge monetär zu schätzen. Ein viertel Korb voll kostet 20 E, ein ganz voller 100 €. Als erstes waren die Körbe mit Wasser von Nestle voll. Wir erinnern uns, es gibt es kein Hahnenwasser mehr. Die Wasserwerke brauchen auch Strom. Die Supermärkte werden gestürmt.

Die Manager hatten eines nicht beachtet. Das Bargeld ist dem kleinen Bunzel abhanden gekommen.

Hätte fast vergessen, der Einlaß zum Supermarkt erfolgt ab nun nur noch über den hinteren Notausgang: Die Automatiktüren vorne sind auch wegen fehlendem Strom tot. Die meisten Einkäufer nahmen ohnehin den direkten Weg vorbei an der Kasse zum Notausgang. Manche nennen das Plünderung. Wie dem auch sei. Es lenkt von der Peinlichkeit der Bildungslücke des Personals ab. Der verzweifelte Versuch der Firmenleitung, Wachpersonal an den Notausgängen für dreifuffzig zu ordern, scheiterte an der Bestellung bei den privaten Sklavenhändlern – Personaldienstleister genannt , die bisher über das Jobcenter gefüttert wurden aus verständlichem Grund.

Selbst diejenigen, die noch gerne bezahlen würden, haben keine Chance mehr an Bargeld heranzukommen. Stromlose Bargeldautomaten gibt es noch nicht – solarstrombetriebene ein Witz.

So bleibt auch dem anständigen Bürgen der Nation nur noch das Plündern, solange der Vorrat reicht. Und – wenn nicht, wird er ebenso zur Bestie und kämpft auf Leben und Tod um die letzte Dose Futter und sei es Hundefutter. Das schmeckt auch nicht schlechter als die Premiumkonserven. Der finale Kampf ums Überleben beginnt mit fehlender Stromversorgung.

Ludwig mag sich mit diesem Zeitfenster etwas irren. Vielleicht dauert es auch acht Tage bis zum gegenseitigen Totschlagen. Nur um nicht zu verhungern.

Teil 2 wird sich mit der Waffe Strom beschäftigen, die alle bisherigen Kriegswaffen alt aussehen lassen. Ein paar Tage Geduld lieber Leser. Es kommt noch dicker.


54 Kommentare

  1. haluise sagt:

    werden wir wieder KREATIV … haha … a meglichkeeit.

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  2. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

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  3. corvusalbusberlin sagt:

    Und vor allen Dingen ohne Computer……..

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  4. Yoku sagt:

    Danke für dieses Thema.

    Schon seit einiger Zeit und in den letzten Tagen verstärkt, auch beim lesen dieses Szenarios, ist das Thema Krisenvorsorge bei mir aktuell.
    Erstmals schau ich mir Survival-Videos an, und muss sagen, es kann ungemütlich werden. Und wer vorbereitet ist, har evtl. bessere Chancen, mit den Umständen umzugehen.

    Soll ich mich vorbereiten?
    Als sich ein Teil meines Umfeldes auf 2012 vorbereitete blieb ich unberührt von der Thematik. Aber heute schauts anders aus.

    Geld abheben, Notvorrat Nahrung/Wasser / etc.

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  5. palina sagt:

    danke für den Beitrag Ludwig.
    Dieses Szenario habe ich mir schon sehr oft ausgemalt.
    Nix geht mehr, wenn der Strom ausfällt.
    Hatte ich letztes Jahr mitbekommen. Bei der BASF fiel die Elektronik aus, so hiess es in den offiziellen Berichten.
    Die bekommen täglich ca. 7.000 Lieferungen per LKW. Nix ging mehr. Die Autobahnen ringsum waren dicht.

    Chaos pur!

    Wohl dem, der Selbstversorger ist und nicht von diesem angeblichen „Wunder der Zivilisation“ abhängig ist. Bin ich leider noch nicht.

    Ofen der brennt und genügend Holz vorm Haus, Vorräte schaffen kann. Dazu gehört natürlich auch ein entsprechendes Wissen.

    Wasser ist natürlich ein Thema. Das bestimmt sicherlich die nächsten Kriege. Wird wichtiger als Öl.

    Beobachte das auch auf meinen Reisen ganz bewusst. Es wird immer mehr Wasser von Danone, Nestle und Coca Cola angeboten.

    Die Kraken haben sich überall ihre Rechte gesichert.

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  6. Besucherin sagt:

    Wow, hier tummeln sich also lauter Leute mit high-tec Küchen und SUVs die Anlog – Pizza fressen, ich fühl mich gar nicht angesprochen, irgendwie?
    Lauter Dumpfgummis, denen nicht einfällt, halt in einen Eimer zu pinkeln, wenns Klo nicht funktioniert?
    Keiner da, der das Fenster in der Nacht sowieso offen hat?
    Oder Dosenfutter mit einem Teelicht wärmen kann?

