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Die reichen Schweizer sind auch geizig im Organspenden

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So grenzwertig blöd provokativ ich den Titel gesetzt habe, so normale Grenzen des Denkens sprengend ist das Thema.

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Oskar Tobler (Alias Rechtobler) hat mich mit seinem Brief an leserbriefe@migrosmagazin.ch // hans.schneeberger@migrosmedien.ch

angeregt, diese medizinische Errungenschaft, welche viel heisser als allgemein erkannt ist, hier zur Betrachtung zu empfehlen.  Es ist notwendig, denn auch was die Organspende betrifft, kommt von Oben das, was Menschen – ihnen nicht bewusst!! – verblöden, idiotisieren und versklaven soll.

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Autor: Oskar Tobler

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Geschätzte Damen und Herren

Lieber Hans Schneeberger

Bei der Lektüre des MM hat es mir jetzt aber den Deckel gelupft. Dass Ihr im aktuellen MM38 auch noch in das Lied des BAG wegen zuwenig gespendeten Organen einstimmt bringt mich gelinde gesagt in Rage. Zuerst finde ich es überhaupt eine Frechheit, dass sich ein Bundesamt und dessen Chef, BR Alain Berset, erdreistet als Werbeträger für eine Industrie – und diese Art Medizin ist nichts anderes als eine Industrie! – aufzutreten und die Bevölkerung aufzufordern im Falle des Ablebens ihre Organe zu spenden.  

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Wie Dumm muss Mensch den sein, diesen Unsinn mitmachen zu WOLLEN? Wie wenig orientiert kann ein Chefredaktor sein zu schreiben „Die Vorstellung, kurz nach dem Tod ausgeweidet zu werden ….“ Hallo? Habe ich irgendwo was verpasst? 

Nach dem Tod des Körpers sind meines Wissens alle Organe nutzlos, denn im Moment wo der Lebensfunke entweicht wird der Abbauprozess eingeleitet! Sie MÜSSEN im noch lebenden Zustand ‚geerntet‘ werden, daher hat die Medizin den sogenannten Hirntod erfunden. 

Wer sagt denn, dass der Körper tot ist wenn die Schaltzentrale im Oberstübchen keine Signale mehr sendet? So einfach ist das. Es gibt zuhauf Berichte von Angehörigen welche massivst erschrocken sind über das Aussehen ihrer ausgeweideten toten Angehörigen, deren Organe sie wider besserem Wissen zur Entnahme freigegeben hatten. 

Schmerzverzerrte Gesichtszüge, vormals dunkle Haare schlohweiss, usw. usf.

Würde das geschehen, wenn der Körper ‚tot‘ gewesen ist? Gäbe es im wirklich leblosen Zustand noch irgendwelche Reaktionen? Wohl kaum. Gestatten Sie daher folgende Fragen: Warum werden Patienten, deren Organe entnommen werden sollen auf dem OP-Tisch angeschnallt? Oder anders rum: warum werden ‚Tote‘ deren Organe gebraucht werden vor dem Eingriff narkotisiert? Mit anderen Worten, die ‚Patienten‘ werden behandelt wie wenn es sich um eine normale OP handeln würde. Dies sind überprüfbare Fakten, jeder Arzt der diese Arbeit vornimmt kann dies bestätigen. Auch schon mal darüber nachgedacht? 

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Noch ein Wort zu den ach so armen, auf Organspenden Wartenden: Nichts, aber überhaupt nichts geschieht zufällig! Versagt ein Organ seinen Dienst, dann hat Mensch irgendwo/-wie Fehler gemacht. Entweder in Bezug auf die Ernährung oder er hat Schindluderei getrieben mit seinem Körper.

Wiederum ‚ganz einfach‘. Es heisst wohl „der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach“ – ich weiss aus eigener Erfahrung, dass es nicht einfach ist seine Gesundheit zu wahren oder gar sie wieder zu erlangen. Es gibt Fallstricke zuhauf und die Nahrungsindustrie kennt alle Tricks der Verführung. Wäre es eine LEBENSmittel-Industrie sähe das ganz anders aus, aber damit liesse sich nicht so viel Kohle machen. Und das gilt auch für das orangene M (Migros, Anm. thom ram)! Es würde den Rahmen eines Leserbriefes sprengen auf all die Stoffe einzugehen, welche in den Fertig- und Halbfertigprodukten enthalten sind und nicht wirkliche LEBENSmittel sind. Jede/r der sich dafür interessiert kann recherchieren und wird fündig werden – garantiert. 😉

Freundliche Grüsse 

Oskar J. Tobler

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Hier der Artikel, auf den sich der Brief bezieht:

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Mehr Organspender braucht das Land

Quelle: http://www.migrosmagazin.ch/menschen/interview/artikel/mehr-organspender-braucht-das-land

Die Warteliste für passende Spenderorgane in der Schweiz ist lang. Mit einer neuen Kampagne will das Bundesamt für Gesundheit mehr Menschen dazu bewegen, ihre Organe zur Verfügung zu stellen – und offener über das Thema zu sprechen. Der Swisstransplant-Direktor im Gespräch.

Rund 1500 kranke Schweizerinnen und Schweizer warten derzeit auf ein Spenderorgan – und die Warteliste wird zusehends länger. 
Eine Kampagne des Bundesamts für Gesundheit (BAG) in Zusammenarbeit mit der Organspendeorganisation Swisstransplant soll nun Abhilfe schaffen: «Rede über Organspende» lautet das Motto. Die Initiatoren erhoffen sich damit einen Anstieg der Organspenden in der Schweiz. 

Derzeit kommen auf eine Million Einwohner nur rund 17 Spender und Spenderinnen: Das entspricht einer Quote von 0,002 Prozent. Bei einem Todesfall müssen oft Angehörige entscheiden, ob Organe gespendet werden sollen oder nicht. Eine mögliche Spende zu thematisieren, fällt vielen schwer, da es bedeutet, sich mit dem eigenen Lebensende auseinandersetzen zu müssen.

Die neue Kampagne setzt auf Humor: Die Spots zeigen etwa einen Schwinger, der seinem Gegner während des Kampfs eine Affäre mit dessen Schwester gesteht, oder ein Paar, das während des Liebesakts über Lohnerhöhungen diskutiert. Die Botschaft: «Es gibt keinen falschen Moment, um über Wichtiges zu sprechen.» Als Botschafter konnten Prominente wie etwa Schauspieler Stefan Gubser gewonnen werden. 

In Frankreich, Österreich oder Italien gibt es rund doppelt so viele Spender. Dort gilt die sogenannte Widerspruchslösung: Wer sich nicht ausdrücklich dagegen ausgesprochen hat, wird nach seinem Tod Spender. Der Bundesrat hat diese Lösung 2013 abgelehnt. 

Mehr Infos: www.swisstransplant.ch

EXPERTENINTERVIEW

Franz Immer (49) ist Herz- und Gefässchirurg FMH sowie Direktor der Organisation Swisstransplant

«Viele möchten sich nicht über das Thema Sterben unterhalten»

Franz Immer (49) ist Herz- und Gefässchirurg FMH sowie Direktor der Organisation Swisstransplant.

Franz Immer, tragen Sie einen Organspenderausweis bei sich? 

Ich besitze tatsächlich einen Ausweis. Darin ist festgehalten, dass ich im Todesfall jegliche Organe, Gewebe und Zellen spenden möchte. 

Wer oder was hat Sie zu diesem Entscheid bewogen? 

Ich habe zehn Jahre lang bei der Herzchirurgie im Transplantationsteam gearbeitet. Am Beispiel der Patienten habe ich erfahren, wie viel Lebensqualität eine Transplantation ermöglicht. Seither steht die Spendenfrage für mich nicht mehr zur Debatte. Im Medizin- und Pflegebereich ist die Bereitschaft zur Spende allgemein hoch. 

