bumi bahagia / Glückliche Erde

Startseite » WELTGESCHEHEN / GEGENWART » Frankreich » 26.Juli 0004 / Saint-Étienne-du-Rouvray / Le meurtre de Pasteur Jacques Hamel

26.Juli 0004 / Saint-Étienne-du-Rouvray / Le meurtre de Pasteur Jacques Hamel

.

Verdankenswerterweise widmet sich Autor Giulio Meotti der Ermordung des Priesters in Saint-Étienne-du-Rouvray. Verdankenswerterweise besonders darum, weil sich weder die Pinocciomedien noch der Vatikan über die Tat zu grämen scheinen.

Ich schicke dem Pater meinen Herzensgruss und wünsche auf seiner jenseitigen Fahrt Glück und Segen.

Ich richte meinen Dank an Autor Giulio Meotti und an den Uebersetzer Daniel Heiniger sowie an GATESTONE, welche den Artikel veröffentlicht haben —–> hier.

Bei allem Respekt vor der Arbeit von Giulio Meotti erlaube ich mir, an einigen Stellen, kursiv, meine Gedanken einzuwerfen, nicht als Kritik, sondern als zusätzliche Anregung für dich, lieber Leser.

thom ram, 08.08.0004 (für Leute, welche Kirchen in Moscheen umbauen, wohl eher 2016)

.

.

.

Wird Europa ablehnen, zu knien, wie der heroische französische Priester?

.

von Giulio Meotti
8. August 2016

Englischer Originaltext: Will Europe Refuse to Kneel like the Heroic French Priest?
Übersetzung: Daniel Heiniger

.

Stellen Sie sich die Szene vor: Die katholische Morgennmesse in der nördlichen französischen Stadt Saint-Étienne-du-Rouvray, eine fast leere Kirche, drei Pfarreimitglieder, zwei Nonnen und ein sehr alter Priester. Messerschwingende ISIS Terroristen unterbrechen die Messe und schlitzen den Hals des Paters Jacques Hamel auf. Diese herzzerreißende Szene beleuchtet den Zustand des Christentums in Europa.

Beleuchtet wird der Zustand des Christentums insofern: Das Kirchenchristentum ist von der Spiritualität und den wundervollen Anregungen des Jesus Christus mit Namen Joshua so weit abgedriftet, dass wahrhaftig Suchende sich nicht mehr dort treffen mögen, wo  Verwässertes und Verbogenes doziert wird, dass sie sich auch noch so wunderbarer Kirchen fernhalten.

.
.
Pater Jacques Hamel wurde am 26. Juli in der Kirche von Saint-Étienne-du-Rouvray von islamischen Dschihadisten ermordet.
.
Es passierte schon früher. Im Jahr 1996 wurden sieben französische Mönche in Algerien geschlachtet. Im Jahr 2006 wurde ein Priester im Irak enthauptet. Im Jahr 2016 nahm dieses schreckliche islamische Ritual Platz im Herzen des europäischen Christentums: Die Stadt der Normandie, wo Pater Hamel ermordet wurde, ist der Ort des Prozesses gegen Jeanne d’Arc, der Heldin des französischen Christentums.

Frankreich hatte wiederholt gewarnt: Europas Christen wird das gleiche Schicksal treffen wie ihre östlichen Brüder.

Wer ist „Frankreich“?

.

Aber Frankreich weigerte sich, Europas Christen, noch diejenigen im Osten, zu schützen. Als vor einem Jahr der Rektor der Großen Moschee von Paris, Dalil Boubakeur, vorschlug, leere französische Kirchen in Moscheen umzuwandeln (wie diejenige in Saint-Étienne-du-Rouvray), unterzeichneten nur ein paar wenige französische Intellektuelle, angeführt von Alain Finkielkraut und Pascal Bruckner, die Protestnote mit dem Titel „rühr‘ meine Kirche nicht an“ („Touche pas à mon église„) zur Verteidigung des französischen christlichen Erbes. Laurent Joffrin, Direktor der Tageszeitung Libération, führte eine linke Kampagne gegen die Protestnote und beschrieb die Unterzeichner als „altersschwach und faschistisch„.

Seit Jahren haben die französischen sozialistischen Bürgermeister in der Tat den Abriss von Kirchen oder deren Umwandlung in Moscheen genehmigt (das gleiche Ziel wie ISIS, aber durch andere, „friedlichere“ Mittel). Außer im Saint-Germain-des-Prés-Viertel von Paris und in einigen schönen Gebieten wie dem Festival von Avignon erlebt Frankreich eine dramatische Identitätskrise.

Ist das so? Ich war das letzte Mal vor 24 Jahren in Nordfrankreich, kann nicht mitreden. In meiner Vorstellung ist es unmöglich. Ich kann falsch liegen. Lieber Leser, bist du Frankreichkenner? Gibt es in Frankreich Menschen wie in der Schweiz und wie in Deutschland, welche die eigenen Landsleute  und die landestypischen Eigenschaften ablehnen?

.