    Man kanns auch übertreiben alles, muss aber ned sein…

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  7. mkarazzipuzz sagt:

    Also erst einmal muss ich sagen, das in meinem Haus solche Temperaturstürze in dieser Zeit nicht statt finden würden und dann gäbe es die Möglichkeit mit einem Generator für 2-5 Tage autark zu werkeln.
    Danach müsste Treibstoff beschafft werden…
    Wasser? Ja aus dem Brunnen.
    Lieben Gruß
    Martin

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  8. Querulant sagt:

    Danke Ludwig,

    der „liebe“ Herrgott schenke mir noch ein wenig Zeit, mein BHKW fertig zu stellen.
    Dann kann ich aus Abwärme meines Diesels heizen, Strom erzeugen und aus meinem Tiefbrunnen Wasser ziehen.
    Bekannte haben mir immer mal wieder bescheinigt, es „rechne“ sich aber nicht – der Brunnen samt enteisenung und entmanganisierung. Schwimmbadwasser wäre billiger!!!!! Klar doch.

    Diese Leute sind aber auch meistens noch sehr viel jünger und kräftiger und können noch richtig gut Holz hacken für den Kaminofen. Der Holzspalter und die Wipp-Kreissäge funktionieren nämlich meistens auch nur mit Strom!!!
    Nur blöd, wer dann bloß eine „Spielzeugaxt“ aus dem Baumarkt hat, die nach jedem zweiten Schlag geschärft werden muß oder einen neuen Stiel braucht.
    Wasser? Wird´s dann bei mir gegen Grünkohl, eingefrorene Knackwürste und Treibstoff für´s BHKW zu „kaufen“ geben. Die Ölheizungen funktionieren dann ja sowieso nicht.
    Flaschen mit (Schraub-)verschluss und sonstige Behältnisse sollten zum „wasserfassen“ dann mitgebracht werden!!!!!

    Dann ist auch eine gute Waffe vonnöten!!!!
    Denn bei wem dann noch der „Schornstein raucht“, hat ja noch was zum „überleben“ und dürfte dann sicher (ungebetene) Besucher bekommen!!!!!!!

    Aber bitte keine weitere Panik verbreiten, die Menschheit geht in solcher Situation dann nicht zum einkaufen auf die Straße sondern zum protestieren gegen die „mangelhafte“ Stromversorgung der ehemals kommunalen und jetzt privatisierten Stromversorger.

    Ansonsten realitätsnaher Beitrag, habe mal selber einen (heimlichen) 2-Tagestest gemacht, nur mal so – bei 10°C die Stromversorgung „ausgeschaltet“!!!!!
    War „lustig“ genug – vor allem, wenn dann noch ein „Weib“ mit im Haushalt ist und ihre „Tage“ kriegt!!!!!.
    Nein! nicht DIE Tage, sondern die mit den hysterischen Anfällen, endlich den Strom wieder „anzustellen“!!!!!!!
    Was hat mein „liebend Weib“ gewußt, hab ich mich da gefragt?

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  9. Notwende sagt:

    Ein ähnliches Szenario bietet uns der Roman / Thriller „Ausgebrannt“ von Andreas Eschbach. Darin kommt es auch zu einem (nicht ganz so plötzlichen) Zusammenbruch, allerdings global – wegen Ölmangels.
    Überaus lesenswert, da bleibt vieles davon über Jahre hinweg im Kopf hängen.
    Audible.de hat davon auch eine meisterlich vorgetragene Hörbuchversion.

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  10. Vollidiot sagt:

    Ich sehe noch Menschen mit irrem Blick, blutunterlaufenen Augen, durch den kalten Wintertag laufen, die erstarrte Rechte ums Schlaufon gekrallt und viele die an Ästen oder Laternen hängen – unter ihnen liegen Samsungs oder Eifons.
    Das Leben hat seinen Sinn verloren, keine Freunde mit denen man Teilen kann.

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  11. rechtobler sagt:

    @yoku
    Es wird Zeit zu erwachen – das beschriebene Szenarium ist naher als mensch denkt! Vorrat für einige Tage, besser sogar Wochen ist auch in ’normalen‘ Zeiten angesagt, denn man/frau weiss nie 😉

    Guter Beitrag, in kurzer Form krass formuliert, aber nicht aus der Luft gegrifffen. Hoffe, dass er dem Einen oder der Anderen etwas auf die Sprünge hilft 😉
    Es gibt auf der Duröhre ein Hörbuch „Blackout“ oder im Buchhandel das Buch, 2012 geschrieben von einem Wiener-Journalisten. Beklemmend zu hören was alles abläuft, genau wie L.d.T. schreibt. Wir hier oben (950m ü. M.) haben aktuell massiv Schnee und Minustemperaturen von ca. 8-10° – richtig schöner Winter halt, stelle mir lieber nicht vor wie ‚es‘ wäre, wenn … 🙂

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  12. thom ram sagt:

    Also musste das sein, Ludwig, du elender Schlechtträumer? Bei mir ist nach Leketüre deiner grusel – schlotter – Vision gleich, nämlich eine Stunde danach, Folgendes eintetreten:

    Meldung von den einheimischen Bewohnern unten: Kein Wasser.

    Wie immer, wenn „kein Wasser“, mache ich den Check durch, schliesslich habe ich das System erdacht und eigenhändig installiert, weiss also, wo anfangen. Ich erspare die Details, komme zum Schluss: Stromproblem. Eindeutig ist die Pumpe im 57m tiefen Bohrloch futsch.

    Stromproblem, du böser Träumer du. Gedankenübertragung, Gedankenverstärkung und zack, geht unsere Hauptpumpe flöten, das wird glatt einen Lappen kosten.

    Und da giptz immer noch Leute, welche nicht an die Kraft der Gedanken glooben. tztztz.

    Zu deiner Geschichte: Scharf fällt mir dabei die banale Tatsache auf, welch Unterschied besteht, ob die Durchschnittstemperatur -10, 0, 10, 20 oder 30 Grad beträgt. Alles unter 20, na, sagen wir 15, wird ohne Strom beträchtlich viel ungemütlicher als wenn alles schön mollig warm bleibt. Im schön Warmen ist wohler Wasser und eine Kartoffel suchen als wenn der Atem schon in der Nase gefriert.

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  13. Baldur sagt:

    Ich denke vor Allem auch an die AKW´s, sicher haben die autonome Kühlsysteme, aber ist das sicher?!
    Ansonsten ist vieles zwar überspitzt formuliert, aber ich denke solche Zeitgenossen zu kennen, die so hilflos wie im Szenario wären.

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  14. luckyhans sagt:

    Lieber Ludwig,
    danke – klar und deutlich wie immer. Und so gar nicht weit weg von der zu erwartenden Wirklichkeit.
    Und:
    Wer das nicht GLAUBEN will, der lese bitte die „Technikfolgenabschätzung“ des wissenschaftlichen Dienstes des sog. Deutschen Bundestages mit dem schönen griffigen Namen
    „Gefährdung und Verletzbarkeit moderner Gesellschaften – am Beispiel eines großräumigen und langandauernden Ausfalls der Stromversorgung“ (http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/056/1705672.pdf),
    aber bitte schön sorgfältig und bis zu Ende.

    Ja, die ist schon 6 Jahre alt, aber es hat sich inzwischen mit der umfassenden Technologieabhängigkeit der Menschenmassen eher zum schlechteren hin verändert.

    Und dann bitte drüber NACHdenken… 😉

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  15. thom ram sagt:

    Willkommen, Baldur, auf bb.

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  16. Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

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  17. ALTRUIST sagt:

    Der Beitrag vom Ludwig findet auch Beachtung in den heutigen HM Nachrichten

    https://derhonigmannsagt.wordpress.com/2017/01/20/honigmann-nachrichten-vom-20-januar-2017-nr-1014/#respond

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  18. Ludwig der Träumer sagt:

    Danke Lucky für den Link zur

    „Technikfolgenabschätzung (TA)
    TA-Projekt: Gefährdung und Verletzbarkeit moderner Gesellschaften – am Beispiel eines großräumigen und langandauernden Ausfalls der Stromversorgung.

    Sehr gut dort beschrieben, was passieren wird und die Folgen daraus. Habs durchgeackert.
    Diese Drucksache aus dem Bundestag stammt leider nicht von Beamten oder Politikern, sondern von einem privaten Verlag. Ich behaupte, daß inzwischen alle Drucksachen und Gesetze von außen kommen. Keiner der Politiker liest sie wirklich. Die haben andere Sorgen – Wahnsinnsfantasienen.

    Die hat nur den Anschein, daß die Politiker sich um das Thema kümmern. Da unkt es mir, daß die achtlos in der Lobby neben anderen 100. 000 schlauen Seiten nie gelesn werden und nach ein paar Tagen zu Klopapier recycelt werden. Wie denn auch, bei den vielfätigen Verpflichtungen der Politiker. DIe lassen woanders denken- Ich bin Schnelleser und brauche mindestens einen haben tag um das halbwegs zu kapieren. Vermutlich Jahre um eine Lösung herauszuarbeiten. Glaubt denn wirklich noch jemand, daß die sich das noch reinziehen können um kluge Entscheidungen zu treffen, bei deren vielfältigen ‚Ehrenämtern‘?

    Eine kurze Auszug aus dem Text hat mich dennoch berührt:

    „Sie (die Menschen) werden rücksichtsloser, aggressiver und gewaltbereiter. Die Bereitschaft zu helfen kann abnehmen. Andererseits werden auch Reaktions- und Verhaltensformen wie Kooperation, Empathie und Hilfsbereitschaft zutage treten, wodurch die Betroffenen das Gefühl der Bewältigbarkeit der Katastrophe gewinnen.
    „Information und Sensibilisierung der Bevölkerung
    Hinsichtlich der Informiertheit und der Einstellung der Bevölkerung ist ein erhebliches Defizit zu konstatieren.
    Die Stromversorgung als Kritische Infrastruktur ist für die Bevölkerung kein Thema, die Möglichkeit von
    Stromausfällen und die Folgen einer Unterbrechung der Stromversorgung werden ausgeblendet. Erlebte Stromausfälle werden meist schnell vergessen. … Dementsprechend gibt es keine nennenswerte Vorbereitung
    der Bevölkerung auf einen Stromausfall, und die Fähigkeiten zur Bewältigung seiner Folgen sind in dieser Hinsicht ungenügend.

