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Ohnweg / Lob der Weglosigkeit 2

Angeregt durch Gabriels Kommentar, wonach auch das weglose Fortschreiten eigentlich ein Weg sei, möchte ich etwas anhängen.

Was Gabriel sagt, das hat in einer bestimmten Art der Betrachtung Gültigkeit, kein Zweifel. Wer im Dickicht steht, wer im Gebirge steht, und da sind karges Gras und nackte Steine und dann fortschreitet, der beschreitet einen Weg, seinen ureigenen Weg. 

Soweit meine Bestätigung. 

Meine zusätzliche, andere, Sicht:

Es gibt es wirklich. Das Leben ohne Weg. Es ist das ohne Zeit „vom Jetzt zum Jetzt“ schreiten. Das ist natürlich falsch ausgedrückt und in sich ein Widerspruch. Es soll als Brücke dienen. 

Die andere Wahrheit, die ich meine, die kann ich nur unbedarft umschreiben: 

Das Jetzt ist jetzt. Das Jetzt beinhaltet alles. Als Mensch meine ich zwar, auf einer Zeitlinie mich fortzubewegen, und damit ist das Bild eines zu begehenden Weges in den Bereich der Logik gerückt. 

Tatsächlich aber existiert wirklich alles was ist, alles und jedes was denkbar ist, alles und jedes was geschehen ist und geschieht und geschehen können wird.

So ich die Existenz auf diese Weise betrachte, dann gibt es keinen Weg mehr. So ich die Existenz auf diese Weise betrachte, dann entscheide ich jetzt, was ich als Ausschnitt all dessen, was ist, wahrnehmen will. 

Das kann ich nicht mehr als Weg bezeichnen. Das ist mehr sowas wie Rumwuseln im Alles was ist. Meine Ratio möchte es wieder als Weg definieren, doch meine Ratio ist nicht befähigt, dieses „Rumwuseln“ nachzuvollziehen. 

*

Was rede ich da. Man nennt das Betrachten oder und Reflektieren. Worte Worte Worte. Vanity of Vanities, all ist Vanity?

Ich geb’s auf, gehe die jungen Kätzchen streicheln. 

Schönen Tag noch und dann gute Nacht!

thom ram, 16.08.2015

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27 Kommentare

  1. der Lusitanische Landbote sagt:

    wieso soll „vom Jetzt zum Jetzt “ falsch ausgedrueckt sein

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  2. Ohnweg sagt:

    Fließt denn nicht alles? Eben im Zeitfluss. Ich möchte nicht gerne zwischen Vergangenheit, Zukunft und Gegenwart entscheiden oder unterscheiden, denn ich stehe auf einer hohen Brücke und schaue auf den Zeitfluss. Zuerst auf die unerschöpfliche Quelle und dann auf die Mündung in den Ozean. Dazwischen betrachte ich die Wellen und Wirbel des Zeitflusses.

    Der riesige, unendliche Ozean woraus mein Wassermolekül mit frischen Seelenkräften versehen dann wieder in die Höhe levitiert und in einer Wolke platz nimmt. Bis ich abgeregnet werde und auf Mutter Erde mehr oder weniger sanft lande. Dann verkrieche ich mich in Mutter Erde. Es geht immer tiefer. Bis ich den dunklen Hades erreiche. Da werde ich mit den Erdkräften versehen und reife für die materielle Welt heran. Und dann, oh Wunder, werde ich mit vielen anderen Wassermolekülen wieder auf die Erdoberfläche ausgespuckt. Nun beginnt der Zyklus von neuem und ich steige als Kapitän auf die hohe Brücke um zu versuchen dieses Wunder des Flusses zu begreifen.

    Ich verstehe, dass der Lebenfluss zeitlos ist und doch unterteilt in Zeitabschnitten. Ich packe die Hacke und pflanze Bohnen. Ich übe Achtsamkeit um mich nicht zu verletzen. Ich arbeite sorgfältig um den Bohnensamen ihren Platz im Bohnenbett so gemütlich wie möglich zu machen um beim Erwachen eine gute Umgebung aufzufinden. Und dann schaue ich meine Arbeit an und befinde sie als gut, weil ich bei der Sache war. Und dann setze ich mich unter einem Baum und packe mein Vesperbrot aus. Nach Sonnenuntergang lege ich mich müde und zufrieden in mein Bett weil mein Tagewerk irgendwann belohnt werden wird. Mit einer duftenden Bohnensuppe.

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  3. thomram sagt:

    @ dLL

    „Vom Jetzt zum Jetzt“
    Diese Betrachtung schliesst mit ein, dass das Jetzt auf dem Fluss der Zeit ist. Bei dieser Vorstellung gelangt man von jetzt zu jetzt.
    Tief ist diese Vorstellung wohl in uns allen verankert, in mir jedenfalls schon.
    Neuerdings, seit vielleicht 20 Jahren, beginnt mir zu dämmern, dass diese Vorstellung in Ordnung, dass sie aber eine Scheinrealität ist. In Momenten des Tiefersinkens in das Leben geschieht es, dass ich lachen muss ob dieses Bildes, denn es ist so irreal, es ist eine Konstruktion.
    Wie es ist, wenn die Zeitlinie als Illusion erkannt und eine andere Wirklichkeit erlebt wird, das ist mit Worten, meine ich, nicht auszudrücken. Ich kann stammeln: Alles ist. Alles was ist, ist. Gestern ist in allem und Morgen ist in Allem und dass gestern gestern und morgen morgen, das ist nur eine Scheinwirklichkeit.

    Diese Scheinwirklichkeit haben wir gewählt! Sie ist notwendig für das, was wir in unseren Leben erfahren wollen! Sie ist ebenso heilig wie alles!

    Doch gibt es, wenn man in der Zeitlinie denkt, kein Jetzt. Denn das Jetzt, auf Zeitlinie gedacht, es hat keine Ausdehnung, darf per Definitionem keine haben, und darum gibt es kein Jetzt…bei der Betrachtungsweise.

    Die Wahrheit aber ist: Alles ist im Jetzt.

    Schwere Kost für mein Hirni, doch versteht das Hirni eben weniger als der, der ich bin. Und der, der ich bin, der kommt nur stammelnd lallend durch das Transformationsgerät Hirni.

    🙂

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  4. Gravitant sagt:

    Bei Wachstumsversuchen mit Bohnen mit einem Orgonstrahler wurde festgestellt,
    daß die mit Orgonenergie bestrahlten Pflanzen um rund ein Drittel stärker wachsen
    als die nicht bestrahlten (nach Arno Herbert).
    Die Wirkung wird von der Schulmedizin nicht anerkannt.
    Nervt es nicht in einem Buch,auf jeder Seite zu lesen,
    Eine Wirkung des…ist wissenschaftlich nicht erwiesen.
    Die Natur bedarf keiner begrenzenden Gesetzte.

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  5. Ohnweg sagt:

    Die Zeit ist grenzenlos und kann man nur begreifen wenn man grenzenlos denkt. Etwas mehr Phantasie meine Damen und Herren, denn alles was erdacht werden kann existiert! Und wie gesagt und geschrieben, die Antworten befinden sich im Innern. Die Hilflosigkeit ist nur da weil man die Kanäle zu Gott abgeschnürt hat. Ich habe sie für mich geöffnet. Gottvertrauen nennt man dies. Egal was sich jeder unter Gott vorstellt. Wer dies nicht begreift ist noch nicht voll erwacht.

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  6. Ohnweg sagt:

    @Gravitant

    Ein Dodekaeder hat auch diese Eigenschaft. Pyramiden auch. Sie alle strahlen Lebenskraft aus. Auf diesem Gebiet ist die Schulwissenschaft blind. Oder wurde blind gemacht. Wir leben in einem Zeitalter des Unwissens. Derweilst man mit Innenschau alles brühwarm serviert bekommt. Da braucht man die alten Schriften nicht dazu.

    Sicher erinnerst Du Dich an meinen Blog: Die Pyramide der Stille. Da war ich nahe daran dieses ganze Lebensenergiethema zu vereinfachen. (Durch kristalline Strukturen). Aber ich bin eben nicht hartnäckig und schweife schnell ab. Deshalb gebe ich Anstöße dazu. Andere Talente können sich daran messen.

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  7. Gravitant sagt:

    @Ohnweg
    DIE SCHLÜSSEL ZUR ZUKÜNFTIGEN MATHEMATIK SIND IN CODES GEGEBEN,
    DIE PIKTOGRAPHISCHE KYBERNETIK KOORDINIEREN,
    WELCHE „PYRAMIDEN “ ANSTELLE VON „PUNKTEN“
    BENUTZT,SO DASS SICH MATHEMATISCHE STRUKTUREN
    ENTFALTEN UND DER VIELFÄLTIGEN „LICHTSPUR“ FOLGEN.

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  8. gabrielbali sagt:

    Je klarer ich als Bewohner dieses Paradieses unsere Welt sehe – und interessanterweise wird die Sicht mit zunehmender Verweildauer in diesem wundervollen Garten Eden immer klarer – desto deutlicher sehe ich, dass diese Welt ein Paradoxon ist, das aus unzaehligen Paradoxa zusammengesetzt ist, deren Zusammensetzung sich pausenlos und dazu in einem unbeschreiblichen Tempo veraendert. Die Bezeichnung “Bewohner dieses Paradieses” bezieht sich nicht nur auf die Insel Bali, die immer noch ein paradiesischer Platz ist. Die von mir gewaehlte Bezeichnung meint die gesamte Schoepfung, die sich demjenigen, der seine Augen bereits geoeffnet hat, ganz eindeutig als Paradies, man koennte auch sagen “als ein paradiesischer, himmlischer Ort” praesentiert.

    Der an dieser Stelle haeufig gebrachte Einwand, dies koenne “gar nicht stimmen, denn lebten wir bereits im Himmel”, was ich felsenfest behaupte, “dann waere diese Welt nicht so schlecht, wie sie es doch offenbar ist”, ist leicht zu entkraeften. Wer meint, selbst eher in einer Hoelle zu leben und meine Beschreibung, diese Welt waere ein Paradies koenne nur ein dummes Hirngespinst meinerseits und die eines Traeumers sein, hat zwar auch recht, er betrachtet allerdings nur eine, die dunkle, die schattige Seite des Paradoxons und verliert dabei, die zweite, die helle Seite immer mehr aus den Augen. Er erkennt das Paradies gar nicht als solches bzw. er uebersieht, wie Milliarden andere Erdenbewohner wohl auch, dass ein Paradies erst dann zu einem wahren Paradies werden kann, wenn jeder seiner Bewohner die uneingeschraenkte Moeglichkeit hat, sich in diesem Paradies auch eine Hoelle zu kreieren. Waere dies nicht so – in meinen Augen absolut perfekt – geloest, also derart, dass sich in diesem Paradies jeder auf Wunsch auch seine eigene “persoenliche” Hoelle erschaffen kann und auch darf, waere es kein Paradies. Dann waere es nur ein Zwangslager, mit truegerischen, ein Paradies vortaeuschenden Tapeten, mehr jedoch nicht.

    Gerade der Umstand, dass sich jeder Bewohner zu jeder Zeit seine individuell gefaerbte Hoelle nach Belieben kreieren kann, sich darin austoben und auch unbegrenzt verweilen darf, so er dies wuenscht, ist grandios. Davon wird auch haeufig Gebrauch gemacht und auch von der Freiheit, andere Bewohner des Paradieses in eine solche Hoelle einzuladen oder gar hineinzulocken und darin zum Verweilen zu ermuntern, wodurch dann gemeinsam und damit vielleicht auch noch weit intensiver gelitten werden kann (was innerhalb vieler Blogs andauernd geschieht!). Einfach grandios, wie schon erwaehnt!

    Dass dann andere Menschen, der boese Teufel oder was auch immer sonst als “Schuldige” fuer die Existenz der jeweiligen Hoelle herangezogen werden, ist verstaendlich und bis zu einem gewissen Grad auch amuesant, zumindest fuer den, der klar sieht.

    In diesem Blog kenne ich zumindest einen, der sich permanent in seiner persoenlichen Hoelle aufhalten duerfte. Er beschaeftigt sich tagaus tagein und fast rund um die Uhr damit, in aller Welt Schuldige auszumachen, die an den hoellischen Zustaenden in seiner Hoelle, die er dann frech “unsere Welt” nennt, “schuld” sind. Er findet auch jede Menge an “Schuldigen” und all jene Auserwaehlten praesentiert er uns dann gerne als “Gesocks”. Er ist davon ueberzeugt, dass seine Hoelle absolut real und gleichzeitig unser aller Hoelle sei. Ein ulkiger und auch netter Kerl, der das, was er von sich gibt hoechst intellektuell verpackt und dies alles dann auch selbst glaubt und so gut wie nie ernstlich hinterfragt.

    Andere in unserem Blog sind von der “Idee Hoelle” nicht so stark ergriffen. Sie begnuegen sich damit, von Zeit zu Zeit in ihrer persoenlichen Hoelle vorbeizuschauen und das Fegefeuerchen am Lodern zu halten, indem sie sich selbst und ihrer Umwelt ebenfalls Schuldige praesentieren. Sie sind keine “permament residents” in ihrer Hoelle, aber sie kommen immer wieder, um sich am Feuer zu erwaermen oder bisweilen auch gehoerig zu erhitzen.

    Alle von uns beschreiten einen Weg, zumindest aus unserer begrenzten Sicht als Paradies- oder auch vermeintliche Hoellenbewohner. Selbst die, die meinen, ganz ohne Weg unterwegs zu sein, folgen irgendwelchen Pfaden, die, weil sie vielleicht verschlungen und noch nicht ausgetreten sind, nicht als solche wahrgenommen werden. Die Antwort ist auch hier “sowohl als auch”, also “Weg ja” und auch “Weg nein” (bzw. “ohne Weg”) und stellt ebenfalls eines der, die gesamte Welt bestimmenden Paradoxa dar…

    Uebrigens, das erste Paradoxon, das sich mir erschloss, war das des “alles ist gleichzeitig oben und unten”. Jahrelang habe ich mir daran die Zaehne ausgebissen, bis mir klar wurde, dass dies tatsaechlich so ist. Ein kurzer, imaginaerer Ausflug auf unseren Erdtrabanten, den Mond und dann ein Blick zurueck auf die Erde und die Sache war mir voellig klar. Ja, oben und unten ist dasselbe bzw. alles ist gleichzeitig oben und unten und dies gilt analog auch fuer hell und dunkel, fuer richtig und falsch, fuer gut und boese und fuer alles andere auch, wenn einander etwas auszuschliessen scheint. Es ist stets nur die Perspektive, die wir einnehmen, die dann entscheidet, ob wir etwas als oben oder unten ansehen wollen, als hell oder dunkel, als richtig oder falsch oder als gut oder boese.

    Eine hoechst spannende Welt, in der fuer alles Platz ist und in der alles seinen Platz hat!

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  9. der Lusitanische Landbote sagt:

    @thom ram

    Der,der du bist, kommt durch alles was du tust und nicht tust. Aber einer, der, wie ich, gerade erst an einem gehoerigen Wirtshaustisch Platz genommen hat, sollte den Mund nicht zu weit aufmachen.Smiley.
    Smiley auch an Ohnweg.

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  10. @ mit Begeisterung habe ich deinen Text gelesen, gabrielbali.

    So ist das nämlich wirklich, wir leben im Paradies — und schon kommt auf allen Kanälen der künstlich erschaffenen Kunstwelten „westlicher“ Menschenfarmen das „Große ABER“, um a) die Kunstwelt(en) zu erhalten, von denen sich eingebildet wird, dass nur sie unsere Arterhaltung sicherstellen könnte und b) die damit verbundene „Hölle“ (denn für die Kunstwelt(en) ist ihr Ende immer Hölle, bedeutet es doch wirklich: es ist ‚AUS‘) zu beheizen.

    Schön, dass du wahrgenommen hast, dass die Welt (‚Gott‘ / ‚das Leben‘) in der wir leben, weben und sind, das Paradies ist, dass „wir“ einseitig linear betrachtet allzuoft „selber“ zur Hölle machen (und lassen)

    Schöner noch, dass du die Wahrheit mitteilst, dass wir alle im Paradies leben. Dank dir dafür.

    Es ist eine Froh-Machende-Nachricht (εὐαγγέλιον eu-angelion = Evangelium εὐ = ‚Freude‘, eine Freude-Machende Wahrheit:

    Wir leben im Garten Eden, diese Welt ist das Paradies — (ein anderes gibt es nicht) — [… und … es dröhnt manchmal noch in meinen Ohren nach: „Jammertal“ – „Jammertal“… nachdem das Fegefeuer langweilig wurde und die Hölle sich als Humbug herausstellte] —

    Ich freue mich, diese Wahrheit zu lesen und habe, als ich sie las, mich „innerlich“ vor dir – gabrielbali – geneigt. Du bist ein Gesegneter Mensch, möge die Wahrheit der Agape dich weiter zum Überfließen (nicht ausgießen) füllen, damit du noch Vielen das Wasser des Lebens schenken kannst.

    … es „ist“ ja so „bei mir“: oft habe ich mich gefragt: „ob „die anderen“ denn gar nicht erkennen (können, sollen müssen), dass wir uns doch alle bereits im Paradise, im Garten Eden befinden“, weshalb ich auch nicht verstanden hatte, weshalb, warum, wieso die erste Frage in der Bibel noch von keinem Theologen oder der „Kirche“, „unserer“ Religion und Kultur – und bisher auch noch von keinem anderen, den ich so kennengelernt habe, beantwortet wurde – bis eben eben gerade: „Im Garten Eden – im Paradies“ (das ist schon [Metapher] wie „Mann-Sich-Verlieben“ — nicht auf der Wahrnehmungs- oder Gefühls-Ebene, sondern auf der „Erkenntnis- — besser Bewusst-Seins-Heit — Ebene ….

    … und ich dachte schon so oft bei mir, „dass ich so „allein im Regen“ damit stehen würde“ — und da „plötzlich“ wird es Tag und schlagartig Licht:

    „Je klarer ich als Bewohner dieses Paradieses unsere Welt sehe – und interessanterweise wird die Sicht mit zunehmender Verweildauer in diesem wundervollen Garten Eden immer klarer – „

    Danke, Danke, Danke — „nix Hölle, nix „Biozombie“ — sondern Paradies und Garten Eden voller Guter-Seins – vor allem Menschen, die jeder für sich Gutes, Heiliges Sein SIND und BLEIBEN!!!

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  11. thomram sagt:

    @ dLL

    Deine Bescheidenheit gereichet dir zur Zier,
    doch fasse voll Vertrauen dir,
    auf, nimm Teil an unserm Teppichweben,
    indem du dein’s tust geben.

    „tust geben“ hust hust, nicht so das Elegante, aber was tut man nicht alles, damit sich etwas reimt, mein Göte döst wohl grad, er braucht auch ma Ruhe.

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  12. thomram sagt:

    @ Gabriel 03:25

    So ist es. Unsere Welt scheint uns gespickt mit Paradoxien, das ist immer wieder irritierend, und ja, schön sagst du das, wie man sich immer wieder zu seinen Höllenfeuerchen zurückbewegt, hehe zurückschleicht, hehe, um sich dran zu wärmen und dabei fälschlicherweise zu meinen, die Nacht ringsumher sei dunkel, voller böser Geister und Gespenster und hinter jeder Ecke lauern Schlang‘ und Höllenwurm.
    Doch hält die Wärme dieser Feuerchen nicht an, kaum ist das Gefühl von Erfüllung da, ist es auch schon wieder weg und ein grösseres Feuer muss her, und so spiralt man sich in noch tieferen, noch unheimlichere Dunkelheit, immer dieses Feuer suchend, welches doch gar nicht wirklich wärmt.
    Anders ist es, wenn ich mich einfach der Dunkelheit zuwende, wie von Zauberhand sehe ich, dass da, wo ich Dunkelheit wähnte, blühende Landschaft sich auftut, und tief befreit kann ich aufatmen und mich froh bewegen.

    Na, dieses Ergüsschen wollte auch sein, hihi.

    Ich wünsche dir, lieber Leser, hellen Tag.

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  13. der Lusitanische Landbote sagt:

    @thomram

    am ersten Mai
    vor hundert Jahren,
    da spannte sich das Himmelszelt,
    ueber eine freie Schweiz,
    von Como bis nach Appenzell…
    im Mai vor hundert Jahren…

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  14. Angela sagt:

    Wirklich ein wundervoller Kommentar, lieber Gabriel!

    Das Paradies, jedenfalls was wir uns darunter vorstellen, „fehlt“ uns. Aber nicht deswegen, weil wir aus dem Garten Eden vertrieben wurden, sondern, weil wir in einen tiefen Schlaf gesunken sind. Nun träumen wir davon , erkennen aber nicht, dass wir schon da sind. Wir brauchen nur still und zu werden und nach innen zu schauen. Einfach aufwachen und in unsere eigene Mitte gelangen … Dort ist alles „perfekt“ und göttlich, und demzufolge auch das „Paradies“.

    LG von A n g e l a

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  15. Ohnweg sagt:

    Tja die Welt ist paradox oder wird paradox gemacht. Und ich selbst bin eines der paradoxesten Wesen überhaupt. Aber nur so kann ich die Fülle des Universums erfassen und darüber stehen. Das heißt, ich leide nicht darunter. Vielleicht manchmal mein Körper, aber jedem kann man es nicht recht machen.

    Ich habe geschrieben, dass ich durch die weglose, grüne Aue wandle. Dies ist ein bewusster Vorgang. Mein Wille geschehe. Ich könnte genauso gut durch die trockene Wüste gehen. Allzu viele gehen diesen Weg weil sie das Paradies nicht sehen das vor ihnen ausgebreitet liegt. Man sollte nur etwas tun dafür. Zumindest den Garten Eden anlegen.

    Kommt her ihr Mühseeligen und Beladenen, ich werde euch das Wasser des Lebens überschütten. Und dann pflanzt endlich Bohnen. Und natürlich auch ein Apfelbäumchen.

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  16. Vollidiot sagt:

    Wie ist das Leben doch so einfach erklärt.
    Hölle, (irdisches) Paradies, Weg und dann, der Rest ist paradox.
    Die Höllenbewohner ham einen Schlach anne Birne.
    Ville hängen im Paradox fest.
    Der Begriff des Pfades oder Weges wird mißbraucht (ein Gehender macht weder Pfad noch Weg).
    Und natürlich ist da die konnotationschaffende Potenz des Metaebenenbesitzers.
    Diese sehen Elefanten von oben – ohne Leitern.
    Sie sind darob so begeistert über ihren paradisischen Zustand, daß sie ganz vergessen, daß weiter oben noch welche sind, die von noch höher herunterschauen – vielleicht wähnen die sich dann im „Paradies“.
    Wahrnehmung und Illusion, Prost.

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  17. thomram sagt:

    @ Volli

    Herrlich! Danke! Ich amüsier‘ mich kapott und drück‘ dich.

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  18. gabrielbali sagt:

    Zitat Jauhuchanam: “…..und ich dachte schon so oft bei mir, ‘dass ich so allein im Regen damit stehen würde’”.
    .

    Danke liebe Angela, dank an Jauhuchanam und auch ein Danke an Thom. Danke fuer den freundlichen Zuspruch!

    Ich dachte auch lange, ich wuerde ganz allein im Regen stehen und ausser einem teuren ESM-Rettungsschirm waere nichts da, um vor Regen und Sturm zu schuetzen. Aber das Gegenteil ist der Fall. Es sind viele, gar viele. WIR sind viele, sehr viele sogar. Wir sind vielleicht nur weniger lautstark als die anderen und wir erkennen einander nicht immer sofort. Aber wir sind maechtig – im positivsten Sinne des Begriffes haben wir enorm viel an Macht. Ja, und wir sollten endlich MACHEN, “unser Ding machen”. “Das Ding”, das genaugenommen auch “das Ding” der anderen ist, auch wenn sie es moeglicherweise noch nicht bewusst wahrnehmen – noch nicht. Also “unser ALLER Ding” MACHEN!

    Und wir sollten vor allem Wege finden, einander schneller zu erkennen. Die vielen Wachen und Erwachenden wahrzunehmen, wuerde vielen von uns mehr Selbstwertgefuehl und auch mehr Vertrauen in uns selbst bringen. Ich habe mit meiner Idee (die mit der “weissen Flagge”) ja eine ziemliche Bruchlandung gemacht. Nur wenige Menschen waren dafuer zu begeistern, zu wenige, um auf diese Art etwas zu bewirken…

    Da man gute Ideen (wie alles andere auch) ebenfalls an den Fruechten erkennen kann, war die Idee mit der weissen Flagge ganz offenbar nicht gut bzw. nicht gut genug. Schwamm drueber, ich bin ein Stehaufmaennchen, ich bleibe am Ball bzw. ich finde einen neuen. Eine Bruchlandung hindert mich kaum, einen neuen Start zu wagen. Einen Start mit einer neuen Idee, der alten etwas aehnlich, aber diesmal keine Flagge, keine Baendchen und auch einen weiten Bogen gemacht, um die Farbe “weiss” herum!

    Was unterscheidet uns, die Menschen, die bereits im Garten Eden aufgewacht sind, von jenen, die noch davon traeumen, eines Tages auch im Paradies aufzuwachen? Vereinfacht ausgedrueckt ist es der Umstand, dass wir “JA” sagen. “JA” zu dem wundervollen Angebot, das uns allen seit “Ewigkeiten” bereits gemacht wird und das auch noch in “Ewigkeiten” bestehen wird. Das Paradies, das immer schon da ist, einfach nur zu erkennen und es dankbar anzunehmen.

    Nur wer “Nein” sagt, verschliesst die Tuer zu den himmlischen Ebenen. Aber ein klares, deutliches “JA” vermag die Pforte dahin zu oeffnen. Augenblicklich!

    Es gibt wohl tausend Gruende “JA” zu sagen, vielleicht sogar 1.001 Gruende, wenn man alle zusammenzaehlt… 😉

    JA, zu unseren Mitmenschen, ganz egal, welche Art zu leben sie fuer sich waehlen moegen!

    JA, zu einer friedlichen Welt des freudigen Miteinander, einer Welt der klugen Kooperation!

    JA, zu einem neuen, weltweiten Wirtschafts- und Finanzsystem, das nur Gewinner kennt, “Win-Win” eben – und “Win-Win” auf allen Ebenen!

    JA, zu einem liebevollen Umgang miteinander, das auch unseren Umgang mit Pflanzen und Tieren einschliesst!

    JA, zu einem verstaerkten Miteinander mit der Natur, einfuehlsam und dankbar unserer Mutter Erde gegenueber!

