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Das Modell „Syrien für alle“

Beginnen wir mit einem Teil, kommen dann zum Ganzen und sehen uns dann das übergreifende Bild an. Denn Syrien ist ein „Fall“, der vieles deutlich macht, was auch anderen Menschen so ähnlich zugemutet werden soll.
Aber machen wir es Schritt für Schritt, und bleiben wir dabei ganz auf der „formalen“ Ebene.

Beginnen wir mit einem wichtigen Teilaspekt – er wird klar aus der Meldung von sputniknews.com:

„Damaskus hat die Weltgemeinschaft dazu aufgerufen, „den Verletzungen und Verbrechen“ der türkischen Regierung gegenüber Syrien und syrischen Flüchtlingen ein Ende zu setzen. Des weiteren hat die syrische Regierung die Pläne des türkischen Präsidenten Erdogan zur Wiederbelebung des Osmanischen Reichs offengelegt.

Dem syrischen UN-Botschafter Baschar al-Jafari zufolge werden die bewaffneten Gruppierungen, die seit 2011 „den beispiellosen Terror-Kampf“ gegen Syrien führen, durch die Staaten in und außerhalb der Region sowie das „Erdogan-Regime“ unterstützt.

Der Brief an den UN-Generalsekretär und UN-Sicherheitsrat wurde am Dienstag verschickt. …“     (weiterlesen bitte hier)

Unser Kommentator KPK hat dazu folgende Anmerkungen:

„Herr Erdogan tut mir leid, hatte er das doch  s o  alles gar nicht gewollt. Wäre ihm einfach so passiert. Sagt er.
Sein unerzogenes Militär hätte ihn zum voreilig kriminellen Abschuss des russischen Bombers (in Syrien!!!) gar nicht gefragt. Sagt er.
Leider hat er offensichtlich weniger fähige, denn zu allem fähige fernwestliche Berater. (Ähnlich wie in Deutschland eine ältere, leicht beschränkte Dame)
Ein Politiker muss an sich nicht Fachmann sein, solange er mit eigenem logischem Denken imstande ist, die fachliche Qualität oder Unfähigkeit seiner Berater zu erkennen. Ein großtürkisches Reich nämlich, ließe sich nur  m i t  Hilfe seiner jetzig bekämpften Gegnerschaft aufbauen, aber niemals  g e g e n  sie.
Zu allem Überfluss setzt er auch noch bei seiner Vision „Osmanisches Reich“ auf maximale Kostenübernahme durch  Syrien per ganzheitlicher Übernahme/ Einverleibung. Angestachelt  durch jene ausländischen „Fachleute“, die eine zwischenzeitlich schier konkurrenzlose Weltmacht soeben offensichtlich gegen die Wand fahren.
Er hörte auf solche „Strategen“, die statt weiterhin eine clevere „Teile und Herrsche“ Politik zu betreiben, die unglücklichste aller denkbar möglichen Konstellationen fabrizierten: Die neue Produktions- und Handelsweltmacht Nr. 1, China, musste sich, flugzeugträgerisch zunehmend großmäulig frecher bedroht, notgedrungen mit dem einstigen Widerpart, den nuklear und bodenschätzig starken Russen zu einer nun unschlagbaren, zweckmäßigen, gegnerischen Wirtschafts- und Militär-Koalition zwangsvereinen. „Halb zog sie ihn, halb sank er hin, da war ´s um ihn gescheh´n“.