    … Der Stromausfall als ein
    Paradebeispiel für „kaskadierende Schadenswirkungen“
    sollte deshalb auf der Agenda der Verantwortlichen in
    Politik und Gesellschaft weiterhin hohe Priorität haben,
    auch um die Sensibilität für diese Thematik in Wirtschaft
    und Bevölkerung zu erhöhen. Der vorgelegte TAB-Bericht
    soll hierzu einen Beitrag leisten. 16
    Seite 18 Grundsätzlich kann gelten, dass die „Reaktionen des
    Menschen“ die Katastrophe ausmachen, „nicht die
    Trümmer, Zerstörungen oder Funktionsausfälle“
    (Dombrowsky/Brauner 1996, S. 119). Ein weiterer Untersuchungsschwerpunkt
    war deshalb die Frage nach Verhalten
    und Verhaltensmustern, die als Folge und im Verlauf
    eines Stromausfalls auftreten könnten. Ein langandauernder
    Stromausfall wird die Bevölkerung in Unsicherheit
    und Angst versetzen sowie Gefährdungen von Leib und
    Leben mit sich bringen. Die Forschung zum Verhalten
    von Individuen und Gruppen in Katastrophensituationen
    legt die Erwartung nahe, dass auch bei einem Stromausfall
    sowohl unsoziale, illegale und aggressive Aktionen
    als auch Mitgefühl und Hilfsbereitschaft, rationales und
    entschlossenes Handeln zutage treten werden. Das Wissen
    über die sozialen und sozialpsychologischen Dimensionen
    einer solchen Katastrophe ist aber ungenügend“

    Um es kurz auszudrücken: Der Affe fühlt sich wohl bei gutem Wetter. Wenn sein Fell naß wird, beschließt er eine Hütte zu bauen. Sobald der Regen vorbei ist, hat er es vergessen.

    Es bleibt nur eins um in diesem Szenario nicht zu verrecken. Das Miteinander pflegen – der gegenseitigen Abhängigkeit sich bewußt zu werden ohne Lug und Betrug.

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  19. palina sagt:

    @Ludwig der Träumer
    danke für die Auszüge und deine Zusammenfassung. Kam noch nicht dazu das zu lesen.
    Wohl dem der Freunde hat auf die er zählen kann und sich auch jetzt schon gewisse Hamstervorräte zugelegt hat.
    Ich habe letztes Jahr angefangen Vorräte aus unserer Gartengemeinschaft anzulegen, die keiner Kühlung bedürfen. Einige Gläser guten Inhalts hat das ergeben. Auch viel getrocknet, das ich zum Würzen verwenden kann. Nur mit dem Wasser kann es ein echtes Problem werden. Verfüge leider auf keinen Zugriff zu einer Quelle.

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  20. Bettina sagt:

    Ludwig der Träumer
    21/01/2017 um 02:10
    Da ruft meine innere Unke bei:

    #Die Forschung zum Verhalten
    von Individuen und Gruppen in Katastrophensituationen
    legt die Erwartung nahe, dass auch bei einem Stromausfall
    sowohl unsoziale, illegale und aggressive Aktionen
    als auch Mitgefühl und Hilfsbereitschaft, rationales und
    entschlossenes Handeln zutage treten werden. Das Wissen
    über die sozialen und sozialpsychologischen Dimensionen
    einer solchen Katastrophe ist aber ungenügend“#

    Na hoffentlich wollen die das nicht mal testen so als Feldversuch! 😉

    Die Geschichte hast du richtig gut getroffen lieber Ludwig.
    Bei uns im Dorf war vor ein paar Jahren mal ca. 4 Stunden komplett der Strom weg, das war schon ein Phänomen das ich bis heute nicht vergessen habe.
    Was mir aber im Sinn ist, ist nicht Angst oder Panik oder so, Nein, ich erinnere mich an eine wunderbare Ruhe, so ein schönes Durchatmen.

    Ich war Einkaufen, aber auf dem Parkplatz sprang mein Auto nicht an. Dann bin ich zur Tanke nebenan und fragte, ob ich mal telefonieren könnte.
    Plötzlich ging das Licht aus und alles war still.
    Das Telefon ging natürlich nicht und draußen stauten sich die Tankenwollenden.
    Aber das schöne daran war, das da auf einmal gar keine Hektik mehr war, alle Leute redeten miteinander ❤
    Sofort erklärten sich welche bereit kurz nach meinem Wagen zu schauen und es war gar nichts wildes.
    Irgendwann kam einer und erzählte, dass in allen Firmen nichts gearbeitet werden kann und dass bei Straßenarbeiten ein Hauptkabel gekappt wurde, es könnte noch eine Weile dauern.
    Über diese Zwangspause lachten wir ganz herzerfrischend.
    Als der Strom dann wieder da war, war von allen Seiten ein Bedauern zu hören, weil es so nett geworden ist.