Reden Sie auch im privaten Umfeld darüber? 

Ja. Ich hatte ein schönes Erlebnis mit meinem ältesten Sohn: Er hatte mitbekommen, dass wir für eine Website zum Thema Kinderorganspende Geld sammelten, und steuerte aus seinem Kässeli etwas bei. Er ist 15, und für ihn steht heute schon fest, dass er selbst auch spenden möchte. 

Ab welchem Alter sind Organspenden sinnvoll? Ab wann nicht mehr?

In der Schweiz können Babys bereits ab der vierten Lebenswoche spenden. Eine Obergrenze gibt es nicht: Organe wie die Leber kann man bis ins hohe Alter weitergeben – der älteste mir bekannte Spender war 88.

Wie viele Schweizer haben einen Ausweis? 

Wir wissen, dass über 80 Prozent der Schweizer Bevölkerung die Organspende befürworten. Aber nur gerade 15 Prozent haben einen Ausweis oder die «Medical ID»-App. Davon würden 85 Prozent spenden; die anderen haben auf dem Ausweis vermerkt, dass sie nicht spenden wollen. 

Die Angehörigen finden oft nur schwer einen Konsens. 

Was hält die Leute davon ab? 

Viele möchten sich nicht über das Thema Sterben unterhalten. Sie sagen, sie seien zu jung, um sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Das ist problematisch: In den Spitälern weiss man oft nicht, was der oder die Verstorbene gewünscht hätte. Zudem finden die Angehörigen oft nur schwer einen Konsens. Dabei wäre laut Gesetz der Entscheid des nächsten Angehörigen im Sinne des Verstorbenen massgebend.

Welche Rolle spielt dabei die Bequemlichkeit?

Ein gewisser Teil der Leute möchte tatsächlich nicht noch ein weiteres Kärtchen im Portemonnaie haben. Oder sie wissen nicht, wie sie zu einem Ausweis kommen. Dabei kann man ihn auf der Website von Swisstransplant ganz leicht elektronisch herunterladen oder ausdrucken.

Was wollen Sie mit der neuen Kampagne erreichen? 

Wir möchten, dass man sich Gedanken über das Thema macht und seine Angehörigen informiert. Es geht also primär darum, den Diskurs anzuregen, den Entscheid mitzuteilen.

Was halten Sie von der sogenannten Widerspruchslösung?

Ich denke, dass sie viele Vorteile bringt. Wer nicht spenden will, kann sich in einem Register eintragen, sodass der Wille in jedem Fall respektiert wird. Dies bedeutet eine Entlastung für die Angehörigen im Gespräch, da der Verstorbene sich zu Lebzeiten verbindlich gegen eine Organspende hätte äussern können.

Ist dieses Register der einzige Grund, warum in Nachbarländern viel mehr gespendet wird?

Nicht nur. Das System in Frankreich beinhaltet auch die Schulung von Spitalpersonal: Es soll die Angehörigen transparent informieren und umfassend betreuen können. Ich denke, dass die Widerspruchslösung in der Schweiz bald wieder ein politisches Thema wird, wenn die Spenderquote weiterhin so tief bleibt. Auch weil das Nein des Ständerats so knapp ausgefallen ist.

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Ich will etwas dazu sagen. 

Erst mal picke ich etwas meinem Bauernhirn nicht Einleuchtendes raus:

Einerseits lese ich:

Derzeit kommen auf eine Million Einwohner nur rund 17 Spender und Spenderinnen, das sei eine Quote von 0,0002% 

Aha, bei 8 Millionen haben wir also 136 Spendewillige.

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Andererseits lese ich:

Wir wissen, dass über 80 Prozent der Schweizer Bevölkerung die Organspende befürworten. Aber nur gerade 15 Prozent haben einen Ausweis oder die «Medical ID»-App. Davon würden 85 Prozent spenden; die anderen haben auf dem Ausweis vermerkt, dass sie nicht spenden wollen. 

