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Dagmar Neubronner / Gefolterte Kinder / Der Himmel bleibt offen

Lieber Leser. Ueblicherweise spricht man nicht von gefolterten Kindern, sondern von Kindesmissbrauch. Ich spreche von Folter, weil der Begriff „Missbrauch“ verniedlicht.

Man verstehe mich richtig. Wenn Uebergriffe an Kindern geschehen, ist das für des Kindes Leben katastrophal, und Missbrauch geschieht nicht „nur“ auf sogenannt sexueller Ebene. Jeder Mensch, der als Kind so, wie er ist, abgelehnt wird, hat damit für ein ganzes Leben einen Zentnerstein im Rucksack. Jede Art von Uebergriff wiegt für das Kind und dessen Zukunft schwer.

Ich rede von gefoltertem Kind dann, wenn es in der bewussten Absicht, es zu quälen, misshandelt wird.

Es ist immer noch ein Unterschied, ob Papa/Mama mit guter Absicht an ihrem Kinde Schlechtes tun, oder ob Sonderpsychologen, Sonderchemiker, Sonderärzte ein Kind bewusst, gezielt und systematisch zugrunde richten, auf dass es willig tue, was perverseste der Perversen wünschen, auf dass es leide, auf dass es aus „eigenem Antrieb“ gerne leide, auf dass es sich winde in engsten Fesseln schrecklichsten Schreckens. Diese Fälle nenne ich gefolterte Kinder. Das Repertoire dieser Folterer ist unendlich und dem gewöhnlichen Menschen so fern jeder denkbaren Realität, dass er, hört er davon, die Ohren schliesst und sagt: Gibt es nicht.

Ob sie als Kind auf dem Folteraltar panisch schreiend verenden, um danach verspeist zu werden,  ob sie, überlebend, am Schluss Selbstmord machen, ob sie ein langes Leben als wandelnde Leidensirre geistern, ob sie hinter Gittern, angekettet, rasend vor Durst, gepeinigt von hundert Dezibel, angegriffen von Monstern per Suggestion ihren Kot fressen und nach endloser Ewigkeit von diesem Leben erlöst werden – Solches nenne ich gefolterte Kinder.

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Die Einleitung der Autorin Dagmar Neubronner leuchtet wahr. Ich kenne das Buch nicht, kann es daher guten Gewissens nicht einfach so empfehlen. Lese ich aber Dagmars hier publizierten Text, so lässt das meine Antennen ausfahren, und auf jeden Fall werde ich mir das Buch bei nächster Gelegenheit anschauen.

Dank an Benjamin Ernst, grosser Dank an Dagmar.

Dank an jeden, der ohne Wut und Verzweiflung hinzuschauen vermag und damit den Weg bereitet, dass Solcherlei auf unserer wunderbaren Erde der Vergangenheit angehören wird.

thom ram, 23.06.0004 (vormals 2016)

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Liebe Freunde,

wir erhalten schon seit Jahren regelmäßig Nachrichten von Menschen, denen furchtbare Dinge, vor allem in ihrer Kindheit und sogar schon als Säugling,  angetan wurden. So schlimme Dinge, dass man sie kaum in Worte fassen kann.

Darum haben wir die Autorin Dagmar Neubronner eingeladen einen Gastbeitrag zu diesem sehr sensiblen Thema zu schreiben. Es ist in den Zeiten in denen die Wahrheit jetzt ans Licht kommt wichtig, dass auch diese Themen angesprochen werden. Dadurch kann auch bei den Betroffenen ein Heilungsprozess einsetzten.

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Der Himmel bleibt offen

 

Gastbeitrag von Dagmar Neubronner

 

Manche Dinge sind so schrecklich, dass wir, Wahrheitsliebe hin oder her, am liebsten gar nichts darüber hören möchten. Wie ein Kind, das angesichts eines furchterregenden Ungeheuers die Hände vors Gesicht hält in der verzweifelten Hoffnung: „Wenn ich nicht hinschaue, ist es auch nicht da.“

Alles in den meisten von uns sträubt sich dagegen, uns mit Themen  wie Inzest, Kinderpornografie oder rituellem Missbrauch bis hin zum buchstäblichen „kleine Kinder fressen“ zu befassen. Wir benutzen den Ausdruck „…der frisst auch kleine Kinder“ höchstens scherzhaft im Sinne von: „… dem ist alles zuzutrauen“, oder auch im Sinne von „absurde Unterstellung“.  Und bitteschön, nie und nimmer gibt es sowas in echt, oft, allerorten, auch in Deutschland, vielleicht sogar bei mir in der Nähe.

 

Aber vom Augenzuhalten geht auch dieses Ungeheuer nicht weg.  Ja, es gibt „Menschen“, die so etwas tun, und ja: Unsere einzige Chance, diesen Albtraum zu beenden und Kinder zu schützen, ist, aufzuwachen, hinzuschauen, es für möglich zu halten, aufmerksam zu sein – im hellen Sonnenschein gedeihen solche Dinge nicht mehr.
In meinem Genius Verlag ist soeben ein schockierendes und doch wohltuendes Buch erschienen: „Der Himmel bleibt offen – Heilung und Integration extremer Missbrauchserfahrungen“ Von Inzest über Folter bis hin zum kleine Kinder-Fressen haben die drei Autoren, zwei Frauen und ein Mann, mir ihre Erfahrungen unter Pseudonym diktiert. Ich habe sie persönlich gut kennengelernt, sie sind absolut glaubwürdig,  und trotz aller Heilung merkt man auch die Spuren des Erlittenen.

Sie haben als Kinder wirklich das Schlimmste des Schlimmsten erlebt, überlebt – und sie sind erstaunlicherweise nicht daran zerbrochen. Das Beklemmendste ist neben den körperlichen Abscheulichkeiten die allen ganz unterschiedlichen Szenarien gemeinsame systematische und umfassende Manipulation von Bewusstsein und Emotionen dieser Kinder, so dass diese sich selbst die Schuld geben.

Da ist es wieder, das Grundmuster unseres derzeitigen Seins auf diesem Planeten: Das Schuldprinzip.  Wir sind selbst schuld, schon wegen der Erbschuld. Der ganze Planet ist völlig überSCHULDet.

Alle drei haben sich von ihren Peinigern äußerlich befreit, in langen schmerzhaften Deprogrammierungsprozessen auch innerlich schon sehr gut gelöst und sich ein erfülltes, lebendiges neues Leben aufgebaut. Sie sind nicht mehr nur „Überlebende“ oder „Opfer“, sondern starke, schöpferische Persönlichkeiten, die sich selbst gefunden haben und ihren Weg immer mehr in Freude gehen.

Diese Tatsache macht das Buch erträglich, und die Erkenntnis, dass „diese Dinge“ nicht neu sind, sondern schon seit Jahrtausenden in  vielen Kulturen, Religionen und Institutionen gepflegt werden. Es kann nur besser werden. Indem wir darüber sprechen und uns die Wahrheit zumuten, ermöglichen wir, dass dies aufhört, und erschaffen für uns und die Kinder dieser Welt ein neues Sein ohne Missbrauch.

Ja, wir haben einen inneren Widerwillen dagegen, „diese Dinge“ zur Kenntnis zu nehmen. Wir sollten ihnen auch keine Energie geben, indem wir Hass auf die Täter schüren oder Rachegedanken wälzen. Wenn wir stattdessen weinen können über das, was wir über diese drei Menschen und damit über den Zustand unseres Planeten insgesamt erfahren, ist das ein heilsamer Reinigungsprozess, denn es ist wirklich traurig. Aber die Wahrheit macht uns frei.

Deswegen empfehle ich Ihnen dieses Buch.  Ich habe es im Bewusstsein der umfassenden Bedeutsamkeit des Themas veröffentlicht, und es hat auch mich viele Tränen gekostet. Stellen Sie sich, bevor Sie es lesen, bitte vor, dass Sie Ihre unteren drei Chakren schließen und Sie sich wie in eine schimmernde Rüstung hüllen. Damit sind Sie emotional weniger engagiert. Es geht ja nicht um Mitleid, sondern um Information und Bewusstsein.

 

Dagmar Neubronner

 

Wir bedanken uns vielmals für diese Zeilen bei Dagmar Neubronner, die dieses Thema mit Fingerspitzengefühl behandelt hat.

 

Für Betroffene:

Eine seit Jahren auf dieses Thema spezialisierte, erfahrene und kompetente Therapeutin erreichen Sie unter info.psychotherapie@arcor.de

 

Herzliche Grüße

Benjamin Ernst

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8 Kommentare

  1. haluise sagt:

    Hat dies auf haluise rebloggt und kommentierte:
    VOR WENIGEN JAHREN HAB ICH ZUM ERSTEN MAL DAVON GEHÖRT.
    JETZT DRINGT IMMER MEHR NACH AUSSEN AUS DEN TIEFEN DER PERVERSEN HEIMLICHKEITEN
    G U T SO
    BIN LUISE

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  2. Hawey sagt:

    Hat dies auf meinfreundhawey.com rebloggt.

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  3. Marietta sagt:

    Ich habe mich vor vier Jahren damit beschäftigt, da eine gute Freundin von mir eine bipolare Störung hatte, die durch heftigste Mißbrauchsgeschichten schwarzmagischer Mutterliebe ausgelöst war….mich hat es gegruselt davin zu hören und zu lesen, ich sass heulend vor den Berichten, mein Herz tat mir weh, ich hätte schreien können….ich glaube zur Zeit bin ich so sensibel, dass ich es gar nicht ertragen könnte. Aber kann es dennoch denjenigen empfehlen zu lesen, damit man die Menschen mit diesem Trauma besser verstehen kann….

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  4. Marietta sagt:

    sorry, tablet hat Tippfehler gemacht….

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  5. Dude sagt:

    @Ram

    „Ueblicherweise spricht man nicht von gefolterten Kindern, sondern von Kindesmissbrauch. Ich spreche von Folter, weil der Begriff „Missbrauch“ verniedlicht.“

    Adäquat ausgedrückt! 100%ige Zustimmung.

    Ps. Der beste Artikel von Dir seit längerem – schade verunstaltest Du ihn noch mit Kopierpastete… Link hätte genügt… (daher nur vier, statt fünf Sterne)

    @All

    Unbedingt aufmerksam und vollständig lesen:

    1. https://bumibahagia.com/2014/09/06/gefolterte-kinder/
    2. https://bumibahagia.com/2014/10/17/organraub-an-kindern-auf-java-indonesien/

    Gefällt 2 Personen

  6. […] sich dessen bewusst zu werden ist der erste Schritt es lösen zu können: Gefolterte Kinder und Dagmar Neubronner / Gefolterte Kinder / Der Himmel bleibt offen sind in dem Bereich zwei sehr gute Artikel. Auch wenn die Meldungen bisher nur in Richtung […]

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