    Ich selber finde diese Abhängigkeit vom immer teuereren bald unbezahlbaren Strom gar nicht gut, nicht gut für die Seele.

    Lieben Gruß
    Bettina

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  21. Besucherin sagt:

    Seids mir nicht bös, aber ich muss schon ein wenig schmunzeln, wenn ausgerechnet die Deutschen sich in Gruselszenarien suhlen.
    Ich war bei einem richtigen Grusel mal vor Ort

    https://de.wikipedia.org/wiki/Erdbeben_von_Spitak_1988

    wir waren mit der Rettungshundebrigade vor Ort, die Deutschen mit dem THW, Schweizer waren auch da, weiß nimmer wie die Organisation geheißen hat..
    Wir hatten ca. 80 Hunde mit, paar Tonnen medizinische Ausrüstung, und zig Paletten Canneloni und sowas.
    Die Deutschen haben die Trinkwasserversorgung praktisch über Nacht hingekriegt, Notstrom an den neuralgischen Punkten, medizinische Notversorgung, lief alles wie ein Uhrwerk. Die Leute dort waren unheimlich dankbar, und konnten es gar nicht fassen.
    UND IHR MACHT EUCH INS HEMD WEGEN STROMAUSFALL?

    Und btw, haben wir mal auf einem anderen Forum erörtert,DE bunkert als einziges europäisches Land Lebensmittelreserven, die fast ein Jahr reichen.

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  22. Usul sagt:

    Ist das dann hier „Fake“
    Jedenfalls finde ich kein offizielles Statment?

    https://brd-schwindel.org/brd-hat-die-notfallreserven-verschenkt/

    Habe mir das Impressum auch nicht angeschaut, scheint auch keins zu haben? Da tummeln sich so viele „ohne“ mit Server irgendwo im Nirvana, wo alles erlaubt ist!

    Ohne Strom gehts in die Hölle?

    Da solls doch warm sein! Ob nun langsam abbrennen die Kerze oder schnell, Hauptsache HELL!

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  23. Besucherin sagt:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Zivile_Notfallreserve

    wir haben das anderswo mal genauer aufgedröselt nach den verfügbaren Quellen, da gings auch um Austausch wg. Ablaufdatum usw.
    Dass man das Zeugs kurz vor Verfallsdatum schlicht verschenkt, ist naheliegend – wer soll das auch kaufen. Da gehts insgesamt um einen Wert von 200 Millionen, also um Schas mit Quastl.

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  24. sandmezer sagt:

    kennn ich alles.. jahre im haus ohne wasser u strom… aber das beste.. hier fritzchen kommentare grosse lachnummer von modernis nixwisser..

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  25. luckyhans sagt:

    zu LdT um 02:10
    Was ich bemerkenswert fand: länger als ein paar Tage (nämlich über 2 Wochen) sind mit Strom versorgt… na, errät es jemand?
    Nein, nicht die Krankenhäuser, auch nicht die Feuerwehr, nicht die Wasserwerke oder das THW – nein, es sind die Flughäfen und das Computersystem der (internationalen) Banken… – ein Schelm wer Arges dabei denkt…

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  26. luckyhans sagt:

    zu Besu-n um 05:24
    “ IHR MACHT EUCH INS HEMD WEGEN STROMAUSFALL?“ –
    nicht kapiert? es geht nicht um einen ZEITWEILIGEN oder lokal begrenzten Stromausfall, sondern um den Komplettausfall des Netzes, über den Ludwig nachgedacht hat – ja, des gesamten Netzes – durch kontinentweite Katastrophen, durch den Zuesammenbruch der miteinander vernetzten Stromnetze der verschiedenen Länder, durch einen EMP oder was auch immer.
    Klar läßt sich’s leicht agieren, solange man eine funktionierende „Basis“ hinter sich hat, aber wenn die mal weg ist?
    Wenn kein Flugzeug Nachschub bringt? Wenn jedes Auto nur soweit fährt, wie Sprit im Tank ist und dann unwiderruflich stehenbleibt?
    Wenn die Wiederherstellung der Wasservorsorgung im Katastrophengebiet nicht gelingen kann, weil es auch drumherum keinen Strom mehr gibt, weil die Netze zusammengebrochen sind oder Trafos in den die Umspannwerken durchgebrannt? (Lieferzeit solcher Geräte zwischen 6 und 18 Monate, Herstellerkapazität reicht gerade, um veraltete zu ersetzen)

    Es geht um die totale Technologieabhängigkeit, die hier am Beispiel der Elektroenergie mal verdeutlicht wurde.
    Gut, wenn dich das nicht zum Nachdenken bringt, daß keiner mehr überlebensfähig ist, wenn die „Segnungen der Zivilisation“ mal längere Zeit wegfallen – so what: jeder geht seinen Weg… 😉

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  27. thom ram sagt:

    sandmezer

    schön lachen du können wegen schreiben hier leute weil können du leben ohne wasser gut.