Interessant.

Bevölkerung: 8 Millionen.

15 Prozent davon mit Ausweis: 1,2 Millionen.

85 % davon wollen spenden, das ist rund 1 Million. Hier nun wolle eine Million spenden.

Also wie nun? Es kann doch nicht sein, dass der spezielle Spezialist Herr Franz Immer sich um vier Dezimalstellen irrt? Gemäss Behauptung eins sind 0,002% spendewillig, das wären gesamtschweizerisch 136 Spendewillige.

Ich sehe da eine kleine Diskrepanz zwischen den beiden äh schweizerisch exakten Erhebungen, oder spinne ich wieder komplett? Einerseits 136 Nasen, anderseits 1’000’000? Na ja, kleiner Rechnungsfehler.

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Ich picke vor der Hauptsache ein zweites Detail heraus, welches mich wieder mal meines Schweizer Passes schämen lässt.

Die höchste für Gesundheit zuständige Schweizerbehörde, das BAG, Bundesamt für Gesundheit, es regt die Schweizer an, über das Thema zu reden, und es legt nahe, die Regelungen in Nachbarländern zum Vorbild zu nehmen. Ich könnte ko……en.

Reden!

Bei den Nachbarn abschauen!

Ich erkenne darin Aufforderung zu Hirn – und Herzlosigkeit.

Das Bundesamt müsste Artikel von Menschen, welche sich umfassend, ich habe gesagt: umfassend,  mit dem Thema beschäftigen, veröffentlichen, und es müsste die Bürger auffordern, über das Thema nachzudenken, ich habe gesagt: nachzudenken. 

Bürger, welche selber denken, sie würden sich in den natürlichen, guten Lebensfluss eingeben, und sie würden denen, welche mittels Transplantation dickfette Kasse machen, das Geschäft versauen.

Was die Oberen in diesem tollen Amt im sehr wunderbaren Bundeshaus machen, und was der gütige Herr Tokter anpreist, ist nichts weiter als Werbung für die sackgeldschwere Transplantationsindustrie. Ethische, moralische, religiöse, spirituelle Aspekte werden nicht beleuchtet. Aufforderung zu sinnlosem Reden = Quasseln = braav öppis dezue sääge, das, ja. Heil dir Helvetia.

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Ich fasse das Wichtige zusammen:

Erstens

Organe, welche von einem nicht mehr lebendigen, wirklich nicht re-animaierbaren Menschen entnommen werden, sind nicht tauglich. Das bedeutet: Menschen, welchen Organe entnommen werden, leben noch.

Die Frage muss lauten: Bist du, Spender, bereit, bei lebendigem Leibe ein Organ abzugeben, und damit oder dabei deinem Leben ein Ende setzen zu lassen?

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Zweitens

Jede einzelne Menschliche Zelle enthält den gesamten Bauplan des betreffenden Menschen. Mehr. Sie enthält sämtliche Informationen dieses Menschen Persönlichkeit. Die ganze menschliche Existenz des Empfängers wird hiemit von einem fremden Organ beeinflusst.

Die Frage muss lauten: Willst du, Empfänger, von dir nicht steuerbare Veränderungen deiner Persönlichkeit durch das dir eingesetzte, fremde Organ in Kauf nehmen?

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Im Bundeshaus in Bern sitzen offensichtlich Leute, die nichts wissen und daher anderen Aufgaben zugeführt werden müssen.

Oder aber sie wissen, was Sache ist, und sie führen die Bevölkerung hinters Licht. In diesem Falle müsste man sich überlegen, wohin sie verpflanzt werden müssen, damit sie Menschen nicht mehr gefährden können.

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Dank an Oskar Tobler „Rechtobler“

thom ram, 21.09.0004 (Für Organspender und – empfänger eher 2016)

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10 Kommentare

  1. Piet sagt:

    Manchmal ist es SEHR gut, geizig zu sein… Sie auch hier: https://leuchtturmnetz.wordpress.com/?s=organspende

    Gefällt mir

  2. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt und kommentierte:
    Organe, welche von einem nicht mehr lebendigen, wirklich nicht re-animaierbaren Menschen entnommen werden, sind nicht tauglich. Das bedeutet: Menschen, welchen Organe entnommen werden, leben noch.

    Die Frage muss lauten: Bist du, Spender, bereit, bei lebendigem Leibe ein Organ abzugeben, und damit oder dabei deinem Leben ein Ende setzen zu lassen?

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  3. Recht so Herr Tobler, auch ich bin absolut gegen Organspende und trage einen Nichtorganspendeausweis bei mir……
    Danke Piet, wollte das mit dem Artikel auch eben einbringen 🙂

    War selbst schon damals bei facebook in einer Antiorganspendegruppe drin gewesen, wo vor allem auch der seelisch geistige Bereich beleuchtet wurde, da es einige der betroffenen Hinterbliebenen gab, die weiterhin Kontakt zu den „Opfern“ der Organspende hatten.
    Eine davon ist eine Freundin von mir, die lange Zeit in der Transplantationsmedizin gearbeitet hat und mir erzählte wie stark sich die Patienten auf dem OP Tisch gewunden haben, schmerzberzerrte Gesichter hatten, die Körper voller Anspannung waren, wenn man sie „ausweidete“ ( anders kann man es nicht beschrieben)
    Dass obiger Mediziner das seit 10 Jahren mitmacht und sich immer noch nicht davon distanziert hat, ist wohl nur einem bösartigem Kalkül zuzuordnen……ich würde es nicht mehr können, tu mich schon extrem schwer wenn ich Menschen Dinge applizieren muss, von denen ich weiss dass sie kontraproduktiv ihrer Erkrankung gegenüber sind…..bin froh wenn sich die Patienten verweigern, oder aber ich lasse nach Möglichkeit Kollegen das tun, die das mit sich vereinbaren können…

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  4. Yoku sagt:

    Wieder mal Danke für das Thema und Dein mitrechnen zu den gelieferten Zahlen unserer sogenannten Experten!

    Die Zeitungen sind gespickt mit Organspende-Propaganda, und kitschigen Suggestionen, was für einen Lebenssinn es ist, wenn man die Organe spendet, und wie kaltblütig, unzeitgemäss und egoistisch es sei, wenn man nicht spendet.

    Wieder mal ein Hirnwäsche-Programm im schönen Deckmäntelchen, Schwerkranken ein besseres Leben schenken zu können, wenn die Kassen bei wenigen grosse Zahlen schreiben.

    Erst grad wurde ein tragischer Verkehrsunfall in den Schweizer Medien ausgeschlachtet, wo das angeblich tödlich verletzte 8-jährige Mädchen vier Menschen das Leben gerettet hat, nachdem die traurigen Eltern der Organentnahme zugestimmt haben.

    Der menschliche Körper ist ein riesiges Wunder, von dem wir kaum etwas verstehen. Bei Ärzten fällt mir oft auf, dass der Körper wie eine Bio-Maschine gesehen wird. Diese Ärzte empfinde ich ähnlich wie Automechaniker.

    Wie beschrieben, wurde der Hirntod erfunden, um das Geschäft mit der Organspende ins Rollen zu bringen. Ich habe Videos gesehen, wo die Hirnaktivitäten bei tiefer Meditation gemessen wurden. Bei einem Mönch konnten keine Hirnaktivitäten mehr registriert werden, bis er wieder aus der Meditation raus kam. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass auch im Sterbeprozess, der Körper mit seinen Organen eine wichtige Funktion haben.
    Niemals würde ich mir Organe freiwillig entnehmen lassen.