Während die Bemühungen, Frankreichs Kirchen zu retten, dämonisiert oder ignoriert worden waren, erlitten gefährdete Ostchristen, die durch ISIS ausgerottet werden, dasselbe Schicksal. „Es ist nicht mehr möglich, diese ethnische und kulturelle Säuberung zu ignorieren“, liest sich ein Aufruf, unterzeichnet von den üblichen kämpferisch „islamophoben“ Intellektuellen wie Elisabeth Badinter, Jacques Julliard und Michel Onfray. Im März warf die Zeitung Le Figaro der Regierung von Manuel Valls vor, die Christen, die von ISIS mit dem Tod bedroht werden, im Stich zu lassen durch die Weigerung, ihnen Visa zu gewähren.

Dass eigene Leute im Stich gelassen werden, scheint keineswegs nur deutschtypisch zu sein. 

.

Gehen Sie in diesen Tagen in Europa herum: Sie werden keine einzige Demonstration finden, die gegen die Tötung von Pater Hamel protestiert. Im Januar 2015, nach dem mörderischen Angriff auf Charlie Hebdo, gingen die Franzosen auf die Straße, um „Je suis Charlie“ zu sagen. Nach dem 26. Juli 2016, am Tag an dem in einer Kirche ein 85-jähriger Priester ermordet wurde, sagte niemand: „Wir sind alle Katholiken“. Selbst Papst Franziskus blieb im Angesicht des wichtigsten anti-christlichen Ereignisses auf Europas Boden seit dem Zweiten Weltkrieg still und sagte, dass die Islamisten „Geld suchen„. Die gesamte Geistlichkeit des Vatikans weigerte sich, das Wort „Islam“ zu sagen oder zu schreiben.

Ein gewichtiger Abschnitt. Auch in „unserer“ Szene werden heute oft alle Muslime in einen Topf gehauen, dann nämlich, wenn behauptet wird „der Islam“ stecke hinter den Uebeln.

Islam ist nicht gleich Islam, das muss man sich mal merken. „Der“ Islam hat weltweit verschiedene Färbungen.

„Der“ Muslim ist nicht gleich „dem“ Muslim. Das Spektrum reicht weit und ist phacettenreich. Ich kenne in Indonesien ebenso einfach – primitiv – fanatisch islam – Gläubige wie Muslime offenen Geistes und bewegten Herzens. 

Die Zionisten haben einen gewaltigen Sieg errungen dann, wenn immer mehr Nasen zu trompeten beginnen: „Der Islam, die Muslime, die sind es, die sind das Uebel“. Wie war das doch gleich? War da nicht mal „teile und herrsche“?

Damit rede ich eine Tat wie den hier besprochenen Mord durch ein paar Nasen mit dem seelischen Entwicklungsstand unter der Ebene eines Hundes (kein Scherz) nicht klein. Damit warne ich verd nochma vor absolut unzulässiger Vereinfachung und vor dem damit verbunden virtuellen Feindbild.

.

Wahrheit kommt nur von ganz wenigen Autoren. „Religionen überwinden andere Religionen; Polizei hilft wenig, wenn man keine Angst vor dem Tod hat.“ Mit diesen Worten, sechs Monate nach dem Massaker von Charlie Hebdo, sprach der Schriftsteller Michel Houellebecq mit der Revue des Deux Mondes. Unsere Elite sollte es nach jedem Massaker lesen, bevor sie Seiten füllt mit dem „Versagen der Geheimdienste.“

 

Es ist nicht so, dass ein zusätzliches französisches Gendarmeriefahrzeug den Islamisten, der 84 Personen in Nizza schlachtete, hätte stoppen können. Vielleicht. Könnte sein. Aber das ist nicht der Punkt. Rituell wiederholen Europas Medien und Politiker nach jedem Massaker die Geschichte vom „Versagen der Geheimdienste“. Im Fall des Angriffs in Saint-Étienne-du-Rouvray geht die Geschichte um einen Terroristen, der unter Überwachung gestellt wurde.

Die „Geheimdienstversagen“-Theorie ist ein Feigenblatt, um zu vermeiden, über den Islam und sein Projekt der Eroberung Europas reden zu müssen. Es ist der bekannte Verhaltenskodex nach jedem islamistischen Angriff. Dann fügen sie hinzu: „Vergeltung“ schafft eine Spirale der Gewalt; Man muss für den Frieden arbeiten und gute Absichten zeigen. Dann kommt in zwei oder drei Wochen das fatale „wir haben es verdient“. Wofür? Dafür, dass wir eine Religion haben, die anders ist als ihre?

Richtig. Dreimal richtig. 

Dass wir die heutige Situation darauf zu reduzieren haben, dass „Geheimdienste versagen“, ist lächerlich und versuchte Beleidigung auch kleinen Verstandes. Wie es zur heutigen Situation gekommen ist, lässt sich ausführen in einem Werk von 12  je 1000seitiger Büchern. Ich bevorzuge die Kurzfassung:

Raffinierte schwarze Kräfte, welche die gesamte Erde vampiristisch missbrauchen, haben die Menschen geblendet, und zwar nicht über ein paar Jahrhunderte, sondern über Jahrzehntausende. Das ist jedoch nur die eine Seite der Medaille.