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  28. rechtobler sagt:

    @palina
    „nur mit dem Wasser kann es ein echtes Problem geben. Verfüge leider auf keinen Zugang zu einer Quelle.“ In dieser Lage sind die allermeisten – aber es gibt Kanister verschiedner Grössenordnung, grosse Glasflaschen (20 – 25lt) in denen Süssmost ab Presse gelagert wird, etc..Dem Einfallreichtum sind keine Grenzen gesetzt wie man/frau Wasser lagern kann. Die Haltbarkeit lässt sich mit chemischen wie energetischen Mitteln verlängern und zudem, als WC-Spülung eignet sich auch verdorbenes Wsser :-). Für den Notfall ist Flaschenwasser auch in PET ok, verdirbt nicht und jeder darf sich gerne mal fragen warum 😉 [Nebenbei: „und das soll gesund sein?“]

    @baldur
    Die Kühlsysteme von AKW basieren auf Strom, erzeugt mit Notstromaggregaten – die wiederumlaufen i. d. R. mit Diesel und nur so lange wie der gebunkerte Vorrat reicht! Also eine weiteres Problem bei wirklich heftigen, längerfristigen und vor allem Landesnetzübergreifenden Stromausfällen. Wird beklemmend gut beschrieben im erwähnten Buch/Hörbuch „Blackout“.

    Ich beschäftige mich schon seit 2008 mit der Thematik und muss Luckyhans absolut rechtgeben und ihn unterstützen. Leider sind wir dermassen wohlstandsverwöhnt, dass alleine schon der Gedanke, dass so etwas möglich sein könnte in keiner Ecke der Hirnwindungen Platz findet. Es ist unglaublich, nur eine Minderheit akzeptiert alleine die Möglichkeit solchen Geschehens. Ich stelle mir die Konsequenzen lieber nicht vor!! Der Hammer ist ja, dass solche Dinge auch durch massive Sonnenstürme verursacht werden können – und das ist schon dagewesen (1859)!

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  29. blackhawkone sagt:

    Hat dies auf ERWACHE! rebloggt.

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  30. Holger sagt:

    Strom wird seit Mitte des 19. Jahrhunderts technisch genutzt. Erste Haushalte wurden um 1900 an das Stromnetz angeschlossen. Ist gerade etwas mehr als 100 Jahre her. Jetzt würde ohne Strom die Hölle ausbrechen. Technischer Fortschritt macht die Gesellschaft also anfälliger. Es entstehen mehr Gefahren durch Fortschritt.

    http://www.atx-netzteile.de/elektrizitaet-die-geschichte-vom-strom.html

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  31. palina sagt:

    @rechtobler
    danke für die Hinweise.
    „Die Haltbarkeit lässt sich mit chemischen wie energetischen Mitteln verlängern.“
    Hast du Kenntnisse darüber? Was genau brauche ich dazu? Kann mich auch gerne im Netz informieren.
    Aber wenn du das weisst muss ich mich da nicht lange informieren. Verkürzt sich der Prozess. Wäre dir sehr dankbar.

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  32. rechtobler sagt:

    @palina
    Tue ich gerne, aber Du wirst nicht ums ‚googlen‘ rumkommen 😉
    –> energetisch: da gibt es einiges auf dem Markt oder im Netz: der Grander-Energiestab (€ 89.-, mein pers. Favorit im physischen Bereich), freie Energiesymbole (http://www.pendelrute.at/1870797.htm), die Lemniskate (liegende 8) ist ebenfalls ein sehr starkes Symbol – ausprobieren gilt 🙂
    –> chemisch: in Outdoorshops erhältliche Chlortabletten, Natriumchlorit (MMS)
    Nicht zuletzt ist es empfehlenswert für den Notfall einen Wasserfilter aus dem Outdoorbereich vorrätig zu haben. Sehr günstiges Beispiel ist der kleine und handliche „Sawyer“-Minifilter, Katadyn ist grösser und vor allem viel teurer – aber absolut bewährt!
    Da ich Grander-Fachberater bin ist mein Wasservorrat logischerweise aud diese Art stabilisiert (Unken haben zu schweigen von wegen ‚wissenschaftlich nicht nachvollziehbar, etc. – ok? 😉 )
    Ansonsten mache Dich schlau z. B. bei kopp-verlag.de – aber tue etwas! 5 vor 12 dürfte vorbei sein.

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  33. Ludwig der Träumer sagt:

    Regenwasser aus der Straßenpfütze schlabbern tuts auch. Wenn meine Katze Miau Meeh die Wahl zwischen unserem eigenem Brunnen und der Pfütze hat, schlabbert sie die leer. Vor drei Jahren mir in meinem Refugio zugelaufen, mag sie das Dreckwasser besonders. Sie ist seit Jahren kerngesund. Das gibt mir zu denken. Was sie nicht mag, ist meine Beschäftigung mit was läuft schief in der Welt. Sie mahnt mich des öfteren, inne zu halten und besetzt meine Schreibhilfe. Warum wohl. Ich denke, sie hat mehr Ahnung von unserem schöpferischen Auftrag als wir.
    https://i2.wp.com/bumibahagia.files.wordpress.com/2017/01/miah-meeh_002.jpg?ssl=1&w=450

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  34. corvusalbusberlin sagt:

    „…..sie hat mehr Ahnung von unserem schöpferischen Auftrag als wir..“ Davon bin ich überzeugt.