    Jeder, der wie ich auch “JA” sagen will, tue dies auf seine ihm eigene, persoenliche Art. Der Fantasie sollten keinerlei Grenzen gesetzt sein. Der Deutschsprachige koennte dies mit einem simplen “JA” zum Ausdruck bringen, egal ob an der Eingangstuer seines Hauses, auf die Baseballkappe geschrieben, die den Besitzer vor der Sonne schuetzen mag, in grossen Lettern auf der Heckscheibe seines Autos, als huebscher Anhaenger um den Hals getragen oder dezent am Handgelenk, auf einem T-Shirt knallig-bunt aufgedruckt oder oder oder…

    Wer von uns international wahrgenommen bzw. grenzenueberschreitend schnell erkannt werden will, waehle das weltweit leicht verstandene “YES” oder ev. auch nur ein “Y”, das ebenfalls fuer ein deutliches “JA” stehen und erkannt wird. Der Franzose gibt sich eventuell mit einem individuellen “OUI” erkennbar, der Russe mit einem “Да”, der Japaner lautmalt ein “HAI”, um sein „JA“ auszudruecken usw. usf.

    Das alles wird sich in Windeseile im gesamten Paradies herumsprechen und in kurzer Zeit wird nahezu jeder Mensch wissen, was wir unseren Mitmenschen mit unserem “JA”, unserem “YES” oder einem eleganten “OUI” mitteilen wollen und vor allem, wie aufregend VIELE wir weltweit bereits sind.

    Ja, und jeder Einzelne von uns wird immens gestaerkt werden, gestaerkt in dem wunderbaren Bewusstsein, dass wir ganz und gar nicht alleine sind, auch nie alleine waren, sondern immer schon gar VIELE, VIELE, VIELE sind… ❤

    Dann werden wir uns gewiss auch schneller und besser organisieren koennen und vor allem auch grenzenueberspannend erfolgreich sein.

    Was haelt Ihr davon?
    Wer ist dabei?

    Ich sage JA!

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  19. Ohnweg sagt:

    @gabrielbali

    Ich sage JA dazu. Mit dem Symbol (Y) bin ich voll einverstanden, gerade weil dieses Symbol nach Erich Körbler, googeln, ein Lebenskraftsymbol ist das mir mit meiner Rute bestätigt wird. Ausserdem durch die Y-Chromosomen im Blut sichtbar in Erscheinung tritt. Das Y natürlich zusätzlich zu dem geschriebenen JA in der jeweiligen Sprache.

    Auch ich hatte mit meiner „Aktion weisse Fahne“ http://aktionweissefahne.blogspot.de keinen grossen Erfolg. Aber die Mühe um diese Erfahrung zu machen war es wert. Denn auch aus negativen Erfahrungen kann man seine Schlüsse ziehen.

    Man mag mich für verrückt einstufen, das ist mir aber egal. Ich werde einen neuen Blog aufmachen und meine kreativen Kräfte spielen lassen. Einen neuen Luftballon hochlassen. Das mit der WELT OHNE GELD ist noch etwas zu früh. Wie in meinem ersten weltohnegeld-blog ist keine Resonanz zu verspüren. Im Gegensatz zu meinem Kylp-blog wo sofort die Post abging.

    Win-win ist inzwischen ein sehr bekannter, positiver Begriff. Er erspart einem oft viele Umschreibungen. Dies mal in aller Kürze. Meine Sumpfblüte dazu tritt demnächst in diesem Theater in Erscheinung. Auf die Strasse werde ich allerdings nicht mehr gehen. Die Erfahrungen mit meiner weissen Fahne Aktion waren doch zu bitter.

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  20. thomram sagt:

    @ Ohnweg

    Dein Einklinken freut mich!

    Möcht, für mich und eventuell für diesen jenen Mitleser zu deinem Misserfolg mit der weissen Fahne auf der Strasse was anhängen.

    Jeder von uns kennt das. Ich tue etwas Gutes, etwas, was für die Allgemeinheit ist, oder auch nur für den einen Nachbarn, und …. da kommt nix, da ist keine Resonanz. Hand aufs Herz, wer bleibt dabei unverändert glücklich und gelassen? Menschlich normale Reaktion ist: Runterrauschen der Laune.

    Und warum rauscht die Laune runter? Weil ich etwas erwarte. Weil ich denke, der Nachbar möge doch bitte Danke schön sagen, von den Leuten auf der Strasse mögen sich welche interessieren. Dann geschieht das nicht, und mein Ego meldet, es sei gekränkt, es bekomme nicht die ihm gebührende Anerkennung. Folge: Laune runter, denn unser Ego hat direkten Einfluss auf unsere Körpersäfte, auf Glückszeugs und Glückszeugsmangel.

