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Oberwil-Lieli AG / Nieheim / Was haben sie gemeinsam

Sie haben erstens gemeinsam: Sie sind, von oben verordnet, verpflichtet, Immigranten aufzunehmen.

Oberwil-Lieli liegt im Süden des Kantons Aargau. Und der Aargau, das ist ein Schweizer Kanton.

Wo Nieheim genau liegt, bin ich grad zu faul, um nachzuschauen, doch der Name hat es in sich. Nie Heim.

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Die Dorfverwaltung in Nieheim habe Frau Bettina Halbey die Wohnung gekündigt. Frau Halbey bewohne diese gemeindeeigene Behausung seit 16 Jahren. Sie hab die Wohnung zu räumen, damit die Gemeinde daselbst Immigranten unterbringen kann. Hier.

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Die Dorfverwaltung Oberwil Lieli hat ein altes, leerstehendes, gemeindeeigenes Zweifamilienhaus dem Erdboden gleich gemacht. Wozu? Um keinen Wohnraum für Migranten zu besitzen. Hier.

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Ob es stimmt, weiss ich nicht, aber Herr Vidal, Vorsitzender der Nie Heim Verwaltung habe gesagt, so koste es nix. Würde man für die Immigranten was aufstellen müssen, dann würde das die Gemeinde Hunderttausende kosten.

Herr Vidal hat demnach die Vorgehensweise gewählt, welche die Gemeinde nichts kostet.

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Ob es stimmt, weiss ich nicht, aber Herr Glarner, Vorsitzender der Oberwil Lieli Verwaltung habe gesagt: Ja, die Gemeinde müsse an den Kanton eine Busse bezahlen, wenn sie keine Immigranten aufnehme. Und er habe gesagt: So wir Migranten aufnehmen, werden die uns immer auf der Tasche liegen. Implizit: Die Busse ist kleiner als die Kosten für Migranten.

Herr Glarner hat demnach die Variante gewählt, welche die Gemeinde weniger kostet.

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Klar nun, was Nie Heim und Oberwil Lieli als Zweites gemeinsam haben? Sie machen das, was die Gemeinde am wenigsten kostet.

Die Einen schmeissen Einheimische aus den Wohnungen. Die anderen reissen Gebäude ein.

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Kommentar.

Es ist ganz wunderbar, wenn eine Gemeindeverwaltung danach trachtet, die Kosten für den Bürger tief zu halten.

Es ist ganz unwunderbar, wenn einerseits Einheimische benachteiligt werden, oder wenn anderseits prinzipiell kein Immigrant aufgenommen wird.

Es ist schwierig, das richtige Mass zu finden. Ich möchte nicht in der Haut von Entscheidungsträgern stecken. Es steht niemandem zu, Herrn Vidal oder und Herrn Glarner zu verurteilen.

Die Beispiele zeigen die grassierende Hilf-, Rat- und Orientierungslosigkeit.

Allerdings:

Herr Glarner habe etwas gesagt, was das deutsche Interviewteam schön herausgeschnitten habe. Er habe gesagt: Flüchtlingshilfe muss vor Ort geschehen, also dort, wo die Flüchtlinge herkommen. Es müssen also Massnahmen getroffen werden, um dort die Lage zu verbessern.

Herr Glarners zensuriertes Wort in Gottes Ohr.

thom ram, 25.09.2015

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