bumi bahagia / Glückliche Erde

Startseite » KÜNSTE » Musik » tschaikowsky » Mehta / Buniatishvili / Israel Philharmoniker / Tschaikowsky

Mehta / Buniatishvili / Israel Philharmoniker / Tschaikowsky

Ich bin nun nicht der nächste Freund von Tschaikowskys Musik, dies bei allem Respekt. Seine Musik spricht mich einfach nicht so tief an wie die von Brahms, Bruckner und Mahler.

.

Nun kommt aber diese famose Khatia daher und legt das Klavierkonzert mit einem Riesenstrauss  besonders erkannter und zum Ausdruck gebrachter Details hin, dass mir die Ohren schnackeln und mein Herz hüpft.

Khatia Buniatishvili spielt generell in den Extremen, ein pp wird bei ihr zum ppp, Presto zum Prestissimo, sie gehört zu den Pianisten mit dem denkbar grössten Spektrum an Ausdrucksmöglichkeiten und sie liebt  es, Kraft und Temperament bis zur Exstase zu steigern.

Herrlich!

Oder muss man heute sagen: Fraulich?

Und wenn schon der Korrektor daherkommt…er lässt Leser fragen, was sie so beim Anblick der  wohl zu 90% israelitischen Musikern meinen. Die Künstler da, sie dürften zu 90% jüdisch sein.

Sind das nun allesamt Vampire, Talmudisten, verlogene Kreaturen, welche Nichtjuden als zu unterwerfende Idioten betrachten? Kann das sein? Ja oder nein?

Es gibt kundige Menschen, die behaupten präzise das: Jeder Jude tue selber nichts, beute aus und betrachte sich als Auserwählten eines parteiischen Gottes.

Ich sage zum 100sten Male nein. Ich halte es für ausgeschlossen. Kann sein, dass in diesem Orchester ein paar Schwarze hocken, warum nicht, aber einfach allesamt so komplett missgeleitet? Nein.

thom ram, 31.07.0004

.

.

.

.

 


7 Kommentare

  1. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt.

    Gefällt mir

  2. Hawey sagt:

    Hat dies auf meinfreundhawey.com rebloggt.

    Gefällt mir

  3. mkarazzipuzz sagt:

    Hallo Ton,
    also erst mal muss ich mich als absoluter Kulturbanause um Entschuldigung bitten, wenn ich mich zu diesem Thema zu Worte melde. Nein, eine Jüdin ist doch nicht perse schlecht. Du hast doch selbst auch mit Gerard Menuhin gezeigt, dass Judentum nicht zwangsläufig auch Zionismus ist. Warum so eingleisig?
    Nun genug zur Politik im Zusammenhang mit dem Vortrag dieses Konzertes.
    Ich habe es mir angeschaut und habe zu sagen:
    Schöne Musik, brilliant vorgetragen, u.A. und i.B. von einer schönen Frau in einem schönen Kleid, die in JEDEM Bereich ihres Körpers mit der vorgetragenen Musik verschmilzt.
    Das ist schon ein Genuß.
    Gruß
    Mrtin

    Gefällt mir

  4. thomram sagt:

    Mrtin

    Brilliant vorgetragen, das trifft zu. Ich war Organist und Klavirist. Was so eine Pianistin hinlegt, davon könnte ich an virtuosen Stellen keine zwei Takte gleich machen. Ist wie im Sport. War mal im Berlin Marathon auf Rang 3000, als 50 jähriger. Teilnehmer: 30’000. Je nach Betrachtungsweise ein Scheisrang oder ein famoser Rang.
    Brilliant vorgetragen, das trifft zu. Es ist nicht Rang 3000, es ist Rang über eins, nicht zu fassen, was sone Spitzenspitzenleute hinlegen.

    Judentum
    Nicht jeder Jude sei Talmudist oder und Zionist. Lies Menuhins Buch…

    Gefällt mir

  5. mkarazzipuzz sagt:

    Mach ich doch Tom,
    nur meine Tastatur hat mal einen Spritzer Wein gesehen. Nun veralbert sie mich manchmal und ich kontrolliere das nicht immer vollständig, weil ich mit meinem 2-Finger Suchsystem immer beschäftigt bin. Und dann gibt es ja immer noch den genialen „Danebengriff“, gerade wie beim M und N.
    Du darfst das nicht fehldeuten. Ich denke mal, bei dir klemmt das M. Auch Wein, oder Bier???
    Iss ja auch egal. Ich habe dieses Konzert sehr genossen, aber als Kulturbanause eben auch erotisch. Mir ist es zuweilen eiskaltwarm den Rücken runter gelaufen. Diese Frau hat schon eine……. Besonderheit.
    Tja und zuguterletzt: Tschaikowski ist mir nicht wirklich fremd, allerdings aus ganz anderem, geheimen Grunde.
    Ich bin mit Ihm.
    Und, wie du merkst, immer wieder auch mit Dir!
    Schönes Wochenende noch (ist ja schon vorbei). Ich als Pensionist merke das nicht immer so, wie Die, die meine Rente anschaffen müssen….
    So long.
    Martin

    Gefällt mir

  6. Rechtobler sagt:

    Hallo Thom Ram

    Danke für den Bild- wie auch Musikgenuss. Wie Martin schon schreibt, diese Frau ist der Hammer – wie sie spielt, sich selbst voll zund ganz hineinbegibt, möchte fast schreiben ‚orgiastisch‘. Und sie ’spielt‘ auch in einer anderen Sicht, das Spiel des Weibchens, das bewundert werden möchte (schau Dir diese Mimik an wenn sie nicht grade damit beschäftigt ist die Tasten des Flügels zu malträtieren oder auch zu streicheln, je nach Bedarf 🙂 – und bewundert wird. Sensationell in jeder Hinsicht – eine Augenweide 🙂

    Herzliche Grüsse

    Oskar

    Gefällt mir

  7. thomram sagt:

    Schön ist es, sich bei Musik froh und gütlich zu finden. Wie heisst der Spruch? Bei Süssmost, Frau und Klavierkonzert?

    Martin, ich habe gesucht und gefunden. Es gibt eine Tastatur für stärker gebaute Männer, die Tasten sind doppelt so breit als wie normal.

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

In diesem Themenkreis am höchsten bewertet

%d Bloggern gefällt das: