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Lang Lang / Royal Albert Hall / Mozart bis Rachmaninov, vierhändig mit Kind und Dreingabe mit Papa

Ich kenne keinen, der Mozart so spielt wie Lang Lang. Mozart würde tanzen und hüpfen und lächeln und grölen vor Freudlachen .

Lang Lang. Einer, der schon Zeit seines Lebens Legende ist. Da hat er in einem Imterview doch tatsächlich zugegeben, dass er vor seinem ersten Auftritt in der Royal Albert Hall es bitzeli nervös gewesen sei.

Ein bisschen nervös.

So was kann nur ein Lang Lang sagen. Auch sehr sehr gute Musiker sind zeit ihres Lebens vor jedem Auftritt halb krank vor Lampenfieber. Er nicht. Nur mal vor dem Spielen in dieser Halle. Was ist denn besonders an diesem Albert Hall?

Erstens ist es ein Prüfstein. Wer dort durchfällt, ist gnadenlos durchgefallen.

Zweitens ist es, ich sage mal, Geschmackssache, vorne, auf beiden Seiten und hinten auch noch Publikum zu haben. Spiel mal eine Bachfuge im Konzert und einer schaut dir dabei über die Schulter auf die Finger. Der, welcher dabei seine Nerven nicht spürt, ist sich seines Spieles weit überdurchschnittlich sicher.

Ja, und Herr Lang Lang, der hat allen Grund, sich sicher zu fühlen. In just diesem Konzert ist es das allererste Mal, dass ich ihn einmal voll daneben knallen höre. Dabei spielt er die virtuosen Sachen natürlich Teufel komm raus. Andere würden hier da dort danebenfingern bei dieser Rasanz. Er: Einmal. Gibts gar nicht bei ihm, sonst. Tröstet mein Musiker – Ego. Lächel.

Ja, dann gibts Rach und Chopin und Schubert vierhändig mit einem geschätzt 9 jährigen…und als Schlussbuquet kommt Lang Langs Papa und spielt auf dem chinesischen Monochord zusammen mit Söhnchen am Steynway in der Kings A. H. chinesische Musik.

Ein Gemisch von gefällig populär und tiefsinnig und feinstgeistig und wunderbar. Prima für die gut unterhaltende Stunde am Wochenende.

Mit herzlichen Wünschen dir, lieber Leser.

thom ram, 19.02.2016

Vergass. Der Flügel. Alle Steinways sind saugut. Was da aber in der K.A.Hall sprüht, übertrifft jede Erwartung. Von gläsern bis samtig, von hochfeinklingendem Pianopianissimo bis zum allgewaltigen, dazu obertonreichen und ewiglang tragendem Tiefbass. Meine Herren, meine Herren, Klänge, Klänge!

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https://www.youtube.com/watch?v=CfC1bzr5Ezc

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