    Ist das ein wunderschönes Tier. Da kann man gut auf die Menschen verzichten, obwohl Sie es mit ihr auch nicht leicht haben werden.

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  35. thom ram sagt:

    rechtobler

    *–> chemisch: in Outdoorshops erhältliche Chlortabletten, Natriumchlorit (MMS)*

    Du meinst Natriumchlorid???

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  36. Einer von vielen Narren sagt:

    Auf SRF gab’s Anfang Jänner die Serie „Blackout“ in der über 7 Tage ein Stromausfall in der Schweiz behandelt wurde. Könnte nicht nur in der Schweiz durchaus passieren . . .

    http://www.srf.ch/play/tv/kultur/video/blackout-tag-1-der-strom-faellt-aus?id=a79f7e42-c5c7-483d-ab04-64fe19122fc2

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  37. rechtobler sagt:

    @Thom Ram
    Nein mein Lieber: Natriumchlorid = Kochsalz // ich meine Natriumchlorit = Wasserdesinfektionsmittel, siehe auch MMS (Jim Humble)

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  38. rechtobler sagt:

    @ L.d.T. „aus der Regenpfütze schlabbern tuts auch“ Da stellt sich ganz einfach die Frage, was hat es im Brunnenwasser das der Katze widersteht? Ich weiss, es gibt viele Katzen welche aus Blumentopfuntersätzen oder Giesskannen trinken. Allerdings ist wichtig zu wissen, dass die Katze als urspr. Wüstentier nur relativ wenig trinkt sondern ihren Flüssigkeitsbedarf natürlicherweise aus der (Frischfleisch!!)Nahrung = Mäuse, etc. bezieht. Wenn ich an die ’saubere‘ Luft denke und dass der Regen die Dreckpartikel bindet und in ebendiesen Pfützen liegenlässt … Na da Prost!

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  39. Usul sagt:

    Ja Katzen fressen aber auch Gras zum Kotzen, damit sie den Mist wieder loswerden.
    So wie die Eulen die „Gewölle“ ausspeien.

    Gift ist immer eine Frage der Dossierung. Letztlich ist alles Gift.
    Und Lebewesen haben im gesunden Zustand die Eigenschaft die Giftstoffe wieder abzugeben!

    Ausleiten!

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  40. palina sagt:

    @rechtobler
    tausend Dank für deine Hinweise. Hat mich sehr gefreut. Werde mich drum kümmern.

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  41. Jens sagt:

    Ein guter Keller ist wichtig, im Winter nicht unter Null und im Sommer nicht über + 15

    Im Herbst werden Kartoffeln, rote Bete, Kohl, Rüben usw. eingekellert. Wer Hühner hat kann auch Körner für sich selbst einlagern, die kann man bei Nichtgebrauch auch noch im Frühling, Sommer und Herbst verfüttern.
    Eine Handmühle ohne Motor ist recht wichtig, allerdings nützt das eigentlich nur hier in Osteuropa, weil da gibts noch keine Vorschriften für den Ofenbau, haben selbst einen russischen Ofen, der wird nur mit Holz beheizt,
    ein Plita und ein Grubka ist auch recht einfach zu bauen, fragt mal Eure russlanddeutschen Nachbarn, da dürfte der eine oder andere sicher noch das Wissen haben.

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  42. Bettina sagt:

    Also vor Wassermangel hab ich nicht so die Angst.
    Oder doch, als es vorletzten Sommer über acht Wochen nicht geregnet hat und draußen jeden Tag über 40 Grad waren, da sind bei uns viele Brunnen versiegt.

    Die Dorfbrunnen sind so was von wichtig und werden immer mehr umgeleitet, vernachlässigt zwecks Neubaugebieten und der Wasserrechnung, die seit den letzten 10 Jahren nun das fünffache kostet.

    Man sollte seine Sonntagsspaziergänge doch mal in wohnsitznahe Überlebensregionen leiten, solche Überlebensregionen, wo z.B. eine Quelle enspringt und die auch schnell zu erreichen ist mit dem Fahrrad oder zu Fuß.
    Da könnte man dann mal spaßeshalber eine Wasserprobe nehmen und diese Analysieren oder analysieren lassen.
    Ganz einfach geht das mit so einem Testkoffer für Aquaristik https://www.amazon.de/JBL-Testkoffer-Tests-Süßwasseranalyse-Testlab/dp/B000H6SQKI?SubscriptionId=AKIAJKPUGLD5JVB46IBQ&tag=freeyourfamil-21&linkCode=xm2&camp=2025&creative=165953&creativeASIN
    oder auch in der Apotheke für ca. 20,- Euronen.
    http://www.apotheken.de/club/46397/ostertor-apotheke/beratung/brunnenwasseruntersuchung/

    Zumindest hätte man dann sein Überleben in Notzeiten von wegen Trinkwasser gerettet.

    Ich habe schon seit Jahren immer einen Vorrat an Moringasamen zuhause. Mit denen lässt sich auch das letzte Wasser aus der Pfütze trinkbar machen.