Anstatt dass Erdogan zusätzlich mit der unübersehbar neu aufkommenden Weltmacht (geräuscharme Manifestation in der UN-Vollversammlung vom 15.September) weitsichtig vorausschauend seine phantastische türkische Großreichszukunft sicherheitshalber ebenfalls zu arrangieren bemüht gewesen wäre, setzte er riskant alles auf eine einzige Karte. Suchte stattdessen eine Allianz mit der unerhört starken (schuldenreichen, politisch und militärisch so erlebnisreichen) Ukraine. Wow! Was für eine Wahl! Ein Zwergenaufstand par excellence!
Das scheint auch zwangsläufig weitere Folge der fernwestlichen Beratung zu sein. Als Nächstes werden sie ihm wohl eine Allianz mit dem Kosovo empfehlen. Oder mit Malta.
Möglich, dass die Erdogansche Raffgier, geklautes syrisches Öl und geraubte syrische Kunstschätze in die familieneigene Tasche zu vermarkten, ein Übriges getan hat. Allahs Strafe: Entzug des Gehirns.

So die öffentliche Diagnose des Herr Doktor Putin. Ärztliche Schweigepflicht vergessen, moi Drug? Wer möchte jetzt noch eine Wette darauf eingehen, dass der Erdogan-Clan lange an der politischen Führungsmacht in der Türkei bleiben kann?
Der ausgebrochene Bürgerkrieg zeigt, dass Erdogans diverse Gegner von außen plötzlich und unerwartet sehr kräftig strategischen Rückenwind, politischen Zuspruch,Geld, Bewaffnung, Logistik, ´ne fast Flugverbotszone bekamen und künftig möglich noch viel mehr, mindestens bis zu Erdogans Fall/Sturz  erhalten werden. Leider kann ich mir überhaupt nicht erklären, von welch geheimer Seite denn wohl?
Von Madagaskar?
kostag@gmx.net“

Kommen wir nun zu einer erweiterten Betrachtung des Syrien-Konfliktes, welche auch die Vorgeschichte und die „Großwetterlage“ mit einbezieht, von antikrieg.com:

Syrien: es ist kein Bürgerkrieg und war auch nie einer

Ulson Gunnar

Die Waffen kommen aus dem Ausland, die Kämpfer kommen aus dem Ausland, die Agenda kommt aus dem Ausland. Während syrische Kräfte kämpfen, um die Kontrolle über ihr Land zurück zu erringen und die Ordnung innerhalb ihrer Grenzen wieder zu errichten, geht das Märchen vom „syrischen Bürgerkrieg“ weiter. Zweifelsohne gibt es Syrer, die gegen die syrische Regierung sind, und sogar Syrer, die mit Waffen gegen die Regierung gekämpft haben und damit gegen das syrische Volk, aber von Anfang an (tatsächlich schon vor dem Beginn) ist dieser Krieg aus dem Ausland betrieben worden. Ihn als „Bürgerkrieg“ zu bezeichnen, ist eine falsche Bezeichnung, genauso wie die Bezeichnung derjenigen, die mit Waffen kämpfen, als „Opposition.“ Es ist kein „Bürgerkrieg,“ und diejenigen, die gegen die syrische Regierung kämpfen, sind keine „Opposition.“

Diejenigen, die das als einen Bürgerkrieg bezeichnen, und die Terroristen, die gegen den syrischen Staat kämpfen als „Opposition,“ hoffen, dass ihr Publikum nie zu weit von ihren Lügen abweicht, um den vollen Zusammenhang dieses Konflikts zu verstehen, die Schritte, bevor er überhaupt begann und woher diese Schritte unternommen wurden.

Wann hat das alles begonnen?

Es ist eine stichhaltige Anfrage zu fragen, wo das alles wirklich begonnen hat. Im Kalten Krieg gab es einen hin- und herschwankenden Kampf zwischen Ost und West zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und Europa (NATO) und nicht nur mit der Sowjetunion, sondern auch mit einem wachsenden China. Aber der Kalte Krieg selbst war einfach eine Fortsetzung des geopolitischen Kampfs, der seit Jahrhunderten zwischen verschiedenen Machtzentren auf dem Planeten geführt worden ist. Unter den hauptsächlichen Zentren finden sich Paris, London und Berlin in Europa, natürlich Moskau, und in den letzten beiden Jahrhunderten Washington.