    Gefällt 2 Personen

  5. Zita sagt:

    Dem ist wirklich so, nun sind wir aber bereits wieder einige Schritte weiter, und wie wärs wenn wir Energie in das Projekt, Organe „nachwachsen lassen“ geben würden?
    Leider ist es so, dass diesen Blog praktisch nur Leute lesen, die über die Organspende Bescheid wissen, und Ihr wertvolles Wissen eben nicht in MM- Magazin veröffentlicht werden darf. (Wie so viele andere Themen, die unter dem Zepter der Pharmaindustrie stehen)
    Darum liebe Leute, lasst uns die Energie in Projekte geben, die uns jetzt zeigen, wie die Organe wieder nachwachsen können.
    Die Eltern dieses Mädchen haben es nicht besser gewusst.
    Anders, als die Kriegstreiber im Nahen Osten, die absichtlich einen Krieg auslösen, dass sie die Organe „ernten“ können.
    Offenbar ist den Schweizern das Szenario „Transplantation“ zu nahe oder zu undurchsichtig, dass sie „geizig“ sind.
    Und wer weiss, vielleicht ist der Tag näher als wir denken, dass auch wir die Plattform erhalten unser Wissen mit allen anderen öffentlich zu teilen/ beizustehen.

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  6. Dude sagt:

    rofl

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  7. Rechtobler sagt:

    @ Thom Danke für Deine erweiternden Ausführungen und Rechenübungen. Während dem Lesen der Kommentare ist mir eine Begegnung in einem Seminar vor >20 Jahren in den Sinn gekommen. Irgendwie ist das Gespräch auf meine Leidenschaft, das Motorrad fahren, gekommen, worauf eine Teilnehmerin, ihres Zeichens Krankenschwester (sorry, alte Bezeichung) auf der Intensivstation eines dt. Krankenhauses, gemeint hat, diese Leute wären ihnen am Liebsten, weil es im Falle des Falles eine ganze Menge guterhaltener Organe gäbe (risikofreudige = eher unfallgefährdete Fahrer sind i. d. R. noch jung). Da erübrigt sich ein weiterer Kommentar wohl 😉 NB, ich erfreue mich weiterhin gelegentlicher Ausfahrten mit meinem alten Motorrad – gemütlich, denn der Weg ist das Ziel 🙂

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  8. Rechtobler sagt:

    Nachtrag: natürlich immer mit dem Anti-Entnahmeausweis in der Tasche 🙂

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  9. @Rechtobler
    Ja, leider gibt es diese Gattung der „Krankenschwestern und Brüder“ immer noch, bei denen passt auch die Bezeichnung krank, denn die leben in dem Gedanken dass unser Gesundheitswesen die Menschen gesunden lassen würde……von dem Gedanken hab ich mich distanziert.
    Natürlich gibt es einige Bereiche, wo Medizinmänner und Frauen eine gute Arbeit machen, es gibt nicht nur schlechte Mediziner. Doch hängen sie alle dermassen in diesem Konstrukt drin, welches im Hintergrund von ganz anderen gelenkt ist und von denen vorgegeben ist, wie und mit was geheilt werden sollte….zudem einen riesigen Druck von den Chefärzten bekommend, die wiederum den Druck von Verwaltungsseite bekommen, eventuell dahinter noch eine Holdingleitung…..
    Ich habe in so viele Konstrukte hineingeschaut, es ist wirklich nicht einfach, da es nur sehr wenige Alternativen dazu gibt, und selbst die passen sich mittlerweile an, da sie sonst ihre Häuser schliessen könnten……die Kassen bei uns zahlen halt nur dafür, wer mit ihrem System konform geht.
    Die DRG’s sind die Mausefalle für das Gesundheitswesen gewesen….wollten wir alle damals nicht und konnten uns doch nicht dagegen wehren.

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  10. zum Augen öffnen für alle die glauben, dass Organspende etwas ganz Tolles ist

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