    Warum jetzt Hunde und Katzen lieber Brachwasser trinken?
    Das sehe ich eher Homöophatisch, eher als Heilmittel.
    Wenn man überlegt, dass heutzutage Darmbakterien gespritzt werden, weil die Leute kein körpereigenes Immunsystem mehr haben und seit Jahren Propaganda gemacht wird, weil überall die furchtbar schrecklichen Darmbakterien auf jeder Türklinke zu finden sind!
    Dann muss man sich schon Gedanken machen warum seitdem so wahnsinnig viel an resistenten Bakterin in allen Kliniken zu finden ist?
    Und ob das nicht eher mit dieser unnatürlichen „Sterilen Umgebung“ zu tun haben könnte?

    Schon meine Oma hat immer gesagt: „Lasst die Kinder Dreck fressen, weil diese Kinder sind am gesündesten!“

    Lg
    Bettina

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  43. thom ram sagt:

    Ich heisse dich willkommen, Jens.
    Ich mag Menschen, welche von Kellertemperatur, von wärmendem Ofen, von einfach nützlichen Dingen berichten.

    Gefällt mir

  44. thom ram sagt:

    rechtobler 17:04

    Ich bin eine pfüsikalische Nullniete. Isschüscht mein Ding. Dachte als Niete, du hättest dich verschrubetet.

    Ich kann in ein solch Gebiet reingehen, mich kundig machen und dann auch pfernümpftig was sagen. MMS habe ich beackert, aber nicht gestern, sondern vorgestern, und weil vorgestern, sind mir die kemischn Sachn wieder abhirn gekommen.

    Doch eines will ich nochmal sagen:
    Wer MMS zu sich nimmt, nimmt nicht Natriumchlorit zu sich. So viel hoffe ich, mich korrekt zu erinnern. Natriumchlorit sei doch sowas von hochgiftig. Bin grad zu faul, im eigenen Blog nachzuschauen, was ich, für Chemiker pferstäntlich ausgedrückt, zu mir nehme, wenn ich MMS schlucke. Chlorit jedenfalls nüschd.

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  45. rechtobler sagt:

    @ Thom Ram
    Ob es Nullnieten gibt weiss ich nicht, Schlosserei und Mechanik sind wiederum nicht mein Ding, Pop-Nieten, die kenne ich und habe auch schon damit gearbeitet – sind nützlich 🙂
    Also zum Natriumchlorit (NaClO2) = hoch alkalisch, bei der Neutralisierung mit einer Säure entsteht das hochwirksame, antibakterielle Chlordioxid (ClO2), daher geeignet als zur Wasserdesinfektion. MMS besteht aus einer Natriumchloritlösung PLUS separatem Aktivator (= Säure).
    Sorry wenn es Missverständnisse gegeben hat. Ich bin ebenfalls kein Chemiker und wollte das Ganze einfach nur ganz kurz gefasst haben und nicht ellenlange Vorträge zusammenschustern.

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  46. Gravitant sagt:

    Die Zyklen der Erde,
    stehen in direktem Einklang
    mit der Ankunft des Superwellen- Phänomens.
    Der Umschwung des Gravitations-Potenzials
    könnte spürbare psychologische /mentale Effekte hervorrufen.
    Die ersten drei Tage ist Sperrfeuer.
    Danach kann man sich langsam nach draußen wagen.

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  47. hanskolpak sagt:

    «Blackout» – alle Videos des fiktionalen Dokumentarfilms von „srf Schweizer Radio und Fernsehen“ sind am unteren Ende dieser Seite eingebunden.

    http://www.dzig.de/Oekostrom_Die-Grenzen-des-Wachstums

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  48. […] Beitrag von Ludwig der Träumer gefunden bei bumibahagia – Gruß an „thom ram“, sagt Wolfgang […]

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  49. […] Beitrag von Ludwig der Träumer gefunden bei bumibahagia – Gruß an „thom ram“, sagt Wolfgang […]

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  50. ALTRUIST sagt:

    Einsam, ohne Strom, Internet und Lohn: Alpendorf in Österreich vergibt Traumjob

    https://de.sputniknews.com/panorama/20170201314363613-alpendorf-sucht-einsiedler/

    Die Gemeinde Saalfelden in Österreich hat einen der einsamsten Jobs der Welt zu vergeben: Sie sucht einen Einsiedler. Der soll in einer kargen Hütte in den Bergen leben. Ohne Strom, ohne Heizung, ohne Internet und ohne Bezahlung. Es gibt schon mehrere Bewerber.
    Die Bewerbungen landen bei Alois Moser. „Wer sich auf diese Stelle bewirbt, dem muss klar sein, dass er in Abgeschiedenheit lebt“, sagt der Gemeindepfarrer in Saalfelden gegenüber Sputnik. Das ist ein Kriterium für Bewerber. Ein weiteres: „Wir erhoffen uns einen spirituellen Menschen“, erklärt Moser.

    Bitte selbst zu ende lesen , damit man weiss auf was man sich dort einlaesst .

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