In diesem Zusammenhang können wir jedenfalls sehen, dass das, was vielleicht als lokaler Konflikt hingestellt wird, in einen viel größeren geopolitischen Kampf dieser bedeutenden Zentren besonderer Interessen gegeneinander passt. Der Konflikt um Syrien macht da keinen Unterschied.

Syrien hat im Kalten Krieg enge Beziehungen zur Sowjetunion gepflegt. Das hieß, dass sogar nach dem Fall der Sowjetunion Syrien noch immer Beziehungen zu Russland hatte. Es benutzt russische Waffen und Taktiken. Es unterhält wirtschaftliche, strategische und politische Beziehungen zu Russland und teilt gemeinsame Interessen, darunter die Aufrechterhaltung einer multipolaren Weltordnung, die den Primat der nationalen Souveränität betont.

Aus diesem Grund haben Machtzentren des Westens seit Jahrzehnten versucht, Syrien aus diesem Umkreis zu ziehen (gemeinsam mit vielen anderen Ländern). Mit dem Fall des ottomanischen Reichs wurde der aufgesplitterte Mittlere Osten zuerst von europäischen Kolonialmächten beherrscht, ehe nationalistische Erhebungen darüber hinwegfegten, die nationale Unabhängigkeit suchten. Diejenigen, die die kolonialen Verbindungen weiterhin los sein wollten, die sie abgebrochen hatten, suchten die sowjetische Unterstützung, während diejenigen, die einfach um jeden Preis an die Macht kommen wollten, oft die Unterstützung des Westens suchten. 

Der Konflikt im Jahr 2011 war nicht Syriens erster Konflikt. Die Moslembruderschaft, eine Gründung und gepflegt vom britischen Imperium seit dem Fall der Ottomanen, wurde in den späten 70ern und früher 80ern bei einem misslungenen Versuch unterstützt, den damaligen syrischen Präsidenten Hafez al-Assad zu stürzen, den Vater des derzeitigen syrischen Präsidenten Bashar al-Assad. Die bewaffneten Militanten, die an diesem Konflikt teilnahmen, wurden anschließend in Sicherheitsaktionen niedergeschlagen, wobei viele Mitglieder der Moslembruderschaft eine neue Initiative der Saudis namens Al Qaeda bildeten. Beide – die Bruderschaft und die jetzige Al Qaeda, würden nicht aufgeben und versuchen, von da an das Schicksal eines unabhängigen Mittleren Ostens zu beeinträchtigen, bis zum und einschließlich des heutigen Tages.

Es ist nichts „bürgerlich” am Krieg in Syrien

In diesem Zusammenhang sehen wir klar, dass Syriens jüngster Konflikt Teil dieses größeren Kampfes ist und auf keinen Fall ein „Bürgerkrieg,” der sich in einem Vakuum entfaltet, in den äußere Interessen erst hineingezogen werden, nachdem er entstanden ist.

Die Moslembruderschaft und ihr Al Qaeda-Sprössling waren da und es musste mit ihnen seit Beginn im Jahr 2011 gerechnet werden. Mit Ende 2011 führte Al Qaedas syrische Filiale (Al Nusra) landesweit Operationen in einem Ausmaß aus, das andere so genannte Rebellengruppen klein erscheinen ließ. Und sie waren nicht so erfolgreich aufgrund der Ressourcen und der Unterstützung, die sie innerhalb von Syriens Grenzen bekamen, sondern stattdessen aufgrund der immensen Ressourcen und der Unterstützung, die ihnen von außerhalb zuflossen.

Saudiarabien bewaffnet, finanziert und bietet politische Unterstützung für viele der militanten Gruppen, die von Beginn an in Syrien tätig sind. In der Tat waren viele dieser Gruppen, darunter Alliierte von Al Qaeda selbst, neulich anwesend in Riyadh, um mit ihren Saudi-Sponsoren über die Zukunft ihres gemeinsamen Unterfangens zu diskutieren.