Die andere Seite: Die Seelen der Menschen waren damit einverstanden, in die fast komplette Ignoranz des Kali Yuga, des finsteren Zeitalters, abzusteigen. Es war die perfekte Co – Kreation. Und heute steigen alle, die es wollen, aus dieser Unbewusstheit auf. Schrittweise. In dem Masse, da wir Menschen bewusster werden, werden Not und Uebel in sich zusammensinken.

Wir hören immer die gleichen Stimmen, wie in einem großen Verstellungsspiel und kollektiver Desorientierung, in dem niemand weiß, welcher Feind zu schlagen ist. Aber immerhin, ist es nicht viel tröstlicher, vom „Geheimdienst“ anstelle der Islamisten zu reden, die versuchen, durch Terror und Scharia die Unterwerfung von uns armen Europäern zu erzwingen?

Vom „Geheimdienst“ und dessen Versagen als Ursache der Anschläge zu sprechen, ist – ich sagte es schon – tatsächlich Idiotie und Teil der Gesamtidiotie der Pinocciomedien. 

Giulio Meotti spricht von einem Feind, der zu schlagen sei. Ich ehre und akzeptiere, dass er es so sieht. Ich sage: 

Es gibt keinen zu schlagenden Feind.

Auch wer einen Schritt weiter in den Kaninchenbau sich getraut und erkennt, dass nicht missleitete armkleine Seelen, welche grabschen und morden, die Wurzel der Uebel sind, sondern dass dahinter andere stehen und dahinter nochmal andere, hat immer noch nicht erkannt, wie ich / du aus dem schwarzen Wirbel nach unten rauskomme / rauskommst.

Auch wenn es dir missfallen sollte, lieber Leser, ich sage es mir täglich und hier in bb fast täglich. Ich muss in mir aufräumen. In meinem Aussen wird es genau so lange Diebstahl, Uebergriff und Mord geben, als in mir selber unerkannt Diebstahl, Uebergriff und Mord wabern. Ich habe in meinen Gerümpelkammern aufzuräumen und sie von Licht durchfluten zu lassen. Die guten Folgen im Aussen kommen so sicher wie das Amen in den Kirchen (als es noch Kirchen gab, haha).

Möcht noch anmerken. Meine bewusste Aufräumarbeit fing bei mir als Kind schon an, doch wirklich intensiv seit 15 Jahren. Und … mit der Zeit macht es sogar mehr und mehr Spass! Oh, da hab ich noch dampfende Scheisse liegen. Ich nehme sie und gebe sie auf den Kompost, auf dass sie helfen werde, Früchte zu bringen. 

.

Europa ist anscheinend zu einen permanenten Belagerungszustand verdammt. Aber was wenn eines Tages, nach mehr Blutvergießen und Anschlägen, Europas Regierungen beginnen, mit den Mainstream-islamischen Organisationen Verhandlungen zu führen über die Bedingungen für die Unterwerfung der Demokratien unter islamisches Scharia-Recht? Cartoons über Mohammed und das „Verbrechen“ der Blasphemie sind bereits aus den europäischen Medien verschwunden, und die Verurteilung Israels und der Juden als Sündenböcke für alles begann vor langer Zeit.

Verstehe ich nicht. Wurden Talmud- Juden jemals öffentlich bezichtigt, das zu tun, was sie tun, nämlich die Schöpfung zu verachten?

.

Nach dem Angriff auf die Kirche beschlossen die französischen Medien sogar, keine Fotos von Terroristen mehr zu veröffentlichen. Dies ist die mutige Antwort von unseren Mainstream-Medien auf Dschihad, die auch in der Charlie Hebdo Krise tödliche Zeichen der Feigheit zeigten.

Oh je. Freund Meotti erwartet von unseren Pinocciomedien Mut? Was die Handhabung unserer Nachrichteninstitutionen anbelangt gibt es eine einzige prima Massnahme: sie als Luft behandeln. Sie werden gemacht von Nasen,

welche entweder nicht wissend abgeschriebene Lüge verbreiten,

welche wissend und auf Grund nachvollziehbarer existenzieller Aengste abgeschriebene Lüge verbreiten,

oder welche wissend böswillig Lüge verbreiten. 

.

Die einzige Hoffnung kommt heute von einem 85-jährigen französischen Priester, der von Islamisten ermordet wurde nach einer einfachen, noble Geste: Er weigerte sich, vor ihnen zu knien. Wird das gedemütigte und träge Europa das Gleiche tun?

Träfe Frage. 

.

Giulio Meotti, Kulturredaktor für Il Foglio, ist italienischer Journalist und Autor.

.

.

Nachtrag.

Gehe, so du magst,  auf das Original des Artikels, lieber Leser. Dort ist eine Foto des Priesters Jacques Hamel. Die Vorstellung, wie dieser Mann in der Kirche festgehalten und geschächtet wurde, lässt mich still werden.

Und das stellvertretend für alle die, welche auch festgehalten und geschächtet oder in Einzelteile verbombt werden.

Lass uns still werden und auf unsere innere Flamme horchen. Ja, nicht schauen, horchen.

.


1 Kommentar

  1. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

    Liken

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

%d Bloggern gefällt das: