bumi bahagia / Glückliche Erde

Das Enden der Finsternis

Wohl jeder, der schon einmal eine schlaflose Nacht verbracht hat, wird die Relativität des Begriffes Finsternis bestätigen. Und daß betrifft nicht nur denjenigen, der in der modernen Großstadt die ganze Nacht hindurch den zweifelhaften Segnungen der optischen Vergewaltigung der natürlichen Umwelt, wie der Beleuchtung leerer Straßen, der stetig flackernden Leuchtreklamen ohne Betrachter, der rund-um-die-Uhr-leerlaufenden Werbe- und sonstigen Verblödungs-Bildschirme, unterworfen war.

Auch der schlaflose Übernächtige im abgelegenen Landgasthof inmitten von Weinbergen wird nicht nur den Sternenhimmel in seiner ganzen gewaltigen Vielfalt und Sonderbarkeit – dem Blick in Raum und Zeit, denn das Licht von den fernen Sonnen dringt ja nicht nur aus ungeheuren Entfernungen, sondern auch aus längst verflossenen Zeiten zu uns – mit der mehr oder weniger breiten Mondsichel als Beleuchtung der inzwischen fast überall nur noch pseudo-natürlichen Landschaft genießen können.

Auch bei komplett wolkenverhangenem Firmament ist es nie ganz finster – denn unser Auge verfügt über die wunderbare Eigenschaft, sich an die vielfältigsten Licht- oder Dunkelheitsverhältnisse in weiten Grenzen anpassen zu können.
So sind, bei entsprechender zeitlicher Gewöhnung, auch einzelne Lichtschwingungen wahrzunehmen – mit anderen Worten: für uns Menschen ist es nie gänzlich finster.

Wenn man nun den Verlauf der Dunkelwerdung über die Nacht hinweg betrachtet, so stellt man unweigerlich fest, daß nicht nur der kälteste, sondern auch der finsterste Moment der ist, kurz bevor sich der neue Tag langsam aber unaufhaltsam ankündigt – mit einem zarten Aufhellen der gerade noch unüberwindlich scheinenden nächtlichen Finsternis.

Das Aufhellen kommt ziemlich unvermittelt und unerwartet – eben glaubte man noch, nur rein akustisch mit der nie ganz schlafenden Natur verbunden zu sein, schon kommt von irgendwoher ein zarter, unscheinbarer Lichtschimmer – dann wird es langsam, aber stetig heller

Diese wichtigen Erkenntnisse aus der Naturbetrachtung wollen wir mitnehmen in unser tägliches Leben.
Denn wie es scheint, sind wir wohl jetzt an einer ganz ähnlichen Stelle in der Entwicklung der Menschheit angelangt.

Nach langer Nacht scheint es immer finsterer zu werden, aber in Wirklichkeit sind schon die ersten Lichtschimmer des neuen Tages zu erfühlen.

Die wahren Verhältnisse und Vorgänge werden immer mehr Menschen immer deutlicher sichtbar – die Verlogenheit und der Betrug auf denen das gesamte bisherige Gesellschafts­system in allen seinen Teilbereichen aufgebaut ist: egal ob es der Volksverrat der alliierten Polit-Verbrecher in der OMF BRiD ist oder die Vorgänge auf der Weltbühne sind.

Ebenso wird mit zunehmender Klarheit deutlich, daß sich Wirtschafts- und Finanzsystem soweit vom Menschen und seinen Bedürfnissen entfernt haben, daß wir allenthalben auf dem Kopf stehende Verhältnisse haben: die Wirtschaft dient nicht mehr dem Menschen, sondern umgekehrt, und praktisch alle systematisch wirksamen Mechanismen zielen darauf ab, die Ausbeutung und Versklavung der Massen zu zementieren und zu vertiefen.

All dies (wie auch das Verfaulen der Gesellschaft in allen anderen Bereichen) wird immer deutlicher sichtbar – für immer mehr Menschen.

Nun kann man das natürlich auch als reine Machtdemonstration betrachten.
Denn eine wirklich unumschränkte Macht wird erst da sichtbar, wo die Mächtigen – bis hinunter zu den kleinsten Lakaien – sich an keine Regeln und Gebote mehr gebunden fühlen und dies immer offener zeigen: Seht her – ich kann machen was ich will, und ihr könnt gar nichts dagegen tun – denn ich habe euren Staat längst okkupiert und bin gerade dabei ihn aufzulösen und durch ein Konglomerat von Firmenstrukturen zu ersetzen, das euch ewig fest im Griff haben wird – nicht nur durch den bisher auch schon ausgeübten wirtschaftlichen Zwang des Hamsterrades, sondern nun auch noch durch die allseitige Überwachung und Kontrolle aller eurer Aktivitäten – und ihr werdet euch dem nicht entziehen können.

Die natürliche Reaktion der Menschen auf solch eine Machtdemonstration ist logischerweise erstmal Frust und Hilflosigkeit, bis hin zur Resignation.

Aber der denkende Mensch ist in der Lage, auch diese seine eigene Reaktion zu durchschauen und zu erkennen, daß es nach wie vor seine eigenen Gedanken sind, die sein Handeln bestimmen.
Und daß es nichts gibt, was ewig ist – außer vielleicht dem großen Geist, dem SEIN.

Und so gelangt er früher oder später zu der Erkenntnis, daß eine solche Machtdemonstration und ein solcher Übergang zu einer umfassenden Repression des gesamten alltäglichen Lebens nichts weiter sind als ein letzter Versuch, die ablaufenden Geschehnisse nochmals zu Gunsten der bisher Mächtigen und deren Dienern zu wenden.
Und letzte Versuche („lila“) sind fast immer untauglich. 😉

Eine Veränderung läßt sich nicht aufhalten – sie läßt sich nur gestalten.
Dies erleben wir schon seit einiger Zeit – begonnen mit den Terrormanagement, wo entgegen den vollmundigen Verkündigungen kein „Krieg gegen den Terror“ stattfindet, sondern der Terror vielmehr herbeigeführt, organisiert, neudeutsch: „gemanagt“ wird.

Dies setzt sich fort im Chaos-Management, wo ebenfalls sich nicht um Ordnung und Fortschritt bemüht wird, sondern das Chaos herbeigeführt, organisiert und „gesteuert“ werden soll.
Leider haben die noch Mächtigen sich von den falschen Chaos-Forschern beraten lassen, sonst hätten sie begreifen können, daß ein Chaos IMMER ein hohes Maß an Unsicherheit und Unwägbarkeiten beinhaltet – und an Möglichkeiten, in die eine oder andere Richtung umzuschlagen – möglicherweise auch weitab von allen geplanten, vorsorglich angelegten oder zumindest einkalkulierten Pseudo-Entwicklungswegen (selbstverständlich mit deren Absicht, die bisher Mächtigen weiterhin an der Macht zu halten).
Kann sein, daß die Klügsten unter ihnen das sogar kapiert haben und mit dieser Ungewißheit „spielen“ wollen.

Wie auch immer: auf die tiefste Finsternis folgt immer und gesetzmäßig die Morgenröte, und danach ein neuer heller Tag, mit Licht und Wärme für alle Menschen und sonstigen Wesen – ungeachtet ihrer Art und Herkunft, ihrer natürlichen Ausstattung und sonstiger Unterschiede.
Es gibt also keinen Grund zur Resignation.

Denn der Sinn dieser Weltexistenz und ihrer Entwickelung kann unmöglich darin liegen, daß überall die Finsternis einzieht – im Gegenteil.

Es ist also Zuversicht angesagt: ES WERDE LICHT!

Mitschöpfer Mensch – erhebe dich – erwache – nimm deine wahre Rolle in diesem Universum wahr und schöpfe, erschaffe, tue – die Zeit ist reif!

Luckyhans, 4. Oktober 2015


14 Kommentare

  1. Carneb sagt:

    lieber luckyhans, danke für diesen aufmunternden artikel. ich bin gerne auf dieser seite, um mir informationen und auch zuversicht (wie heute: das erscheinen der morgenröte) zu holen. ich habe lange gebraucht, um diesen irrsinn zu erkennen und dadurch ganz neue möglichkeiten zu wählen. herzlichen dank. carmen

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  2. luckyhans sagt:

    Liebe Carmen,
    sei herzlich begrüßt auf Bumi Bahagia.
    Und vielen Dank für Deinen Zuspruch – es freut uns immer, wenn unsere Gedanken Resonanzen hervorrufen. 😉
    LG

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  3. Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

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  4. Petra von Haldem sagt:

    Lieber Luckyhans,

    ein wunderbarer Text.

    Danke.

    Auch in der Nacht/Morgenwache sind die Minuten bevor es hell wird die „gefährlichsten“,
    da das Tiefschlafen der Umgebung (die umwacht werden soll) auch die Wachenden gefährdet, kurz wegzuschlafen.

    Da ist es gut, zu Mehreren zu sein und/oder auch ein Feuer zu hüten……
    Vielleicht passt diese Metapher zu der Deinen hinzu……………….

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  5. johannes0702 sagt:

    Der Anfang des Beitrags…..als selbst betroffener Schlafloser, seit einiger Zeit und durch die großstädtisch bedingte Lichtüberflutung des Nächtens….ist wohl keinem jener Bewohner unbekannt….welche nach der „absoluten“ Stille und Ruhe suchend, bislang schon unterwegs sind…..

    …da erklärt sich auch recht gut, warum es in vorherigen Zeiten, damals diese Schlaf-Masken a la Hercule Poirot usw. gegeben hat…..kann jeder Schlaflose auch selbst und bestens noch heute ebenfalls ausprobieren……

    Entweder das Schlafzimmer-Fenster ganz ohne Übergardine….mit einer schwarzen Schlafmaske o.ä…….oder aber mit schwarzer (dunkler) Übergardine zugezogen…..und dann in allen drei Fällen dabei, auch einmal den eigenen Schlaf-Rhythmus am nächsten Morgen analysieren und einige Zeit lang sehr genau beobachten……

    Und je dunkler man es um die eigenen Augen nachts hat,…..ob nun mit dieser oder jener Methode….umso erholsamer und ungestörter zwischendurch auch der eigene Schlaf und umso ausgeruhter fühlt man sich dann auch am Morgen und über den folgenden Tag verteilt !

    Nur Versuch, macht kluch !….. 🙂

    Der weitere Übergang dann, zum Weltlichen hin……ist auch allemal vergleichend gerechtfertigt und sehr nachvollziehbar für mich…..liegt nur thematisch…..seit einiger Zeit, schon jenseits und außerhalb meiner ganz eigenen Prämissen……was keinesfalls bedeutet, wie wichtig es nicht für viele noch sein kann und gewiss auch garantiert ist……

    Jeder von uns, steht auf einem differenzierten Level an Erkenntnis……man sollte nur niemals auch damit beginnen, sich deswegen, als nur ansatzweise auch als etwas höher wertiges zu betrachten……denn dies ist schon wieder der erste Schritt, des eigenen und erneuten „Abfalls“ !

    Und von daher vielen Dank auch…..für alle beiden und thematisch verknüpften Sichtweisen hierbei !!! 🙂

    lg johannes

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  6. Angela sagt:

    @Luckyhans

    Zitat: „…. Denn der Sinn dieser Weltexistenz und ihrer Entwickelung kann unmöglich darin liegen, daß überall die Finsternis einzieht – im Gegenteil….“

    Auch die Dunkelheit in all ihren Formen hat ihre Berechtigung. Es können neue Kräfte geschöpft werden, Klarheit darüber erlangt werden, was man nicht will, was überwunden werden muss.

    Das Leben besteht aus Zyklen und immerwährendes Licht wird es meiner Ansicht nach niemals geben.

    Alles ist der Veränderung unterworfen und die Umstände des Weltgeschehens sind im allgemeinen höchst instabil. Regierungen kommen und gehen……

    Verändern kann sich meines Erachtens nur jeder selbst, auf äußere Umstände zu hoffen, die einen glücklicher machen können, wird zu keinem Erfolg führen.

    LG von Angela

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  7. thomram sagt:

    @ Carmen

    Ich doppele Lücki’s Antwort nach.
    Dass du – neben Lektüre schwarzer Begebenheiten – Kraft und Trost aus bb ziehen kannst, freut mich ganz besonders.

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  8. Vollidiot sagt:

    Luck

    In dem alten deutschen Weihnachtslied heißt es: Mache die auf, werde Licht, denn dein Licht kommt…………
    Dein Licht kommt – wenn du dich aufmachst.
    Der individuelle Beitrag zur Genesung.
    Licht klingt gut, Klasse.
    Nur was ist damit gemeint – und schon gibt es ca. 6 Mrd. Meinungen.
    Und das ist der Hebel, der dazu genutzt wird um Verwirrung zu stiften.
    So werden auch weiterhin die Menschen im Dunkel grübeln was denn Licht sei.
    Den Tag gibts ja gratis – auch wenn er nicht immer fun-gespickt ist.
    Und Sonne is ja auch nicht mehr das.
    Krebs und so.
    So hat die Sonne halt Flecken bekommen.
    Und im Dunkel gibts Laternen, die geben uns „Helligkeit“, warmes Licht, weisen uns in der Finsternis den Weg.
    Wohin?
    Und auf den Tag folgt die Nacht.
    So wars schon immer.
    Nur ist die Frage, ob das außerhalb unserer irdischen Konstitution im Wechsel passiert oder ob da eine parallele, andauernde Koexistenz besteht. Diesen Leuten schließe ich mich an – zuviel spricht dafür.
    Was aber unstritig ist, ist dies, wenn dein Licht gekommen ist (incl. der Erkenntnis Götes. bist du nur ein trüber Gast auf der dunklen Erde) – also in dir – dann wird in dir keine Nacht mehr einziehen, auch wenn die Sonne untergegangen ist, der (Neu)mond seinen Hintern zeigt, und du wandelst im dunkelsten deutschen Wald und die Wölfe neurdings heulen und ganz oben die Chemtrails gesprüht werden und Onkel Obama eine weitere Liste von Drohnenopfern anfertigt und absegnet.

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  9. David Ulf sagt:

    Danke für das Schöne Bild der Nacht und Morgenröte. Alles gute für euch Sterne da draußen!

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  10. luckyhans sagt:

    @ Angela:
    … natürlich ist die Entwicklung eine Abfolge von Ereignissen und Zusammenhängen, die auch meist zyklisch verlaufen (nicht immer wahrnehmbar!) – mir ging’s um den jetzigen Moment und in mehreren „Ebenen“… 😉
    Schade, daß das nicht deutlich geworden ist…

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  11. Angela sagt:

    @Luckyhans

    Zitat: “ Schade, daß das nicht deutlich geworden ist… „…

    Doch, das ist es schon, auch sehr mutmachend, falls jemand über die jetzige Lage deprimiert ist.

    Mein Kommentar sollte eigentlich nur eine Ergänzung sein, hätte ich vielleicht deutlicher machen sollen…

    LG von Angela

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  12. thomram sagt:

    @ David

    An Lückis Stelle danke ich dir für dein Danke 🙂

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  13. luckyhans sagt:

    @ David:
    Danke auch von mir. 😉
    Und: Sterne sind wir alle – Funken des SEINs… morgen mehr… 😉

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  14. Petra von Haldem sagt:

    Da wir ja hier auf bb auch „Innenerlebnisse“ nach Außen setzen :),
    Gedanken, Vorstellungen,Anregungen, Wünsche, Bilder…………….

    Hier nun ein Wortbild von vor 34 Jahren:

    Morgenwache

    –von der Nacht~ zur Morgenwache–

    Sie alle schliefen noch
    Im Eismeerschiffe
    Von dem sie lichte Freuden hofften
    Nicht wissend
    Dass Pionierfahrt
    Entdeckungs-Angst gebären kann/ dem,
    Dessen Kleid nicht rein geworden——-

    Und Du
    Bereitetest an Deck
    Das Morgenmahl
    Und Eismeerwolkenhimmel
    War Dir goldnes Kleid ~

    Heimlicher Helfer Dir zu sein
    Sann ich nach Tatenfreuden
    Zur Morgendämmerung.

    Und mit dem Strahlenmantel
    Wie mit Donnerschlag
    Lautlos
    Die Neue Sonne sich erhob

    Erblickst Du mich
    Birgst mich in Dir
    Und die gehüllte Engelskussumarmung
    Wird Siegel
    Vor dem Morgenmahle ~

    Hell ist es schon.

    An Deck des Eismeerschiffes
    Klirrende Ruhe
    Und
    Alle schlafen noch………….

    (PvH ’81)

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