Zusammen mit Al Nusra gibt es den selbsternannten Islamischen Staat (IS). IS, wie der syrische Konflikt selbst, wurde von den Medien des Westens so lange wie möglich als eine Kreation in einem Vakuum dargestellt. Die Herkunft seiner militärischen und politischen Stärke wurde von den anderweitig allwissenden Geheimdienstkreisen des Westens als ein Geheimnis behandelt. Hinweise zeigten sich langsam, nachdem die Russen ihre Beteiligung an dem Konflikt verstärkten. Als russische Kriegsflugzeuge begannen, Konvois zu bombardieren, die auf dem Weg in bzw. von türkischem Staatsgebiet waren, mit dem Ziel IS, wurde das Geheimnis endlich gelüftet. Der IS, wie alle anderen militanten Gruppen, die in Syrien operierten, war Empfänger von großzügigen, endlosen Anhäufungen von Waffen, Ausrüstung, Geld und Kämpfern, die aus der ganzen Welt eingeschleust wurden.

Der syrische Konflikt wurde geboren aus Organisationen, die von Zentren ausländischer Interessen vor Jahrzehnten geschaffen wurden, und die seither gekämpft haben, allerdings nicht für die Zukunft des syrischen Volks, sondern für ein Syrien, das besser in die globale Ordnung passte, die sie geschaffen hatten. Der Konflikt wurde angeheizt durch einen Strom von Waffen, Geld, Unterstützung und Kämpfern, die sich nicht aus Syrern rekrutierten, sondern die aus den Zentren dieser ausländischen speziellen Interessen kamen, aus Riyadh, Ankara, London, Paris, Brüssel und Washington.

Wie soll man einen Bürgerkrieg beenden, den es nicht gibt?

Wenn der syrische Konflikt von ausländischen Interessen geschaffen wurde, die militante Gruppierungen seit Jahrzehnten benutzt haben, um eine ausländische Politik (in und außerhalb von Syrien) durchzusetzen, die im Wesentlichen auf eine Stellvertreter-Invasion hinausläuft, nicht auf einen Bürgerkrieg, wie soll dann genau eine „Lösung“ erreicht werden können?

Mit wem sollte die syrische Regierung sprechen, um zu dieser Lösung zu kommen? Sollte sie mit den Führern von Al Nusra und IS sprechen, die eindeutig die Militanten dominieren, die gegen Damaskus kämpfen? Oder sollte sie mit denen sprechen, unter deren Schirm die Perpetuierung des Konflikts betrieben wurde, Riyadh, Ankara, London, Paris, Brüssel und Washington, wobei alle von diesen an der Unterstützung sogar der extremsten dieser militanten Gruppen beteiligt zu sein scheinen?

Wenn Damaskus mit politischen Führern in diesen ausländischen Hauptstädten spricht, geht es dann um einen “Bürgerkrieg” oder um einen Krieg, in dem es mit mit diesen ausländischen Mächten kämpft? Auf der Weltbühne ist es klar, dass diese ausländischen Hauptstädte ganz und gar für die Militanten sprechen, und es überrascht auch niemanden, dass diese Militanten genau das zu wollen scheinen, was diese ausländischen Hauptstädte wollen.

Ehrlichkeit bei der Beurteilung dessen, in welche Art von Konflikt Syrien wirklich verwickelt ist, ist der erste Schritt beim Finden einer realen Lösung zu dessen Beendigung. Der Westen bleibt bei der Behauptung, dass es sich um einen „Bürgerkrieg“ handelt. Das ermöglicht ihm, weiterhin zu versuchen, das Ergebnis des Konflikts zu beeinflussen und den politischen Zustand, in dem Syrien sich nach seiner Lösung befinden wird. Durch die Behauptung, dass die syrische Regierung jegliche Legitimation verloren hat, stärkt der Westen weiterhin seine Position in diesem Kontext.

Versuche, der Regierung die Legitimität zu entziehen, gestützt auf die Tatsache, dass sie standhaft blieb und Gruppen von bewaffneten Militanten bekämpfte, die gegen sie von einer Achse ausländischer Interessen organisiert worden waren, würden einen sehr gefährlichen und nicht akzeptablen Präzendenzfall setzen. Es ist keine Überraschung, dass Syrien sich in diesem Kampf in einer wachsenden Anzahl von Verbündeten findet, da andere Länder realisieren, dass sie die nächsten sein werden, wenn das „Modell Syrien“ Erfolg hat. 

Die Anerkennung der Tatsache, dass der Konflikt in Syrien das Resultat ausländischer Aggression gegen Damaskus ist, würde die Lösung sehr einfach machen. Die Lösung würde so aussehen, dass Damaskus ermöglicht wird, die Ordnung innerhalb seiner Grenzen wiederherzustellen, während es entweder im Rahmen der UNO oder auf dem Schlachtfeld gegen jene Länder vorgeht, die die gegen Syrien gerichtete Gewalt schüren. Vielleicht ist die Klarheit dieser Lösung der Grund dafür, dass diejenigen, die hinter diesem Konflikt stehen, so hart versucht haben, diesen als einen Bürgerkrieg hinzustellen.

Für diejenigen, die versucht haben, mit wenig Glück dem syrischen „Bürgerkrieg“ seit 2011 einen Sinn abzugewinnen, ist die Erklärung einfach – es ist kein Bürgerkrieg und war nie einer.
Ihn als einen Stellvertreterkrieg von Anfang an (oder sogar schon bevor er begonnen hat) zu verstehen, wird einem einen klaren Durchblick geben, der einem unermesslich helfen wird zu verstehen, was die offensichtlichen Lösungen sind, aber nur, wenn sie zu diesem Verständnis kommen.

.

Und nun versuchen wir mal, das „Modell Syrien“, die allgemeine Vorgehensweise „dahinter“ zu erkennen.

Wir haben als Ausgangspunkt ein übergreifendes (globales oder regionales) Machtinteresse (meist aus Großmacht-Ambitionen) – dies ergibt sich aus den verschiedenen „strategischen“ Überlegungen von „Denkpanzern“ (Stratfor, NewAmericanCentury etc.) und Einzelpersonen (Breszinskis „Schachfeld“ u.ä.), die im Auftrag der internationalen Finanzoligarchie angestellt wurden und werden.
Für uns hier in Mitteleuropa könnte es etwa lauten: „Neubesiedelung des Kontinents mit weitgehender Ausrottung der Urbevölkerung“ – nun, nichts wirklich Neues, denn genau dieses wurde in der jüngeren Geschichte schon in Lateinamerika, Australien  und Nordamerika eingehend erprobt und hat sich als „effizient“ erwiesen.

Denn es verspricht nicht nur Völkerhaß auf Jahrhunderte hinaus und brutalstmögliche gegenseitige Reduzierung der verschiedenen Völker und Stämme, sondern schließlich auch die weitgehende Auflösung der „störenden“ (weil naturnahen !) Urbevölkerung im neuen Völkergemisch – dem man dann nur noch einen neuen „europäischen Traum“ (nein, kein Trauma) geben muß, damit auf viele Jahre Fleiß, Erfindungsreichtum und Untertänigkeit durch einen neuen „Nationalstolz“ (Hymne, Fahne) gesichert werden können.

Dazu hat man in der OMF BRiD über 70 Jahre hinweg eine Politik-Darsteller-Clique von vaterlandslosen Gesellen und -innen gefüttert und erpreßt, bis diese in zweiter Generation vollständig jegliche Hemmungen verloren und sich dazu hergegeben haben, ihr Volk mit einer Flut von Siedlern überschwemmen zu lassen, welche nach und nach – je mehr es werden, desto schneller und einfacher – die Herrschaft im Land übernehmen werden.

Denn von den Tugenden der Urbevölkerung, wie Ordnungsliebe, Fleiß, Pünktlichkeit und Sauberkeit, werden diese Siedler erstmal konsequent ferngehalten: sie bekommen alles ohne Gegenleistung, können sich alles erlauben, können jegliche Regelungen und Vorschriften hemmungslos übertreten, werden nie gemaßregelt (wie die Urbevölkerung täglich) usw. – das alles unter fadenscheinigsten ideologisierten „Begründungen“ – so zumindest die tägliche Praxis in meinem Heimatort.

Nun braucht man nur noch – nach dem Modell Syrien – dafür zu sorgen, daß rechtzeitig vorher ausgebildete Verbrecher (Al-Kaida, Al-Nusra, ISIS usw.), denen es nichts ausmacht, andere Menschen wegen irgendwelcher erdachter Symboliken oder religiöser Dogmen zu köpfen, zu erstechen, zu erschießen und in die Luft zu sprengen, in ausreichender Anzahl unter die Siedler gemischt werden und diese zu gegebener Zeit von außen mit Waffen, Munition, Sprengstoff (und ggf. „Anleitung“) zu versorgen – schon passiert hier im Lande dasselbe: ein „Bürgerkrieg“, der keiner ist.

Sondern ein gegenseitiges jahrelanges Menschenmorden – bis entweder die Leute ausgelaugt und kampfesmüde sind – oder sich gegenseitig soweit reduziert haben, daß kaum noch Reibungsstellen entstehen.
In Syrien sind es schon bald 5 Jahre…

Was können wir tun, damit es so nicht kommt?

  1. dieses Konzept erkennen und bekannt machen,
  2. dazu am Ort mit Menschen reden und ihnen Fragen stellen, aber jeden alleine „reif werden lassen“,
  3. lokal in den Gemeinden graswurzelmäßig neue gesellschaftliche Strukturen aufbauen, ohne in Konflikt zu treten mit den „alten“ Strukturen,
  4. die Siedler in die Lösung miteinbeziehen – gerade jetzt, wo sie noch in der Minderzahl und teilweise verunsichert, aber ansprechbar sind,
  5. gemeinsam miteinander und mit den Siedlern etwas unternehmen – sei es in Form von Sportvereinen, Schrebergarten-Vereinen, Volksfesten, Gesangsvereinen und vielen anderen Formen der gesellschaftlichen Betätigung, gegen die niemand „offiziell“ etwas haben kann,
  6. dabei können, z.B. über lustiges Sprache lernen, die „volksdeutschen Werte“ transportiert werden – und die Siedler können mit der Einbringung ihrer eigenen Kultur auf sanfte Weise in eine Gemeinschaft hineinwachsen, die spätere gegenseitige Gewalt verunmöglicht.

Im Prinzip nichts anderes als der (sowieso notwendige) Aufbau von der Basis her einer neuen menschlichen Gemeinschaft, die sich auf Respekt, Ehrlichkeit, Offenheit, Empathie, Mitgefühl und Liebe gründet – halt eben nicht nur als „deutsche Volksgemeinschaft“, sondern unter Einbeziehung der Siedler-Kulturen.

Nur dann werden all die geplanten Vorhaben scheitern, und nur dann werden wir irgendwann mit den Siedlern auch über eine Rückkehr in ihre Heimat/en reden können. Miteinander reden, singen, tanzen, Fußball spielen – so einfach kann es sein.
.

P.S. nicht zu vergessen: natürlich müssen wir parallel auch den momentanen lokalen Politiker-Darstellern „Druck von unten“ machen, daß wir nicht bereit sind, noch mehr Siedler zu akzeptieren – das kann auch bis zu sanften „Ankündigungen“ auf persönliche Verantwortlichkeiten gehen, und da darf sich keiner hinter „Berlin“ oder „Brüssel“ verstecken dürfen – vor Ort findet die konkrete Politik statt, und zwar sehr „bürgernah“… 😉

Luckyhans, 1. Januar 2016


3 Kommentare

  1. An alle die es angeht,

    es gibt freiwillige und ahnungslose Mitglieder des sogenannten III Reiches. Ob das alles
    Nazis sind ist nicht gesichert.
    Bis zum 15. September 1934 stand in den Ausweisen / Pässen die jeweilige Staatsangehörigkeit.
    Zum Beispiel Bayern, Thüringen, Preußen usw.