    Nochmal, Ohnweg, ich sage das nicht speziell an dich gerichtet, dir ist das eh klar, ich sage es mir selber täglich 17 mal, denn jeder Tag bietet Gelegenheit, die Erwartungshaltung hinter mir zu lassen, und vielleicht stupft es den einen oder anderen Leser, Dasselbe zu tun.

    Der Oberlehrer konnte es nicht lassen. Aber ihr wisst: Alle Lehrer unterrichten das Fach, in welchem sie selber noch üben.

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  21. Angela sagt:

    An alle:

    Ja – Ja- Ja- Ja- Ja-Ja-Ja-Ja.Jaaaaaaaahh ……………….

    😀

    Osho sagt dazu:

    „Dieses einfache Wort Ja birgt alle Religionen der Welt in sich. Es enthält Vertrauen, es enthält Liebe, es enhält Hingabe. Es enthält sämtliche Gebete, die jemals gesprochen wurden , die jetzt gesprochen werden und die in Zukunft gesprochen werden.
    Wenn du von ganzem Herzen JA sagen kannst, hast du alles gesagt, was gesagt werden kann. Ja zur Existenz zu sagen bedeutet religiös zu sein….“ &

    „Theisten und Atheisten – beide sind Opfer. Ein wirklich religiöser Mensch hat nichts mit der Bibel oder dem Koran oder der Bhagavadgita zu tun. Ein wirklich religiöser Mensch steht in tiefer Verbindung mit seiner Existenz. Er kann Ja sagen zu seiner Rose, er kann Ja sagen zu den Sternen, er kann Ja sagen zu den Menschen, er kann Ja sagen zu seinem eigenen Sein, zu seinen eigenen Sehnsüchten.

    Er kann zu allem Ja sagen, was ihm das Leben bringt – er ist ein Bejaher.
    Und dieses Bejahen birgt das wahre Gebet in sich. “

    Liebe Grüße von Angela

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  22. Vollidiot sagt:

    Ich frag mich immer wieder: wie kann das Paradies auf der Erde sein?
    Sie ist materiell und hat ein begrenztes Dasein.
    Das Paradies ist doch etwas anderes.
    Es sei denn man verwechselt Katzen- mit Löwenstreicheln.

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  23. Angela sagt:

    @ Vollidiot
    Zitat: „.. Ich frag mich immer wieder: wie kann das Paradies auf der Erde sein?Sie ist materiell und hat ein begrenztes Dasein.“….

    Das Paradies ist IN UNS, es hängt mit unserer Wahrnehmung zusammen.

    LG von Angela

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  24. Ohnweg sagt:

    @Volli

    Zuerst erscheint das Paradies in unseren Vorstellungen. Dann setzt man sich in einen Sandkasten und formt es. Und dann pflanzt man Samen und bringt es zum erblühen. Wo liegt also das Problem.

    Noch etwas, die materielle Welt ist unbegrenzt, wie der Geist auch. Schau mal nach oben ins Firmament. Auch der Tod ist nicht das Ende allen seins. Wie man sich bettet so liegt man.

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  25. @ thomram: „Unsere Welt scheint uns gespickt mit Paradoxien“

    „scheint“ – richt, es scheint so — das ist nicht „unsere“ Welt, es sind die Kunstwelten – ähnlich „Truman Show“ nur eben LIVE dabei und mitgespielt innerhalb unseres Paradises in dem wir leben und in dem diese Paradoxien als mächtige „Gedanken-Halluzinations-Gebilde“ im Garten Eden errichtet wurden, um die Menschen wie gewöhnliche Tiere Halten zu können — und dazu ist es nun einmal für einen Menschenhalter erforderlich sie Deppen DOOFE und ARM zu halten … und damit leugne ich eben weder den „Zustand“ der Welt und all die Millionen Fatalitäten der Kunstwelten, sondern kann sie wahrnehmen, zur Kenntnis nehmen und durch das Erkennen der Ursache Leid und Irrtum entgehen, die jede Kunstwelt verursachen muss.

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  26. @ tja, gabrielbali

    JA ist halt einfach viel Besser als „Weiße Fahne“, unter der wohl die meisten etwas ganz anderes verstehen (müssen) … und ich das ja auch offen von Anfang an für eine „schlechte“ Idee hielt, weshalb ich mir von meiner Nachbarin ja auch weiße Armbinden habe nähen lassen …

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