    Ab dem Reichsbürgergesetz von 1934 stand in den Ausweisen entweder “Deutsches Reich” oder
    “Deutsch”.
    Jetzt kann jeder in seinen Ausweis ansehen und überprüfen ob er “Reichsbürger” oder “Nazi”
    sein möchte oder auch nicht. Wir wollen das nicht sein ! Reichsbürger müssen von den drei
    Mächten betreut werden.

    Weihnachtsbotschaft des Präsidenten der Tschechischen Republik Milos Zeman 2015/16
    zur Flüchtlingsproblematik.

    Wir sollten uns jetzt um Frieden in dieser Realität kümmern.
    Hier eine mögliche Anleitung ……

    “Wenn die Macht der Liebe die Liebe zur Macht übersteigt,
    erst dann wird die Welt wissen, was Frieden ist.”
    Jimi Hendrix

    Wir wissen jetzt, was auf dem Spiele steht: nicht das deutsche
    Schicksal allein, sondern das Schicksal dar gesamten Zivilisation.
    Es ist die entscheidende Frage nicht nur für Deutschland, sondern
    für die Welt, und sie muß in Deutschland für die Welt gelöst werden:
    Soll in Zukunft der Handel den Staat oder der Staat den Handel regieren ?
    Quelle: Oswald Spengler:

    (Weltfrieden)

    Nur durch einen Friedensvertrag können wir uns von der Besetzung befreien
    und der Welt den Frieden bringen ! Wir entscheiden im jetzt !
    Das neue Buch 11/2015 als kostenlose PDF oder als gedrucktes Buch bestellbar.

    http://www.gemeinde-neuhaus.de

    http://www.nestag.de

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  2. thomram sagt:

    @ Amt-gemeinde Neuhaus i.W.

    Willkommen hier und danke für die Hinweise 🙂

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  3. luckyhans sagt:

    Wie ernst die Lage in Syrien zum Zeitpunkt des Eingreifens der russischen Luft- und Kosmos-Streitkräfte Ende September 2015 gewesen sein muß, läßt sich ein klein wenig anhand der aktuellen Karte – also nach über 8000 getöteten Terroristen – ermessen, und es scheint immernoch ziemlich gespannt zu sein:
    http://de.sputniknews.com/infographiken/20151130/306043780/einsatz-russischen-luft-weltraumkraefte-syrien.html

    Um so verständlicher die Verärgerung des „Westens“, daß seine so schön eingefädelte Operation „Zerschlagung Syriens“, über die hier immer nur als „Bürgerkrieg“ berichtet worden war, nun „aufgeflogen“ ist.
    Wohl aus der Wut heraus hat dann Sultan Erdölgan seinen Befehl gegeben, bei nächster Gelegenheit ein russisches Flugzeug über Syrien abzuschießen und einen „härteren“ Kurs zu fahren – und damit im Lande Türkei eine Welle des Protestes ausgelöst, gegen die der Noch-Machthaber (http://de.sputniknews.com/politik/20160116/307149857/Erdogan-Tuerkei-Krise.html) mit großer Brutalität vorgehen läßt.

    Auch der ständige – von „unseren“ alliierten Medienhuren verschwiegene – Terror gegen die Kurden im Sünden der Türkei kommt nun hoch…
    https://deutsch.rt.com/der-nahe-osten/36334-turkei-sicherheitskrafte-verhaften-mehrere-akademiker/
    Und es wird weitergehen…
    http://de.sputniknews.com/politik/20160116/307150190/tuerkei-ob-us-botschafter.html

    So wird nach und nach alles offensichtlich.

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